LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201222. Juli 2025 · #421
Weiterhin ist Vorsicht auf der C 22 bei Otjinene (Omaheke) geboten:
Die Stammeskonfrontationen, die am Montag Morgen in Otjinene in der Region Omaheke ausbrachen und später am Tag unter Kontrolle gebracht wurden, brachen heute erneut aus und zwangen die Polizei, Warnschüsse abzugeben und Verstärkung aus Gobabis anzufordern, bevor sich die Lage wieder normalisierte. ...
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LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201211. Aug. 2025 · #423
Aus Otjiwarongo kommend, kurz vor Okahandja, steht ein verunfallter Intercape Bus und blockiert die Fahrspur.
LG Logi
LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201214. Aug. 2025 · #424
LG Logi
GEGerdNRW3 Beiträge · seit 202510. Sept. 2025 · #425
Ich bin gerade aus Namibia zurück und möchte ein Update zu einigen Strassen geben: D3700 Ruacana - Epupa Falls - selber zwar nicht gefahren sondern nach ersten Kilometern umgedreht, aber Rücksprache mit Einheimischen: fahrbar aber stark beschädigt, viele spitze Steine die die Gefahr von Reifenplatzern erhöhen. Nach Aussagen von Lodgepersonal sollte man aktuell mindestens 5-6 Stunden für die 170 km einplanen. Bin Selber den Umweg über C35 (Teer), C41 (Teer) und C43 (Opuwo bis Epupa) Gravel gefahren. Die C43 lässt sich gut fahren (ca. 3 Stunden für die 180 km). Allerdings ist die Betonfurt in Okonguati über den Omuhonga Fluss unterspült worden und zum Teil gebrochen. Der Flußaufwärts gelegene Teil wurde wohl unterspült und die Betonteile sind verrutscht und eine Eisenstange ragt heraus. Da der Fluss aktuell trocken ist, sieht man die Löcher und verschobenen Teile und kann man über die flußabwärts gelegene Spur fahren. Sollte die Stelle nicht bis zum nächsten Regen repariert sein und somit unter Wasser liegen, sollte man hier äußerste Vorsicht walten lassen. Die C35 zwischen Uis und Henties Bay wird zur Zeit geteert und weist nach den Regenfällen vom Frühjahr größere Schäden auf. Anfang September war sie komplett gesperrt, wodurch wir fast 200 km Umweg fahren mussten. Diesel gab es überall reichlich, außer im Etosha-Nationalpark. Dort gab es an keiner Tankstelle Diesel. Die Tankstelle Etosha Trading Post (3 km südlich des Anderson Gates) hatte aber immer Diesel, allerdings muss man hier bedenken, dass das Anderson Gate eine Veterinärkontrolle ist und man kein rohes Fleisch aus dem Park mitnehmen darf. Besonders wichtig wenn man im Etosha-Park übernachten will und vorher eingekauft hat. Wir haben einige recht gründliche Kontrollen gesehen, bei denen einiges konfisziert wurde.
chrisanna275 Beiträge · seit 201310. Sept. 2025 · #426
Zur Ergänzung: wir sind die 3700 vor einer Woche mit einem Hilux gefahren. Die pad war überwiegend gut, ein paar ausgewaschene Stellen waren kein Problem. Ich erinnere mich nicht an spitze Steine. Es gab mal eine steile sandige Strecke, dort gab es aber eine detour. Wir brauchten von Epupa bis Ruacana ca. 5 Stunden mit ca. 20 Minuten Stop bei camp Cornie, Besichtigung Kunene River Lodge Baustelle und vielen Fotostops. Sehr rumpelig waren die letzten Kilometer Richtung Ruacana Staudamm. Beste Grüße aus Windhoek, chrisanna
pollux1'678 Beiträge · seit 200711. Sept. 2025 · #427
"Die C35 zwischen Uis und Henties Bay wird zur Zeit geteert und weist nach den Regenfällen vom Frühjahr größere Schäden auf. Anfang September war sie komplett gesperrt, wodurch wir fast 200 km Umweg fahren mussten."
Hall Gerd, Ihr wurdet zwangsweise umgeleitet? Wo war das denn, und mit welcher Begründung?
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Die C35 zwischen Uis und Henties Bay wird zur Zeit geteert und weist nach den Regenfällen vom Frühjahr größere Schäden auf. Anfang September war sie komplett gesperrt, wodurch wir fast 200 km Umweg fahren mussten.
