Routenvorschläge Namibia im März 2017 für 14 Tage

29 Antworten · 4'378 Aufrufe · gestartet 09. Jan. 2017 von Saschag
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Themenstarter15 Beiträge · seit 201609. Jan. 2017 · #1
Hallo Namibia Freunde,

ich habe hier schon soviel gelesen, welche Fahrzeuge, Routen, Erfahrungen usw.
da ich aber recht unentschlossen bin würde ich euch gerne um Unterstützung bitten.

Wir kommen am 4 März um 12:30 in Windhuk an, hier wäre auch schon meine erste Frage, wir haben unser Auto bei ASCO gemietet, nun werden diese uns am Flughafen abholen (45min transfer) und in das Auto einweisen usw. (Toyota Hilux mit Dachzelt)
Kann mir jemand sagen wie eure Erfahrungen sind? Mit der Einreise am Flughafen, Koffer abholen usw. was ist realistisch wie lange das dauern wird und ob es zeitlich möglich ist die erste Nacht in der Onjala Lodge (ca. 50km entfernt) von Windhuk zu verbringen. Die Fahrt von Asco zur Onjala Lodge sollte man ja ca mit 1 1/2 std bis 2 einplanen und Fahren sollte man bis spätestens 19 uhr was ich bisher so gelesen habe. Schlafen kann ich im Flugzeug übrigens immer gut, also sollte es nicht das Problem sein nach der Flugreise noch zu fahren, auch Linksverkehr ist kein Problem.

Aber wie soll es danach weiter gehen?
Habt ihr Vorschläge?
Wir sind 2 personen meine Freundin und ich, wir haben das Dachzelt dabei wollen aber immer so ca 50% Campen und 50% in Lodges, sollten wir vorbuchen oder können wir das auch immer spontan entscheiden? Unser Reisezeitraum ist vom 04.03-18.03.
Und wohin soll es dann gehen?
Wir sind immer gerne aktiv und würden natürlich am liebsten schon gerne bei der Reise von Namibia alles sehen was natürlich nicht geht da man dafür ja wohl mindestens 6 Wochen benötigt.
was mir bisher so gefallen hat ist:

Windhoek
Fish River Canyon
Lüderitz
Sossusvlei
Swakopmund
Cape Cross
Damaraland
Epupa Wasserfälle
Etosha
Waterberg
Windhuk

Mir ist klar das das alles zusammen mehr als 5000 km sind und wohl eher unrealistisch, aber mich würde eure meinung interessieren, wie sehe ich in 14 Tage das meiste, wir sind nicht so die typen die lange an einer Stelle bleiben und relaxen. Wichtig sind für uns Tiere aber auch die Landschaft, die Frage ist eher ob man nur weil man weiter fährt auch mehr Tiere bzw. Landschaft sieht.

Danke schonmal für eure Hilfe
🙂
33,1k Beiträge · seit 200609. Jan. 2017 · #3
Hallo Saschag,

