SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201802. Nov. 2018 · #21
Tag 10 Fingerklipp und Faulenzen Da heute nicht viel ansteht schlafen wir länger und frühstücken in Ruhe. Die meisten Gäste sind schon unterwegs zu ihren Zielen. Um den Tag nicht ganz zu vertrödeln machen wir einen Ausflug zur Vingerklip. Unterwegs sehen die Bungalows der Ugab Terrace Lodge und entscheiden spontan uns die Lodge mal anzuschauen. Unser kleiner SUV schafft die Steigung ohne große Mühe und wir haben eine super Aussicht vom Plateau. In der ferne kann man die Vingerklip Lodge und auch den Namensgeber sehen.
Wir fahren weiter um uns die Vingerklip aus der Nähe aunzusehen. Am Eingang sehen wir wieder einen Elefanten. Diesmal ist er größer und dreidimensional aber leider aus Stahl. Zu dem Zeitpunkt wissen wir ja noch nicht, dass wir noch viele Elis sehen und auch übersehen werden
Gegen Mittag sind wir zurück in der Lodge genehmigen uns einen kleinen Snack und machen es uns am Pool gemütlich. Zu dieser Tageszeit wirkt die Lodge wie ausgestorben. Das Wasser im Pool ist saukalt und kostet mich viel Überwindung hineinzugehen. Zwischendurch versuche ich mich mal wieder als Birder, wobei ich mir bei der Bestimmung schwertue.
Red-billed Buffalo Weaver (Büffelweber), danke Bele
Frau und Herr Red-headed Finch (Rotkopfamadine), danke Bele
Zum Sonnenuntergang begeben wir uns dann auf das Sundownerdeck und genießen den Sonnenuntergang bei einem GT.
Champagner8'678 Beiträge · seit 201002. Nov. 2018 · #22
Hallo Sebastian,
Zwischendurch versuche ich mich mal wieder als Birder, wobei ich mir bei der Bestimmung schwertue.
Oben sitzt ein Red-billed Buffalo Weaver (Büffelweber) und unten Frau und Herr Red-headed Finch (Rotkopfamadine).
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201805. Nov. 2018 · #23
Champagner schrieb:Hallo Sebastian,
Zwischendurch versuche ich mich mal wieder als Birder, wobei ich mir bei der Bestimmung schwertue.
Oben sitzt ein Red-billed Buffalo Weaver (Büffelweber) und unten Frau und Herr Red-headed Finch (Rotkopfamadine).
LG Bele
Vielen Dank Bele Habe es im Bericht geändert.
LG Sebastian
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201809. Nov. 2018 · #24
Tag 11 Versteinerter Wald, Twyfelfontein und Grootberg
Heute geht es wieder früh los, da viel Programm und viel Strecke vor uns liegt. Erstes Etappenziel ist der versteinerte Wald. Würde man nicht wissen, dass es versteinert ist, könnte man bei einigen Stücken schon denken, dass es Holz ist.
Auf dem Gelände findet man auch viele Welwitschas.
Nach knapp einer Stunde geht es weiter nach Twyfelfontein. Die D2612 und D3254 sind bei weiten die schlechtesten Gravelroads während der ganzen 4000km. Gegen 11 erreichen wir das Besucherzentrum und haben wieder Glück. Wir können uns noch einer Kleingruppe aus 2 Personen anschließen die gerade losmarschiert ist, bezahlen brauchen wir erst bei Rückkehr.
