Im Land der Giganten - Botswana quer durch - 2017

Reisebericht 239 Antworten · 47,8k Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2018 von Elsa
5'049 Beiträge · seit 201415. Jan. 2018 · #41
@Konni + Silke: unser eher unter- oder durchschnittliches Sichtungsglueck koennte eine Urasche haben: Ihr wart in der Naehe und habt mal wieder voll abgesahnt! 😉 😗 Wir haben den KTP dann ja noch genossen und ueberlegen schon, wie er bei der naechsten Reise wieder am besten in die Route passt...
Guten Morgen Elsa,
also nach dem Anfangsstress mit geraubter Kamera und Automacken fängt ja jetzt zum Glück Euer Urlaub richtig an und die Sichtungen sind doch klasse (wie du ja selbst schreibst)!
Loewen, Leo , Kapcobra... Es freut sich die Elsa
Bei deinem "no name Greif" tippe ich auf einen Raubadler.

LG Konni
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2018
1'624 Beiträge · seit 201516. Jan. 2018 · #42
Hallo Elsa

(natürlich) bin ich bereits von Anfang an bei Eurer Reise dabei. Der Raub Eurer Kamera hat mich ganz schön schockiert, klar gibt es schlimmeres, aber für mich wäre das echt ein Drama gewesen. Eure Geistesgegenwart eine Kamera bei Am... zu bestellen, nicht schlecht.
Die Kapkobra habt Ihr super erwischt, wann kommt schon mal eine direkt auf einen zu. Und die Erdmännchen, ein Leo und vorallem die ersten Löwen dieser Reise, ah dank Euch bin ich im KTP Fieber.
Herzliche Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
1'312 Beiträge · seit 200616. Jan. 2018 · #43
Hallo Elsa,

wunderschöne Tiere habt ihr gespotted. Auf eine gescheite Aufnahme der Kapcobra warte ich schon echt lange!

Ich bin der gleichen Meinung wie Konnie. Das müsste ein Tawny Eagle sein!

Euer Camp Attendent dürfte Jaques sein. Ausschließlich in Urikaruus ist Eric. Wenn er frei hat ist Jaques da, Jaques wechselt zwischen Uri und Kieliekrankie, wenn dort Wilhelm frei hat 🤪 .

Liebe Grüße
Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter455 Beiträge · seit 201417. Jan. 2018 · #44
Hi
@Konni: danke fuer die Bestimmung des Raubadlers! Ich hab ja zu Hause auch ein wenig im www. recherchiert, aber fuer ein Laie ist es wirklich nicht einfach, erst wenn wenn die ganzen Juvenile noch dazu kommen... da sieht der mal so oder so aus... Ja, wir waren schon sehr gluecklich ueber die Sichtungen die wir hatten. Bei dieser Reise haben wir einige Tiere nicht oder selten gesehen, auch Katzen waren eher die Ausnahme, aber dafuer hatten wir dann eine Sichtung die alles in den Schatten stellte. Das war wirklich Glueck, im richtigen Moment and der richtigen Stelle. Aber das kommt ja noch.

@Elisabeth: ein Schock war das fuer uns auch. Ich habe mich auch dolle geaergert. Aber die folgenden Tage haben uns dann genug abgelenkt. Und die Bestellung einer neuen Kamera war auch ein sehr spontanes Bauchgefuehl. Jetzt oder nie. Waeren P.+S. nicht zu uns gestossen, waere nur unsere alte Digi im Einsatz gewesen. Mein wertvollster Chip sitzt eh nicht in der Kamera und den kann ich auch nicht verlieren. Spaeter vielleicht mal. Der KTP hat uns so gut gefallen, dass wir schon wieder Plaene machen!

@Claudia: Die Kapcobra ist echt ein Hingucker! Wir kennen und sehen jede Menge Schlangen, aber diese gelbe ist schon sehr beeindruckend.
Danke uebrigens auch Dir fuer den Tawny Eagle! Morgen habe ich noch ein neues und schoenes Exemplar fuer euch. Hab mal versucht ihn zu bestimmen ha ha... . Bin gespannt ..
Ich wusste dass es einen Eric in Urik. gibt und war dann ueberrascht. Aha, also Jaques heisst er, dabei habe ich sogar 2x nachgefragt und bei Jock nickte er nur. Egal, er war jedenfalls sehr nett, auch als er in Unterhosen bei uns in der Kueche stand und uns den Leo zeigte.

Den naechsten Tag kann ich leider erst morgen einstellen. Bin nicht an meinem Rechner mit den Fotos.

