TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201703. Dez. 2017 · #1Hallo, erstmal schönen 1. Advent für alle.
Hier meine Frage an euch .
Vorab : wir werden keine Malariaprophyaxe einnehmen aber das Malaria Notfallmedikament -weiß den Namen gerade nicht - mitnehmen (auf Rat unseres Arztes)
Wie sonst am besten schützen?
Wie hoch ist das Risiko einzuschätzen? Wir sind im Mai unterwegs. Von Windhoek über Waterberg, Tsumeb nach Etosha. Dann Richtung Süden .
Wie ich es erlesen habe ist die Gefahr nur im Norden unser Tour vorhanden .
Also Grootfontein, Tsumeb, Etosha?
Als Vorbeugung wollte ich eine Flasche Nobite (200 ml) bestellen und dort die Kleidung von mir und meinem Mann einsprühen . Reicht es bei der Kleidung (Hose,Pulli,Jacke) für Abends und Dämmerung?
Oder ist der Schutz auch für den Tag notwendig .
Dann wollte ich von Deet das Spray oder die Lotion bestellen
Das würde ich abends immer benutzen
Ist das so empfehlenswert ?
Sabra80 Beiträge · seit 201203. Dez. 2017 · #2Hallo Tanjatanja,
wir machen das genauso. Kleidung einsprühen und tragen Sonnenaufgang, Sonnenuntergang. Zusätzlich zum eincremen und evtl nachsprühen nehmen wir Peaceful Sleep ( bekommt man in Namibia in Supermärkten). Im Mai hatten wir bis jetzt keine Probleme mit Mücken im Etosha.
L G Sabra
Sabra80 Beiträge · seit 201203. Dez. 2017 · #3Wünsche euch einen tollen Urlaub 🙂
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200603. Dez. 2017 · #4tanjatanja schrieb:
Vorab : wir werden keine Malariaprophyaxe einnehmen aber das Malaria Notfallmedikament -weiß den Namen gerade nicht - mitnehmen (auf Rat unseres Arztes)
... mal abgesehen davon, dass es "das Malaria-Notfallmedikament" nicht gibt, hat er euch hoffentlich auch erklärt, wie und wann das Medikament angewendet werden soll und wofür das gut ist?
Wenn Du z.B. Medikament X hast, kannst Du das im Notfall z.B. gegen Malaria tropica verwenden, aber gegen Malaria tertiana, M. quartana oder M. quotidiana brauchst Du evtl. etwas anderes (oder umgekehrt). Und als Laie erkennst Du sowieso nicht, ob Du Malaria hast oder Dengue, Chikungunya oder sonst etwas.
Du musst im Verdachtsfall eh zum Arzt und dort gibt es auch das passende Medikament.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201103. Dez. 2017 · #5Hallo Tanja,
wir sprühen uns immer, wenn wir Mücken entdecken oder auch nur vermuten, mit Peaceful Sleep ein, welches wir im Supermarkt in Namibia kaufen. Das sprühe ich auch großzügig über die Füße, wenn schon die Sandalen an sind und auch ein Stück in die Hosenbeine rein. Ich habe allerdings keine empfindlichen Klamotten mit in Namibia. Meine Klamotten sprühe ich nicht vorher ein, weil ich von zu vielen gehört habe, dass alles, was sie in Deutschland gekauft haben, so sehr die Kleidung verklebt und "verstänkert" hat, dass sie sie gleich wieder gewaschen haben. Damit sind wir bisher gut gefahren, (fast) ohne Mückenstiche. Mücken hatten wir nur in der Dämmerung oder nachts. Als Camper solltet Ihr die Zelte abends immer zu lassen (außer beim Rein- und Rausgehen 😉 ). Wenn wir das mal vergessen haben, haben wir´s immer bereut.
Den Einwand von BikeAfrica würde ich sehr ernst nehmen. Einen Selbstversuch mit Standby würde ich nur wagen, wenn ich in einer Gegend bin, in der ich zwei Tage oder mehr zurück in die Zivilisation brauche, ansonsten spiele ich mit meiner Gesundheit nicht gerne Lotto. Auf der von Dir beschriebenen Tour könnt Ihr immer innerhalb eines höchstens halben Tages einen Arzt erreichen, wenn Euch die Fortführung der Tour auch bei nicht eindeutigen gesundheitlichen Beschwerden nicht wichtiger ist. Leider ist diese "Standby-Geschichte" bei vielen deutschen Ärzten, ohne dass diese wirklich Erfahrung mit Tropenkrankheiten und den Gegebenheiten in Namibia haben, das Mittel der Wahl. Die Ärzte vor Ort kennen sich da im Zweifel besser aus, weil es quasi deren "täglich Brot" ist.