Danach machen wir noch einen kleinen Abstecher zu den Orgelpfeifen und dem verbrannten Berg. Wir sind etwas überrascht, dass man auch hier nochmals einen Eintritt zu entrichten hat. Nach einigen Bildern machen wir uns auf den Weg zur Grootberg Lodge, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden. Hatte ich schon erwähnt das die D2612 und D3254 echt schlecht waren? Der Weg selbst glänzt wieder durch wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft. Elefanten wie überall ausgeschildert bekommen wir leider nicht zu Gesicht nur ihre Hinterlassenschaften. Gegen 16 Uhr erreichen wir die Lodge bzw. das Wachhäuschen an der Straße. Wir werden gefragt ob wir selbst hochfahren wollen oder unten parken und das Shuttle nehmen wollen. Ich entscheide mich fürs selber fahren und schalte erstmal Allrad zur Sicherheit dazu. Wir warten noch bis das Shuttle für die anderen Gäste unten angekommen ist und machen uns dann auf den Weg. Leider wurde unten nicht mitgeteilt das zwei Fahrzeuge runterkommen und so stehen wir nach halbem Weg einem Safarifahrzeug gegenüber. Ein Stück weiter zurück ist ein kleine Haltebucht in die wir Rückwärts zurückrollen. Die Fahrerin hilft uns und weißt uns ein, wie sich später herausstellt ist Sie die Lodgemanagerin. Nachdem Sie uns passiert hat, fahren wir den restlichen Weg hoch auf das Plateau. Wir checken ein und genießen die einmalige Aussicht
Den Sundowner nehmen wir auf der Terrasse ein. Da es in den Bungalows nur Licht gibt. Nehmen wir unsere Handys und Kamera Akkus mit zum Abendessen und laden Sie im Laderaum.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201813. Nov. 2018 · #25
Tag 12 Grootberg, auf den Spuren der Wüstenelefanten
Am gestrigen Abend haben wir noch eine Wanderung auf dem Plateau gebucht. Der Start ist 7:30, heißt also früh aufstehen um noch in Ruhe zu frühstücken. Pünktlich geht es los. Unterwegs werden die unterschiedlichen Spuren der Tiere und ihre Hinterlassenschaften erklärt. Gleich die erste Spur die erklärt wird gehört zu einem Löwen und ist ca. 2 Tage alt. Das Interessante für mich ist, dass wir nur ca. 100m Luftlinie von unserem Bungalow weg sind. Wir finden auch noch Spuren einer Hyäne und im weiteren Verlauf auch frische Elefantenspuren. Wir finden Springböcke, Bergzebras einen Rotbauchwürger auf der Jagd nach seinem Frühstück.
Beim Beobachten der Bergzebras finde ich eine Hinterlassenschaft die ich dem bisher gelernten nicht zuordnen kann. Natürlich frage ich unseren Guide und auch er ist sich erstmal unschlüssig. Nach einer kompletten sensorischen Analyse teilt er uns seine Vermutung mit. „Es handelt sich um die Hinterlassenschaft eines Babyelefanten welche erst einige Stunden alt sein können. Auf die Rückfrage „wie jung“ entgegnet er „ein oder 2 Wochen“ Mit diesem Fund ist sein Ehrgeiz Endgültig geweckt und wir machen uns auf die Verfolgung der Spuren. Er erklärt uns viel zu den diversen Spuren die er findet und auch woran man erkennt wie alt sie sind. Zum Beispiel zeigt er uns ein kleines Grasbüschel in einem Fußabdruck, bei dem sich die Halme noch nicht wieder aufgerichtet haben. Nach 45 min brechen wir ab und machen uns auf den Rückweg zur Lodge. Unser Guide gibt uns noch den Rat mit, am Nachmittag das Tal im Blick zu behalten, da die Elefanten in diese Richtung ziehen. Für den restlichen Tag machen wir es uns am Pool gemütlich. Ich beobachte und fotografiere Agamen und Vögel.
Den Rat befolgend schauen wir auch öfter ins Tal, irgendwann mache ich eine Bewegung aus. Es ist leider nicht die kleine Herde sondern ein einzelner Bulle der auch langsam in unsere Richtung zieht.
