ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200827. Nov. 2018 · #161
@Biggi: ja das ist es was den South Luangwa NP so besonders macht! Ich wünsche euch schon für's nächste Jahr tolle Sichtungen. Wir werden auch bestimmt diesen Park wieder besuchen. Aber zuerst stehen Aethiopien/Djibouti und Madagascar auf der Liste.
Fortsetzung
Danach fahren wir wieder zu den Wamilombe Plains wo wir auf Löwensichtungen hoffen. Unterwegs erblicken wir Hippos
Pukus
und Elis.
Wir bleiben eine Weile an diesem Wasserloch stehen und gucken den Impalas zu.
Sie löschen ihren Durst.
Langsam wird es leider Zeit in die Lodge zurückzukehren. Von Löwen leider keine Spur.... 😗 Walia enscheidet sich das Nkwali Pontoon zu benutzen um an unser Camp zu gelangen. Wir erreichen das Flussufer und schon kommt die kleine Fähre zu uns rüber.
Sie wird uns auf die andere Seite bringen. Es kann losgehen. Wir verlassen den Park.
Wie die Fähre bedient wird finde ich einfach klasse! 2 Typen gebrauchen einen kielförmigen Stock. Dieser besitzt eine Oeffnung wo das Ferrykabel eingeklemmt wird. Mit der Kraft ihrer Arme bringen sie uns an andere Ufer.
Da drüben geht es dann schön bergauf.
Kein Problem für Walia.
Bei Ankunft muss Walia die Permits zeigen.
Dann geht es gleich weiter. Gegen 10 Uhr, vor unserem Camp, marschieren wieder Elis.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200829. Nov. 2018 · #162
Fortsetzung
Es gibt kein Frühstücksbuffet. 2 Familien haben schon im Restaurant Platz genommen. Jeder sucht sich etwas von der Menu Karte aus. Wir haben Schwimmbadverbot. 3 Elis haben es sich dort gemütlich gemacht......Die 2 Familien beschweren sich gleich bei Jessica. Ihre Kinder wollen unbedingt den Pool besuchen..... Zu unserem Zelt können wir danach auch nicht gleich. Eine ganze Eliherde umzingelt das Camp. Nach einer halben Stunde kommt ein Wachmann und bringt uns schnell zu unserem Zimmer. Die Elis sind aber noch in der Nähe denn man hört die Aeste krachen. Gegen 13 Uhr ist das Schwimmbad wieder für die Gäste frei. Ich verzichte lieber darauf. Nach dem Lunch und Tea Time geht es um 16 Uhr wieder auf Game Drive mit Walia. Wir sind wieder allein. Der Engländer ist abgereist. Wir fahren erneut zum Nkwali Pontoon um in den Park zu gelangen. Wir sind die Ersten.
Walia erledigt den Papierkram
und wir spazieren ein bisschen herum.
Walia bringt danach den Wagen auf die Fähre.
Wir folgen gleich zu Fuss. Und schon geht es los.
2 Burschen rudern uns wieder auf die andere Seite des Flusses.
Ein anderes Fahrzeug wartet inzwischen bis die Fähre wieder zurückkommt.
Sehr bald erreichen wir das Ufer und machen uns auf Miezesuche.
Wir werden leider keine Löwen finden. Ausser Pukus
und Elis bekommen wir nichts Gescheites vor die Linse.
Wir werden auch noch von Tse Tse Fliegen überfallen! Zum Glück bleiben uns die tollen Sonnenuntergänge die uns immer wieder nach Afrika locken! Einfach ein herrlicher Anblick.
Bald wird es dunkel. Viele Autos sind heute nicht im Park. 3 Leos laufen uns über den Weg. Der Park ist ja für seine Leopopulation sehr bekannt.
