Reiseeindrücke Uganda Juli 2016

Reisebericht 59 Antworten · 14,0k Aufrufe · gestartet 22. Nov. 2016 von Elsi2013
Themenstarter116 Beiträge · seit 201307. Dez. 2016 · #41
Hier noch ein paar Bilder spielender Elis vom QENP
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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201307. Dez. 2016 · #42
Vom QENP geht es weiter nach Fort Portal. Fort Portal liegt in einer hügeligen Landschaft. Auf dem Weg dorthin sehen wir viel Maisanbau. Richtung Norden gibt es Teeplantagen. Westlich von FP liegt der Kibale NP mit seinem dichten Wald und dem Bigodi Swamp, ein relativ kleines Gebiet, aber mit Vielfalt

Wir fahren hauptsächlich auf asphaltierten Straßen, mit vielen Hubbeln. Alle ugandischen Straßen, egal in welchem Zustand, in welcher Ausbauform, haben Hubbel als Geschwindigkeitsbrecher. Manchmal sieht man sie, manchmal nicht, dann bekommt man sie zu spüren. So kann es passieren, dass Mensch, Ladung und Auto für einen kleinen Augenblick in der Luft stehen, und dann mit Schmacken nach unten knallen. Da kann man dann froh sein, wenn noch alle Zähne da sind wo sie hingehören. Die Krönung ist, als wir vom Kidepo zurückfahren, eine Straße, außerhalb einer Ortschaft und ohne einen für uns ersichtlichen Grund, die mindestens 30 Hubbel hat. Nach dem 30. habe ich aufgehört zu zählen.

Mit Hilfe von Mariam, der Chefin von Kluge's GF nehmen wir das Feintuning für die nächsten Tage vor. Am Vormittag des ersten Tages fahren wir zum Bigodi Wet Sanctuary. Anmeldung ist nicht notwendig. Es handelt sich hier um ein Sumpfgebiet, 8 km lang, 500 m breit, am Rande des Kibale NP. Dies Wanderung kann nur geführt unternommen werden. Hier gibt es acht Affenarten - wir sehen vier - und ca. 200 verschiedene Vögel zu sehen, sofern man sie findet. Man läuft um einen Teile des Gebiets am Rand entlang. In das Sumpfgebiet rein kann man nicht. Es ist eine schöne, sehr entspannte Wanderung, die ca. 2 Stunden dauert.



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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201307. Dez. 2016 · #43
Danach geht es zum Schimpansentracking, gleich um die Ecke. Es warten ca. 30 Touristen, die auf verschiedene Gruppen, max. 8 Personen aufgeteilt werden. Verglichen mit dem Gorillatracking ist das hier ein Sonntagspaziergang. Nach einer Stunde finden wir eine Gruppe Schimpansen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Ausführungen richtig verstanden habe, aber es soll sich um eine einzige habituierte Gruppe mit ca 120 Tieren handeln. Die große Gruppe unterteilt sich wiederum in mehrere kleinere. Zur Zeit sind Palmenfrüchte reif und den Schimpansen schmeckt es richtig. Teilweise sehen sie aus wie in Saft gebadet. Mindestens eine Schimpansendame ist läufig, so dass die Schimpansenmänner etwas neben der Spur wirken, mit verhangenen Blicken in der Gegend herum stehen, laufen oder sitzen. Es kommt mir vor, als wenn sie uns gar nicht richtig wahrnehmen. Auch hier laufen die Tiere durch die Menschengruppe, teilweise berühren sie uns. Eine Mama mit ihrem Baby hält Abstand zu uns und hält sich eher versteckt. Nach einer Weile stößt noch eine andere Touristengruppe dazu, so dass es etwas überfüllt ist. Angeblich wird es den Tieren nicht zu viel, und wenn doch, können sie sich verziehen, was sie dann auch machen, in dem sie über einem Bach das Weite suchen.


