SA NO 2017/18 – "Where rivers and countries meet"

Reisebericht 102 Antworten · 25,3k Aufrufe · gestartet 17. Juli 2018 von @Zugvogel
Themenstarter547 Beiträge · seit 201413. Okt. 2018 · #61
CuF schrieb:Hallo Steffi,
bisher kam ich - weil urlaubsbedingt nur Schmarrnphon zur Verfügung - nur in den Genuß Deines Textes - jetzt endlich kann ich die Bilder in voller Pracht ansehen (sie bauen sich seeehr langsam für meine Ungeduld auf!) - und bin begeistert! Danke!
Viele Grüße
Friederike
Liebe Friederike

Sorry für den langsamen Aufbau 😄 Da liesse sich bei einem nächsten Reisebericht sicherlich noch etwas optimieren, das liegt an der Verlinkung 😗 Danach ist es dafür umso schöner...

Gleich gehts weiter mit unserer Fahrt nach Punda Maria.

LG
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
Themenstarter547 Beiträge · seit 201414. Okt. 2018 · #62
Freitag, 22. Dezember 2017 – Die Sichtungsfee bleibt uns treu
Krüger Nationalpark, Bateleur – Punda Maria Rest Camp

Wir gönnen uns an diesem Morgen eine Stunde mehr Schlaf und starten mit diesem farbenfrohen Zimtroller in den Tag.


Zimtroller / Broad-billed Roller

Wir entschliessen uns, die beiden Dämme Rooibosrand und Silvervis, welche den Bateleur-Gästen vorenthalten sind als erstes abzuklappern. Den Rooibosrand Dam haken wir bald schon ab, da ist nichts los heute Morgen. Anders siehts am Silvervis Damm aus: Störche, Hammerköpfe, Reiher, Krokodile, Eisvögel und auch ein Schreiseeadlerpaar. Unser Ornithologen-Herz schlägt höher und wir machen es uns am Damm gemütlich (natürlich im Fahrzeug 🤩 ).


Sattelstorch - die hübschen roten Füsschen habe ich gerade erst jetzt bemerkt 😘 / Saddle-billed Stork


Sattelstorch vs. Baby-Krokodil


Durchaus erfolgreich bei der Frühstücksbeschaffung an diesem Morgen

Zu unserer grossen Freude zeigt sich auch schon bald die Sonne am Himmel.


Silberreiher und Seidenreiher / Western Great Egret & Little Egret


Nimmersatt Störche / Yellow-billed Storks

Die Schreiseeadler zeigen sich ebenfalls von ihrer besten Seite, jedoch für unseren Geschmack etwas weit weg.


Schreiseeadler / African Fish Eagle von vorne


Schreiseeadler / African Fish Eagle von hinten


Streit im Hause Graureiher-Nimmersatt 😈


Graureiher vs. Nimmersatt / Grey Heron vs. Yellow-billed Stork


Interessanter Grössenvergleich: Krokodil, Sattelstorch, Nimmersatt

Sorry für die vielen Fotos. Aber diese zwei müssen noch sein 😉


Hammerkopf und Silberreiher


Hammerköpfe und Krokodile

Irgendwann reissen wir uns los, heute soll es schliesslich hoch bis nach Punda Maria gehen. Am schönen Red Rock Aussichtspunkt vertreten wir uns die Füsse und geniessen den Blick auf die phantastische Landschaft.


Red Rocks Lookout Point


Red Rocks Lookout Point

Auf der Asphaltstrasse geht es weiter bis nach Shingwedzi. Wir treffen auf mehrere grosse Elefantenherden sowie Büffel. Die Wildhunde können wir heute leider nicht mehr finden. Gemäss der Sichtungstafel sind sie heute auch noch nicht gesehen worden.



So langsam ist es an der Zeit, gen Norden zu fahren. Wir entscheiden uns für die S56, welche gemäss Karte einem Flussbett entlangführt. Mit etwas Glück kommen wir hier in der Mittagshitze vielleicht zur einen oder anderen guten Sichtung. Und so ist es dann auch! Wir sind überrascht vom Tierreichtum (viele Nyalas, Buschböcke sowie grosse Büffelherden) und lassen uns treiben.

In Gedanken versunken biegen wir um die nächste Kurve und ich traue meinen Augen kaum! Eine Leopardin liegt hübsch drapiert auf einem dicken Ast und schaut uns mit eindringlichem Blick entgegen.



Wieder Mal eine Traumsichtung! Kaum haben wir unseren Fortuner abgestellt überlegt es sich die Dame jedoch anders. Sie spaziert einmal graziös auf dem Ast hin und wieder zurück und entschliesst sich dann für den nicht so eleganten Abgang.







Schade, etwas mehr Zeit hätten wir gerne mit ihr verbracht. 😁 Trotzdem sind wir einfach nur glücklich über diese geniale Sichtung. Total geflasht beobachten wir einen Baum weiter eine kleine Hornrabenfamilie.


Hornrabe / Southern Ground Hornbill



Hier gönnen wir uns ein spätes Frühstück. Es ist bereits halb zwölf Uhr mittags und wir können wieder einmal kaum glauben, was wir gerade erlebt haben! Die Tierdichte dieser Strasse trotz Mittagshitze mit 38°C ist einfach fantastisch. Eine Elefantenherde badet genüsslich in der "grünen Lagune".