willkommen im Forum.
Wie spontan ihr Anfang März reisen könnt, das kann man schlecht sagen. Etosha und Sesriem/Sossusvlei sowie alle Unterkünfte, die ihr unbedingt in der Planung haben wollt, würde ich vorbuchen. Seit einem Jahr boomt der Tourismus in Namibia sehr (siehe Thread zum Thema) und schon jetzt ist vieles für September/Oktober ausgebucht. Mit Camping seid ihr flexibler.
Zur Routenplanung nur grob: Eure Ziele sind definitiv zu viel für 14 Tage. Fischfluss und Epupa sind mal bummelige 1700 km... ohne, dass ihr irgendwo gestoppt habt. Schaut mal hier, was gut in nur 2 Wochen zu machen ist: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter15 Beiträge · seit 201609. Jan. 2017 · #4
Genau da habe ich schon viel gelesen, es steht zum Beispiel auch bei der 14 Tage Tour 4 Tage in Etosha zu verbringen, ich kann mir schwer vorstellen was ich 4 Tage in Etosha mache?
4 Tage Tierbeobachtungen? Oder dauert auch die Durchfahrt so lange?
Da wir beide mit Afrika bisher keine Erfahrung haben fällt es uns schwer einzuschätzen wie lange uns zum Beispiel Etosha fesselt.
Deswegen haben wir auch das Dachzelt da wir so gehofft haben spontaner Übernachten zu können.
33,1k Beiträge · seit 200609. Jan. 2017 · #5
Hallo Saschag,
Genau da habe ich schon viel gelesen, es steht zum Beispiel auch bei der 14 Tage Tour 4 Tage in Etosha zu verbringen, ich kann mir schwer vorstellen was ich 4 Tage in Etosha mache?
Tiere beobachten! Wenn es Euch um "Abhaken von Zielen" geht, dann könnt ihr auch 14 verschiedene Stationen in 14 Tagen wählen. Ist nur nicht die allgemein gültige (und in Namibia sinnvolle) Definition von Urlaub 😉
Wenn Euch die Standardtour nicht zusagt, dann ist das ja in Ordnung. Dan plant mal selber mit folgenden, sinnvollen Vorgaben: Überall mind 2 Übernachtungen, Swakopmund und Etosha 3, Windhoek reicht 1. Dazu nicht mehr als 300 Fahrkilometer am Tag (Ausnahmen auch mal 400, wenn z.B. viel Asphalt dabei ist). Dann wirst Du sehen, dass Euch Epupa bis Fischfluss schon 4 Tage Fahrt kostet. Dann seid ihr 2 Tage vor Ort und noch mindestens 2-3 Tage zwischendurch. Damit ist locker eine Woche von den 14 Tagen weg.

Ich gebe Euch nur ein paar Ideen vor, die Planung liegt dann ja eh an Euch. März ist auch noch absolute Regensaison und wenn es so gut weiterregnet wie die letzten 14 Tagen, dann steht ihr auch mal vor einem laufenden Rivier (fließenden Fluss) oder müst Euch einen alternativen Weg suchen. Das kann alles Zeit kosten.

Beste Grüße
Christian
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4'140 Beiträge · seit 200909. Jan. 2017 · #6
Hallo Saschag,
ich würde von den genannten Zielen Fish River und Epupa weglassen und die anderen Tage entspannter aur die 14 Tage verteilen.
Fish River ist zuviel Fahrerei, Epupa, da wäre mir die Strecke in der Regenzeit bei so wenig Zeitpuffer wegen abkommender Riviere zu unsicher.
Etoscha 3 Tage; Swakopmund 3 Tage und den Rest in 2-Tagesetappen.
Du siehst, das deckt sich auch mit Christians Meinung.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter15 Beiträge · seit 201609. Jan. 2017 · #7
Deswegen möchte ich ja Informationen Sammeln, damit ich abwägen kann was ich opfere um etwas anderes zu sehen. Wenn ich in Etosha 2 schöne Tage habe würde ich gerne weiterfahren, aber das ist wohl nicht so einfach möglich? (wegen den
Es geht nicht um das abhaken, es geht darum unsere verfügbare Zeit am besten unseren Bedürfnissen anzupassen. Und wenn ich die Auswahl habe zwischen Etosha 4 tage aber dafür zum Beispiel Sossusvlei streichen muss, dann würde ich lieber einen Tag weniger in Etosha nehmen.
16,9k Beiträge · seit 201209. Jan. 2017 · #8
Wenn ich in Etosha 2 schöne Tage habe würde ich gerne weiterfahren,

Dafür benötigst Du aber 3 Nächte! Das vergessen viele bei der Planung: du kommst irgendwann am Nachmittag an, richtest Dich ein - und schon ist der Tag rum.

LG
Logi
Gast09. Jan. 2017 · #9
Hallo,

ich bürste mal gegen den Strich 😈
Saschag schrieb:Wenn ich in Etosha 2 schöne Tage habe würde ich gerne weiterfahren, aber das ist wohl nicht so einfach möglich?
Das ist möglich und viel länger als 2 Nächte halten wir das da auch nie aus. Wir bereisen seit Jahren Afrika und wahrscheinlich machen wir alles falsch. Aber ich will dort die Weite, die Leere, die Landschaft, die Tiere, die Menschen erleben. Und deswegen ist mehr der Weg das Ziel als irgendeine Lodge oder Campsite am Ende des Tages. Es kommt sehr selten vor, das wir irgendwo 2 Nächte bleiben. Tagsüber wollen wir unser Dinge machen und eher nicht in organisierter Form bespaßt werden. Natürlich macht eine gute Lodge mit einem guten Koch Spaß, aber ich hatte noch nie das Gefühl, irgendwo eine weitere Nacht bleiben zu müssen, weil ich sonst etwas verpasse.

