Quadrocopter / Drohnen ...

196 Antworten · 44,4k Aufrufe · gestartet 05. Aug. 2017 von BikeAfrica
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1'014 Beiträge · seit 201624. Okt. 2017 · #61
@pcb

Herzlichen Glückwunsch, daß es geklappt hat. Mit einer Genehmigung kann wenigstens keiner rummeckern bzw. die gern angedrohte Schrotflinte rausholen.

Aber sei so lieb und hilf mir im Detail auf die Sprünge:
Muß der genaue Tag des Flugs angegeben werden, oder reicht ein grober Zeitraum z.B. die Daten des Aufenthalts in Namibia oder wenigstens ein Fenster von ein paar Tagen?
Wie ist das mit den pins bzw. den Koordinaten zu verstehen? Wenn ich, um ein Beispiel zu nennen, die Schiffswracks oder an einem Berg filmen möchte, kreise ich dann das Fluggebiet ein und setze die äußeren Koordinaten als pins oder wie funktioniert das?
Kann man angeben, wo man fliegen möchte und wird einem gesagt, wenn es da nicht möglich ist (klar Nationalparks etc. brauchen gar nicht angefragt werden), gibt es eine Karte mit Flugverbotszonen, generell genehmigungsfähige Gebiete oder wie geht man vor?
Ist die Gebühr für den einen Antrag, oder muß bei jedem neuen Antrag gezahlt werden?

Danke schon mal
Yanjep

Ach ja: Ich wünsche guten Flug und viele schöne Filme
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2017
130 Beiträge · seit 201725. Okt. 2017 · #62
@yanjep
Im Formular wird ziemlich am Anfang um das Reisedatum gefragt. Das trägt man ein z.B 5.4.2018-30.4.2018. Danach kommt der "Abflug und Ankunftsort", da habe ich Windhuk und Roundtrip eingetragen.
Dann wollen die ALLE DROHNENSPEZIFISCHEN ANGABEN WISSEN. In diesem Fall habe ich mir von DJI die technischen Daten geholt. Dann gibt es noch ein paar Sicherheitsfragen, da hatte ich überhaupt keine Ahnung, aber der Senior flight director von dort hat mir geholfen und auf die Fragen die Antworten geliefert. Die Fragen die ÜBERHAUPT NICHT ZUTREFFEN werden mit n/a beantwortet.
Zu den Pins: Man muß in Google Maps ( wird explizit gefordert) dort Pins setzen wo man vor hat zu fliegen, außer in den Nationalparks, diese sind in Google Maps Grün gekennzeichnet.
Ich habe entlang meiner geplanten Route willkürlich Pins gesetzt, da ich ja keine Ahnung habe, ob ich dort wirklich hinfahre. Auch in der Walvisbay, knapp an der Grenze beim FRC, Sossusvlei, Waterberg und der Nähe vom Etosha Nationalpark. Ich dachte, da gibts Probleme aber mehr als ein "no flight" kann ja nicht kommen, aber selbst das wurde nicht beanstandet. Von dieser geplanten Route, mit den gesetzten Pins, habe ich dann einen Ausschnitt gemacht, mit dem Snippingtool, und versendet. Das war zu wenig!!!
Man muss jeden einzelnen Pin per Klick auswählen, dann erscheint das Koordinaten Fenster, ausschneiden und das wird dann anerkannt. Dieses Prozedere habe ich 18x gemacht.
Fertig!
1 Tag später habe ich die Nachricht erhalten, das alles in Ordnung ist und nach Vorlage der Zahlungsbestätigung die Bewilligung zugesendet wird.
1200N$ = 77 € - plus 11 € Bankspesen (Österreich) müssen an die Windhuk Bank entrichtet werden.
Die Bankdaten werden samt Echtheitszertifikat mitgesendet. Transferdauer ist etwa 3-4 Tage.
ACHTUNG UNBEDINGT IN AURO ÜBERWEISEN, DAS IST AUCH LAUT NCAA OK. Bei mir ist einmal eine Überweisung in N$ durchgeführt worden, auch bestätigt, aber das Geld ist nie angekommen. Wurde aber auch nicht abgebucht!
Alles in allem , hat das Bewilligungsprozedere etwa 1 Woche gedauert.
So, ich hoffe ich konnte Helfen.
LG
1'014 Beiträge · seit 201625. Okt. 2017 · #63
Ich danke ganz herzlich für die Mühe, das hilft mir weiter.

