UGuganda80200 Beiträge · seit 201109. Nov. 2017 · #61
Servus Andy !!
ich sag nur einfach WOW das ist einfach nur grandios. Das eine Bild von der Jagd kannte ich ja schon aber dank Deiner tollen Beschreibung und der vielen super Bilder kann man das ja beinahe miterleben ! Ich bin sehr beeindruckt... Klasse Andyle !!!!!!
mir fehlen die Worte - enfach nur GENIAL!!!!!!!!!!!!!
LG Konni
Hallo Konni, ja, das war wirklich außergewöhnlich genial 🙂
Tucker schrieb:Hi Andy,
atemberaubend Deine Bilder und Beschreibung der Jagd der 5 Geparden !!! Ich glaube Dir aufs Wort, dass Dir das beim Fotografieren einiges abverlangt hat, umso beeindruckender sind die Fotos die Du geschossen hast !! Übrigens der Gepard mit dem Collar heisst D'Artagnan 😉 Ich hoffe Ihr seid Euch bewusst, was für einmalige Augenblicke Ihr geniessen konntet, denn so ein Glück hat nicht jeder.
Liebe Grüße Anneliese
Hallo Anneliese,
vielen Dank. Es freut mich sehr, dass dir die Bilder trotzdem gefallen. Wäre es noch etwas heller gewesen wäre sicherlich noch mehr rauszuholen gewesen. Aber es war halt nun so wie es war ... un daher bringt ärgern eh nix 🙂 Das der Gepard mit dem Halsband D´Artagnan heißt wusste ich nicht ... vielen Dank für die Info! 🤩 Mir ist schon bewusst, dass das eine wirklich außergewöhnliche Sichtung war ... wobei ich versprechen kann, dass uns die 5 noch öfters über den Weg laufen und weitere spannende Momente schenken werden. 🤩 🤩 😉
tiggi schrieb:das sind fantastische Aufnahmen, ich bin sogar von deinen Landschaftsaufnahmen begeistert. Obwohl ich mir lieber gutes Wetter wünsche.
Hallo Biggi, vielen lieben Dank! Ich finde auch, dass solche bewölkten Himmel die Bilder immer so dramatisch machen. Wobei ein tiefblauer Himmel manchmal auch schön sein kann...
tiggi schrieb:Auf einem Foto sieht man einen Blutfleck am Bein einer Löwin, sie scheint verletzt zu sein! Tut mir auch weh, wenn ich das sehe. 🤢
Ja, sowas sahen wir immer wieder. Ich bin sowiso immer wider erstaunt was für Schmerzen Tiere aushalten können. Manchmal möchte man aus dem Auto springen und sie verarzten 🙁
tiggi schrieb: Nur gut, dass es deiner Freundin wieder besser ging, so etwas erlebt man wohl nur einmal! 😘
Ja, da war ich auch froh drüber. Sie war auch völlig aus dem Häuschen ... doch es gab eine Situation später, bei der flippte sie noch mehr aus 🤩 🤩 😉
tiggi schrieb:Als ich die Bilder sah, fiel mir ein, dass du bestimmt die "Sporteinstellung" benutzt hast, oder?
Nein, ich fotografiere meistens im manuellen Modus. Will heißen ich stelle Verschlußzeit und Blende meistens manuell ein. Hier musste ich die ISO sehr weit nach oben drehen um noch einigermaßen händelbare Verschlusszeiten zu bekommen. Ist halt bei nem Tele mit Offenblende 5 schwierig... zu wenig Licht! 😐 🙁
uganda80 schrieb:ich sag nur einfach WOW das ist einfach nur grandios. Das eine Bild von der Jagd kannte ich ja schon aber dank Deiner tollen Beschreibung und der vielen super Bilder kann man das ja beinahe miterleben ! Ich bin sehr beeindruckt... Klasse Andyle !!!!!!
Hallo Axel,
vielen lieben Dank für´s Lob. Das bedeutet mir schon viel ... freut mich sehr, dass ich das so rüberbringen konnte. Das war schon ein einmaliges Erlebnis!