Vielleicht habt Ihr aber zu der Jahreszeit sowieso kaum Mücken, das ist immer am schönsten. 😗
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201703. Dez. 2017 · #6BikeAfrica schrieb:tanjatanja schrieb:
Vorab : wir werden keine Malariaprophyaxe einnehmen aber das Malaria Notfallmedikament -weiß den Namen gerade nicht - mitnehmen (auf Rat unseres Arztes)
... mal abgesehen davon, dass es "das Malaria-Notfallmedikament" nicht gibt, hat er euch hoffentlich auch erklärt, wie und wann das Medikament angewendet werden soll und wofür das gut ist?
Wenn Du z.B. Medikament X hast, kannst Du das im Notfall z.B. gegen Malaria tropica verwenden, aber gegen Malaria tertiana, M. quartana oder M. quotidiana brauchst Du evtl. etwas anderes (oder umgekehrt). Und als Laie erkennst Du sowieso nicht, ob Du Malaria hast oder Dengue, Chikungunya oder sonst etwas.
Du musst im Verdachtsfall eh zum Arzt und dort gibt es auch das passende Medikament.
Gruß
Wolfgang
Das das nicht "Notfallmedikament" heißt ist mir klar. Ich weiss wie gesagt nicht wie es genau heißt weil wir es erst kaufen bzw das Privatrezept erhalten und zur Aptoheke gehen bevor es losgeht.
Das man wenn man Beschwerden hat zum Arzt geht und die Medikamente nicht einfach mal nimmt ist selbstverständlich.
Uns wurde eben geraden das Medikament mitzunehmen ( und nicht im vorwege eine Propophylaxe zu nehmen)- So kenne ich es auch von anderen Fernreisenden.
Ich kenne mich nicht aus und habe mich aus diesem Grund beim Arzt beraten lassen.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200603. Dez. 2017 · #7Hallo Tanja,
tanjatanja schrieb:
Das das nicht "Notfallmedikament" heißt ist mir klar. Ich weiss wie gesagt nicht wie es genau heißt weil wir es erst kaufen bzw das Privatrezept erhalten und zur Aptoheke gehen bevor es losgeht.
Das man wenn man Beschwerden hat zum Arzt geht und die Medikamente nicht einfach mal nimmt ist selbstverständlich.
Uns wurde eben geraden das Medikament mitzunehmen ( und nicht im vorwege eine Propophylaxe zu nehmen)- So kenne ich es auch von anderen Fernreisenden.
Ich kenne mich nicht aus und habe mich aus diesem Grund beim Arzt beraten lassen.
die Betonung lag beim "das" vor dem "Notfallmedikament", soll heißen: es gibt nicht DAS Notfallmedikament, welches für jede Situation geeignet ist.
Angenommen, Du bekommst Malarone verschrieben (wovon ich ausgehe), würdest im konkreten Anwendungsfall aber Artesunate oder Malarone plus Medikament X benötigen, dann hilft Dir das vorab mitgenommene Medikament recht wenig.
Wenn Du im Falle eines Falles sowieso zum Arzt gehst, dann musst Du nicht vorab teure Medikamente kaufen. Du nimmst doch in Deutschland auch nicht Medikamente mit zum Arzt. Namibia ist medizinisch gut aufgestellt. Du reist ja nicht in die Republik Kongo.
Mir ist bekannt, dass viele Fernreisende Stand-By gegen Malaria mitnehmen. Würden sie sich ein bisschen mehr über Malaria informieren, würden es 95% von ihnen bleiben lassen. Die restlichen 5% (wenn überhaupt) wären die, die unterwegs nicht rechtzeitig einen Arzt erreichen könnten.
Gruß
Wolfgang
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Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201103. Dez. 2017 · #8... nur kurze Bemerkung am Rande: einige GKV übernehmen ja die Kosten der Malaria-Prophylaxe! Und zwar nur als Prophylaxe - nicht als Stand-By-Medikament!
Einen besinnlichen 1.Advent in die Runde
Strelitzie
holgiduke291 Beiträge · seit 201404. Dez. 2017 · #9Hallo Tanja,
ich glaube, du hast Wolfgang nicht wirklich verstanden. Was er dir (meiner Meinung nach) sagen wollte ist, dass es verschiedene Formen von Malaria gibt und zur Behandlung demzufolge auch verschiedene Medikamente. Irgendein "Notfallmedikament" aus Deutschland mitzunehmen bringt deshalb nicht wirklich viel.
Meiner Meinung nach ist die Mitnahme eines Medikaments als Stand-by die schlechteste Alternative. Entweder man nimmt Malaria-Prophylaxe oder lässt es sein und sucht bei auftretenden Symptomen einen Arzt vor Ort auf, der dann einen Test macht und ggf. das benötigte Medikament zur Behandlung verschreibt. Ist aber letztendlich eine individuelle Entscheidung und es gibt hierzu auch schon unendlich viele Diskussionen (und Meinungen) im Forum.
Gruß
Holger
Edit: Ups, hätte mir erst die zweite Seite ansehen sollen, bevor ich antworte, da steht ja schon alles. Wohl doch noch etwas zu früh am Morgen.
TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201704. Dez. 2017 · #10Aus dem was ihr schreibt schließe ich, dass ihr eher dazu ratet die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Sonst berichtigt mich gern
Was habt ihr denn für Erfahrungen damit? Uns wurde bisher abgeraten und erzählt es würde Nebenwirkungen geben (teils heftigte). Die Berichte waren aber nicht aus erster Hand sondern "ich habe gehört von XY......
Unser Arzt hat wie berichtet auch abgeraten und nur dazu geraten das angesprochenen Medikament mitzunehmen.
Sollte man denn die Prophylabe die gesamte Reise durch einnehmen? Oder nur wenn man den Norden besucht. Wäre ja auch eine Möglichkeit.
Viele Fragen von einer Unwissenden. Ich hoffe ihr seid nicht allzu genervt 😵
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200804. Dez. 2017 · #11tanjatanja schrieb:Sollte man denn die Prophylabe die gesamte Reise durch einnehmen? Oder nur wenn man den Norden besucht.
Niemandem von uns ist es gestattet, hier eine medizinische Beratung durchzuführen.
Für medizinische Beratung in Bezug auf Malariaprophylaxe ist es das Beste, den Tropenmediziner seines Vertrauens aufzusuchen.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Dez. 2017 · #12Hallo Tanja,
ich würde entweder Prophylaxe nehmen oder ganz auf die Mitnahme eines Medikaments verzichten. Bei Deiner Reisezeit und Route würde ich persönlich keine Prophylaxe nehmen, aber das muss am Ende jeder für sich entscheiden.
Ich selbst habe ich Malaria-Hochrisikogebieten in anderen afrikanischen Ländern bis zu sechs Wochen am Stück Malarone genommen, aber früher auch andere Sachen wie Paludrine oder Resochin. Ich habe nie ein Problem damit gehabt, was aber auch bei jedem anders sein kann.
Und auch, wenn ich schon zehnmal Malarone problemlos genommen habe, kann ich nicht sicher sein, dass es beim nächsten Mal wieder problemlos ist.
Die meisten Leute, die von heftigen Nebenwirkungen erzählen, haben diese Medikamente noch nie in der Hand gehabt. Meist raten sie auch von einer Reise nach Afrika ab, weil es dort so gefährlich sei, waren aber selbst nie dort.
Das Medikament, das für heftige Nebenwirkungen bekannt geworden ist, ist Lariam.
Nimmt man z.B. Malarone als Prophylaxe, muss man es noch eine Woche nach Verlassen des Risikogebietes weiter einnehmen. Das ist nötig, weil die Malariaerreger im Körper so lange benötigen, um eine Malaria auszulösen und das Medikament sie nicht bekämpfen kann, wenn man es zuvor absetzt. Da sollte man sich unbedingt an die Packungsbeilagen halten.
Gruß
Wolfgang
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TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201704. Dez. 2017 · #13OK das verstehe ich.
Ich wollte auch nicht direkt eine medizinische Beratung.
Ich wollte nur wissen wie es mit der Gefahr gebietsweise aussieht. Etosha zu Süden.
lilytrotter schrieb:tanjatanja schrieb:Sollte man denn die Prophylabe die gesamte Reise durch einnehmen? Oder nur wenn man den Norden besucht.
Niemandem von uns ist es gestattet, hier eine medizinische Beratung durchzuführen.
Für medizinische Beratung in Bezug auf Malariaprophylaxe ist es das Beste, den Tropenmediziner seines Vertrauens aufzusuchen.
Gruß lilytrotter
TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201704. Dez. 2017 · #14Danke schön.
Ich werde noch mal bei meinem Arzt nachfragen.
BikeAfrica schrieb:Hallo Tanja,
ich würde entweder Prophylaxe nehmen oder ganz auf die Mitnahme eines Medikaments verzichten. Bei Deiner Reisezeit und Route würde ich persönlich keine Prophylaxe nehmen, aber das muss am Ende jeder für sich entscheiden.
Ich selbst habe ich Malaria-Hochrisikogebieten in anderen afrikanischen Ländern bis zu sechs Wochen am Stück Malarone genommen, aber früher auch andere Sachen wie Paludrine oder Resochin. Ich habe nie ein Problem damit gehabt, was aber auch bei jedem anders sein kann.
Und auch, wenn ich schon zehnmal Malarone problemlos genommen habe, kann ich nicht sicher sein, dass es beim nächsten Mal wieder problemlos ist.
Die meisten Leute, die von heftigen Nebenwirkungen erzählen, haben diese Medikamente noch nie in der Hand gehabt. Meist raten sie auch von einer Reise nach Afrika ab, weil es dort so gefährlich sei, waren aber selbst nie dort.
Das Medikament, das für heftige Nebenwirkungen bekannt geworden ist, ist Lariam.
Nimmt man z.B. Malarone als Prophylaxe, muss man es noch eine Woche nach Verlassen des Risikogebietes weiter einnehmen. Das ist nötig, weil die Malariaerreger im Körper so lange benötigen, um eine Malaria auszulösen und das Medikament sie nicht bekämpfen kann, wenn man es zuvor absetzt. Da sollte man sich unbedingt an die Packungsbeilagen halten.
Gruß
Wolfgang
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201104. Dez. 2017 · #15Hallo,
keiner hat Dir geraten, Malarone zu nehmen oder nicht zu nehmen, zumindest nicht hier im Forum. Du solltest die Antworten auf Deine Fragen noch mal genauer lesen.
Medizinische Beratung ist uns hier nicht erlaubt, aber schon der Hinweis, dass auf solche zu verzichten, sprich, keinen Arzt aufzusuchen, wenn man im Urlaub krank wird, sehr gefährlich sein kann. Genau das hat Dir aber Dein (Haus?)Arzt geraten, der meint, Du sollst Malariamedikamente bei Beschwerden einfach mal so einnehmen, da Du sie ja als Stand-By mitführen sollst.
Mehrere haben Dir allerdings geraten, kein Stand-By Medikament mitzunehmen und dann auf eigene Faust selber einzuwerfen, wenn Du nicht genau weißt, ob Du Malaria, Dengue, Zeckenbiss oder eine Grippe hast, anstatt bei Symptomen, die zu Malaria passen KÖNNTEN, einen Arzt aufzusuchen, der mittels Tests herausfindet, was Du wirklich hast. Auf Eurer Tour ist (habe ich schon mal geschrieben) immer von überall innerhalb eines halben Tages ein Arzt zu erreichen.
Wenn Du also noch mal zum Arzt gehst, dann gehe zu einem erfahrenen Reisemediziner, der vielleicht auch Namibia kenn, denn er sollte nicht davon ausgehen, dass Du im Busch eine Woche lang keinen Menschen sehen wirst.
Ich PERSÖNLICH nehme in den von Euch angedachten Gebieten keine Prophylaxe, habe aber in anderen Gebieten schon Malarone geschluckt und prima vertragen, meine Freundin hatte mit Übelkeit zu kämpfen und mein Mann verträgt sogar das berüchtigte Lariam einwandfrei. Ich PERSÖNLICH würde aber nie auf die Idee kommen, in einer Gegend, in der ich auch einen Arzt aufsuchen kann, einfach mal mit mitgebrachten Mitteln selber rumzudocktern, auch wenn mir ein Arzt, der anscheinend die Gegebenheiten in Namibia nicht kennt, so etwas empfehlen würde.
Ich hoffe, ich habe das, was ich schon mal geschrieben habe (und andere auch), nun verständlicher machen können.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
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Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200604. Dez. 2017 · #16Hallo Tatjana,
ich habe nun schon so oft Malarone als Malaria Prophylaxe genommen und noch nie irgendeine Nebenwirkung gehabt. Und ich gehöre nun wirklich nicht mehr zu den Jüngsten!!
Ein Tip von mir: gehe nicht zu "irgendeinem" Arzt, sondern gehe zu einem Tropenarzt oder in ein Tropeninstitut. Nur die wissen wirklich, wovon sie reden.
