Namibia Selbstfahrer mit 2 Kinder April 2017

74 Antworten · 10,0k Aufrufe · gestartet 01. Dez. 2016 von freiwilder
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2'462 Beiträge · seit 200602. Dez. 2016 · #41
Hallo Freiwilder,

schau Dir das vielleicht mal an http://waterberg-wilderness.com/waterberg-plateau-campsite-de.html

PS: Nein, man MUSS nicht eine Nacht in Windhoek und Umgebung verbringen, um den Tag 2 der Reise zu erleben.. Wieso hier im Forum die eigenen Präferenzen zu solchen Aussagen führen, werde ich nie verstehen...
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
33,1k Beiträge · seit 200602. Dez. 2016 · #42
OFF TOPIC
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Liebe Sanne,
PS: Nein, man MUSS nicht eine Nacht in Windhoek und Umgebung verbringen, um den Tag 2 der Reise zu erleben.. Wieso hier im Forum die eigenen Präferenzen zu solchen Aussagen führen, werde ich nie verstehen...
Es geht nicht um Präferenzen, sondern um einen gut gemeinten Tipp. Ohne das Thema nun wieder auszudiskutieren verweise ich Dich (so wie ich es schon für den Threaderöffner getan habe) gerne auf den ausführlichen Thread dazu: http://www.namibia-forum.ch/forum/35-anleitungen/287232-warnung-nicht-direkt-nach-der-ankunft-losfahren.html

Beste Grüße aus einem sehr heißen, aber bewölkten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter14 Beiträge · seit 201602. Dez. 2016 · #43
Lieber Markus, liebe(r) Sanne,
vielen Dank für eure Hinweise. Markus, Deine Tour und Lodges schau ich mir genau an. In Windhoek holen wir das Auto ab und fahren dann mal los... Hab schon mal wegen Überbuchung geschaut - es gibt noch genug freie Unterkünfte... Hätten wir keine Kinder dabei und mehr Zeit, würde ich auch am liebsten durch das Land trampen 😉
Freue mich auf weitere Tips. Danke
2'462 Beiträge · seit 200602. Dez. 2016 · #44
Lieber Christian,

Du behauptest: " Unterkunft in oder nahe bei Windhoek ist ein Muss (siehe weiterführender Link im "Ersttäterthread".), solange ihr auch noch Tag 2 der Reise erleben wollt (um es "krass" auszudrücken)."

Das ist natürlich bestenfalls Deine persönliche Präferenz, zunächst in Windhoek zu übernachten, denn Du wirst sicher nicht sagen wollen, dass sich jeder, der am ersten Tag weiterfährt, gleich von zuhause einen Blechsarg mitnehmen sollte.. 😗 Nicht jeder muss sich von 10 Stunden Flug erholen, an die Höhe gewöhnen, ankommen oder was auch immer... und entscheidet sich dann gegen eine Nacht in Windhoek und ganz sicher unterzeichnet er damit nicht sein Todesurteil, wie Du es anfangs impliziertest.

Bitte akzeptiert doch auch mal, dass es Menschen gibt, die anders reisen als der Mainstream hier im Forum. Und auch wenn 95% meinetwegen gut damit fahren, in Windhoek über Nacht zu bleiben, heißt das noch lange nicht, dass die restlichen 5% Nahtoderfahrungen suchen, so wie Du das gern mal hinstellst...

Viele Grüße aus dem sonnigen, kalten Berlin
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
33,1k Beiträge · seit 200602. Dez. 2016 · #45
OFF TOPIC
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Hi Sanne,
Nacht in Windhoek und ganz sicher unterzeichnet er damit nicht sein Todesurteil, wie Du es anfangs impliziertest.
Nahtoderfahrungen suchen, so wie Du das gern mal hinstellst...
habe ich nicht. Bitte lies was ich schrieb: "um es "krass" ausdrücken" (krass = neudeutsch für "übertrieben").
Jeder kann so reisen wie er will und es ist jedem ja auch selber überlassen und seine eigene Verantwortung. Dennoch ist an einem gut gemeinten Rat nichts verkehrt. Und wenn die 5 % es anders machen, ist das absolut ok für mich - ist ja nicht mein mögliches Wohlbefinden. Ich habe nur manchmal den Eindruck, dass v.a. Namibia-Neulinge eh alles besser wissen und gerade gegen den Strom fließen möchten (z.B. nach dem Motto "alle empfehlen mir am ANkunftstag nicht weit zu fahren, ich weiß es aber besser und mache es deshalb extra"). Es wird sicher nicht mehr lange dauern, dass die ersten Autovermieter eine Autoübernahme am Ankunftstag verbieten, da das Risiko für ihr Fahrzeug zu hoch ist. In den USA, Kanada etc ist das ja z.B. bei vielen Wohnmobilvermietern schon Gang und Gebe 🙁

