Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. Dez. 2018 · #22
02.09.2018 - Port Owen, St. Helena und Paternoster
Um sieben werden wir wach, trinken Kaffee und frühstücken draußen. Es ist frisch und regnerisch, als wir um kurz vor neun aufbrechen, das Thermometer zeigt 14 Grad an. 😕
Unser Weg führt Richtung Norden nach Velddrif und Port Owen. Am Hafen fotografieren wir einige Wasservögel...
Grey-headed Gull / Graukopfmöwe
Hartlaub's Gull / Hartlaubmöwe
Port Owen erscheint uns ziemlich künstlich angelegt und wir haben kein großes Interesse, uns hier weiter um zusehen. Wohl möglich liegt es auch am schlechten Wetter... 😉
Am Ortseingang hatte ich jedoch von Weitem Flamingos gesehen und so fahren wir zu diesem Punkt zurück.
Doch nicht nur Flamingos tummeln sich in den Salzbecken, auch andere Vögel buhlen um unsere Aufmerksamkeit.
Während der Fahrt auf der R399 sehen wir Blue Cranes, doch leider sind bietet sich keine Möglichkeit, so schnell zu stoppen und es bleibt bei Bildern während der Fahrt.
Unser Weg führt uns nach St. Helena Bay, der Ort zieht sich entlang der Straße, doch schließlich erreichen wir die Hafengegend und den nachfolgenden Strandabschnitt.
Unwirklich erheben sich die Felsen im Meer, sicherlich ein eindrückliches Fleckchen bei besserem Wetter...
Wir laufen ein Stück am Strand entlang, viele unterschiedliche Wasservögel tummeln sich dort, sobald wir uns nähern, verändern sie jedoch ihre Position und fliegen weiter...
Cape Gulls und Caspian Terns / Raubseeschwalbe
Von Saint Helena Bay führt unser Weg durch Neubau- bzw. Feriengebiete, alles sieht ziemlich verlassen aus... Im Sommer ist wahrscheinlich der Teufel los. Immerhin entdecken wir hier unsere erste Manguste, die sich zuerst ertappt fühlt, dann aber wie selbstverständlich die Auffahrt entlangläuft.
Der Regen setzt erneut ein, als wir auf einer schlammigen Gravelroad nach Paternoster fahren. So richtig wohl ist uns nicht dabei. Diane, unsere Gastgeberin, hat uns dringend gewarnt, nichts, aber auch gar nichts dort im Auto liegen zu lassen, da es in Paternoster aktuell enorme Probleme mit Kriminalität geben soll. Von daher fahren wir erst einmal durch den Ort und halten kurz vorm Leuchtturm an einem Strandabschnitt.
Sobald wir den Parkplatz in Paternoster erreichen, werden wir auch schon von bettelnden Kindern umringt, die etwas verkaufen wollen oder einfach betteln. Sehr unangenehm! 😕 Auch einige Erwachsene sitzen auf dem Parkplatz rum und wir verlassen unser Auto mit Unwohlsein und laufen runter zum Strand.
Als wir zum Auto zurück laufen, ist gerade eine Touri-Familie angekommen, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. So können wir unbehelligt einsteigen und verlassen diesen Ort. Schon komisch, für viele ist Paternoster ein (Traum-)Urlaubsziel - doch wir sind überhaupt nicht mit diesem Ort warm geworden und sind froh, als wir das Ortsausgangsschild passieren... 😐
Während der Fahrt entdecken wir mal wieder einen Red Bishop am Straßenrand - leider ist er ziemlich weit entfernt, so dass es nur für ein Beweisfoto reicht.
