Reisebericht

Ersttäter sagen Danke

von SebaSc · begonnen 23. Aug. 2018 · 23 Teile

Teil 123. Aug. 2018
Nachdem das Fotobuch endlich fertig ist, habe ich nun Zeit für den Reisebericht. Mit dem wir auch gleich Danke sagen möchte an all die, welche dieses Forum mit ihren Erfahrungen, Tipps und Expertisen Leben einhauchen. Dieses Forum ist ein riesiger Wissensspeicher für alle die noch nie in Namibia waren oder bereits die nächste Reise planen.

Als Ersttäten hätten wir „fast“ die üblichen Fehler gemacht, zum Glück hatten uns gute Freunde an ein Reisebüro verwiesen, welches auch auf Selbstfahrer Reisen im südlichen Afrika spezialisiert ist. Auf das Forum sind wir dann leider erst gestoßen, als schon fast alles in trockenen Tüchern war.
Die Planungen begannen vor ca. 1 Jahr also so 8 Monate vor Reisebeginn, was für uns schon sehr früh war, aber wie sich herausstellte für Namibia schon zu spät. Leider bekamen wir nicht mehr alle Wunschunterkünfte oder mussten in etwas teurere Zimmerkategorien ausweichen.

So also hier jetzt erst einmal die Route:

21.04 Bagatelle Kalahari Gamelodge
22.04 Bagatelle Kalahari Gamelodge
23.04 Desert Homestead
24.04 Desert Homestead
25.04 Rostock Ritz
26.04 Organic Square Guesthouse
27.04 Organic Square Guesthouse
28.04 Hohenstein Lodge
29.04 Damara Mopane Lodge
30.04 Damara Mopane Lodge
01.05 Grootberg Lodge
02.05 Grootberg Lodge
03.05 Hobatere Lodge
04.05 Halali
05.05 Mushara Lodge
06.05 Mushara Lodge
07.05 Mushara Lodge
08.05 Waterberg Eco Lodge
09.05 Waterberg Eco Lodge
10.05 Montebello Guesthouse

Was gibt es zu Beginn noch zu Sagen, ach ja als Mietwagen hatten wir uns für einen Renault Duster 4x4 entschieden und dann einen Renault Kadjar bekommen. Gebucht hatten wir über DriveFTI und der Vermieter vor Ort war dann Europcar. Das Auto war für unsere Tour mehr als ausreichend, 4x4 haben wir nur 2mal eingeschaltet und zum Dead Vlei haben wir den Shuttle genutzt. Vermutlich hätte es das Auto geschafft nur habe ich es mir ohne Allrad Erfahrung nicht zugetraut, zumal auch kein Kompressor an Bord war. Das einzige kleine technische Problem war die elektrische Feststellbremse, die mal ging und dann wieder nicht. Die Reifen waren vollkommen in Ordnung und haben uns über die 4000km nicht im Stich gelassen. Da wir die meiste Zeit den Reifendruck bei 1,8 hatten und dies um die Mittagszeit bei 30° Außentemperatur einstellen ließen, war noch die Druckverlustwarnung nervig, welche meist morgens kam, wenn es noch etwas kühler war.

Fazit: Autos mit zu viel Elektronik können in Afrika nervig sein.
Teil 224. Aug. 2018
Vorgeplänkel

Nachdem im September 2017 dann alles gebucht war, war dann warten und vorfreuen angesagt.
Zu der Zeit wurde ich dann auch stiller Mitleser vieler wunder schöner Reiseberichte mit sehr vielen guten bis hervorragenden Bildern. Wir fingen dann auch an die Route bis in kleinste zu planen, was die Vorfreude noch mehr steigerte. Natürlich griffen wir auch einiges aus verschiedenen Reiseberichten auf was wir für nützlich hielten. Mit der Zeit hatten wir dann für jede Fahretappe einen detaillierten Plan, der dann wie folgt aussah:

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Durch die Pläne haben wir außer in Windhoek auf das Navi verzichtet und der jeweilige Beifahrer hatte auch was zu tun. So verging langsam die Zeit bis es losgehen sollte.
Da ich zu Weihnachten von meiner Freundin einen Fotokursgutschein geschenkt bekam, wurde der kurzer Hand für ein Wildlife Safari Fotokurs im Opelzoo eingelöst.

Gute vorbereitet konnte es also so langsam losgehen.
Teil 324. Aug. 2018
20.4. Abflug

Nachdem alles gepackt war und dann doch noch einiges wieder aus den Koffern musste, weil zu schwer. Wahrscheinlich wollte wir einfach für das unbekannte Land, Terrain und alle möglichen Szenarien gerüstet sein. Ging es dann am späten Nachmittag zum Flughafen. Als in Frankfurt Lebende Namibia Ersttäter, als Frankfurter möchte ich mich lieber nicht bezeichnen, ist es ja kein großes Problem zum Flughafen zu kommen.
Am Flughafen angekommen, freuten wir uns das der Air Namibia Schalter nichts los war und wir direkt einchecken konnten. Beim Einchecken gab es dann doch eine Überraschung. Hier kurz als Gedächtnisprotokoll das Gespräch:

Ich: Wir würden gerne einchecken. (lege ihr die beiden Pässe hin) Wir haben auch bereits reservierte Sitzplätze.
Dame am Check-In: Bei Air Namibia gibt es keine fest reservierten Plätze. Die Reservierungen werden vor dem Check-In gelöscht.
Ich: Warum existiert dann überhaupt die Möglichkeit zu reservieren?
Dame am Check-In: Kann ich ihnen nicht beantworten. Können sie Englisch?
Ich: Yes, why?
Dame am Check-In: Dann kann ich ihnen die Notausgangsplätze geben, da Sie ja beide recht groß sind.

Wir haben dann nichts mehr eingewendet und uns in unser Schicksal gefügt. Und da wir wirklich etwas größer als normal sind ich 1,89 und meine Freundin 1,86.
Zu dem Zeitpunkt war ich noch der Meinung das wir dann ja doch unserer „reservierten“ Plätze bekommen haben. Das ich da einem Irrtum unterlag stellte sich drei Wochen später beim Rückflug heraus. Ich hatte mich um eine Sitzreihe vertan bei der Reservierung. Also falls es wen Interessiert Reihe 21 ist die Notausgangsreihe und nicht 22. 😣

Für Verwirrung bei der Crew habe ich auch noch gesorgt. Als ich die Flüge buchte hatte ich bei mir eine Sonderverpflegung bestellt, und zwar Glutenfrei. Warum ich das Häkchen gesetzt hatte weiß ich auch nicht mehr genau, nur das ich im Zeitraum der Buchung bewusst auf Gluten verzichtet hatte um was zu testen. Mir ist es dann auch erst wieder am Abflugtag aufgefallen als ich die Flugunterlagen nochmal durchgegangen bin. Beim Abendessen konnte ich noch rechtzeitig reagieren als Sie den Reisenden für das glutenfreie Essen suchten. Beim Frühstück hatte ich es zu spät gemerkt, so dass ein Mitreisender in den Genuss kam. Ihm schien es allerdings nicht zu schmecken und als das normale Frühstück serviert wurde, hat er auch auf dieses dann noch bestanden.
Schonmal vorweg, beim Rückflug klappe es besser, nur war das essen nicht Glutenfrei. Also wer wirklich darauf angewiesen ist, bitte genau hinschauen was serviert wird.
Ansonsten die üblichen Probleme mit dem Entertainment System, auf welche wir dank dem Forum und einem Ipad vorbereitet waren.