Reges Kommen und Gehen am Wasser



Prustend und in vollem Tempo stürzen sich immer wieder kleine Gruppen von Elefanten ins kühle Nass. Wir würden es ihnen gerne gleich tun…


Warzenschweinfamilie

Beim Picknickplatz Babalala machen wir einen kurzen Stopp, fahren dann jedoch bald weiter nach Punda Maria, wo wir gegen drei Uhr nachmittags eintreffen. Gemäss unserer Gewohnheit plündern wir kurz den Park Shop und checken dann ein. Die Safari Tents liegen etwas abseits im Camp, ein langer Holzsteg führt zu unserer Nr. 7. Bereits im Vorfeld war uns klar, dass diese Zelte keine Aussicht bieten. Jedoch gefallen uns die grosse Terrasse und die Privatsphäre, die man hat sehr gut. Für uns gibt’s leckeren Speck und Spiegeleier, bevor wir uns zwei Stunden vor Torschluss nochmals zu einem kleinen Gamedrive aufmachen. Dazu eignet sich der ca. 30km lange Mahonie Loop rund um Punda Maria ideal.


Zimtroller / Broad-billed Roller

Was für ein schöner Vogel mit wirklich passendem Name: Zimtroller.



Hier im Norden ist es wunderbar ruhig. Wir geniessen die schöne Landschaft, den ockerfarbenen Boden und die weissen Wölklein am Abendhimmel.


Mahonie Loop


Wahlberg's Eagle / dt. Wahlbergs Adler


Die Geier versammeln sich zur Nachtruhe

Fürs Abendessen backen wir an diesem Abend endlich mal leckere Roosterkoek auf dem Braai. Dazu gibt’s Chicken und Zucchini vom Grill. Gesellschaft bekommen wir dabei von diesem süssen Gesellen.


Bushbaby / Galago

Dass sich das Bushbaby so zutraulich verhält lässt leider darauf schliessen, dass es in der Vergangenheit von anderen Besuchern gefüttert worden ist. Wir freuen uns sehr, dieses Tier endlich mal aus der Nähe zu sehen. Zu fressen bekommt es von uns jedoch definitiv nichts!





Übrigens gehören Bushbabys wie auch die Lemuren zur Gruppe der Feuchtnasenaffen. Sie sind nachtaktiv und halten sich vorwiegend auf Bäumen auf. Es gibt rund zwanzig Unterarten, welche teilweise noch sehr wenig erforscht sind. Bald heisst es fürs uns 'Gute Nacht'.
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zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2018
4'382 Beiträge · seit 201514. Okt. 2018 · #63
Sorry für die vielen Fotos. Aber diese zwei müssen noch sein
Es können gar nicht genug sein, Steffi - bei dieser Qualität!
U. a. um den Zimtroller beneide ich Euch. Wir hatten 2017 am Okavango das Glück, einen zu sehen, leider für ein Foto in Deiner Qualität zu weit entfernt. Warum nur hat so ein hübscher Vogel so eine scheußliche Stimme?
Gruß + schönen Restsonntag
Friederike
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Themenstarter547 Beiträge · seit 201414. Okt. 2018 · #64
CuF schrieb:
U. a. um den Zimtroller beneide ich Euch. Wir hatten 2017 am Okavango das Glück, einen zu sehen, leider für ein Foto in Deiner Qualität zu weit entfernt. Warum nur hat so ein hübscher Vogel so eine scheußliche Stimme?
Liebe Friederike

Danke für die Komplimente! Musste gleich meine Roberts Bird App konsultieren und kann dir nur zustimmen. Der Ruf des Zimtrollers tönt nicht gerade schön 🤢 Kann mich nicht entscheiden, ob es sich eher nach einer Kröte oder einer hystherischen Ente anhört 😄

Auch dir noch einen schönen Sonntag!
Gruss Steffi
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4'382 Beiträge · seit 201514. Okt. 2018 · #65
Ich wurde überhaupt erst durch dieses Geknarre auf den Zimtroller aufmerksam, der auf einer Baumspitze saß!
Überhaupt haben die Roller alle keinen "schönen" Gesang. Entweder schönes Aussehen oder schöne Stimme...... 😉
Friederike
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1'324 Beiträge · seit 201314. Okt. 2018 · #66
Spitze!


Gruß!
der joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Themenstarter547 Beiträge · seit 201429. Okt. 2018 · #67
Liebe Mitreisende

Leider habe ich es nicht geschafft, mindestens den Krügerteil unserer Südafrikareise 2017 abzuschliessen, bevor es für uns wieder nach Afrika geht 🙄 Wie ihr sicherlich gemerkt habt, war es in den letzten zwei Wochen ruhig hier im Thread. Und das hat auch einen guten Grund. Übermorgen geht es für uns wieder los ans schönste Ende der Welt 🤩 Und es war/ist einfach noch soooo viel zu erledigen aktuell...

Wir werden viereinhalb Wochen in Südafrika verbringen und neben Kapstadt, den Winelands auch der Tankwa Karoo, dem KTP sowie dem Mokala und Karoo Nationalpark einen Besuch abstatten. Auch davon wird es dann hoffentlich irgendwann mal einen Reisebericht mit vielen schönen Bildern geben.