LG,
Elsa
5'049 Beiträge · seit 201417. Jan. 2018 · #45
Bei dieser Reise haben wir einige Tiere nicht oder selten gesehen, auch Katzen waren eher die Ausnahme, aber dafuer hatten wir dann eine Sichtung die alles in den Schatten stellte. Das war wirklich Glueck, im richtigen Moment and der richtigen Stelle. Aber das kommt ja noch.
Hi Elsa,

jetzt machst du es aber spannend. Ich hoffe nur du spannst uns nicht zu lange auf die Folter!

LG Konni
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201417. Jan. 2018 · #46
17.09.17 – Urikaruus – Two Rivers KTP/Botswana

So gegen 3 Uhr nachts werden wir durch ein lautes und sehr nahes Gebruell aus dem Schlaf gerissen. 1 x lang, 3-4 x kurz. Loewen! Einer zumindest muss direkt neben dem Chalet sein, ein zweiter antwortet von der Duene hinter dem Rangerchalet.
Wir sitzten wie angewurzelt im Bett, sogar DH, der sonst eher die naechtlichen Aktionen verschlaeft. Mit der Taschenlampe leuchte ich die Umgebung ab, kann aber nichts erkennen. Auch aus den anderen 3 Chalets sehen wir Lichter. Einer hat ein Flutlicht dabei, da kann man bis Mata-Mata leuchten. Am Wasserloch ist nichts zu sehen. Wahrscheinlich haben sie dort getrunken und ziehen bereits weiter. Jedes neue Gebruell hoert sich dann etwas weiter weg an .

Es ist eisig kalt und vor lauter Aufregung kann ich nicht mehr einschlafen. Es sind genau diese Momente, fuer die wir (auch) ins suedl. Afrika kommen und uns immer in Erinnerung bleiben werden.
Ein Glueck liegen wir heute im Chalet unter richtig dicken und warmen Decken.
Bei Sonnenaufgang sehen wir durch das grosse Fenster die ersten Tiergruppen zum Wasserloch laufen. Das Thermometer zeigt 7 Grad an. Im Chalet, nicht draussen!

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Wir geniessen den Luxus einer heissen Dusche. Beim Fruehstueck, auf der Veranda eine Etage tiefer, ist es noch richtig kalt. Ich trage 3 Shirts uebereinander, denn meine einzige Jacke ist ja futsch. Die Veranda liegt um diese Uhrzeit leider noch voellig im Schatten.

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Es ist wunderschoen hier.
Wir dehnen das Fruehstuck ziemlich aus und beobachten dabei die einzelnen Tierherden, die nach Rang und Ordnung ans Wasserloch kommen.

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Was ist das hier fuer ein Schoener? Ich versuche es mal: ein Martial Eagle /Kampfadler? Leider habe ich die Vorderseite nicht zu sehen bekommen.
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Leider muessen wir uns heute wieder von hier verabschieden.

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Wir raeumen unseren „Engel“ wieder ein, verabschieden uns von Jaques und fahren weiter Richtung Twee Revieren.

Mit dem Kuehlschrank haben wir uns nun arrangiert. Er kuehlt gut, solange wir fahren. Wir stellen ihn ziemlich kalt ein und legen zusaetzlich einige kleine Wasserflaschen ins Eisfach. Somit haben wir immer kaltes Wasser und spaeter wenn sie gefroren sind, helfen sie die Kuehle laenger zu bewahren. Ueber Nacht kann er somit die Temperatur relatif gut halten. Hauptsache das Fleisch taut nicht jedesmal ab. Das klappt ganz gut. Allerdings muss man schon sehr ueberlegt den Kuehlschrankinhalt einrauemen, damit er moeglichst wenig geoffnet wird. Es laesst sich trotzdem nicht vermeiden, dass man ihn manchmal in der groessten Nachmittagshitze dann doch einmal komplett ausraemen muss. Wenn z.B. der Gin + das Tonic mal wieder ganz unten drin liegen. Aber Uebung macht den Meister.

Die Strecke ist landschaftlich wirklich einmalig und der weisse Sand auf der Pad zudem auch schoen zu fahren. Verkehr ist kaum. Es wird wieder schnell heiß.

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Unterwegs halten wir immer mal wieder an, nicht nur an den Wasserloechern.
Es gibt die eine oder andere tierische Strassenblokade. Die erste ist eine Erdmaennchenkolonie. Wir schauen ihnen eine ganze Weile zu, es ist einfach zu lustig. Jahrelang hofft man auf eine Sichtung und dann auf einmal so viele, wir zaehlen sie schon nicht mehr. Sie sind hervorragende Unterhalter.
Der Oberwaechter scheint etwas muede zu sei. Er kommt immer mehr in Schraeglage und kippt irgendwann sogar um. Das wiederholt sich sogar noch 2x, bevor die Bande dann weiter zieht.

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Je naeher wir uns Twee Revieren naehern, desto schlechter wird die Pad. Nicht uebelstes- aber nerviges Waschbrett. Landschaftlich ist es hier weiter unten im Sueden nicht mehr ganz so schoen, mir fehlen die Baeume. Aber die kahle Duenenlandschaft hat auch was.
Oben auf dem Huegel, wo das Museum ist, hat man eine schoenen Rundumblick. Hier machen wir einen kurzen Boxenstopp, essen unsere Brote und schauen uns in dem kleinem Museum um.

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Es ist Mittagshitze und weit und breit sind keine Tiere zu sehen. Genau hier standen wir vor 10 Jahren schon einmal, als wir auf unserer 1. Afrikareise einen 2-taegigen Abstecher hier in den KTP machten. Eine Nacht in TR und einige km das Nossob Flussbett hoch haben damals schon gereicht um zu der Erkenntniss zu kommen, hier muessen wir auf jeden Fall noch einmal herkommen. Ich hoffe der naechste Besuch wird nicht so lange auf sich warten lassen.

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In Twee Revieren gehen wir kurz in den Shop, besorgen uns noch Eier, Holz und ein paar Kleinigkeiten und ich finde auch eine gute Botswana-Papierkarte. Ihr wisst ja, meine ganzen Karten sind doch in Windhoek verblieben.

Wir kommen zum Grenzposten, holen dort alle noetigen Stempel ab und tragen uns wieder in saemtliche Buecher und Listen ein. Dann geht’s zur nahe gelegen Two Rivers Campsite auf Botswanaseite. Waehrend es in Twee Revieren auf SA-Seite recht trubelig vor sich geht, fast wie in einem Dorf, sind wir hier in diesem Camp voellig alleine. Unsere site 4 liegt schoen, mit Weitblick, am hinteren Ende. Keine Menschenseele weit und breit. Nur wir und 2 Fuchsmangusten, die uns nicht mehr von der Seite weichen.

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Wir schlagen unser Lager auf, weihen auch unsere Haengematte endlich ein und machen "happy-hour" mit einem eiskalten Gin-Tonic.

Die Ablutions sind, sagen wir mal, in einem recht bescheidenen Zustand. Die Duschboiler sind halb aus der Wand gerissen und es sieht aus, als wenn hier schon sehr lange keiner mehr nach dem Rechten geschaut hat. Eine Dusche geht, natuerlich kalt und die Toiletten tun es auch noch grad. Den Hebel am besten nicht zu fest bedienen, sonst faellt er auch noch ab. Also heisst es noch in den warmen Nachmittagsstunden duschen gehen. Auf dem Weg zurueck zur Campsite entdecken wir auf den anderen 3 sites verdaechtig viele Spuren im Sand. Fuer einen Schakal zu gross, fuer einen Loewen zu klein. Aber dazwischen gibt es ja noch andere 4-Beiner mit Tatzen. Nur so viel dazu, dass die Campsite "fenced" ist.

Zuerst finden wir es etwas spooky, so ganz alleine hier zu stehen, aber dann fangen wir an zu geniessen. Wie war das nochmal, mit den ganzen ausgebuchten Camps in Botswana …? (kopfschuettel...)

Ab heute heisst es also, abends haben wir draussen nichts mehr zu suchen, ausser noch am Feuer zu sitzten .
Und das in der Naehe des Autos.
Es ist recht windig geworden und wir haben Muehe, unseren Kocher am Laufen zu halten. Einer der 2 Brenner tut es nicht richtig, vielleicht war aber auch die Gasflasche nicht voll. Heute gibt es deswegen schnelle Kueche aus der Pfanne. DH baut einen Windschutz und muss nebenbei die aufdringlichen Mangusten vertreiben. Auch wenn sie putzig und so schlau aussehen, sie koennen ganz schoen laestig werden. Das kommt davon, wenn die Leute sie mit Essensresten oder Knabberzeugs anziehen. Wir tun den Tieren damit nichts Gutes, im Gegenteil.

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Nach dem Essen sitzten wir noch ein Weilchen draussen bis es dunkel ist, dann verziehen wir uns mit einem Amarula ins Oberdeck, oeffnen die Seitenfenster und schauen noch eine Weile in die Dunkelheit. Heute nacht hoeren wir nur die barking Geckos, ansonsten ist es sehr ruhig. Wir bleiben heute die Einzigen auf dieser Campsite. Und wir haben keinen Besuch. Erstaunlich dass die morgendliche Buschzeitung doch immer was anderes erzaehlt.

LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
4'382 Beiträge · seit 201518. Jan. 2018 · #47
Guten Morgen, Elsa,
mit dem Kampfadler liegst Du genau richtig!
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8 Beiträge · seit 201718. Jan. 2018 · #48
Hallo Elsa,
habe durch Zufall deinen Bericht gefunden und konnte gar nicht aufhören zu lesen!
Wegen des Rucksacks in Windhoek kann man nur sagen: solange man die Sachen mit Geld ersetzen kann....
Natürlich ist man später immer gescheiter!
Ich hoffe, das war euer einziges Pech auf der ganzen Reise
Danke für den Freiplatz im Auto...
Ich fahre nämlich im Aug-Sept 2018 eine ähnliche Route
Peter
Gruß Peter47
1'137 Beiträge · seit 201118. Jan. 2018 · #49
Hallo Elsa,

hast du von eurem bushcamper auch Innenaufnahmen? Mich würde mal interessieren wie er sich da vom Bushlore bushcamper unterscheidet. Aufbau ist ja bei beiden von Alucab, oder? Ich hab gerade gesehen, dass ihr zumindest keinen fest verbauten Gaskocher hattet.
Bin gerne mit euch auf der Reise und gespannt wie es weitergeht.
Das mit eurem Rucksack hat uns mal wieder vor Augen geführt, wie unbefangen und gutgläubig wir immer sind, wahrscheinlich
auch, weil uns dahingehend noch nie etwas passiert ist. Bleibt aber hoffentlich zumindest ein wenig im Hinterkopf.
Nehm ich wir jetzt auf jeden Fall mal vor...... 😵

lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2018
Themenstarter455 Beiträge · seit 201418. Jan. 2018 · #50
Hi

@Friederike: das freut mich, obwohl ich etwas Zweifel hatte. Denn er soll eine gelbe Iris haben, welche ich aber bei meinem Foto nicht sehen kann. Ganz schoen gross war dieser hier . Wir haben spaeter nochmal einen gesehen, aber als ich die Kamera holte..... flatter flatter und weg war er....

@Peter: genau, es ist nur eine Kamera. Ich habs dann auch relativ schnell abgehakt. Der Rest der Reise verlief dann super.

@Uwe: ich suche noch ein paar Bilder vom Innenleben heraus, sehr viele sind es nicht. Du has schon richtig gesehen, wir hatten zwei Gasflaschen mit Aufsatz. Bei Bushlore Bushcamper gibt es eine Klappe mit 2 Kochflammen + Windschutz und die Gasflasche ist fest befestigt. Wir mussten dafuer immer sehen, dass wir eine windgeschuetze Ecke fanden. Manchmal haben wir auch die Deckel der Kisten als Windschutz genommen.
Hum.. ich sage mal, beide Varianten haben ihre Vorteile.
Bilder kommen dann heute abend.

LG,
Elsa
6'152 Beiträge · seit 200618. Jan. 2018 · #51
Hallo Elsa,
komme erst heute zum Schreiben aber war die ganze Zeit mit auf Fahrt, ich bin froh, dass Ihr jetzt den Urlaub nach diesem Zwischenfall geniessen könnt. Manchesmal kommt aber auch alles zusammen. Aber ärgerlich und nervenaufreibend war die Sache schon und so lokker kann man sie auch nicht wegstecken. so schnell kommt man zu einer neuen Kamera 🙂 Freue mich auf die Weiterfahrt.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
121 Beiträge · seit 201318. Jan. 2018 · #52
Beim Bushlore Bushcamper gibt es eine fest installierte Brennstelle hinten auf der Seite UND eine 2. Gasflasche (Brenner im Seitenfach), die abnehmbar ist. Somit hat man beide Varianten.
Themenstarter455 Beiträge · seit 201419. Jan. 2018 · #53
18.09.17 – Two Rivers – Rooiputs /KTP

Nach einer ruhigen Nacht gehe ich mit einen Kaffee erst einmal die Buschzeitung lesen. Es gibt neue Spuren, vermutlich aber nur Schakale.
Die Voegelwelt ist wirklich sehr beeindruckend. Jetzt, wo wir durch die vielen Birder im Forum etwas sensibilisiert wurden, „sehen“ wir bewusst viel mehr Voegel als auf vergangenen Reisen. Am meisten fallen uns die vielen Greifvoegel auf, von denen sehen wir wirklich sehr viele. Also ich kann schon verstehen, dass man im suedl. Afrika schnell zum Birder werden kann. Ich bleiben trotzdem bei den Grossen und verschone euch mit Bildern von unscharfen Schwanzfedern.

Unser Tagesziel, Rooiputs, ist nicht weit. Deshalb lassen wir heute alles sehr gemuetlich angehen.
Ausserdem ist DH nicht so der Fruehaufsteher.
Es ist immer noch sehr windig und der eine Gaskocher zickt wieder rum. So viel Gas haben wir noch gar nicht verbraucht und die Flasche fuehlt sich wirklich leerer an.
Heute gibt es Ruehreier mit leckerem Black Forest Schinken dazu. Dem "Fleisch" haben wir inzwischen verziehen.
Die beiden Mangusten sind auch wieder da. Irgendwann gibt es mit der Kelle eine ueber die Ruebe, dann ist wieder fuer 10 Minuten Ruhe.