Gegen 20 Uhr kehren wir zur Lodge zurück. Das Abendessen geniessen wir mit einem Glas Wein. Eine italienische Gruppe sitzt neben uns und schwärmt noch über ihre Löwensichtungen am Nachmittag. Die Minestrone sowie das Beef Curry schmecken sehr gut. Hätten wir nur ein bisschen mehr Glück mit den Miezensichtungen... 😎
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200830. Nov. 2018 · #163
25.08.2018
Um 6 Uhr fahren wir schon Richtung Mfuwe Main Gate. Da erwartet uns ein beschäftiger Baboon.
Bei der Mfuwe Bridge Ueberquerrung kommt die Sonne langsam heraus.
Walia fährt leider immer zum selben Gebiet nämlich Wamilombe Plains. Er hofft immer noch seine Löwen zu finden. Wir glauben echt nicht mehr daran. Die haben sich schon längst aus dem Staub gemacht! Unterwegs erblicken wir Waterbucks.
Eine Hyena läuft uns auch über den Weg. Wir verlieren sie aber sehr schnell.
Die Farben am Morgen finde ich einfach himmlisch.
Diese Nilganz geniesst schon die Sonne.
Am Flussufer ist nichts los.
Wir besuchen danach das gestrige Wasserloch. Da nähert sich ein lahmer Büffel.
Walia denkt er wurde von einer Mieze angegriffen. Man sieht auf seinem Hals Klauenspuren.
Ein Sacred Ibis lässt sich daneben nicht stören.
Wir sehen auch noch einen Fisheagle
sowie einen Sattlestorch.
Danach überquerren wir die Katete Brücke. Später treffen wir unsere ersten Giraffen im Park.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200802. Dez. 2018 · #164
Fortsetzung
Dann sind einige Zebras an der Reihe.
Der Kleine mit seiner Mama finden wir herzig.
Auf dem Rückweg zur Lodge begegnen wir noch einem Hippo.
Wir reden dann mit Walia denn wir wollen am Nachmittag unbedingt ein anderes Gebiet erkunden. Anschliessend wird gefrühstückt. Wie gestern ist das Camp wieder von Elis umzingelt.
Die Gäste haben auch wieder Schwimmbadverbot. Die 2 Familien mit ihren Kindern sind ausser sich. Zum Glück gibt es Wifi und sie können ihre Wut auf ihre Tablets übertragen. Die Elis verschwinden gegen Mittag. Um 13 Uhr gönnen wir uns im Restaurant ein Chicken Satay und Brucettas. Miam miam. Da rede ich auch mit einigen Gäste. Die Meisten haben am morgen Miezen gesehen. Da verstehe ich auch dass die Guides nicht miteinander reden. Finde ich irgendwie unfair....Ich lasse mir genau erklären wo die Sichtung war. Gegen 14 Uhr laufen wir zurück zu unserem Zelt 3. Unweit, genau vor Zelt 4 pennt ein Eli.
Die Gäste können nicht in ihr Zelt. Sie müssen ins Restaurant zurück. Wir verschwinden schnell in unser Zimmer. Die Wachmänner können da nicht viel tun.... Das Eli schläft bis um 15.30. Die Gäste haben gerade noch Zeit ihre Sachen zu holen und sich für den Game Drive fertig zu machen. Um 16 Uhr nimmt Walia die Richtung Lions Camp nach Norden. Unterwegs geniessen wir diese kleine Giraffe.
Endlich erreichen wir die Stelle wo die 4 Miezen am morgen gesichtet wurden. Monsieur ruht sich am Ufer des Luangwa Fluss aus.
2 Damen liegen unweit.
Sie scheinen alle sehr satt zu sein.
Die 2 Löwinen haben am Ufer Gesellschaft. Es scheint sie nicht zu stören.
Die vierte Mieze erblicken wir leider nicht. Am Fluss ist es ganz still.