VLG an alle Andy
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201412. Nov. 2017 · #63
Bebbl schrieb: Hallo Sabine,
ich hör den Floh in meinem Ohr auch schon wieder "Komm, Komm, Komm" sagen... ich hoffe du kannst deinem Floh nicht allzulange wiederstehen ... wär doch schade 😄
LG Andy
Hallo Andy,
beeindruckende Aufnahmen sind Dir da gelungen 🤩 In so einem Moment die Nerven zu behalten und dann auch noch solch grandiose Aufnahmen zu machen ist eine tolle Leistung - ich weiss wovon ich spreche 😣 ich war in einer ähnlichen Situation nicht mal in der Lage, die Kamera für ein Video ruhig zu halten 😵
Und nochmal wegen des Flohs 😗 Da muss ich bei meinem Göttergatten noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten - da kommt Dein Bericht aber gerade recht 😉
Wenn ich Deine Bilder von der Mara sehe, dann muss ich wohl für mich entscheiden, dass ich nicht mehr nach Afrika will. Wir sind eh immer zur falschen Zeit am falschen Platz. Man habt ihr ein Glück. Danke fürs zeigen.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Flash20101'425 Beiträge · seit 201513. Nov. 2017 · #65
Guten Morgen Andy,
Mensch, was eine tolle Szenerie mit den 5 Cheetahs 🤩 Allerdings die Menge an Autos und wie dicht sie dann heranbrausen... Das ist ja der Grund, warum meine Mutter bedenken hat, was Tansania angeht. 1989 waren sie quasi alleine unterwegs und dieser Urlaub hat sie geprägt. Wenn wir jetzt hinfahren würden, hätte sie Angst, enttäuscht zu sein.
Ansonsten hast du wieder wundervolle Stimmungdbilder einfangen können, die Wolken machen's eben 🙂
Applegreen schrieb: beeindruckende Aufnahmen sind Dir da gelungen 🤩 In so einem Moment die Nerven zu behalten und dann auch noch solch grandiose Aufnahmen zu machen ist eine tolle Leistung - ich weiss wovon ich spreche 😣 ich war in einer ähnlichen Situation nicht mal in der Lage, die Kamera für ein Video ruhig zu halten 😵
Hallo Sabine,
vielen lieben Dank, dass du noch dabei bist und für das Lob. Ich freu mich, dass dir die Aufnhamen trotz der Unschärfe gefallen. Das Video meiner Freundin ist ebenfalls leicht unscharf 😄 😄 ... aber das war auch echt schwierig. Wichtiger ist doch eh das was man im Kopf hat 😉
Botswanadreams schrieb:Hallo Andy
Wenn ich Deine Bilder von der Mara sehe, dann muss ich wohl für mich entscheiden, dass ich nicht mehr nach Afrika will. Wir sind eh immer zur falschen Zeit am falschen Platz. Man habt ihr ein Glück. Danke fürs zeigen.
LG Christa
Hallo Christa,
oh, das wollte ich in keinem Fall, dass du nicht mehr nach Afrika willst. 🙄 🙄 Also wenn ich deine Internetseite so ansehe, gibt´s doch keinen Grund zu meckern 🙂 ... ihr wart defintiv immer zur rechten Zeit am richtigen Ort 🙂 Aber Glück hatten wir schon, da hast du recht 🙂
Flash2010 schrieb:Guten Morgen Andy,
Mensch, was eine tolle Szenerie mit den 5 Cheetahs 🤩 Allerdings die Menge an Autos und wie dicht sie dann heranbrausen... Das ist ja der Grund, warum meine Mutter bedenken hat, was Tansania angeht. 1989 waren sie quasi alleine unterwegs und dieser Urlaub hat sie geprägt. Wenn wir jetzt hinfahren würden, hätte sie Angst, enttäuscht zu sein.
Ansonsten hast du wieder wundervolle Stimmungdbilder einfangen können, die Wolken machen's eben 🙂
Liebe Grüße Laura
Hallo Laura,
naja, bedenke, dass wir im August dort waren und das ist eben Hauptreisezeit. Da wirst du in diesen stark frequentierten Nationalparks wie Massai Mara und Serengeti an den Hauptspots niemals alleine sein. Aber Angst muss man deswegen nicht haben ... die Zeiten haben sich eben etwas geändert. Wenn man alleine sein will gibt´s auch dort Gegenden wo nicht so viel los ist ... dann muss man halt mit weniger Sichtungen rechnen.