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LG Elsi
5'049 Beiträge · seit 201407. Dez. 2016 · #44
Hallo Elsi,

deine tollen Bilder kommen bei den trüben Wetter gerade recht und wecken schöne Erinnerungen. Bei den Bigodi Sümpfen hatten wir allerdings nicht so viel Glück. Nach der Hälfte der Strecke hat es so geschüttet, das wir nass bis auf die Haut waren. Zum Glück hatten wir noch Ersatzklamotten vom Schimpansentracking am Vormittag dabei.

Bin gespannt wie es weiter geht!

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
Themenstarter116 Beiträge · seit 201307. Dez. 2016 · #45
Hallo Konni,

vielen Dank. Unsere Ration Wasser haben wir noch ab bekommen. Je weiter es gegen Norden ging, umso nasser wurde es. Aber im Großen und Ganzen konnten wir das Meiste einigermaßen trocken durchstehen. Das Wetter ist uns recht unbeständig vorgekommen
LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201307. Dez. 2016 · #46
Am zweiten Tag Fort Portal werden wir die Kratertour machen. Als erstes wollen wir das Top of the World sehen. Dafür fahren wir zum Lake Nkurna, einem kleinen netten Nature Reserve, das von Locals betrieben wird. Am frühen Morgen ist hier ein Affentreffen: da gibt es Horden von Colobus (red & Black/White) und Meerkatzen, die wild in der Gegend umher hopsen, außer Rand und Band sind und kreischen.
Von da wandern wir zum Top of the World, einem Aussichtspunkt auf verschiedene Kraterseen. Der Aussichtspunkt befindet sich in einer neuen Lodge und es muss Eintritt bezahlen werden.
Bei schönem Wetter kann man die Rwenzoriberge sehen. Wir haben sie nicht gesehen.


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Wir fahren weiter zur Ndali Lodge. Ich möchte gerne Vanille kaufen. Leider stellt sich heraus, dass keine Vanille zu kaufen gibt. Wir können aber eine Führung auf der Ndali Farm machen, die von einem sehr kompetenten Mitarbeiter durchgeführt wird, der sich auch sehr gut mit den hiesigen Heilpflanzen auskennt. In einer Art Schau/Lehrplantage erfahren wir alles rund um die Vanille. Danach geht es zurück zur Lodge zum Mittagessen, was Voraussetzung für die Führung war. Wir sitzen auf der Terrasse, mit exklusiven Blick auf den Nyinambuga Crater Lake. Hier bekommt man einen kleinen Eindruck, wie es während der britischen Kolonialzeit zugegangen sein muss - very British im colonial style.
Nach einem durchschnittlichen, aber teurem Essen fahren wir weiter. Wir fahren verschiedene Seen ab, ein paarmal müssen wir um drehen, sehr zur Belustigung der einheimischen Bevölkerung, und testen die Geländegängigkeit unseres Autos.

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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201307. Dez. 2016 · #47
Am dritten Tag haben wir frei. Wir fahren nach Fort Portal und besuchen das Toro Babies Home und anschließend den Markt um uns für die nächsten Tage mit Lebensmittel einzudecken. Hier geht es bunt und laut zu. Hier bekommt man alles.


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Zurück auf der Guest Farm, wollen wir an den Pool, aber es regnet. Als der Regen nachlässt streifen wir durch den Farmeigenen Regenwald.



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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201317. Dez. 2016 · #48
Die nächste Etappe ist von Fort Portal nach Busingiro, die längste Einzelstrecke. Laut unserem Reiseführer müssen wir uns in Masindi für die Royal Mile und der Busingiro CS anmelden.
Dort weiß keiner nix, weder der UWA noch die Verwaltung der Eco Tourism Community. Nachdem ich ein paarmal zwischen den beiden Gebäuden hin und her gelaufen bin, fahren wir weiter nach Busingiro, irgendwie wird es schon klappen. Wir fahren durch Zuckerrohrplantagen, die jetzt Ernte reif sind. Groß und Klein kauen Zuckerrohrstangen. Als wir an der CS ankommen, fängt es an, moderat zu regnen.

