„Launen der Natur“ oder „Besondere Sichtungen“

79 Antworten · 16,6k Aufrufe · gestartet 21. März 2017 von Daxiang
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Gast25. Sept. 2017 · #61
Danke Wernfried, super!! Nachdem der strukturierte Vorder und -Hintergrund eine red lechwe photoshopiensis Kreuzung ausschließt liegt der Lösungshinweis wohl in den Hörnern?
Grüße
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2017
131 Beiträge · seit 201725. Sept. 2017 · #62
Nein, mit Photoshop habe ich da natürlich nichts gemacht - das wäre albern.
Gast25. Sept. 2017 · #63
Hi Wernfried, das war nur ein Witz.
Ich weiß, dass das echt ist und wer da einsam war, wollte/möchte aber Anderen nicht den Ratespaß verderben.
Grüße
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2017
Gast27. Sept. 2017 · #64
schubs, weil ich finde, dass sich die von Wernfried auf S.10 eingestellte Rarität mehr Aufmerksamkeit verdient hat.
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2017
Gast29. Sept. 2017 · #65
schubs
1'425 Beiträge · seit 201529. Sept. 2017 · #66
Endlich fällt es mir ein, was mir die ganze Zeit auf der Zunge liegt - ist es ein Puku? Habe letztens eine Doku über eine Leopardin dort am Fluss gesehen, als diese Antilopenart erwähnt wurde.

Liebe Grüße
Laura
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131 Beiträge · seit 201729. Sept. 2017 · #67
Flash2010 schrieb:Endlich fällt es mir ein, was mir die ganze Zeit auf der Zunge liegt - ist es ein Puku? Habe letztens eine Doku über eine Leopardin dort am Fluss gesehen, als diese Antilopenart erwähnt wurde.
Leider nein. Trotzdem Kompliment, optisch schon recht nah dran und das Verbreitungsgebiet würde auch stimmen.

Als auffälligstes Merkmal welches nicht passt würde ich den weissen Spielgel (der weisse Fleck um den Hintern) betrachten. Ausserdem sind beim Puku die Hörner nicht so schön geschwungen, dass es von vorne aussieht wie ein klassisches Weinglas.

Gruss
Wernfried
Gast29. Sept. 2017 · #69
also mich hat als Erstes die Farbe am Rücken und der ungewöhnliche Glanz des Felles stutzig gemacht, welche nicht zu den "üblichen Verdächtigen" passen. Erst dann habe ich die anderen Merkmale durchgecheckt.
Grüße
131 Beiträge · seit 201729. Sept. 2017 · #70
Flash2010 schrieb:Ja, wegen der Hörner war ich auch unsicher! Was ist es denn nun? 😄
Lösung gibt es am Wochenende.
8'688 Beiträge · seit 201029. Sept. 2017 · #71
Wernfried schrieb:

Lösung gibt es am Wochenende.
Ich hab schon Wochenende 😎 : das ist eine (natürliche, nicht von Menschenhand geschaffene) Kreuzung von Waterbuck und Red Lechwe, und das ist jetzt kein Witz! Gibt es wohl dort in der Ecke.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2017
2'167 Beiträge · seit 200929. Sept. 2017 · #72
Fuer mich ist das ein etwas dunkel geratenes (vielleicht altersbedingt?) Red Lechwe - Kobus leche leche.
Die Farbe am Ruecken geht eher gegen ein Black Lechwe - Kobus leche smithemani, die gibt es allerdings nur in nord-western Zambia.

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
131 Beiträge · seit 201729. Sept. 2017 · #73
Champagner schrieb:
Ich hab schon Wochenende 😎 : das ist eine (natürliche, nicht von Menschenhand geschaffene) Kreuzung von Waterbuck und Red Lechwe, und das ist jetzt kein Witz! Gibt es wohl dort in der Ecke.
Ja, das ist richtig! Der Biologe spricht dabei eher von "Hybride" oder (nicht mehr zeitgemäss) "Bastard". Diese Arthybriden sind nicht fertil, d.h. können keine Nachkommen zeugen.