Aber ich werde im Dezember, wenn wir zurück sind definitiv zuerst noch diesen Bericht zu Ende bringen 🙂 Versprochen... Unseren letzten Tag im Krüger und die tolle Zeit in Mapungubwe und Marakele möchte ich euch definitiv nicht vorenthalten.

Bis dann, eure Stefanie
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Themenstarter547 Beiträge · seit 201430. Dez. 2018 · #68
Seit Anfangs Dezember sind wir zurück aus Afrika. Nun soll es hier weiter gehen mit unserem Reisebericht vom letzten Jahr. Schön, wenn sich nochmals der eine oder die andere Mitfahrerin findet. Unseren letzten Tag im Krüger, sowie die weniger bekannten Nationalparks Mapungubwe und Marakele sowie den Pilanesberg NP möchte ich euch nicht vorenthalten... 😉
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Samstag, 23. Dezember 2017 – Crooks Corner
Krüger Nationalpark, Punda Maria Rest Camp

Trotz Tropennacht (morgens um 5 Uhr ist es immer noch 26°C warm) haben wir relativ gut geschlafen. Langsam werden wir etwas faul und passieren das Tor in den Park erst eine halbe Stunde nach Gateöffnung. Heute soll es ans nördliche Ende des Krügers und zum berüchtigten Crooks Corner gehen.


Im Camp begegnen wir (zum einzigen Mal) diesen Kräuselhauben-Perlhühnern / Crested Guineafowl

Im Wechselspiel ist der Himmel heute wieder mal bedeckt. Den Tiersichtungen tut dies jedoch kein Abbruch. Buschböcke, Impalas, Giraffen und Nyalas säumen unseren Weg. Fotos gibt es davon leider keine. Wir folgen der S60 sowie der S61 (Klopperfontein-Loop). Dies erweist sich als Glücksfall. Am Klopperfontein-Wasserloch treffen wir auf eine Löwen-Grossfamilie:









Mindestens 11 Tiere liegen verteilt in den Felsen hinter dem Wasserloch, darunter etwa acht bis neun unterschiedlich alte Jungtiere. Für die nächsten drei Stunden ist für Unterhaltung gesorgt. Das Wasserloch wird rege von Elefanten, Büffeln und Impalas besucht. Die jungen Löwen starten regelmässig Scheinangriffe, ziehen sich jeweils aber schnell wieder in die Büsche zurück. Die erwachsenen Löwinnen zeigen währenddessen keinerlei Interesse an der Jagd. Der Hunger scheint bereits gestillt.




Gelbschnabelmadenhacker / Yellow-billed Oxpecker







Immer wieder verjagen einzelne Büffel die halbwüchsigen Löwen. Im felsigen Gelände sind diese jedoch trittsicherer unterwegs als die grossen Huftiere. Wir sind hell begeistert über die morgendliche Unterhaltung und geniessen das Schauspiel 🤩









Als sich nun auch noch einer der Elefanten gegen die Löwen wendet und diese mehr und mehr im Busch verschwinden entscheiden wir uns um halb elf ebenfalls für die Weiterfahrt. Wir folgen der Asphaltstrasse H1-8 und biegen dann auf die geschotterte S63 ab.




Weissstirnspinte / White-fronted Bee-eater

Nach einer kurzen Pause auf dem Pafuri-Picknickplatz geht’s weiter durch den Fevertree Forest zum Crooks Corner, wo sich der Limpopo und der Lhuvuvu Fluss treffen, wie auch die Länder Mozambique, Zimbabwe und Südafrika. Auf dem Weg dorthin begegnen uns viele Nyalas (für mich eine der schönsten Antilopen), Paviane, Meerkatzen, Warzenschweine und viele Vögel.


Fever tree forest


Crooks Corner


Unser Fortuner am Crooks Corner

Die beiden zusammenfliessenden Flüsse führen zurzeit kaum Wasser und ausser einigen Reihern und Störchen ist wenig zu sehen. Trotzdem gefällt uns dieser gottverlassene Ort sehr gut. Die Informationstafel bietet spannende Hintergrundinformationen, um die Bäume hüpfen hübsche Vögel. Die Fahrt von und nach Crooks Corner ist für uns landschaftlich eine der schönsten Strecken im Krüger Nationalpark! Nur mit dem Wetter sind wir heute nicht zu hundert Prozent zufrieden 😗 .


Fever tree forest





Gegen Mittag kehren wir zurück ins Camp, legen uns dort einen Moment schlafen und entscheiden uns für einen gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse. Zu einem weiteren Gamedrive bei bedecktem Himmel können wir uns nicht aufraffen und abends steht für uns mit einem Night Drive nochmals ein Highlight auf dem Plan.

Im Tindlovu Restaurant gönnen wir uns am frühen Abend einen leckeren Burger sowie einen griechischen Salat. Das Essen und die Bedienung sind top! Später begeben wir uns ans Wasserloch des Camps, wo wir einige Büffel und Nightjars beobachten. Um 20 Uhr geht es dann los auf unseren Night Drive mit der sehr engagierten Rangerin ‘Promise’. Zu Beginn sind wir etwas skeptisch, weil das Fahrzeug bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Am Ende hat sich dieser Drive jedoch mehr als gelohnt und unsere Mitreisenden stellten sich als interessierte und respektvolle Zeitgenossen heraus.