Rehema546 Beiträge · seit 201802. Dez. 2018 · #165
Schön, Annick, dass Ihr doch noch Löwen gesehen habt! Da hat es sich wohl gelohnt, dass Du Dich selber schlau gemacht hast, und etwas penetrant auf eine andere Route bestanden hast! Ich hätte vermutlich auch protestiert, wenn der guide immerzu in die selbe Ecke fährt....
Tja, und zu den Elis im Camp - was soll man da sagen? Einerseits ist das schon blöd, wenn man dann den Pool nicht nutzen kann und sich nicht frei bewegen kann. Andrerseits muss ich mich ehrlich gesagt etwas zusammen reißen, um über solche Beschwerden wie die der genannten Familien nicht völlig auszurasten. Denn: da geht man extra an solche Orte, um wilde Tiere zu sehen - dann bekommt man sie DIREKT im Camp vor die Nase gesetzt - und möchte stattdessen lieber im Pool schwimmen??? Vielleicht sollte man dann doch besser statt Safaris in Afrika Schwimmbad-Besuche in Europa buchen.....
Unsere Kinder hätten ziemlich sicher stundenlang irgendwo gelauert und den Elefanten zugeschaut. Ob es ihnen evtl. doch irgendwann zu öde geworden wäre, weiß ich natürlich auch nicht.
Man kann halt vielleicht doch nicht immer alles im Leben haben - auch nicht im gebuchten Urlaub! Jedenfalls nicht im unberechenbaren Afrika, und erst recht nicht in der Natur. Diese läßt sich eben doch nicht von uns bändigen und "formatgerecht" in die Tasche stecken! Und das ist gut so! Ich hoffe, dass solche Leute nie wieder Urlaub in Afrika machen! So, jetzt war ich garstig genug, aber das musste mal raus.... Antje
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201602. Dez. 2018 · #166
Ich kann die Leute schon verstehen, man bucht ein komfortables Zelt und eine Unterkunft mit Pool und kann beides nicht nutzen, weil Herr/Frau Elefant die Unverschämtheit besitzt, direkt davor ein Nickerchen zu machen 😛 Ich würde mal einen Reisemangel geltend machen, so von wegen unnütz aufgewendeter Urlaubszeit 😗
Yanjep
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. Dez. 2018 · #167
Coucou Antje, Ja wir waren so froh endlich Miezen gesehen zu haben. Am nächsten Tag gab es sogar noch eine super Zugabe! Mich haben die 2 Familien echt genervt. Die Elis um das Camp waren einfach spitze! 😄 Natürlich verlief der Alltag im Camp nach den Elis. Ich fand es aber geil. 😄 Mein Toni weniger.....Adrenalin im Urlaub kann nicht schaden. 😁
Hoi Yanjep, Wenn Herr/frau Elefant nur ein Nickerchen vor dem Zelt gemacht hätte......Die ganze Poolanlage war auch noch voller Kacke und musste erst gereinigt werden. 😛
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. Dez. 2018 · #168
Fortsetzung
Die 4 Miezen haben einen Büffel verspeist. Kein Wunder dass sie so faul sind!
Einige Geier suchen sich noch ein Schäpchen aus.
Langsam geht die Sonne am Luangwa unter.
Eine tolle Stimmung.
Wir fahren ein bisschen in der Nacht in der Gegend herum. Ein Löwe überquert gerade die Piste. Könnte die vierte Mieze gewesen sein.
Manchmal laufen uns auch kleinere Tiere über den Weg.
Den Leo gibt es praktisch immer.
Das Abendessen erweist sich wieder als perfekt. Es gibt Butternutsuppe, Lasagne mit Salat und Crème Brûlée. Miam miam. Am Abend kommt auch noch Jessica an unseren Tisch vorbei. Sie erkundigt sich ob wir morgen an eine Tagestour im South Luangwa NP interessiert sind. Das heisst von 6 bis 18 Uhr. Natürlich sind wir dabei. Da können wir auch den Nsefu Sektor erkunden.
