MBMafy BéThemenstarter32 Beiträge · seit 201216. Juli 2017 · #1🤩
Hallo, zusammen, zunächst mal vielen Dank an die "Knäckebrote" Gerhard und Doreen für den höchst aufschlussreichen Film über die Sani-Pass-Überquerung. Lässt in unserem Fall aber noch Fragen offen, von denen wir mehr als genug haben:
Also, wir fahren Ende September von Jo´burg los, mit folgenden Etappen
1. Jo´burg - Klerksdorp
2. Klerksdorp - Kimberley - Bloemfontein.
3. Bloemfontein - Maseru (Lesotho)
4. Maseru - Mokhotlong (Lesotho)
5. Mokhotlong - Sani-Pass - Port Shepstone
6. Port Shepstone - Durban
7. Durban - Hluluwe - Mbabane (Swaziland)
8. Mbabane - Crocodile Camp (Kruger NP)
9. Crocodile Camp - Oliphants (Kruger NP)
10. Crocodile Camp - Punda Maria (Kruger NP)
11. Punda Maria - Massangir (Mosambik)
12. Massangir - Bilene
13. Bilene - Marraquene
14. Marraquene - Mbabane
15. Mbabane - Pretoria
16. Pretoria - Jo´burg
Wir haben einen Ford Ranger 4x4 Double Cab angemietet, laut Hetz dürfen wir rüber nach Mosambik damit.
Neben der generellen Machbarkeit der Tagesetappen, die ich anhand (o.k., vielleicht nicht völlig hieb-und stichfest) Google maps zusammenklamüsert habe, interessiert uns vor allem, wie es am Sani-Pass in Fahrtrichtung Mokhotlong, also Lesotho, rüber nach Südafrika aussieht. Wenn ich richtig gesehen habe, ist auf der Seite Lesotho schon asphaltiert und die kritischen Schotterserpentinen liegen auf südafrikanischer Seite, d.h., wir fahren diese Killerkurven runter statt rauf, ist das korrekt?
Irgendwer hat geschreiben, das es eine Art "Einbahnverkehrsregelung ab 15 Uhr gibt, wie genau läuft das? Heisst das, wir müssen bis 15 Uhr warten, bis wir runterfahren dürfen oder können vormittags womöglich gar nicht rauf??? Ist die Tagesetappe Mokhotlong - Port Spehstone tatsächlich in "nur" 6 Stunden machbar? Oder nicht realistisch?
Fragen über Fragen, wie ihr seht, um Antworten wären wir sehr dankbar!
Grüsse
Mafy Bé
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201616. Juli 2017 · #2Hallo Mafy Be,
sollen die Etappen die du oben angeführt hast tatsächlich Eintagesetappen sein? 🤩
Gruß Gina
maddy2'167 Beiträge · seit 200916. Juli 2017 · #3Hallo Mafy Be,
Also von Einbahnverkehrsregelungen am Sani Pass hab ich noch niemals was gehoert! Worauf du achten musst sind die Schliessungszeiten der Zollposten, der in Suedafrika sowie der in Lesotho! Schau mal hier, wie die Fahrt (in beide Richtungen) bei Scheisswetter ungefaehr aussieht:
http://www.suedafrika-forum.org/reise-informationen/10145-erstens-kommt-es-anders-und-zweitens-als-man-denkt/Auch ich hoffe fuer dich, dass die Etappen, die du da auffuehrst, nicht Eintagesetappen sind!!
Gruss aus Sodwana
Maddy
MBMafy BéThemenstarter32 Beiträge · seit 201216. Juli 2017 · #4Hallo,
danke schon mal für die Antworten.
Natürlich machen mich die Antworten nachdenklich: ich war - bislang - der Meinung, das die Tagesetappen realistisch sind. Klar, die grössten Brocken sind die Etappen Mokhotlong - Port Shepstoe und dann Durban - Mbabane.
Den Zuschriften entnehme ich, das man sich auf GM offenbar so gut wie gar nicht verlassen kann?
