Eure Meinung zu unserer Namibia / Botswana Tour

15 Antworten · 3'132 Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2018 von didi79
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Themenstarter17 Beiträge · seit 201830. Sept. 2018 · #1
Guten Tag zusammen,
wir würden gerne im August 19 eine Tour durch Namibia und Botswana machen, mit einem 4x4 mit Dachzelt, hauptsächlich auf Campingplätzen.
Kurz zu uns: meine Freundin und ich sind um die 40, aus München, viel Erfahrung mit Linksverkehr, wenig mit Off-Road (nur Oman bisher), noch nie im südlichen Afrika gewesen, aber sehr reiseerfahren.
Ich wäre euch für Tipps zu der folgenden Tour dankbar :
1. Ankunft Windhoek morgens , Übernachtung in der Stadt oder Lake Oanob
2. Kalahari bei Mariental
3.-4. Sossusvlei
5. Blutkuppe im Namib-Naukluft NP
6. Swapokmund (Hotel)
7. Spitzkoppe
8. Twyfelfontein
9.-10. Grootberg (Lodge)
11.-13. Etosha (3 Nächte auf 3 verschiedenen Campingplätzen)
14.-15. Caprivi (Ngepi Camp)
16.-19. Moremi Game Reserve (je 1 Nacht South Gate, 3rd Bridge, Xakanaxa, North Gate)
20. Gobebis
21. Rückflug von Windhoek

Wir hatten auch überlegt, Namibia etwas kürzer zu machen und statt dessen noch den Chobe NP und die Victoria Fälle zu machen. Am liebsten von Kasane über Savuti nach Moremi. Ist das für Anfänger zu viel / schwierig?

Hab bereits bei den Campsites im Moremi angefragt per Mail (kwalatesafari@gmail.com), vor 4 Tagen, keine Antwort bisher. Ist das so normal?

Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp und danke für dieses tolle Forum, hab Eure Berichte und Infos bisher gerne gelesen.

Gruß
Dirk
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2018
4'984 Beiträge · seit 201630. Sept. 2018 · #2
Hallo Dirk,

verstehe ich dich da richtig... in einem Rutsch vom Ngepi Camp zum South Gate,
vermutlich mit Einkauf in Maun?
Erscheint mir sehr sportlich!
Außerdem verpasst ihr so den schönen Panhandle-Teil.
Gruß Gina
904 Beiträge · seit 201030. Sept. 2018 · #3
Schönes Land, wär mir etwas zu schade um einfach durchzubrettern. Vielleicht wäre es besser, weniger km zu machen und mal wiederzukommen. Auch die 650 km von Etosha in den Caprivi wären mir zu viel. Erfahrung mit Linksverkehr-das ist wirklich nicht wichtig. Aber, wenn ihr schon viel gereist seid, warum nehmt ihr euch nicht etwas mehr Zeit bzw. fahrt weniger km?
Themenstarter17 Beiträge · seit 201830. Sept. 2018 · #4
Danke für die Kommentare schon mal.

Ja Caprivi - South Gate in einem Stück.

Stimmt schon, meine Bedenken sind das auch.
Aber streichen könnte man höchsten Caprivi/Moremi,
das erschien mir halt als die größte Abwechslung zu Namibia,
wo es doch sehr trocken ist, 3 Wochen lang vielleicht etwas zu eintönig?
10 Beiträge · seit 200930. Sept. 2018 · #5
Hallo Dirk,

Eure Tour ist sehr ambitioniert geplant. Vor allem was den Botsuana Teil betrifft. Die Strassen dort sind sehr sandig,, vor allem in den Nationalparks und man kommt nicht sehr schnell voran.
Bei vielen Fahrstrecken bleibt wenig Zeit die Natur zu genießen oder sich zu erholen.

Ich denke Ihr solltet entweder nur nach Norden fahren. z.B. Etosha, Caprivi, Chobe, Vic Falls Moremi,...

oder alternativ nur in Namibia bleiben... also die Tage 16 bis 21 in Botsuana streichen und z.B. mehr Zeit im Caprivi verbringen.

Viele Grüße
Gunther
https://www.TickerFactory.com/
Themenstarter17 Beiträge · seit 201830. Sept. 2018 · #6
Da habt Ihr wohl Recht, das war etwas zu viel für drei Wochen, streichen fällt halt so schwer, ein neuer Versuch:
  1. Windhoek
  2. Sossusvlei
  3. Sossusvlei
  4. Spitzkoppe
  5. Twyfelfontein
  6. Grootberg
  7. Grootberg
  8. Etosha
  9. Etosha
  10. Etosha
  11. Ngepi Camp
  12. Ngepi Camp
  13. Chobe
  14. Chobe
  15. Chobe (evtl. Ausflug Voctoria-Fälle)
  16. Caprivi (Kongola)
  17. Caprivi (Kongola)
  18. Rundu
  19. Waterberg
  20. Windhoek
  21. Rückflug
33,1k Beiträge · seit 200630. Sept. 2018 · #7
Hi Dirk,

ich gebe Dir nur einmal als Denkanstoß folgenden Thread https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
Ich persönlich würde mich zunächst auf 3 Wochen Namibia beschränken). Ihr könnt ja den tiefen Süden auslassen und dafür den Nordosten (Caprivizipfel) mit einplanen. Bedenkt, dass z.B. nur für den Zipferl 6+ Tage sinnvoll/schön sind. Die klassische Abwechslung für ein "eintöniges" (wie kommst Du darauf - es gibt Reisende die verbringen 10+ Mal in Namibia und jedes Mal 3+ Wochen) ist z.B. die zentrale Küste mit ihren Aktivitäten, Meereslebene tc.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
4'984 Beiträge · seit 201630. Sept. 2018 · #8
Hi Dirk,

streichen hat den Vorteil, dass man zurückkommen möchte! 😉
Ich persönlich würde Botswana und Vicfalls komplett weglassen, und mehr Zeit im Caprivi verbringen;
da gibts so viel zu erkunden!
Die Strecke Etosha>Ngepi ist immer noch zu lang/weit.
Gruß Gina
P.S. Namibia ist bestimmt nicht langweilig; auch nach 6 Wo nicht! Garantiert!
16,9k Beiträge · seit 201230. Sept. 2018 · #9
didi79 schrieb:
  • Etosha
  • Ngepi Camp
  • Ngepi Camp
  • Und das hier ist für August, wenn die Tage kurz sind, auch extrem knapp bemessen.