Beate
TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201704. Dez. 2017 · #17@chameleon
Ich hab mit keinem Wort gesagt das mein Arzt geraten hat das Medikament einfach so zu nehmen !
Ich hab lediglich gesagt das mir von der Prophylaxe abgeraten wurde .
Mein Arzt hat nur gesagt das man das Medikament mitnehmen kann . Ich glaub sogar auf meine Nachfrage hin weil ich das von einigen anderen Reisenden (nicht namibia ) gehört habe.
Bei dem Arztbesuch ging es in erster Linie um die impfberatung. Die andere Frage stellte ich nebenbei . Es meinte eben nur Prophylaxe würde er nicht Anraten.
TAtanjatanjaThemenstarter137 Beiträge · seit 201704. Dez. 2017 · #18@beate
Ich werde noch mal nachfragen
Mein Arzt fragt bei sowas auch ggf. beim Tropeninstitut nach . Zb wegen Impfungen
Danke
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201605. Dez. 2017 · #19Hallo Tanja,
tanjatanja schrieb:
Ich hab mit keinem Wort gesagt das mein Arzt geraten hat das Medikament einfach so zu nehmen !
Ich hab lediglich gesagt das mir von der Prophylaxe abgeraten wurde .
Prophylaxe ist meiner Meinung nach auch nur notwendig, wenn man im Risikogebiet ist und es dort zu der Jahreszeit auch Stechmücken gibt. Dann gibt es noch diejenigen die sich gegen Mückenstiche schützen und andere, die sich eben lieber stechen lassen (denen wäre Prophylaxe vielleicht anzuraten) , als Chemie zu verwenden.
Pauschal sagen wo gerade eine Menge Stechmücken herum fliegen und wo nicht kann man das gar nicht. Im April (2017) hatte ich z.B. bei Sesfontein im Bad geschätzte 20 Steckmücken herum fliegen, im Schlafzimmer dafür keine einzige und noch ein gutes Mückenschutznetz unter dem man schläft. Die Mücken aus dem Schlafzimmer hatte ich wirkungsvoll mit der Klimaanlage vertrieben, ich mag zwar Klimaanlagen überhaupt nicht, aber Stechmücken noch weniger. An der Spitzkoppe wurde ich sogar einmal gestochen (war der einzige Stich in 3 Wochen), weil ich zu spät Tabart (wirkungsvoller Mückenschutz, Peacful Sleep kann man auch nehmen) ins Gesicht geschmiert hatte. Im Etosha hingegen waren keine Steckmücken zu sehen und man wurde auch nicht gestochen... Das ist aber immer eine Momentaufnahme und lässt sich überhaupt nicht pauschalisieren.
Juni 2016 hatte ich nur in Halali vereinzelt Stechmücken gesehen, dort dann aber auch vor allem in den Abendstunden mich geschützt.
tanjatanja schrieb:
Mein Arzt hat nur gesagt das man das Medikament mitnehmen kann . Ich glaub sogar auf meine Nachfrage hin weil ich das von einigen anderen Reisenden (nicht namibia ) gehört habe.
Habe ich auch immer dabei... sicher ist sicher... 😉
Wobei die Wahrscheinlichkeit viel größer ist, dass man eine Malaria quasi mit heim bringt und die dort erst ausbrechen würde. Die Inkubationszeit...
tanjatanja schrieb:
Bei dem Arztbesuch ging es in erster Linie um die impfberatung. Die andere Frage stellte ich nebenbei .
Es meinte eben nur Prophylaxe würde er nicht Anraten.
Die "Standard" Reiseimpfungen sind immer wichtig aber nicht nur für Namibia. Die Frage nach Malaria würde ich aber nicht nur nebenbei stellen sondern gezielt danach fragen. Wichtig ist es vor allem NACH dem Urlaub daran zu denken, dass man in einem Risikogebiet war und auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist beim geringsten Verdacht sofort professionelle Hilfe suchen! Jedes Tropeninstitut kann Malaria sicher diagnostizieren und dann entsprechend behandeln.
Gruß Markus
PS: Malaria kann man auch bekommen obwohl man Prophylaxe genommen hat... einen 100%igen Schutz gibt es NICHT, der beste Schutz ist sich gar nicht erst stechen lassen (was auch nicht immer ganz so einfach ist)
Pingo105 Beiträge · seit 201605. Dez. 2017 · #20Dann gibt es noch diejenigen die sich gegen Mückenstiche schützen und andere, die sich eben lieber stechen lassen (denen wäre Prophylaxe vielleicht anzuraten) , als Chemie zu verwenden.
😐 😕