lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200807. Dez. 2016 · #21Danke für eure differenzierten Beiträge, die das unterschiedliche Herangehen und die ähnlichen Sichtweisen des Begriffs sehr plastisch darstellen!
Uns fällt auf, dass die meisten Fomis diesen Begriff sehr ähnlich definieren und seine Bedeutung, besser gesagt: seine Bedeutungslosigkeit für die Kategorisierung des eigenen Reisens.
Und wir werden weiterhin unseren Spaß haben und uns wundern, wenn wir es irgendwo lesen.
Angenehm, dass hier ein entspanntes Verständnis vorherrscht, das jegliche Kategorisierung von „mainstream oder nicht“ unnötig macht. Das finden wir sympathisch. 🙂
Danke noch mal für die tollen Diskussionsbeiträge!
Wir wissen einmal mehr, das dieses Forum schon was echt besonderes ist.
Wirklich nicht „mainstream“... 😁
Gruß von lilytrotters
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Sasa2'391 Beiträge · seit 201607. Dez. 2016 · #22lilytrotter schrieb:
Wir wissen einmal mehr, das dieses Forum schon was echt besonderes ist.
Wirklich nicht „mainstream“... 😁
Gruß von lilytrotters
Und Du bist es erst recht nicht............ 😛
Herrn Lillytrotter kenne ich ja nicht, aber da er mit Dir verheiratet ist, kann er gar nicht Mainstream sein 🙂
Liebe Grüße nach Hamburg
Sasa
P.S: Wir sind übrigens gar nicht Mainstream, denn wir werden nächstes Jahr mit einem VW T6 fahren und nicht mit einem Toyota 4x4, so...... 😉
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200808. Dez. 2016 · #23Hallo Sasa,
wenn Du nicht Mainstream sein willst, dann musst Du schon mit dem Hochrad durch Alaska*) oder die Namib fahren. Naja, für Wolfgang lassen wir auch das Fahrrad gelten. Aber alles andere ist nur ein leichtes abweichen vom Mainstream.
Liebe Grüße
Gerd
*) Hab ich vor Jahren mal gesehen und prompt mit quietschenden Reifen angehalten. Der Junge machte das in jedem Urlauf - Hochrad in einem anderen Land.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Dez. 2016 · #24Gerd1942 schrieb:
wenn Du nicht Mainstream sein willst, dann musst Du schon mit dem Hochrad durch Alaska*) oder die Namib fahren.
... ich würde sagen, die letzten fünf Kilometer ins Sossusvlei müssten schon mit dem Tretboot zurückgelegt werden. Auf direktem Weg über die Dünen. Ruderboot oder Kajak wird natürlich auch akzeptiert ... oder Windsurfen ... 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
KAKalahari778 Beiträge · seit 201608. Dez. 2016 · #25Hallo an euch aus der CH,
hab mich schon vor einer ganzen Weile mal angemeldet, dann aber nach einer Weile stillen Mitlesens feststellen müssen, dass ich wohl nicht so da reinpasse, weil ich einfach anders reise... ist das nun "nicht-mainstream". Keine Ahnung, meine erste Namibiareise (pfui, wie kann man nur...?) war nämlich mit einer Gruppe... einer grossen Gruppe... und im Bus, wenn wir den auch öfter gegen offene Game drives Fahrzeuge eingetauscht haben. Und weil ich merkte, wie die meisten hier drin von sowas denken, dachte ich, es sei besser die Klappe zu halten. Aber ja, so infizierte ich mich mit dem Namibiavirus. War im übrigen eine teure Reise (ein Geschenk meiner Mutter...) und wir hatten eine wirklich gute Tour und sehr viel gesehen. Unser schweizer Reiseleiter war so naja.... aber der namibische Guide war wirklich Hammer, wandelndes Lexikon was Flora und Fauna betrifft und am ende der Tour war klar, ich komme wieder und dann natürlich nicht mehr in einer Gruppe. Mit meinem Alter von damals 38 drückte ich den Altersdurchschnitt sowieso massiv runter...
die zweite Tour war ein Jahr später, ganz alleine hingeflogen, nichts gebucht (Auto brauchte ich nicht, das hätte ich sonst natürlich gebucht) bis auf die erste Übernachtung in Windhoek die schon gebucht war weil der Guide schon eine Nacht früher in der Stadt war und ich dann einfach auch da wohnte. Wohnen sonst nur andere Guides dort, keine Touris...
der Guide arbeitet selbständig, deshalb konnte ich ihn problemlos für mich alleine buche, drei Wochen lang durch die Teile, die ich letztes Mal nicht gesehen hatte.