Beste Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2016
5'479 Beiträge · seit 200902. Dez. 2016 · #46
freiwilder schrieb:Danke für die Rückmeldungen. Immer das selbe in diesen anonymen Foren. Ihr seid hier im Netz unterwegs. Kennt keinen Menschen und nehmt alles für bare Münze bzw. gleich persönlich.
Wenn dieses Forum eines nicht ist, dann anonym. Zahlreiche Forumstreffen haben dazu geführt, dass sich viele der Protagonisten hier im Forum persönlich kennen. Es gibt immer wieder Verabredungen in Afrika. Viele sind hier mit Ihrer wahren Identität unterwegs, und man kennt sich obwohl man sich noch nie persönlich begegnet ist. Wenn das Namibia-Forum eines nicht ist, dann anonym.

@Freiwilder: Du bist hier sicher der Anonymste.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter14 Beiträge · seit 201602. Dez. 2016 · #47
Erster Tag: Wir wollen nur raus aus der Stadt. Das heisst wir suchen eine Unterkunft im Radius von 30 km um Windhoek. Und zum Mainstreamgedanken muss ich sagen dass uns wir auch hier in Deutschland nicht mit der Masse bewegen. Wir gehören hier auch zu den unangepassten Exoten.
2'844 Beiträge · seit 201102. Dez. 2016 · #48
Ein ganz anonymer Tipp:
info-namibia.com -> Unterkunft -> Windhoek Umgebung

Strelitzie, die ihren Senf auch noch dazu geben wollte....
16,9k Beiträge · seit 201202. Dez. 2016 · #49
travelNAMIBIA schrieb:OFF TOPIC
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Hi Sanne,
Nacht in Windhoek und ganz sicher unterzeichnet er damit nicht sein Todesurteil, wie Du es anfangs impliziertest.
Nahtoderfahrungen suchen, so wie Du das gern mal hinstellst...
habe ich nicht. Bitte lies was ich schrieb: "um es "krass" ausdrücken" (krass = neudeutsch für "übertrieben").
Jeder kann so reisen wie er will und es ist jedem ja auch selber überlassen und seine eigene Verantwortung. Dennoch ist an einem gut gemeinten Rat nichts verkehrt. Und wenn die 5 % es anders machen, ist das absolut ok für mich - ist ja nicht mein mögliches Wohlbefinden. Ich habe nur manchmal den Eindruck, dass v.a. Namibia-Neulinge eh alles besser wissen und gerade gegen den Strom fließen möchten (z.B. nach dem Motto "alle empfehlen mir am ANkunftstag nicht weit zu fahren, ich weiß es aber besser und mache es deshalb extra"). Es wird sicher nicht mehr lange dauern, dass die ersten Autovermieter eine Autoübernahme am Ankunftstag verbieten, da das Risiko für ihr Fahrzeug zu hoch ist. In den USA, Kanada etc ist das ja z.B. bei vielen Wohnmobilvermietern schon Gang und Gebe 🙁

Beste Grüße
Christian
Diese Zeilen hat uns vorige Woche unsere Agentur aus Windhoek geschickt:

Gestern bekomme ich Nachricht von Safari 4x4 Rental, dass es wohl Engpässe mit Fahrzeugen gibt. Sie hatten wohl einige Unfälle in der Hochsaison....
...Eine Saison wie in diesem Jahr hat es in Namibia noch nie vorher gegeben.


Wegen dieser "Unfälle" (Schlaumeier, die alles besser wissen) durften wir dann jetzt ad hoc den Leihwagenvermieter wechseln.

LG
Logi
4'129 Beiträge · seit 200802. Dez. 2016 · #50
Gibt es noch weitere Fomis die von diesem Troll mehrfach mit PM belästigt werden? Und das, obwohl man sich zuvor deutlich dazu geäußert hat, er möge es unterlassen...
Für freiwilder scheint diese Grenze nicht zu existieren.