Wir freuen uns über unseren ersten Elefanten und noch dazu ein Wüstenelefant. Nach unserer Rückkehr habe ich mal die Distanz geprüft und war erstaunt. Ich habe den Elefanten mit bloßem Auge (ok mit Brille) auf 3km gesichtet. Wir beobachten ihn noch eine Ganze weile über unser selbstgebautes Busch TV. (Kamera mit Tele und Telekonverter auf Stativ mit live view aufs Handy) Leider wurde irgendwann das Licht so schlecht, das wir die Beobachtung einstellen mussten, ok der Akku war auch fast tod. Dafür gibt es wieder einen schönen Sonnenuntergang.
p.s. zur Beruhigung. Bevor eine Wanderung startet wird ein Fährtensucher mit Auto vorgeschickt um zu kontrollieren ob Löwen im Gebiet unterwegs sind. Zudem gibt es auch regelmäßige Patrouillen um festzustellen ob die Löwen in der Nähe sind.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201813. Nov. 2018 · #26
Da ich aktuell Tag 12 nicht sehe stelle ich gleich mal Tag 13 noch ein
Tag 13 Wir nähern uns Etoscha
Unsere heute Etappe führt uns zur Schwesterlodge von Grootberg der Hobatere Lodge. Die Fahrstrecke ist nicht sehr lang und führt uns über die C40 nach Kamanjab und weiter über die C35 zur Lodge. Der Plan ist am Nachmittag noch den Gamedrive mitzumachen. Heißt also mal wieder nichts mit ausschlafen. Beim Beladen des Kadjar treffe ich auf einen Franzosen der mich verwundert fragt ob ich mit DEM Auto auf das Plateau hochgefahren wäre. Anscheinend trauen Franzosen französischen Autos nichts zu. Nach dem Frühstück machen wir uns auf dem Weg. Auf dem Weg runter vom Pass erzähle ich meiner Freundin, dass ich hier im Forum öfter gelesen hätte, dass man auf der Strecke auch Giraffen begegnen könnte. 10 min später rufe ich „Giraffen“ und erhalten ein „verar… mich nicht“ als Antwort. Nachdem wieder etwas freie Sicht ist, sieht Sie sie auch und ist ganz aus dem Häuschen.
Wir sehen hier in Summe ca. 20 Tiere. Das, was wir nicht wahrnehmen sind die Wüstenelefanten im Hintergrund. Die sehe ich erst am Abend als ich die Bilder des Tages sichte. Aber die ersten Giraffen in freier Wildbahn und dann gleich so viele sind schon der Wahnsinn. Nachdem wir uns los reißen können geht es weiter nach Kamanjab. Nach Toiletten und Tankstopp geht es noch schnell Getränke im Supermarkt auffüllen. Natürlich müssen auch wir uns der „Nüsschenmafia“ erwehren, aber das klappt erstaunlich gut. Vlt. liegt es einfach am Polizeiauto was an der Straßenecke steht. 😎 Die C35 ist ein gute Teerstraße und wir kommen schnell ohne weitere Vorkommnisse bis zur Lodgeeinfahrt. Außer ein paar Bergzebras sehen wir auf der langen Zufahrt keine anderen Tiere.
Wir erreichen die Lodge gegen 14 Uhr, checken ein und buchen den Gamedrive. Den Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse mit Blick auf das Wasserloch. Pünktlich zum Kaffee kommt auch ein Elefantenbulle vorbei. Nach einem ausgiebigen Schlammbad macht er sich dann wieder auf und davon.
Unser Gamedrive startet pünktlich und neben uns sind noch zwei weitere Pärchen mit von der Partie. Wir sehen auf dem Drive vor allem Bergzebras. Zudem noch ein Paar Hühnchen, einen Wiedehopf, Steinböckchen und noch ein paar andere. Leider sehen wir nur die alten Überreste von Löwenmahlzeiten.
Am Ende sehen wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Carinha448 Beiträge · seit 201413. Nov. 2018 · #27
SebaSc schrieb:Beim Beladen des Kadjar treffe ich auf einen Franzosen der mich verwundert fragt ob ich mit DEM Auto auf das Plateau hochgefahren wäre. Anscheinend trauen Franzosen französischen Autos nichts zu.
😄 😄 😄
Hallo SebaSc Ich habe heute deinen Bericht entdeckt und ein bisschen geschmökert! Du machst tolle Fotos, da lese ich gerne weiter mit!
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201813. Nov. 2018 · #28
Carinha schrieb:
😄 😄 😄
Hallo SebaSc Ich habe heute deinen Bericht entdeckt und ein bisschen geschmökert! Du machst tolle Fotos, da lese ich gerne weiter mit!