Wir packen zusammen und fahren noch einmal kurz nach Twee Revieren, weil wir etwas vergessen haben. Danach geht es Richtung Rooiputs.

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Bei Leeudril ist nichts los, ein Schakel hier, ein Strauss da. Und jede Menge Tauben. Wir kommen spaeter noch einmal her. Dann fahren wir weiter nach Kij Kij. Bekanntelich soll es da ja oefters Katzen geben.
Und YES, ein Loewenpaar liegt im Schatten eines Baumen. Die einzige Action besteht natuerlich nur darin, sich von rechts nach links zu drehen und wieder zurueck. So sind sie nun mal. Ein paar Springboecke und 2 Schakale, die sich an ihnen vorbei zur Wasserstelle trauen, lassen die beiden voellig kalt. Die Wasserstelle ist uebrigens augetrocknet. Wie wir spaeter erfahren , schon seit einigen Tagen.

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Obwohl es erst spaeter Vormittag ist, entscheiden wir uns, gleich zur Campsite nach Rooiputs zu fahren. Es koennte ja sein, dass sie schon frei ist. Und so ist es. Unsere site 1, die erste auf der rechten Seite, liegt sehr schoen. Wir haben einen phantastischen Blick und einen Schattenbaum haben wir auch. Und einen A-Frame. Das gefaellt uns. Ein Jammer dass wir hier nur eine Nacht buchen konnten.
Den Longdrop teilen wir uns mit den Nachbarn. Die sites liegen soweit auseinander, dass man vom Nachbar eh nichts mitbekommt.

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Wir schlagen das Lager auf und machen uns einen Drink. Wir werden erst spaeter noch einmal losfahren und geniessen derweil das Lagerleben und bereiten das Essen vor.
Es ist bereits sehr warm. Immer wieder kommt Wind auf und wir haben Muehe mit dem Kocher. Wir befestigen unser Sonnensegel am A-frame und schaffen so eine windgeschuetzte Ecke.

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Unser Vorgaenger hat eine kleinen Behaelter mit Wasser fuer die Voegel aufgestellt. Auch 2 kleinere Schakale suchen diese Wasserstelle immer mal wieder auf. Wir sind immer etwas hin und her gerissen, ob es gut ist, da einzugreifen.
Aber als Tierliebhaber bringt man es manchmal einfach nicht uebers Herz, den Kleintieren, die auch sonst auf den Campsites anzutreffen sind, bei der Hitze ein wenig Abhilfe zu verschaffen.

Am spaeten Nachmittag fahren wir nochmal los und sind ueber 2 Stunden unterwegs. Die Gegend hier um Rooiputs ist landschaftlich wieder einmalig schoen. Nur die Pad staubt dermassen, dass man bei ueberholenden Fahrzeugen komplett in eine weisse Wolke verhuellt wird.

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Bevor es zurueck zur Campsite geht, bleiben wir nochmal laenger bei Kij Kij stehen, denn inzwischen ist ein zweites Loewen-Maennchen dazu gekommen und es kommt langsam Bewegung in die Szenerie.

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Hach... was bin ich schoen!

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Punktlich zum Sundowner sind wir zurueck auf der Campsite. Ein Sonnenuntergang mit Seufzfaktor.

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Als es dann dunkel ist verziehen wir uns ins Dachzelt und hoeren noch lange den naechtlichen Geraeuschen zu. Da wir in Loewengebiet sind haben wir abgesprochen, dass wir nachts nur gemeinsam „raus“ gehen. Und dann auch nur "ums Eck".

Mit einem Gin-Tonic in der Hand,
gruesst Elsa
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2018
Themenstarter455 Beiträge · seit 201419. Jan. 2018 · #54
Hi
@Uwe: jetzt hatte ich schon fast die Bilder vom Innenleben vergessen.

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In dem rechten Haupt-Kuechenfach werden auch die Gasflaschen und die Aufsaetze verstaut. Anders als im Buschlore, wo das Fach sehr flach ist , ist das Fach hier tiefer, also es passt ganz gut was rein. Wenn denn alles am richtigen Platz steckt. Ein wenig Ordnung muss da schon sein. Je nachdem welche Rumpelpiste man gefahren ist, ist beim Oeffnen der Klappe Vorsicht angesagt.
Im linken Fach ist im unteren Teil die 2. Batterie drin verbaut. Man hat aber noch genuegend Platz fuer Kabel, Kohle, Bestecktasche und Kleinkram.
Etwas Vorsicht ist dort aber mit dem Schlauch des Wassertanks angesagt. Dieser kann sehr schnell ein- und abklemmen und beim Befuellen des Tanks dann Probleme machen. Wir haben den Tank dann immer bei geoeffneter Klappe befuellt. Bei unserer Uebernahme, noch bei Savanna im Hof, war der Schlauch eingeklemmt gewesen und somit ging kein Wasser rein und die Jungs dachten, der Tank sei voll. Das dem nicht so war, habe wir erst spaeter festgestellt.

