KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201718. Okt. 2017 · #1
Hallo, wir werden im Jan.18 in Namibia sein. Ich war dort 1976 zuletzt, sicher hat sich einiges verändert. Meine Frage: Ist es besser/interessanter, in den Camps (Namutoni und Okaukuejo) im Etosha Nat.Park zu übernachten, oder genauso gut außerhalb in einem der Lodges und nur tagsüber in den Park zu fahren. Damals gab es dort kaum Leute und auch nur die 3 Unterkünfte im Park! Ich bitte um Entscheidungshilfe, vielen Dank Khasmina
willkommen im Forum! Zu der "Problematik" gibt es so einige Threads...
Fakt ist, dass es außerhalb deutlich bessere Unterkünfte gibt. Vorteil vom drinnen schlafen (Okaukuejo und Halali; das Wasserloch bei Namutoni gibt nicht viel her) sind die nachts beleuchteten Wasserlöcher, die für viele Reisende ein Highlight darstellen (was eben manchmal dann v.a. in Okaukuejo "Volksfest"-Charakter hat). Ich persönlich übernachte nur außerhalb im Abstand von etwa 30 Minuten zum Tor. So hat man bessere Unterkünfte zu vernünftigeren Preisen und kann ebenso zu Sonnenaufgang am Tor sein.
Da Du in der Regenzeit reist, kann überall Wasser stehen und dann sind auch die beleuchteten Wasserlöcher im Park keine so gute Anlaufstelle. Noch ein weiterer Grund (zur Regenzeit) außerhalb zu nächtigen 😉
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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freshy3'883 Beiträge · seit 201118. Okt. 2017 · #3
travelNAMIBIA schrieb: Vorteil vom drinnen schlafen (Okaukuejo und Halali; das Wasserloch bei Namutoni gibt nicht viel her) sind die nachts beleuchteten Wasserlöcher, die für viele Reisende ein Highlight darstellen (was eben manchmal dann v.a. in Okaukuejo "Volksfest"-Charakter hat).
Hallo Kasmina, anbei ein Blick auf das Volksfest 😉 am Wasserloch von Okaukuejo.
KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201719. Okt. 2017 · #7
Hallo Christian, vielen Dank für Deine Nachricht. Ich kenne die 3 Forts von vor 41 Jahren!! Hat sich sicher sehr gewandelt! Aber die Nachtwasserlöcher gab's damals schon. Da kamen auch Nashörner mit ihren Jungen!! Welche Lodges würdest du außerhalb empfehlen, bekommt man dort schon sooo früh Frühstück? Muss man immer noch vor Sonnenuntergang wieder aus dem Park draußen sein? Waaaas, Regenzeit? Wie sieht's mit Malaria aus? Wir haben zwar einen 4-wheeler, aber reicht das? Oder soll man Touren im Park buchen? Dann muss man nicht selbst fahren und kann gucken! So viele Fragen ... Danke!
KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201719. Okt. 2017 · #8
Das war vor 41 Jahren schon so!! Aber vielleicht kleiner! Damals haben wir auch Nashörner mit ihren Jungen gesehen, eben nachts!! Danke und Gruß von Khasmina
KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201719. Okt. 2017 · #9
Tolles Bild, so kenne ich es von vor 41 Jahren. Über welches Portal buche ich die Lodges in der Etosha? Danke und Gruß von Khasmina
Welche Lodges würdest du außerhalb empfehlen, bekommt man dort schon sooo früh Frühstück?
Im Osten Mushara, Onguma und Midgard. Im Süden v.a. Vreugde Guestfarm. Aber da gibt es ne Menge andere gute bis sehr gute.
Muss man immer noch vor Sonnenuntergang wieder aus dem Park draußen sein?
genau. Entweder raus oder in einem der 6 Rastlager/Camps.
Waaaas, Regenzeit? Wie sieht's mit Malaria aus? Wir haben zwar einen 4-wheeler, aber reicht das?