Yanjep
130 Beiträge · seit 201704. Nov. 2017 · #64
Nachtrag: Gestern wurde die Bewilligung zugesendet. Überwiesen habe ich etwa 1-2 Wochen vorher in € (78€). Auf der Bewilligung sind noch die einzuhaltenden Vorschriften vermerkt.
Offensichtlich wird die Fluggenehmigung erst kurz vor der Anreise übermittelt, da ich auch auch auf eine Nachfrage - warum es so lange dauert - eben eine solche Antwort bekommen habe: Sie bekommen die unterschriebene Bescheinigung kurz vor der Anreise.
Alles in allem, etwas kompliziert, aber es klappt und man braucht keine Bedenken wegen Beschlagnahmung und illegalem Fliegen haben, wo doch offensichtlich abgestraft wird.
Ich stelle mich hin, genieße die Landschaft und kann tolle Aufnahmen machen.
LG
24 Beiträge · seit 201720. Nov. 2017 · #65
Hallo und danke an Alle, die hier diese sehr wertvollen Infos Teilen!
Ich werde über den Jahreswechsel ebenfalls in Namibia unterwegs sein und würde gerne meine Drohne einsetzen.
Je besser die Vorabinformation, desto schneller wird es wohl auch mit der Genehmigung gehen.
Eigentlich sind wir ja wohl alle in NPs unterwegs und meine Fragen sind:
- gibt ihr dann Flugkoordinaten am Rande eines NPs an?
- gibt es eine Liste der "Parks", in denen man nicht fliegen darf? Wie sieht es beispielsweise mit "Waterberg Plateau Park"etc. aus? Fallen diese Gebiete auch unter das Flugverbot?
vdiv
Rudi
33,1k Beiträge · seit 200620. Nov. 2017 · #66
Hallo Rudi,
- gibt es eine Liste der "Parks", in denen man nicht fliegen darf? Wie sieht es beispielsweise mit "Waterberg Plateau Park"etc. aus?
alle staatlichen Schutzgebiete fallen under ein generelles Verbot: https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiete_in_Namibia