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In der Nacht kommt dann ein Wolkenbruch mit Blitz und Donner herunter, der das Innenleben unseres Dachzeltes nass werden lässt. An diesem Punkt steht für mich fest, dass aus mir nur eine Schönwettercamperin wird. Der Plan ist, am Morgen die Royal Mile entlang zu laufen. Da wir aber keine Lust haben, durch strömenden Regen zu laufen, entfällt dieser Punkt auf unserer Agenda und wir fahren über Bulisa weiter Richtung MFNP.

Die Straßen sind aufgeweicht, die rote Pampe fährt sich wie Glatteis, Matsch, Schokolade vermischt mit Sand, aber wir kommen gut voran, da noch kein Verkehr und eine Spur schon gezogen ist.
Plötzlich staut es sich, weil einige Fahrzeuge vor uns ein Touristenbus quer im Matsch hängt. Michael steigt aus um sich ein Bild zu machen. Ich will auch mit, habe aber nur Flipflops an den Füßen. Damit ich besser sehen kann, will ich die Böschung am Straßenrand hoch - und versinke bis zu den Waden im Matsch. Im Matutu vor uns, brechen alle in Gelächter aus und werfen mir ihre Kommentare zu. Als ich den Fuß aus dem Schlamm ziehe, ist der Schlappen weg. Da man ja nix verkommen lassen will, wühle ich unter Anfeuerung aus dem Matutu noch ein bisschen im Schlamm herum, kann den Schlappen aber nicht finden. Schließlich verbeuge ich mich vor meinem Publikum und gehe zurück zum Auto um eine Fußwaschung vorzunehmen. Als ich fertig bin, kommt ein Matutu-Fahrgast auf mich zu und übergibt mir einen Klumpen Schlamm, in dem mein Schlappen rausblitzt. Ist das nicht lieb? Bin ganz gerührt.

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Irgendwann geht es weiter. Bevor wir in den Park einfahren tanken wir nochmal, an einer Zapfsäule, die noch mit Kurbel funktioniert. Wir bleiben in der Südhälfte des MFNP und fahren zum Aussichtspunkt Top of the Falls. Man kommt ziemlich nah an die Fälle herran. Die Wassermassen sind schon beeindruckend. Wir laufen noch den Rundweg entlang, der sehr schöne Ausblicke auf die Fälle und den Vicotria Nil bietet. Danach fahren wir zu unserer CS Top of the Fall, von der wir ganz begeistert sind. Man kommt direkt ans bis ans Flussufer und könnte theoretisch auch die Füße baden. Allerdings ist die Strömung recht stark. Die Felsen an den Fällen und auch in der CS glitzern wie Diamanten, weil sie irgendwelche (Quarz?)Einschlüsse haben. Zusammen mit dem Wasser blendet es richtig.
Die Aussicht von unserer CS ist unbezahlbar und wir werden mit schönen Abend und Morgenstimmungen beglückt.


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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201317. Dez. 2016 · #49
Am Morgen fahren wir zur Fähre, die uns auf die Nordhälfte des Parks bringt. Nach dem wir übergesetzt haben, erkundigen wir uns nach den CSs und Bootstouren.
Für eine Bootsfahr zum Delta verlangt die Paara Lodge 500 USD und der UWA 400 USD. Wir sind leicht schockiert. Da für den heutigen Tal die Bootstour bereits ausgebucht ist, buchen wir für den nächsten Tag die Bootstour zu den Falls. Dann fahren wir zur CS. Elis versperren die Zufahrt und machen keine Anstalten weiter zu ziehen. Ihnen scheint diese CS zu gefallen, da sie uns an beiden Tagen besuchen. Wir beschließen die Tracks Richtung Delta abzufahren. Das Delta ist sehr idyllisch. Ich setze mich aufs Dach und wir fahren fast jede Spur ab. Wir sehen Elis, Netzgiraffen, Ug. Kobs, Oribis, Heartebeasts, Büffel, Warzenschweine, Schakale, viele Vögel, aber leider keine Katzen.