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LG,
Elsa
846 Beiträge · seit 201419. Jan. 2018 · #56
Hallo Elsa,
ich fahre jetzt ja schon wieder länger "schwarz" bei euch mit 😈 . Es ist schön zu lesen, wie ihr nach der Ankunft mit Schrecken recht schnell in den Urlaubsmodus gekommen seid 🤩 . Und auch wenn Dir Deine Lumix fehlt, die Bilder sind trotzdem sehr schön und machen Lust auf mehr 🤪 . Mehr Bilder und mehr KTP. Und da wir ja auch schon wieder am Planen für 2019 sind 😎 und dieses Mal der KTP auf dem Programm steht, sind wir natürlich sehr gespannt wie es weiter geht. Danke fürs Mitnehmen und super, dass Du doch noch einen Reisebericht schreibst.
Liebe Grüsse
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Themenstarter455 Beiträge · seit 201419. Jan. 2018 · #57
Hallo
@Hanne: willkommen an Bord!

@Uwe: ja, der Engel steht auf der Rueckbank, dort ist er mit Spanngurten/ketten befestigt. Daneben hat man noch jede Menge Platz fuer leere Taschen, Schuhe, Wasserkanister, Toolkasten... Aber es ist keine Sitzbank drin, sprich es kann niemand hinten sitzen.
In der Kabine hinten koennen problemlos 2 Personen nebeneinander stehen und sich umziehen, im Bushlore fehlt dieser Platz, da dort der Einschub fuer den Engel ist und wenn ich mich nicht taeusche auch irgendwelche Faecher.
Waehrend der Fahrt hat man dort auf dem Boden der Kabine auch die Klappstuehle + oder auch das Holz liegen. Die Einstiegsleiter haben wir links zwischen Innenleiter und Wand eingeschoben. Die Fussmatten haben wir dann dazwischen geklemmt, damit es nicht so schaeppert.

@Nina: ich bin mir sicher dass euch der KTP gefallen wird. Und soll ich Dir was verraten? Wir planen auch schon wieder!!!

LG,
Elsa
Themenstarter455 Beiträge · seit 201421. Jan. 2018 · #58
19.09.17 – Rooiputs – Nossob /KTP

Bei Morgengrauen muessen wir „mal raus“. Doch in dem Moment hoeren wir Loewengebruell. Noch ist es ziemlich weit weg. Wir warten ob es naeher kommt oder sich entfernt. Und es kommt naeher, und das sehr schnell. Genau in unsere Richtung. Er bruellt in einer Tour.
Wir oeffnen das Canvas der Fenster und bleiben auf unserem Logenplatz. Vergessen dabei komplett was wir draussen eigentlich wollten. Dann endlich sehen wir ihn. Ein Glueck ist es schon so hell, dass mir ein Foto gelingt, auch wenn ein sehr schlechtes. Ich war einfach zu aufgeregt und die Kamera dazu noch falsch eingestellt. Ein grosses Loewenmaennchen. Wow..

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Er kommt genau ueber unsere Campsite . Bleibt an jedem Baum und Strauch stehen, riecht und bepieselt ihn. Und er bruellt. Es ist so laut, dass es einem kalt ueber den Ruecken laeuft.

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Er hoert auch unser Fluestern im Dachzelt, bleibt stehen, guckt und laeuft dann langsam weiter zu unseren suedafrikanischen Nachbarn. Dort legt er sich vor ihre Bushlapa. Er beobachtet was, ist in Lauerstellung. Erst einige Zeit spaeter sehen wir warum. Zwei Loewinnen laufen etwas weiter weg ueber die Campsite 3.

Nun trauen wir uns auch raus. Der Loewe ist abgelenkt. Es passiert auch nichts weiter, er liegt einfach nur da und schaut in die Richtung, wohin die beiden Loewinnen verschwinden. Unsere Nachbarn sind erst mal gefangen in ihrem Bodenzelt.

Da wir auf Gamedrive und anschliesend gleich weiter nach Nossob wollen, ziehen wir uns nur kurz an, klappen das Dachzelt ein und fahren los. Zunaechst erst einmal in Richtung unserer Nachbarn, wo inszwischen schon 2 weitere Autos stehen. Der Loewe liegt immer noch da, genau vor ihrer Tuer und es sieht aus, als ob er laenger dort liegen bleiben wird. Wir wissen ja was passiert, wenn Loewen sich erst einmal liegen. Lange und nichts.