26.08.2018
Um 6 Uhr geht es auch gleich los. Ein Italiener leistet uns heute Gesellschaft. Er ist leider nicht sehr gesprächig. Heute haben wir Walia als Fahrer und eine Lady, Mable als Guide.
Es geht also Richtung Norden zum Nsefu Sektor. Unterwegs gibt es ab und zu Fotomotive.
Vom gestrigen Büffel bleibt praktisch nichts mehr übrig.
Die Miezen haben sich aus dem Staub gemacht. Wir bleiben eine Weile ohne jede Sichtung. Danach nähern wir uns wieder dem Fluss und erblicken eine Giraffe.
Am Ufer ruhen sich viele Hippos aus. Wir machen eine Pause.
South Luangwa ist schon ein echtes Traumziel! LG Stefanie
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho
außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien
www.kalahari-calling.com
Martina56573 Beiträge · seit 201403. Dez. 2018 · #170
So eine wunderschöne und interessante Reise, Annick! Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt. 😘
fussohle381 Beiträge · seit 200903. Dez. 2018 · #171
Liebe Annick, ich freue mich so , dass es dir im luangwa valley so gut gefallen hat und ich finde das wildlife auch bei flatdogs unbeschreiblich. ich kann nicht nachvollziehen, dass man sich darüber aufregt, nicht in den pool gehen zu können, weil die elefanten herum streunen. warum fährt man denn in die nähe von wildtieren? um in den pool zu springen????ich werde manche touristen niemals verstehen. manchmal macht es mich echt wütend. jess und ade und die ganze crew sind so bemüht, dass nichts passiert.....sie haben ständig die augen überall und dann so etwas. unbegreiflich. vielleicht wäre ein schwimmbad wirklich die bessere alternative. die elefanten kennen ihre wege seit jahrzehnten und ein pool ist in der trockenen jahreszeit ein willkommenes wasserloch. sie kommen jeden tag über den fluss, und das ist für die bevölkerung alles andere als ungefährlich und manchmal wirklich traurig. so sehr ich die elefanten und deren intelligenz liebe, so sehr erschüttert es mich, dass sie manchmal ganze mickrigen ernteerträge zerstören. der ewige mensch-wildlife konflikt. aber ich denke darüber haben sich die poolbesucher eh keine gedanken gemacht und werden sicherlich versuchen, den reisepreis zu drücken. naja einen trost hab ich ja, diese touristen werden sicherlich nicht wieder kommen.
spirit-of-zambia.com
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. Dez. 2018 · #172
@Stefani: Und wie! 🤪
@Martina: danke für die Blumen
@Petra: ja die Touris, die vergisst man manchmal lieber......Ja der South Luangwa hat uns sehr gut gefallen. Steht für 2020 wieder auf unsere Wunschliste. Vielleicht kann ich mir da die Brunnen anschauen! 🙂
Fortsetzung
Die Gegend scheint hier ganz ruhig zu sein.
Ich konzentriere mich auf die Hippos. Mit den Miezen und den Elis gehören sie zu meinen Favoriten.
Flusspferde konnte ich schon so viele in meinem Leben sichten. Habe mir aber nie so richtig Gedanken über das Tier selber gemacht.
Mable erweist sich als eine Enziklopädie was diese Säugetiere anbelangt. Sie sind auf keinen Fall mit den Pferden verwandt sondern eher mit dem Schwein oder Wal.
Ein Hippo kann bis zu 4 Metern lang werden und bis 4 Tonnen wiegen.
Damit gehört es nach den Elis zusammen mit den Rhinos zu den zweitgrössten Tiere an Land. Sie haben kurze Beine, einen massiven Körper und einen grossen Kopf. An den Füssen sind jeweils 4 Zehen mit Schwimmhäuten dazwischen.
Sie sind Pflanzenfresser, die sich von Gräsern und andere Landpflanzen ernähren. Nachts sind sie bis zu 6 Stunden mit Mampfen beschäftigt. Zur Verdauung, wie die Kühe, besitzen sie mehrere Mägen.
