Namibia und Südafrika - Passt die Route so?

34 Antworten · 4'991 Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2018 von Melli0302
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29 Beiträge · seit 201718. Nov. 2018 · #21
Kap Agulhas könnt ihr getrost weglassen. Absolut uninteressant. Statt dessen kleiner Stopover in Boulders bei den Pinguinen. Dann vielleicht nach Franschhoek. Übernachten im Hotel Mont Rochelle von Sir Richard Branson. Zu empfehlen. Sambona Private Game Resort. von Franschhoek in gut 2 Std zu erreichen. Absolute Spitzenklasse. Zurück nach Kapstad über Grootboos Private Nature Reserve.
Schau mal nach was ich Dieter hhdkram "THEMA: Bitte um Routencheck und Unterkunftsempfehlungen" geschrieben hab.
Gruss Scholli
1'680 Beiträge · seit 200718. Nov. 2018 · #22
na wie schön, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind, denn gerade das Cape Agulhas Rest Camp ist einfach traumhaft von der Lage her, Sanbona, Grootbos und auch Mont Rochelle finanziell einfach jenseits von Gut und Böse, völlig überteuert und überbewertet für das, was einem dort letztlich geboten wird

@ Melli0302 - bzgl Knysna Elephant Park - bitte wirf einen Blick auf die good, bad, ugly-List von Volunteers in Africa Beware - leider ist nicht überall Tierschutz drin, wo Tierschutz draufsteht - axo... in SA buche ich alles direkt bei den Unterkünften (ausser eben SAN Parks Unterkünfte 😉 ), so gibt es schon im Vorfeld Kontakt, da ist dann das Ankommen ein Stückweit wie "nach Hause kommen" 😉
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
29 Beiträge · seit 201718. Nov. 2018 · #23
Na ja M@erie, wenn es einem Spass macht stundenlang durch absolut flaches Marschland zu fahren und dann durch endlose Ferienhaussiedlungen der südafrikanischen Mittelschicht, um dann bei strömendem Regen an ein Kap zu kommen, das absolut nicht wie ein Kap aussieht, lohnt es sich vielleicht. Was Franschhoek, Sambona und Grootbos angeht - für den dort gebotenen Luxus muss man eben etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. Wir fanden es preislich absolut angemessen.
Gruss Scholli
1'680 Beiträge · seit 200718. Nov. 2018 · #24
tschä... jeder definiert eben Luxus für sich anders und *göttinseidank* definiert nicht jeder Luxus mit/über Geld
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6'152 Beiträge · seit 200618. Nov. 2018 · #25
hallo Marie, hallo Melli,
stimme Marie zu 100% zu, Cap Agulhas ist einfach ein Traum, wer das nicht zu schätzen weiss, ist eigentlich schade. Wenn man vor den beiden Ozeanen steht - grandios, ich habe Gänsehaut bekommen, das gewaltige Getose, die starke Brandung , haushohe Gischtwellen.. dann die wundervollen Spaziergänge die man machen kann, stundenlange Strandspaziergänge, kleine urige Fischerbuden, gute Restaurants....... was braucht man mehr. Wir waren erst dieses Jahr nach 22 Jahren Afrika dort, weil auch mal jemand im Forum geschrieben hat, da braucht man nicht hin...... schade, ich hätte Cap Agulhas gerne viel früher kennengelernt und dann auch öfters besucht, aber besser jetzt als nie. Ich kann es jedem nur empfehlen.
Einen schönen Sonntag wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
425 Beiträge · seit 201818. Nov. 2018 · #26
Hallo zusammen,
Cap Agulhas lohnt sich auf jeden Fall
Gruß Georg

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zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2018
158 Beiträge · seit 201818. Nov. 2018 · #27
Wenn sie nach Hermanus fährt, kann sie Kap Agulhas noch mitmachen.
Fand das damals zwar recht nett, der Umweg dafür ist aber bereits grenzwertig.
Kap Agulhas und Hermanus sind mir von meinen zwei Südafrikareisen bisher am wenigsten in Erinnerung geblieben.
Wenn man nicht unbedingt Wale braucht, dann würde ich beides auslassen und die Zeit lieber für etwas anderes nutzen.