Und nein, ich mache keine superguten Fotos, aber brauchbare wie ich finde. Und nein, ich mag nicht mit Dachzelt campen gehen, vorher noch einkaufen und alles vorbuchen. Ich liebe es, von Lodge zu Lodge zu gehen und da zu bleiben wo es mir gefällt. Ich habe das Glück, dass ich nicht gross auf Finanzen achten muss, als Alleinreisende ist das ja auch anders als zb. mit Familie. Ich musste einfach alles doppelt zahlen (also für mich und den Guide), dazu den Diesel (günstig verglichen mit der CH) und das Essen.
Wir übernachteten auch mal auf einer Jagdfarm eines Freundes, wo wir auch Nachts auf Pirsch konnten, waren in sehr schönen, eher teuren Lodges wie zb. Erindi aber auch in günstigeren wenn grad eine da lag wo wir anhalten wollten. Alles sehr ungezwungen und so anders als es viele hier machen. Irgendwie hab ich daher immer etwas das Gefühl, fehl am Platz zu sein.
Wir fuhren durch Gegenden wo vermutlich nur wenige Touris je unterwegs sind (zb. durchs Ovamboland) und kletterten mit unserem Nissan TX förmlich über Stock und Stein. Da es das Privatauto des Guides war, stört auch der eine oder andere Kratzer nicht... und ja, wir hatten keine einzige Panne bei 7300 km in 3 Wochen.
Mainstream oder nicht? Als Frau alleine drei Wochen mit einem Mann (natürlich stets nur ein Zimmer genommen, wer braucht schon zwei) im südlichen Afrika... also meine Leute halten mich für verrückt, aber total. 😛 Aber so bin ich. Und ja, es war super und ja, nächstes Mal geht es von Windhoek aus Richtung Südafrika. Und ja, vieles hier im Forum war und ist für mich hilfreich, daher bleibe ich (mindestens) stiller Mitleser. In meinem Umfeld glaubt mir keiner, dass ich auch schweigen kann... aber ihr seid meine Zeugen.
Es ist meiner Meinung nach egal, wie man reist. Alleine zu reisen hat für mich Vorteile, man lernt viele Leute kennen, schon im Flieger traf ich auf eine Chinesin und hatte sehr anregende Gespräche. Mein Guide kennt vom Herumreisen natürlich Gott und die Welt und so lernte ich dort untern auch viele Leute kennen, Guides, Einheimische, die Gäste der Guides. Nein, ich will definitiv dort unten nicht alleine sein. Ich liebe die Vielfalt an Sprachen , an Ethnien etc. Jeder soll so reisen wie es für ihn stimmt. Wenn jemand dem einen Namen geben will, so ist auch das ok. Ich mag es nur nicht so, wenn man auf andere herabsieht, die "nur" in einer Gruppe reisen oder die es "nicht schafften" als Selbstfahrer, alles haarklein zu organisieren und zu buchen. Man vergisst dabei leicht, dass es Leute gibt, die dies gar nicht so wollen. Ohne meine Gruppenreise hätte ich den Guide nie kennen gelernt, Namibia nie kennen gelernt und damit würd in meinem jetzigen Leben ein granz grosses Stück fehlen.
Amen 😄 😛
camperfan235 Beiträge · seit 201608. Dez. 2016 · #26Zu dem Thema passt doch ( habe ich übrigens das erste Mal bei unserer Rotel Reiseführerin in Namibia gehört.....)
TOURISTENGEBET
Oh Himmlischer Vater, sieh herab auf uns, Deine bescheidenen gehorsamen Touristendiener, die dazu verdammt sind, diese Erde zu bereisen, zu fotografieren, Postkarten abzuschicken, Souvenirs zu kaufen und in bügelfreier Wäsche umherzulaufen.