In Bilene und in Marraquene bleiben wir jeweils 2 Tage.
Um´s mal zu präzisieren: welche Etappen erscheinen Euch unrealistisch? Wie lange wäre man auf den Etappen realiter unterwegs?
Danke schon mal
Mafy Bé
freshy3'883 Beiträge · seit 201116. Juli 2017 · #5maddy schrieb:
Also von Einbahnverkehrsregelungen am Sani Pass hab ich noch niemals was gehoert! Worauf du achten musst sind die Schliessungszeiten der Zollposten, der in Suedafrika sowie der in Lesotho! Schau mal hier, wie die Fahrt (in beide Richtungen) bei Scheisswetter ungefaehr aussieht:
Nach unseren Erfahrungen geht es morgens von SA rauf auf den Sani Pass. Um 3:00 Uhr pm beginnt die Fahrt wieder hinunter. Wir hatten morgens keinerlei Gegenverkehr, und es kam ab 3:00 Uhr auch niemand mehr herauf. Ob das offiziell geregelt ist, weiß ich allerdings nicht.
Ich würde in Lesotho unbedingt eine Etappe mehr einbauen.
LG freshy
maddy2'167 Beiträge · seit 200916. Juli 2017 · #6Hallo Freshy,
Nein, das ist nicht offiziell geregelt, das sind bestenfalls die Standard Zeiten fuer die Tagestuouren von Underberg / Himeville.
Sani Mountain Lodge hat einen Shuttle service fuer seine Kunden, der geht, vom SA border post, um 11:30 und 15:30 hoch, und um 9:30 und 13:30 von der Lodge runter.
Hallo Mafi Be,
Um´s mal zu präzisieren: welche Etappen erscheinen Euch unrealistisch? Wie lange wäre man auf den Etappen realiter unterwegs?
Hmm, der ganze Trip scheint mir unrealistisch, nicht nur die Etappen! Was erwartest du von deinem Urlaub?
Klerksdorp, Bloemfontein, Maseru, Port Shepston, Durban, Mbabane, Crocodile Bridge (nehme ich mal an), Olifants, Punda Maria (viel zu kurz fuer den Kruger Park) - die Mozambique Etappe kann ich nicht beurteilen - dann Mbabane, Pretoria, Johannesburg.... Was hast du an all diesen Orten vor? Fuer die schoenen Orte hast du gar keine Zeit! Aber du musst ja sicher gewisse Vorstellungen von deinem Urlaub haben. Fuer mich waere das nichts.
Gruss aus Sodwana
Maddy
MBMafy BéThemenstarter32 Beiträge · seit 201216. Juli 2017 · #7Hallo, Maddy
danke´für die Nachricht, aber da wir in Lesotho morgens früh von Mokhotlong aus starten, dann rüber über den Pass wollen, erscheint mir ein weiterer Stopp in Lesotho wenig sinnvoll, allenfalls drüben auf SA-Seite (z.B. in Underberg) Mich interessiert vorrangig, ob die Etappe Mokhothlong-Port Shepstone an enem Tag machbar ist und wie lange das dauert, laut GM ca 6 Stunden......Laut GM von Mokhotlong bis zur Passhöhe 1,5 Std! Schent ja geteert zu sein, die Haarnadelserpentinen beginnen ja abwärts in Richtung SA.
Danke an alle, bin überrascht über die rege Teilnahme, was mich sehr erfreut und bewegt!
Mafy Bé
M@rie1'680 Beiträge · seit 200716. Juli 2017 · #8nur noch mal zum Verständnis.... ihr plant diese Tour in 18 Nächten abzureißen und das bis auf Bilene und in Marraquene als "one-night-stopp-Tour"?
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
MBMafy BéThemenstarter32 Beiträge · seit 201216. Juli 2017 · #9Hallo,
ja, so ist bislang der Plan............die genannten Orte sind als Übernachtungsstop gedacht, ich war eigentlich der Meinung, das man unterwegs Zeit zum Gucken und Anhalten hat...........sind Tagesetappen von ca. 200 Kilometer (bis auf die Sani-Pass-Tour und Durban-Mbabane) denn sooooo unrealistisch?
Lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren und könnte das ganzze umswitchen.... 😉
Danke
Mafy Bé
LEleserGast16. Juli 2017 · #10Guten Abend Mafy Be,
@ Interesse: Hier gibt es ja immer wieder total überfrachtete Reisepläne, aber dieser ist schon Sonderklasse, daher mein persönliches Interesse. Ich übernehme das in mein Kuriositätenkabinett für modernes Reisen und danke dir ausdrücklich und herzlich dafür.
@ deine Route(n):
Falls du nicht Freunde oder Verwandte in Kimberley, Bloemfontein, Pretoria etc. besuchen möchtest, würde ich das alles komplett streichen. Damit wären schon einige Kilometer aus deiner Route weg, obwohl noch immer viel zu viel übrigbleibt. Deine (Fehl-)einschätzung betreffend Fahrzeiten beruht vielleicht auch darauf, dass du auf den Fernverbindungen vollausgebaute Autobahnen vermutest und die Verkehrsverhältnisse nicht berücksichtigst, von Baustellen bis Verkehrsaufkommen. Zu einem falschen Zeitpunkt, kann alleine die Ein-/Ausfahrt in Pretoria, Bloemfontein oder JHB ein bis zwei Stunden beanspruchen.
Ich nehme an, dass dein Motiv für Besuche von Nationalparks die Beobachtung der Wildtiere ist. Diese Erwartung wirst du so nicht erfüllen. Du wirst wohl Tiere sehen, aber nicht beobachten. Zwei bis drei Stunden in Hluhluwe sind sinnlose Zeitverschwendung. Von Crocodile Bridge nach Punda Maria sind ca. 380 km (!!)…. wann schaust du da noch?
Meine Empfehlung: Streiche die Hälfte, von Kimberley bis Mozambique, und genieße den Rest……denn der nächste Zoo in deiner Nachbarschaft ist billiger als der Kruger.
Grüße und wünsche viel Erfolg für die Neuplanung
PS: Und wenn du das wirklich alles reinpacken möchtest, wäre eine organisierte Bustour die bessere Variante. Da kannst du schauen und fährst nicht wegen Übermüdung in den Graben. Und das ist jetzt nicht ironisch gemeint.
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201616. Juli 2017 · #11Hallo nochmal Mafy Be,
auf GM kann man sich, solange man keine 4x4 Strecken wählt, mehr oder weniger sehr wohl verlassen,
aber ich gehe doch davon aus, dass ihr auf diesen Strecken etwas sehen/erleben wollt,
also das tun, was den eigentlichen Urlaub ausmacht; oder liege ich da falsch???
Ich meine, klar kannst du diese Etappen an einem Tag fahren, sonst aber nichts.
Und mit nichts, meine ich echt NICHTS!
Keine Tour in Kimberley, kein Halt an einem hide um Tiere zu beobachten, ect., ect.
Allein wenn ich mir die geplanten Tagesstart- und Endpunkte ansehe,
frage ich mich wie und warum man so eine Reise durch den Krügerpark plant.
Mein Ratschlag: bitte überdenk nochmal ob hier weniger Strecke nicht mehr an dem ergibt was du möchtest,
nämlich Südafrika erleben.
Gruß Gina
Jochen66444 Beiträge · seit 201117. Juli 2017 · #12Hallo!
An der Grenze (zu MOZ) kann es auch mal etwas länger dauern. Wir haben 2011 ca. 3,5 Stunden dort verbracht.
Gruß Jochen66
MBMafy BéThemenstarter32 Beiträge · seit 201217. Juli 2017 · #13Hallo,
danke an alle für die zahlreichen gutgemeinten Antworten - wir werden die Route komplett umplanen, ggfls. stelle ich die Version 2.0. dann nochmals zur Diskussion.
Misaotra!
Mafy be