– ...wie war das noch mit dem Verstehen? 😮 ...ist eben auch immer vom Wollen abhängig. 😗
Nicht zu fassen, so was von daneben... 😣


Ich wiederhole mich nur ungern, doch aus gegebenem Anlass:
für dich, freiwilder, scheint es sehr wichtig zu sein, deine Anonymität für das Versenden von PM's zweifelhaften Inhalts zu brauchen, - wem schickst denn noch alles sowas als PM? Du solltest das in Zukunft unterlassen! 😠
grußlos
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
3'883 Beiträge · seit 201102. Dez. 2016 · #51
Hallo Lillytrotter,
wäre das nicht ein Fall für den Moderator?

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
284 Beiträge · seit 201402. Dez. 2016 · #52
Muss auf jedem, der nicht die Standardroute machen will gleich rumgehackt werden? Sicher, die Reaktion auf die Antworten war auch nicht ok und es erscheint als wäre Urlaub dringend nötig, aber die Antworten auf die Antworten waren auch nicht die feine Art.

Die Chance hilfreiche Antworten zu bekommen ist größer wenn man nett danach fragt und sie nicht fordert. Umgekehrt sind Hinweise, das ein Vorhaben ungewöhnlich ist bestimmt angebracht, dabei bei allem was nicht 100% mainstream ist gleich zu sagen "geht nicht" ist auch nicht hilfreich. Wolfgang hat es ja auch sehr gut hinbekommen weiterzuhelfen und trotzdem vor gewissen Dingen zu warnen. Auf solche Warnungen wird dann auch viel besser gehört.
Es ist schon witzig, jeder freut sich wenn er das Glück hat einen wild leben Leoparden zu sehen, aber wenn vorgeschlagen wird ein paar Schritte mit Kindern zu laufen, dann wird plötzlich so getan als lauert hinter jedem Stein einer, der nur auf leckere Tourikinder wartet. Natürlich ist eine Wanderung in Namibia was anderes als ein Spaziergang in einem Schlossgarten und erfordert mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit der Eltern, aber die braucht es auch auf ner Wanderung in den Alpen. Es gibt hier im Forum tolle Berichte mit auch kleinen Kindern, die auch nicht die ganze Zeit im Auto oder in Lodges waren. Vorsicht ist angebracht, aber man muss jetzt nicht alles als zu gefährlich hinstellen.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
2'497 Beiträge · seit 201103. Dez. 2016 · #53
Da habe ich wieder besseren Wissens und trotz nicht freundlich vorgetragenem Begehren versucht, zumindest für den Etosha aufzuzählen, wo man campen und essen kann und wo es nicht geht und was ansonsten in Kombination so möglich ist in Namibia und auch ich werde per PM aufgefordert, mich geschlossen zu halten und meine eigenen Kinder zu belehren. Ist es nun im Forum üblich, dass man unerwünschte Meinungen in seinem Thread per PM verbieten kann?? 🤢

Also, lieber Freiwilder, Du willst nicht belehrt werden, aber wenn jemand schreibt, was ihm so alles in Namibia begegnet ist und dies nicht Deinen Erwartungen entspricht, ist das in meinen Augen keine Belehrung, meine Anmerkung zu Deinem Umgangston im Forum vielleicht schon eher. Es tut mir folglich leid, mir überhaupt Gedanken zu Deiner Anfrage gemacht zu haben. Wird gewiss nicht wieder vorkommen.

Belästige Du mich aber bitte nicht mit weiteren PMs, da habe ich ein Empfinden, das dem von Lilytrotter sehr gleicht.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
7'296 Beiträge · seit 200603. Dez. 2016 · #54
_Matthias_ schrieb:Muss auf jedem, der nicht die Standardroute machen will gleich rumgehackt werden? Sicher, die Reaktion auf die Antworten war auch nicht ok und es erscheint als wäre Urlaub dringend nötig
... das hast Du jetzt schön formuliert. 😉
Scheint mir irgendwie auch so und mir geht es gerade genauso ...