Eine Nightjar, aber welche? 🤨


Fleckenuhu / Spotted Eagle-Owl

Unsere Sichtungen sind die Folgenden: Civet Cat, Genet, Spring Hares, Scrub Hares, Nightjars, Spotted Eagle Owl, Impalas, Büffelherden, Sharpe’s Grysbok, Nyalas, sowie zum Abschluss in der Nähe des Maritube Wasserlochs ein Leopard. Gemäss unserer Rangerin handelte es sich dabei vermutlich um den ‘Resident male leopard’. Fotos gibt es davon leider keine, dafür war er zu weit weg und es war zu dunkel. Dennoch sind wir entzückt - ein Leopard zum Tagesabschluss bekommt man nicht alle Tage 🙂.
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
395 Beiträge · seit 200730. Dez. 2018 · #69
Bevor ich mir jetzt euren Reisebericht durchlese, rate ich mal.... der Titel ... wo sich Flüsse und Länder treffen... ihr ward am Dreiländereck, nahe der Outpost, mit einem sagenhaften Blick über Mosambik, Südafrika und Simbabwe..... mir wird heute noch schwindelig bei dem Gedanken.... so schön.... und nun bin ich gespannt umd freue mich auf euren. Ericht.
4'382 Beiträge · seit 201531. Dez. 2018 · #70
@waldfee:
Lesen bildet. Raten eher nicht. 😉

@Stefanie, ich bin entzückt, daß es hier wieder mit sooo schönen Aufnahmen weitergeht! Danke!

Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'543 Beiträge · seit 201331. Dez. 2018 · #71
Hallo Stefanie,

jetzt habe auch ich endlich wieder aufgeholt und habe soeben meine eingerahmte bis zum 11.9. gültige Wildcard wieder an einem strategisch sehr guten Platz, an dem Göga ständig vorbeigeht, plaziert. Bei uns wird es schwierig, 2019 noch etwas Zeit zu finden, jedoch im August könnten noch 2 Wochen dran sitzen. So richtig basic Krüger, das hat Nadja ("Fortuna77) auch einmal gemacht und hat mir sehr gut gefallen. Wir waren erst 5 Nächte im KNP, und das war definitiv zu wenig. Deine Fotos sind einfach klasse, so richtig zum Wegträumen. Danke fürs Teilen.

Dir und deinen Lieben einen guten Rutsch und ein ganz tolles Jahr 2019

Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
1'822 Beiträge · seit 201631. Dez. 2018 · #72
Hallo Stefanie,
schön, dass du weiterschreibst.
Ich begleite euch dann gern und freue mich über eure Eindrücke und schönen Fotos.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter547 Beiträge · seit 201402. Jan. 2019 · #73
Sonntag, 24. Dezember 2017 – Heiligabend im Busch
Krüger – Mapungubwe Nationalpark, Leokwe Restcamp

Der letzte Morgen im Krüger! Als wir um 4 Uhr aufwachen prasselt der Regen aufs Zeltdach und wir entscheiden uns ‘auszuschlafen’. Dank des Regens hat die Temperatur merklich abgekühlt, was für eine Wohltat! Gemütlich packen wir unsere sieben Sachen und verlassen um acht Uhr das Punda Maria Camp. Für uns ein absolut tolles Camp, hier hat es uns wirklich gut gefallen.


Punda Maria Tent Nr. 7

Wir entschliessen uns nochmals zum Wasserloch zu fahren, wo wir gestern auf dem Night Drive unseren vierten Leoparden gesehen haben. Wir können unsere Augen noch so anstrengen und jeden Stein und jeden Busch absuchen, er ist natürlich nicht mehr auffindbar. Dafür beglückt uns zum Abschied noch dieser Woodland Kingfisher.


Senegalliest / Woodland Kingfisher

Am Punda Maria Gate bekommen wir unser Exit Permit und werden sehr nett verabschiedet mit der Frage, wann wir dann zurückkommen würden. Die R524 nach dem Gate fährt sich sehr gut, nur ist auf und neben der Strasse sehr viel los. Vermutlich ist dies den Weihnachtstagen zuzuschreiben. Wir geniessen das heitere Treiben und bewundern die vielen schön angezogenen Menschen.

In Thohoyandou entdecken wir eine grosse Mall und entschliessen uns (wie gefühlt tausende andere Menschen), dort noch einen kleinen Einkauf zu erledigen. Trotz grossen Menschenmengen gelingt uns das ganz speditiv. Zu kämpfen haben wir einzig mit den für uns viel zu grossen Lebensmittelverpackungen. So wollen wir weder 40 Stück Eier einkaufen (das war der kleinste Karton) noch 5kg Bananen 😣 . Der Superspar hier ist definitiv auf Grossfamilien ausgerichtet! Im Shoprite bekommen wir dann auch noch unsere 6er-Eierschachtel und schon bald sind wir wieder auf Tour in Richtung Mapungubwe Nationalpark.

Wir folgen der R523, dann der N1 und erfreuen uns an den vielen Baobabs am Wegesrand. Gegen halb vier Uhr treffen wir im Mapungubwe Nationalpark ein, wo wir sehr nett begrüsst werden. Die Parkformalitäten sind schnell erledigt und
der Park präsentiert sich uns in saftigem Grün. Die ersten zaghaften Sonnenstrahlen für heute versetzen die Landschaft in wunderschönes Licht. Scheinbar hat es hier kürzlich recht stark geregnet.





