(Mal wieder) Warnung: Fahrverhalten Touristen

808 Antworten · 145k Aufrufe · gestartet 23. Juli 2017 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200605. März 2024 · #722
A timely reminder to those hiring vehicles in Namibia to please, please drive with great care on the gravel roads. Yesterday, on our way from Maltahohe to Solitaire we came upon this recent wreck. Fortunately the occupants appear to have been evacuated and are hopefully OK. As you can see, the road here is wide and straight, with just a slight camber. It appears to be a case of driving too fast, and simply losing control, over-correcting and then a roll into the ditch. You can see the swerving tracks on the road. Apart from the obvious extreme health risks, the renters are almost certainly now facing a massive bill. Whatever insurance you choose, it will never cover 'reckless driving' and almost all vehicles are tracked, meaning that if the driver of this particular vehicle was travelling at over 80 km/h at the time of the accident, he will now face paying for a new fully equipped V8 Landcruiser with all other costs - that's going to be a very expensive lesson.
Quelle und Fotos: https://www.facebook.com/groups/1141213682749677/posts/2333440826860284/
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
155 Beiträge · seit 200705. März 2024 · #723
Frontalzusammen-Stöße sind für mich der größte Albtraum.
Ein Gefühl davon haben wir vor einem Jahr auf dem Weg nach Mata Mata bekommen. Urplötzlich tauchte in mehreren 100m Entfernung ein auf unserer Fahrspur entgegen kommender Wagen auf. Was tun? Man kann sich kaum vorstellen wie schnell sich die Distanz zwischen den Fahrzeugen verringert, es bleiben nur wenige Sekunden zu entscheiden, was man tuen will. 😈 😈 😈 😈

Mögliche Optionen:
Lösung a:
Man bleibt in seiner Spur, vermindert die Geschwindigkeit so weit es geht. Träumt der Entgegenkommende weiter, kommt es zum Crash und man ist wahrscheinlich tot, aber unschuldig.
Lösung b:
Man zieht den Wagen nach rechts. Wacht der Entgegenkommende aber im letzten Moment noch auf und korrigiert seinen Fehler, knall es trotzdem und man ist auch tot. Dazu kommt auch noch, das man dieses selbst verschuldet hat.
Lösung c:
Man weicht nach links über den Seitenstreifen in den Weidezaun aus. Der Zaun kostet nix und die paar Kratzer am Auto sind zu verschmerzen. Was aber wenn ein großer Stein oder ein tiefes Loch im Wege ist. Dann ist ein Überschlag sicher. Der andere Wagen fährt unbehelligt durch, man selbst hat den kapitalen Schaden, aber eine Change zu überleben.

Wir waren wie gelähmt und sind in unserer Spur geblieben. Gebremst und mit Lichthupe und Horn versucht den Geisterfahrer zu wecken und wollten im letzten Moment in den Zaun. Ob wir dazu wirklich den Mumm gehabt hätte, ist nicht bewiesen. Glücklicherweise hat der Schläfer doch noch den Fehler erkannt und ist ca. 50 m vor uns auf seine Seite zurück und knapp an uns vorbei gerauscht. Auch wenn es sich anders angefühlt hat, ist der andere Wagen nicht über 100 km/h gefahren, wir waren schon auf 50 km/h runter. Schwein gehabt, aber die Nerven lagen blank.

