Route flexibel halten

3 Antworten · 1'336 Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2018 von ukulele1962
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Themenstarter34 Beiträge · seit 201802. Apr. 2018 · #1
Hey,

Durch einige Tipps bin ich jetzt ziemlich weit mit der Planung, allerdings nicht fertig.
Wir reisen zu 2. mit dem 4x4 mit Dachzelt von 29.05-12.06 nach Namibia.
In der Vergangenheit sind wir vor allem sehr spontan gereist, was uns auch sehr gut gefällt. Uns fällt es schwer sich komplett festzulegen, ohne je in dem Land gewesen zu sein. Deswegen möchten wir uns etwas Flexibilität erhalten. Bitte um Tipps ob unsere Planung so realistisch ist.

29.05. Ankunft 09:00 -> einkaufen etc. Camp Nähe Windhoek
30.05. über Spreetshoogte Pass nach Sesriem (ÜN gebucht)
31.05. Sossusvlei (ÜN gebucht)
01.06. evtl. früh nochmal Sossusvlei und dann nach Swakopmund (ÜN gebucht)
02.06. Living Desert, Swakopmund (ÜN gebucht)
03.06. Kayak Tour Walvis Bay und dann je nachdem wie es uns gefällt noch eine Nacht Swakop oder Richtung Spitzkoppe Camp
04.06. Spitzkoppe, Erongo, Omandumba Camp (ÜN gebucht)
05.06. Richtung Brandberg/Twyfelfontain
06.06. Richtung Palmwag
07.06 Etosha (olifantrus gebucht)
08.06 Etosha (Halali gebucht)
09.06. Etosha (FN gebucht)
10.06. Vormittags Game Drive oder Direkt Richtung Waterberg (Waterberg gebucht)
11.06. Aktivitäten Waterberg (Waterberg gebucht)
12.06. Rückflug 19 Uhr Windhoek (Risiko mit Fahrt Zum Flughafen am abflugtag bin ich mir bewusst)

So, wie ihr seht habe ich die Highlights soweit gebucht. (Sesriem, Swakop, Etosha, Waterberg)

Zwischen swakop und Etosha habe ich sozusagen 4 Nächte, wobei ich Omandumba bereits gebucht habe. Allerdings schränkt mich dass jetzt nicht so sehr ein, da wir zur Not das Camp für 20€ dann einfach weglassen würden.

Ist es realistisch auf der Route in Camps nahe Spitzkoppe, Brandberg, Twyfelfontain, Palmwag, Grootberg kurzfristig Camps zu kriegen? Ich würde jetzt ungern die 4 Nächte noch verplanen. Eventuell wollen wir dann auch einfach noch eine weitere Nacht in Swakop bleiben usw...

Interessant finden wir auch im Palmwag Konzessionsgebiet zu übernachten, da fährt man ja sowieso einfach mit dem Permit rein und übernachtet an den angegeben "Camps" oder?

Vielen Dank
115 Beiträge · seit 201203. Apr. 2018 · #3
Hallo

Die Tour klingt gut und pragmatisch machbar. Das Risiko mit dem letzten Tag bist Du Dir ja bereits bewusst, da brauch' ich nichts mehr klugscheissern.

Die Nächte finde ich gut verteilt. Noch mehr Zeit würde ich pers. jetzt nicht in Swakopmund verbringen. Mich locken die Weiten der Wüste immer zu sehr, um all zu lange dort hängen zu bleiben. Das einzige Gegenargument: Schwarzwäldertorte. In welcher Bäckerei? Sag' ich Dir nicht - probier sie alle durch:-)

Die Route ist gut, aber der Schluss ist effektiv ein Risiko. Ich kann es nicht lassen.
Schlussmachen darf NIE unterschätzt werden.
Ein Platten am Morgen früh auf der Schotterpiste... bis Du dann am Abend das Flugzeug doch noch mit Ach und Krach erreicht hast, kannst Du Dir die Erhol-Dich-in-der-Endlosigkeit-der-Wüste-Wirkung in die Haare schmieren. Wäre schade um die schöne Zeit, die Ihr in Namibia ganz sicher erleben werdet.

Lieber Gruss

Stefan
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2018
4'140 Beiträge · seit 200904. Apr. 2018 · #4
Hallo ukulele,
ich würde auch direkt am Vormittag des letzten Tages Etoscha verlassen und wenn du eine Aktivität am Waterberg machen willst, diese dann am Nachmittag und am nächsten Tag nach Windhoek fahren, vielleicht noch einen Gamedrive am Waterberg und schließlich die letzte Übernachtung in Windhoek. Sicher ist sicher. Normalerweise ist das kein Problem, aber wenn wirklich eine Panne auftritt, ärgerst du dich grün, dass du den Flug verpasst hast.
Die Übernachtung an der Spitskoppe dürfte ohne Anmeldung kein Problem sein, da sind genügend Plätze.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar