monkeyheadThemenstarter87 Beiträge · seit 200701. Juli 2017 · #1
Hallo Ihr lieben Namibia-Verrückten, ich (Monkeyhead) melde mich mal wieder nach 3-4 Jahren aktiv zurück, stiller Mitleser war ich regelmäßig. Es steht die nächste Tour an, zwar erst im Okt/Nov 2018, aber erste Pläne möchte ich jetzt schon machen. Wegen der Gruppengröße gilt es einige Camps früh zu buchen.
Ich möchte Euch eine erste Routen-Idee vorstellen und habe ein paar Fragen.
Die Gruppe: Wir werden wahrscheinlich in einer Gruppe von ca. 10 Personen mit 4-5 4x4-Campern unterwegs sein Die Mitreisenden sind zw. 30 und 55 Jahre, teilweise Ersttäter für das südl. Afrika, aber alle haben viel Individualreiseerfahrung. Ich war bereits mehrfach in Namibia/Botswana unterwegs und möchte ein paar Ecken kennen lernen , die ich noch nicht kenne.
Zur Route : 1. Tag:Windhoek - Maun 2. Tag : Maun - Northgate Camp 3. Tag : Northgate Camp - Savuti-Camp 4. Tag : Savuti - Ihaha-Camp 5.Tag : Ihaha-Camp 6.+7. Tag : Camp bei Kasane (evt. Besuch Vic-Falls) 8.+9. Tag : Mavunje-Camp 10.+11. Tag : Onguma-Camp (mit Tagestrip Etosha) 12+13. Tag : Epupa-Falls 14. +15. Tag : Camp Aussicht (evt. mit Besuch Himba-Dorf) 16.+17.Tag : Region Brandberg 18. + 19. Tag : Spitzkoppe 20.Tag : Windhoek und Rückflug
Meine Fragen: 1. Was haltet Ihr von der Route? Idee? Verbesserungsvorschläge? Tipps für Camps? 2. Lohnt sich ein Besuch der Vic-Falls Ende Okt.? 3. Wie wird das Wetter Ende Okt-Mitte November ? (Ich vermute sehr heiß, vielleicht Sandstürme, vielleicht Regen/Gewitter? Niedrigwasser im Delta, ausgetrocknete Wassrstellen) 4. Wann sollte ich die spätestens buchen (Camps? Mietwagen?) 5. Nördlich von Etosha war ich noch nicht. Läßt sich die Strecke nach Epupa-Falls gut fahren?
Ich bin gespannt auf Eure Rückmeldungen!! Vorab schon mal vielen Dank!
Die Frage "lohnt es sich" könnt nur Ihr beantworten. Aber als Entscheidungshilfe lege ich Euch hier zwei Fotos, in etwa von der gleichen Stelle bei:
Vic-Falls im Oktober und Anfang Juni (vor drei Wochen)
freshy3'883 Beiträge · seit 201101. Juli 2017 · #3
Hallo, hast du mal die Kilometer zwischen den einzelnen Destinationen ermittelt? Aus meiner Sicht wird das teilweise eine Hetzerei! Da darf aber nichts dazwischenkommen.
Und zu den Camps: Wir fanden Ilhaha als Direktbucher "relativ" teuer (+500 $) [In Worten: Fünf Hundert Euro). Wir fanden bei Ngoma-Gate das "Muchenje Camp & Cottages" äusserst nett, preislich für unsere Verhältnisse vernünftig und insbesondere konnte man schon um 6:00 durch NGoma-Gate an die Riverfront fahren.