LG
Peter
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
zuletzt bearbeitet 05. März 2024
22 Beiträge · seit 202405. März 2024 · #724
Ich war vor fünf Tagen auf der gleichen Strecke unterwegs und mitunter sprachlos, mit welcher Speed mir da ganz offenkundig gemietete Geländewagen entgegenkamen. Zumal es dort das Problem der „Blind Crests“ gibt - also steile Auf- und Abfahrten, bei denen man keinen entgegenkommenden Verkehr sehen kann. Ein Wagen hob regelrecht ab, als er mit zu hoher Geschwindigkeit in eine Senke raste, die sofort wieder steil anstieg. Glücklicherweise ist nichts passiert….
16,9k Beiträge · seit 201206. März 2024 · #725
travelNAMIBIA schrieb:
A timely reminder to those hiring vehicles in Namibia to please, please drive with great care on the gravel roads. Yesterday, on our way from Maltahohe to Solitaire we came upon this recent wreck. Fortunately the occupants appear to have been evacuated and are hopefully OK. As you can see, the road here is wide and straight, with just a slight camber. It appears to be a case of driving too fast, and simply losing control, over-correcting and then a roll into the ditch. You can see the swerving tracks on the road. Apart from the obvious extreme health risks, the renters are almost certainly now facing a massive bill. Whatever insurance you choose, it will never cover 'reckless driving' and almost all vehicles are tracked, meaning that if the driver of this particular vehicle was travelling at over 80 km/h at the time of the accident, he will now face paying for a new fully equipped V8 Landcruiser with all other costs - that's going to be a very expensive lesson.
Quelle und Fotos: https://www.facebook.com/groups/1141213682749677/posts/2333440826860284/
Ich hebe diesen Satz noch einmal hervor:


... if the driver of this particular vehicle was travelling at over 80 km/h at the time of the accident, he will now face paying for a new fully equipped V8 Landcruiser with all other costs - that's going to be a very expensive lesson.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 06. März 2024
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200624. Apr. 2024 · #726
Nicht durch Touristen, aber mit Touristen. Zwei Busse sind heute beim Gaubpass zusammengestoßen. Wohl mind 1 Toter und 50 Verletzte.

Viele Grüße
Christian
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4 Beiträge · seit 202424. Apr. 2024 · #729
Wir sind gerade erst gestern diese Strecke Richtung Walvis Bay gefahren. Der Zustand ist bis ca 100 Kilometer vor Walvis Bay größtenteils eine Katastrophe und es ist erschreckend, was da überholt und mit entsprechend unangepasster Geschwindigkeit gefahren wird - nicht nur, aber auch gerade durch Reisebusse.
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200624. Apr. 2024 · #731
Also vor 3 Wochen war die Strecke bis auf ganz wenige Abschnitte Ok bis sehr gut. Ich fürchte eher, dass die gute Strecke zur Zeit zu stärkerem Rasen verleitet..
so ist es. Die Strecke ist zu 2/3 bereits komplett neu aufgebaut und wie eine Autobahn.

Viele Grüße
Christian

P.S. Zum Unfall: 2 Tote, 40 Verletzte; 4 Fahrzeuge waren involviert.
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7'296 Beiträge · seit 200624. Apr. 2024 · #732
travelNAMIBIA schrieb:
P.S. Zum Unfall: 2 Tote, 40 Verletzte; 4 Fahrzeuge waren involviert.

Wahnsinn, vier Fahrzeuge ... ich erinnere mich noch an die Zeit, als man auf der gesamten Strecke vier Fahrzeuge am ganzen Tag gesehen hat. Jetzt scheint es wirklich wie eine Autobahn zu sein.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201225. Apr. 2024 · #733
Two die in tourist horror accident involving 54 tourists

... „Es wurde behauptet, dass ein Fahrer eines Scania-Busses aus Richtung Windhoek bergab fuhr, als dessen Bremsen angeblich versagten. Anschließend verlor er Berichten zufolge die Kontrolle über den Bus und prallte gegen einen stehenden Parkplatz, der am Straßenrand stand und glücklicherweise ohne Insassen war. Der Bus stieß dann mit einem Mercedes-Benz-Bus zusammen, der aus der entgegengesetzten Richtung von Walvis Bay bergauf fuhr“, sagte Shapumba. ...

... Er berichtete auch, dass der Scania-Bus 22 Passagiere hatte, allesamt Ausländer. Von diesen 22 Passagieren erlitten 20 mittelschwere bis schwere Verletzungen. Zwei von ihnen, 69 und 72 Jahre alt, Frauen, erlagen ihren Verletzungen. Der Fahrer dieses Busses war ein 46-jähriger Mann aus Namibia. ...