Aber wie schon jemand schrieb ...Geschmacksache 🙂
zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2018
29 Beiträge · seit 201718. Nov. 2018 · #28
Tja M@rie, Da wir nicht religiös sind, rufen wir weder Göttinnen noch Gott zum Zeugen. Wir vergleichen nur die Preise deutscher Mittelklasse Hotels mit denen in SA und da haben die die Nase vorn. Im Übrigen - als ich jünger war bin ich per Pedes 2 Monate durch Nepal gelaufen und hab nur auf Isomatten geschlafen. Heute gönne ich mir etwas mehr!! Nach wie vor definiere ich mich aber nicht über den Geldbeutel. Gruss Scholli
PS Mein Sambona und mein Agulhas
Themenstarter28 Beiträge · seit 201819. Nov. 2018 · #29
Danke für eure Beiträge und Anregungen!!!
Bin jetzt noch dabei, die Route gut auszuarbeiten, damit ich meine Übernachtungen buchen kann (zumindest Etosha sieht alles schon recht voll aus 😮 )
Aktuelle Fragen:
- bei der Strecke von WDH nach Sesriem über die B1, dann M47 bis Rietoog, dann D1206 und D854? Wie sind da die Straßen, wie lange dauert die Strecke effektiv, gibt's zwischendurch was zu Sehen, gibt's evtl eine bessere Strecke?
- von Swakopmund lieber über D1918 Spitzkoppe und da ins San Living Museum oder lieber nach Twyfelfontain ins Museum of the Damara (hier ist die Straße bis Twyfelfontain nur gestrichelt, wie muss ich mir die Verhältnisse vorstellen? Oder lieber einen gr0ßen Umweg rund um den Brandberg und Anixab?)
- Sollten wir auf dem Weg zum Etosha hier tatsächlich zwei Übernachtungen einplanen?
- von Twyfelfontain dann über Outjo bis Okaukuejo (zahlt man hier schon Eintirtt für den Park? Ansonsten müssten wir draußen übernachten, weil wir ja wahrscheinlich doch recht spät ankommen?)
- Gibt es von Namutoni bis Otjiwarongo und Waterberg eine schöne Strecke oder über die B1 fahren?
- Cheetah Park sehenswert?
- In Okahandja ins Herero Museum?

