Tempomat bei Mietwagen in Namibia - Serienmäßig?

108 Antworten · 10,1k Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2018 von Hosenmatz
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Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #1
Hallo zusammen,
erst mal, cooles Forum hier!

Wir wollen Ende Oktober 2 Wochen in Namibia herumfahren.
Dazu haben wir uns einen Mietwagen über Billiger-Mietwagen.de reserviert.
Leider sieht man nicht, ob der Mietwagen Tempomat hat.
Das wäre mir bei der geplanten Fahrstrecke (meistens mehr als 300 Km am Tag) doch recht wichtig.

Daher meine Frage an die Namibia Kenner, die da schon mit dem Mietwagen unterwegs waren.
-> Ist dort der Tempomat die Regel oder eher die Ausnahme?

Folgende Zusatzinfo

Option 1: (385 EUR für 15 Tage)
Vermieter: AVIS
Mietwagen: Volkswagen Polo oder ähnlich

Option 2: (720 EUR für 15 Tage)
Vermieter: Tempest Car Hire
Mietwagen: Renault Duster AWD SUV oder ähnlich

Danke im Voraus!
33,1k Beiträge · seit 200626. Sept. 2018 · #2
Daher meine Frage an die Namibia Kenner, die da schon mit dem Mietwagen unterwegs waren.
-> Ist dort der Tempomat die Regel oder eher die Ausnahme?
Ausnahme, da bei vielen Fahrzeugen eben ein Extra, wofür man gerne die Kosten als Vermieter beim Einkauf spart. Ist natürlich aber auch Modellabhängig.

Beim Polo wirst Du mit 99,99%iger Wahrscheinlichkeit kein Tempomat haben. Der New Duster (2018) hat Cruise Control serienmäßig. Das alte Modell vor 2018 nicht.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

P.S. "Das wäre mir bei der geplanten Fahrstrecke (meistens mehr als 300 Km am Tag) doch recht wichtig." Auf nicht-asphaltierten Straßen, die ja 85% des Straßennetzes ausmachen, ist ein Tempomat vielleicht eh nicht so die beste Entscheidung, da man in aller Regel dann (noch) unaufmerksamer ist.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
16,9k Beiträge · seit 201226. Sept. 2018 · #3
Braucht man tatsächlich Tempomat, wenn man mit 60 km/h in einem Polo über die Schotterpisten in Namibia hoppelt?

Fragt sich die
Logi
151 Beiträge · seit 201626. Sept. 2018 · #4
Kann da Christian nur unterstützen. Auf langen, guten Teerstrassen mit wenig Verkehr - die in Namibia selten sind - passt der Tempomat. Auf Schotter ist der Gasfuss die bessere Wahl, damit kann man schnell reagieren wenn Schlaglöcher, grössere Steine, etc. auftauchen. Hätte ich mich mit Tempomat nicht wohl gefühlt. Gehe mal davon aus, dass Du mit einem Polo wohl auch nicht allzu viele Schotterstrassen fahren willst. Dazu eignet er sich nicht und ist auch nicht bequem für die Passagiere. Dann eher der Duster. Oder einfach gesagt: Für die meisten interessanten touristischen Ziele würde ich klar den Duster mieten, das wird mit dem Polo keine spassige Tour. Der ist Ok um von Windhoek nach Swakopmund zu fahren oder in die nähere Umgebung.
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
7'263 Beiträge · seit 200626. Sept. 2018 · #5
Hallo Hosenmatz

Da Du in Deiner Frage zwei Fahrzeuge einstellst, gehe ich davon aus, dass Ihr dies noch nicht gebucht habt. Wenn Ihr nicht nur Asphalt Strassen fahrt, solltet Ihr min. den Duster nehmen. Welche Strassen Asphalt sind, kannst Du in den Karten sehen.
Habt Ihr die Unterkünfte schon? Ende Oktober kann es da vielerorts problematisch sein noch etwas spontan zu erhalten.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #6
travelNAMIBIA schrieb:
Ausnahme, da bei vielen Fahrzeugen eben ein Extra
(...)
Beim Polo wirst Du mit 99,99%iger Wahrscheinlichkeit kein Tempomat haben. Der New Duster (2018) hat Cruise Control serienmäßig. Das alte Modell vor 2018 nicht.

(...)