Auf die üblichen Flugzeug in Frankfurt, Flugzeug in Windhoek Bilder verzichte ich mal.

Ansonsten war das jetzt viel Text, aber ab jetzt gibt es dann auch Bilder.
Teil 404. Sept. 2018
Endlich in Afrika Tag 1
von Windhoek nach Bagatelle


Wie schon erwähnt hatten wir als Mietwagen einen Renault Kadjar von Europcar, die Fahrzeugübergabe lief problemlos und auch die 5 Reifen waren in sehr guten Zustand. Sie haben uns auch die ganze Reise über nicht im Stich gelassen.
Als erster Halt stand ein Frühstück mit unserem lokalen Ansprechpartner im Café Schneider an. Ist ein nettes kleines Cafe aber für Windhoek Unkundige nicht einfach zu finden, so dass uns nur ein Telefonanruf weiterhalf. Schnell noch um die Ecke Geld geholt und anschließend ging es weiter zur Maerua Mall um die Unterwegs Verpflegung sicherzustellen.

Gegen Mittag fuhren wir dann auch endlich aus Windhoek raus um uns auf den Weg zur Bagatelle Kalahari Ranch zu machen. Auf Grund des Forums nahmen wir nicht den schnellen Weg über die B1 sondern hinten rum über die C23, C15 und C21. Die Strecke bis Dordabis war noch gute Teerstraße. Aber dann begann das Abendteuer Gravelroad am Anfang der Reise war die Geschwindigkeit noch so zwischen 50-60 eine Woche später dann ehr 70-80km/h.
Verkehr gab es auf der Strecke fast keinen. Aber aufgrund der gewählten Geschwindigkeit und Foto Stopps brauchten wir für die Strecke fast 5h. Wir konnten im doch sehr grünen Buschland verschiedene Tiere wie Oryx, Strauße, Springböcke und Erdhörnchen entdecken.

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Nach dem Einchecken waren wir schon sehr gespannt auf unser Dune Chalet.
Wir wurden wahrlich nicht enttäuscht. Wir hatten das Chalet Nr. 3 erhalten was unserer Meinung nach zusammen mit Nr.2 den besten Blick auf Wasserloch bot. Da wir in dieser Unterkunft 2 Tage hatte um uns auch etwas von den Anreisestrapazen, wenn man das so nennen kann, zu erholen, beschlossen wir die Aussicht von der Terrasse zu genießen.

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Das Abendessen war unsere Sicht sehr gut, es gab Oryx Carpachio und Springbock Steack.
Der zutraulichen Springbockdame scheint es hingegen nichts auszumachen, dass man in Ihrer Anwesenheit ihre Verwandten verspeist, da sie unablässig im Restaurant Bereich umherlief auf der Suche nach einem unbewachten Salatteller.
Nach dem Abendessen meldeten wir uns noch für den Bushmanwalk und die Gepardenfütterung an.
Zurück im Chalet dauert es nicht lang bis uns die Augen zu fielen.
Teil 506. Sept. 2018
Tag 2
Ein wenig Programm und viel Erholung


Nach einer erholsamen Nacht klingelte der Wecker recht zeitig, da ja der Bushmanwalk anstand. Da wir schon wussten auf was wir uns eingelassen hatten (Danke an das Forum) gingen wir mit nicht allzu großen Erwartungen in den Walk. Den Einblick in das frühere Leben der Bushman war sehr interessant für uns. Ich selber bin nicht so der sagen wir mal Porträt Fotograph, zum Leidwesen meiner Freundin. Und habe auch nur einige wenige Bilder gemacht von dem Walk. Aber über das Verhalten einiger anderer Reisenden in Bezug aufs fotografieren, konnten wir nur den Kopf schütteln. Das was sich am meisten bei mir eingeprägt hat, war eine Frau die mit ihrer kleinen Kamera im Abstand von ca. 30cm vor einer stillenden Mutter rumfuhrwerkte um ja ein gutes Bild zu ergattern. Der Mutter war das ganze ziemlich unangenehm, was man ihrem Gesicht und dem Versuch sich und ihr Kind abzuschirmen entnehmen konnte.

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Nach dem Walk gab es erst einmal ein gutes und ausgedehntes Frühstück. Danach erkundeten wir etwas die Anlage und zogen uns dann auf unsere Terrasse zurück. Mit Teleobjektiv und Feldstecher bewaffnet verbrauchten wir dort fast den ganzen Tag. Gelegentlich kamen auch Kudu oder Springböcke am Wasserloch vorbei. In der Ferne sahen wir noch Strauße und in der Nähe sonnte sich eine Echse.

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Vier füssiger Strauß

Zwischendurch packten wir noch unsere Koffer um, sodass wir nur einen Koffer in den nächsten Unterkünften brauchten. Auch versuchte ich mich mal an einer Mehrfachbelichtung des Badezimmers.

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Der Tag verflog und so stand auch schon die Geparden Fütterung auf dem Plan. Nach den entsprechenden Sicherheitshinweisen ging es mit drei Fahrzeugen los.
Man braucht hier nichts zu beschönigen denn die Tiere leben in Gefangenschaft, aber wir wollten die Gelegenheit nutzen um diesen schönen Tieren nahe zu kommen. Im Endeffekt war unsere Entscheidung richtig gewesen da es die einzigen Geparde auf unserer Reise bleiben sollten.

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Böse schauen

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Lieb schauen

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Respekt verschaffen 😉

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Die Manguste hat wohl gehofft was abzubekommen 🙂

Danach ging es noch zu unserem ersten richtigem Sundowner.

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Das anschließende Abendessen war wieder sehr gut.

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Weiter geht es dann nächste Woche 😎
Teil 615. Okt. 2018
So nach länger Pause, welche dem schönen Wetter geschuldet war gehts es weiter.

Tag 3
von Bagatelle über Hardap Dam und Maltahöhe nach Desert Homestead


Nach dem Packen, Frühstücken und Bezahlen ging es auf die nächste Etappe. Unser erstes Ziel sollte der Hardap Dam sein. Viel lässt sich hierzu nicht schreiben, es ist halt ein Staudamm. Die dazugehörige NWR Lodge macht nach außen hin einen ordentlichen Eindruck. Schaut man etwas genauer, kann man schon hier und da Abnutzungserscheinungen erkennen. In den Felsen kletterten ein paar Klippschiefer rum.