Hoffe mal wieder, es gibt jemanden, der meine vielen Fragen beantworten kann 😉
Grüße euch,
Melli
873 Beiträge · seit 201619. Nov. 2018 · #30
Melli0302 schrieb:
- Sollten wir auf dem Weg zum Etosha hier tatsächlich zwei Übernachtungen einplanen?
Ja, egal ob über Spitzkoppe oder über Twyfelfonein. Wenn ihr nur eine Übernachtung habt, wird die Besichtigung des jeweiligen living museums gerade noch so klappen, ihr habt aber dann keine Zeit mehr für Fotografieren/Klettern (Spitzkoppe/Erongo) oder für Fotografieren/Wüstenelefanten (Damaraland). Mir gefallen im Damaraland Mowani Mountain oder Camp Kipwe besser als die Twyfelfontein Lodge, da die deutlich größer ist und auch von Bussen angesteuert wird, ist aber leider auch eine Preisfrage.
- von Twyfelfontain dann über Outjo bis Okaukuejo (zahlt man hier schon Eintritt für den Park? Ansonsten müssten wir draußen übernachten, weil wir ja wahrscheinlich doch recht spät ankommen?)
Ja, man wird 'zahlungspflichtig', sobald man am Anderson Gate in den Park reinfährt (auch wenn man praktisch erst in Okaukuejo im Büro zahlen kann). Ich würde es aber nicht von der Eintrittsgebühr abhängig machen, ob ihr vor dem Gate oder in Okaukuejo übernachtet. Der unvergleichliche Riesenvorteil von Okaukuejo ist das Nacht-Wasserloch, da nehmen viele das etwas rummelige und nicht besonders freundliche Drumherum in Kauf. Beim komfortableren Übernachten außerhalb dürft ihr erst zur Parköffnung rein und steht da evtl. in einer etwas zeitaufwendigen Schlange, die Euch die beste Fotozeit kostet.
- Gibt es von Namutoni bis Otjiwarongo und Waterberg eine schöne Strecke oder über die B1 fahren?
Wollt Ihr nach Otjiwarongo oder zum Waterberg?
Bis Otjiwarongo würde ich die B1 fahren.
Zum Waterberg müsstet ihr meiner Meinung nach bei Tsumeb von der B1 runter und dann über Grootfontein und die D2512 (viele Farmtore!) zum Waterberg.
- Cheetah Park sehenswert?
Meinst Du den CCF Cheeta Conservation Funds? CCF ist eher ein wissenschaftlicher angelegtes Conservation Program mit angedockten Info- und Touristen-Angeboten.
Oder Okonjima / AfriCat? Ist deutlich touristischer, gefällt aber vielen hier Forum auch als Übernachtung sehr und bietet neben Cheetahs oft auch Leos und zusätzlich größere Gamedrives mit verschiedensten Tieren.
Es gibt hier schon ein paar Threads, in denen die beiden Angebote verglichen wurden.
- In Okahandja ins Herero Museum?
Gibt's das überhaupt noch? Habe nirgends was Aktuelles dazu gelesen. Also eher: nö.
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zuletzt bearbeitet 19. Nov. 2018
Themenstarter28 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 · #31
Danke @Yoda911
Weiß jemand, wie die Straßenverhältnisse auf dem Weg nach Twyfelfontain sind? Wie gesagt, sind auf der Karte die Straßen dorthin nur gestrichelt, ich weiß nicht wirklich, was ich mir darunter vorstellen soll. Wäre es besser den Riesenumweg über den Brandberg in Kauf zu nehmen?
Wie macht ihr das so, wenn ihr unterwegs seid? In Amerika gibt es ja die Styroporboxen, die man an den Motels mit Eis füllen kann. Wie sieht es da in Namibia aus? Hat ja nicht jedes Auto einen Kühlschrank an Bord....
Danke nochmal an die lieben Antworter…..
Viele Grüße
Themenstarter28 Beiträge · seit 201802. Dez. 2018 · #32
Hallo,
nochmal die kurze Frage bzgl des Essens unterwegs: gibt es dort Styropor-Boxen mit Eis zu kaufen (schmilzt aber wahrscheinlich zu schnell?) oder sollte man auf jeden Fall einen Kühlschrank im Auto haben? Wie macht ihr das unterwegs? Habe jetzt die zwei Übernachtungen im Okaukuejo und Halali Camp gebucht (allerdings noch keine Bestätigung, hoffe das klappt) und da ist ja nur Frühstück dabei, dafür eine Grillmöglichkeit und dafür braucht man bekannterweise Fleisch.... Bitte teilt mir doch mal eure Erfahrungen mit. Danke und einen schönen restlichen Adventssonntag,
Melli
873 Beiträge · seit 201602. Dez. 2018 · #33
Bucht beim Autovermieter eine Kühlbox. Das ist deutlich günstiger als ein Kühlschrank und besser als eine Styroporbox. Bringt Euch Fleisch mit nach Okaukuejo in der Kühlbox. Wenn Ihr das eingefroren gekauft habt, hält das die ersten zweit Tage locker. Wenn Ihr dann noch zwei eingefrorene kleine Wasserflaschen dazupackt, reicht es auch bis Halali.
Ich würde aber durchaus einmal in Halali ins Restaurant gehen. Das war optisch zwar ein bisschen wie eine DDR-Bahnhofsraststätte, aber es wurden verschiedene Fleischsorten nach Wahl 'live' gegrillt und man kann sich auch nach draußen setzen, da war es netter.
Und an einem der vier Abende könnt Ihr vielleicht auch mal Spaghetti, Bratkartoffeln, Chili con Carne etc. essen. Muss ja nicht jeden Tag Grillfleisch sein.

Christoph
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158 Beiträge · seit 201803. Dez. 2018 · #34
Melli0302 schrieb:Danke @Yoda911
Weiß jemand, wie die Straßenverhältnisse auf dem Weg nach Twyfelfontain sind?
Hi Melli,

ich war Angang November dort und da waren die Straßenverhältnisse dort durchwachsen.
Vor allem auf den letzten 20 /30 Kilometern.
Schaum mal hier in meinen Reisebericht, da gibt es ein kleines Video dazu 😎
https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296553-2-wochen-highlight-tour-namibia-kompakt.html?start=12#539945
Aber das muß nicht heißen, daß es jetzt immer noch so ist.
Dort wird wohl mehr oder weniger regelmäßig die Straße „glattgezogen“.
Themenstarter28 Beiträge · seit 201804. Dez. 2018 · #35
@Yoda911: danke Christoph, das hilft mir schon weiter. Kühlbox hört sich gut an, dann sind wenigstens die Getränke auch ein bisschen gekühlt. Ins Halali Restaurant werden wir dann wohl auch mal gehen, ich selbst bin zwar nicht der große Fleischesser, aber für meinen Mann ist das sicher ein Paradies.
@Hosenmatz: danke für die Antwort. Deinen Reisebericht hatte ich schon vorher gelesen. Was mich eigentlich interessiert, ob ich den Umweg um den ganzen Brandberg herum fahren muss, um nach Twyfelfontein zu kommen? Es gibt da unterschiedliche Kartenaussagen, einmal gibt's von der Küste eine Straße bis dorthin, einmal ist sie nur gestrichelt. Wie seid ihr gefahren?
Danke für die Antworten.
Gruß, Melli