P.S. "Das wäre mir bei der geplanten Fahrstrecke (meistens mehr als 300 Km am Tag) doch recht wichtig." Auf nicht-asphaltierten Straßen, die ja 85% des Straßennetzes ausmachen, ist ein Tempomat vielleicht eh nicht so die beste Entscheidung, da man in aller Regel dann (noch) unaufmerksamer ist.
Vielen Dank für Deine hilfreiche Antwort!
Mir war nicht bewußt, daß 85% des Straßennetzes nich asphaltiert sind!
Ich dachte, man rollt da auf gerader Straße so mit 80-100km/h gemütlich dahin.
Ist die Straßenführung auf den „Hauptstraßen“ somit eher gerade und übersichtlich oder kurvig und unübersichtlich?
Damit meine ich jetzt solche Strecken wie zwischen Windhoek / Fish River Canyon oder Windhoek / Etosha.
33,1k Beiträge · seit 200626. Sept. 2018 · #7
Ist die Straßenführung auf den „Hauptstraßen“ somit eher gerade und übersichtlich oder kurvig und unübersichtlich?
Damit meine ich jetzt solche Strecken wie zwischen Windhoek / Fish River Canyon oder Windhoek / Etosha.
Man könnte bei der Fragestellung an einen Troll denken 😉 Ich will es mal nicht machen.
Also: Alles Gerade... wieso sollte man in der "Wüste" unnötige Kurven bauen. Du fährst von Windhoek nach Kapstat praktisch 1600 km nur geradeaus. Auf den nicht-asphaltierten Straßen ist es aber meist deutlich kurviger und merh auf und ab,

Gut gemeinter Tipp: Reiseführer kaufen - der neue Loose zu Namibia ist toll 😉
Hoffnung: Ihr für Oktober (absolute Hauptsaison) alles bereits gebucht.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #8
landcruiser1970 schrieb: Gehe mal davon aus, dass Du mit einem Polo wohl auch nicht allzu viele Schotterstrassen fahren willst. Dazu eignet er sich nicht und ist auch nicht bequem für die Passagiere. Dann eher der Duster. Oder einfach gesagt: Für die meisten interessanten touristischen Ziele würde ich klar den Duster mieten, das wird mit dem Polo keine spassige Tour. Der ist Ok um von Windhoek nach Swakopmund zu fahren oder in die nähere Umgebung.
Danke für deine Rückmeldung!
Mir wäre eben vor allem das 4x4 wichtig.
Die Größe des Wagens ist für mich da eher nebensächlich aber klar, bigger is better 😉
Bin halt noch nicht sooo schlüssig, ob ich das 4x4 wirklich benötige.
Für ein paar Schotterpisten oder leichtes Off-Road brauch ich es nicht unbedingt.
Bin da recht geübt und hatte bisher nie Probleme (Südafrika, Chile, Island).
Aber wenn ich eben etwas von Sandpisten lese, da wirds dann recht schnell ungemütlich und man fährt sich ohne 4x4 doch recht schnell fest.

Unsere Tour verläuft von Windhoek mit Zwischenstopp in den Fish River Canyon (Fish River Lodge) dann nach Lüderitz von dort weiter nach Sesriem, Swakopmund.
Dann mit Zwischenstopp in der Vingerklip Lodge zum Etosha Park ... einmal durchfahren und dann wieder zurück nach Windhoek.
Die Touri-Route eben 😉
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
1'042 Beiträge · seit 201626. Sept. 2018 · #9
Hallo,
Hosenmatz schrieb:
Mir wäre eben vor allem das 4x4 wichtig.
wenn 4x4 wichtig wäre, dann vor allem 4x4 und massig Bodenfreiheit, falls man Lust hat mit dem Mietwagen bei Sesriem hinten durch den Sand zu fahren. Ansonsten nimmt man dort das Shuttle und dann braucht man auf den üblichen Routen auch kein 4x4 und falls man es bräuchte käme der "normale Autofahrer" dann mit 4x4 auch nicht mehr weiter.
Hosenmatz schrieb:
Die Größe des Wagens ist für mich da eher nebensächlich aber klar, bigger is better 😉
Größer = Schwerer = Bequemer, vor allem mit massig Federweg auf "Wellblech".
Hosenmatz schrieb:
Bin halt noch nicht sooo schlüssig, ob ich das 4x4 wirklich benötige.
Für ein paar Schotterpisten oder leichtes Off-Road brauch ich es nicht unbedingt.
Off-Road wirst Du nie fahren, das ist verboten!
Hosenmatz schrieb:
Bin da recht geübt und hatte bisher nie Probleme (Südafrika, Chile, Island).
Aber wenn ich eben etwas von Sandpisten lese, da wirds dann recht schnell ungemütlich und man fährt sich ohne 4x4 doch recht schnell fest.
Auf den "normalen Straßen" wirst Du Dich nirgendwo fest fahren, wenn es nicht gerade regnet. Die Wahrscheinlichkeit das Auto aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf das Dach zu legen ist bedeutend höher.
Hosenmatz schrieb:
Unsere Tour verläuft von Windhoek mit Zwischenstopp in den Fish River Canyon (Fish River Lodge) dann nach Lüderitz von dort weiter nach Sesriem, Swakopmund.
Dann mit Zwischenstopp in der Vingerklip Lodge zum Etosha Park ... einmal durchfahren und dann wieder zurück nach Windhoek.
Die Touri-Route eben 😉
Der typische Anfängerfehler eben. Halb Namibia in 15 Tage, viel Spaß dabei!