Swakopmund wird auch als das südlichste Seebad Deutschland bezeichnet. Zurecht. Nur fliege ich nicht 8.000km, um dann endlich ein deutsches Seebad und Deutschtümelei erleben zu können. Und die ach so tollen 0815-Massentourismus-Ausflüge in Swakopmund/Walvis Bay? Für Robbensichtungen muss man nicht unbedingt nach Namibia fliegen, bzw. reicht vielleicht auch ein Zwischenstop bei Cape Cross statt einer Bootstour. Die Wüstenerklärtouren sind gut, aber meines Erachtens auch überteuert. Muss man nicht zwingend bei der ersten Namibiareise machen. Wenn man vom Sossuvlei nach Norden (oder umgekehrt) will, dann bietet sich ein Zwischenstop in Swakopmund nun mal an, aber niemals würde ich dort 3 Nächte verbringen. Wer z.B. möglichst viele namibische Restaurants ausprobieren will oder Spuren der Kolonialzeit sucht, wird das anders sehen.

Wenn das nicht jeden Tag anfällt, kann man auch mal einen Tag 700km auf Asphalt abreißen oder 500 auf Gravel. Wenn Du mit 70 km/h Durchschnittsgeschwindkeit auf Gravel und 100 km/h Durchschnitt auf Asphalt planst, sollte das hinkommen (Dann plus Foto-, Essen- Pipipausen). Wo ich den anderen zustimme: Von Fish River bis Epupa würde ich auch nicht in 14 Tage packen.

Die Langsam-und-immer-2-Nächte-an-jedem-Ort-Fraktion ist hier etwas lautstärker vernehmbar, aber das heißt nicht, das alle hier so reisen. Such Dir aus der Vielfalt an Argumenten halt heraus, was Dir für Dich passend erscheint.

Beste Grüße

Guido
2'497 Beiträge · seit 201109. Jan. 2017 · #10
Hallo,

Du fragst, ob man, wenn man mehr und weiter fährt, auch automatisch mehr Tiere sieht. Ich fürchte, das Gegenteil ist der Fall. Im Etosha zum Beispiel darf man nur 60 fahren, wenn man die aber tatsächlich fährt, sieht man nur die Herden, einzelne Tiere verpasst man oft und sogar die großen Elefanten sind dann nicht mehr zu entdecken, wenn sie hinter ein paar Büschen stehen.

Mir persönlich würden drei Nächte, das heißt zwei Tage Etosha reichen, wenn ich wenig Zeit hätte und ich würde auf Sossusvlei nicht für Etosha verzichten wollen, aber auch im Sossusvlei braucht man zwei Nächte, also einen vollen Tag, um die unglaubliche Schönheit aufnehmen zu können, auf eine Düne zu wandern, ins Deadvlei zu gehen, den Sesriem Canyon zu durchlaufen ...

Bei dem Abfahren all der Orte, die Du aufgezählt hast, sitzt Ihr im wesentlichen im Auto und könnt wenig ausgedehnte Stops machen. Man muss auch mal auf Tiere warten oder möchte bei einer besonders interessanten Sichtung vielleicht mal eine Weile stehen bleiben. Es ist nicht wie in dem von mir sehr geschätzten Zoo Hannover, wo man am meisten sieht, wenn man alle Gehege abgeht.