Die Chance hilfreiche Antworten zu bekommen ist größer wenn man nett danach fragt und sie nicht fordert. Umgekehrt sind Hinweise, das ein Vorhaben ungewöhnlich ist bestimmt angebracht, dabei bei allem was nicht 100% mainstream ist gleich zu sagen "geht nicht" ist auch nicht hilfreich. Wolfgang hat es ja auch sehr gut hinbekommen weiterzuhelfen und trotzdem vor gewissen Dingen zu warnen.
... vielleicht weil ich die Erfahrung mit der Antwort "geht nicht" ja auch schon selbst gemacht habe. Als ich vor fast 20 Jahren im damaligen "Vorläufer-Forum" nach Tipps für eine Radtour durch Namibia (und auch noch im Sommerhalbjahr) gefragt hatte, war im Internet über so eine Sache noch überhaupt nichts zu finden.
Da kamen dann auch ausschließlich Antworten mit Tenor "unmöglich", "zu heiß", "zu große Entfernungen", "manchmal 200 km keine Verpflegungsmöglichkeit", "schlechte Pisten" und natürlich auch "das hat noch nie jemand gemacht".

Dann wirds mal Zeit, hatte ich mir gedacht. Ich hatte kurz vorher eine Radtour durch Alaska und die canadische Arktis bis zum Polarmeer gemacht und dort alleine mit dem Fahrrad auf der längsten Etappe 800 km auf Piste autark zurückgelegt. Als ich das dann schrieb, kam nichts mehr an Antworten. (*)

Was ich damit sagen will:
Ich hatte den Fehler gemacht, nicht meine vorherigen Reiseerfahrungen mitzuteilen. Daher hielten mich alle für einen Spinner, der alle 20 km mit einem Biergarten in der Namib-Wüste rechnet.
Und die "normalen" Touristen, die mit dem Auto unterwegs sind, haben oft keine Vorstellungen, was mit dem Fahrrad möglich ist oder haben nach einem sommerlichen 20km-Radausflug drei Tage Muskelkater. Da passen halt oft die beiden Sichten nicht zusammen und dann sagt man schnell, dass etwas nicht geht.


(*)
... eine Antwort kam noch und zwar als PN (von wem mag die wohl gewesen sein können? 😉 ), um die Diskussion nicht weiter anzuheizen.
Das waren ermutigende Tipps und Infos und der Grund dafür, dass ich dann doch (mehrfach) mit dem Rad durch Namibia und später durch 14 weitere Länder Afrikas fuhr. Aufgrund der anderen Antworten hätte ich die Idee wahrscheinlich wieder begraben und wäre nie mit dem Rad nach Afrika gekommen, hätte viele meiner intensivsten Erfahrungen nie gemacht und den Namen "BikeAfrica" hätte in diesem jetzigen "Nachfolgeforum" niemals jemand gelesen.

Inzwischen waren es alleine in Namibia über 5.000 km per Rad, 2.700 km per VW Golf, 4.700 km mit verschifftem Land Rover, 700 km "Ovambo-Express" und etwa 3.000 km per Anhalter. Es sind auch Dinge möglich, die ungewöhnlich sind.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2016
7'267 Beiträge · seit 200603. Dez. 2016 · #55
Da Freiwilder einige Fomis per pm belästigt hat, wurde dieser gesperrt

Herzliche Grüße
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2016
76 Beiträge · seit 201603. Dez. 2016 · #56
Hallo Freiwilder,

ich habe alle Kommentare gelesen und möchte keinen weiteren abgeben, dafür aber vielleicht was zu Euren Fragen schreiben.

Unsere Familie war schon viel in Amerika und Afrika - früher ohne inzwischen mit 3 Kindern - unterwegs.

Bei zwei Wochen und Kindern finde ich eine Route "nur" zum Etosha und zurück gar nicht so schlecht, denn insgesamt sind es wirklich weite Wege. Swakopmund ist nicht unbedingt ein Muss mit Kindern, da das restliche Land auch wunder-wunderschön ist.

Wir waren ohne Kinder vor 10 und 11 Jahren in Namibia (jeweils Mai) und schon da hatten wir die NP vorgebucht und auch schon da zwei der gewollten Nächte nicht bekommen. Dieses Jahr waren wir mit unseren 3 Kindern (4,6,9) im August in Namibia und wirklich froh, alles vorgebucht zu haben. Vor allem die NP, die sehr voll waren. Wir waren mit Dachzelt 23 Tage unterwegs, haben aber auch die eine oder andere Nacht im Zimmer verbracht.