Liebe Grüsse Carinha
Hallo Carinha, danke für das Kompliment und viel Spaß bei der weiteren Lektüre. LG Sebastian
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201113. Nov. 2018 · #29
Danke für den bericht und die super Photos.
SebaSc schrieb:📎 0477.JPG
Dies nennen wir auch das Namibische 'Monument Valley' USA. Wer schonmal dar war erkennt eine gewisse Ähnlichkeit, ohne rote Erde. Ich war dort 1992, Marlboro Adventure Team. Deshalb die schönen Erinnerungen wenn ich das sehe. 😊
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201814. Nov. 2018 · #30
Cruiser schrieb:Danke für den bericht und die super Photos.
SebaSc schrieb:📎 0477.JPG
Dies nennen wir auch das Namibische 'Monument Valley' USA. Wer schonmal dar war erkennt eine gewisse Ähnlichkeit, ohne rote Erde. Ich war dort 1992, Marlboro Adventure Team. Deshalb die schönen Erinnerungen wenn ich das sehe. 😊
Den Vergleich habe ich schon öfter gehört, auch mit dem Kommentar "nur Grüner". Freut mich, dass das Bild deine Erinnerungen wachhält und Danke für das Lob.
LG Sebastian
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201816. Nov. 2018 · #31
So vorm Wochende noch der schönste Tag vom Urlaub
Tag 14 Endlich Etoscha und Timing ist alles
Heute müssen wir durch bis Halali. Leider war es Buchungstechnisch nicht anders möglich um im Park zu übernachten. Wir machen uns also Früh auf zum Galton Gate. Aber irgendwie haben wir Zeit verloren und sind erst gegen 9 am Gate. Wir sind aber die einzigen, welche Einlass begehren und somit geht es sehr schnell. Wer ergattern noch den letzten Parkplan und dann geht es los in den Park. Unser erster Halt ist das Wasserloch Renostervlei zeitgleich mit uns trifft eine Gruppe Bergzebras ein die ihren Durst löschen möchte.
Wir beobachten Sie ein wenig und fahren dann weiter zum Wasserloch Jakkalswater. Hier sehen wir unsere ersten Steppenzebras zudem noch Oryx, Strauße und Giraffen.
Unterwegs nach Olifantrus begegnen wir noch einigen Straußen. Die beiden scheinen sich ein wenig was zu sagen zu haben. Eine Gabelracke sehen wir auch.
In Olifantrus ist kurz Toiletten Pause angesagt und es wird ein kleiner Rundgang gemacht. Am Wasserloch ist außer ein paar Schildkröten nix los.
Wir machen uns wieder auf den Weg und finden leider das nächste Wasserloch verweist vor. Wieder auf der Strecke kommt plötzlich vom Beifahrersitz „ich glaub ich sehe Elefanten“, zwei Sekunden später „nein sind wohl nur Felsen“. Ich frage kurz zurück ob sie schonmal sich bewegende Felsen mit Ohren gesehen hat. Die Elefanten traben leider in etwas weiterer Entfernung durch das Gras. Ich schweife kurz mit dem Objektiv nach links und rechts ob ich noch mehr entdecken kann und sehe links den Wasserspeicher vom nächsten Wasserloch. Ich teile meiner Freundin die Vermutung mit das die kleine Herde auf dem Weg zum Wasserloch ist und wir begeben uns schnell dorthin. Ich hatte recht und wir können 15min lang die Gruppe am Wasserloch beobachten. Genauso schnell wie Sie kamen waren Sie dann auch wieder verschwunden. Wir waren die ganze Zeit das einzige Fahrzeug und konnten die Begegnung richtig genießen.
An einem der nächsten Wasserlöcher begegneten uns dann noch zwei Bullen.
Beim nächsten Wasserloch gab es dann Strauße, kuschelnde Zebras und Gnus.
