Hallo, ihr Lieben! Ich lese schon seit über einem Jahr stillschweigend aber überaus interessiert und fasziniert hier im Forum mit. Im Juli diesen Jahres habe ich im Rahmen einer Wander-Gruppen-Rundreise Namibia vom Fish-River-Canon bis Etosha besucht. Hammergeil, aber leider viel zu wenig Zeit, die tollen Orte/Unterkünfte in Ruhe zu genießen. Trotzdem hat mich der Afrika-Virus gepackt. Der Norden Namibias, Botswana, aber auch Tansania, Uganda und Ruanda sind auf meiner "To-want"-Liste gelandet, zumal es alles Ziele sind, die man in den europäischen Sommerferien (auf die ich angewiesen bin) gut bereisen kann. Aaaaaber, das sind ja auch Länder, in denen man sich prophylaktisch vor Malaria schützen sollte. Und vor diesen Medikamenten bzw. ihren Nebenwirkungen habe ich echt Schiss, wie wir Norddeutschen sagen. Ich erwarte an dieser Stelle keine Empfehlungen oder ärztliche Ratschläge, sondern einfach Erfahrungen, wie ihr die Prophylaxe (Malarone?) vertragen habt oder eure Erfahrungen mit Stand-by. Ganz konkret: was kann einem die Reise mehr vermiesen: Angst vor Malaria und damit die ständige Panik vor Stichen oder die (physischen und psychischen) Nebenwirkungen der Prophylaxe-Medikamente? Über eine Antwort freut sich Sandra
Evergreen Malariaprophylaxe ... Verträglichkeit
Da Du persönliche Erfahrungen möchtest: Malarone 2013 zwei Wochen eingenommen, null Nebenwirkungen
Schöne Grüße
Sandra
Malarone hat von den heutige für Afrika empfohlenen Medikamenten die geringsten Nebenwirkungen - frag doch mal einen Spezialisten.
Persönlich habe ich schon auf x Reisen im südlichen Afrika für mehrere Wochen oder Monate Malarone und Lariam genommen, jeweils ohne Nebenwirkungen. Auf einigen Reisen auch ohne Prophylaxe in Malaria-Gebieten.
Meine Freundin und meine Mutter nehmen jeweils nur Malarone, da sie mit Lariam schon schlechtere Erfahrungen hatten.
Standby ist aus meiner Sicht Quatsch bei einer Kurzreise von 2-3 Wochen, aber wenn es gegen deine Angst hilft...?
Und vor Stichen sollte man sich so oder so schützen, aber sicher nicht von der potenziellen Malaria-Angst in den Wahnsinn treiben lassen. Wird schon gut, alles easy 🙂
Wenn du nicht aus spezifischen Gründen davon ausgehen musst, dass du Probleme mit den Medikamenten hast, dann würde ich mir keine grösseren Sorgen machen. Meistens sorgt der Reisestress, die Aufregung, das neue und vor allem diverse Bakterien beim Essen und im Wasser eh dazu, dass diese "Nebenwirkungen" am grössten sind und Imodium zum Freund wird 😉 🤪
Persönlich habe ich schon auf x Reisen im südlichen Afrika für mehrere Wochen oder Monate Malarone und Lariam genommen, jeweils ohne Nebenwirkungen. Auf einigen Reisen auch ohne Prophylaxe in Malaria-Gebieten.
Meine Freundin und meine Mutter nehmen jeweils nur Malarone, da sie mit Lariam schon schlechtere Erfahrungen hatten.
Standby ist aus meiner Sicht Quatsch bei einer Kurzreise von 2-3 Wochen, aber wenn es gegen deine Angst hilft...?
Und vor Stichen sollte man sich so oder so schützen, aber sicher nicht von der potenziellen Malaria-Angst in den Wahnsinn treiben lassen. Wird schon gut, alles easy 🙂
Wenn du nicht aus spezifischen Gründen davon ausgehen musst, dass du Probleme mit den Medikamenten hast, dann würde ich mir keine grösseren Sorgen machen. Meistens sorgt der Reisestress, die Aufregung, das neue und vor allem diverse Bakterien beim Essen und im Wasser eh dazu, dass diese "Nebenwirkungen" am grössten sind und Imodium zum Freund wird 😉 🤪
Hallo,
Wir haben dieses Jahr wieder Malaron eingenommen (Uganda und Ruanda) und haben es wie letztes Jahr sehr gut vertragen. Am besten nimmst du es am Abend beim Essen ein. Ideal wäre es das Medikament mit Milch einzunehmen, aber dass ist in Afrika ja nicht immer möglich.