Hier eine Stellungnahme der RA dazu: "Where active construction takes place, the contractor has to and had opened a deviation lane next to the part of the road under construction. And [sic!] no time there had been a deviation of 200 or so kms".
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GEGerdNRW3 Beiträge · seit 202511. Sept. 2025 · #429
Am Abend vorher in unserer Lodge in Hobatere schauten wir uns nochmal die Route an und Google Maps, so unsicher es auch sein mag, hatte eine Meldung, dass die Strasse gesperrt sei - gemeldet von mehreren Nutzern. Wir versuchten weitere Infos zu finden, was uns nicht gelang und wir sprachen mit einheimischen Gästen und die meinten es könnte sein, dass die Strasse wirklich gesperrt ist. In Kamanjab wurde uns beim Tanken auch erzählt, dass die C35 wohl gesperrt sei. Da wir für diesen Tag eine weite Strecke hatten und bis 18.00 Uhr in Swakopmund sein mussten sind wir dann auf Nummer sicher gegangen und über die Teerstrassen über Outjo - Otjiwarango - Kalkfeld - Karibib gefahren. Ob es eine Möglichkeit gab an der Baustelle vorbeizufahren oder eine lokale Umleitung über D-Strassen gab weiß ich nicht. Für die nächsten Tage war die Sperrung bei Google aber noch in der Karte und wir haben leider keinen mehr getroffen, der versucht hatte, diese Strecke zu fahren.
LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201211. Sept. 2025 · #430
GerdNRW schrieb: Ob es eine Möglichkeit gab an der Baustelle vorbeizufahren oder eine lokale Umleitung über D-Strassen gab weiß ich nicht. Für die nächsten Tage war die Sperrung bei Google aber noch in der Karte und wir haben leider keinen mehr getroffen, der versucht hatte, diese Strecke zu fahren.
Die hätte es sicherlich gegeben. Du weißt, wie derartige Meldungen in Google Maps zustande kommen? Da fährt jemand, sieht ein "gesperrt" Schild und gibt das ein. Dann kommt vielleicht ein zweiter, macht das selbe und schon ist die Straße in Google Maps gesperrt.
GEGerdNRW3 Beiträge · seit 202511. Sept. 2025 · #432
Das mag sein Wolfgang, leider war diese Information für uns aber nicht greifbar und nach Uis zu fahren um dann festzustellen, dass es keine direkte Umfahrung gibt und unter Umständen dann einen zeitaufwändigeren Umweg zu fahren war uns zu groß. Übrigens braucht es in der Regel schon mehr als 2 Leute bevor bei Google eine Strasse als gesperrt angezeigt wird 😉 . Mein Originalbeitrag war auch dazu gedacht, meine Erfahrungen weiter zu geben und Nutzer, die eine Reise in dieses tolle Land noch vor sich haben, auf eventuelle Probleme aufmerksam zu machen auch in der Hoffnung, das eventuell jemand der die Strasse im September gefahren ist, berichtet. So wie Chrissana es bei der D3700 gemacht hat. Mit der Info von Chrissana, dass das letzte Stück nach Ruacana das Rumpeligste war, wären wir vermutlich nicht den Umweg über Opuwo gefahren, zumal wir ja sogar schon am Vortag einen Teil zum Schauen gefahren sind. Aber da hatten wir noch die Info je weiter man nach Swartbooisdrift kommt, desto schlimmer wird es...
Hi, ich häng die Frage mal hier rein, weil ich ein wenig widersprüchliche Aussagen via Google gefunden habe:
Wie ist das mit dem Freeway von WDH zum Flughafen? Offenbar wurden da jetzt Mitte September zwei Teilstücke (eines von WDH Richtung Osten und eines vom Flughafen Richtung Westen) eröffnet, der Rest dazwischen sollte Ende September fertiggestellt werden, da habe ich aber nichts gefunden, ob das tatsächlich so ist. Oder vielleicht habe ich da alles falsch verstanden, habe da leider keine aktuelle Karte gefunden. Ist der jetzt schon durchgängig befahrbar? Oder fehlt da noch etwas? Falls noch etwas fehlt, wird das heuer noch fertig?
Wie ist das mit dem Freeway von WDH zum Flughafen?
Lediglich der Abschnitt zwischen Finkenstein und der Dordabis-Kreuzung ist noch nicht befahrbar.
