Tipps & Tricks zur Fotografie

49 Antworten · 7'897 Aufrufe · gestartet 21. März 2018 von Dori
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925 Beiträge · seit 201623. März 2018 · #41
Hallo,

möchte auch noch kurz meinen Senf zu den eingestellten "Problembildern" loswerden.

Ich besitze zwar nicht das Sigma 150-600, sondern das Tamron 150-600. Beide sind qualitativ aber sehr vergleichbar. Meines Erachtens wird es bei Crop-Sensor + 600mm + Offenblende mit diesem Objektiv vermutlich einfach nicht viel schärfer. Wenn es die Belichtungszeiten zulassen, hilft abblenden etwas, aber: die Objektive haben da halt irgendwo ihre Grenze. Es hat ja seinen Grund, warum eine 500mm oder 600mm Festbrennweite mehr als das doppelte wiegt und ein Vielfaches kostet. Die Sigmas und Tamrons haben ihre Daseinsberechtigung und sind Spitze, vor allem am Vollformat. Sie haben aber halt leider auch irgendwo ihre Grenze. Die Grenze sieht man bei kleinen, verhältnismäßig weit entfernten Objekten wie Vögeln, am Crop und voll ausgefahren deutlicher als bei anderer Kombination. Ich habe mit der Kombo 70D+Tamron 150-600 am langen Ende verhältnismäßig wenige Bilder, die mich bezüglich Schärfe etc. zufrieden stellen. An der 6D ist es wesentlich besser bei 600mm, umgekehrt ist etwa das Canon 100-400 II an der 70D am langen Ende wesentlich besser als das Tamron bei gleicher Brennweite..

Ich denke aber, dass es eigentlich durchaus noch etwas besser gehen dürfte als deine Problembilder. Vielleicht hast du schlicht Pech und ein am langen Ende überdurchschnittlich schwaches Exemplar, vielleicht saß der Fokus (bei dem 2. Bild deutlich zu sehen) schlicht nicht perfekt - was bei den Objektiven leider auch häufiger vorkommt als bei anderen. Bei kleinen Objekten kann zudem die Situation eintreten, dass das Objekt kleiner ist als das Fokusfeld der Kamera, zugleich ist die Schärfentiefe aber ebenfalls sehr gering. Das führt dazu, dass es bei kleinen Objekten ein bisschen GLücksspiel ist, ob der Fokus zu 100% da sitzt, wo man ihn haben möchte.. Was bei dem Bild des 1. Vogels evtl. auch noch hinzu kommt ist leichtes Gegenlicht, was zu einem Halo-Effekt führt.

Viele Grüße
Fidel
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82 Beiträge · seit 201623. März 2018 · #42
Hallo,
Was sich viele bei „extremen“ Teles nicht bewusst sind, ist die geringe Schärfentiefe. Das sind z.b. bei 600mm am 1,6 Crop bei Blende 5,6 und 10m Distanz zum Objekt nur ca 8cm. Da liegt der Fokus ruckzuck nicht optimal. Spielt mal ein bisschen mit den Rechnern für Schärfentiefe -die gibts auch als App fürs Smartphone.
Gruß,
Bernd
661 Beiträge · seit 201524. März 2018 · #43
Hallo zusammen

Meine Frage an euch Experten ist folgende. Zum ersten mal fotografiere ich im KNP aus dem Auto mit einem schweren Objektiv.
Was benützt ihr als Stütze auf dem Fensterrahmen? Ich las im Forum von Bohnensäcken und Isolationsrohren.
Wie sind eure Erfahrungen mit der "Stütze" ?

Vielen Dank für mögliche Tipps

Grüessli

Malbec
Themenstarter149 Beiträge · seit 201724. März 2018 · #44
Soooo, da bin ich wieder.

Habe heute nochmal etwas getestet. Blende etwas zu, Stativ, Spotmessung etc. und bin schon wesentlich zufriedener.

Hier mal ein Bild von heute. Immer noch nicht perfekt, aber ich glaube bei voller Brennweite ist nicht mehr viel mehr drin.
Würde mich aber trotzdem über weitere Tipps freuen!


IMG_3520.jpg
661 Beiträge · seit 201524. März 2018 · #46
Hallo Stefan

Herzlichen Dank für den Link und das Foto zusammen mit dem Beschrieb der Masse.....das werde ich so machen.

Grüessli

Malbec
2'845 Beiträge · seit 201124. März 2018 · #47
... weil es gerade so gut passt:
https://fotoschule.fotocommunity.de/selektive-schaerfe-das-wechselspiel-von-schaerfe-und-unschaerfe/?omhide=true

https://fotoschule.fotocommunity.de/einfuehrung-in-die-vogelfotografie-die-einstellungen/?omhide=true
- und bei allen Beispielen in der Fotoschule die wichtigsten Parameter aufgeführt werden.

Viele Grüße
Strelitzie
zuletzt bearbeitet 25. März 2018
1 Beiträge · seit 202129. Okt. 2021 · #48
Hallo
Nächstes Jahr findet endlich meine erste Namibia (Rund-)Reise statt.
Hat jemand Tipps bezüglich der Ausrüstung? Welche Filter sollte ich einpacken? Wie ist eure Erfahrung mit Sand und Teleobjektiven? Schützt ihr eure Kamera in der Wüste (habe schon über Regenschutz gegen Sand nachgedacht) oder hält die das aus? Habe eine Canon RP und hoffe auf eindrucksvolle Bilder!
Danke euch schon mal!
Celia
282 Beiträge · seit 201229. Okt. 2021 · #49
Ich fotografiere mit einer Nikon D850, einer D7100 und einer Canon G1X, und natürlich x Objektive....

Die besten Fotos macht aber meine "Chefin" mit ihrem Apple... hm

LG Stephan
260 Beiträge · seit 200729. Okt. 2021 · #50
Hallo Celia

Leider schreibst du so gar nicht was dein Fokus ist beim fotografieren, könnte helfen dir Tips zu geben.
Filter habe ich jeweils nur Polfilter und Variable ND Filter dabei. Was du eigentlich getrost daheim lassen kannst, wenn du in RAW fotografiert und Fotos entwickelst, sind Verlaufsfilter. Diese kann man auch digital setzen was sowieso viel besser funktioniert ....

Bezüglich Linsen ist es so dass ich versuche möglichst keine zu wechseln und wenn doch, dann nur unter speziellen Bedingungen, damit kein Staub auf den Sensor bzw. die Linse kommt. Linsen im nicht Gebrauch habe ich verpackt in "weichen" Objektivköchern, die sind ziemlich staubdicht und schützen auf für Erschütterungen/Stössen. Abdecken würde ich alles zwischen 16-mindestens 400mm im Vollformat, dann bist du sicherlich gut dabei. Wer wie ich eher den Fokus auf Wildlife hat, der wird wohl eher den Bereich von 20-600mm abdecken wollen, alles eine Frage deiner Prioritäten.

Weitere Tips zum Thema Safari Fotografie kann ich dir hier auf meiner Webseite anbieten:

https://www.marcobuegel-photography.com/blog

Allerbeste Grüsse und viel Spass schon mal vorab 😛
Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE. Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2021