safarichili schrieb:Hallo Juli,
Uwe hat nach unserer Rückkehr sein Elefantenvideo bei YouTube hochgeladen und hatte dann die glorreiche Idee die Bildzeitung anzuschreiben, ob sie nicht Interesse hätten daran.... 🤩
..einen Tag später kam der Anruf - ein gefundenes Fressen für ihr Sommerloch..... 😄
vor allem wenn man weiß (auch wenn die Berichterstattung dabei gar nicht zum Tragen kommen muss), wie solche Geschichten schlussendlich auch für die Tiere enden können (Stichwort "Problemelefant") finde ich es irgendwie geschmacklos, so etwas an die Bildzeitung zu verkaufen (ich verstehe auch nicht ganz, zu welchem Zwecke..... 😕 ) . Sollte es eine Warnung zum Schutz der Tiere (und eventuell der Touristen) sein, dann würde ich ein seriöses Medium wählen.
Schlussendlich wird beim Weiterverkauf durch BILD (vielleicht gehört diese Seite ja auch zu denen, aber das ist völlig egal) nämlich sogar ein AGGRO-DUMBO draus - schlimmer/peinlicher gehts ja kaum:
http://www.news.de/panorama/855619952/nationalpark-botswana-elefant-greift-deutsche-touristen-an/1/
Es ist ein Lebewesen in seinem Territorium, dass sich entweder gestört fühlt, sich Sorgen um sein Kalb macht oder schon sehr schlechte Erfahrungen sammeln musste 🙁 . Dies als reißerische Safaristory zu vermarkten geht für mein Gefühl gar nicht! Afrika als Nervenkitzel verkaufen - unerschrocken (Zitat!) vor dem demolierten Fahrzeug posieren - ist das der richtige Zugang zu dieser herrlichen Natur? Und weckt das bei gelangweilten Touristen nicht vielleicht auch Begehrlichkeiten? Man muss ja nicht gleich umgeschmissen werden - aber die Guides tendieren für mein Empfinden immer mehr dazu, den Tieren zu nahe auf den Pelz zu rücken (Thema Trinkgeld), auch wenn das in diesem Fall gar nicht so gewesen sein muss (sieht zumindest nicht so aus) - aber wer weiß, was eine Stunde davor passiert ist?
Das ist meine ganz persönliche Meinung - niemand muss sie teilen, aber da sich die ganze Geschichte in meinem geliebten Botswana abgespielt hat, konnte ich das einfach nicht unkommentiert stehen lassen.
Verstörte Grüße von Bele