    Ihr müsst raus aus dem Etosha mit Vet-Check und anschließend noch Einkaufen, Tanken, Bargeld usw.

    Zu berücksichtigen ist hier auch das Nachtfahrverbot der Leihwagenvermieter.

    LG
    Logi
    zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2018
    Themenstarter17 Beiträge · seit 201830. Sept. 2018 · #10
    Dass Namibia eintönig sein könnte, wollte ich gar nicht behaupten, sorry, wenn das so rüber kam.
    Klar, nachts möchten wir auf keinen Fall fahren.

    Wo kann man noch einen netten Stopp zwischen Etosha und Caprivi einlegen?
    Rundu hab ich schon für den Rückweg, gibt es noch einen Tipp ?
    1'166 Beiträge · seit 200830. Sept. 2018 · #11
    Hallo Dirk,

    ich würde keinen Zwischenstopp mehr einlegen, außer ihr wollt morgens noch ausgiebig auf Pirsch gehen.

    Wenn dir der moremi wichtig ist, kannst am Tag 15 auch Richtung Main fahren. Dann ist der Rückweg nach whd auch nicht mehr so lange. Moremi gobabis ist nicht zu schaffen. South gate Zelda ist gerade noch möglich

    VG
    Axel

    PS nach seariem über spreethoogtepass fahren
    Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
    Themenstarter17 Beiträge · seit 201830. Sept. 2018 · #13
    Was ich noch nicht ganz verstehe:
    Die Empfehlung war ja von einigen eher Botswana weg zulassen und dafür mehr Zeit im Caprivi zu verbringen.
    Wenn man im Ostern vom Caprivi ist kann man doch, zumindest Kilometer mäßig über Botswana zurückfahren.
    Was ist daran schwieriger, als den gleichen, auch langen Weg durch Namibia zurück nach Windhoek zu fahren.

    Wenn der Grund die Sandpisten im Chobe/Moremi sein sollten, kann man doch auch über Nata fahren, oder ?
    2'240 Beiträge · seit 201101. Okt. 2018 · #14
    Hallo,
    Eure Tour würde ich so fahren:
    1. Windhoek
    2. Sossusvlei
    3. Sossusvlei
    4. Swakop
    5. Spitzkoppe
    6. Twyfelfontein
    7. Etosha
    8. Etosha
    9. Etosha
    10. Roy’s Restcamp oder ähnlich
    11. Nunda River Lodge
    12. Nunda River Lodge
    13. Kasane
    14. Kasane (Vic- Falls)
    15. Ihaha (Chobe)
    16. Savuti (Chobe)
    17. North Gate (Moremi)
    18. Maun
    19. Irgendwo zwischen Maun u. WDH
    20. Windhoek
    21. Rückflug

    Gruss Mari
    PS: ich würde Botswana nicht weglassen..(eher Caprivi- ausser die Nunda Lodge:-))
    Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
    zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2018
    7'272 Beiträge · seit 200601. Okt. 2018 · #15
    didi79 schrieb:Was ich noch nicht ganz verstehe:
    Die Empfehlung war ja von einigen eher Botswana weg zulassen und dafür mehr Zeit im Caprivi zu verbringen.
    Wenn man im Ostern vom Caprivi ist kann man doch, zumindest Kilometer mäßig über Botswana zurückfahren.
    Was ist daran schwieriger, als den gleichen, auch langen Weg durch Namibia zurück nach Windhoek zu fahren.
    Ja, Du kannst vom Chobe aus auch über Nata, Maun, Ghanzi zurück nach Namibia fahren. Es ist etwa gleich weit. Als Minimum sehe ich drei Tage an. Das ist aber schon sehr sportlich und kein Urlaub mehr.

    Ich würde bei drei Wochen die Tour etwas kürzer machen. Meine drei Varianten sind grob (ich gebe nicht jede Zwischenstation an):
    1) Windhoek, Sossusvlei, Damaraland, Etosha, Rundu, Divundu und zurück nach Windhoek (z.B. über Botswana)
    2) Windhoek, Etosha, Rundu, Divundu, Kongola, Chobe, Nata, Boteti, Ghanzi, Windhoek (Botswana light)
    3) Windhoek, Etosha, Rundu, Divundu, Kasane, Savuti, Moremi, Maun, Ghanzi, Windhoek (Botswana Fortgeschritten)

    Ihr verbringt ist in jedem Fall sehr viel Zeit im Auto. Wenn Ihr versucht alles in eine Tour einzupacken, wird es sehr schnell stressig. Speziell auch, weil im August die Tage recht kurz sind.

    Ich nehme an die Karten unter Know-How hast Du schon gesehen.
    Ein guter Tipp ist auch das Camping in Namibia Buch.

    Herzliche Grüsse
    Chrigu
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    Themenstarter17 Beiträge · seit 201801. Okt. 2018 · #16
    Vielen, vielen Dank für die tollen Empfehlungen und Tipps, werden uns nochmal an die Arbeit machen und
    eine passende Tour zusammenstellen.