AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201325. Apr. 2017 · #1
2017 wollten wir im März nach Namibia. Der März soll ja nach der Regenzeit sein und wenn überhaupt regnet es nur wenig. Soweit die Theorie. Die Regenzeit 2017 fiel dann doch wesentlich nasser aus als gedacht.
Gebucht haben wir mit unserem Lieblingsreisebüro, und die Unterkünfte waren sehr gut ausgewählt. Das Auto war ein Toyota Fortuner 2,8l GD 4x4 Automatik, 46500km auf der Uhr und von Avis.
Laut T4A war die Strecke 2440km lang.
Es geht in den Norden und Nordwesten ins Kaokofeld und den Kuneneriver mit den Epupa Falls. Auch eine viertägige geführte Campingtour, von Palmwag aus ins Hoanib Tal zu den Wüstenelefanten, ist vorgesehen. Die Etappen:
loeffel1'412 Beiträge · seit 201325. Apr. 2017 · #2
ERSTER !!! 🙂 🙂 🙂 Auf eure Tour bin ich sehr gespannt, gleicht sie doch in vielen Teilen dem, was wir im April/Mai 2018 so vorhaben, nur anders 'rum (schon gebucht 😉 ).
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
mika1606663 Beiträge · seit 201625. Apr. 2017 · #3
Hallo Andreas,
Ich freue mich auf Euren RB & bin auch gerne dabei.
Dies auch vor dem Eindruck dass wir im Herbst 2017 einige Teilstrecken von Eurer Reise selbst fahren werden.
Besonders neugierig bin auf Eure Eindrücke zur D 3700 entlang des Kuene River.
Gruss, Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201325. Apr. 2017 · #4
Hallo alle Mitleser und Dankebuttondrücker. Schön dass es Euch gibt!
@Stefan: Da habt ihr sicher viele schöne Sachen vor Euch! @Gerhard: Die D3700 kommt am Kunene etwas zu kurz, siehe die Differnez Plan und Wirklichkeit. Die Erklärung dazu kommt später im Bericht
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201325. Apr. 2017 · #5
Anreise 4. und 5. März Wir hatten bei unserer allerersten Reise nach Namibia im Oktober 2012 einen Tag mit ein paar Regentropfen. In einem Land, wo fast alles Wüste, oder zumindest Trockensavanne ist, freut sich jeder über jeden Tropfen Regen.
Was aber Christian (travelNAMIBIA) im Forum am Tag vor dem Abflug gepostet hat deutet auf eine neue Erfahrung hin, die wir machen werden:
Moin zusammen, nach dem Nächtlichen Starkregen (bis zu 100 mm in Windhoek und 123 mm in Omaruru) sind viele der Straßen im Zentralen Hochland in diesen Gebieten unpassierbar. Die meisten Riviere laufen. Viele Grüße aus Windhoek Christian
Es war also klar, dass es spannend werden wird.
Am 4. März wurden wir pünktlich vom Taxi abgeholt und trotz eines nicht sehr sicher fahrenden Fahrers gut am Flughafen angekommen (die Fahrprüfung hätte er nicht bestanden).
Das Flugzeug von Stuttgart nach Zürich war eine Bombardier Dash Q400. Ein Hochdecker mit 2 Propelloren. So winzig, dass unsere Fotorucksäcke (Nr. 1 maximales Handgepäck, Nr.2 ein deutlich schlankeres Modell "Rucksack") nicht in das Gepäckfach über dem Sitz passen.
Airberlin, unser Flieger war baugleich
Wir haben sie daher abgeben müssen, damit sie hinten eingeladen werden. Das Einladen hat gedauert und plötzlich wurde Handgepäck in die Kabine gebracht. Natürlich unsere Fotorucksäcke. Leider haben wir erst beim zweiten mitbekommen, dass er uns gehört. Und so haben wir beim Aussteigen warten dürfen, bis der letzte ausgestiegen war, damit wir den zweiten Rucksack auch wiederbekommen.
Wir sind wie beim letzten Mal der letzte Flieger, der Zürich verlässt, danach geht das Licht im Terminal aus.