Hippos leben in Herden. Das Revier einer Gruppe wird in erster Linie durch die Bullen verteidigt. Sie markieren ihr Territorium mit Kot der durch Schwanzwedeln verspritzt wird.
Die Weibchen bringen etwa alle 2 Jahre ein kleines zur Welt dass bei der Geburt schon 30 Kilos wiegt.
Es ist eine echte Freude ihnen zuzusehen.
La vie est belle.
Alles geht sehr freundlich zu.
Leider müssen wir wieder weiter fahren. Ich schaue mich ein letztes Mal um.
fussohle381 Beiträge · seit 200904. Dez. 2018 · #173
Annick, freu ich mich, wenn Ihr 2020 wieder kommt. Wir werden dann versuchen zu organisieren, dass Ihr Euch die Brunnen - ich hoffe es werden in der Zwischenzeit noch mehr - anschauen könnt.
Es ist aber schwierig, da einfach so hin zu fahren....es soll ja kein "Brunnentourismus" werden. Ich hab da dieses Jahr schon merkwürdige Erfahrungen gemacht. Vielleicht bin ich ja wieder zu gleichen Zeit da, und dann fahr ich mit Euch dorthin.
Sagt mir nur rechtzeitig bescheid. lg petra
spirit-of-zambia.com
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. Dez. 2018 · #174
@Petra: mache ich auf jeden Fall!
Fortsetzung
Ein bisschen später erblicken wir 2 Giraffen.
Sie schauen zu uns rüber.
Wenn sie sich bewegen sind sie echt elegant.
Dann fahren wir wieder eine Weile ohne Sichtung. Eine Hyena versteckt sich hinter dem Gras.
Bald erreichen wir wieder den Luangwa Fluss wo wir unser Lunch einnehmen. Dabei können wir uns andere Hippos anschauen.
Sehr weit entfernt bemerken wir auch eine Eliherde.
Am Ufer wimmelt es von Schmetterlinge.
Die Zeit vergeht schnell beim Kino anschauen.
Nach einer Stunde fahren wir weiter nach Miezesuche. Unterwegs entdecken wir diesen Bussard.
Wir nähern uns auch der Eliherde.
Auf einmal zeigt uns Mable einen Baum. Wir stoppen langsam. Mensch da liegen ja Miezen!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200806. Dez. 2018 · #175
Fortsetzung
Es liegen da 4 Miezen!
Heute ist es besonders sehr heiss. Sie geniessen umso mehr den Schatten.
Wir schauen ihnen gespannt zu.
Aber sie scheinen sich nicht rühren zu wollen. Nach einer Weile fahren wir weiter.
Am Luangwa Fluss marschieren ein Haufen Elis.
Langsam verlassen wir den River und hoffen auf weitere Miezesichtungen. Mable hat echt Adleraugen. Wenn sich hier eine Mieze in der Gegend versteckt wird sie sie finden! Ein Kudu läuft uns über den Weg.
Walia fährt den Wagen zwischen Gräsern und Böschungen. Mable springt auf einmal auf. Und da bingo, die Krönung! Ein Leo unter einem Baum.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200807. Dez. 2018 · #176
Fortsetzung
Mable fängt gleich an zu erzählen. Der Leopard ist ein solitäres Tier das normalerweise nur nachts jagt.
Die Kraft seiner Krallen, Beinmuskeln und Nackenmuskeln ist beeindruckend. So zieht er seine Beute oftmals mehr als sich selbst in einem Baum um sie vor den Hyenas und Aasfressern zu bewahren.
Der Leopard verbringt, wie andere Katzen, etwa zwei Drittel seines Lebens in entspanntem Schlaf.