Am Nachmittag stehen wir am Jetty und warten dass die Bootsfahrt los geht. Wir fahren Richtung den Fällen. Unterwegs gibt es wenig Tiere zu sehen, kein Vergleich zum QENP. Als wir auf Höhe der Fälle ankommen, wird das Boot an einem Felsen verkantet und es können Bilder gemacht werden, allerdings sind die Fälle ziemlich weit weg. Wer will kann aussteigen und zu den Aussichtspunkten laufen, wird dann später wieder abgeholt. Danach zurück zum Jetty. Dieses Geld hätten wir uns sparen können, lohnt sich m.E. überhaupt nicht. Für uns ärgerlich, da wir zu Gunsten der Bootsfahrt die Karuma Falls aus dem Programm gestrichen haben.


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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201317. Dez. 2016 · #50
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Am nächsten Tag verlassen wir den MFNP Richtung Kidepo. Der Himmel ist ziemlich wolkenverhangen. Viele Straßenabschnitte befinden sich im Bau, wie überhaupt viele Straßen in Arbeit sind. Die Hubbel fehlen nie.
In Gulu kaufen wir nochmals ein. Es gibt eine Markthalle, wo man Gemüse, getrockneten Fisch, Haushaltswaren etc bekommt. Außerhalb wird Obst angeboten. Es gibt Supermärkte, Krämermärkte wo man Getränke und Milchprodukte erhält. In Kitgum tanken wir und füllen unsere Benzinkanister. Ab Kitgum ist der Kidepo NP gut ausgeschildert. Gegen fünf Uhr erreichen wir den Parkeingang. Da es stark nach Regen aussieht, buchen wir eine der UWA Bandas, anstatt zu campen. Sollte es uns nicht gefallen, beschließen wir uns die Apoka Lodge zu gönnen. (Wie wir später feststellen müssen, werden nur Gäste mit Vorbuchung angenommen. Spontane Buchungen werden abgelehnt, auch wenn die Lodge nicht ausgebucht ist).

Samuel, unser Guide begleitet wird uns einen guten Teil der Zeit begleiten. Er soll uns helfen, Katzen zu finden. Leider werden im ganzen Park keine Katzen gesichtet, Samuel tröstet uns damit, dass der Frust noch größer wäre, wenn wir in der teuren Lodge nächtigen würden.Wir lernen, dass Tse Tse Fliegen Büsche, Akazien und dichtere Vegetation mögen. Also gilt es immer die Fenster rechtzeitig zu schließen. Es ist eine tolle Landschaft, aber was Sichtungen angeht, gibt es keine besonderen Vorkommnisse.
Am Nachmittag fahren wir zum Kidepo Ribver und dem Narus Valley. Landschaftlich wieder toll, mit den Palmen hat es was von Südsee.
Die heiße Quelle kann man sich schenken: ein vermoostes Loch mit warmen Wasser.
Den Vormittag des zweiten Tages besuchen wir Kalkine, die CS, auf der wir ursprünglich campen wollten. Von hier hat man einen schönen Rundumblick, aber heute gibt es hier eine Fliegeninvasion und wir suchen nach kürzester Zeit das Weite. Der Himmel zieht immer weiter zu. Für den nachmittag sind wir wieder mit Samuel verabredet.
Als wir losfahren, fängt es an zu Regnen. Nach einer halben Stunde regnet es so stark, dass wir abbrechen und ins Camp zurück fahren. Die Tracks haben zu Flüsse mutiert. Das Risiko weggeschwemmt oder im Schlamm stecken zu bleiben ist recht groß. Und sehen tut man eh nix, weil es schüttet was nur kann.
Da das Wetter die nächsten Tage so bleiben soll, beschließen wir, unseren Aufenthalt im Kidepo abzubrechen und am nächsten Tag Richtung Süden zu den Sipi Falls zu fahren.