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Laut Planung sollte als nächster Halt ein Tankstopp in Mariental kommen. Wir fuhren über die D1103 und was soll ich sagen, irgendwie haben wir den Abzweig nach Mariental verpasst. An der Kreuzung mit der C19 entschieden wir spontan den Tankstopp nach Maltahöhe zu verlegen. Da die Tanknadel noch mehr als halbvoll anzeigte, war das Ganze auch ohne Risiko. In Maltahöhe wurde dann getankt und versucht die Barreserven aufzufüllen, was leider dank fehlender Mitarbeit der ATM nicht funktionierte. Weiter ging es dann über Gravel in Richtung Sesriem. Unterwegs wurde auch gelegentlich mal für ein Foto angehalten.

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Es ist echt schon faszinierend wie schnell sich in Namibia die Landschaft ändert. Gegen 17:00 erreichten wir dann unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Nach dem einchecken war der Kofferträger recht glücklich, dass er nur einen der beiden Koffer in unseren Bungalow tragen brauchte. Wir wollten dann noch schnell eine kleine Abkühlung im Pool nehmen aber mehr als ein Fußbad war dann doch nicht drin.
Das Abendessen war hier geschmacklich auch sehr gut nur die Portionen hätten etwas größer sein dürfen.
Nach dem Essen ging es recht schnell ins Bett da es am nächsten morgen früh losgehen sollte.

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Teil 715. Okt. 2018
Damit es etwas vorran geht noch einen Tag hinterher.

Tag 4
Die Dünen der Namib


Gegen 5Uhr war aufstehen angesagt. Nach einem kleinen Frühstück und der Abholung des Frühstückpaketes ging es im ersten Dämmerlicht los zum Parkeingang. Anscheinend hatten wir mit unserer Zeitplanung glück und waren das 5 oder 6 Fahrzeug in der Reihe. Bis zum eigentlichen Sonnenaufgang wuchs die Autoschlange noch ein ganzes Stück an. Ein NWR Mitarbeiter ging dann die Reihe entlang und notierte Kennzeichen und Personenzahl, bezahlen brauchte man erst auf dem Rückweg. Pünktlich zum Sonnenaufgang ging die Rallye los. Ich glaube NWR könnte mit ein paar mobilen Geschwindigkeitsmesspunkten noch eine erhebliche Zusatzeinnahme generieren. 😄
Gefühlt sind viele der Meinung das die 60km/h je Achse gelten und man lässt sich dann doch anstecken schneller zu fahren um kein Verkehrshindernis zu sein.

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Am 4x4 Parkplatz angekommen heißt schnell noch die Tikets lösen und sich auf „die teuerste Taxifahrt des Landes“ (TravelNamibia) 😎 freuen. Wenn ich mich recht erinnere sind die Transferpreise teurer als der Parkeintritt. Unterwegs muss unser Fahrer mal schnell einen steckengebliebenen Hilux befreien, die Insassen werden gleich miteingepackt und ihr Auto bleibt erstmal zurück. Da wir in der Ferne einige Leute auf den Dünen sehen, entscheiden wir uns erst in Dead Vlei zu gehen.

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Eine Stunde und viele Bilder später machen wir uns an den Aufstieg zu Bid Daddy. Bis ganz nach oben schaffen wir es leider dann doch nicht, aber schon der Weg ist atemberaubend schön.

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Auf dem Rückweg nehmen wir einen anderen Weg zum Parkplatz.

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Mit dem Shuttle geht’s dann zurück zum Auto und den nun zu Mittagspaketen erklärten Frühstückspaketen. 😁
Der nächste Halt ist dann logischer Weise der Sesriem Canyon. Wo ich mich mal wieder in Mehrfachbelichtungen ausprobiere.

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Nachdem wir dann noch schnell unseren Parkeintritt entrichtet haben machen wir uns über die C27 und D845 auf den Rückweg zur Desert Homestead Lodge.
Teil 815. Okt. 2018
Tag 5
Der Ruf der Pässe 🙂


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Nach einem schönen Sonnenaufgang geht es zum Frühstück. Da wir heute ausreichend Zeit haben und es gemütlich angehen lassen. Sind wir sehr schnell die einzigen Gäste die noch beim Frühstück sitzen. Irgendwann kommt der Lodge Manager vorbei und es entwickelt sich ein interessantes Gespräch. Wir erfahren auch, dass die Lodge Eigentümer in etwas Entfernung einen neue Lodge nur für Busreisende aufbauen. Man kann sogar von der Terrasse aus schon das Hauptgebäude erkennen.
Heute kann ich mich auf dem Beifahrer Sitz ausruhen und die Landschaft genießen.
Da wir auch unbedingt auf unserer Route den Spreetshoogte Pass queren möchten biegen wir noch vor Solitaire ab und folgen der D1261 über den Remhoogte Pass bis nach Nauchas. Der Remhoogte Pass ist jetzt nichts Besonderes aber die Landschaft durch die die Fahrt geht ist schon sehr schön. Unterwegs sehen wir zwei Pavianhorden am Straßenrand und gelegentlich steht ein Köcherbaum an einem der Hänge.

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Ab Nauchas folgen wir der D1275 zum Spreetshoogte Pass. Die Aussicht von dort oben ist hervorragend.
Für mich war sehr faszinierend, dass sich jemand die Mühe gemacht hat und die gesamte Passstraße gepflastert hat.

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Wieder zurück auf der C14 fahren wir erstmal zum Kaffeetrinken nach Solitaire. Natürlich darf ein Stück Apfelkuchen nicht fehlen. Natürlich ist auch noch ausreichend Zeit die Fahrzeugflotte vor Ort fotographisch zu dokumentieren.

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Danach machen wir uns dann aber endgültig auf zu unserer Unterkunft dem Rostock Ritz. Unterwegs erzähle ich meiner Freundin, dass ich hier im Forum gelesen hätte, dass es möglich wäre unterwegs Hartmann Bergzebras zu entdecken. Also wird fleißig Ausschau gehalten. Bald sehen wir auch vereinzelt Tiere in der Ferne stehen. Ein kurzer Halt und Blick durch das Fernglas zeigt aber, dass es sich um Spießböcke handelt. Kurze Zeit später sehen wir dann mehrere Tiere in geringerer Entfernung auf einer Wiese stehen. Auf den ersten Blick folgt erst einmal Enttäuschung, da die Tiere auf die Entfernung braun aussehen und nicht wie gewünscht Schwarz-weiß gestreift. Bei einem Blick durch das Fernglas entpuppen Sie sich aber dann doch als Pyjamaträger. Wir beide sind Happy über die erste Sichtung von Zebras in freier Wildbahn.