Bei Leeudril ist schon wieder nichts los. Nur ein paar Greifvoegel und natuerlich Tauben.

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Dann fahren wir halt nach Kij Kij. Aber unsere gestrigen Loewen sind heute morgen nicht da. Dafuer ein Straussentreffen. Und natuerlich Schakale, die verzweifelt an der Wasserstelle nach dem kuehlen Nass suchen.
Aber es ist immer noch staubtrocken. Genau wie die Pad. Die Autos ziehen eine lange, weisse Wolke hinter sich her.

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Wir warten bis wir wieder Durchblick haben und fahren auch langsam weiter nach Norden. Von anderen Autos versuchen wir Abstand zu halten und lassen sie ziehen. Die haben es eh alle eiliger als wir.
Ein paar km vor Melkvlei begegnen wir einem Loewenpaar, direkt an der Pad. Sie nehmen von uns kaum Notiz , queren die Pad und laufen auf der anderen Seite die Duene hoch. Dort legen sie sich hinter Straeucher, wo wir sie nicht mehr sehen koennen. Es scheint als wenn die Loewin Junge hat. Der Loewe ist noch ein juengeres Maennchen und seine blonde Maehne noch nicht ausgewachsen.

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2 x Loewen vor dem Fruehstueck, das nennen wir einen gelungenen Start in den Tag. Nun gibt es erst einmal ein ausgiebiges Fruehstueck am „unfenced“ Picknickplatz bei Melkvlei. Auch wenn es hier gestattet und normal ist, dass man aus dem Auto aussteigen kann, sollte man die Umgebung trotzdem im Auge behalten. Rundum ueberall so schoenes Loewengras... Also heisst es Ausschau halten nach Ohren im Grass oder weisse Schwanzspitzen. Waehrend des Fruehstuecks unterhaelt uns die Voegelwelt.

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Es wird immer heisser und wir haben noch ein Stueck zu fahren bis Nossob. Entsprechend wenig Tiere sehen wir an den kommenden Wasserloechern. Ueberall stehen kleine Tiergruppen in den Schatten der Baueme.

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Im Nossob Rest Camp finden wir noch einen ruhigen und zumindest etwa schattigen Platz am Zaun. Im hinteren Bereich, wo es zum Pool geht, stehen die Wagenburgen Backe an Backe.

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Im Shop bestellen wir fuer nachmittags frische Roosterkoeks. Unsere fast leere Gasflasche koennen wir hier leider nicht befuellen. Wir haben ja noch die 2. Flasche und mit der kommen wir locker bis Maun.
Die heissen Mittagsstunden verbringen wir am sehr frischen Pool. Wir unterhalten uns mit 2 Suedafrikanern, die frueher hier ihren Dienst absolviert haben. Es ist interessant Geschichten zu hoeren, die nicht in Reisefuehern oder im www. Stehen.

Anschliessend schmeissen wir den Grill an. Es gibt leckere Boerewors und Restspaetzle von gestern. Da wir heute keine Lust mehr aufs Fahren haben, vertroedeln wir den restlichen Nachmittag auf der Campsite. Sichern Fotos, machen klar Schiff im Auto und unterhalten uns mit den Nachbarn. Einer schenkt uns eine Flasche Rotwein und wuenscht uns Glueck auf dem Nossob-Mabua Trail. Er erzaehlt uns, dass die Nachbarn zur rechten Seite sich dort festgefahren haben und die Nacht im Bush verbringen mussten, bevor sie am naechsten Morgen von einem anderen Fahrzeug geborgen wurden. Zunaechst macht uns das ein wenig Angst. Erst spaeter sehen wir um welchen Wagen es sich handelt. Ein tiefliegender 2x4 Subaru. Wir fragen uns, was so ein Auto in der Mabuasehube Region zu suchen hat und sehen unser Challange in 2 Tage schon lockerer entgegen.

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Den Abend verbringen wir mit Savanna & Knabberzeugs am Hide und werden dort lange von einem Loewenpaar „in love“ unterhalten.

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Und „in love“ geht es die ganze Nacht durch, auch direkt bei uns hinter dem Zaun. Wir schlafen im Alle-halbe-Stunde-Takt.

LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2018
846 Beiträge · seit 201421. Jan. 2018 · #59
Hallo Elsa,
boh schon vor dem Frühstück so viele Löwensichtungen 🤩 , Neid! Und bei eurer Fahrt auf der staubigen Pad konnte ich den Staub förmlich riechen....
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Themenstarter455 Beiträge · seit 201423. Jan. 2018 · #60
20.09.17 – Nossob /KTP

Das war eine Nacht, Schlaf gab es nur im Stundentakt.
Wir lieben ja Loewen ueber alles, aber sie haetten ja auch mal eine Pause einlegen koennen...
Als es hell wird, ist endlich Ruhe. Dafuer geht das Geklapper im Camp los. Aber wir wollten ja eh frueh aufstehen. Wir schmieren uns Brote und machen uns einen Tee, dann geht es zum Morning-Gamedrive Richtung Polentswa.