Zwischenstopp in Johannesburg
Über Botswana
Nach einem recht ruhigen Flug, kamen wir 20 Minuten vor der geplanten Zeit in Johannesburg an. Die Zeit wurde durch eine klemmende Tür an der Fluggastbrücke gleich wieder aufgebraucht. Trotzdem kamen wir sehr gut durch die Einreiseprozedur. Man berichtet, dass man dafür 2h brauchen kann und es besser ist, sich einen Meet&Greet zu buchen (80 US$), der einen vorbei an den Schlangen durch die Immigration schleust. Wir haben zwei dieser Aktionen gesehen. Die eine hat genau 0,0 Minuten auf uns gewonnen, die andere vielleicht 10, da die Schlange hinter uns schnell länger wurde.
Die völlig inkompetente Sicherheitskontrolle hat das Handy eines Fluggastes nach uns (gehörte zur Delegation 0,0 Minuten Meet&Greet) heruntergeschmissen, es war danach mehrteilig. Bei uns wurde nur ein kleines Döschen mit NoNoise Ohrstöpseln verschlampt, weil völlig unnötig Hektik beim Leeren der Sicherheitsbehälter verbreitet wurde. Dieser Verlust ist verschmerzbar.
Kurz vor Namibia
Der Flug von Johannesburg nach Winhoek war ziemlich ereignislos. Es wurde eine Flugzeit von 1h 40 min. und eine erwartete Landung gegen 16:12 Uhr angesagt. So gegen 15:45 Uhr sprach der Pilot von Gewittern rund um den Flughafen in Windhoek und dass er sich jetzt beeilen würde, damit wir früher ankommen, so gegen 16:15 Uhr. Es lag vielleicht auch an unserem Englisch, dass wir den Gag darin nicht ganz verstanden haben 😗
Der Rest war Routine. Einreiseformular gabs im Flugzeug nicht, also schnell ausfüllen, in die Schlange stellen, Stempel in den Pass, Gepäck abholen. Und hier stand ein kleiner älterer Mann ganz aufgeregt, er habe unser Gepäck ganz schlau an den Anhängern erkannt und schon auf einen Wagen gelegt, er nehme alle Währungen. Netter Service… Der Geldautomat der Bank Windhoek hat mit der comdirect Visa diesmal Geld ausgespuckt, man muss nur Quick Cash und Cheque auswählen, dann geht’s mit der Visa….. Was völlig anders ist, wo es aber noch kein Bild davon gibt, ist das grüne Gras. Das Gras, das wir als Sonnengelb getrocknet oder schon abgefressen kennen ist jetzt saftig grün. Als kleiner Minuspunkt kommt dafür eine schwüle Wärme auf.
Palmquell
Die Palmquell Lodge war dank Navi sehr leicht zu finden. Sie ist wirklich ganz nett mit vielen Vögeln oben in den Palmen und etwas Verkehrslärm. Das Zimmer war einfach, aber sauber und zweckmässig. Das Essen war gut und reichlich, nach den üblichen Sundownergetränken (Rock Shandy und Gin Tonic) ging es recht müde früh ins Bett.
Frühstück unter Palmen, mitten in Windhoek
Willkommen in Nambia, Tausendfüssler
Nach einem guten Frühstück auf der Terrasse haben wir gegen 9 Uhr Palmquell verlassen und sind nach einigen kleinen Stopps einschließlich kurzem Einkauf nach Okonjima gefahren.
take-off1'674 Beiträge · seit 201225. Apr. 2017 · #6
Hallo Andreas, da setz ich mich doch auch ganz entspannt dazu und bin gespannt, was ihr alles auf der Tour erlebt habt. Ihr ward ja eine Woche vor uns dort.
Ich fahre gerne mit. Wir werden nächstes Jahr im März-April unterwegs sein. Bin gespannt wie es weiter geht.
Liebe Grüße Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201325. Apr. 2017 · #8
Hallo Carmen und Dagmar,
es geht gleich weiter, der Regen draussen hat echt zu diesem Tag gepasst. Danke fürs Interesse.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201325. Apr. 2017 · #9
6. März: Okonjima – AfriCat
Wir wussten schon vom Flug, dass es grüner als sonst ist. Dass es so grün ist, haben wir uns nicht träumen lassen. Darum sind wir noch öfter als sonst am Straßenrand stehen geblieben und haben gestaunt.
B1 Panorama Blick zurück nach Okahandja
B1 Panorama Blick nach Norden
B1 Pause am Algensee
Sattelschrecke oder Zikade? Danke Konni!