Gruß Markus
Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #10
travelNAMIBIA schrieb:
Also: Alles Gerade... wieso sollte man in der "Wüste" unnötige Kurven bauen. Du fährst von Windhoek nach Kapstat praktisch 1600 km nur geradeaus. Auf den nicht-asphaltierten Straßen ist es aber meist deutlich kurviger und merh auf und ab,

Gut gemeinter Tipp: Reiseführer kaufen - der neue Loose zu Namibia ist toll 😉
Hoffnung: Ihr für Oktober (absolute Hauptsaison) alles bereits gebucht.
Ne, bin kein Troll, war aber noch nie in Namibia 😉
Ich bin mit meiner Freundin unterwegs und übernehme bei unseren gemeinsamen Reisen immer nur die Grobplanung ... Also Flug, Mietwagen, Unterkünfte und damit eben die grobe Routenplanung.
Die Detailplanung, also was wir jeden Tag alles ansehen und abfahren müssn, übernimmt meine Freundin.
Bisher hat sich das bewährt 🙂
Ich lasse mich immer gerne vorort überraschen und genieße das 😉

Laut Deiner Antwort gibt es aber eben doch recht lange gerade Strecken ... und genau dafür wäre ein Tempomant doch schon sinnvoll!

Das mit den Unterkünften stimmt ... das war gar nicht so ohne, weil wir wirklich spät dran sind!

Folgende Unterkünfte haben wir jetzt gebucht, einige können wir noch stornieren, andere nicht.

Vielleicht könnt ihr ja etwas dazu sagen, falls ihr einige davon kennt und diese nicht empfehlen könnt 🙂

Tourmaline Guest House (1 Nacht)
Kalahari Auob Camp (1 Nacht im Zelt :))
Fish River Lodge (2 Nächte nicht mehr stornierbar)
The Cormorant House (1 Nacht nicht mehr stornierbar)
Desert Camp (1 Nacht)
Gondwana Namib Desert Lodge (1 Nacht)
Swakopmund Luxury Suites (2 Nächte)
Vingerklip Lodge (1 Nacht)
Gondwana Etosha Safari Lodge (2 Nächte)
Gabus Game Ranch (1 Nacht nicht mehr stornierbar)
Windhoek Hilton (1 Nacht)
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #11
Markus615 schrieb:
Der typische Anfängerfehler eben. Halb Namibia in 15 Tage, viel Spaß dabei!
Gruß Markus
Danke für Deine Antwort!
Bestärkt mich darin evtl. doch den Kleinwagen zu nehmnen 🙂
Und natürlich hast du Recht ... das wird ziemlich stressig ... vor allem, wenn ich mir die Entfernungen ansehe, die wir hier teilweise zurücklegen wollen.
Aber grundsätzlich mögen wir solche „Intensiv-Schnupperreisen“.
Wir haben auch Chile von Nord bis Süd in 2,5 Wochen durchgezogen und das war sehr, sehr geil!
Bei 30 Tagen Urlaub muß man halt leider irgendwo Kompromisse machen 🙁
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
33,1k Beiträge · seit 200626. Sept. 2018 · #12
Hallo Hosenmatz,

na ja, insgesamt seid ihr eben sehr viel auf der Straße. Der gesamte südliche Teil mit Canyon ist eigentlich eher ab 3+ Wochen empfehlenswert. Ihr fahrt z.B. vom Canyon (sicher, dass ihr in der Fish River Lodge seid, nicht der Canyon Lodge? Die Anfahrt zur Fish River Lodge ist schlecht bis sehr schlecht und dauert alleine für die paar Kilometer gerne mal ne Stunde) bis zum Desert Camp von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Habt im Hinterkopf, dass die Mietwagenunternehmen Nachtfahrten verbieten.