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
130 Beiträge · seit 201707. Dez. 2017 · #67
Hallo an alle die das Thema Drohnen interessiert.
Bin wieder zurück aus Namibia. Abgesehen davon, dass mich dieses Land von A- Z fasziniert hat, war ich von den Flugmöglichkeiten mit der Drohne begeistert.
Es gibt endlose Gegenden won man problemlos, und absolut ohne Gefahr jemanden zu belästigen, fliegen kann.
Ich hatte mehrfach das Glück, dass sogar Farmer mich aufforderten bei ihnen zu fliegen und ich habe wunderschöne Tieraufnahmen. Aber im Gepäck immer dabei meine Fluggenehmigung!
Spannenderweise habe ich nur eine einzige Einschränkung gelesen und zwar im Madisa Camp. Dort stand " No Drones".
Aber nach kurzer Nachfrage durfte ich 1 Stunde fliegen, was ich aber komplett versäumt habe. Dort gibt es angeblich Wüstenelefanten. What ever, das habe ich halt nicht gemacht.
Aber was mich wunderte war, das nicht einmal in Etosha ein Verbots Schild war, oder ich gefragt wurde ob ich eine Drohne habe.
Prinzipiell sind viele Farmer selbst richtige Drohnenfans. Auch um Wilderer auzuspühren, was aber kaum gelingt, da die Aufnahmedistanz zu groß ist.
Alles in allem, kann ich die Mitnahme von Drohnen uneingeschränkt empfehlen.
Ich hatte den Eindruck, dass ich der Einzige war, der so ein Ding mit hatte.
Der Flug in Nationalparks ist zwar verboten, aber einen kleinen Blick in diesen kann man schon werfen. Und bösartige Ranger die Strafen kassieren habe ich keinen Einzigen gesehen.
Aber zu beachten ist schon, eine Bewilligung sollte an Board sein. Bei der Einreise wird der Koffer noch einmal extra durchleuchtet. Ich wurde sogar aussortiert, aber eher wegen der Messer. Die Drohne hatte ich in einer Tasche um die Schulter gehängt. Es hat keinen Menschen interessiert was da drinnen war. Und von Beschlagnahmungen keine Rede.
Also viel Spass beim Fliegen
1'042 Beiträge · seit 201607. Dez. 2017 · #68
Hallo,
pcb schrieb:
Aber was mich wunderte war, das nicht einmal in Etosha ein Verbots Schild war, oder ich gefragt wurde ob ich eine Drohne habe.
das wundert mich aber auch ziemlich. Fakt ist, dass es verboten ist im Etosha Drohen fliegen zu lassen und dass normalerweise am Eingang zum Park auch nach Drohnen gefragt wird. Zusätzlich gibt es einen Liste, was alles im Park verboten ist, die normalerweise der Fahrer des Fahrzeugs auch unterschreiben muss, dass er das zu Kenntnis genommen hat (und sich auch daran halten wird).

Ich wurde jedenfalls im April dieses Jahr explizit gefragt ob ich Schusswaffen, Bomben (war ein Scherzkeks) oder Drohnen dabei hätte. In der Regel wird bei Mitnahme einer Drohne in den Park das Behältnis in der die Drohne mitgeführt wird verplombt.
pcb schrieb:
Auch um Wilderer auzuspühren, was aber kaum gelingt, da die Aufnahmedistanz zu groß ist.
Das ist ja eine fadenscheinige Ausrede. Die Reichweite einer "normalen" Drohne die man so im Koffer mit nimmt wird wohl kaum ausreichend sein um "so weit ins Land" zu fliegen, wo sich diese illegalen Aktivitäten abspielen. Wilderer werden wohl kaum an den Touristischen Hauptstrecken ihr Unwesen treiben, da die Gefahr entdeckt zu werden doch sehr groß wäre. Ich gehe einmal davon aus, dass Du Deine Drohne auf Sicht fliegst. Und wie identifiziert man jemanden einwandfrei als Wilderer?!?
Außerdem entdeckt man eine (handelsübliche) Drohne in der Regel eher, bevor man selber entdeckt wird. Bewaffnet kann ein Wilderer dann entscheiden die Drohne zum Absturz zu bringen oder sich selbst so zu tarnen, dass man kaum auszumachen ist.

Ich bin ja für den Einsatz von Drohnen gegen die Wilderei. So eine militärische Aufklärungsdrohne mit Hochleistungskameras, Nachtsicht, Wärmesuchsystem und was die sonst noch kann wäre da vielleicht wirklich hilfreich. Alternativ auch eine extra für diese Aufgabe geschaffene Drohne, die speziell für diesen Zweck entwickelt würde.

Gruß Markus
33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2017 · #69
Hallo pcb,
Der Flug in Nationalparks ist zwar verboten, aber einen kleinen Blick in diesen kann man schon werfen.
bis zu diesem Satz fand ich Deinen Bericht interessant... aber damit hast Du leider gezeigt, warum Drohnen eigentlich für "Normalos" verboten gehören.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2017
33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2017 · #71
Und weil jemand mit dem Auto zu schnell fährt, sollen dann alle Autos verboten werden?
das würde zumindest weltweit seeehr helfen was die Verkehrsunfälle angeht. Hat doch mal ein kluger Mann gesagt, dass man Kriege ganz einfach vermeiden kann, indem man die Menschen abschafft 😉