50 km zu fahren am Ankunftstag halte ich für gut machbar, wenn Ihr nicht erst nachmittags landet. Die meisten Flüge kommen morgens rein, da ist noch Zeit für Fahrzeugübernahme und Einkauf, auch wenn das bei uns immer recht lange dauert, bis wir so alles haben, was wir möchten.
Habe gerade entdeckt, dass Ihr um 12:30 landet, da müsst Ihr Euch ein bisschen beeilen und nicht trödeln, dann sollte es trotzdem klappen.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2017
248 Beiträge · seit 201510. Jan. 2017 · #11
Hallo saschag, gebe Guido da Recht, für mich ist Reisen in Namibia eher ,,Der Weg ist das Ziel,, und bleibe auch selten mehr als 1-2 Nächte vor Ort.
Ich war 2015 im März unterwegs (Süden) und habe nur den ersten und letzten Tag Reserviert. Selbst in Sesirem war es kein Problem spontan etwas zu bekommen. Bin ab 30 Januar auch wieder unterwegs und auch diesmal wenn ich Farmen oder Camps anschreibe heißt es es ist jede Menge Platz. Man muss aber auch manchmal spontan und flexiebel sein.
Aber ne Menge Strecke ist es schon was ihr vorhabt. Würde ein paar Prioritäten setzen und wenn es euch gefällt und vom Namibia Fieber angesteckt werdet fahrt ihr wieder hin.
Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
463 Beiträge · seit 201510. Jan. 2017 · #12
Hallo,

Ich finde wenn man mit dem Dachzelt unterwegs ist kann man sehr gut nur eine Nacht an einem Ort bleiben. Wenn man Ausflüge machen will muss man das Dachzelt sowieso zusammenklappen.

Mir wären drei Nächte in Swakopmund zu viel.

Für eine 14-tägige Reise wäre es mir zu stressig den Fishriver Canyon und Epupa zu machen. Im Damaraland und im Erongo Gebierge hast du viele tolle Orte.

Wir waren zwei Nächte in Sesriem und haben es nicht bereut.

Kommt ja auch immer darauf an was ihr gerne in den Ferien macht.

L. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
Themenstarter15 Beiträge · seit 201610. Jan. 2017 · #13
Danke erstmal für eure Meinungen 🙂
ich hatte ja auch geschrieben das wir zuviele Ziele haben, deswegen habe ich auf solche Kommentare gehofft, das wir zum Beispiel Epupa rauslassen sollen da hier der weg bzw. die Zeit zu knapp werden.
Genau deswegen Frage ich ja, da mir die Erfahrung für Afrika fehlt und ich mir das alles nicht so gut vorstellen kann da es ja doch ein ganz anderer Urlaub ist wie zum Beispiel Asien, Nordamerika oder sonstige Ziele wo man doch alles ganz gut vorplanen kann.

Wie kann ich mir das vorstellen mit den Übernachtungen, kommen viele die man auf dem Weg sieht? Sollte ich mir da vorher in jedem Eck schon ein Paar Favoriten raussuchen?
Wenn ich an einer Lodge/Camping vorbei fahre und es ist zum Beispiel 17 Uhr sollte ich dann diese nehmen um am Ende nicht in die Gefahr zu kommen mit der Dunkelheit?
463 Beiträge · seit 201510. Jan. 2017 · #14
Ich würde eine Route planen und die Campingplätze im Voraus aufschreiben. Viele Campingplätze sind oft weit von der "Hauptstraße" (Piste) entfernt. Es kann ab und zu vorkommen dass du 15 Minuten und mehr fahren musst bis du bei der Lodge bist. Es wird vielleicht auch vorkommen dass die keinen leeren Platz mehr haben und dass du weiter musst. Mir wäre das zu stressig, wir hatten alles reserviert.
Muss aber sagen, dass es fast überall noch Platz gab als wir unterwegs waren (Juni, Juli).

Kauf dir auch eine gute Straßenkarte. Bei der von Tacks4Africa sind viele Lodges/Camps eingezeichnet.

Wenn du gerne wanderst, empfehle ich dir bei der Spitzkoppe und in Ameib zu übernachten. Wir hatten dort, vor allem in Ameib, super Wanderungen gemacht.

Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
1'014 Beiträge · seit 201610. Jan. 2017 · #15
Ich werfe mal den (englischsprachingen) Reiseführer "Self-Drive-Guide Namibia" ins Rennen. Kein klassischer Reiseführer, aber es ist mehr oder weniger jedes Kaff aufgeführt mit Angaben, welche Servicestationen wie Einkaufsmöglichkeiten, Tankstelle, Bottle-Shop, Werkstatt etc. pp. dort sind und eine kurze Beschreibung des Ortes / möglicher Aktivitäten. Weiter bei jeder Ortsbeschreibung Namen/Tel. und Faxnummer, emailadresse, homepage und kurze Beschreibung mit Angaben wie Zeltmöglichkeit, Restaurant, Bar, welche Sprachen gesprochen werden etc.pp. aller Unterkünfte. Wenn man nicht vorbuchen will, kann man vor Ort in Frage kommende Unterkünfte anrufen und fragen, ob noch was frei ist.
Ich fand das sehr hilfreich und besser als die üblichen "laber rabarber" Reiseführer. Eine Leseprobe gibt es auf der homepage.