Hilton finde ich übrigens in Windhoek so ungefähr die schlechteste Wahl, da sehr anonym und eben ein Allerweltshotel. Da würde ich mir ein nettes Gästehaus/B&B suchen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #13
3 Wochen wären natürlich wesentlich entspannter für die Route gewesen aber jetzt ist es dafür zu spät 😉
Ja, wir sind in der Fish River Lodge ... da habe ich mich von den Bildern anfixen lassen 🙂
Nachts will ich nicht fahren, daß es die Mietwagenfurmen verbieten ist aber ja wohl ein Witz, oder?
Was mache ich denn, wenn ich Abends z.B. von der Innenstadt in meine Unterkunft fahren möchte?
Hilton steht noch nicht fest ... wir wollen halt einen schönen Ausklang und da erscheint mir die Sky Bar angemessen.
Aber ich gehe davon aus, daß man dort auch reinkommt, wenn man nicht im Hilton übernachtet 🙂

Was meinst Du / Ihr zu Swakopmund?
Dort besser was am Strand oder lieber ganz zentral, wie jetzt reserviert?

Und zu guter Letzt Etosha.
Wir wollen da vor den Toren im Süden 2 x übernachten.
Am ersten Tag einen Tagesausflug mit dem eigenen Auto eher im westlichen Teil bis max. Halali Camp.
Am zweiten Tag dann durchfahren bis zum Namutoni Gate und dann wieder außerhalb übernachten.
Wäre es besser in einem der Camps im Park zu übernachten?
Und empfehlt ihr geführte Game Drives oder sieht man genug mit dem eigenen Auto?
Krueger haben wir z.B. fast ausschließlich mit dem Mietwagen gemacht und das war super.
Die geführten Touren z.B. in Botswana waren auch schön aber nicht unbedingt besser als die eigenen Touren ... nur dort waren die Touren eben mit in den Camp-Preisen enthalten und wir hatten kein eigenes Auto 🙂
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
151 Beiträge · seit 201626. Sept. 2018 · #14
Hallo Hosenmatz
auch wenn es auf den Schotterpisten absolut lange geradeaus gehen kann, ist der Tempomat eine schlechte Wahl. Wie von mir schon geschrieben warten unerwartete Schlaglöcher, Rinnen, grosse Steine und ähnliche Dinge auf Dich. Da ist einiges an Konzentration gefragt und nichts mit gemütlichem Cruisen.

Auch noch wichtig zu wissen: Vmax auf Schotter mit gutem Auto liegt bei 90, alles andere endet früher oder später im Graben oder auf dem Dach. Schau Dir unbedingt mal die Karten hier im Forum an, die zeigen Dir nicht nur die Strecke sondern auch den Zeitbedarf - und der ist zum Teil nicht zu unterschätzen. Sechs Stunden für 350 Kilometer sind nicht unüblich.

Locker in die Ferien zu gehen ist schön, mach ich auch gerne, aber in Ländern wie Namibia braucht es etwas mehr Vorausplanung/Aneignung von Wissen. Wie von anderen schon angetönt: Der Kauf eines guten Reiseführers, z.B. Ivankowski etc. ist gut angelegtes Geld und vermittelt das nötige Wissen zu Strassen, Distanzen, Gefahren, etc.