Letztes Jahr haben wir alle (wir Eltern und unsere erwachsenen Kinder) es auch sehr gut vertragen. Wir hatten überhaupt keine Nebenwirkungen.
V. G. Carmen
Wir haben dieses Jahr wieder Malaron eingenommen (Uganda und Ruanda) und haben es wie letztes Jahr sehr gut vertragen. Am besten nimmst du es am Abend beim Essen ein. Ideal wäre es das Medikament mit Milch einzunehmen, aber dass ist in Afrika ja nicht immer möglich.
Letztes Jahr haben wir alle (wir Eltern und unsere erwachsenen Kinder) es auch sehr gut vertragen. Wir hatten überhaupt keine Nebenwirkungen.
V. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
Hallo Sandra,
wir waren im Juli mit unseren Zwillingen (8 Jahre) am Okavango unterwegs und haben insgesamt 18 Tage Malarone geschluckt - komplett ohne Nebenwirkungen. Wir haben uns kleidungstechnisch angepasst und auch peaceful Sleep war unser ständiger Begleiter... Mücken haben wir keine gesehen... 😉 Vor Ort wurden wir mit unseren stichfesten Hemden ein wenig belächelt, hatten wir den Eindruck... Aber: Sicher ist sicher!
Unseren ersten Mückenstich hatten wir zwei Wochen nach Reiseende eingefangen in Norddeutschland... 😛
Gruß
Bianca
wir waren im Juli mit unseren Zwillingen (8 Jahre) am Okavango unterwegs und haben insgesamt 18 Tage Malarone geschluckt - komplett ohne Nebenwirkungen. Wir haben uns kleidungstechnisch angepasst und auch peaceful Sleep war unser ständiger Begleiter... Mücken haben wir keine gesehen... 😉 Vor Ort wurden wir mit unseren stichfesten Hemden ein wenig belächelt, hatten wir den Eindruck... Aber: Sicher ist sicher!
Unseren ersten Mückenstich hatten wir zwei Wochen nach Reiseende eingefangen in Norddeutschland... 😛
Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html
Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html
Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Hallo Sandra,
unsere persönlichen Erfahrungen aus unserem Urlaub 2015: Malarone 2 Wochen eingenommen, keine Nebenwirkungen festgestellt. Einnahme immer abends zum Essen, machen wir diesmal wieder so, sicher ist sicher. 😉
Kosten wurden von der Krankenkasse (bis auf geringe Zuzahlung) übernommen.
VG
Holger
unsere persönlichen Erfahrungen aus unserem Urlaub 2015: Malarone 2 Wochen eingenommen, keine Nebenwirkungen festgestellt. Einnahme immer abends zum Essen, machen wir diesmal wieder so, sicher ist sicher. 😉
Kosten wurden von der Krankenkasse (bis auf geringe Zuzahlung) übernommen.
VG
Holger
Hallo Sandra,
wir waren dieses Jahr vier Wochen lang in Victoria Falls/Namibia/Botswana unterwegs. Wir haben die ganzen vier Wochen lang Malarone eingenommen, immer abends und problemlos vertragen. Die Kosten hat bei uns auch die Krankenkasse übernommen.
Durch die lange und heftige Regenzeit hatten wir meistens jede Menge Mücken, trotz langer Klamotten und Peaceful Sleep in rauhen Mengen, gab es doch jede Menge Stiche. Ok, wir waren da nicht immer konsequent, haben zu spät gesprüht oder sind zu lange in kurzen Hosen/T-Shirts draussen gesessen. Da hätten wir uns ohne Malarone sicherlich ganz schön "verrückt" gemacht.
Wenn ihr ganz unsicher seid, könnt ihr ja schon hier damit beginnen und wenn ihr es nicht vertragt, nochmals zum Arzt gehen. Was der euch dann aber rät? Keine Ahnung.
Liebe Grüsse und mach Dich nicht verrückt
Nina
wir waren dieses Jahr vier Wochen lang in Victoria Falls/Namibia/Botswana unterwegs. Wir haben die ganzen vier Wochen lang Malarone eingenommen, immer abends und problemlos vertragen. Die Kosten hat bei uns auch die Krankenkasse übernommen.
Durch die lange und heftige Regenzeit hatten wir meistens jede Menge Mücken, trotz langer Klamotten und Peaceful Sleep in rauhen Mengen, gab es doch jede Menge Stiche. Ok, wir waren da nicht immer konsequent, haben zu spät gesprüht oder sind zu lange in kurzen Hosen/T-Shirts draussen gesessen. Da hätten wir uns ohne Malarone sicherlich ganz schön "verrückt" gemacht.