Viele Grüße
Christian
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120 Beiträge · seit 201507. Dez. 2017 · #72
Markus615 schrieb:

Das ist ja eine fadenscheinige Ausrede. Die Reichweite einer "normalen" Drohne die man so im Koffer mit nimmt wird wohl kaum ausreichend sein um "so weit ins Land" zu fliegen, wo sich diese illegalen Aktivitäten abspielen. Wilderer werden wohl kaum an den Touristischen Hauptstrecken ihr Unwesen treiben, da die Gefahr entdeckt zu werden doch sehr groß wäre. Ich gehe einmal davon aus, dass Du Deine Drohne auf Sicht fliegst. Und wie identifiziert man jemanden einwandfrei als Wilderer?!?
Außerdem entdeckt man eine (handelsübliche) Drohne in der Regel eher, bevor man selber entdeckt wird. Bewaffnet kann ein Wilderer dann entscheiden die Drohne zum Absturz zu bringen oder sich selbst so zu tarnen, dass man kaum auszumachen ist.

Ich bin ja für den Einsatz von Drohnen gegen die Wilderei. So eine militärische Aufklärungsdrohne mit Hochleistungskameras, Nachtsicht, Wärmesuchsystem und was die sonst noch kann wäre da vielleicht wirklich hilfreich. Alternativ auch eine extra für diese Aufgabe geschaffene Drohne, die speziell für diesen Zweck entwickelt würde.

Gruß Markus
Hallo Markus,

Ich finde eine Drohne kann für Wilderer auch eine abschrekenden Funktion haben. Es gibt ja viele privatfarms deren Ecken mit eine heutzutage "normale" Drohne (reichweite über 5 km) überfliegen und kontrollieren kann. Auch wenn man die Wilderer nicht unbedingt sehen kann.
Wie kann man als Wilderer identifizieren?? Wenn jemand auf eine Privatfarm ist ohne Erlaubniss kann man davon ausgehen dass er dort nichts zu suchen hat....
Es gibt ja nicht nur wilderer die Nashörner töten...

LG Renzo
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2017
33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2017 · #73
Hi zusammen,

das NCAA hat jetzt auch, aufgrund der "Flut" an Nachfragen, eine Seite zum Thema Drohnen-Lizenz angelegt: http://www.dca.com.na/sos-fops-rpa.htm

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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1'042 Beiträge · seit 201607. Dez. 2017 · #74
Hallo Renzo,
Renzo schrieb:
Ich finde eine Drohne kann für Wilderer auch eine abschrekenden Funktion haben.
Ich sag doch gar nichts anderes...
Renzo schrieb:
Es gibt ja viele privatfarms deren Ecken mit eine heutzutage "normale" Drohne (reichweite über 5 km) überfliegen und kontrollieren kann. Auch wenn man die Wilderer nicht unbedingt sehen kann.
Dann steuert der Farmer oder ein Bekannter die Drohne und fliegt damit über Privatgrund, also sein EIGENES Grundstück. Das ist keine so schlechte Idee und daran wird sich auch niemand stören (außer die Wilderer vielleicht).
Renzo schrieb:
Wie kann man als Wilderer identifizieren?? Wenn jemand auf eine Privatfarm ist ohne Erlaubniss kann man davon ausgehen dass er dort nichts zu suchen hat....
Wenn jemand fremdes in meinem Garten läuft, dann weiß ich auch, dass der da nicht hin gehört. Es gibt natürlich immer mehrere Gründe warum jemand so etwas macht, es muss ja nicht immer ein Einbrecher sein, möglicherweise hat er nur andere Interessen wird aber dennoch in jedem Fall verjagt werden.
Wenn ich aber als Tourist durch das wunderschöne Namibia reise, dann werde ich keinerlei Ahnung haben ob der oder diejenige zu der Farm gehört und ob deren Aufenthalt erlaubt oder zumindest geduldet ist. Wie soll man als Tourist unterscheiden können ob es sich um einen Jäger oder Wilderer handelt? Logischerweise wenn der Farmer den Flug der Drohne erlaubt und da begeistert zu sieht ist das etwas anderes, als wenn man einen "kurzen Blick" mit der Drohne illegal irgendwo "wagt".
Renzo schrieb:
Es gibt ja nicht nur wilderer die Nashörner töten...
Klar, aber selbst wenn ich vorbei fahre, während gerade ein totes Tier auf einen Pickup geladen wird, dann weiß ich auch nicht ob das jetzt gewildert oder legal geschossen wurde. Ich würde da auch nicht anhalten und nachfragen... 😉