Nachdem wir uns an den Tieren satt gesehen hatten fuhren wir weiter um kurz darauf wieder anzuhalten. Vor uns standen zwei Fahrzeuge am Straßenrand am Charl Marais Dam und hier aus dem Forum wusste ich, dass man ruhig mal fragen sollte was es denn zu sehen gäbe. Die Antwort war Lions. Wir ließen uns kurz erklären wo und reihten uns dann ein. Der hübsche Pascha lag abseits unter einem Baum.
Der Rest der Familie hatte es sich in einem Busch direkt neben der Straße gemütlich gemacht. Man konnte aber leider nicht viel sehen außer ab und an mal eine Tatze. Unsere Geduld sollte sich aber auszahlen. Irgendwann musste eine Löwin mal austreten und verließ das Gebüsch. Ihr folgten zwei süße Löwenkinder.
Auch eine zweite Löwin war nun besser zu sehen da Sie die kleinen nicht aus den Augen lies. Der Papa beobachtete alles aus sicherer Entfernung. Zurück am Busch fielen plötzlich noch zwei weitere Löwenkinder über ihre Mutter her. Ein paar Minuten später räumten wir den Platz um auch anderen einen direkten Blick zu ermöglichen. Wir konnten unser Glück nicht fassen und fuhren weiter Richtung Okaukejo. Unterwegs sahen wir noch Zebras und Springböcke. Okaukejo ließen wir links liegen und fuhren weiter Richtung Halali. Die restlichen Wasserlöcher auf dem Weg waren leider wenig ergiebig. Kurz vor Halali stand wieder ein Auto am Rand und wir fragten uns, was es hier zu sehen geben könnte. Also langsam angenähert, kurz bevor wir auf gleicher Höhe waren, nahm ich links im Gebüsch eine Bewegung war und konnte meinen Augen nicht trauen, ein Zweihorn. Da es sich entgegen unserer Fahrtrichtung bewegte legte ich den Rückwärtsgang ein und fuhr gut 100m rückwärts. Das Zweihorn enttäuschte uns nicht und querte gut 20m vor unserem Auto die Straße.
Erst als ich zu Hause die Bilder sortierte fiel mir auf, dass das arme Tier nur noch ein Ohr hatte. Es ist schon sehr merkwürdig, wie sehr die Freude über solche Begegnungen die Wahrnehmung von Details beeinflusst. Nachdem sich das Tier wieder ins Unterholz verzogen hatte fuhren wir weiter nach Halali. Wir erreichen Halali ca. 1h vor Toresschluss und checken ein. Da es sich nicht lohnte nochmal hinauszufahren gingen wir zu Sundowner ans Camp eigene Wasserloch. Hier gaben sich die Elefanten den die Rüssel in die Hand, es ist ein ständiges kommen und gehen.
Einige der Tiere kommen sehr nah an den Zaun. So dass ein paar Nahaufnahmen gelingen, leider schon bei schlechtem Licht. Nach Sonnenuntergang gehen wir noch essen und dann sehr schnell ins Bett.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201816. Nov. 2018 · #32
Off Topic
Warum sieht man eigentlich einen Beitrag der auf eine neue Seite kommt erst nach einer ganzen weile und nicht sofort?
Sebastian
Flash20101'425 Beiträge · seit 201519. Nov. 2018 · #33
Hi Sebastian,
ich muss mich nun auch mal äußern, bisher war ich stille Mitleserin. Bis jetzt habt ihr ganz tolle Erlebnisse und Bilder gezeigt! Und ihr hattet so viel Glück, dass alles noch so grün war, einfach schön. Die Begegnung mit den Löwenbabys ist entzückend! Ich bin sehr gespannt, was euch die nächsten Tage im Etosha noch erwartet 🙂
Liebe Grüße Laura
PS: Das mit dem neuesten Beitrag ist leider ein technisches Problem, das ich auch nicht so ganz verstehe, was aber wohl mit dem Seitenumbruch zu tun hat. Ich und die meisten anderen machen daraufhin einfach noch einen kleinen Eintrag mit "Seitenumbruch", da man sonst seinen gerade geschriebenen Beitrag nicht ändern kann....
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201826. Nov. 2018 · #34
So wieder zurück ...