LG
Logi
1'223 Beiträge · seit 201025. Apr. 2024 · #734
Die Geschichte von Bremsversagen vermag ich so ohne weiteres nicht zu akzeptieren, denn heutige Busse haben viele Sicherungen die dieses verhindern. Eher vermute ich Raserei.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200626. Apr. 2024 · #735
Die Geschichte von Bremsversagen vermag ich so ohne weiteres nicht zu akzeptieren, denn heutige Busse haben viele Sicherungen die dieses verhindern. Eher vermute ich Raserei.
In der vorläufigen polizeilichen Akte dazu ist von "hat die Kontrolle über den Bus verloren" die Rede.

Viele Grüße
Christian
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16,9k Beiträge · seit 201226. Apr. 2024 · #736
MVA fund offers support to tourists involved in accident

... Der namibische Motor Vehicle Accident (MVA)-Fonds bietet Unterstützung für Touristen an, die bei einem Autounfall verletzt wurden ...
Ausländische Staatsangehörige in Namibia haben für die Dauer ihres Aufenthalts im Land Anspruch auf medizinische Behandlung und Verletzungsbehandlung. Wenn ein ausländischer Staatsangehöriger bei einem Verkehrsunfall in Namibia tödlich verletzt wird, hat er außerdem Anspruch auf eine Bestattungsbeihilfe in Höhe von N$ 7000,00 ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201226. Apr. 2024 · #737
Swakop52 schrieb:Die Geschichte von Bremsversagen vermag ich so ohne weiteres nicht zu akzeptieren, denn heutige Busse haben viele Sicherungen die dieses verhindern. Eher vermute ich Raserei.
Der Fahrer des Touristenbusses, in dem zwei Menschen starben, wurde wegen fahrlässiger Tötung und rücksichtslosen Fahrens angeklagt. ...

TOURISTENBUSSE AM KUISEB-PASS VERUNGLÜCKT

Persönliche Anmerkung: Der Kleinbus war von Chamäleon Reisen.

LG
Logi
155 Beiträge · seit 200726. Apr. 2024 · #738
Swakop52 schrieb:Die Geschichte von Bremsversagen vermag ich so ohne weiteres nicht zu akzeptieren, denn heutige Busse haben viele Sicherungen die dieses verhindern. Eher vermute ich Raserei.
Wer nicht vor Ort war, wird wohl kaum in der Lage sein zu beurteilen, warum dieser schreckliche Unfall passiert ist. Ob ein technisches Versagen oder ein Fahrfehler vorgelegen hat, sollte man doch besser den zuständigen Behörden überlassen. Eine Anklage ist noch keine Verurteilung, führt aber hoffentlich zu einer vollständigen Klärung des Vorfalls, bei dem sich der/die Fahrer verantworten müssen. Zunächst ist es ein schwerer Unfall wie er immer und überall auf der Welt passieren kann.

Wenn es hier aber um das Fahrverhalten von Touristen gehen soll, dann möchte ich folgende Erfahrung beisteuern. Auf unserer letzten Tour im März hatten wir eine Reifenpanne auf der C14. Eigentlich keine große Sache und wir erschienen sicherlich auch nicht überfordert. In dieser Zeit, vielleicht 15 Minuten, sind wir von 8 Fahrzeugen passiert worden. 3 LKWs, die alle deutlich ihre Geschwindigkeit vermindert haben und uns staubfrei in zügiger Schrittgeschwindigkeit passiert haben. Ein Touristen-Auto mit zwei jungen Männern hielt an und fragte, ob sie helfen könnten. Ganz anders die übrigen 4 Mietwagen (mit Dachzelten). Diese verminderten nicht im Geringsten die Geschwindigkeit, würdigten uns keines Blickes und rasten mit mindestens 80km/h oder schneller an uns vorbei. Wir wurden "minutenlang" von einer dicken Staubwolke eingehüllt. Der Staub war schon sehr unangenehm und die Fahrweise halten wir für riskant und rücksichtlos, aber vielleicht wollten sie einfach nur Spaß haben.
LG Peter
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200601. Mai 2024 · #739
📎 PRTOURISTACCIDENT.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201216. Mai 2024 · #740
Und wieder die C 14!

Gleich 2x hinter einander sind Touristen mit ihren 4x4 Fahrzeugen - beide mit Dachzelt - auf der Low-Water-Bridge am Ghaub Pass verunglückt.

LG
Logi