Allerdings, wie die Fahrzeuge den Geparden auf die Pelle gerückt sind war schon etwas zweifelhaft. Gottseidank haben sie die Jagd nicht behindert und sie war ja auch diesesmal 😉 erfolglos!
17.08.2017 – Vormittag - Maasai Mara Nationalreserve
Die vergangene Nacht war unsere letzte Nacht im Kimana Camp. Und so wollten wir unseren Wechsel ins Crocodile Camp am Talek Gate mit einem morgendlichen Game Drive verbinden. Wir fuhren also ein letztes Mal hinter dem Sekenani Gate in die Massai Mara ein. Unsere Fahrt führte uns in Richtung Meta Plains wo wir zuerst einige streitende Geier an einem Gnukadaver fanden.
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Nicht weit davon lag ein Gepard der nur kurz zuvor eine kleine Gazelle gerissen haben musste. Er war noch völlig außer Atem und beobachtete nervös die umliegende Gegend. Er lag dort wie auf dem Präsentierteller.
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Wir blieben dort eine Weile stehen aber die Katze war so geplättet, dass sie nicht anfing zu fressen. Und näher heran konnten wir auch nicht.
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Wir verließen dann das Raubtier und fuhren weiter in Richtung Ol Keju Ronkai Fluß. Und nächster Stopp führte uns zu einem staatlichen Mähnenlöwen, der an einem getöteten Gnu fraß.
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Dieser Kill dürfte noch nicht allzu lange her sein, denn das Gnu war noch nicht aufgefressen. Tausende Fliegen umschwirrten den armen Burschen und wie die Fliegen kamen auch immer mehr Autos an. Die Guide nahmen keinerlei Rücksicht und umkreisten den Kater fast vollständig.
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Auch zum Fotografieren war das der totale Mist, weil man immer irgendwelche Autos auf dem Bildausschnitt hatte. Wie ich sowieso fand, dass die Guides in Kenia sehr rücksichtslos waren. Da war ich von Tansania echt anderes gewohnt. Dort waren auch immer viele Autos an solchen extravaganten Spots aber es ging immer zivilisiert ab. Wir hatten damals eine ähnliche Sichtung in der Serengeti und da wurde den Tieren wirklich Spielraum auf einer Seite gelassen. Will heißen alle Fahrzeuge standen auf einer Seite, so dass das Fotografieren auch keine Probleme bereitete. Wir hatten eine relativ gute Position weil wir ziemlich früh hier waren.
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Dem Pascha war es zuerst noch egal aber irgendwann wollte er das Gnu wegschleppen … nur wohin, eingekeilt von lauter Fahrzeugen. Sie ließen dem Tier tatsächlich keine Möglichkeit seine Beute in Sicherheit zu bringen.
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Daraufhin wurde es dem Kater zu blöd, er ließ das Gnu einfach liegen und marschierte davon.
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Schlagartig verließen alle Fahrzeuge die Position und binnen weniger Minuten standen wir alleine da. Sehr skurril. Der Löwe steuerte auf einen entfernten Baum zu. Argwöhnisch beobachtet von Zebras und anderen Grasfressern die sich auf der weiten Ebene befanden.
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Und dann sahen wir den Grund. Dort lag eine Löwin, die unbemerkt von allen Fahrzeugen ihren Mittagsschlaf abhielt.
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Die zwei begrüßten sich auf offener Fläche und zogen dann gemeinsam zum Baum um ein Verdauungsschläfchen abzuhalten. Wir bleiben dort in ausreichendem Abstand stehen und hofften darauf, dass der Löwe irgendwann zu seiner Beute zurückkehren würde wenn hier nichts mehr los war. Irgendwann waren auch die letzten Fahrzeuge weg und wir standen dort ganz alleine. Ab und an kam ein Auto und fuhr dann auch direkt zu dem Baum für einige wenige Fotos. Aber die Meisten hatten einfach keine Geduld. Nach ca. 1 Stunde erhob sich der Pascha und kam in gemächlichem Schritt direkt auf uns zu.