In Vredenburg legen wir einen kurzen Stopp ein und kaufen Feuerholz und Anzünder im Pick&Pay, bevor wir das Café in Jacobs Bay anfahren. Hier soll man gut ein paar Kleinigkeiten zum Frühstück oder Lunch essen können. Doch es ist Sonntag und wir treffen kurz vor Geschäftsschluss ein - obwohl noch Gäste im Café sitzen und essen, reicht es für uns nur noch für 2 Stücke Apfeltarte "to go". Besser als nix... 😉 Fortsetzung folgt
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Dez. 2018 · #23
02.09.2018 - Teil 2 - Rund um Jacobs Bay
Ausgerüstet mit frischem Kaffee und Apfelkuchen, suchen wir den Aufenthaltsraum auf, in dem ein schönes Feuer prasselt. Es gibt auch WIFI, allerdings ist das Signal nicht sehr stark und so aktivieren wir lieber den Hotspot unseres "Afrikahandys", um Nachrichten abzurufen und Grüße nach Hause zu schicken.
Als wir um halb drei unsere Sachen schnappen und verkünden, dass wir noch eine kleine Wanderung machen wollen, ernten wir einen verwunderten Blick von Diane. "Bei diesem Wetter?!" scheint sie zu denken. 😄 "Diese verrückten Touris..." Doch kaum sind wir unterwegs, reißt der Himmel auf und zeigt sich in strahlendem Blau!
Unser "Nachbar" ist ebenfalls fleißig und sein neues Nest hat innerhalb eines Tages schon deutliche Fortschritte gemacht...
Erneut suchen wir uns einen Weg durch die verwinkelten Pads zum Meer und schlagen dieses mal die andere Richtung ein.
Dieser Ort ist wirklich beschaulich, fernab von Touristenströmen - zumindest in der Vorsaison! 😉
Doch irgendjemand scheint hier einen Narren an "Helen Martin" gefressen zu haben oder mit ihr verwandt zu sein... 🤪 Zumindest erinnern uns die Skulpturen stark an das "Owl House" in Nieu Bethesda. 😎
Wir folgen der Küstenlinie, bis die Häuser immer weniger werden und wir auf einer Landzunge enden, die von zahlreichen Vogelarten bewohnt wird.
Die aufgeregten Crowned Lapwings / Kronenkiebitze schlagen Alarm, sobald man sich ihrem Nest nähert und beruhigen sich erst wieder, als wir einen Umweg einschlagen und sie weitläufig umrunden.
Auch die Echse sonnt sich auf einem Stein und genießt die Sonnenstrahlen, vorsichtig pirsche ich mich heran, doch irgendwann verschwindet sie dann doch zwischen dem Gestein.
Es ist kein spektakulärer Ausflug, wir genießen es einfach, hier zu sein, auf's Meer zu schauen und die Natur zu erleben. 🙂
Irgendwann packt es Markus dann doch und er versucht den Felsen zu erklimmen. Leider sieht das von Weitem einfacher aus als es ist... 😄
... und so werde ich kurzerhand für ein Foto "hinaufbefördert".
Wieso dieses unfertige Gebäude hier errichtet wurde, bleibt uns ein Rätsel. 🤨
Besetzt ist es in jedem Fall von dem berüchtigten "West Coast Octopus"
Als es sich wieder zuzieht, treten wir den Heimweg an. So schnell wie der Himmel aufreißt, türmen sich nun neue Wolken auf...
An sämtlichen Büschen und Sträuchern hängen dicke, haarige Raupen. Hoffen wir mal, dass sie bald zu wunderschönen Schmetterlingen werden. 😕
Speckled pigeon / Guineataube
Chat Flycatcher (?)
Schließlich fängt es wirklich wieder an zu regnen und ich verstaue die Kamera unter meiner Jacke, bis wir wieder im Cottage sind. Trotzdem hat uns die Wanderung gut getan, nach dem (für unser Empfinden) lahmen Vormittag.
Wir heizen den kleinen Ofen im Wohnraum an, doch irgendwie dient er mehr zur Optik, als das er Wärme spendet. So richtig gut hält man es hier nicht aus, wenn das Wetter nicht mitspielt... 😐
Der kleine Sunbird lässt sich hingegen vom schlechten Wetter nicht beeindrucken und sucht eifrig immer wieder die Trinkflasche auf, die im Garten hängt.