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Nach dem Einchecken machen wir es noch auf der kleinen Terrasse unseres halben „Iglus“ bequem und beobachten eine ganze Herde Bergzebras am Wasserloch in der Ebene.

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Teil 917. Okt. 2018
p.s. Tag 5 ist im alten Doppelpost zu finden

Tag 6
Auf an die Küste

Wir stehen sehr früh auf um noch eine kleine Wanderung zum Sonnenaufgang auf der Farm zu machen. Zuerst aber prüfe ich das Ergebis der Langzeitbelichtung der letzten Nacht.

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Der Weg war gut ausgeschildert und auch gut zu laufen. Unterwegs bewundern wir den wunderschönen Sonnenaufgang. In der Ferne sehen wir Bergzebras vorbeiziehen. Zudem versuche ich mich mal als Teilzeit Birder. Falls ich als Anfänger mit der Identifizierung falsch liege, bitte Korrigieren.

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Perlhuhn
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Masken Bülbül

Nach dem Frühstück packen wir und checken aus. Dabei haben wir noch ein interessantes Gespräch mit Wolfgang. Er erzählt uns, dass die Zebras erst seit ein paar Tagen wieder da sind. Wir fragen natürlich dann auch gleich nach was mit den Erdmännchen wäre, da die hübsche Anlage ja verweist ist. Er erzählte uns, dass er die Erdmännchen welche nicht mehr zu halten sind, wenn Sie ein gewisses Alter erreicht haben, aufnimmt und aus ihnen wieder eine Gruppe macht, bis sie sich von allein entscheiden ihre Wege zu gehen.
Wir verabschieden uns und machen uns auf nach Swakopmund. Natürlich wird unterwegs an den üblichen Foto Stopps gehalten.

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Nachdem wir unser Domizil für die nächsten zwei Nächte bezogen hatten war noch Zeit um die Bargeldreserven wieder aufzufüllen und auch etwas zu schoppen. Für den Abend hatte ich schon im Vorfeld im Jetty 1905 reserviert. Beim Essen bzw. warten auf dieses können wir den Sonnenuntergang über dem Meer beobachten.

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Teil 1019. Okt. 2018
Und zum Start ins Wochenende noch Tag7
Tag 7

Wasser, Geschichte und Sonnenuntergang


Die Tagesplanung für Swakopmund, war die im Vorfeld am meisten diskutierte. Meine Freundin wollte unbedingt die Katamaran Tour machen und nicht irgendwelche „komischen Krabbeltiere“ in der Wüste suchen. Heißt, ich war für die Wüstentour. Nach endlosen Diskussionen, stellte sich heraus, dass es ihr nur um die Robben ging. Den Vorschlag in den weiteren Streckenverlauf Cape Cross einzubauen und dann die Wüstentour zu machen wurde dankend abgelehnt. Spinnen, Schlangen und seit Indien Geckos, sind halt nicht ihrs.
Der nächste Vorschlag war dann eine Kajak Tour zu den Robben zu machen, dies wurde dann auch mit Begeisterung aufgenommen und umgesetzt.
Nach dem im Vorfeld mit der Buchung der Tour alles schnell und problemlos mit Jeanne geklärt war, trafen wir Jeanne dann pünktlich zur Tour in Walvis Bay.

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Wir fuhren dann mit Jeanne rüber zu den Robbenbänken nahe am Leuchtturm. Natürlich nicht ohne ein zweimal unterwegs zu halten um Dinge erklärt und gezeigt zu bekommen. Neben Robben gab es auch noch andere Tiere zu sehen.

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Ankommen wurden wir unterwiesen, wie wir uns gegenüber den Robben zu verhalten haben. Danach war anziehen angesagt, heißt es gab noch einen Fleece Pulli, wasserdichte Hose und Jacke, ein paar Neoprenschuhe und eine Schwimmweste. Abschließend dann noch eine Einweisung ins Kajak und dessen Handling und dann ging es auch schon aufs Wasser.

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Nach ca. 90min war das paddeln leider auch schon wieder vorbei. Uns hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Wie sich hinterher herausstellte hatte eines der Kajak Teams Pech und wurde durch eine größere Welle umgekippt. Menschen und Technik haben es unversehrt überstanden.
Zurück in Swakopmund fuhren wir erst einmal zum Fork n‘ Nice für einen kleinen Mittagssnack. Vielen Dank nochmal ans Forum für die sehr gute Empfehlung.

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Nach einem Tankstopp und kurzer Rast in unserem Guesthouse, machten wir uns auf Swakopmund zu Fuß zu erkunden. Die noch gut erhaltenen Gebäude aus dem frühen 20 Jh. zeigen deutlich die deutsche Vergangenheit der Stadt. Durch mal wieder perfektes Timing können wir auch die kleine Kirche von innen besichtigen und haben einen netten Plausch mit der Küsterin. Wir erfahren einiges über die deutsche Gemeinde und auch die Geschichte der Kirche.

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Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder am Pier, da ich unbedingt noch ein Foto, welches ich im Forum gesehen habe, kopieren will. Ich weiß nicht mehr in welchem Reisebericht es war aber hier die Kopie.

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Es entsteht danach auch noch dieses Sonnenuntergangsbild.

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Für das Abendessen haben wir uns Kückis Pub ausgesucht. Die Deko ist einfach nur super und das essen finden wir auch sehr gut.
Teil 1123. Okt. 2018
So weiter gehts, hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende
Tag 8

Auf ins Damara Land


Unser heutiges Ziel ist die Hohenstein Lodge. Natürlich fahren wir nicht auf direktem Weg zur Lodge sondern machen noch Abstecher zur Mondlandschaft und zur Spitzkoppe.
Also auf zur Mondlandschaft, ist ja nur ein Katzensprung von Swakopmund entfernt. Die Landschaft ist schon sehr speziell dort. Nur leider ist das Licht zum photographien nicht ideal.

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Weiter geht es dann über die D1991 und B2 in Richtung Spitzkoppe. Gegen Mittag erreichen wir die Spitzkoppe und starten nachdem wir den Eintritt entrichtet haben zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten.

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Es entstehen auch ein paar Spaßbilder wie dieses hier.

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Pünktlich zum Kaffee, erreichen wir das heutige Tagesziel. Wir haben auch noch genügend Zeit um eine Wanderung zu unternehmen. Welche auch gut zu bewältigen ist und auch gut ausgeschildert ist. Gegen Ende der Wanderung finden wir ein „Sonnendeck“ mit ein paar Sitzgelegenheiten darauf. Wir entschließen uns zu einer kurzen Rast und genießen die Ruhe. Im Augenwinkel nehme ich auf einem Felsen eine Bewegung war und greife vorsichtig zur Kamera. Ich bin mir auch gleich ganz sicher was ich da gerade im Sucher vor mir sehe.