Flash2010 schrieb:Hi Sebastian,
ich muss mich nun auch mal äußern, bisher war ich stille Mitleserin. Bis jetzt habt ihr ganz tolle Erlebnisse und Bilder gezeigt! Und ihr hattet so viel Glück, dass alles noch so grün war, einfach schön. Die Begegnung mit den Löwenbabys ist entzückend! Ich bin sehr gespannt, was euch die nächsten Tage im Etosha noch erwartet 🙂
Liebe Grüße Laura
Vielen Dank Laura. Wir konnten unser Glück auch garnicht so recht fassen. Muss auch gestehen, dass ich deinen Reisebericht still mit gelesen habe. Wenn ich es schaffe kommt heute noch ein neuer Tag.
LG Sebastian
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201828. Nov. 2018 · #35
Doch etwas länger gedauert.
Tag 15
Etoscha Tag 2
Nach dem wir anscheinend unsere Sichtungsfee am ersten Tag etwas zu sehr in Anspruch genommen haben. Hat sie sich an Tag 2 etwas ausgeruht. Aber auch ohne die Fee war es ein wunderschöner Tag im Park mit vielen Tier Beobachtungen. An diesem Tag sind vor allem viele Vogelbilder entstanden und dank der Etoschakarte konnte sogar ich sie identifizieren. aber nun der Reihe nach. Der erste Stopp war Rietfontain, hier war außer ein paar Springböcken und einem Schakal nichts los. Jedoch auf der anderen Seite des Parkplatzes konnten wir diesen hübschen Kranich beobachten.
Paradieskranich Nach Rietfointain machten wir einen Schlenker über Salvadora unterwegs gab es Kuhantilopen und ein ungewaschenes Gnu. Zudem konnte ich bei noch guten Licht ein nettes Landschaftsbild machen.
Weiter ging es via Sueda und Homob, wo es leider nichts bis Garnichts zu sehen gab. Unterwegs sahen wir hingegen noch einige Trappen.
Gackeltrappe
Riesentrappe Auch die anderen Wasserlöcher auf dem Weg nach Okaukejo waren verweist, war halt eine gute wenn auch späte Regenzeit. Unterwegs begeneten wir noch Herr und Frau ???
Auf dem Weg zu Wolfsnes streikte plötzlich die Speicherkarte beim Versuch einen Doppelband-Rennvogel auf jene welche zu bannen. Da auf der Karte alle Bilder vom Vortag waren wurde sie vorsichtshalber ausgetauscht.
Doppelband-Rennvogel Das nächste Ziel war dann Okondenga. Unterwegs zeigte sich eine Fuchsmanguste die schnell in ihrem Bau verschwand. Leider war es uns nicht vergönnt dort Löwen zu entdecken. Daher gibt es von dort auch nur das Bild von einem Gnu Schädel. Ca. 10 min nachdem das Bild entstand wurde der Schädel von einem leichtsinnigen Touri zum Posieren für Fotoaufnahmen benutzt.
Wir fuhren dann die Schleife über Leeubron zurück nach Okaukejo unterwegs gabs noch mal Strauße und die üblichen Zebra und Springbock Roadblocks. Nach einer kurzen Essens und Toiletten Pause machten wir uns auf zum von Lindequist Gate. Unser Weg führte uns zu den Wasserlöchern Gemsbokvlakte, Olifantsbad und Aus. Viele Tiere waren zur Mittagszeit nicht unterwegs. Wir sahen Springbock, Impala, Sekretär und Kudu.
Kurz vor dem Abzweig nach Halali endeckten wir ein paar Giraffen welche am fressen waren. Eine muss sich wohl an was verschluckt haben und es entstand ein recht lustiges Bild.
Unterwegs begegnete wir noch unserem einzigen Elefanten des Tages.
Und kurz vor Namutoni poste noch eine Giraffe für uns am Wegesrand.