Bezüglich Fahrzeug würde ich jedenfalls nicht sparen. Hochbeinig und robust ist das Minimum, 4x4 kann auf Schotter nicht schaden bezüglich Spurtreue etc. (auch wenn es dazu andere Meinungen gibt).
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
873 Beiträge · seit 201626. Sept. 2018 · #15
Hosenmatz schrieb:
Was mache ich denn, wenn ich Abends z.B. von der Innenstadt in meine Unterkunft fahren möchte?
Da nimmst Du ein Taxi und lässt den Mietwagen auf dem bewachten Parkplatz Deiner Unterkunft.
Hosenmatz schrieb:
Wir wollen da vor den Toren im Süden 2 x übernachten.
Am ersten Tag einen Tagesausflug mit dem eigenen Auto eher im westlichen Teil bis max. Halali Camp.
Am zweiten Tag dann durchfahren bis zum Namutoni Gate und dann wieder außerhalb übernachten.
1,5 Tage Etosha sind viiiel zu knapp. Ihr reist ja am ersten Tag noch von Vingerklippe aus an. Da werdet ihr es am gleichen Tag nie noch bis Halali und wieder aus dem Park raus schaffen. Ihr müsst ja auch noch die Parkgebühr in Okaukuejo zahlen.
Es ist eher üblich, an einem Wasserloch mal ein oder sogar zwei Stunden zu stehen - je nachdem wie Euer Sichtungsglück ist. Dann eine halbe Stunde zum nächsten fahren und wieder stehen. Euer EINER Tag Etosha wird also vor allem darin bestehen, vom Anderson Gate über Halali nach Namutomi und wieder aus dem Park raus zu fahren und Euch zwischendurch immer wieder gegenseitig anzutreiben, dass ihr nicht zu lange irgendwo stehen bleiben dürft, auch wenn's noch so interessant ist.
Hosenmatz schrieb:Wäre es besser in einem der Camps im Park zu übernachten?
Bei DEM Zeitplan unbedingt : ja. Einmal in Okaukuejo übernachten. Dann könnt ihr wenigstens noch einen Abend am dortigen Wasserloch nutzen, statt vor dem Sonnenuntergang wieder zum Gate rausfahren zu müssen.
Hosenmatz schrieb:Und empfehlt ihr geführte Game Drives oder sieht man genug mit dem eigenen Auto?
Ihr habt gar keine Zeit für einen GameDrive. Wenn ihr den z.B. vormittags macht, schafft ihr es nachmittags nicht mehr durch den ganzen Park durch.
Aber in der Regel sieht man allein fast genau soviel: Ein Game Drive ist eher unnötig - außer evtl. einen Night Drive. Aber diese Scheinwerfer-Suchfahrten finden manche gut, viel eher blöd.

Es ist ja wohl alles schon gebucht. Normalerweise wäre der dringende Tip gewesen, den FishRiverCanyon bei einer Zwei-Wochentour wegzulassen und mindestens diese Tage z.B. im Etosha zu nutzen. Lieder ist es für diese richtigen / wichtigsten Tipps demnach wohl zu spät:
Ersttäter-Touren
Hosenmatz schrieb:
Nachts will ich nicht fahren, daß es die Mietwagenfurmen verbieten ist aber ja wohl ein Witz, oder?
Kein Witz. In Windhoek Taxi nehmen. Außerhalb von Windhoek IMMER die große Gefahr von Tieren auf der Fahrbahn und Gravel bei Nacht zu fahren ist ohne Flutlichtscheinwerfer oben auf dem Dach (die kein Mietwagen hat) zudem viel zu gefährlich.
Lies mal Reiseberichte hier im Forum. DU fährst nicht wie in Südafrika oder den USA auf asphaltierten Straßen mit reflektierenden Seitenpfosten etc. sondern Du würdest Dich im Stockdunklen von Bodenwelle zu Stein zu Kurve vorantasten.

Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
33,1k Beiträge · seit 200626. Sept. 2018 · #16
Ja, wir sind in der Fish River Lodge ... da habe ich mich von den Bildern anfixen lassen 🙂
Ok. Dann mit Sonnenaufgang dort wegfahren... ihr habt einen langen Tag bis zum Desert Camp vor Euch und das nur auf Sandstraße.
Nachts will ich nicht fahren, daß es die Mietwagenfurmen verbieten ist aber ja wohl ein Witz, oder?
Nein. Ich kenne aktuell keinen Vermieter im Land,d er Fahrten zwischen Sonennunter- und Sonnenaufgang erlaubt. Das bezieht sich natürlich nicht auf Stadtfahrten.