Wir kochen uns zum Abendessen Spaghetti und freuen uns auf unser beheiztes Bett. Wenn man abends nicht draußen sitzen kann, wird halt im Bett noch gelesen... Urlaub dient ja schließlich auch zur Entspannung und Erholung! 😉
Old Women1'543 Beiträge · seit 201303. Dez. 2018 · #25
Hallo Nadja,
Mann, Mann, Mann, du legst aber ein Tempo vor . Da habe ich ja glatt die Abfahrt verpasst und bin jetzt eilig hinterher gerannt. Ich bin dir sehr dankbar für die wundervollen Fotos aus dem Westcoast-Nationalpark. Auch bei uns war es noch bunt, und wir fanden die Ecke einfach nur wunderbar. In Paternoster hatten wir Kaiserwetter, und da ist das Dörfchen besonders bezaubernd. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Dez. 2018 · #26
CuF schrieb:.....also Nadja, einfach nur wunderschön! Dankend wünscht Friederike eine gute Nacht!
Gute Nacht, Friederike! 🙂 Bei jedem Red Bishop habe ich an Dich gedacht, allerdings hatten wir dieses Mal auch nicht soviel Glück, sie aus der Nähe betrachten zu können...
Old Women schrieb:Mann, Mann, Mann, du legst aber ein Tempo vor . Da habe ich ja glatt die Abfahrt verpasst und bin jetzt eilig hinterher gerannt. Ich bin dir sehr dankbar für die wundervollen Fotos aus dem Westcoast-Nationalpark. Auch bei uns war es noch bunt, und wir fanden die Ecke einfach nur wunderbar. In Paternoster hatten wir Kaiserwetter, und da ist das Dörfchen besonders bezaubernd.
Hallo Beate,
keine Angst, dieses Tempo werde ich nicht lange halten können... 😄 Der West Coast NP hat uns besonders gut gefallen! Wie schön, dass ihr auch noch Glück mit der Blumenblüte hattet. Im Forum habe ich kurz vor unserem Abflug gelesen, dass schon viel verblüht sein soll, da die Blüte durch den frühen Regen eher gestartet ist... aber wir konnten uns nicht beschweren! Im Gegenteil... 😊
Was Paternoster betrifft, sind wir wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden oder so... 😵 Im Vorfeld haben wir uns auf den Besuch dort gefreut und waren gespannt und dann ist der Funke so gar nicht übergesprungen - aber es ist ja schön zu hören, dass man es auch anders empfinden und erleben kann!!! 🙂
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201403. Dez. 2018 · #27
03.09.2018 - Steenbok Trail
Heute heißt es früh aufstehen und so klingelt der Wecker um halb sieben. Nach etwas Müsli und Kaffee sitzen wir um kurz nach halb acht im Auto, es ist bewölkt und nur 12 Grad "warm", aber zumindest soll es keinen Regen geben...
Wir fahren die (mittlerweile wohl bekannte) Strecke zum West Coast NP. Um 9.00h soll man am Gate zur Postberg Sektion sein, d.h. wir müssen auch im Park noch ein ganzes Stück zurück legen. Leider verkalkulieren wir uns etwas, da der Verkehr am Morgen zähflüssig ist. So kommt es, dass wir die ein oder andere Sichtung nur im "vorbeifahren" mitnehmen können... 🤨
Um Punkt 9.00h erreichen wir die Rezeption, zahlen die geforderten R82 pP und erhalten eine kleine Wanderkarten sowie mündliche Instruktionen. Wie bereits geschrieben, ist der Steenbok Trail für Wanderer nur im August und September geöffnet und auf 20 Teilnehmer am Tag beschränkt. Eine rechtzeitige Reservierung ist bei Interesse unbedingt notwendig, da die Plätze sehr schnell ausgebucht sind!