Auf dem Weg zum Parkausgang lief vor uns noch eine Hyäne über die Straße, leider ging alles viel zu schnell das kein Bild entstehen konnte. Unser finales Ziel für Heute war die Mushara Lodge wo wir drei Nächte bleiben wollen.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201807. Dez. 2018 · #36
Nachdem ich meinen Thread wiedergefnden habe geht es weiter 🙂
Tag 16 Entspannung und Chauffeur Service
Am Vorabend haben wir uns spontan dazu entschlossen den Tag ruhig angehen zu lassen. Außerdem gönnen wir unserem Auto einen Ruhetag. Wir schlafen aus und nehmen das Frühstück recht spät ein, außer uns sind schon alle Gäste ausgeflogen. Nach dem Frühstück melden wir uns noch für den nachmittags Gamedrive an. Zurück am Bungalow wird das Reisetagebuch vervollständigt, die Getränke und Snackvorräte katalogisiert und die Koffer ein letztes Mal umgepackt. Vor dem Gamedrive schauen wir uns noch auf dem Gelände um und sehen Warzenschweine, Gelbschnabel Tokos, Trauer Drogos und Glanzstare.
Pünktlich geht’s auf zum Gamedrive, da es nur 3 Pärchen sind hat jedes eine Sitzreihe für sich.
Am Tor ist nichts los und wir fahren erstmal nach Klein Namutoni. Auch dort ist nichts los, auf dem Weg nach Fort Namutoni sehen wir ein Dik Dik. Bei Klein und Groot Okevi ist auch nichts los. Auf dem Weg nach Tsumcor läuft uns ein Elefant über den Weg.
Bei Tsumcor selbst können wir Giraffen beim Trinken beobachten, was ich ziemlich witzig finde.
Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher an die Pfanne und können weit entfernt ein Zweihorn ausmachen. Gegen 17:30 sind wir wieder zurück an Klein Namutoni und können gerade noch die Elefanten abziehen sehen. Wir müssen aber nicht traurig sein den plötzlich erheben sich 3 Zweihörnen die anscheinend nur gewartet haben, dass die Elefanten sich zurückziehen. Es ist ein Bulle plus Mutter mit älterem Jungtier. Der Bulle trinkt schnell was und verschwindet schnell wieder. Die beiden anderen bleiben noch etwas und bekommen Gesellschaft von einem anderen Bullen. Das Muttertier ist erst etwas skeptisch aber das Jungstier geht direkt auf den Neuankömmling zu. Auch das Muttertier nähert sich dann langsam und es sieht aus als wenn Sie sich begrüßen.
Währenddessen genießen wir die untergehende Sonne und einen GT. Dann wird es auch schon Zeit sich zu verabschieden da es nur noch 10min bis Toresschluss sind. Achja am Wasserloch sind auch noch andere Tiere zu sehen, war haben aber fast nur Augen für die Zweihörner. Giraffen, Impalas und ein paar Warzenschweine stillen auch ihren Durst.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201819. Dez. 2018 · #37
Tag 17 Der letzte Tag Etoscha
Heute ist eigentlich wieder frühes Aufstehen angesagt, aber irgendwie klappt das nicht so ganz. Wir sind leider erst gegen 8:00 am Parkeingang. Das heutige Tagesziel ist der Etoscha Lookout, den hatten wir zwei Tage zuvor aus Zeitmangel nicht angefahren. Zuerst geht es nach Klein Namutoni leider ist es recht leer. Nicht weit weg stehen einige Fahrzeuge und versuchen eine Hyäne zu spotten uns ist es etwas viel Rummel für diese Uhrzeit und wir fahren nach Namutoni das Permit bezahlen und auch gleich noch voll tanken. An Chudop können wir Gnus und Springböcke beobachten die ziemlich nervös und schon beim geringsten zucken der Tauben die Flucht ergreifen um gleich darauf wieder ans Wasserloch zu kommen. Ich bekomme das Gefühl, dass sich die Tauben daraus einen Spaß machen.
Alle anderen Wasserlöcher sind leider verlassen, aber wir haben Glück und sehen unterwegs einige Elefanten und etwas später eine Hyäne die sich mit ein paar Schakalen um die Reste eines Schwarznasenimpalas streiten. Die Hyäne kann sich irgendwann durchsetzen und schleift die Reste Richtung Straße, leider lässt Sie sich genau hinter einen Erdhügel nieder sodass man Sie nicht weiter beobachten kann.