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Ich freu mich das ich eine Elephantenspitzmaus vor die Linse bekommen habe.
Wir gehen dann durch das Flussbett zurück zu unserem Bungalow und bereiten uns auf das Abendessen vor.
Während wir uns vorbereiten Zeigt sich der Hohenstein im Schönen Abendlicht

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Hier noch ein Bild des Zimmers.

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Teil 1226. Okt. 2018
Und eine neue Episode zum Wochenende
Tag 9
Auf den Spuren der White Lady


Der Tag fängt mit einem spektakulärem Sonnenaufgang an.

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Nach einem guten Frühstück, bei dem ich mich ein klein wenig über eine Minibusreisegruppe aufrege, machen wir uns auf den Weg zum Brandberg. Heute darf ich wieder auf dem Beifahrersitz platznehmen und die Landschaft genießen. Unterwegs treffen wir auf ein paar Esel mit Jungtier und auch auf mehrere Tausendfüßler.

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Gegen 11 Uhr erreichen wir den Brandberg.

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Wir haben doppelt Glück. Zum einen können wir noch einen Schattenparkplatz ergattern und zum anderen geht es direkt ohne Wartezeit los. Um den Abmarsch nicht weiter zu verzögern brauchen wir erst bei der Rückkehr zahlen. Nach ca. 1 stündiger Wanderung mit kleineren Erklärpausen. Kann man dann die Felsmalereien betrachten.

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Mit der hochstehenden Sonne ist es leider nicht so einfach ein gutes Bild von den „verbrannten“ Stellen zu machen. Nach dem bezahlen machen wir uns auf zu unserer heutigen Unterkunft der Damara Mopane Lodge. Unterwegs sehen wir unsere ersten Elefanten, leider nur in Form eines Piktogramms am Starßenrand.

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Gegen 16 Uhr erreichen wir ohne weitere Vorkommnisse die Lodge. Es handelt sich hier wie bekannt sein dürfte um eine der „Busreisen“ Lodges. Man merkt halt deutlich den Unterschied zu den anderen Lodges auf unserer Tour. Zur Lodge und dem Essen kann man aber nichts negatives sagen es fehlt halt durch die Anzahl der Reisenden irgendwie die Gemütlichkeit. Was wir sehr schön finden sind die kleinen Gärten um die Bungalows.
Aufgrund der Verfügbarkeit einer unserer Wunschlodges verbringen wir hier zwei Nächte. Im Nachhinein wäre die Nacht an anderer Stelle sinnvoller gewesen (z.B. Swakopmund oder Etoscha). So haben wir aber einen Relaxtag vor uns, was auch nicht zu verachten ist.
Teil 1302. Nov. 2018
Tag 10
Fingerklipp und Faulenzen

Da heute nicht viel ansteht schlafen wir länger und frühstücken in Ruhe. Die meisten Gäste sind schon unterwegs zu ihren Zielen. Um den Tag nicht ganz zu vertrödeln machen wir einen Ausflug zur Vingerklip. Unterwegs sehen die Bungalows der Ugab Terrace Lodge und entscheiden spontan uns die Lodge mal anzuschauen. Unser kleiner SUV schafft die Steigung ohne große Mühe und wir haben eine super Aussicht vom Plateau.
In der ferne kann man die Vingerklip Lodge und auch den Namensgeber sehen.

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Wir fahren weiter um uns die Vingerklip aus der Nähe aunzusehen. Am Eingang sehen wir wieder einen Elefanten. Diesmal ist er größer und dreidimensional aber leider aus Stahl. Zu dem Zeitpunkt wissen wir ja noch nicht, dass wir noch viele Elis sehen und auch übersehen werden

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Gegen Mittag sind wir zurück in der Lodge genehmigen uns einen kleinen Snack und machen es uns am Pool gemütlich. Zu dieser Tageszeit wirkt die Lodge wie ausgestorben. Das Wasser im Pool ist saukalt und kostet mich viel Überwindung hineinzugehen.
Zwischendurch versuche ich mich mal wieder als Birder, wobei ich mir bei der Bestimmung schwertue.

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Red-billed Buffalo Weaver (Büffelweber), danke Bele

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Frau und Herr Red-headed Finch (Rotkopfamadine), danke Bele

Zum Sonnenuntergang begeben wir uns dann auf das Sundownerdeck und genießen den Sonnenuntergang bei einem GT.

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Teil 1409. Nov. 2018
Tag 11
Versteinerter Wald, Twyfelfontein und Grootberg


Heute geht es wieder früh los, da viel Programm und viel Strecke vor uns liegt. Erstes Etappenziel ist der versteinerte Wald. Würde man nicht wissen, dass es versteinert ist, könnte man bei einigen Stücken schon denken, dass es Holz ist.

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Auf dem Gelände findet man auch viele Welwitschas.

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Nach knapp einer Stunde geht es weiter nach Twyfelfontein. Die D2612 und D3254 sind bei weiten die schlechtesten Gravelroads während der ganzen 4000km.
Gegen 11 erreichen wir das Besucherzentrum und haben wieder Glück. Wir können uns noch einer Kleingruppe aus 2 Personen anschließen die gerade losmarschiert ist, bezahlen brauchen wir erst bei Rückkehr.

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Danach machen wir noch einen kleinen Abstecher zu den Orgelpfeifen und dem verbrannten Berg.
Wir sind etwas überrascht, dass man auch hier nochmals einen Eintritt zu entrichten hat.
Nach einigen Bildern machen wir uns auf den Weg zur Grootberg Lodge, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden. Hatte ich schon erwähnt das die D2612 und D3254 echt schlecht waren?
Der Weg selbst glänzt wieder durch wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft. Elefanten wie überall ausgeschildert bekommen wir leider nicht zu Gesicht nur ihre Hinterlassenschaften. Gegen 16 Uhr erreichen wir die Lodge bzw. das Wachhäuschen an der Straße. Wir werden gefragt ob wir selbst hochfahren wollen oder unten parken und das Shuttle nehmen wollen. Ich entscheide mich fürs selber fahren und schalte erstmal Allrad zur Sicherheit dazu. Wir warten noch bis das Shuttle für die anderen Gäste unten angekommen ist und machen uns dann auf den Weg. Leider wurde unten nicht mitgeteilt das zwei Fahrzeuge runterkommen und so stehen wir nach halbem Weg einem Safarifahrzeug gegenüber. Ein Stück weiter zurück ist ein kleine Haltebucht in die wir Rückwärts zurückrollen. Die Fahrerin hilft uns und weißt uns ein, wie sich später herausstellt ist Sie die Lodgemanagerin. Nachdem Sie uns passiert hat, fahren wir den restlichen Weg hoch auf das Plateau.
Wir checken ein und genießen die einmalige Aussicht

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Den Sundowner nehmen wir auf der Terrasse ein. Da es in den Bungalows nur Licht gibt. Nehmen wir unsere Handys und Kamera Akkus mit zum Abendessen und laden Sie im Laderaum.
Teil 1513. Nov. 2018
Tag 12
Grootberg, auf den Spuren der Wüstenelefanten


Am gestrigen Abend haben wir noch eine Wanderung auf dem Plateau gebucht. Der Start ist 7:30, heißt also früh aufstehen um noch in Ruhe zu frühstücken. Pünktlich geht es los. Unterwegs werden die unterschiedlichen Spuren der Tiere und ihre Hinterlassenschaften erklärt. Gleich die erste Spur die erklärt wird gehört zu einem Löwen und ist ca. 2 Tage alt. Das Interessante für mich ist, dass wir nur ca. 100m Luftlinie von unserem Bungalow weg sind. Wir finden auch noch Spuren einer Hyäne und im weiteren Verlauf auch frische Elefantenspuren. Wir finden Springböcke, Bergzebras einen Rotbauchwürger auf der Jagd nach seinem Frühstück.