Gebucht war ein Raum im Plains Camp, das wir von unserem ersten Aufenthalt kannten, aber am Tor wurde uns gesagt, dass wir zum Bush Camp fahren sollten, was wir nicht gemacht haben, wir hatten ja schließlich das andere Camp gebucht. Unterwegs gabs schon einige Darsteller am Straßenrand:
Giraffe
Steinböckchen
Es stellte sich aber heraus, dass wir ein Upgrade bekommen hatten, also Kehrtwende ins richtige Camp. Die Unterkunft ist ein Traum, neben dem Bungalow gibt es ein weiteres Häuschen, offen mit obergemütlichen Sofas, Blick ins Grüne, Kühlschrank, Decken, Kissen, alles für Kaffee und Tee, Cookies, Ventilator, um das Wesentliche zu beschreiben, nicht zu vergessen das kleine Wasserloch.
Familiar Chat
Red-Billed Spurfowl, Hinkefuß, das Haushuhn
Trotz allem Luxus haben wir die Leoparden-Trackingtour am Nachmittag mitgemacht, pünktlich um 16:00 Uhr begann es zu regnen. Einige Wege im Reservat sind nicht befahrbar und einige Wasserdurchfahrten waren mit viel Schlamm aufwirbeln verbunden, der auch die Insassen traf.
Familie Steinböckchen
Regen
Schlamm
Wir haben nach einem Leoparden gesucht und ihn nach langer Zeit auch gefunden. Er hat ein wenig posiert, und hat sich dann wieder ins Gebüsch verzogen.
Warthog
Schakal
Den Sundowner gab es an einem kleinen See, die Geräuschkulisse der Frösche war beeindruckend. Die Stimmung war toll, aber Sunddowner ist was anderes....
Nach dem sehr leckeren Abendessen ging es mit einem anderen Guide zu einem Hideout, hier wurden leftovers des Fruchtsalates verteilt und nach wenigen Minuten tauchten auch schon 3 Stachelschweine auf, eins schaffte es aber nicht, über die Wasserfläche zu kommen und ging leer aus, die beiden anderen schmatzten genüßlich vor sich hin.
Porcupines
Wir sind dann kurz vor 11 im Chalet abgeliefert worden.
Die Geräuschkulisse ist auch nachts sehr beeindruckend, schliesslich gibt es auch Zeltwandstücke in der Wand.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201426. Apr. 2017 · #10
Hallo Andreas,
ich bin natürlich bei Deinem Reisebericht auch wieder dabei. Der Teil vom Kaokoveld interessiert mich besonders, da wir im Herbst dort auch mal wieder eine Runde drehen werden.
Liebe Grüße Hartwig
PS. Die Katze steht aber gut im Futter. 🙂
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201426. Apr. 2017 · #11
Hi Andreas,
ich bin auch noch schnell zugestiegen und bin gespannt was ihr so alles gesehen und erlebt habt. Der Anfang war jedenfalls schon beeindruckend - wir waren schon 8x in Okonjima, aber so viel Wasser haben wir dort noch nicht gehabt.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201327. Apr. 2017 · #12
7. März: Okonjima – AfriCat
Um 5 h 30 gab es den Wake up Call, nach einem Mini-Frühstück dann Abfahrt zum Cheetah Tracking. Die drei Cheetahs sind verwaiste Brüder, wurden in Okonjima zunächst in Gefangenschaft gehalten und dann im umzäunten Reservat freigelassen, sie sind immer zusammen. Nach längerer Fahrt und einem Spaziergang durch dichten Busch wurde unser Guide Jason auch fündig. Die 3 lagen schön in der Sonne und entspannt beieinander.
„Schlafende“ Geparden
Swainson's Spurfowl oder doch Red-Necked Spurfowl? (leider habe ich nur dieses Bild) Danke Matthias! Jason wollte wissen, ob sie soweit in Ordnung sind. Er näherte sich unterhalb der Fluchtdistanz und die 3 bewegten sich dann relativ ruhig von uns weg.
Gut getarnt
Auf der Fahrt haben wir insgesamt viele Tiere wie Zebras, Oryx, Kudus, Impalas und Giraffen gesehen.
Wasserwege
Nach dem Frühstück hatten wir uns für die Foundation Tour entschieden und fuhren mit Jason zunächst in ein Gehege (ca. 8 ha), in dem 3 männliche und 2 weibliche Cheetah untergebracht sind. Das Gras ist so hoch, dass die Versteckmöglichkeiten ins Unendliche gehen, die 3 männlichen Wesen haben wir aber gefunden, sie lagen ganz träge unter einem Baum und ließen sich gar nicht stören. Mehr als ein Beweisfoto gibt’s nicht….