Da Markus sich um die Buchung vor ab gekümmert hat, zitiere ich nun einfach mal aus seinem Reisebericht:
"Wie bereits erwähnt kann man den Steenbok Trail nur während der Blumensaison in den Monaten August und September laufen. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen pro Tag begrenzt. Reservieren kann man nur telefonisch direkt im Park (ab Juni). Emails an die Central Reservation von Sanparks bringen nichts, man erhält immer wieder die Telefonnummer vom Geelbek Information Center innerhalb des Parkes 022 707 9902/3 Als ich Mitte Juni dort anrief war die Verbindung sehr schlecht und brach 3 Mal ab. Am Anfang fragte ich direkt nach einer Reservierung für den Trail an den für uns 2 möglichen Daten. Die freundliche Mitarbeiterin notierte fleißig meine Daten und fragte nach Name, Adresse, Datum,Telefon, Pass-Nr. usw usw. Super dachte ich, wenn Sie unsere Daten haben will dann bekommen wir noch 2 Plätze. Mehrmals buchstabierte ich alles langsam bis Sie alle Daten hatte, das ganze dauerte bestimmt 5 Minuten....dann sagte Sie: "OK, I will check the dates" und 5 Sekunden später "Sorry, fully booked" 😵😵 ;( 👎 Warum guckt die gute Frau nicht erst nach dem Datum. Ich bedankte mich und legte auf. 🤬🤬
Zum Glück hat es vor Ort ja dann doch noch geklappt. Weiteres Glück für uns war das Wetter. Während des gestrigen Tages hatte es oft geregnet und es blies ein kalter Wind. Heute hingegen strahlte die Sonne und es war angenehm zum Wandern. Man muss um 9:00 Uhr am Gate zur Postberg Sektion sein. Dort zahlten wir eine Gebühr von 82 ZAR pro Person, bekamen eine Wegbeschreibung und eine kurze Einweisung. Danach kann man sich auf den Weg machen, auf der Sanparks Seite ist dieser Rundweg mit 13,9km angegeben und 5 Stunden Dauer (ohne Pausen) https://www.sanparks.org/images/parks/we…t/maps/map2.jpg Rechts oben in der Postberg Sektion befindet sich der Weg.
Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja Interesse - für uns war die Wanderung ein Highlight des Urlaubes und wir können sie nur empfehlen!!! 🙂
So, nun gibt's aber Bilder, statt Text...
Der Trail wird "one-way" gelaufen, d.h. alle Teilnehmer starten in die gleiche Richtung. Da wir als erste loslaufen - oder die ersten sind schon aus unserem Blickfeld - wandern wir den Großteil, ohne andere Leute vor uns zu haben. Zu Anfang verläuft die Route der 1- und 2-Tagestour auf der gleichen Strecke. Für uns ist das "Steenbok" Schild wegführend.
erfolgreicher Reiher im Flug
Entfernt entdecken wir die ersten Zebras und später auch Buntböcke.
Nach ca. 2 Kilometern geht es bergauf.
Bei einem Blick zurück, schaut man auf die Langebaan Lagune (links im Bild).
Hier teilt sich der Weg und wir halten uns links. Der Himmel zieht sich zu und es fallen auch ein paar Regentropfen, insgesamt haben wir aber echt Glück mit dem Wetter, es ist kühl, aber nicht unangenehm.
Wir laufen auf kleinen Trampelpfaden. Es ist wichtig, diese Pfade nicht unnötig zu verlassen, damit möglichst wenig dieser Blumenpracht durch Wanderer zerstört wird.
Immer wieder entdecken wir neue Pflanzenarten und wir sind fasziniert von der Vielfalt und Farbenpracht.
Die ersten 4 Kilometer sind geschafft.
Auf steinigem Boden verfehlen wir irgendwie den Weg und werden von drei Südafrikanern eingeholt. Uns bleibt nichts anderes übrig, als umzudrehen und ihnen zu folgen... 😉
Zebras, Strauße und Buntböcke nehmen Reißaus... Wie immer, wenn man sich Fluchttieren zu Fuß nähert, ergreifen sie irgendwann die Flucht.
Der Rest einer Mini-Schildkröte...