Beim noerdlichen Ausfahrttor stehen 2 Autos. Als wir gerade durch das Tor fahren wollen, setzt das Vorderauto zurueck. Da wir noch nicht wissen warum, fahren wir weiter und als ich das Tor hinter uns schliessen will, entdecke ich sie: Loewen. 2 Loewen und 3 Loewinnen liegen im Gras zwischen Straeuchern, direkt am Zaun.
Also auch wieder zurueck. Wieder innerhalb des Camps koennen wir aussteigen und recht nahe an den Zaun gehen. Die beiden Loewen sind ziemlich entspannt (na, warum wohl...?), 2 Loewinnen doesen vor sich hin und die 3. Loewin beoabachtet uns aufmerksam . Sie verfolgt jede unserer Bewegungen. Sie liegen ca. 10 Meter von uns entfernt.

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Fat cat...

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Loewe muesste man sein... das ist ein Leben

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Am Tor staut es sich nun, immer mehr Autos halten. Wir konnten sie eine Weile lang gut beobachten und raeumen nun das Feld.

Die Lanschaft Richtung Norden ist traumhaft schoen, wir sehen jede Menge Gnus, Springboecke und Strausse. Und nateurlich wieder einige Greifvoegel. Katzen sehen wir keine. Geht ja auch nicht, die liegen ja vor dem Tor bei Nossob. Spaeter zurueck im Camp erfahren wir von unserem Nachbarn, dass auf der linken Seite des Tores auch 3 Loewinnen lagen. Ausserdem erzaehlt er uns, dass er auf dem Weg hierher bei Melkvlei einen Toilettenstopp machen wollte. Seine Frau sei zum Toilettenhaeuschen gelaufen und sei ganz aufgeregt und keidebleich wieder zurueck gekommen. Drinnen sass ein Leopard! Also ist die Sperre am Eingang auch nicht unbedingt sicher. Gestern sind wir beide einfach gedankenlos, ohne vorher zu gucken, dort reingelaufen.

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Je noerdlicher wir kommen, desto bumpiger wird die Pad. Wellblech vom Feinsten und ziemlich nervig. Der Grader, den wir gestern auf dem Weg nach Nossob ueberholt haben, ist hier noch nicht im Einsatz gewesen.

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Beim Bedingt Wasserloch machen wir Fruehstueckspause und gucken den Gnus zu. Wie immer gibt es ein Tier, das fuer action sorgt und alle in Aufregung versetzt.

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Da wir morgen einen langen Ritt bis Bosobogolo in der Mabua-Section haben, fahren wir zurueck ins Camp und geniessen das Lagerleben. Wir haben auch einen Campsite-Wechsel vor uns und sind heute Nacht auf einer der neuen Premium-Campsites im hinteren Bereich. Hier haben wir unsere eigenen Ablutions, Wasser und Strom. Alles recht neu, gepflegt und grosszuegig.

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Urspruenlich hatten wir fuer diese Nacht eine Buchung auf Matopi 2, als Unterbrechung auf dem Weg nach Mabua. Wir wir hatten vorab keine 2 Naechte in Nossob bekommen. Kurz vor der Reise gab es doch noch eine Luecke so konnten wir dann doch 2 Naechte bleiben. Matopi 2 habe ich dann kurzfristig storniert.

Waehrend DH eine Siesta haelt, erkunde ich das Camp, schaue am Wasserloch vorbei (nichts los...) und gehe nochmal in den Shop. Ich kaufe Roosterkoeks und , nachdem ich mit einem Ranger gesprochen habe, noch einmal 3 Gallonen Wasser. Zur Sicherheit. Wir unterhalten uns eine Weile und er erzaehlt, dass im Camp Wassermangel herrscht. Die Pumpe ist kaputt und wir duerfen auch kein Wasser auffuellen. Wer dabei erwischt wird, muss zahlen. Jetzt frage ich mich, wie man das kontrollieren will, wenn man auf der Campsite den Tank befuellt.
Auch in der Mabua-Section gebe es kein Wasser.

Spaeter grillen wir. Heute ist Kudu-Tag. Das Fleisch ist wirklich erstklassig, denn Kudu kann sonst auch mal nur so la la sein. Anschliessend wird im Camper noch ein wenig gerauemt und besser verstaut, denn die morgige Piste verspricht spannend zu werden.

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Am Abend gehen wir noch einmal zum Hide. Das Loewenpaar ist auch heute wieder da. Ansonsten kommen nur abwechselnd ein paar Schabrackenschakale.

Auf eine ruhige Nacht.
Elsa
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2018