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Der Gnukadaver lag in ca. 100 Meter Entfernung von uns und war für die Katze direkt ansteuerbar. Leider kamen auf halbem Weg wieder einige Fahrzeuge, die dem Pascha so auf die Pelle rückten, dass dieser wieder umdrehte und zurück zum Baum lief.
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Unverständlich! Auch für uns wurde es Zeit in Richtung Crocodile Camp aufzubrechen und dort einzuchecken.
Zum Schluß leider noch ein Bild wie es rund um den Löwenkill zuging...
17.08.2017 – Nachmittag - Maasai Mara Nationalreserve
Nachdem wir im Crocodile Camp eingecheckt und installiert hatten, trafen wir uns um 15:30 Uhr für Nachmittags Game Drive.
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Der Weg führte uns wieder an den Ol Keju Ronkai Fluß wo wir zwei Löwendamen fanden, die aber noch wenig aktiv waren.
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Wir fuhren also weiter entlang des Flusses kehrten aber mangels Ausbeute wieder zu den beiden Katzen zurück. Diese wurden jetzt auch aktiver und wanderten langsam entlang des Flusses.
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Es sah aus als würde sie jagen wollen. Sie wechselten dann in den offene Savanne und wir warteten ob sich da etwas tun würde. Einige Gnus wanderten, von den Katzen aufmerksam beobachtet am Horizont entlang. Dann fing es an zu regnen und Peter meinte, dass das jetzt wohl das Ende der versuchten Jagd wäre. Es zog sich schnell zu und die beiden Raubtiere wanderten zurück in Richtung Fluss.
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Wir wechselten an einer Fuhrt die Flussseite und stießen auf einer kleinen Lichtung auf eine wunderschön in Position liegende Leopardendame.
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Es war schon langsam spät und das Licht schwand von Minute zu Minute. So hofften wir, dass die Katze wenigstens einmal die Position wechseln würde. Das machte sie auch jedoch genau auf die Seite, die von unserem Standpunkt nicht einsehbar war. Manchmal habe ich echt das gefühl, dass die Tiere das mit Absicht machen.:-) Wir blieben trotzdem den Rest des Tages hier stehen. Die Leopardin fing dann irgendwann an mit einem heiseren Brüllen bzw. rufen.
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Warum und wieso war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar aber imposant war es trotzdem. Ich hatte das noch nie zuvor gehört und war völlig fasziniert.
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Dass ich es in dieser Nacht nochmal hören würde war mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Wir blieben so lange es ging und die Lichtverhältnisse es zu ließen bei der gefleckten Schönheit. Irgendwann mussten wir uns jedoch losreißen und zurückfahren ins Crocodile Camp, dass direkt am Crocdile/Talek River lag.
Unser Zelt im Crocodile Camp lag direkt am Crocodile River. Frühmorgens um 4 Uhr wachte ich auf, da ich ein heißeres Brüllen auf der anderen Flussseite hörte. Hätte ich am Tag zuvor die Leopardin nicht genau so brüllen hören, hätte ich es nicht zuordnen könnten. Aber so war ich mir sicher, dass die Katze auf der anderen Flussseite herumschlich. Ich lauschte noch einige Zeit der Katze bevor ich nochmals einschlief. Am Morgen bestätigte mir das Staff vom Crocodile Camp, dass die Leopardin am Morgen in der Nähe unterwegs war.
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Wir hatten heute vor den ganzen Tag in der Mara zu verbringen. Geplant war noch einmal bis an den Mara River zu fahren um zu sehen ob wir ein Crossing erspähen können. Peter hatte bis zu diesem Zeitpunkt nichts von Crossings in den letzten Tagen gehört. Unsere Fahrt führte uns zuerst wieder in Richtung Ol Keju Ronkai Fluss.
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Der frühe Morgen war dieses Mal sehr ruhig. Gegen später beobachteten wir einige Heissluftballons, die gerade wieder landeten. Die Ebenen schien wie ausgestorben. Das Gras trocken und hoch. Wo waren all die Gnus? Zumindest eines konnten wir entdecken. Allerdings hatte dieses Gnu eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten.