Ich war - teilweise auch negativ - sehr erstaunt, was sich in den letzen 10 Jahren verändert hat: Windhoek doppelt so groß und doppelt so viel Verkehr, die Straße nach Norden wird vierspurig im Ausbau, in Sossusvlei mehr Menschen als bei unseren Sonntagsausflügen hier in Deutschland, viele Tourenanbieter, viel mehr Overlander.....aber zum Glück verteilt es sich in diesem großen Land sehr gut und oft konnten wir die Einsamkeit genießen.

Das Buchen im Voraus war zwar etwas stressig zu Hause, weil auch wir die Tage und Unterkünfte hin- und herschieben mussten. Dafür konnten wir aber in Namibia alles sehr entspannt angehen lassen. Und ganz egal, wo wir waren, wir wären überall gerne länger geblieben, selbst im Etosha, für den wir schon 6 Übernachtungen eingeplant hatten.

Für eine Route würde ich Euch z.B. das Waterbergplateau auf dem Weg vorschlagen und dann z.B. hintenrum auf Schotterpiste Richtung Grootfontain. An der Strecke gibt es auch einige Gästefarmen, die sich gut angehört haben. Welche Lodges/Farmen etc. Ihr tatsächlich bucht, finde ich schon fast egal, wir hatten - egal ob billig oder teuer - immer ordentliche und saubere Campingplätze und Zimmer. Die meisten Farmen freuen sich auf Kinder, aber es gibt auch welche, auf denen Kinder erst ab 12 Jahren erlaubt sind. Am besten Ihr schaut, wenn Ihr eine nette passende Farm gefunden habt, auf die Internetseite, da stehen alle Angebote/Aktivitäten drauf. Es gibt auf vielen Farmen Pools, was unsere Kinder sehr gefreut hat.

Für den EtoshaNP solltet Ihr überlegen, ob Dachzelt oder feste Unterkunft bucht:
Vorteil Dachzelt:
man ist draußen und kann die Natur und Umgebung wesentlich mehr genießen
Nachteil Dachzelt:
mit den Kinder dauert es früh wesentlich länger bis alle im Auto sitzen und man in den Park fahren kann - unsere schnellste Zeit inkl aufstehen und einem Toast waren 40 min, sonst eher eine Stunde und wir haben unsere Kinder auch nicht so ganz zeitig wach bekommen, da wir abends immer noch an den Wasserlöchern im Camp waren.
Vorteil Unterkunft:
man kann zeitig in den Park
Nachteil:
teuer für 4 Personen und für afrikanische Verhältnisse klein und nicht so schön - wahrscheinlich müsstet Ihr auch 2 Zimmer buchen.

Wir haben uns in der Regel selbst versorgt, aber wenn sich eine gute und schöne Gelegenheit geboten hat, haben wir mittags öfter als gedacht in einem Restaurant oder an einem Kiosk was gegessen. Da gibt es auch oft Sandwiches, die völlig ausreichend waren. Abends wurde immer gegrillt.

Ach und noch etwas, das Auto ist mit Kindern schneller voll bepackt als man denkt, allerdings hatten wir noch extra Schlafsäcke und Jacken für die Winternächte dabei.

Und an alle Namibianer, die hier mitlesen:

Ihr habt ein wunderschönes Land und vielen Dank für einen so schönen Urlaub. Wir haben nur nette und entspannte Namibianer kennengelernt. Ich hoffe, dass auch alle Reisenden sich von dieser Ruhe anstecken lassen und die Zeit genießen. Und vielen Dank für Eure Infos, Tips und nette Beiträge in diesem Forum. Ich lese sehr gerne mit, auch wenn ich eigentlich nie was schreibe.

Viele Grüße
Uli
7 x Südafrika, 4 x Namibia. 2 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...
831 Beiträge · seit 200904. Dez. 2016 · #57
Mit ganz großer Sicherheit habe ich keine Lust mehr, auf solch einen Unsinn einzugehen!
Buma
785 Beiträge · seit 200804. Dez. 2016 · #58
Hi,

also ich fand´s lustig, hat mal wieder "frischen Wind" ins Forum gebracht! 🤩

Hatte beim Lesen die ganze Zeit geschmunzelt und mir meinen Teil gedacht!

Verstehe natürlich die Sperre, denn andere Menschen dann auch noch per PN zu beleidigen geht natürlich überhaupt nicht!

Naja, irgendwann kommt der Nächste und mischt wieder alles auf, Chips und Wein stehen bereit und ich bin mal gespannt was dann so kommt!

Mal generell: Ich finde dieses Forum super, sehr informativ, gute Leute und die meisten Diskussionen laufen auch auf gutem Niveau!