Der Lookout ist schon recht eindrucksvoll, da wir gegen Mittag dort sind machen wir eine kleine Pause und genießen die schier endlose Weite. Wir fahren dann über Naumses und Goas zurück Richtung Namutoni. Viel los ist an beiden Wasserlöchern nicht, dies ändert sich auch nicht an Ngobib. An Kalkheuwel haben wir glück und können eine ganze Zeit lang einen Elefanten beobachten.
An Chudop ist außer ein paar Giraffen auch nichts los, sodass wir uns entscheiden Namutoni näher zu erkunden.
Gegen 16:30 fahren wir nach klein Namutoni um den Tag ausklingen zu lassen. Wie am Tag zuvor werden wir nicht enttäuscht. Irgendwie sind wie am Vortag alle Schauspieler zur gleichen Zeit am Ort. Die einzige Ausnahme bilden die Zweihörner. Der Programmpunkt wird aber durch Elefantenbadespaß wunderbar ersetzt.
Das war nochmal eine schöne Abschlussvorstellung im Etoscha.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201819. Dez. 2018 · #38
Tag 18 Wasserberg
Die heutige Tagesetappe führt uns über Tsumeb und den Hoba Meteorit zum Waterberg. Irgendwie fühle ich mich heute nicht so Richtung, sodass meine Freundin heute wieder das Steuer übernimmt. Die Fahrt ist recht ereignislos und so sind wir sehr schnell in Tsumeb um uns ein nicht touristisches Bauwerk anzuschauen.
Wer wissen will das genau ist gerne per PN. Als nächstes geht es dann zum Hoba Meteorit.
Unterwegs müssen wir einige Male für eine Schildkröte bremsen.
Gegen Nachmittag erreichen wir dann die Waterberg Eco Lodge.
Zum Abendessen liefern sich dann mein Kopf und mein Magen ein Duell, welches leider der Magen gewinnt und das Oryx Steak auf dem Teller zurückbleibt. Ich ziehe mich in unsere Unterkunft zurück und verkrieche mich ins Bett.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201819. Dez. 2018 · #39
Tag 19 Wandern und Zweihörner
Am nächsten Morgen geht es mir wieder einigermaßen gut und wir machen uns nach dem Frühstück auf zu einer Wanderung durch das Tal. Unterwegs treffen wir auch eine Pavianhorde.
Zurück an der Rezeption buchen wir noch den Zweihorndrive für den Nachmittag. Der Drive startet pünktlich. Zuerst geht es Kreuz und quer durch das Gelände und wir sehen Giraffen, Strauße und einige Vögel bevor es zur Begegnung mit den Zweihörnern kommt.
SESebaScThemenstarter41 Beiträge · seit 201819. Dez. 2018 · #40
und Endspurt 😎 Tag 20 Zurück nach Windhoek
Mir geht es heute wieder super dafür aber meiner besseren Hälfte schlecht. Sie nutzt die ereignislose Fahrt nach Windhoek um zu schlafen. Im Guesthouse angekommen streichen wir den Plan für den Nachmittag und ruhen uns einfach nur aus.
Tag 21 Der letzte Tag.
Heute steht Sightseeing auf dem Plan. So geht es Kreuz und quer durch die Stadt
Zum Abendessen geht es dann noch ins Joes Bierhaus. Das Essen ist gut und die Atmosphäre einfach urig. Danach geht es zum Flughafen, wo wir das Auto nach über 4000km wieder bei Europcar vollgetankt abgeben. Check-in und Security check laufen normal ohne großes Warten ab. Der Flieger ist aber auch maximal zu 2/3 besetzt. Der Flug verläuft ereignislos, sodass wir pünktlich in Frankfurt landen.
Fazit: Uns hat es super gut gefallen und wir würden bestimmt nochmal wiederkommen. Dann aber natürlich ein paar Dinge anders machen. Aber dies passiert schon fast von alleine da man bestimmte Dinge nur einmal gesehen haben muss. (White Lady, Twyfelfontain, Hoba Meteorit, versteinerter Wald usw.)