Wenn ihr ganz unsicher seid, könnt ihr ja schon hier damit beginnen und wenn ihr es nicht vertragt, nochmals zum Arzt gehen. Was der euch dann aber rät? Keine Ahnung.
Liebe Grüsse und mach Dich nicht verrückt
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Namibia 2015: Don´t worry - Be happy
Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia
Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft
Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs
Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Hallo Sandra,
mal eine ganz ernst gemeinte Frage.... was bringen dir Antworten von 20 Leuten, davon haben welche die (Malarone)Prophylaxe gut vertragen, andere jedoch nicht? .... selbst wenn 50 Leute antworten, lässt das doch keine Aussagen speziell für/auf dich zu, denn keine andere Person hat deinen Körper, ggf andere (u.U. medikamentenpflichtige) Erkrankungen, nicht deinen Stoffwechsel etcpp, weiterhelfen kann dir da nur ein Spezialist, der bspw. eben auch ggf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingrenzen/abschätzen kann.
mal eine ganz ernst gemeinte Frage.... was bringen dir Antworten von 20 Leuten, davon haben welche die (Malarone)Prophylaxe gut vertragen, andere jedoch nicht? .... selbst wenn 50 Leute antworten, lässt das doch keine Aussagen speziell für/auf dich zu, denn keine andere Person hat deinen Körper, ggf andere (u.U. medikamentenpflichtige) Erkrankungen, nicht deinen Stoffwechsel etcpp, weiterhelfen kann dir da nur ein Spezialist, der bspw. eben auch ggf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingrenzen/abschätzen kann.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Hasllo Sandra,
ich gebe M@arie Recht. Wir z.B. haben in den letzten 10 Jahren Malarone immer ohne Probleme vertragen. In diesem Jahr hatten wir Nebenwirkungen (Magenprobleme). Früher habe ich auch Lariam vertragen, es aber dann wegen Nebenwirkungen nicht mehr genommen.
Am besten: Sprich mit einem Arzt darüber und lasse dich nicht von irgendwelchen Beratungen im Forum verunsichern.
Gruß:
Burschi
ich gebe M@arie Recht. Wir z.B. haben in den letzten 10 Jahren Malarone immer ohne Probleme vertragen. In diesem Jahr hatten wir Nebenwirkungen (Magenprobleme). Früher habe ich auch Lariam vertragen, es aber dann wegen Nebenwirkungen nicht mehr genommen.
Am besten: Sprich mit einem Arzt darüber und lasse dich nicht von irgendwelchen Beratungen im Forum verunsichern.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Hallo Sandra,
lass dich von einem Tropenarzt beraten, er kann dir ganz genaue Empfehlungen für das jeweilige Land und die jeweilige Reisezeit geben. Ich vertrage Malarone zum Beispiel sehr gut, Thomas bekommt davon einen schlimm juckenden Hautausschlag und ist auf Lariam umgestiegen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Das schlägt allerdings nachweislich auf seine Stimmung. Jeder ist eben anders. Vernünftig beraten kann dich nur ein Fachmann.
Liebe Grüße,
Bettina
lass dich von einem Tropenarzt beraten, er kann dir ganz genaue Empfehlungen für das jeweilige Land und die jeweilige Reisezeit geben. Ich vertrage Malarone zum Beispiel sehr gut, Thomas bekommt davon einen schlimm juckenden Hautausschlag und ist auf Lariam umgestiegen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Das schlägt allerdings nachweislich auf seine Stimmung. Jeder ist eben anders. Vernünftig beraten kann dich nur ein Fachmann.
Liebe Grüße,
Bettina
Danke für eure Antworten. Mir ging es nicht um eine tropenmedizinische Beratung oder statistisch relevante Angaben, sondern wirklich um persönliche Erfahrungen. Mir ist schon klar, dass es bei mir ganz anders laufen kann, aber irgendwie ist es doch ein bisschen beruhigend zu lesen, dass Malarone von vielen nebenwirkungsfrei vertragen wird.