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Themenstarter116 Beiträge · seit 201317. Dez. 2016 · #51
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LG Elsi
Themenstarter116 Beiträge · seit 201317. Dez. 2016 · #52
Wir stehen bald auf und es regnet noch immer, zwar nicht mehr so stark, aber immerhin. Alle Fahrer haben uns eindringlich davor gewarnt, über Kotido zu fahren. Also fahren wir Richtung Kitgum. Bis Orom ist die Straße ein Albtraum. Die rote Straße ist eine schmierige Schlammpiste. Wir graben uns zwar nicht ein, aber es fährt sich wie auf Glatteis. Ein paarmal rutschen wir in den Straßengraben und schlittern ewig an der Böschung entlang, bis die Räder irgendwann mal wieder greifen und wir auf die Straßenmitte wieder kommen. Nach Orum wird es besser und wir fahren via Kitgum, Kilak, Lira, Soroti nach Mbale.
Da wir relativ gut durchgekommen sind, es in Mbale regnet und wir keine Lust auf nasse Matratzen haben, beschließen wir weiter nach Jinja zu fahren. Das ist ein Fehler.
Die Strecke ist war asphaltiert ABER, eine Baustelle reiht sich an die andere, es regnet, die Hubbel vermehren sich und es wird dunkel. Und dunkle Straßen in Uganda sind anders als dunkle Straßen in Deutschland. Menschen und Tiere sind auf den Straßen. Wir haben uns total verschätzt. Wir machen genau das, was wir jedem empfehlen nicht zu tun: In Afrika bei Dunkelheit fahren.
Letztendlich ist dann doch noch alles gut und wir kommen gegen 21:30 im The Haven, ca. 20 km von Jinja entfernt, an. Wir bekommen die Honey Moon Suite und noch ein exzellentes Abendessen, das uns die Horrorfahrt vergessen lässt.

Am folgenden Tag fahren wir zu den Source of the Nile Gardens und machen eine Bootsfahrt zur Quelle und 0-km-Marke und fahren ein Stück in den Victoria See. Schön entschleunigt und entspannt.
Danach fahren wir nach Jinja und klappern (fast) alle Souvenierläden der Haupteinkaufsstraße ab. Ein netter Urlaubsort. Am Nachmittag geht es zurück zum The Haven.

Der nächste Tag ist unser letzter Tag in Uganda. Wir packen, zahlen und fahren eine Stunde später als von Douglas empfohlen ab. Zuerst läuft alles super, aber von Mukono bis Kampala stehen wir fast nur im Stau. Es ist fast 19:00 Uhr als wir am Flughafen in EBB ankommen. Sicherheitscheck an der Flughafenzufahr, Fahrzeugabgabe, Einchecken, Gepackaufgabe, alles im Schweinsgalopp. Um 19:30 sitzen wir in der Launch. Unser Flieger geht pünktlich um 20:40h via Kigali nach Brüssel. Der Anschluss nach Frankfurt klappt auch noch prima, doch dann wird der Flug von Frankfurt nach Stuttgart gecancelled weil in Stuttgart ein Flieger im Grün steht. Also geht es mit der Bahn weiter und am Nachmittag sind wir wieder zu Hause und unser Urlaub Uganda ist Geschichte.

Es freut mich, dass einige Fromis mich auf meiner Ugandareise begleitet haben und ich möchte mich bei allen Danke-Drückern und für die Kommentare bedanken.
Ich wünsche allen ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten, glücklichen und gesunden Start ins Neue Jahr 2017.



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LG Elsi
1'624 Beiträge · seit 201518. Dez. 2016 · #55
Hallo Elsi
Herzlichen Dank für den sehr schönen Reisebericht. Durch die sehr gelungene Auswahl Deiner Bilder hast Du mich richtig nach Uganda mitgenommen. Besonders beeindruckt haben mich vor allem die Schimpansenfotos, denn davon bekommt man nur selten so gute Aufnahmen zu sehen.
Viele Grüße und auch Dir schöne Weihnachten und ein gutes 2017.
Liebe Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
719 Beiträge · seit 201118. Dez. 2016 · #56
Liebe Elsi,

vielen Dank für den schönen Bericht und den tollen Fotos, vor allem von den Schimpansen.
Ich finde es schon sehr interessant wie unterschiedlich die Jahre vom Wetter sein können. Da hatten wir letztes Jahr echt Glück.