Viele Grüße Christian
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LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201217. Okt. 2025 · #438
LG Logi
LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201203. Nov. 2025 · #439
Tourismusbetriebe westlich von Outjo werfen der Straßenbaubehörde grobe Vernachlässigung vor, da die Schotterstraße D2743, die zu mehreren Lodges führt, angeblich seit über einem Jahrzehnt nicht instand gehalten wurde. In zwei Schreiben an den Regionalingenieur der Straßenbaubehörde erklärte CP Robberts, Geschäftsführer der Ugab Game Farm & Lodge, die Straße sei „gefährlich verfallen“ und „für normale Fahrzeuge völlig unpassierbar“. Die D2743 erschließt die Ugab Terrace Lodge, die Vingerklip Lodge und die Ugab Game Farm & Lodge, die jährlich Tausende von Touristen beherbergen und Dutzende von Mitarbeitern beschäftigen. Laut Robberts wurde die Straße seit zehn Jahren nicht ordnungsgemäß instand gehalten. „Nach der letzten Regenzeit wurden große Teile der Straße komplett weggespült. Seitdem wurden keinerlei Anstrengungen unternommen, den Schaden zu beheben oder auch nur zu begutachten“, sagte er. Er fügte hinzu, die Lodges müssten Touristen häufig mit Traktoren oder Geländewagen „oft nachts und auf eigene Kosten“ bergen. Die Lodges fordern eine sofortige Begutachtung und Instandsetzung der Straße sowie einen klaren Instandhaltungsplan. Zwei Wochen später, am 16. Oktober, schickte Robberts ein Folgeschreiben, in dem er erklärte, das anhaltende Schweigen der Straßenbehörde bestätige, „warum die ländliche Infrastruktur weiterhin verfällt, während die Behörden immer wieder behaupten, sich darum zu kümmern“. Er warf dem regionalen Ingenieurbüro vor, „weder Dringlichkeit noch Verantwortungsbewusstsein“ zu zeigen, und bat um die direkten Kontaktdaten des Ministers für Bauwesen und Verkehr sowie des Regionalgouverneurs, um die Angelegenheit eskalieren zu können. „Wir haben genug von leeren Versprechungen. Handeln oder Verantwortung übernehmen – eines von beidem muss jetzt geschehen“, schloss das Schreiben. In einer kürzlich erfolgten Antwort erklärte die Straßenbehörde, sie verstehe „vollkommen den Frust und die Unannehmlichkeiten, die der schlechte Zustand der Straße verursacht, insbesondere für die Unternehmen und Anwohner, die täglich darauf angewiesen sind“, und versicherte den Beschwerdeführern, dass ihre Anliegen „sehr ernst genommen“ würden. Laut der Behörde bestätigte eine Sichtprüfung, dass die D2743 einer detaillierten Untersuchung und Planung für eine umfassende Erneuerung der Schotterung und der Entwässerung bedarf, um das Straßenniveau anzuheben und die Haltbarkeit zu verbessern. Geplante Maßnahmen – darunter Spundwände, ein Betonfundament, Entwässerungsrinnen, Erdwälle und die teilweise Erneuerung der Schotterung – wurden durch Budgetbeschränkungen behindert, sodass nur Teilarbeiten durchgeführt werden konnten, um weitere Schäden zu verhindern. Laut der Stellungnahme wurden Auswaschungen repariert und die Straße wird regelmäßig durch Planieren instand gehalten, um die Befahrbarkeit zu gewährleisten. ...
LG Logi
LogiThemenstarter16,9k Beiträge · seit 201205. Nov. 2025 · #440
... „Das Straßennetz der Stadt, das hauptsächlich aus Schotterstraßen besteht, ist in einem desolaten Zustand. Die jüngsten starken Regenfälle haben große Teile dieser Straßen weggespült, sodass viele von ihnen für Anwohner, Nutzfahrzeuge und Rettungsdienste unpassierbar sind“, heißt es in dem Bericht. Diese weitreichenden Schäden würden durch einen kritischen Finanzierungsengpass noch verschärft. Die der Stadt von der RFA zugewiesenen Mittel seien stark begrenzt und für ein einziges Projekt vorgesehen, nämlich die Erneuerung der Hauptstraße zwischen Agra und Rani. „Dies ist zwar wichtig, lässt jedoch den Großteil des innerstädtischen Straßennetzes ohne Mittel für Reparaturen zurück.“ ...