Bei meiner Namibia-Reise im Juli waren übrigens neben mir auch fast alle Mitreisenden vorher zur Reiseberatung beim Arzt, und wir hatten zum Teil komplett unterschiedliche Infos, von "Prophylaxe unbedingt notwendig" über "Stand-by sollte dabei sein" bis hin zu "Nee, Malariaprophylaxe macht man eigentlich nicht mehr". 🙄
Bei meiner Namibia-Reise im Juli waren übrigens neben mir auch fast alle Mitreisenden vorher zur Reiseberatung beim Arzt, und wir hatten zum Teil komplett unterschiedliche Infos, von "Prophylaxe unbedingt notwendig" über "Stand-by sollte dabei sein" bis hin zu "Nee, Malariaprophylaxe macht man eigentlich nicht mehr". 🙄
Hallo,
wenn ich die Berichte über Ärztepfusch, Krankenhaustoten, Behandlungsfehler etc. sehe oder lese, kann ich mit dem Ratschlag einen Arzt zu fragen nicht viel anfangen. 100 Erfahrungen sind sicher ebenso wertvoll wie eine Arztmeinung..... Wie heißt das so schön....gehe niemals uninformiert zum Doktor.....
Persönliche Erfahrungen mit Lariam, übelste Nebenwirkungen bei Einnahme bei 3 Reisen a. 4 Wochen in einem Jahr. Im übrigen vom Tropeninstitut empfohlen und verschrieben....
Umstieg auf Malarone ohne jegliche Nebenwirkungen.
Doxycicline bei Langzeitreise heftige Hautreaktion durch Sonneneinstrahlung insbesondere an den Armen.
Jetzt immer ohne Prophylaxe unterwegs, auch abends und nachts mit kurzen Sachen unterwegs, dafür aber konsequente Einsprühmaßnahmen.
Gruß
wenn ich die Berichte über Ärztepfusch, Krankenhaustoten, Behandlungsfehler etc. sehe oder lese, kann ich mit dem Ratschlag einen Arzt zu fragen nicht viel anfangen. 100 Erfahrungen sind sicher ebenso wertvoll wie eine Arztmeinung..... Wie heißt das so schön....gehe niemals uninformiert zum Doktor.....
Persönliche Erfahrungen mit Lariam, übelste Nebenwirkungen bei Einnahme bei 3 Reisen a. 4 Wochen in einem Jahr. Im übrigen vom Tropeninstitut empfohlen und verschrieben....
Umstieg auf Malarone ohne jegliche Nebenwirkungen.
Doxycicline bei Langzeitreise heftige Hautreaktion durch Sonneneinstrahlung insbesondere an den Armen.
Jetzt immer ohne Prophylaxe unterwegs, auch abends und nachts mit kurzen Sachen unterwegs, dafür aber konsequente Einsprühmaßnahmen.
Gruß
Auch Ärzte sind sich selten einig. Ausgewiesene Tropenmediziner sind sich vermutlich ein bisschen mehr einig, aber auch da wird es unterschiedliche Ansätze geben.
Aus meiner Sicht essentiell:
- Das beste Mittel gegen Malaria ist der Schutz vor Stichen
- Bei Fieber auch Monate nach der Reise unbedingt an ebendiese denken und dies dann wirklich beim Arzt abklären lassen (und erwähnen)
Mit diesen beiden "Ratschlägen" ist die Diskussion Prophylaxe oder nicht vielleicht nur halb so wild - ich nehm sie trotzdem da ich sie vertrage. Das ist halt ein bisschen so wie bei Versicherungen: Natürlich kostet das Geld, aber ich will ja gar nicht erst die Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen. Und von allem ist man auch dann nie geschützt.
Aus meiner Sicht essentiell:
- Das beste Mittel gegen Malaria ist der Schutz vor Stichen
- Bei Fieber auch Monate nach der Reise unbedingt an ebendiese denken und dies dann wirklich beim Arzt abklären lassen (und erwähnen)
Mit diesen beiden "Ratschlägen" ist die Diskussion Prophylaxe oder nicht vielleicht nur halb so wild - ich nehm sie trotzdem da ich sie vertrage. Das ist halt ein bisschen so wie bei Versicherungen: Natürlich kostet das Geld, aber ich will ja gar nicht erst die Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen. Und von allem ist man auch dann nie geschützt.
kOa_Master schrieb:
Aus meiner Sicht essentiell:
- Das beste Mittel gegen Malaria ist der Schutz vor Stichen
... das hilft dann auch gleichzeitig noch gegen Dengue, Chikungunya, Gelbfieber, West Nile Fever, Rift Valley Fever, Onchozerkose ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo Sandra
wir haben nach ärztlicher Absprache anfang des Jahres auf unserer Indochinareise 17 Tage Malarone als Prophylaxe genommen und erst irgendwann in Vietnam abgesetzt. Meine Mutter und mein Mann hatten keinerlei Nebenwirkungen, ich dagegen hatte die recht häufige Nebenwirkung sehr intensiver Träume. Während ich mich sonst 1-2x pro Monat erinnern kann, war es dort in wirklich jeder einzelne Nacht (und auch zwischendurch bei jedem Nickerchen im Auto oder so). Da das durch das Medikament ganz besonders intensiv und real wirkt, bin ich einmal mit einer leichten Panikattacke aufgewacht. Wenn man zu Alpträumen neigt, kann das wirklich unschön werden. Bei mir waren die Träume allerdings ganz überwiegend "interessant", so dass ich das trotz der einen Panikattacke unter dem Strich eher als Bonus verbucht habe. 😊 Ab der zweiten oder dritten Nacht nach Absetzen war wieder alles normal.
Gruß,
Thomas
wir haben nach ärztlicher Absprache anfang des Jahres auf unserer Indochinareise 17 Tage Malarone als Prophylaxe genommen und erst irgendwann in Vietnam abgesetzt. Meine Mutter und mein Mann hatten keinerlei Nebenwirkungen, ich dagegen hatte die recht häufige Nebenwirkung sehr intensiver Träume. Während ich mich sonst 1-2x pro Monat erinnern kann, war es dort in wirklich jeder einzelne Nacht (und auch zwischendurch bei jedem Nickerchen im Auto oder so). Da das durch das Medikament ganz besonders intensiv und real wirkt, bin ich einmal mit einer leichten Panikattacke aufgewacht. Wenn man zu Alpträumen neigt, kann das wirklich unschön werden. Bei mir waren die Träume allerdings ganz überwiegend "interessant", so dass ich das trotz der einen Panikattacke unter dem Strich eher als Bonus verbucht habe. 😊 Ab der zweiten oder dritten Nacht nach Absetzen war wieder alles normal.
Gruß,
Thomas
Wir kennen einige, bei denen die zuvor unangenehmen Nebenwirkungen (Albträume) weg waren, nachdem sie ihre Medikamenteneinnahme von „abends mit Alkohol“ zu „morgens mit Milch“ umgestellt hatten
Und zwar schon am gleichen Tag.
Milch ist im südlichen Afrika überall verfügbar.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, vor Medikamenteneinnahme den „Waschzettel“ zu lesen und sich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten.
Da steht es klar beschrieben, dass Mich die Resorption des Medikaments fördert.
Gruß lilytrotter
Und zwar schon am gleichen Tag.
Milch ist im südlichen Afrika überall verfügbar.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, vor Medikamenteneinnahme den „Waschzettel“ zu lesen und sich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten.
Da steht es klar beschrieben, dass Mich die Resorption des Medikaments fördert.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Ähm ... ich bin Abstinenzler und habe mich auch im übrigen an die Packungsbeilage (Einnahmezeiten usw.) gehalten. Als allgemeinen Rat kann man das natürlich nur unterschreiben, halte das aber eigentlich für eine Selbstverständlichkeit. Insofern will ich betonen, dass es sich um eine allgemein häufige Nebenwirkung handelt, die natürlich auch bei richtiger Einnahme auftritt. Vielleicht hilft aber der Hinweis dennoch dem einen oder anderen.
Gruß,
Thomas
Gruß,
Thomas
Hallo, Flotho, - schlechter Zeitpunkt für meinen Post, direkt nach deinem, denn natürlich meine ich dich nicht persönlich.
Es ist als allgemeiner Hinweis zu verstehen, das Medikament morgens mit Milch einzunehmen.
Der Rest ist Beiwerk.
Gruß lilytrotter
Es ist als allgemeiner Hinweis zu verstehen, das Medikament morgens mit Milch einzunehmen.
Der Rest ist Beiwerk.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Hallo, wir nehmen jetzt auf Empfehlung und Verschreibung des Tropeninstituts Berlin seit Anfang Oktober Doxycyclin AL 100 T. Ist außer in Deutschland als Malariapropylaxe zugelassen und häufig verwendet, ist preiswert, gut verträglich und gut wirksam, so die Ärztin. Nächste Woche endet nach über 3 Monaten unsere Einnahme und bisher haben wir beide keinerlei Nebenwirkungen und auch keine Malaria. Wir waren von Windhoek bis Arusha und zurück. Stiche konnten wir nicht wirklich vermeiden, trotzmehrfach täglichen Einsprühens, irgendwo hat das Womo Durchlässe.
Gruß Karibikmueller
Gruß Karibikmueller
Hallo
Doxycyclin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum. Nicht verwunderlich, dass gewisse Erreger resistent gegen Antibiotika sind...
Nachdenkliche Grüße
Carmen
Doxycyclin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum. Nicht verwunderlich, dass gewisse Erreger resistent gegen Antibiotika sind...
Nachdenkliche Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)