Unsere erste Sichtung ist ein Kori Bustard. Später erspähen wir einige Zebras, Gnus und Impalas. Versteckt im dichten Busch können wir zwei Giraffen erkennen.



Besonders der Treetop Walk weiss zu gefallen und wenn man der Affenkacke ausweicht ist es ein wirklich idyllischer Ort. Heute sehen wir dort eher weniger Tiere, dafür immer wieder Menschen, welche den Fluss mit viel Gepäck in Richtung Botswana überqueren. Wir unterhalten uns sehr nett mit dem Head Ranger des Parks, welcher die Grenze mit seiner Drohne 'überwacht'. Solange die Leute Südafrika und somit den Park verlassen und nicht in entgegengesetzte Richtung ziehen könne er nichts tun. Darüber, dass die Leute nach den Weihnachtsfeierlichkeiten vermutlich 'illegal' über die Grenze zurückkehren werden unterhalten wir uns mal nicht 😗 .


Scheinbar muss man für Weihnachten zu Hause selbst eine Sitzgelegenheit mitbringen 😄



Wir begegnen den ersten gefiederten Genossen und statten den verschiedenen Aussichtspunkten über den Confluence (Zusammenfluss von Sashe und Limpopo) und das Dreiländereck (Botswana, Zimbabwe, Südafrika) einen Besuch ab.


Blutschnabelweber / Red-billed Quelea


Wellenastrild / Common Waxbill


Zwischendurch rettet Dani mal wieder einen von hunderten Shongololos von der Strasse


Confluence Lookout

Kurz vor Sonnenuntergang kommen wir im schönen Leokwe Camp an und beziehen unser Chalet Nr. 10. Der Grundriss ist grosszügig, das Häuschen sehr praktisch eingerichtet und die Aussendusche ein Traum! Nach leckeren Rindssteaks vom Grill geniessen wir einen ruhigen aber durchaus wunderschönen Heiligabend im Busch.
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
Themenstarter547 Beiträge · seit 201402. Jan. 2019 · #74
Montag, 25. Dezember 2017 – Im Vogelparadies
Mapungubwe Nationalpark, Leokwe Restcamp

Nach einer im Vergleich zum Krüger ‘langen’ Nacht stehen wir um 6 Uhr auf. Entgegen dem Wetterbericht, welcher null Sonnenstunden vorausgesagt hatte, zeigt sich neben einigen Wolken an diesem Weihnachtstag auch die Sonne am Himmel. Und so wird es auch den ganzen Tag lang bleiben.


Leokwe Rest Camp





Bereits bei der Ausfahrt aus dem Camp begegnen wir einer grossen Elefantenherde mit Jungtieren. Als erstes zieht es uns dann aber in Richtung Fluss. Wir sichten viele neugierige Giraffen, Kudus, Klipspringer und Impalas. Daneben glänzt die Vogelwelt.


Goldbugpapagei / Meyer's Parrot


Kapkuckuck / Levaillant's Cuckoo


Natalfrankolin / Natal Spurfowl


Helmperlhuhn / Helmeted Guineafowl

Am Fluss herrscht Idylle pur! Wir parkieren am Wasser und geniessen die Ruhe (und ein erstes kleines Frühstück).



Trotz ausgebuchtem Restcamp begegnen wir kaum einer Menschenseele. Landschaftlich gefällt uns Mapungubwe äusserst gut. Die roten Felsen bieten einen fantastischen Kontrast zur grünen Umgebung. Und die knorrigen Baobabs haben unser Herz sowieso schon lange erobert.









An unterschiedlichen Wasserstellen begegnen wir diesen zwei gefiederten Freunden:


Rallenreiher / Squacco Heron


juv. Bruchwasserläufer / juv. Wood Sandpiper?

Wir fahren noch einen kurzen Abstecher auf einer 4x4 Strecke zu einem hübschen kleinen Teich und begegnen auf der Rückfahrt dieser Giraffenmutter mit (nicht mehr so kleinem) Jungtier.





Langsam wird es heiss und wir entschliessen uns umzukehren und nochmals die Strecke dem Fluss entlang abzufahren. Auf dem Streckenabschnitt vor dem Treetop Walk zeigen sich mittlerweile reichlich Scharlachspinte mit Jungtieren. Wir sind entzückt von den prächtigen Gefiederfarben.


Scharlachspint / Southern Carmine Bee-eater


Scharlachspinte mit Jungtier im Anflug




Jungtier


Scharlachspint und Blutschnabelweber

Wir geniessen das schöne Wetter, die wunderbare Landschaft mit ihren leuchtend roten Felsen und dem grünen Gras und werden sogar von einem am Wasserrand liegenden Krokodil überrascht. Leider entschwindet dieses sogleich ins Wasser. Wenigstens ein Waran hält beim Überqueren der Pad für ein Foto still. Und die Impala (-babies) sind allgegenwärtig, werden von uns aber leider nur selten fotografiert.





Es folgen mehrere Zusammentreffen mit einzelnen Elefanten sowie Elefantenherden, welche im dichten Busch teilweise bis kurz vorher unsichtbar bleiben. Die sind jedoch alle sehr friedlich und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Gegen elf Uhr fahren wir in die Unterkunft zurück.



Wir lassen es uns gut gehen, lesen, schlafen, essen was Kleines zu Mittag und besuchen den wunderbaren Felsenpool im Camp, welcher erstaunlicherweise gerade leer ist.