Weiter ging es zu einer Leopardin, die gerade gefüttert wurde. Sie wurde als kleine Katze von einem Farmer von Hand aufgezogen. Als sie zu groß wurde, kam sie nach Okonjima. Sie kann nicht mehr ausgewildert werden, da sie auf Menschen reagiert, und ihnen folgt. Sie glaubt, die haben Futter. Armes Tier. Das Fleisch war festgebunden, damit sie nicht damit verschwindet. So gibt’s schönere Fotos….
Die Africat Tierklinik kam als nächstes dran, hier werden die Leoparden, Cheetahs und Wild Dogs 1x im Jahr hergebracht und untersucht.
Auf der Fahrt dahin sass ein Vogel mit langen Schwanzfedern im Baum, leider war das Licht unterirdisch:
Erstsichtung: Long-tailed Paradise Whydah
Raupe vor der Klinik
Der Nachmittag verlief sehr unspektakulär faul (schließlich mussten die Bush Beds ausprobiert werden) und die Hausbewohner und Umgebung fotografiert werden
Helmeted Guineafowl
Wasserloch Bush Camp
Okonjima Bush Camp Panorama
Wolken
Abends schloss sich ein leckeres Diner an.
Als Nachtisch beim Dinner gab es Tiramisu, da Andreas sagte er möge keinen Käse hat er eine Birne mit Schokosoße bekommen, sage noch einer, in Namibia würden Allergienen und Abneigungen beim Essen nicht ernst genommen ….
fotomatte2'518 Beiträge · seit 200927. Apr. 2017 · #13
Hallo Andreas,
ich freue mich nun auf das Grüne Namibia. Dein Frankolin ist ein Swainson´s. Kommt nix anderes in Frage, schau mal auf die Verbreitungskarte. 😉 Die Raupe wird einmal ein Southern Marbled Emperor, den fertigen Falter kannst du z. B. in meinem Bericht an Tag 2 sehen. Und zum Perlhuhn lässt sich anmerken: die Schönheit dieses Tieres nimmt mit der zunehmenden Entfernung zu. 😎
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201301. Mai 2017 · #15
8. März: Onguma Tree Top Camp
Beim Aufstehen hat es noch sehr geregnet, vor dem Frühstück kamen schon 2 Steinböckchen am Bungalow vorbei.
Gegen 8 Uhr 30 fuhren wir los und konnten endlich Fotos machen von einem Shaft-tailed Whydah. Gesehen haben wir sehr viele davon, aber leider immer zu weit weg, und dank des trüben Wetters auch sehr unfotogen.
Shaft-Tailed Whydah
Okonjima hat sich wohl sehr gefreut, dass wir schon zum zweiten Mal da waren und hat uns ein Abschiedsgeschenk mitgegeben. Sehr nette Idee, leider geschmacklich weniger überzeugend.
Okonjima Schokolade
Die Fahrt über die B1 war ereignislos. Bis auf einen Regenschauer, bei dem wir feststellen mussten, dass der linke Scheibenwischer leider nur noch Streifen verursacht, aber nicht mehr wischt. Zum Glück war die Fahrerseite noch deutlich besser.
Gegen 14 Uhr kamen wir in Onguma an, auch hier hat es ziemlich geregnet, es ist recht trübe. Onguma ist ein privates Reservat, das direkt im Osten an Etosha anschließt. Getrennt vom Nationalpark ist es durch den Veterinärzaun.
Dieser trennt Nord von Süd-Namibia, so dass Tierseuchen (der Nutztiere) sich nicht auf das ganze Land ausbreiten können. Für die meisten größeren Tiere ist der Zaun undurchdringbar. (Wurde hier im Forum schon sehr ausführlich diskutiert)
Das Tree Top Camp besteht aus 4 Hütten und einem Haupthaus, ist also ziemlich übersichtlich und anheimelig.
Unser Zelt, sehr klein, aber gut eingerichtet
Blick vom Zelt zum Haupthaus und Wasserloch
Blick vom Haupthaus zum Zelt, hinter dem Sichtschutz ist die Aussendusche
Vor der Haupterrasse brüten Red-Billed Buffalo Weaver
Cape Turtle Dove?