Du kannst auch in der Regenzeit, denn keiner weiß wie sie aussehen soll (aber wohl durchschnittlich bis überdurchschnittlich) sehr viel mit einem PKW. Etosha gilt "Experten" nach als Malariagebiet in der Regenzeit. Kenne niemanden, der für Etosha was als Prophylaxe nimmt (bin aber auch kein Arzt oder Apotheker und gebe deshalb nur mein Verhalten wieder :-))
Viele Grüße Christian
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Hi, die Camps/Lodges buchst Du über https://www.nwr.com.na/ Ich würde im Etosha nur noch Olifantsrus (nur Camping) im Westen buchen, wenn man denn ganz von West nach Ost durch den Park will, und Halali, als Zwischenstation zwischen Mitte und Ost. Für Okaukuejo und Namutoni gibt es vor den Toren bestimmt bessere Alternativen (siehe Info von Christian), die kaum Zeitverlust bedeuten. Die Ausstattung der NWR-Camps ist ja eigentlich gar nicht so schlecht und es war jedenfalls bei uns vorletzte Woche alles sauber und Toiletten/Duschen in ausreichender Zahl vorhanden, aber die Organisation ist eine Katastrophe und wenn etwas nicht funktioniert z.B. ein Generator, dann dauert es lange, bis es repariert ist und bis dahin gibt es eben nach Sonnenuntergang (-> Fotovoltaik) keinen Strom und damit auch kein Wasser (weil Pumpe braucht Strom...) VG Dani
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200820. Okt. 2017 · #12
Khasmina schrieb:Tolles Bild, so kenne ich es von vor 41 Jahren. ... Danke und Gruß von Khasmina
Nein, Khasmina, so kennst du es nicht vor 41 Jahren!
Derzeit sah es ganz anders aus! ...im Gegensatz zur fast baumlosen Wüste, die man jetzt ums Okaukuejo Waterhole vorfindet. 😐 Derzeit ging der dichte Busch bis ans Wasserloch!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Khasmina schrieb: Wir haben zwar einen 4-wheeler, aber reicht das?
Keinesfalls (dem Christian zu glauben ist riskant, denn der ist Namibier und daher ein echter Abenteurer), ohne 6-wheeler geht in der Regenzeit dort gar nichts. Grüße von einem der auch vor 40 Jahren dort war und sich mit einem 4-wheeler wie ein echter Exote vorkam und Danke Khasmina, you made my day, du hast den Unterhaltungswert (nicht den Informationswert) dieses Forums enorm gesteigert....für mich jedenfalls
KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201721. Okt. 2017 · #14
Da kannst Du auch Recht haben!! es gab viel Busch. Außerdem war ich erst 16J. alt. Ich bin gespannt und werde allen meine Erfahrungen mitteilen. Hoffentlich sind meine Erwartungen nicht zu hoch! Danke für Deine Nachricht! LG Khasmina
KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201721. Okt. 2017 · #15
Hej, ich verstehe Deine Antwort einfach als humoristisch "Lach, Brüll, schon wieder ein Frischling"!!! Unterhaltungswert?? Ist es nicht üblich im Forum? Ich kann auch seriös :-(( Werde mich über den Trip hinterher sicher voll auslassen, muss dort auch Verwandte besuchen, meine Cousines und Cousinen. Früher waren die alle ultra verklemmt und waren völlig aus dem Häuschen, dass ich 3 Exemplare BRAVO am Zoll vorbei ins Land gebracht habe. Wünsch mir Durchhalten ! :-))
KhasminaThemenstarter21 Beiträge · seit 201721. Okt. 2017 · #16
... oder sollte ich das mit dem 6-wheeler doch ernst nehmen 😉 😎
Khasmina schrieb:... oder sollte ich das mit dem 6-wheeler doch ernst nehmen 😉 😎