Die "Vingerklippe" von S.A. 😉
Ab hier führt der Weg hauptsächlich bergab und man läuft dem Atlantischen Ozean entgegen.
Dann ist Zeit für eine Rast. Auf einem großen Stein packen wir unsere Brote aus und stärken uns. 😄
Etwas befremdlich ist das hohe Aufkommen an Fahrzeugen. 😣 Uns war nicht bewusst, dass beim Trail nur 20 Gäste pro Tag zugelassen sind, Gäste mit dem Auto jedoch scheinbar unbegrenzt "Zufahrt" haben. 😕 Es erinnert uns ein wenig an die südlichen Gefilde im Kruger... 😗 Immer mal wieder bleiben die Autos stehen und Leute steigen aus, um Fotos der Blumen zu machen. Weiter rein dürfen sie jedoch nicht - diese Region ist uns Wanderern vorbehalten und schon bald sind die Autos und Wege wieder außerhalb unseres Blickfeldes und wir haben unsere Ruhe... 😉
Es ist unbeschreiblich - leider geben unsere Bilder nicht wieder, wie es in Wirklichkeit aussieht! 😊
Die Zebrafamilie mit 2 Jungtieren beäugt uns kritisch, entscheidet dann jedoch, dass wir nicht gefährlich sind... 😛
Auch wenn es auf dem Bild so aussieht... Markus schlägt sich nicht in die "Büsche", er folgt lediglich dem Trampelpfad... 😄
Dann erreichen wir das Meer und einen wunderbaren Strand. Obwohl die Sonne mittlerweile wieder scheint, ist es leider zu kalt, um ein Bad zu nehmen und so laufen wir weiter...
Dieses Bild entsteht am Picknickplatz "Plankiesbaai". Hier ist einiges los, es scheint ein beliebter Anlaufpunkt für Gäste mit fahrbarem Untersatz zu sein. Ich suche die Toilette auf und stelle mit Erschrecken fest, dass eine Zecke in meiner Hose sitzt... 😮 Irgendwie muss sie hochgekrabbelt oder von oben reingefallen sein und mir ist ziemlich unwohl bei dem Gedanken, noch mehr von diesen Viechern mit mir "rumzutragen". 🙄 Also beschließen wir, wenig später, an einem einsamen Platz, alle Klamotten auszuziehen und zu kontrollieren... 😎
Es geht ein ganzes Stück am Meer entlang, bevor der Weg wieder ins Landesinnere führt...
Heiliger Ibis
Pelikan
Nachdem ich den Text ergänzt habe, musste ich Bilder entfernen - diese folgen nun im nächsten Teil. 😉
sphinx1'624 Beiträge · seit 201503. Dez. 2018 · #28
Hallo Nadja eigentlich habe ich ja die Fotos schon im Markus RB gesehen. Vielleicht liegt es daran, dass die Fotos im Namibia Forum größer dargestellt werden. Wie auch immer, ich bin ganz begeistert vom Steenbok Trail in bunt. Kein Wunder, dass Ihr länger als wir gebraucht habt, gab ja auch viel mehr Blümchen zu schauen. Vielen Dank fürs posten!!!!!!!!!!!!! Herzlich grüßt Elisabeth
Dandelion547 Beiträge · seit 201703. Dez. 2018 · #29
Hallo Nadja, richtig tolle Fotos heute, klasse!! DAS ist Material zum anfixen 🤩 Und euer Selfie gefällt mir auch total gut.
Schönen Abend und liebe Grüße Kordula 🙂
Martina56573 Beiträge · seit 201403. Dez. 2018 · #30
Hallo Nadja,
wunderschöne Eindrücke, die Du hier teilst. Und schön, dass Ihr doch noch kurzfristig einen Platz bei der Wanderung bekommen habt. Manchmal braucht man auch ein bisschen Glück! Ich freue mich auf die Fortsetzung! GLG Martina
Guten Abend, liebe Nadja, das ist ja eine phantastische Bilderflut! Ich bin begeistert! Fünf Stunden Wanderung sind natürlich sehr ambitioniert! Schreib mal was über Schwierigkeitsgrad, damit ich abschätzen kann, ob man das auch mit Handicap schaffen könnte. Ich hab nämlich Knie 🙁 Liebe Grüße Friederike
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Dez. 2018 · #32
03.09.2018 - Teil 2 - Steenbok Trail
Vom Meer aus führt der Weg wieder ins Landesinnere...