Um 17:00 Uhr fuhren wir mit Armstrong, unserem Guide, zum Sundowner und haben unterwegs recht viele Tiere gesehen. Vor allem die grüne Savanne und der Regenbogen liessen das ganze recht unwirklich wirken.
Die Wege im Reservat sind extrem schlammig, selbst fahren ist also abseits der Zufahrt nicht möglich.
Wir haben einen Cheetah auf der anderen Seite des Zauns (schon Etosha) ausfindig gemacht, der sich im hohen Gras hingelegt hatte. Insgesamt standen 3 Fahrzeuge am Schluss da, wir waren allerdings die einzigen, die den Cheetah mehrmals aufstehen sahen.
Beweis: es gibt Geparden im Etosha
Ein anderes Fahrzeug blieb beim Wegfahren stecken, es war aber problemlos möglich, dass Armstrong mit unserem Fahrzeug das andere herauszog.
sphinx1'624 Beiträge · seit 201501. Mai 2017 · #16
Hallo Andreas Ganz schnell bin ich auch noch in Euer Auto gehüpft. Das grüne Gras großartig! Und bei Dir sind schöne Fotos garantiert 🙂 , also hau weiter so schnell in die Tasten-bitte! LG Elisabeth
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201301. Mai 2017 · #17
9. März: Onguma Tree Top Camp und Etosha
Um 5:30 Uhr war Aufstehen angesagt, 6:00 Uhr Frühstück und 6:30 Uhr Abfahrt mit Armstrong in den Etosha. Da es zur Zeit überall genügend Wasser gibt, sind die Tiere nicht auf die Wasserlöcher angewiesen, somit zeigen sich nicht so viele wie in der Dürrezeit.
Lebensfreude im grünen Gras
Trotzdem bekamen wir mehrere Rhinos von Weitem zu sehen, davon eines ziemlich gut, Blue Cranes und jede Menge Antilopen.
Katzen, Kudus und Elefanten machen sich unsichtbar.
Irgendwann gabs hier mal Elefanten
Tawny Eagle
Gegen Mittag wieder zurück, gab es ein extraordinäres Mittagessen für uns beide alleine. Neue Gäste kamen an diesem Tag nicht an.
Nachmittags ging es dann auf eigene Faust wiederum in den Park, das Wetter wurde sichtlich besser, morgens war es schon sehr trüb gewesen.
Pale Chanting Goshawk
Vet-Fence links Onguma, rechts Etosha. Und blauer Himmel! Endlich
Alle mögen Blumen
Laughing Dove
Fishers Pan
Purple Roller
Laughing Dove mit Lesser Grey Shrike
Black-winged Stilt
Common Moorhen
Aufgeblasene Riesentrappe
European Bee-eater
Abends wurde dann auch das Feuer angezündet, allerdings zog sich ein Gewitter zusammen, so dass es zunächst danach aussah, dass die Nacht sehr unruhig verlaufen würde, war aber nicht der Fall, das Gewitter zog weg und wir schliefen tief und fest. Aber erst nach einem super Dinner, nur für uns zwei. Nur wegen dem Koch müsste man öfter vorbeikommen!
fotomatte2'518 Beiträge · seit 200902. Mai 2017 · #18
Hallo Andreas.
welche Bilder bei mir geradezu Euphorie auslösen, muß ich ja nicht extra betonen. Die Blue Crane chicks sind ganz schön gewachsen. Weisst du noch, wo das war. Vielleicht möchtest du die Daten mit einem Foto an die Scotts senden, den Link findest du in meinem Bericht.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201302. Mai 2017 · #19
Hallo Matthias,
ich war auch hin und weg. Insgesamt habe ich 2 Familien mit 3 Chicks (2+2 und 2+1) gesehen. Alles relativ nah an Namutoni. Ich schau mal nach und schicke es Scott. Jetzt wo Du mich dran erinnerst...... 😣 Leider sind die Bilder mangels Licht nicht besonders gut geworden....
Old Women1'543 Beiträge · seit 201302. Mai 2017 · #20
Hallo Andreas, ein ganz toller Bericht und vor allem wunderschöne Fotos. Aber der Etosha mit Blumen übersät und so feucht, dass sogar die Pilze aus dem Boden sprießen, das hatte ich noch nicht. Freu mich schon auf die Fortsetzung. Herzliche Grüße Beate