"Region Brandberg" erlebten wir das Camping (!!!) bei der White Lady Brandberg Lodge in der Gegend von Uis (Achtung: Es gibt auch ein Camping "White Lady" direkt in Uis... da meine ich nicht) als sehr schön, da es etwas weniger Comfort (keine inividuellen Ablutions pro Stellplatz) aber ein offenes Camp und etwas Einsamkeit (im Juni!!!) ermöglichte. Entsprechend ist die Anfahrt mit ca. 30-45 Minuten aber nur für mehr als eine Nacht sinnvoll. Sonst nur um mal schnell unterwegs bei Uis zu übernachten machte das Camping im Cafe "Coffee & Cactus" in Uis einen angenehmen Eindruck. Übrigens gibt es in diesem Cafe freies, schnelles Wifi und unserer Meinung die beste Latte Machiato, Cappuccino und Pfannkuchen (wie bei meiner Oma) von Namibia. Ein sehr gechillter Ort!
Ihr wisst aber schon, dass z.B. Mavunje - Onguma und Onguma - Epupa jeweils über 8 Stunden reine Fahrzeit sind, ohne Pause, Panne oder ein Foto? Die Strecken würden wir auf jeden Fall unterteilen, sonst kann man morgens oder nachmittags an den Fahrtagen gar nichts mehr machen (außer halt fahren).
Ihr habt unterm Strich je einen Tag Caprivi und einen Tag Etosha, an dem Ihr wirklich mal nen Gamedrive machen könnt. Auf zwei Tage Gamedrive kommen zwei Tage Überlandfahrt. Als Neuling (aber auch sonst) würde mich eine solche Reise glaube ich nicht für das Land begeistern.
Windhoek - Maun ist auch noch so ein Mammutfahrtag. Mit 5 Autos und 10 Personen ist die Logistik ja auch etwas aufwändiger, bis da alle fertig sind morgens, man los kann ...
Wenn Du 5 Autos bei einem Vermieter buchen willst, würde ich jetzt schon mal anfragen, mit den sehr beliebten Campsites solltest Du so ein Jahr vorher zu buchen beginnen.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
ist das eine Ralley durch Afrika oder was soll das sein?
LG Logi
monkeyheadThemenstarter87 Beiträge · seit 200701. Juli 2017 · #7
Hallo zusammen, das ging ja fix mit den ersten Antworten, danke dafür
@junix: Danke für die Fotos, ich war schon an den Vicfalls vor ca. 25 Jahren, die Mitreisenden müssen sich dann entscheiden 😉 Auch Deine Hinweise zu den Kosten udn Alternativen sind gut, wie gesagt, das ist eine erste Idee, jetzt fängt das "basteln" an. Kostet der Camping-Platz Ihaha 500US$ oder 500NAM$? Wenn man auf namibianischer Seiter übernachtet und als Tagestourist in den Chobe NP fährt, geht das so einfach? Kann man überall fahren oder gibts gesperrte Bereiche für Übernachtungsgäste im NP Was kostet der Tageseintritt? Die langen Fahrstrecken sind im Prinzip kalkuliert, mit 2-3 Personen im Auto kann man sich abwechseln und "zieht das dann eben mal durch". Aber ist noch alles etwas änderbar, wahrscheinlich habt Ihr sogar recht.
Für die Strecke Im Bereich Brandberg schwebt mir eine off-road-Strecke ab Tweifelsfontain westl. des Brandbergs bis zum Ugab Save the Rhino Camp und weiter zum Atlantik vor
@Karin: Fahrtstrecken siehe oben, Du hast recht, 10 Personen zu organisieren dauert länger als 2, muss ich berücksichtigen. Danke für den Hinweis.
@freshi: Danke für den Hinweis zu den km, dazu siehe oben
Habt Ihr Tipps und Strecken, um die langen Distanzen zu vermeiden?