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📎 IMG_1577.JPG Kann man so fies gucken?
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Schakale stritten sich um die Reste des Kills. Als die Schakale sich verzogen begannen die Geier zu streiten.
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Auf unserer Weiterfahrt kamen plötzlich einige Giraffen aus einem Wäldchen gesprintet. Es war nicht ersichtlich vor wem oder warum die Langhälse Reißaus nahmen. Grazil sah es dennoch aus.
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Dann entdeckten wir eines er Highlights am heutigen Tage. Unter einem Busch lag die Gepardin Maleika mit ihren beiden schon fast ausgewachsenen Kindern.
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Zuerst war nur wenige Fahrzeuge an dem Spot aber nach und nach kamen immer mehr Autos. Die Meisten hatten jedoch nicht die Muse um lange zu verweilen und machten sich alsbald wieder auf die Suche nach dem nächsten Highlight. Wir blieben fast den gesamten restlichen Morgen bei der Familie stehen und genossen die Zärtlichkeiten die die Beiden Jungtiere miteinander austauschten.
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Und so ging´s dann zu:
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Witzig war halt als wir vor kurzem im Kino waren um den Film "Malaika" anzusehen wir genau diese Beiden Jungtiere als ganz kleine Hupfer im Film sahen 😁 🤩 🤩 Wunschdenken, meinerseits 🙁 (siehe Post Greno)
Anschließend ging es weiter in Richtung Mara River.
Bebbl schrieb:18.08.2017 – Maasai Mara Nationalreserve
Witzig war halt als wir vor kurzem im Kino waren um den Film "Malaika" anzusehen wir genau diese Beiden Jungtiere als ganz kleine Hupfer im Film sahen 😁 🤩 🤩
Anschließend ging es weiter in Richtung Mara River.
Fortsetzung folgt...
Ich verbessere dich hier nur ungern, aber die beiden Jungtiere sind nicht die aus dem Film. Malaika hat in der Zwischenzeit noch einmal einen Wurf gehabt. Diese beiden stammen aus dem September des letzten Jahres.
Ansonsten noch eine Anmerkung zum Verkehr: Ihr habt euch leider auch Gegenden ausgesucht, die gern von den Minibussen befahren werden. Es gibt auch andere Gegenden, die weit weniger besucht sind, da dort nur Geländewagen hinkommen.
Darf ich fragen, warum ihr mittags nicht ins Camp zurück gekehrt seid? Die Mittagszeit gibt doch tiermäßig eher wenig her.
Bebbl schrieb:18.08.2017 – Maasai Mara Nationalreserve
Witzig war halt als wir vor kurzem im Kino waren um den Film "Malaika" anzusehen wir genau diese Beiden Jungtiere als ganz kleine Hupfer im Film sahen 😁 🤩 🤩
Anschließend ging es weiter in Richtung Mara River.
Fortsetzung folgt...
Ich verbessere dich hier nur ungern, aber die beiden Jungtiere sind nicht die aus dem Film. Malaika hat in der Zwischenzeit noch einmal einen Wurf gehabt. Diese beiden stammen aus dem September des letzten Jahres.
Och Mensch, jetzt hast du mir mein ganzes Kopfkino kaputtgemacht 🙂 Ne Quatsch, ist ok ... ich dachte dass das so wär, weil´s echt gepasst hätte. Ich wusste nicht, dass die nochmal Junge gekriegt hat ... was ne Übermutter 🙂 Danke für die Info!
Greno schrieb: Ansonsten noch eine Anmerkung zum Verkehr: Ihr habt euch leider auch Gegenden ausgesucht, die gern von den Minibussen befahren werden. Es gibt auch andere Gegenden, die weit weniger besucht sind, da dort nur Geländewagen hinkommen.
Naja, wir waren ja leider auch nur mit nem Minibus, der allerdings ein 4x4 war, unterwegs und außerdem auch nicht so kundig, dass wir sagen könnten fahr dort hin oder da hin. Da mussten wir uns schon auf unseren Guide verlassen. Wir hatten aber auch in der Gegend wo wir gefahren sind sehr viele Geländewagen...