Swakopmund gehst Du in aller Regel, egal wo Du in Kramersdorf, Central oder Vineta wohnst, maximal 10 Minuten in die Innenstadt oder ans Meer.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #17
Yoda911 schrieb:
Hosenmatz schrieb:
Wir wollen da vor den Toren im Süden 2 x übernachten.
Am ersten Tag einen Tagesausflug mit dem eigenen Auto eher im westlichen Teil bis max. Halali Camp.
Am zweiten Tag dann durchfahren bis zum Namutoni Gate und dann wieder außerhalb übernachten.
1,5 Tage Etosha sind viiiel zu knapp. Ihr reist ja am ersten Tag noch von Vingerklippe aus an. Da werdet ihr es am gleichen Tag nie noch bis Halali und wieder aus dem Park raus schaffen. Ihr müsst ja auch noch die Parkgebühr in Okaukuejo zahlen.
Wir kommen Abends am Etosha an und würden dann nicht mehr in den Park fahren.
Dafür am nächsten Tag ganz früh los und bis zur Schließung im Park bleiben.
Das sollte doch entspannt machbar sein, wenn wir maximal bis Halali abdecken wollen?
Am nächsten Tag auch wieder ganz früh los und dann eben einmal durch den Park durchfahren, wofür wir aber eben auch fast den ganzen Tag zur Verfügung hätten.
Yoda911 schrieb:
Hosenmatz schrieb:Wäre es besser in einem der Camps im Park zu übernachten?
Bei DEM Zeitplan unbedingt : ja. Einmal in Okaukuejo übernachten. Dann könnt ihr wenigstens noch einen Abend am dortigen Wasserloch nutzen, statt vor dem Sonnenuntergang wieder zum Gate rausfahren zu müssen.
Wir wollen gerne die zwei Nächte an eine Ort verbringen -> Wegen Stress und so 😉
Daher entweder 2 x in der Lodge kurz vor dem Gate oder eben zweimal im Camp im Park.
Deine Empfehlung also Camp im Park und da das Okaukuejo und nicht das Halali?
(Wahrscheinlich ist eh schon alles ausgebucht 😉

Danke für die Einschätzung bzgl. selbst fahren oder geführte Drives ... das deckt sich dann mit meiner Einschätzung 🙂
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
Themenstarter158 Beiträge · seit 201826. Sept. 2018 · #18
travelNAMIBIA schrieb:
Ja, wir sind in der Fish River Lodge ... da habe ich mich von den Bildern anfixen lassen 🙂
Ok. Dann mit Sonnenaufgang dort wegfahren... ihr habt einen langen Tag bis zum Desert Camp vor Euch und das nur auf Sandstraße.
Wir wollen vorher noch nach Lüderitz.
Also Fish River Lodge / Lüderitz
Und dann Lüderitz / Desert Camp
Aber das dürfte mit über 400 Km auch ein ziemlicher Ritt werden!
Bin mir auch nicht so sicher, ob der Umweg über Lüderitz wirklich sinnvoll ist ...
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2018
7'263 Beiträge · seit 200626. Sept. 2018 · #19
Hosenmatz schrieb:
travelNAMIBIA schrieb:
Ja, wir sind in der Fish River Lodge ... da habe ich mich von den Bildern anfixen lassen 🙂
Ok. Dann mit Sonnenaufgang dort wegfahren... ihr habt einen langen Tag bis zum Desert Camp vor Euch und das nur auf Sandstraße.
Wir wollen vorher noch nach Lüderitz.
Also Fish River Lodge / Lüderitz
Und dann Lüderitz / Desert Camp
Aber das dürfte mit über 400 Km auch ein ziemlicher Ritt werden!
Bin mir auch nicht so sicher, ob der Umweg über Lüderitz wirklich sinnvoll ist ...
Ich mag Lüderitz und bin immer wieder gerne dort. Als Stopover zwischen Fish River Lodge und Desert Camp ist es aber absolut nicht sinnvoll. Ihr unterschätzt die Zeit die Ihr auf den Pisten brauchen werdet. Nochmal. Schaut Euch die Karten an. Da sind recht realistische Fahrzeiten (keine Foto- oder Pinkelpausen) drin.

Namibia Norden
Namibia Süden

Herzliche Grüsse
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873 Beiträge · seit 201626. Sept. 2018 · #20
Hosenmatz schrieb:
Am nächsten Tag auch wieder ganz früh los und dann eben einmal durch den Park durchfahren.
Nach der Unterkunftsliste oben ist es aber nicht nur "eben einmal durch den Park durchfahren", sondern dann am gleichen Tag auch noch weiter bis Gabus Game Ranch, oder? Diese Fahrzeit vom Ostgate bis Gabus geht dann doch auch wieder von der Etoshazeit ab?!
Ich bleibe dabei, das wäre mir viiiel zu knapp.
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