Gruß
Andreas
LolaKatze846 Beiträge · seit 201401. Juli 2017 · #8
Hallo Monkeyhead,
wir sind jetzt gerade ein paar Wochen zurück von unserer Tour durch Moremi und Chobe - wir waren 8 Tage in den Parks und fanden das immer noch zu kurz. Und ihr hetzt da richtiggehend durch:
Zur Route : 1. Tag:Windhoek - Maun ==> Das sind 810 Kilometer auf mehr wie bescheidenen Pisten. Wollt ihr das wirklich an nur einem Tag machen? 2. Tag : Maun - Northgate Camp ==> da fahrt ihr den ganzen Tag durch langweiliges Gebiet und habt keine Zeit für Game Drives 3. Tag : Northgate Camp - Savuti-Camp ==> ihr könnt in Northgate keinen Gamedrive machen, weil ihr gleich wieder weiter müsst. Bis zum Savuti Camp braucht es gut 5 Stunden. Und iin Savuti könnt ihr dann vielleicht mit viel Glück noch zum Wasserloch fahren. Was habt ihr dann von dem Camp? 4. Tag : Savuti - Ihaha-Camp ==> hat bei uns 40US$ pro Person und Nacht gekostet. Nicht zu verwechseln mit der Ilala Lodge in Victoria Falls 5.Tag : Ihaha-Camp hier lohnt sich eine zweite Übernachtung.
Meiner Ansicht nach, habt ihr ausser die Doppelübernachtung in Ihaha nichts von den beiden Parks. Müsst ihr wissen, ob es sich lohnt, hier so "durchzurasen". Ihr könnt dann zwar sagen, wir waren hier und dort, aber "erfahren" habt ihr die Parks nicht.
LolaKatze846 Beiträge · seit 201401. Juli 2017 · #9
ich nochmal - das habe ich erst jetzt gesehen.
8.+9. Tag : Mavunje-Camp ==> das sind 830 Kilometer ! Auch wenn ihr euch abwechselt, ihr fahrt den ganzen Tag. Oft sind nicht mehr wie 60 km/h möglich 10.+11. Tag : Onguma-Camp (mit Tagestrip Etosha). Ein Tag Etosha, das ist doch viel zu schade. 12+13. Tag : Epupa-Falls ==> Auch das sind viel zu viele Kilometer
Ich würde da echt nochmals über die Route gehen - weniger ist mehr. Für uns sind 300 Kilometer das höchste was wir an einem Fahrtag machen wollen....
monkeyheadThemenstarter87 Beiträge · seit 200708. Okt. 2017 · #10
So Ihr Lieben, herzlichen Danke erst einmal für Eure Rückmeldungen zu meiner ersten Streckenplanung im Okt/Nov. 2018. Ich habe es eingesehen, Ihr habt recht gehabt und ich habe die Strecke überarbeitet und zusammengestrichen: Ich hoffe, es ist etwas Vernünftiges dabei rausgekommen. Bitte kritische Kommentare gerne zurück.
1. Tag : Windhoek - Region Ghanzi (hat einer von Euch nen Tip für einen guten Campingplatz?) 2. Tag : Ghanzi - Maun 3. Tag : Maun - Khwai Camp 4. Tag : Khwai Camp 5. Tag: Khwai Camp -Savuti 6. Tag : Savuti - Ihaha 7: Tag : Ihaha 8. Tag : Ihaha - Mavunje Camp 9. Tag : Mavunje Camp 10.Tag : Mavunje Camp - Ngepi 11.Tag : Ngepi 12. Tag : Ngepi - Namutoni 13. Tag : Namutoni - Okaukejo 14. Tag : Okaukejo - Palmwag 15. Tag : Palmwag - Desolation Valley 16. Tag : Desolation Valley - Ugab River Rhino Camp 17. Tag : Ugab River Rhino Camp - Swakopmund 18. Tag : Swakopmund 19. Tag : Spitzkoppe 20. Tag : Spitzkoppe 21. Tag : Windhoek (Rückflug abends)
Na die Streckenführung hört sich schon besser an, aber immer noch sehr voll. Wenn du nur durch Savuti durchrasen willst, würde ich das weg lassen. Zu schade dafür, sehen werdet ihr nicht viel, denn der Sand ist zum Teil tief. Dann lieber die Teerpiste von Maun nach Chobe fahren und dann in Chobe sich Zeit nehmen. Ansonsten würde ich im Savuti zwei Nächte versuchen zu buchen.