Wir bitten dich o Herr aufzupassen, dass unser Fahrzeug nicht entführt wird, unser Gepäck nicht verloren geht und unser Übergewicht unbemerkt angenommen wird. Beschütze uns vor habgierigen und skrupellosen Taxifahrern, geldgierigen Trägern und nicht geprüften Fremdenführern.
Schenke uns göttliche Führung in der Suche nach unseren Hotels, dass unsere vorbestellten Zimmer frei und sauber sind und wenn irgendwie möglich, dass es heißes oder gar überhaupt Wasser aus der Leitung gibt. Wir beten, dass die Telefone funktionieren, das die Vermittlung unsere Sprache spricht, Adapter für all unseren elektrischen Geräte in ausreichender Anzahl verfügbar sind und dass keine Post von unseren Kindern auf uns wartet, die uns dazu zwingen würde, vorzeitig nach Hause zu fahren.
Führe uns oh Gott in billige Restaurants, wo das Essen vorzüglich ist, die Kellner freundlich und der Wein im Preis mit inbebriffen.
Gib uns die Weisheit korrekte Trinkgelder zu geben in Währungen, die wir nicht verstehen. Verzeih uns, wenn wir aus Unwissenheit zu wenig geben und zuviel aus Furcht. Lass die Einheimischen uns lieben für das, was wir sind, und nicht für das, was wir ihren weltlichen Gütern hinzufügen.
Gib uns die Kraft, die Museen, Kathedralen und Schlösser zu besuchen, die in den Reiseführern als ein Muss angegeben sind. Und wenn wir einmal ein historisches Denkmal vergessen um ein Mittagsschläfchen zu halten, hab Gnade, denn unser Fleisch ist schwach.
Der nächste Teil ist für Ehemänner:
Lieber Gott, halte unsere Frauen fern von Einkäufen und behüte sie, vor günstigen Gelegenheiten, die wir weder brauchen noch sich leisten können. Führe sie nicht in Versuchung, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Der nächste Teil ist für Ehefrauen:
Allmächtiger Vater, bewahre unsere Männer davor, fremden Frauen nachzuschauen und sie mit uns zu vergleichen. Beschütze sie davor sich in Kaffees oder Nachtclubs aufzuspielen. Vor allem, vergib ihnen nicht die Schuld, denn sie wissen genau , was sie tun.
Und wenn unsere Reise zu Ende geht und wir zu unseren Lieben zurückkehren, gib uns die Gunst, jemanden zu finden, der sich unseren Fotos und Filme ansieht und unseren Erzählungen zuhört, so dass unser Leben als Touristen nicht umsonst gewesen ist.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201308. Dez. 2016 · #27Hallo Kalahari77,
am Thema Busreise zeigt sich, dass man Mainstream gar nicht definieren kann, denn hier im Forum gehört sie sicher nicht dazu, in Namibia fahren jedoch recht viele Reisebusse herum - selbst im Etosha - also doch Mainstream???
Mir ist es auch egal, wie meine Art des Reisens genannt wird oder was andere davon halten - mir muss es gefallen. Und ich bin wie du durch eine Busreise mit großer Gruppe zu diesem Land gekommen, in das ich damals eigentlich gar nicht wollte. 😊 Wir hatten diese Reise mit einer deutschen Agentur zusammen selbst geplant, denn es musste ein Chorkonzert in Swakopmund samt vorherigen Proben eingebaut werden. Da für den touristischen Teil die Zeit knapp war, machten wir nur eine kleine Tour mit Sossusvlei, Twyfelfontein, Etosha und Ombili. Die Mitreisenden bildeten eine sehr angenehme Gruppe.
Auch die zweite Reise war per Bus, wieder hatten wir organisiert, diesmal mit der kleinen Windhoeker Agentur, die unser Busfahrer inzwischen gegründet hatte. Diesmal jedoch waren die Mitreisenden schlimmer als die von "Hummeldumm", und daher beschlossen wir, in Zukunft allein zu fahren, aber aus diversen Gründen ebenfalls mit Fahrer/Guide. Auch wir haben großes Glück gehabt und durch Empfehlungen einen Mann erwischt, mit dem wir voll harmonieren, deshalb wird es nächstes Jahr bereits die dritte Reise mit ihm geben.