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Beim Beobachten der Bergzebras finde ich eine Hinterlassenschaft die ich dem bisher gelernten nicht zuordnen kann. Natürlich frage ich unseren Guide und auch er ist sich erstmal unschlüssig. Nach einer kompletten sensorischen Analyse teilt er uns seine Vermutung mit.
„Es handelt sich um die Hinterlassenschaft eines Babyelefanten welche erst einige Stunden alt sein können. Auf die Rückfrage „wie jung“ entgegnet er „ein oder 2 Wochen“
Mit diesem Fund ist sein Ehrgeiz Endgültig geweckt und wir machen uns auf die Verfolgung der Spuren. Er erklärt uns viel zu den diversen Spuren die er findet und auch woran man erkennt wie alt sie sind. Zum Beispiel zeigt er uns ein kleines Grasbüschel in einem Fußabdruck, bei dem sich die Halme noch nicht wieder aufgerichtet haben.
Nach 45 min brechen wir ab und machen uns auf den Rückweg zur Lodge. Unser Guide gibt uns noch den Rat mit, am Nachmittag das Tal im Blick zu behalten, da die Elefanten in diese Richtung ziehen.
Für den restlichen Tag machen wir es uns am Pool gemütlich. Ich beobachte und fotografiere Agamen und Vögel.

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Den Rat befolgend schauen wir auch öfter ins Tal, irgendwann mache ich eine Bewegung aus. Es ist leider nicht die kleine Herde sondern ein einzelner Bulle der auch langsam in unsere Richtung zieht.

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Wir freuen uns über unseren ersten Elefanten und noch dazu ein Wüstenelefant. Nach unserer Rückkehr habe ich mal die Distanz geprüft und war erstaunt. Ich habe den Elefanten mit bloßem Auge (ok mit Brille) auf 3km gesichtet. Wir beobachten ihn noch eine Ganze weile über unser selbstgebautes Busch TV. (Kamera mit Tele und Telekonverter auf Stativ mit live view aufs Handy) Leider wurde irgendwann das Licht so schlecht, das wir die Beobachtung einstellen mussten, ok der Akku war auch fast tod.
Dafür gibt es wieder einen schönen Sonnenuntergang.

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p.s.
zur Beruhigung. Bevor eine Wanderung startet wird ein Fährtensucher mit Auto vorgeschickt um zu kontrollieren ob Löwen im Gebiet unterwegs sind. Zudem gibt es auch regelmäßige Patrouillen um festzustellen ob die Löwen in der Nähe sind.
Teil 1613. Nov. 2018
Da ich aktuell Tag 12 nicht sehe stelle ich gleich mal Tag 13 noch ein

Tag 13
Wir nähern uns Etoscha


Unsere heute Etappe führt uns zur Schwesterlodge von Grootberg der Hobatere Lodge. Die Fahrstrecke ist nicht sehr lang und führt uns über die C40 nach Kamanjab und weiter über die C35 zur Lodge. Der Plan ist am Nachmittag noch den Gamedrive mitzumachen. Heißt also mal wieder nichts mit ausschlafen. Beim Beladen des Kadjar treffe ich auf einen Franzosen der mich verwundert fragt ob ich mit DEM Auto auf das Plateau hochgefahren wäre. Anscheinend trauen Franzosen französischen Autos nichts zu.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf dem Weg. Auf dem Weg runter vom Pass erzähle ich meiner Freundin, dass ich hier im Forum öfter gelesen hätte, dass man auf der Strecke auch Giraffen begegnen könnte. 10 min später rufe ich „Giraffen“ und erhalten ein „verar… mich nicht“ als Antwort. Nachdem wieder etwas freie Sicht ist, sieht Sie sie auch und ist ganz aus dem Häuschen.

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Wir sehen hier in Summe ca. 20 Tiere. Das, was wir nicht wahrnehmen sind die Wüstenelefanten im Hintergrund. Die sehe ich erst am Abend als ich die Bilder des Tages sichte. Aber die ersten Giraffen in freier Wildbahn und dann gleich so viele sind schon der Wahnsinn. Nachdem wir uns los reißen können geht es weiter nach Kamanjab. Nach Toiletten und Tankstopp geht es noch schnell Getränke im Supermarkt auffüllen. Natürlich müssen auch wir uns der „Nüsschenmafia“ erwehren, aber das klappt erstaunlich gut. Vlt. liegt es einfach am Polizeiauto was an der Straßenecke steht. 😎
Die C35 ist ein gute Teerstraße und wir kommen schnell ohne weitere Vorkommnisse bis zur Lodgeeinfahrt. Außer ein paar Bergzebras sehen wir auf der langen Zufahrt keine anderen Tiere.

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Wir erreichen die Lodge gegen 14 Uhr, checken ein und buchen den Gamedrive. Den Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse mit Blick auf das Wasserloch. Pünktlich zum Kaffee kommt auch ein Elefantenbulle vorbei. Nach einem ausgiebigen Schlammbad macht er sich dann wieder auf und davon.

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Unser Gamedrive startet pünktlich und neben uns sind noch zwei weitere Pärchen mit von der Partie.
Wir sehen auf dem Drive vor allem Bergzebras. Zudem noch ein Paar Hühnchen, einen Wiedehopf, Steinböckchen und noch ein paar andere. Leider sehen wir nur die alten Überreste von Löwenmahlzeiten.

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Am Ende sehen wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Teil 1716. Nov. 2018
So vorm Wochende noch der schönste Tag vom Urlaub

Tag 14
Endlich Etoscha und Timing ist alles


Heute müssen wir durch bis Halali. Leider war es Buchungstechnisch nicht anders möglich um im Park zu übernachten. Wir machen uns also Früh auf zum Galton Gate. Aber irgendwie haben wir Zeit verloren und sind erst gegen 9 am Gate. Wir sind aber die einzigen, welche Einlass begehren und somit geht es sehr schnell. Wer ergattern noch den letzten Parkplan und dann geht es los in den Park.
Unser erster Halt ist das Wasserloch Renostervlei zeitgleich mit uns trifft eine Gruppe Bergzebras ein die ihren Durst löschen möchte.