Yanjep
Themenstarter15 Beiträge · seit 201610. Jan. 2017 · #17
Wie macht ihr das mit dem Telefonieren in Namibia?
SIM Karte dort vor Ort kaufen?
2'497 Beiträge · seit 201110. Jan. 2017 · #18
Hallo Sascha,

genau so, Simkarte am Flughafen kaufen und den netten Menschen bitten, gleich alles zu installieren (für mich wichtig, da schon älter, für Dich vielleicht nicht). Wir haben, wenn wir mal was nicht vorgebucht hatten, einen Tag vorher angerufen und gefragt, ob was frei ist.

Die Camps/Lodges liegen meist nicht an der Straße, man muss sie schon bewusst anfahren. Wenn mal ein Camp an der Hauptstraße liegt, dann ganz gewiss kein beliebtes, da "Einsamkeit" in Namibia ein Qualitätsmerkmal ist.

Im Sossusvlei und im Etosha bietet es sich an, vorab zu reservieren, da es dort oft voll ist. Die Camps im Etosha sind nicht die schönsten, aber dafür ist man halt IM Park und kann abends noch an die beleuchteten Wasserlöcher.

Wir haben beim Campen auch immer mal 1-Nacht-Stops, da man das Dachzelt/den Camper sowieso einfalten muss. Wir nehmen zum Beispiel im Etosha die Fahrt von einem zum anderen Camp als Gamedrive, morgens los, alle Wasserlöcher auf dem Weg anschauen, irgendwo Schleifen fahren, Pause machen, ... und dann irgendwann nachmittags am nächsten Übernachtungsplatz ankommen.

Spät irgendwo ankommen und nicht vorher gecheckt haben, ob was frei ist, wäre mir zu anstrengend, denn die nächste Möglichkeit ist oft weit entfernt, 1 bis 1 1/2 Stunden sind da schnell rum, im Zweifel mehr und in den meisten Gegenden bietet sich wild Campen wirklich nicht an, da zu gefährlich oder schlicht verboten.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2017
785 Beiträge · seit 200810. Jan. 2017 · #19
Hi,

generell denke ich auch, dass ihr euch weniger vornehmen solltet und nicht zu viel Fahrkilometer pro Tag planen solltet.

Ihr solltet auch nicht vergessen, dass ihr beim Camping / Selbstversorgung, auch noch Zeit einplanen solltet in der man frische Lebensmittel einkauft, seinen Trink-Proviant aufstockt, sein Essen zubereitet, die Teller wieder abwäscht, ein schönes Lagerfeuer am Abend macht, Mittags meist auch Hunger bekommt und vielleicht ein Picknick machen will, es etwas Zeit braucht, bis das Zelt auf und wieder abgebaut ist,....und, und, und all dies wird schwierig / stressig wenn man jeden Tag 400 und mehr Kilometer auf dem Plan hat!


Gruß


Markus
312 Beiträge · seit 201310. Jan. 2017 · #20
Hallo Sascha,
zu den Zielen wurde ja schon vieles gesagt - aber was ich eigentlich dann nicht so gut finde, ist das Campen. Du zahlst den Aufpreis für ein Auto mit Dachzelt, musst jede Menge Zeugs für ca. 7 Nächte einkaufen und verbrätst dann auch noch Zeit mit Kochen/ Geschirrwaschen. Das würde ich mir bei der kurzen Zeit schon überlegen...obwohl wir gerne auch mal Selbstversorger sind.
Wie schon geschrieben, liegen Camps/Lodges oft weit weg vom Fahrweg. Die Huab Lodge z. B. 25 km Piste weg von der Strasse. Du kannst auch unterwegs nicht einfach stoppen und einkaufen/Kaffee trinkent oder so - da musst Du Dir schon die passende Route suchen.
Viel Erfolg bei der weiteren Planungen
DoNo

P.S. hat sich mit Maggus überschnitten 😉
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2017