Die Ausrede für illegales Drohnen steigen lassen kann nicht sein, dass man Ausschau nach Wilderern hält.

Für ein Verbot von Drohnen bin ich auch nicht. Ein Drohnenführerschein wäre allerdings eine sinnvolle Sache und vor allem hohe Strafen, wenn sich jemand über alle Regeln und Gesetze hinweg setzt. Zusätzlich gehört eine Kennzeichnungspflicht eingeführt, so dass es leicht möglich ist den Besitzer so einer Drohne heraus zu finden. Gäbe es keine KFZ Kennzeichen, dann würde auch jeder so fahren wie er gerade lustig ist, wenn er sicher sein kann z.B. für Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht belangt zu werden.

Gruß Markus
120 Beiträge · seit 201507. Dez. 2017 · #75
@Markus651
🙂 alles klar! Ich wollte nur unterscheiden zwischen benutzung von Drohnen von Touristen (die ja nicht unterwegs sind um Wilderer aufzuspüren) und von privaten auf Privatland.

Lg.
Renzo
130 Beiträge · seit 201707. Dez. 2017 · #76
travelNAMIBIA schrieb:Hallo pcb,
Der Flug in Nationalparks ist zwar verboten, aber einen kleinen Blick in diesen kann man schon werfen.
bis zu diesem Satz fand ich Deinen Bericht interessant... aber damit hast Du leider gezeigt, warum Drohnen eigentlich für "Normalos" verboten gehören.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Damit kein Mißverständnis aufkommt.....hier ist nicht die Rede von Etosha!!!!!!!... und selbst da könnte man von der Ostseite über den Park fliegen, wo man sich außerhalb der Abgrenzung befindet. Ich habe selbst entlang des Vet Fence etliche Tiere gesehen, die man ohne weiteres hätte filmen können.
Das man Tiere aufscheucht ist nicht mein Ansinnen, doch habe ich von ansässigen Farmern etliche Drohnenaufnahmen gesehen, die sogar Bergzebras filmten und stolz erzählt haben, dass sie etwa 500m mit der Drohne aufgestiegen sind. Also von Sichtflug keine Rede mehr.
Das einzig "Verbotene" was ich gemacht habe war ein Flug bei Henties Bay über ein Schiffswrack und selbst da schaute mir die Polizei zu, die gelangweilt im Auto saß, weil dort eine Baustelle ist. Ich wusste aber nicht, dass ich mich in einem Nationalpark befinde, das habe ich erst zu Hause gesehen.
Noch etwas.....! Warum sollten "Normalos" nicht was Abnormales machen dürfen?
33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2017 · #77
Hi pcb,
Noch etwas.....! Warum sollten "Normalos" nicht was Abnormales machen dürfen?
ich meinte es im Sinne von "wer sich nicht an Regeln halten kann, hat mit der Drohne in Namibia mMn nichts verloren".