Greno schrieb:Darf ich fragen, warum ihr mittags nicht ins Camp zurück gekehrt seid? Die Mittagszeit gibt doch tiermäßig eher wenig her.
Das haben wir gemacht, weil wir ja bis an den Mara River gefahren sind und dort auch gewartet haben. Da wäre das Hin und Herfahren ziemlich unnötig Sprit verfahren gewesen. Ich find´s auch prickelnder irgendwo im Busch zu essen als im Camp oder Lodge den nachmittag zu verbringen. Wenn man außerhalb ist, ist ja auch immer die Anfahrt schon ein gewisser Zeitverlust...
VG Andy
UGuganda80200 Beiträge · seit 201121. Nov. 2017 · #73
Hi Andy, super Bilder!!! Puhh der Verkehr ist ja schon krass. Wie kann man sich das vorstellen, so schlimm wie in Seronera oder sogar noch mehr ?? Liebe Grüsse
uganda80 schrieb:Hi Andy, super Bilder!!! Puhh der Verkehr ist ja schon krass. Wie kann man sich das vorstellen, so schlimm wie in Seronera oder sogar noch mehr ?? Liebe Grüsse
Hallo Axel,
schön dass du noch dabei bist ... freu mich über´s feedback!
Ja, an manchen Hotspots war schon voll. Wir hatten aber auch Spots wo wir fast alleine waren. Ist halt immer ein Kommen und Gehen. Wie in Seronera... War halt auch August ... Hauptreisezeit für viele Asiaten!
VG Andy
sphinx1'624 Beiträge · seit 201521. Nov. 2017 · #75
Danke Bebbl für die Fotos von Maleika mitsamt Nachwuchs, auch die anderen Fotos verstärken mein Fernweh erheblich. Die Bilder von den vielen Autos sind allerdings gruselig.
Danke Greno, ich war schon ganz enttäuscht, weil ich dachte, ich habe Maleika vielleicht gar nicht gesehen. Denn im Januar war ihr momentaner Nachwuchs definitiv zu jung, um die Kinder vom Movie zu sein. Aber jetzt ist alles klar. Viele Grüße Elisabeth
18.08.2017 – Maasai Mara Nationalreserve - Forsetzung
Nach einer kurzen Pause in der Nähe der Ol Donyo Loldopai Piknic Site ging es hinunter an den Fluss.
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Dort waren bereits unglaublich viele Fahrzeuge und warteten. Eine staatliche Gnuherde hatte sich bereits versammelt und die dunklen Leiber woben von einer Seite zur anderen.
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Einige Zebras hatten kurz zuvor den Fluss überquert und ein Nachzügler dieser Herde schrie aufgeregt herumtrappend nach seinen Freunden die bereits auf der anderen Flussseite angekommen waren. Der Hengst traute sich aber nicht alleine in das Wasser.
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Plötzlich rannten die Gnus los und zwar entlang des Flusses. Einige Autos starteten die Motoren und fuhren ihnen hinterher. Auch wir verfolgten nach einigen Minuten die Herde. Die Gnus überquerten nach einer Flussbiegung sofort das Nass und wir konnten nur noch die letzten Tiere sehen wie sie gerade das andere Ufer erklommen. So fuhren wir erstmal weiter in südlicher Richtung bis dahin wo der Sekera River in die Mara fließt, um zu sehen ob es weitere Gnusansammlungen geben würde. Leider konnten wir nichts finden und so führte uns unser Weg wieder zurück an die Position wo wir die erste Gnuherde vorfanden. Im Fluss entdeckten wir ein totes Gnu an dem ein großes und mehrere kleinere Krokodile fraßen.