Viele Grüße an Alle


Markus
568 Beiträge · seit 201405. Dez. 2016 · #59
Nun ja, maggus, es hat eben alles seine zwei Seiten...
Ich bin ja nun nicht gerade der "mainstreamer" hier und wurde dafür auch schon heftig angegangen (was okay ist),
und ich bin absolut dagegen, jeden "Neuen" erst mal zur devoten Haltung zu verpflichten, weil er in ein bestehendes System eindringt.
(Ja, ich hab' das am Anfang teilweise auch so empfunden von einigen "längerdienenden" Foristi).
Nur: die Forderungshaltung, die dem Forum hier entgegengebracht wurde, läßt mich an den Chips und dem Wein fast ersticken.:
Erst ein Forum behandeln, wie einen kommerziellen Dienstleister, der mir als "Kunde" was schuldig ist,
dann gute Tipps ablehnen, weil der Tippgeber ja kommerzielle Interessen haben könnte? Geht's noch?

Ich habe schon in Hühnerställen geschlafen und am Straßenrand, auch wenn ich leider über das Alter 'raus bin.
Meine Sympathien gelten immer noch den Leuten abseits des mainstream.
Aber was hier abging, und ich hab' das gerade in einem Rutsch durchgelesen, geht m.E. gar nicht.

Auch wenn ich mich damit mal wieder zwischen alle Stühle setze. Das ist das für mich in Ordnung:
Es muß doch auch noch was zwischen Luxusgeschöpfen, die als modebewusste Veganerinnen nur Raubkatzen lieben und empathiefreien Internetschnorrern geben. (Zuspitzung absichtlich satirisch überhöht!).

Wo sind denn die (Zitat Joe Walsh:) "ordinary average guys"? Gibt's die hier noch?
Die mit mäßiger Fotoausrüstung sich an Bildern freuen, die hier verschämt als reine "Beweisfotos" gezeigt werden?
Die weder in die eine, noch in die andere Kategorie passen? Hmm, ein paar kenn' ich.
Dürfen sich gerne noch einige mehr outen! 😄

Allen ernsthaften Foristen bei dieser Gelegenheit eine friedliche, für manche auch eine besinnliche, Adventszeit.
Viel Vorfreude auf die nächste Afrika-Reise, und schöne Erlebnisse dort!
5 Beiträge · seit 201605. Dez. 2016 · #60
Ich bin hier normalerweise nur stiller Mitleser und muss mich hier doch auch mal melden. Vor vier Jahren war ich zusammen mit meinem Freund in Namibia mit dem Fahrrad unterwegs. Somit nicht der typische "Mainstream-Tourist". Wir waren im September unterwegs und hatten bis auf den Etosha nichts vorgebucht. Wir haben überall eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden - also von daher kann ich auch nur empfehlen die Reise ganz entspannt anzugehen. Den Etosha vorzubuchen kann sicherlich kein Fehler sein aber wenn ihr schon einen 4x4 mit Dachzelt habt, kann eigentlich nichts schief gehen. In allen Farmen/Lodges wo wir angefragt hatten, konnten wir unser Zelt aufbauen - teilweise einfach auf ne Wiese im "Garten". Wir konnten immer das Restaurant und den Pool mitbenutzen. Vielleicht lag es am "Biker-Exoten-Bonus" aber ich könnte mir vorstellen dass es auch mit Camper geht. Essen auf jeden Fall. Vielleicht werdet Ihr bei der einen oder anderen Farm eine Absage bekommen aber sicherlich mit einer Empfehlung wo die nächste Farm ist wo Ihr campen könnt. Ich frage mich manchmal schon auch wie es sein kann, dass hier immer wieder die selben Leute posten - und das teilweise den ganzen Tag. Wie auch immer - ob da ein kommerzielles Interesse dahinter steht kann und will ich nicht beurteilen. Ich zumindest hätte etwas anderes vor als den ganzen Tag vor der Kiste zu sitzen und Ratschläge zu geben. Finde es auch schön, wenn mal andere Ideen, Vorschläge und Fragen kommen. Über die Art und Weise der Kommunikation läßt sich sicherlich streiten 😎
Würde mich interessieren ob und wie die Familie auch ohne Reservierungen durchs Land gekommen sind. Es gibt ja nicht so sehr viel alternative Berichte hier im Forum.