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Wir beobachten Sie ein wenig und fahren dann weiter zum Wasserloch Jakkalswater. Hier sehen wir unsere ersten Steppenzebras zudem noch Oryx, Strauße und Giraffen.

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Unterwegs nach Olifantrus begegnen wir noch einigen Straußen. Die beiden scheinen sich ein wenig was zu sagen zu haben.
Eine Gabelracke sehen wir auch.

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In Olifantrus ist kurz Toiletten Pause angesagt und es wird ein kleiner Rundgang gemacht. Am Wasserloch ist außer ein paar Schildkröten nix los.

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Wir machen uns wieder auf den Weg und finden leider das nächste Wasserloch verweist vor. Wieder auf der Strecke kommt plötzlich vom Beifahrersitz „ich glaub ich sehe Elefanten“, zwei Sekunden später „nein sind wohl nur Felsen“. Ich frage kurz zurück ob sie schonmal sich bewegende Felsen mit Ohren gesehen hat. Die Elefanten traben leider in etwas weiterer Entfernung durch das Gras. Ich schweife kurz mit dem Objektiv nach links und rechts ob ich noch mehr entdecken kann und sehe links den Wasserspeicher vom nächsten Wasserloch. Ich teile meiner Freundin die Vermutung mit das die kleine Herde auf dem Weg zum Wasserloch ist und wir begeben uns schnell dorthin. Ich hatte recht und wir können 15min lang die Gruppe am Wasserloch beobachten. Genauso schnell wie Sie kamen waren Sie dann auch wieder verschwunden. Wir waren die ganze Zeit das einzige Fahrzeug und konnten die Begegnung richtig genießen.

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An einem der nächsten Wasserlöcher begegneten uns dann noch zwei Bullen.

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Beim nächsten Wasserloch gab es dann Strauße, kuschelnde Zebras und Gnus.

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Nachdem wir uns an den Tieren satt gesehen hatten fuhren wir weiter um kurz darauf wieder anzuhalten. Vor uns standen zwei Fahrzeuge am Straßenrand am Charl Marais Dam und hier aus dem Forum wusste ich, dass man ruhig mal fragen sollte was es denn zu sehen gäbe. Die Antwort war Lions. Wir ließen uns kurz erklären wo und reihten uns dann ein. Der hübsche Pascha lag abseits unter einem Baum.

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Der Rest der Familie hatte es sich in einem Busch direkt neben der Straße gemütlich gemacht. Man konnte aber leider nicht viel sehen außer ab und an mal eine Tatze. Unsere Geduld sollte sich aber auszahlen. Irgendwann musste eine Löwin mal austreten und verließ das Gebüsch. Ihr folgten zwei süße Löwenkinder.

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Auch eine zweite Löwin war nun besser zu sehen da Sie die kleinen nicht aus den Augen lies. Der Papa beobachtete alles aus sicherer Entfernung. Zurück am Busch fielen plötzlich noch zwei weitere Löwenkinder über ihre Mutter her. Ein paar Minuten später räumten wir den Platz um auch anderen einen direkten Blick zu ermöglichen. Wir konnten unser Glück nicht fassen und fuhren weiter Richtung Okaukejo. Unterwegs sahen wir noch Zebras und Springböcke.
Okaukejo ließen wir links liegen und fuhren weiter Richtung Halali. Die restlichen Wasserlöcher auf dem Weg waren leider wenig ergiebig. Kurz vor Halali stand wieder ein Auto am Rand und wir fragten uns, was es hier zu sehen geben könnte. Also langsam angenähert, kurz bevor wir auf gleicher Höhe waren, nahm ich links im Gebüsch eine Bewegung war und konnte meinen Augen nicht trauen, ein Zweihorn. Da es sich entgegen unserer Fahrtrichtung bewegte legte ich den Rückwärtsgang ein und fuhr gut 100m rückwärts. Das Zweihorn enttäuschte uns nicht und querte gut 20m vor unserem Auto die Straße.

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Erst als ich zu Hause die Bilder sortierte fiel mir auf, dass das arme Tier nur noch ein Ohr hatte. Es ist schon sehr merkwürdig, wie sehr die Freude über solche Begegnungen die Wahrnehmung von Details beeinflusst. Nachdem sich das Tier wieder ins Unterholz verzogen hatte fuhren wir weiter nach Halali. Wir erreichen Halali ca. 1h vor Toresschluss und checken ein.
Da es sich nicht lohnte nochmal hinauszufahren gingen wir zu Sundowner ans Camp eigene Wasserloch. Hier gaben sich die Elefanten den die Rüssel in die Hand, es ist ein ständiges kommen und gehen.

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Einige der Tiere kommen sehr nah an den Zaun. So dass ein paar Nahaufnahmen gelingen, leider schon bei schlechtem Licht. Nach Sonnenuntergang gehen wir noch essen und dann sehr schnell ins Bett.

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Teil 1828. Nov. 2018
Doch etwas länger gedauert.

Tag 15

Etoscha Tag 2


Nach dem wir anscheinend unsere Sichtungsfee am ersten Tag etwas zu sehr in Anspruch genommen haben. Hat sie sich an Tag 2 etwas ausgeruht. Aber auch ohne die Fee war es ein wunderschöner Tag im Park mit vielen Tier Beobachtungen. An diesem Tag sind vor allem viele Vogelbilder entstanden und dank der Etoschakarte konnte sogar ich sie identifizieren.
aber nun der Reihe nach. Der erste Stopp war Rietfontain, hier war außer ein paar Springböcken und einem Schakal nichts los. Jedoch auf der anderen Seite des Parkplatzes konnten wir diesen hübschen Kranich beobachten.

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Paradieskranich
Nach Rietfointain machten wir einen Schlenker über Salvadora unterwegs gab es Kuhantilopen und ein ungewaschenes Gnu. Zudem konnte ich bei noch guten Licht ein nettes Landschaftsbild machen.

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Weiter ging es via Sueda und Homob, wo es leider nichts bis Garnichts zu sehen gab. Unterwegs sahen wir hingegen noch einige Trappen.

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Gackeltrappe

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Riesentrappe
Auch die anderen Wasserlöcher auf dem Weg nach Okaukejo waren verweist, war halt eine gute wenn auch späte Regenzeit. Unterwegs begeneten wir noch Herr und Frau ???

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Auf dem Weg zu Wolfsnes streikte plötzlich die Speicherkarte beim Versuch einen Doppelband-Rennvogel auf jene welche zu bannen. Da auf der Karte alle Bilder vom Vortag waren wurde sie vorsichtshalber ausgetauscht.