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So standen wir wieder da und warteten auf die ankommenden Gnus. Plötzlich kam von irgendwoher eine Drohne geflogen. Die Drohne schwebte über den Krokodilen am Gnukadaver und senkte sich immer wieder in deren Richtung. Ich konnte nicht erkennen wer die Drohne lenkte. Einmal hat das große Krokodil, genervt von dem surrenden Geräusch der Drohne, regelrecht danach geschnappt und es sogar beinahe erwischt. Ich hätte mich darüber gefreut. Doch die Drohne konnte „entkommen“ und flog zu ihrem Besitzer zurück, der direkt aus einem vor uns stehenden Fahrzeug ausstieg. Es war ein vermutlich Einheimischer, jedenfalls schwarzer Pilot. Am liebsten hätte ich ja einige Worte fallen lassen. Aber wir waren erstens zu weit weg und zweitens hätte es wohl eh nichts gebracht, da solche Leute eh beratungsresistent sind. Dann hatten wir doch noch Glück und sahen ein kleines Crossing. Allerdings war unsere Position so schlecht gewählt, dass wir nicht wirklich viel erkennen konnten. Außerdem wechselten die Tiere von unserer Seite auf die andere und daher hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
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Kein Vergleich mit den Crossings im letzten Jahr in Tansania. Peter fragte, ob wir weiter warten wollten aber das schien uns nicht ergiebig und so entschieden wir diesen Ort der vielen Autos zu verlassen und uns langsam auf den Rückweg zu begeben. Unterwegs fanden wir doch tatsächlich nochmals die 5 Brüder, die im Schatten eines Baumes den Nachmittag verdösten.
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Es ging jetzt nochmal an den Ol Keju Ronkai Fluss. Dort fanden wir glücklicherweise direkt am Fluss die Leopardin von gestern Abend wieder. Und jetzt konnten wir uns, laut Peter, auch die Rufe von gestern erklären. Die Leopardin war nämlich nicht mehr alleine sondern hatte ihren fast schon ausgewachsen Sohn bei sich.
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Während die Mutter aufmerksam die Gegend scannte war der Sohnemann ständig in Bewegung. Wahrscheinlich war er hungrig.
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Wir beobachteten die beiden Katzen ausgiebig und mussten sie nur mit einem weiteren Fahrzeug teilen.
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Dann wechselten die Beiden die Flussseite und die Leopardin drapierte sich auf einem kleinen Hügel im schönsten Sonnenlicht.
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Da wir von dieser Seite eine schlechte Sicht hatten entschieden wir auf die andere Seite des Flusses zu fahren. Gesagt, getan. Gerade als wir an der Position ankamen fuhr direkt vor uns ein Safarifahrzeug so schnell an den Hügel heran, dass die Leopardin Reißaus nahm und sich wieder in die Uferböschung verkroch. Wie kann man nur so unvorsichtig und rücksichtslos sein. Wir hätten sie in bestem Licht auf einem freien Hügel gehabt. Jetzt war nichts mehr zu sehen. Der Verursacher verließ auch schnell wieder den Spot und wir konnten langsam an die Böschung vorrücken. Nach einigen Minuten warten kamen die Beiden doch tatsächlich nochmal aus ihrem Versteck.
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Der Sohnemann wuselte aufgeregt um seine Mutter herum. Ich vermutete, dass er wirklich sehr hungrig war. Wir blieben hier bis das Licht keine Bilder mehr zuließ und wir zum Crocodile Camp zurückkehren mussten.
Hi Andy, was habt Ihr doch für aufregende Erlebnisse gehabt !! Und dank der tollen Bilder kann man sich gut vorstellen, wie es für Euch gewesen sein muss, vielen Dank dafür !!! Übrigens nur zur Info bez. der 5 Geparden: es ist mehr als unwahrscheinlich, dass es sich um 5 Brüder handelt, denn die Chance dass eine Gepardin 5 eigene Jungtiere bis zum Erwachsenenalter heranziehen kann stehen äußerst schlecht. Die Presenter von "Safari LIVE", die täglich auch aus der Masaai Mara berichten, sagen dass es sich hier um eine Koalition handelt und es wahrscheinlich 2 Brüder und 3 Brüder sind die sich irgendwo (man weiss nicht woher sie kommen, sie waren auf einmal dort) gefunden haben.