... bevor wir auf einen weiteren Buntbock treffen und uns der Weg wieder zum Meer führt. In der Ferne sehen wir einige Villen - anscheinend hat sich hier jemand ein hübsches Feriendomizil gebaut. 😉
Wir erreichen das kleine Gate, welches auf der Karte eingezeichnet ist. Weit kann es nun bis zum Startpunkt nicht mehr sein. Die Füße werden schwerer und die letzten Kilometer (warum eigentlich Kilometer?! 🙄 ) ziehen sich...
Nach guten sechs Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz, dafür haben wir statt der angegebenen 13,9 Kilometern jedoch 15,5 Kilometer auf der Uhr... Im letzten Stück war die Wegführung irgendwie seltsam - oder haben wir den falschen Weg gewählt?! 😕 Wir wissen es nicht... Etwas erledigt, aber glücklich und zufrieden entledigen wir uns am Auto unserer Wanderschuhe... 🙂
Laut meinem Handy haben wir 478 Höhenmeter aufwärts und 500 Meter abwärts bewältigt, sind dabei eher langsam spaziert (mit vielen, vielen Fotostopps), als stramm marschiert. Von daher stimme ich zu, dass unsere Zeit nicht die Beste war, aber dafür haben wir die Zeit seeehr genossen... 😄
Auf dem Rückweg halten wir nochmal am Abrahamskraal Bird Hide. Dieses Mal treffen wir nur auf ein paar rücksichtsvolle (und leise) Gäste und die Enten und Vögelchen vom Vortag sind auch wieder vor Ort. 🙂
Kurz vor der Ausfahrt aus dem Park, präsentiert sich noch einmal ein hübsches Eland. Dann heißt es Abschied nehmen! Es hat uns sehr gut gefallen hier...
In Langebaan tanken wir den Wagen voll und kehren zum Essen ins Kokomo ein. Es ist noch ziemlich früh und so fallen wir in unserer Wanderkluft nicht allzu sehr auf. Markus entscheidet sich für ein Rinderfilet (lecker), ich mich für eine gemischte Seafoodplatte (leider ziemlich fettig).
Als wir in Jacobs Bay ankommen ist es bereits dunkel und so verzichten wir an diesem Abend auf das Kaminfeuer und verabschieden uns nach einer erfrischenden Dusche direkt ins Bett. 🙂
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. Dez. 2018 · #33
Liebe Elisabeth, Kordula, Martina und Friederike,
ich freue mich sehr über eurer Feedback 😊 und antworte euch einfach mal gesammelt... 😉
Die Bilderflut musste ich etwas entzerren, nachdem ich den Text ergänzt habe, gab es zu viele Daten in einem Post. (Ich hätte es wissen müssen, habe aber im Vorfeld doch alles hochgeladen... 😛 ).
Insgesamt haben wir für 15,5 Kilometer 6,5h (incl. Pausen) benötigt. Wir waren also eher gemütlich unterwegs und habe die Aussicht und die Landschaft genossen... Die ersten beiden Kilometer läuft man im Flachland, bevor es zwischen Kilometer 3 und 7 auf 186 Höhenmeter hinauf geht. Das ist das anstrengendste Stück, aber durchaus machbar, da es keine Kraxelei ist, wie man es ansonsten des Öfteren mal in S.A. erlebt... 😗 Danach läuft man eigentlich die meiste Zeit bergab bzw. die Erhebungen sind nicht nennenswert.
Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, diesen Trail zu laufen. Das das Wetter dann noch so gut mitgespielt hat, war ein besonderer Bonus! 🙂
Hanne6'152 Beiträge · seit 200604. Dez. 2018 · #37
hallo Nadja, geselle mich auch dazu, Karoo - Kap - Südafrika ist immer eine Reise wert und ein Reisebericht über diese Gegend und über euer Erlebtes zu erfahren , bringt Erinnerungen an eigene Reisen. Vielen Dank. Eine schöne Adventszeit wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
chrissie2'460 Beiträge · seit 200604. Dez. 2018 · #38
Hallo Nadja, da steige ich auch noch schnell zu, auch wenn du schon bald eine Pause einlegst. 😄 Im Westcoast NP hattet ihr ja Glück, dass die Sonne ein Erbarmen hatte. Wir waren damals für die Postberg section ein oder zwei Tage zu spät dran, dennoch hat es uns im Park gut gefallen,und die Blumenteppiche waren auch noch nicht alle verwelkt. Dann hau mal weiter in die Tasten, denn ob du nach eurem Urlaub motiviert genug bist, um diesen RB fortzuführen? 😗 Ich wünsche euch schon jetzt eine tolle Reise, lG Chrissie
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. Dez. 2018 · #39
CuF schrieb: Elenantilope - da stelle ich mir etwas Graziles, Elegantes vor! Im Topf mögen die ja angehen..... 😉 Gruß Friederike
Ok, grazil und elegant sind sie vielleicht nicht, aber sieh' Dir doch nur diese wunderschönen dunklen Knopfaugen an... 😊 Ich kann hingegen gar nicht glauben, dass diese riesigen Tiere so gut und hoch springen können... Aber vielleicht erleben wir das ja auch noch mal - irgendwann?! 😄
Hanne schrieb: hallo Nadja, geselle mich auch dazu, Karoo - Kap - Südafrika ist immer eine Reise wert und ein Reisebericht über diese Gegend und über euer Erlebtes zu erfahren , bringt Erinnerungen an eigene Reisen. Vielen Dank. Eine schöne Adventszeit wünscht Hanne
Hallo Hanne,
schön, dass Du auch mit an Bord bist und uns begleitest... Und da ich es die Tage noch in diesem Forum gelesen habe, hier die Info: Es geht (viel später allerdings) auch noch ans wunderschöne Kap Agulhas... 😉 Ich mag dieses Fleckchen nämlich auch besonders und kann überhaupt nicht verstehen, wie manche Besucher es so abtun. 🤨
Viele Grüße und auch Dir eine schöne Adventszeit, Nadja
chrissie schrieb: Hallo Nadja, da steige ich auch noch schnell zu, auch wenn du schon bald eine Pause einlegst. 😄 Im Westcoast NP hattet ihr ja Glück, dass die Sonne ein Erbarmen hatte. Wir waren damals für die Postberg section ein oder zwei Tage zu spät dran, dennoch hat es uns im Park gut gefallen,und die Blumenteppiche waren auch noch nicht alle verwelkt. Dann hau mal weiter in die Tasten, denn ob du nach eurem Urlaub motiviert genug bist, um diesen RB fortzuführen? 😗 Ich wünsche euch schon jetzt eine tolle Reise, lG Chrissie
Hi Chrissie,
herzlich willkommen! 🙂 Ein paar Kilometer schaffen wir noch, bevor Markus und ich uns (zum Aufwärmen) verabschieden... 😄 Danke Dir für Deine guten Wünsche - da ich nun hier angefangen habe, muss ich ja quasi auch weiterschreiben bzw. den Bericht beenden... 😉
Uns hat die Region wirklich gut gefallen, auch wenn vier Nächte vielleicht etwas lang waren. Das würde ich nicht nochmal so planen - auch wenn es dieses Mal unser Glück war, denn sonst hätte es auch mit der Wanderung nicht mehr geklappt....
So, nun geht's aber mal weiter hier!
Viele liebe Grüße (auch an alle stillen Mitleser und Danke-Button-Drücker! ), Nadja