Wünsche dir schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
382 Beiträge · seit 200619. Dez. 2016 · #57
Hallo Elsi,

vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Bilder.
Schade das es bei Euch mit dem Kidepo nicht so ganz geklappt hat, hier lohnt es sich wirklich ein paar Tage zu bleiben.
Gerade wenn man einen so guten Guide wie Samuel hat, wir haben mit ihm tolle Ausfahrten gehabt und spannende Abende am Lagerfeuer erlebt.
Die An- und Abreise zu dem Park ist schon speziell, auch wir haben ja mal so unsere Probleme mit Schlamm und Regen gehabt.

Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
LG
Christian
Themenstarter116 Beiträge · seit 201320. Dez. 2016 · #58
Hallo zusammen,


@Picco
im Großen und Ganzen ist der Urlaub ohne irgendwelche Probleme oder besonderen Vorkommnissen abgelaufen, was im Augenblick des Geschehens sehr angenehm ist, jedoch im Rückblick auch keine besonderen Geschichten bietet. Außerdem bin ich nicht gerade mit einem Prosa-Gen gesegnet, so dass ich ehrlich zugeben muss, froh zu sein, am Ende angekommen zu sein. 🤩 War mein erstes Werk 🤢 und die Zukunft wird zeigen, ob noch weitere folgen werden. 😉
Danke, dass Du den Bericht in die Zusammenfassung aufgenommen hast.

@ Konni
besonders schön sind Erinnerungen, die man mit anderen teilen kann und die Erlebnisse mit den Affen sind sehr speziell.
Danke.

@ Elisabeth & Uli,
vielen Dank für Euer Lob für die Bilder. Wir hatten richtig viel Glück mit den Affen, dass sie sich uns so gut gezeigt haben

@ Christian
an Dich noch einen besonderen Dank, für die Tipps, die ich im Vorfeld der Reise von Dir bekommen habe.

Das Wetter war zwar nicht so strahlend, aber bis auf einige wenige Male konnten wir alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.
Insgesamt war es ein ganz toller Urlaub. Uganda ist ein schönes Land, mit Menschen, die trotz ihrer Päckchen, die sie zu tragen haben, sich Fröhlichkeit und positive Ausstrahlung erhalten haben. Uganda ist auf jeden Fall eine Reise wert.


Frohe Weihnachten und ein tolles Reisejahr 2017
LG Elsi
1'558 Beiträge · seit 201120. Dez. 2016 · #59
Liebe Elsi,
ein paar Male stand Uganda auf unserer Reise-wunsch-liste, aber immer wieder haben wir es verworfen. Entweder klappte es mit dem Wetter nicht, weil die Jahreszeit nicht passte (da hat sogar Douglas von Alpha Rent uns abgeraten) oder andere Gründe zogen uns weiter in den Süden Afrikas, aber vielleicht wird doch irgendwann etwas daraus.
Deine Bilder sind fantastisch, dein sehr kurzweiliger Bericht passte gut dazu und der Aufbau mit vielen Infos ist genial für Anfänger - vielen Dank dafür!
Ich wünsche dir eine tolle und besinnliche Weihnachtszeit sowie alles Gute fürs Neue Jahr 17!
Biggi
Meine Reiseberichte
165 Beiträge · seit 201529. Dez. 2016 · #60
Auch von mir vielen Dank für den sehr kurzweiligen Bericht.
Ich habe diesen eben auf einen Rutsch verschlungen.

Hat sehr viel Spaß gemacht, mal wieder in Uganda zu sein.
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0