Durch den einheimischen Guide haben wir viel gesehen und gehört, was man wahrscheinlich als Selbstfahrer nicht mitbekommt, auch wir übernachten auf Lodges und Guestfarms - ob das nun Mainstream ist oder nicht, ist uns gleichgültig, wir genießen es so. 😉
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
loeffel1'412 Beiträge · seit 201308. Dez. 2016 · #28Im Prinzip sind wir, was unsere Touren angeht, sehr mainstreamig unterwegs:
Mit dem Mietwagen nette Lodges anfahren, lecker essen, Sundowner schlürfen und vom Auto aus Landschaft und Tiere genießen.
Weniger mainstreamig ist die Tatsache, daß wir mit Rollstuhl unterwegs sind ...
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens:
Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Dez. 2016 · #29Kalahari77 schrieb:meine erste Namibiareise (pfui, wie kann man nur...?) war nämlich mit einer Gruppe... einer grossen Gruppe... und im Bus, wenn wir den auch öfter gegen offene Game drives Fahrzeuge eingetauscht haben. Und weil ich merkte, wie die meisten hier drin von sowas denken, dachte ich, es sei besser die Klappe zu halten.
... meine erste Fernreise war auch eine Gruppenreise und es war ein großer Bus mit um die 40 Leuten. Der Vorteil war, dass man sich vorher um nichts kümmern musste. Der Nachteil dabei ist, dass man sich seine Mitreisenden nicht aussuchen kann. Da waren ein paar Wenige dabei, die überall negativ aufgefallen sind und man sich einfach ständig schämen musste, zur gleichen Gruppe zu gehören.
Aber damals hätte ich mich gar nicht getraut, alleine eine Fernreise zu unternehmen. Heute käme ich nicht mehr auf die Idee einer solchen Reise, alleine schon wegen des straffen Zeitplans. Aber genau das war letztlich der Auslöser für die Art meiner heutigen Reisen.
Die Pyramiden von Gizeh waren für mich ein Highlight, aber das Programm sah nur einen kurzen Stopp vor. Es ging in einer Pyramide in eine der Kammern und dann blieb einem noch eine halbe Stunde vor Ort, bevor es weiter ging. Abends unterhielt ich mich mit einem Mitreisenden und wir fanden, dass die Pyramiden eindeutig zu kurz kamen. Wir beschlossen, uns am Folgetag aus dem offiziellen Programm auszuklinken, ließen uns in weiser Voraussicht den Namen und die Adresse des Hotels in arabischer Schrift notieren und nahmen ein Taxi zu den Pyramiden, wo wir den ganzen Tag verbrachten.
Der andere Mitreisende konnte kein Englisch, die beiden Taxifahrer allerdings auch nicht und irgendwie ging es trotzdem.
Wenn ich heute an Ägypten denke, dann sind die zwei Stunden Taxifahrt durch das Verkehschaos Kairos am nachhaltigsten im Gedächtnis geblieben und nicht die ganzen Sehenswürdigkeiten. Irgendwie kurios ...
Ich mag es nur nicht so, wenn man auf andere herabsieht, die "nur" in einer Gruppe reisen oder die es "nicht schafften" als Selbstfahrer, alles haarklein zu organisieren und zu buchen. Man vergisst dabei leicht, dass es Leute gibt, die dies gar nicht so wollen. Ohne meine Gruppenreise hätte ich den Guide nie kennen gelernt, Namibia nie kennen gelernt und damit würd in meinem jetzigen Leben ein granz grosses Stück fehlen.
... für mich führte die Gruppenreise und die Möglichkeit, mich einen Tag davon abzusetzen, zu der persönlichen Erkenntnis, dass man eigentlich auch alleine klarkommt und das viel spannender ist. Dass letztlich das Fahrrad zu meinem bevorzugten Verkehrsmittel wurde und die Reiseziele langsam exotischer wurden, ist zwei anderen Zufällen zu verdanken. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
piscator1'483 Beiträge · seit 200908. Dez. 2016 · #30Guten Abend,
Mainstream hat sich im Laufe der Zeit von einem neutralen ( von der Mehrheit so getan, von der Masse akzeptiert, ) Begriff zu einem Begriff gewandelt, der negativ, abwertend verwendet wird. Darin bedeutet automatisch, dass der Urteilende glaubt, begründet urteilen zu können. Darin sehe ich eine nicht zu tolerierende Überheblichkeit. Wer glaubt, meine Art zu reisen bewerten zu können?
