Ein Update, das keines ist... :
Parliament of South Africa
Questions to the President
22. Aug. 2018 15:00
Erwähnt sind nur Antworten die relevant für dieses, unser Thema hier im Forum sind.
Ramophosa macht kurz nach Beginn seiner Antworten klar (offenbar weil ihm von vielen einfache Wahlpropaganda unterstellt wird):
"Expropriation without compensation is here to stay."
Er führt aus, dass er die Gemeinden aufruft, in erste Linie jenes Land zur Weitergabe freizugeben, das diesen bereits gehört.
Speziell jenes Land, das in der Nähe von Städten mit funktionierender Infrastruktur liegt, hätte besonderen Wert für die arme, schwarze Bevölkerung, damit diese dort Häuser errichten könne, und einen kürzeren Weg zur Arbeitsstätte habe.
Er hebt hervor, damit gezielt weg vom Apartheidsystem zu wollen, in dem man diese Bevölkerungsgruppe in den ländlichen Bereich verbannt hat.
In zweiter Linie wird es privates Land sein das enteignet wird, das unbewirtschaftet ist, oder zur Spekulation dient.
Hostels von damals, wie sie zB in Soweto noch existieren, müssen der Vergangenheit angehören, und den Menschen lebenswerte Alternativen geboten werden.
Das gewaltsame Vertreiben jener die Land besetzen, müsse sofort gestoppt werden.
Den Vorschlag der EFF, dass das enteignete Land in Staatsbesitz übergehen sollte, weist Ramophosa mit dem Argument zurück,
dass die Menschen dann keine Chance auf einen Kredit hätten, da sie der Bank keine Sicherheiten bieten könnten.
Das Argument Malemas, dass die dann schwarzen Besitzer ihr neues Land doch wieder nur an Weiße zurückverkaufen würden,
weist Ramophosa damit zurück, dass er meint, dass sie dafür viel zu stolz auf ihr neues Gut wären.
Ramophosa erklärt, dass diese Maßnahme notwendig sei, um Stabilität im Land, sowie die Lebensmittelproduktion zu sichern.
Weiters ginge es darum einen landwirtschaftlichen Aufschwung zu erzielen, und das Land, entsprechend seiner geschichtlichen Entwicklung, zurückgegeben werde.
"Wir wissen jetzt, wie es gut enden wird", sagt Ramophosa.
Eine Enteignung ohne Abfindung, würde die Verfassung bereits jetzt, unter gewissen Umständen, erlauben.
Die Änderung des Art. 25 soll nur dazu dienen, den Artikel zu präzisieren.
Gute Gespräche, sowohl mit schwarzen wie auch mit weißen Landwirtschaftsorganisationen, hätten bereits stattgefunden.
Angesprochen auf den land act meint Ramophosa, dessen Umsetzung hätte über 100 Jahre gedauert, und wäre unbezahlbar.
Zitat Ramophosa: "Those who hold on to their land will found, it doesn't exist anymore."
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=XsBdRhfkwFcGruß Gina