unbedingt, bei meiner Ehr'!! 😗
SCschwinge7 Beiträge · seit 201721. Okt. 2017 · #18
Wir haben auch schon mal im Fort Namutoni übernachtet. Ganz ehrlich, wir reisen schon seit 2011 fast jährlich durch Namibia, hat uns diese Örtlichkeit nicht so recht gefallen. Die Unterkunft selbst war völlig ok, aber das dortige Wasserloch ist quasi ein flop, es ist dort wenig bis gar nichts los. Wenn schon in der Etosha übernachten, dann auf alle Fälle in Okaukuejo. Das dortige Wasserloch ist der Hit! Wir sind auch wieder im Dez./Jan. in Namibia, besuchen aber haupts. Freunde in Windhoek und Swakopmund (miteinander Weihnachten/Silvester feiern). Dennoch gehen wir ca. 1 Wo. auf Safari-Tour. Als Übernachtung haben wir uns das bekannte "Etosha Safari Camp" ausgesucht. Dies kenne wir zur genüge. Es liegt etwa 30/40 km südlich von Okaukuejo u. von dort fahren wir in die Etosha hinein. Es werden auch geführte Touren von dort angeboten. Also, wenn schon in der Etosha übernachten, dann eher Okaukuejo u. nicht Namutoni. Außerhalb sehr empfehlenswert "Etosha Safari Camp"
abseits von der offenbar gängigen Forenmeinung können wir eigentlich ganz gut zu Übernachtungen IM Park und damit in den vielgescholtenen NWR-Unterkünften raten.
Ein Aspekt, der mir zu kurz kommt, ist die Möglichkeit mehrere 'Pirschfahrten' über den Tag verteilt machen zu können ohne weitere Anfahrt und ohne erneutes 'Einreisen an den Gates'. Wir haben es z. B. genossen, nach dem Aufstehen zur Toröffnung rauszufahren und nach der Rückkehr gemütlich zu frühstücken. Später nach Lust und Laune nochmals raus usw.
Wenn auch das Wasserloch in Namutoni selbst nachts nicht viel hergibt, die mit kurzer Fahrt in der Umgebung erreichbaren Wasserlöcher fanden wir ziemlich klasse und hatten viele Sichtungen. In Okaukuejo ist meine Frau nachts aufgewacht, weil sich Löwen und Rhinos am Wasserloch uneinig waren ... das waren schon besondere Erlebnisse und wie auf dem Rummelplatz haben wir uns dort auch nicht gefühlt.
Zu den Unterkünften selbst: Wir fanden die Chalets in Namutoni und Okaukuejo völlig in Ordnung, haben aber vielleicht auch eher geringe Ansprüche. Demnächst geht es für uns dort auf die Campsites, vielleicht denken wir dann ja anders darüber. 😕
Gruß, Henning
FHFrau Hoppi13 Beiträge · seit 201721. Okt. 2017 · #20
Mir hat es in diesem Jahr (Juli) für zwei Nächte in Okaukuejo überraschend gut gefallen. Zum einen lag es daran, dass ich zu meiner Verwunderung ein Waterhole-Chalet bekommen habe, dass wirklich nur 20 Schritte von der Wasserloch-Begrenzung entfernt lag und mir von der Einrichtung her völlig ausreichte. Dazu kam noch das von Tieren (ja auch von Menschen... 😉 ) wirklich rund um die Uhr gut frequentierte Wasserloch. Vielleicht hatte ich Glück, aber am Wasserloch selber war von Remmidemmi nichts zu spüren, es war eine ruhige, aber gespannte Atmosphäre. Allerdings schallten vom Campingplatz (Jugendgruppe?) desöfteren laute Rufe herüber. Als Ausgangspunkt für Drives ist Okaukuejo ohnehin toll. Allerdings fand ich das Essen im Restaurant sowohl zum Frühstück als auch am Abend als verbesserungswürdig. Das gilt auch für den Shop, in dem viele (Grund-) Nahrungsmittel vergriffen waren und man wirklich unterirdisch lange an der Kasse stehen musste. Ich würde wieder hinfahren.