Hi Markus,
Ein Drohnenführerschein wäre allerdings eine sinnvolle Sache und vor allem hohe Strafen, wenn sich jemand über alle Regeln und Gesetze hinweg setzt. Zusätzlich gehört eine Kennzeichnungspflicht eingeführt, so dass es leicht möglich ist den Besitzer so einer Drohne heraus zu finden.
gibt es in Deutschland ja bereits alles. Und in Namibia gibt es jetzt immerhin die Pflicht zur Einholung einer Fluggenehmigung.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2017
130 Beiträge · seit 201707. Dez. 2017 · #78
Markus615 schrieb:
Die Ausrede für illegales Drohnen steigen lassen kann nicht sein, dass man Ausschau nach Wilderern hält.

Für ein Verbot von Drohnen bin ich auch nicht. Ein Drohnenführerschein wäre allerdings eine sinnvolle Sache und vor allem hohe Strafen, wenn sich jemand über alle Regeln und Gesetze hinweg setzt. Zusätzlich gehört eine Kennzeichnungspflicht eingeführt, so dass es leicht möglich ist den Besitzer so einer Drohne heraus zu finden. Gäbe es keine KFZ Kennzeichen, dann würde auch jeder so fahren wie er gerade lustig ist, wenn er sicher sein kann z.B. für Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht belangt zu werden.

Gruß Markus
Also den Farmern ist das völlig egal ob Verbot oder nicht, solange er sein Eigentum schützt. Mir hat jemand erzählt, dass allein in seiner Umgebung, vergangenes Jahr ca. 500Stk. Wild gewildert wurden. Er selbst war auch davon betroffen. Das alles war vor der Weihnachtszeit.
Zum Thema Flugführerschein.
Was soll das bringen?
Jedes Land hat seine eigene Reglementierung.
In Österreich zB. benötigt man für einen Oktokopter einen Flugschein mit Prüfung, für einen Quadrokopter nicht, sondern nur eine Fluggenehmigung, die 330€/Jahr kostet.
Flughöhe ist begrenz auf 150 m.

In Deutschland ist die Zulassung für einen Quadrokopter, je nach Bundesland, kostenfrei und die Flughöhe ist auf 120 m beschränkt, allerdings gibt es eine Kennzeichnungs Pflicht in Form eines unzerstörbaren Aufklebers, wo Name und Adresse zu sehen sind.

In Frankreich fliegen die Leute entlang der Cote D´Azure über die Badegäste und kein Mensch regt sich auf.

Ich wäre allerdings auch für eine Reglementierung. Es kennt sich kein Mensch mehr aus.
LG
130 Beiträge · seit 201707. Dez. 2017 · #79
travelNAMIBIA schrieb:Hi pcb,
ich meinte es im Sinne von "wer sich nicht an Regeln halten kann, hat mit der Drohne in Namibia mMn nichts verloren".
Wie willst Du das in Namibia, oder sonst wo, kontrollieren. Das Land ist viel zu groß und eine Drohne ist kaum auszumachen.
Schon gar nicht wer sie steuert. Die Dinger haben eine Reichweite von 7 km!!!! und steigen auf bis zu 4500 m. Landen tun sie selbstständig.
Klar ist, Regeln gehören eingehalten, aber hast Du dich in deinem Leben an alle Regeln gehalten?
Sei es im Straßenverkehr oder sonst wo.
Das wäre etwa so, wenn Du in Deutschland zu Gast bist, in einem Auto eine Stop Tafel überfährst und danach Einreiseverbot bekommst. Lächerlich.
33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2017 · #80
Hi pcb,
Klar ist, Regeln gehören eingehalten, aber hast Du dich in deinem Leben an alle Regeln gehalten?
das Thema hatten wir schon an anderen Stellen im Forum zur Genüge. Ja , ich versuche mich an Regeln zu halten, insbesondere
- wenn ich weiß, was Falsch ist (im Vorliegenden: Einflug in einen Nationalpark) und
- ich Gast in einem Land bin (im Vorliegenden: Du in Namibia).

Aber so unterscheidet eben jeder was "lächerlich" ist. Ich fliege hier auch fleißig mit meiner Drohne rum, aber eben nur da wo ich darf (und das schleißt z.B. nicht meinen Stadtteil in Windhoek ein :-()

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2017