Aus diesen Überlegungen heraus habe ich Hummeldumm zwar gelesen, aber mir bis heute kein Urteil in dieser Richtung erlaubt. Das heißt nicht, dass ich alle Verhaltensweisen gut heiße und habe mich auch schon für manche Landsleute geschämt. Das hat aber nichts mit Mainstream zu tun.
Ich habe den Thread mit Interesse gelesen und finde den Anstoß der Lillytrotters gut. Gepostet habe ich, nachdem ich die Antwort von Kalahari77 gelesen habe. Ihre Sicht und auch die von u.a. Wolfgang kann ich nur unterstützen. Ich habe noch keine Gruppenreise ( im Urlaub) mitgemacht, aber wer gibt mir das Recht darüber zu urteilen? Wer gibt mir das Recht, jemandem der nicht individuell plant und reist mit „ach, noch ein Mainstreamer“ nahe zu treten?
Gruß Piscator
Randfontein568 Beiträge · seit 201409. Dez. 2016 · #31Eigentlich war ja schon alles gesagt, wenn auch nicht von Jedem...
Aber die Löffels haben eine interessanten Aspekt dazugefügt:
ja, man kann "mainstream" sein, auch wenn Teile des "mainstream" genau da wegschauen wollen,
weil es nicht "mainstream" ist, (oder doch und wenn ja, den "mainstream" wieder verstört .)
Mainstream ist ja aber nicht angesagt. Unn nu?
Ach wie verschwurbelt ist doch unsere Welt.
Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als ich es noch peinlich fand, wenn mir bei den lieben Klienten meiner Frau
ein "man sieht sich" 'rausgerutscht ist. Heute finde ich mich unter Blinden zurecht und habe Freunde unter ihnen, die sich auch mit "man sieht sich" verabschieden.
Der unverkrampfte Umgang mit "anerkannten Behinderungen" und das Lachen über unsere eigenen Defizite,
die merkwürdigerweise als "normal" durchgehen, hat mir eine neue Welt erschlossen.
Wer von uns sieht wie eine Fledermaus, rennt wie ein Gepard, fliegt wie ein Vogel?
Und, wie wichtig ist da eine Definition wie "mainstream" oder "alternativ"?
Schlimm, daß dieses Thema soviele Foristi bewegt. A bissle mehr Selbstbewußtsein hätte sein dürfen.
Die Löffels machens uns mal wieder vor, wie so oft.
Für alles andere verweise ich auf meinen Beitrag auf Seite 3 dieses threads.
Macht, was für euch richtig ist, nicht was "man" macht - und gut isses!
Maputo828 Beiträge · seit 201609. Dez. 2016 · #32Die Mainstream Bibel ist der Lonely Planet Reiseführer.
Dort sind für jedes Land/Stadt die "must see" aufgelistet. Eine Autobahn mit ganz wenigen Ausfahrten, den Hauptsehenswürdigkeiten.
Wenn ich eine Stadt oder ein Land nicht kenne bin ich auch zuerst als Mainstreamer unterwegs. Bald interessieren mich aber auch die Nebenstrassen, das ist mein Naturell.
Mainstream finde ich nichts schlimmes. Für viele ist das in Ordnung und sie sind damit zufrieden. So bleibt der (Massen)-Tourismus auf gewisse Spots konzentriert.
Schnell kann aus Geheimtips Mainstream werden. Vor 10 Jahren wusste noch keiner so genau was Linyanti ist. Das Camp war fast immer leer. Dann las man es immer mehr als "Geheimtip"... und heute ist es fast immer voll.
Also Vorsicht mit dem posten von Geheimtips, sonst steht man selber in ein paar Jahren vor dem "fully booked" Schild. Viele mögen das "asozial" finden, aber Geheimnisse für sich zu behalten ist ein Menschenrecht 😎