Am späteren Nachmittag machen wir uns nochmals zu einer Runde in den Park auf.


Senegal-Spornkuckuck / Senegal Coucal


junge Mohrenralle / immature Black Crake

Es geht dem Fluss entlang und später zu den rege besuchten Viewing Platforms. Hier kommen wir mit vielen gut aufgelegten (und teilweise angesäuselten) südafrikanischen Tagesbesuchern ins Gespräch. Sie verbringen den 25. Dezember hier im Park auf der Picknick Site und grillen grosse Mengen Fleisch. Die Stimmung ist ausgelassen, aber fröhlich. Die Menschen sind gut gelaunt und geniessen 'ihren' Park.



Unser Feldstecher ist der Hit und macht in verschiedenen Gruppen die Runde. Die meisten Leute hier haben noch nie durch einen Feldstecher geguckt und sind einfach nur fasziniert. Ebenso ist man fasziniert von uns Ausländern und wir werden auf zig Gruppenfotos verewigt. Mit diesem ‘Klamauk’ hatten wir nicht gerechnet. Aber irgendwie wars amüsant und schön. Einfach mal anders… Wir gönnen uns ein kühles Savanna und geniessen den tollen Sonnenuntergang. Bei immer noch 32°C kehren wir um halb sieben ins Leokwe Camp zurück.



Es folgen leckere Boerewors mit Grillgemüse sowie ein gemütlicher Abend (mit hunderten plötzlich auftauchenden Flugameisen) auf unserer Veranda. Weihnachten mal anders 😉.
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
Themenstarter547 Beiträge · seit 201406. Jan. 2019 · #75
Dienstag, 26. Dezember 2017 – Störche und Blumen
Mapungubwe Nationalpark, Leokwe – Vhembe Wilderness Camp

Warum einfach, wenns auch komplizierter geht! Heute werden wir vom Leokwe Restcamp ins Vhembe Wilderness Camp wechseln, einzig aus dem Grund, dass wir (beziehungsweise vor allem Dani) in Mapungubwe gerne noch eine andere Unterkunft sehen wollen. Bei leichter Bewölkung war für uns wiedermal um 5.30 Uhr aufstehen angesagt.

Es ist ruhig, sehr ruhig. Wie so oft sorgen die Vögel bei uns wenigstens für gute Laune.


Scharlachweber / Red-headed Weaver


Senegalliest / Woodland Kingfisher

Nichtsdestotrotz geniessen wir einige schöne Sichtungen, frühstücken wiederum gemütlich am Flussufer und spazieren nochmals über den Treetop Walk.




Schlangenhalsvogel / African Darter


Bennettspecht / Bennett's Woodpecker


Jakobinerkuckuck / Jacobin Cuckoo

Gegen zehn Uhr packen wir im Camp unsere Sachen zusammen und bringen den Schlüssel zur Reception am Main Gate. Dank dem Regen vor einigen Tagen ist die Landschaft mittlerweile von unzähligen gelben Blumen überzogen. Fantastisch!






Klipspringer



Das Check-in fürs Vhembe Camp können wir auch gleich unkompliziert erledigen. Danach erkundigen wir uns ein wenig über den westlichen Teil des Parks und entscheiden uns, diesem einen Besuch abzustatten. Via Hauptstrasse geht es in den Westteil des Parks, wo unter anderem das Limpopo Tented Camp, sowie eine Campsite und der Maloutswa Birdhide liegen.

Wir versuchen unser Glück auf der ‘River Road’, kehren schlammgebadet aber nach mehreren Wasserdurchfahrten um. Irgendwie macht es keinen Spass die ganze Zeit dem Zaun entlang zu fahren, ohne Sicht auf den eigentlichen Fluss und ohne zu wissen, wie schlimm die Strasse noch wird. Ohne 4x4 fühlen wir uns mit unserem Fortuner etwas wenig schlammtauglich. Später am Abend erfahren wir, dass man mit einem weit kleineren Auto und weniger Bodenfreiheit durchwegs auf der River Road durchkommt, wenn man nur will 🤩 .


Warzenschweine und Blümchen

So fahren wir zum Maloutswa Birdhide, welcher wunderschön an einer grossen mit Wasser gefüllten Pfanne liegt. Auch hier sind die Auswirkungen der starken Regenfälle von letzter Woche deutlich sichtbar.


Maloutswa Birdhide


Maloutswa Birdhide

Auch hier ist wenig los. Die Mapungubwe-Elefanten halten sich irgendwie mehrheitlich von uns versteckt (oder sind nach Botswana abgewandert). Immerhin ist es wahnsinnig friedlich hier. Bee-eater jagen emsig den Insekten hinterher und einige Höckerenten stehen in den saftigen Wiesen

Auf dem Rückweg vom Hide zum Auto begegne ich einer wunderschönen Spotted Bush Snake, welche sich jedoch leider bereits verzogen hat, als Dani mit der Kamera auftaucht. Kurze Zeit später treffen wir auf eine grosse Menge Weissstörche (wir haben über 70 Stück gezählt) sowie einige Marabus. Begeistert fotografieren wir die grossen Federviecher im gelben Blumenmeer.