Dichter Busch in felsiger Umgebung und Flusswald sind seine bevorzugte Lebensräume. Der Leo passt sich auch an viele Orte in warmen oder kalten Klima an. Tagsüber ruht er meistens in Bäumen oder im dichten Busch. Der gepfleckte Mantel sorgt für eine perfekte Tarnung.
Unserem Leo macht die Hitze zu schaffen.
Er bewegt sich kaum.
Nach einer Weile machen wir uns auf den Rückweg zur Lodge.
Dabei passieren wir sämtliche Hippos.
Diese Familie verfolgen wir eine kurze Zeit.
Der Kleine ist einfach herzig.
Im Mfuwe Sektor treffen wir mehrere Eliherden.
Laut Mable soll es im Park über 16'000 Elis geben sowie 40'000 Hippos. Wahnsinnig! Gegen 18 Uhr erreichen wir wieder Flatdogs und gehen gleich duschen. Anschliessend begeben wir uns zum Restaurant. Das Abendessen schmeckt wieder sehr gut. Mein Toni fühlt sich aber nicht sehr wohl. Er bekommt kaum etwas runter....
marimari2'240 Beiträge · seit 201107. Dez. 2018 · #177
Hi Annick, na jetzt hat's ja trotzdem noch geklappt mit der Sichtung 😉 Einmal SLNP immer SLNP 😛 Die Hündchen seht ihr sicherlich das nächste Mal 😗 LG Mari
fussohle381 Beiträge · seit 200907. Dez. 2018 · #178
Hallo Annick, na siehste Mable ist ne klasse Frau....Ist sie noch in der Ausbildung zum Guide? ich habs leider letztens verpasst zu fragen, wann sie fertig ist. Ja einmal slnp immer slnp, so seh ich das auch. ja und die wildhunde waren einfach nicht zu sehen. hoffe mit toni war nix schlimmes.
spirit-of-zambia.com
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200808. Dez. 2018 · #179
Coucou Mari, Ja es hat doch noch geklappt. Hoffnung nie aufgeben! Aber ein guter Guide ist schon Gold wert. 😎
Hallo Petra, Mable ist einfach spitze. Sie hat noch keinen Touristen Burn Out. Sie war in der Endphase ihrer Ausbildung und sollte 2019 100% als Guide arbeiten.
Wünsche euch und allen Mitreisenden ein nettes Wochenende Annick
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200810. Dez. 2018 · #180
27.08.2018
Um 6 Uhr mache ich wieder einen Game Drive mit Walia und dem Italiener. Toni hütet lieber noch das Bett. Er fühlt sich nämlich immer noch nicht ganz wohl. Wir fahren wieder Richtung Wamilombe Plains. Unterwegs bewundern wir diesen Fisheagle.
Später erreichen wir das übliche Wasserloch. Da suchen gerade zwei Ibisse ihre Nahrung.
Dieser Sattelstorch tut bestimmt dasselbe.
Wir fahren weiter. Die Kudus mit ihren Oxpeckers bleiben immer ein nettes Fotomotiv.
Vögel kann man im South Luangwa viele beobachten. Schade dass Walia kein grosses Interesse dafür zeigt. Wir können diesen Zwergbienenfresser eine Weile anschauen.
Später erkunden wir ein hügeliges Gebiet. Elis spazieren da herum und sind auf Futtersuche.
Die Zeit vergeht wieder im Nu. Langsam geht es Richtung Lodge. Unterwegs erblicken wir noch diese Scharlachspinte.
Kurz vor dem Mfuwe Gate beschliesst Walia noch eine kleine Schlaufe zu fahren. Bald darauf sehen wir ein Filmteam vor einem Baum. Wir nähern uns. Da entdecken wir auf einem Ast einen Leo.
Leider bekomme ich keinen besseren Winkel. Das Filmteam braucht Platz. Es ist total aufgeregt. Gerade unter dem Leo hält sich nämlich ein Bushbuck auf.
Wir hoffen alle auf "Action". Der Leo analysiert genau die Situation.