Die Umstände mit den Fahrzeugen und den rücksichtslosen Fahrern finde ich auch sehr verstörend und mein Mitgefühl ist bei den armen Tieren !! Vielleicht sollte der Park Ranger abstellen, die herumfahren und kontrollieren um solche Situationen zu entschärfen.
uganda80 schrieb:Hi Andy, super Bilder!!! Puhh der Verkehr ist ja schon krass. Wie kann man sich das vorstellen, so schlimm wie in Seronera oder sogar noch mehr ?? Liebe Grüsse
Hallo Axel,
schön, dass du noch dabei bist ... freu mich über das Feedback!
An manchen Hotspots war´s schonziemlich voll. Aber wir hatten auch Spots wo wir fast alleine waren. Ist halt ein Kommen und Gehen... auch net anders wie in Seronera!!!
Tucker schrieb: Übrigens nur zur Info bez. der 5 Geparden: es ist mehr als unwahrscheinlich, dass es sich um 5 Brüder handelt, denn die Chance dass eine Gepardin 5 eigene Jungtiere bis zum Erwachsenenalter heranziehen kann stehen äußerst schlecht. Die Presenter von "Safari LIVE", die täglich auch aus der Masaai Mara berichten, sagen dass es sich hier um eine Koalition handelt und es wahrscheinlich 2 Brüder und 3 Brüder sind die sich irgendwo (man weiss nicht woher sie kommen, sie waren auf einmal dort) gefunden haben.
Hallo Anneliese,
das habe ich nicht gewusst. Danke für die Info! Uns wurde imme rgesagt, dass es 5 Brüder wären. Ich fand´s auch etwas kurios, dass es in einem Wurf 5 männliche Geparden gegeben haben soll ... aber ich konnt ja nix Gegeneiliges behaupten 🙂
Also an bestimmten Hotspots sind die Ranger oft anwesend um die Fahrzeugmenge und das teilweise Offroadfahren zu kontrollieren. Das haben wir 2 oder 3-mal erlebt.
19.08.2017 – Vormittag - Maasai Mara Nationalreserve
Unser Weg an diesem Morgen führte uns in östlicher Richtung, wo uns zu nachtschlafender Zeit einige Hyänen unterhielten. Hyänen hatten wir in diesem Urlaub noch nicht viele gesehen. Diese hier hatten es besonders eilig.
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Peter hatte von Nashörnern in der Nähe von Keekorok gehört und so fuhren wir in diese Richtung, um die Hornträger ausfindig zu machen. Leider waren diese auch nach längerer Suche unauffindbar. Dafür sahen wir wieder einige Hyänen die einen Hierarchiestreit ausfochten. Eine der Raubtiere musste ganz schön einstecken während die anderen sie dominierten.
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Ich nehme an, dass es ein untergeordnetes Männchen war. Die Beiden schikanierten das Tier dermaßen, dass es einem schon leid tat.
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Auf unserem weiteren Weg liefen uns mal wieder unsere 5 Brüder über den Weg. Es war schon auffällig was für enorme Strecken diese 5 Katzen zurücklegten. Heute lagen sie in ziemlicher Entfernung unter einem schattenspenden Baum.
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Da ein Fahrzeug der Cheetah Conservancy dort stand hielt sich der Andrang der Fahrzeuge in Grenzen und keiner der Guides traute sich offroad an die Geparden heran zu fahren.
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Der Morgen war nicht besonders ergiebig und so fuhren wir langsam zurück ins Crocodile Camp wo wir an diesem Tag etwas früher auscheckten um quasi auf der anderen Straßenseite im Aruba Camp einzuchecken. Hier hatten wir nur ein Bushtent gebucht, da aber anscheinend nicht viel los war, gab uns die Inhaberin Gerti ein luxuriöseres Zelt. Wow, das war wirklich klasse und riesig.
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Mit einer formidablen Außendusche. Überhaupt war die Anlage des Aruba Camps vom Feinsten. Wir fühlten uns dort sofort wohl und auch das Essen war, wie wir später feststellten aller erste Sahne. Wir erkunden über die Mittagszeit das Camp, saßen lange am Crocodile/Talek River und beobachteten von dort aus das gegenüberliegende Ufer. Um 14:30 Uhr trafen wir uns zu unserem Nachmittags Game Drive.