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Doppelband-Rennvogel
Das nächste Ziel war dann Okondenga. Unterwegs zeigte sich eine Fuchsmanguste die schnell in ihrem Bau verschwand. Leider war es uns nicht vergönnt dort Löwen zu entdecken.
Daher gibt es von dort auch nur das Bild von einem Gnu Schädel. Ca. 10 min nachdem das Bild entstand wurde der Schädel von einem leichtsinnigen Touri zum Posieren für Fotoaufnahmen benutzt.

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Wir fuhren dann die Schleife über Leeubron zurück nach Okaukejo unterwegs gabs noch mal Strauße und die üblichen Zebra und Springbock Roadblocks. Nach einer kurzen Essens und Toiletten Pause machten wir uns auf zum von Lindequist Gate. Unser Weg führte uns zu den Wasserlöchern Gemsbokvlakte, Olifantsbad und Aus. Viele Tiere waren zur Mittagszeit nicht unterwegs. Wir sahen Springbock, Impala, Sekretär und Kudu.

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Kurz vor dem Abzweig nach Halali endeckten wir ein paar Giraffen welche am fressen waren. Eine muss sich wohl an was verschluckt haben und es entstand ein recht lustiges Bild.

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Unterwegs begegnete wir noch unserem einzigen Elefanten des Tages.

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Und kurz vor Namutoni poste noch eine Giraffe für uns am Wegesrand.

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Auf dem Weg zum Parkausgang lief vor uns noch eine Hyäne über die Straße, leider ging alles viel zu schnell das kein Bild entstehen konnte. Unser finales Ziel für Heute war die Mushara Lodge wo wir drei Nächte bleiben wollen.
Teil 1907. Dez. 2018
Nachdem ich meinen Thread wiedergefnden habe geht es weiter 🙂

Tag 16
Entspannung und Chauffeur Service


Am Vorabend haben wir uns spontan dazu entschlossen den Tag ruhig angehen zu lassen. Außerdem gönnen wir unserem Auto einen Ruhetag. Wir schlafen aus und nehmen das Frühstück recht spät ein, außer uns sind schon alle Gäste ausgeflogen. Nach dem Frühstück melden wir uns noch für den nachmittags Gamedrive an. Zurück am Bungalow wird das Reisetagebuch vervollständigt, die Getränke und Snackvorräte katalogisiert und die Koffer ein letztes Mal umgepackt. Vor dem Gamedrive schauen wir uns noch auf dem Gelände um und sehen Warzenschweine, Gelbschnabel Tokos, Trauer Drogos und Glanzstare.

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Pünktlich geht’s auf zum Gamedrive, da es nur 3 Pärchen sind hat jedes eine Sitzreihe für sich.

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Am Tor ist nichts los und wir fahren erstmal nach Klein Namutoni. Auch dort ist nichts los, auf dem Weg nach Fort Namutoni sehen wir ein Dik Dik.
Bei Klein und Groot Okevi ist auch nichts los. Auf dem Weg nach Tsumcor läuft uns ein Elefant über den Weg.

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Bei Tsumcor selbst können wir Giraffen beim Trinken beobachten, was ich ziemlich witzig finde.

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Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher an die Pfanne und können weit entfernt ein Zweihorn ausmachen. Gegen 17:30 sind wir wieder zurück an Klein Namutoni und können gerade noch die Elefanten abziehen sehen. Wir müssen aber nicht traurig sein den plötzlich erheben sich 3 Zweihörnen die anscheinend nur gewartet haben, dass die Elefanten sich zurückziehen. Es ist ein Bulle plus Mutter mit älterem Jungtier. Der Bulle trinkt schnell was und verschwindet schnell wieder.
Die beiden anderen bleiben noch etwas und bekommen Gesellschaft von einem anderen Bullen.
Das Muttertier ist erst etwas skeptisch aber das Jungstier geht direkt auf den Neuankömmling zu.
Auch das Muttertier nähert sich dann langsam und es sieht aus als wenn Sie sich begrüßen.

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Währenddessen genießen wir die untergehende Sonne und einen GT. Dann wird es auch schon Zeit sich zu verabschieden da es nur noch 10min bis Toresschluss sind. Achja am Wasserloch sind auch noch andere Tiere zu sehen, war haben aber fast nur Augen für die Zweihörner. Giraffen, Impalas und ein paar Warzenschweine stillen auch ihren Durst.

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Teil 2019. Dez. 2018
Tag 17
Der letzte Tag Etoscha


Heute ist eigentlich wieder frühes Aufstehen angesagt, aber irgendwie klappt das nicht so ganz. Wir sind leider erst gegen 8:00 am Parkeingang. Das heutige Tagesziel ist der Etoscha Lookout, den hatten wir zwei Tage zuvor aus Zeitmangel nicht angefahren.
Zuerst geht es nach Klein Namutoni leider ist es recht leer. Nicht weit weg stehen einige Fahrzeuge und versuchen eine Hyäne zu spotten uns ist es etwas viel Rummel für diese Uhrzeit und wir fahren nach Namutoni das Permit bezahlen und auch gleich noch voll tanken.
An Chudop können wir Gnus und Springböcke beobachten die ziemlich nervös und schon beim geringsten zucken der Tauben die Flucht ergreifen um gleich darauf wieder ans Wasserloch zu kommen. Ich bekomme das Gefühl, dass sich die Tauben daraus einen Spaß machen.

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Alle anderen Wasserlöcher sind leider verlassen, aber wir haben Glück und sehen unterwegs einige Elefanten und etwas später eine Hyäne die sich mit ein paar Schakalen um die Reste eines Schwarznasenimpalas streiten. Die Hyäne kann sich irgendwann durchsetzen und schleift die Reste Richtung Straße, leider lässt Sie sich genau hinter einen Erdhügel nieder sodass man Sie nicht weiter beobachten kann.

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Der Lookout ist schon recht eindrucksvoll, da wir gegen Mittag dort sind machen wir eine kleine Pause und genießen die schier endlose Weite. Wir fahren dann über Naumses und Goas zurück Richtung Namutoni. Viel los ist an beiden Wasserlöchern nicht, dies ändert sich auch nicht an Ngobib. An Kalkheuwel haben wir glück und können eine ganze Zeit lang einen Elefanten beobachten.

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An Chudop ist außer ein paar Giraffen auch nichts los, sodass wir uns entscheiden Namutoni näher zu erkunden.

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Gegen 16:30 fahren wir nach klein Namutoni um den Tag ausklingen zu lassen. Wie am Tag zuvor werden wir nicht enttäuscht. Irgendwie sind wie am Vortag alle Schauspieler zur gleichen Zeit am Ort. Die einzige Ausnahme bilden die Zweihörner. Der Programmpunkt wird aber durch Elefantenbadespaß wunderbar ersetzt.

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Das war nochmal eine schöne Abschlussvorstellung im Etoscha.

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