Weissstörche / White Storks


Marabu / Marabou Stork




Auch dieses Warzenschwein posiert schön für die Kamera



Im Laufe des Nachmittags geht es für uns zurück zum Main Gate. Die nette Dame am 'Western Gate' meint entgegen der Auskünfte welche wir am Morgen erhalten haben, dass man mit unserem Auto auch problemlos über die weggeschwemmte (direkte) Strasse zurück zum Main Gate fahren könne. So entschliessen wir uns, die Durchfahrt zu wagen. Das geht zuerst auch ganz gut. Einige schlammige Umfahrungen sind nötig. Aber irgendwann stehen wir vor einer üblen Stelle, wo wir uns unsicher sind, wie es weiter gehen soll. Dani ist dafür, es zu versuchen. Ich bin der Angsthase und habe bedenken, dass wir das Auto beschädigen könnten. Lange überlegen wir hin und her, keiner von uns hat Lust, barfuss durch den Schlamm zu waten 😵 . So entscheiden wir uns zur Umkehr und für den Umweg über die Hauptstrasse (auch hier werden wir am Abend eines besseren belehrt). Um drei Uhr sind wir zurück am Main Gate und fahren dann gemütlich und ohne spektakuläre Sichtungen ins Vhembe Wilderness Camp. Entgegen den Angaben von SanParks ist für diese Strecke definitiv kein high-clearance oder 4x4 Fahrzeug nötig.


Aussicht aus unserer Hütte im Vhembe Camp

Wir beziehen die Hütte Nr. 4 und geniessen ein kühles Savannah und den fantastischen Blick von unserer Terrasse.


So sieht die Hütte von innen aus - entschuldigt die Unordnung 😣

Das Vehmbe Wilderness Camp besteht aus vier Hütten sowie der Hütte des Camp Attendands und gruppiert sich um eine gemeinsame Küche und Braai-Area. Jede Hütte hat zusätzlich ihren eigenen Grill. Kühlschrank, Geschirr und Herd werden jedoch gemeinsam genutzt. Heute machen wir uns erst gegen sieben Uhr auf zur Küche, in der Hoffnung, dass bereits jemand anderes ein schönes Feuer gemacht hat 😗 . Dem ist leider nicht so.

So machen wir uns selber ans Werk und kommen sogleich mit einem netten Alleinreisenden ins Gespräch, welcher sich kurze Zeit später als Matthew Schurch, Gründer vom Kgalagadi Leopard Project, herausstellt. Als begeisterte KTP-Reisende hatten wir 2016 E-Mail-Kontakt mit Matthew aufgrund unserer Leoparden- und Gepardensichtungen und heute trifft man sich gefühlt am Ende der Welt! Was für ein Zufall! Schnell merken wir, dass wir aufgrund unserer Leidenschaft für die Tiere und das südliche Afrika auf einer Wellenlänge sind und verbringen einen langen und sehr unterhaltsamen und interessanten Abend beim einen oder anderen Glas Wein und Gin. Nach dem Austausch vieler Erfahrungen und Geschichten aus dem afrikanischen Busch fallen wir spät abends um elf Uhr in unsere Betten. Vom Leoparden der nachts durchs Camp streift und von Matthew gehört, aber nicht gesehen wird, bekommen wir nichts mit 🤨 .
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2019
839 Beiträge · seit 201406. Jan. 2019 · #76
Hi Steffi,

schön, dass Du weiter noch geschrieben hast... Wahnsinns Bilder zeigt ihr!!! Vor allem die Vogelbilder sind traumhaft... 🤩

Ob es eine gute Entscheidung war, erst Sascha's und nun Deinen Bericht weiter zu lesen, weiß ich allerdings noch nicht... 😗 2014 waren wir im Mapungubwe und bisher hatte ich das Vhembe Bush Camp noch gar nicht auf dem Schirm. Wir haben damals im Leokwe und im Tented Camp übernachtet, wo wir einen Teil der Strecke am Zaun entlang mit einem Corolla und ordentlich Schweißausbrüchen zurückgelegt haben... 😄 Wenn ich das nun auf der Karte richtig sehe, kann man (mit einem normalen PKW oder Suv) vom Vhembe jedoch ähnliche Strecken fahren, wie vom Leokwe Camp, oder?!

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung und melde mich auch direkt für den nächsten Bericht an - der Mokala steht nämlich noch auf unser To-do Liste und der KTP geht eh immer... 😉

Viele Grüße in die Schweiz,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter547 Beiträge · seit 201406. Jan. 2019 · #77
Fortuna77 schrieb:
2014 waren wir im Mapungubwe und bisher hatte ich das Vhembe Bush Camp noch gar nicht auf dem Schirm. Wir haben damals im Leokwe und im Tented Camp übernachtet, wo wir einen Teil der Strecke am Zaun entlang mit einem Corolla und ordentlich Schweißausbrüchen zurückgelegt haben... 😄 Wenn ich das nun auf der Karte richtig sehe, kann man (mit einem normalen PKW oder Suv) vom Vhembe jedoch ähnliche Strecken fahren, wie vom Leokwe Camp, oder?!
Hi Nadja

Uns hat das Vehmbe Bush Camp sehr gut gefallen. Die Hütten wirken recht neu und die Lage etwas erhöht auf einem Hügel ist fantastisch. Hin und wieder eine Gemeinschaftsküche teilen finde ich eigentlich auch nett. So begegnet man immer mal wieder netten Leuten. Und falls man seine Ruhe haben möchte kann man immer noch bei der eigenen Hütte braaien. Die Anfahrt war wirklich unproblematisch (trotz starkem Regen einige Tage vorher), halt eine Schotterpiste wie sie im ganzen Park zu befahren ist. Wieso SanParks auf der Homepage schreibt, man brauche 'high-clearance' war uns nicht wirklich klar. Also definitiv Daumen hoch für Vhembe, wobei für uns Leokwe auch sehr gut gepasst hat (nur ist Vhembe deutlich günstiger 😉 ).

Von Vhembe kannst du die selben Strecken fahren wie von Leokwe aus. Der Ausgangspunkt ist einfach ein anderer.

Danke fürs Lob und schönen Abend,
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
4'382 Beiträge · seit 201507. Jan. 2019 · #78
Hallo Stefanie,
dem Lob von Nadja schließe ich mich uneingeschränkt an - was für tolle Vogelsichtungen und vor allem, was Ihr mit Eurem Kameraequipment daraus gemacht habt - einfach nur schön! Ich bin begeistert!
Viele Grüße
Friederike
entschuldigt die Unordnung
Entschuldigt!
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2019
Themenstarter547 Beiträge · seit 201412. Jan. 2019 · #79
Mittwoch, 27. Dezember 2017 – Im Landschaftsparadies
Mapungubwe Nationalpark, Vhembe Wilderness Camp – Marakele Nationalpark, Tlopi Tented Camp

Nach einer erfrischenden frühmorgendlichen Dusche verlassen wir das Vhembe Wilderness Camp und mit ihm auch den Mapungubwe Nationalpark. Aber nicht ohne zuvor nochmals eine Runde auf dem uns mittlerweile vertrauten ‘River Drive’ zu drehen. Der Himmel ist bedeckt und es herrschen kühle 21°C. Die Tiersichtungen halten sich in Grenzen, was dazu führt, dass die hübschen Impala-(Babys) endlich die ihnen eigentlich zustehende Aufmerksamkeit erfahren.







Wir tauschen uns nochmals mit Matthew aus, verabschieden uns von ihm und vereinbaren in Kontakt zu bleiben. Unser geheimer Wunsch, in Mapungubwe eine Pel’s Fishing Owl aufzuspüren geht dieses Mal leider nicht in Erfüllung. Dafür treffen wir kurz vor dem Ausgang auf diese drei hübschen Klipspringer.



Bereits kurz nach sieben Uhr kommen wir zum Gate, bringen den Schlüssel zurück, frühstücken kurz und machen uns punkt acht Uhr auf die lange Fahrt in Richtung unserem nächsten Ziel, dem Marakele Nationalpark. Die über 400km lange Strecke hat uns im Vorfeld etwas Bauchweh bereitet, was sich im Nachhinein als Unsinn herausstellt. Einzig die 40km Schlaglochpiste von Alldays nach Süden ist grottenschlecht. Danach geht’s problemlos mit 100 km/h vorwärts, sodass wir bereits um Mittag in Thabazimbi eintreffen.

In der grossen Mall kaufen wir nochmals einige Lebensmittel und Holz ein und plündern den Liquor Store. So finden auch zwei Flaschen südafrikanischer Gin den Weg in unser Gepäck. Wir schreiben Postkarten nach Hause und machen uns dann auf die kurze Weiterfahrt zum Nationalpark. Mittlerweile ist der Himmel strahlend blau und wir geniessen die warmen Temperaturen und den Sonnenschein im Westteil des Parks.


Schwarzhals-Agame / Black-necked Agama

Aufgrund des wunderbaren Wetters entschliessen wir uns bald, in den Big Five-Parkteil und zum Lenong Aussichtspunkt zu fahren. Die Strasse windet sich gemächlich den Berg hoch. Die fantastische Landschaft verschlägt uns den Atem.









Oben sind wir froh, uns die Füsse vertreten zu dürfen. Der Ausblick ist gigantisch und wir haben den Aussichtspunkt für uns alleine 😎 .


Lenong Viewpoint





Am späteren Nachmittag geht es für uns langsam wieder den Berg runter. Auf der Hochebene haben wir das grosse Glück, zwei 'Zweihörner' (eine Mutter mit Kalb) beim Grasen zu beobachten. Wir sind einfach nur gerührt über diese Sichtung, welche wir so nicht erwartet haben.



Pünktlich um sechs Uhr treffen wir im Tlopi Tented Camp ein, beziehen unser Zelt (Plover, ganz links aussen) und sind wiedermal begeistert vom Layout der Zelte und dem grandiosen Blick auf den See und die im Abendlicht wunderbar beleuchteten Berge. Eine der schönsten Unterkünfte unserer Reise und eine klare Empfehlung!


Ausblick vom Deck nach Nordosten


Ausblick vom Deck nach Nordwesten

Wir sichten unsere verbleibenden Essensvorräte, machen ein schönes Feuer und braaien mit Feta gefüllte Gemsquash und Rindssteaks. Noch lange sitzen wir gemütlich auf unserer Terrasse und lauschen dem Quaken der Frösche. In der Ferne brüllt ein Löwe - 'Africa at it's best!'


Gecko
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2019
244 Beiträge · seit 201515. Jan. 2019 · #80
Hallo Steffi,

einen ganz tollen Bericht mit wirklich schönen Fotos schreibst Du da! 😁
Ich hoffe, es geht ganz bald weiter. 😗

Vielen Dank und beste Grüße
Ria