Als ich das Foto abends beim Lagerfeuer den anderen Gästen gezeigt hatte. löste ich damit auch einige Verwirrung aus. Und deren Guide gab ebenfalls sofort den gleichen Hinweis wie leser: "Look at the horns!". Leider habe ich mir nicht gemerkt ob Waterbuck oder Red Lechwe der Vater, resp. die Mutter war. Vielleicht weiss das jemand von euch.

Gruss
Wernfried
8'688 Beiträge · seit 201029. Sept. 2017 · #74
Wernfried schrieb:
Champagner schrieb:
Ich hab schon Wochenende 😎 : das ist eine (natürliche, nicht von Menschenhand geschaffene) Kreuzung von Waterbuck und Red Lechwe, und das ist jetzt kein Witz! Gibt es wohl dort in der Ecke.
Ja, das ist richtig! Der Biologe spricht dabei eher von "Hybride" oder (nicht mehr zeitgemäss) "Bastard". Diese Arthybriden sind nicht fertil, d.h. können keine Nachkommen zeugen.

Als ich das Foto abends beim Lagerfeuer den anderen Gästen gezeigt hatte. löste ich damit auch einige Verwirrung aus. Und deren Guide gab ebenfalls sofort den gleichen Hinweis wie leser: "Look at the horns!". Leider habe ich mir nicht gemerkt ob Waterbuck oder Red Lechwe der Vater, resp. die Mutter war. Vielleicht weiss das jemand von euch.

Gruss
Wernfried
Danke, mir ist das Wort Hybride nicht eingefallen! Kreuzung klingt absichtlich, nach Zucht.....

Ich hab die Frage von Mutter oder Vater gerade nach Botswana weitergegeben - ich melde mich, wenn ich eine Antwort habe. Von dort wurde mir meine Vermutung übrigens auch bestätigt, ich dachte eher, ich mache einen Witz, als ich das meinem Bekannten dort als Lösung vorschlug, aber er hatte parallel die selbe Antwort zu den Fotos gegeben.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2017
8'688 Beiträge · seit 201029. Sept. 2017 · #76
maddy schrieb:Sehr interessant, danke!
https://africageographic.com/blog/a-wild-hybrid-antelope-in-botswana/

Gruss aus Sodwana
Maddy
Danke, Maddy, für den Artikel. Netter letzter Satz 🙂 !

Um zum Thema zurückzukehren: wirklich eine "Besondere Sichtung"!

LG Bele

P.S.: Wenn ich mir die unterschiedlichen Größen vor Augen halte, dann kommt wohl eher der Waterbuck als Vater in Frage - oder denke ich da zu einfach? 😕 Würde ein Red-Lechwe-Bock überhaupt auf ein Waterbuckmädel drauf kommen?
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zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2017
131 Beiträge · seit 201729. Sept. 2017 · #77
Champagner schrieb:
P.S.: Wenn ich mir die unterschiedlichen Größen vor Augen halte, dann kommt wohl eher der Waterbuck als Vater in Frage - oder denke ich da zu einfach? 😕 Würde ein Red-Lechwe-Bock überhaupt auf ein Waterbuckmädel drauf kommen?
Ja, dieses Argument hatte ich auch noch in Erinnerung aber ich war mir nicht sicher, deshalb habe ich es offen gelassen.

Gruss
Wernfried
238 Beiträge · seit 201320. Nov. 2017 · #78
Südlich des Nossob Camps trafen wir auf diesen Schakal

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1'678 Beiträge · seit 200701. Dez. 2025 · #80
Zwischen Ghanzi und Maun hatten wir im November diese besondere Sichtung, einfach am Straßenrand, wie Tausende andere Esel auch. Alle in Botswana, die wir gefragt hatten, hauptsächlich Guides, haben so etwas noch nicht gesehen.
Laut Wiki wird eine Kreuzung zwischen Zebra(-Hengst) und Esel(-Stute) als Zebrule (von zebra und mule), Zedonk, Zebdonk bzw. Zonkey (von zebra und donkey) oder eingedeutscht als Zesel oder Zebresel bezeichnet.


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Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten