Reisebericht

Reiseeindrücke Uganda Juli 2016

von Elsi2013 · begonnen 22. Nov. 2016 · 24 Teile

Teil 122. Nov. 2016
Hallo liebe Fromis,

wir sind nun schon ein paar Monaten zurück aus unserem Ugandaurlaub. Wir hatten einen wunderschönen Urlaub, ohne größere besondere Vorkommnisse. Da ich sehr von den Beiträgen im Forum profitiere, habe ich mich entschlossen, auch mal einen Bericht, meinen allerersten überhaupt, ins Forum zu stellen - auch wenn Ostafrika nicht so hoch im Kurs zu stehen scheint.
Da es schon viele Reiseberichte mit detaillierten Beschreibungen gibt, und wir die klassische Ugandaroute gefahren sind, möchte ich einfach meine Eindrücke mit Euch teilen. Es sind natürlich aus Augenblicken gewonnene Eindrücke und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, noch sind sie immer ganz ernst zu nehmen. Es würde mich freuen, wenn einige von Euch mich auf meiner Rückschau begleiten würden. Uganda ist ein unglaublich schönes und vor allem für mich ein sehr frohes Land. Es würde mich freuen wenn dieser Bericht jemandem eine Entscheidungshilfe wäre, sich für Uganda zu entscheiden.

Vorab ein paar Eckdaten:
Wir, das sind Michael, meine bessere Hälfte und ich.
Gemietet haben wir unseren Toyota LC mit Dachzelt und Campingausrüstung von Alpha Rent, Kampala
Hinflug mit Ethiopian AL, Rückflug Brussels AL
Organisiert und gebucht haben wir in eigener Regie.
Hier unsere Reiseroute - die etwas anders als ursprünglich geplant abgelaufen ist:

06.07.2016 Abreise Stuttgart - Frankfurt - ADD
07.07.2016 ADD - Entebbe Sunset Motel
08.07.2016 Entebbe - Mabamba - Lake Mburo CS No. 3
09.07.2016 Lake Mburo - Lake Bunyonyi Lake Bunyonyi Overland Resort
10.07.2016 Lake Bunyoni - Kisoro Traveller's Rest
11.07.2016 Golden Monkey Tracking Mgahinga NP - Ruhija Gorilla Mist Camp
12.07.2016 Gorilla Tracking Gorilla Mist Camp
13.07.2016 Mubwindi Swamp Gorilla Mist Camp
14.07.2016 Bwindi - QENP Ishasha River Camp no. 1
15.07.2016 QENP Ishasha - Mweya Mweya CS
16.07.2016 QENP Mweya CS
17.07.2016 QENP - Fort Portal Kluge's Guest Farm
18.07.2016 Bigodi Wetland Swamp Tour Kibale NP Chimp's Tracking Kluge's
19.07.2016 Crater Lake Tour Kluge's
20.07.2016 Fort Portal Kluge's
21.07.2016 FP - Busingiro Busingiro CS
22.07.2016 Busigiro - MFNP South UWA CS
23.07.2016 MFNP South - North UWA CS
24.07.2016 MFNP North UWA CS
25.07.2016 MFNP - Kidepo UWA Bandas
26.07.2016 Kidepo UWA Bandas
27.07.2016 Kidepo Bandas
28.07.2016 Kidepo - Jinjia The Haven
29.07.2016 Jinja The Haven
30.07.2016 Jinja - Entebbe Entebbe - Brüssel
31.07.2016 Brüssel - Frankfurt - Stuttgart
Teil 223. Nov. 2016
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Danach verbringen wir zwei Nächte auf der CS auf Mweya, die ebenfalls sehr gepflegt und gut ausgestattet ist.
Auch hier werden wir bewacht, was aber Marabus, Hippos, Water Bucks und Warzenschweine nicht hindert, uns zu besuchen. 🙂
In den CS von Ishasha und Mweya sind wir nicht allein, aber die Sites sind groß genug, dass man sich nicht gestört fühlt.


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Vom QENP geht es zur Kluge's GF, bei Fort Portal für vier Übernachtungen. Hier passt alles und wir fühlen uns sehr wohl. Service gut, Essen gut, Zimmer gut. Stefan Kluge ist sehr präsent und die Seele des Unternehmens.
Aus unserer Sicht ein sehr gelungener Aufenthalt. Jederzeit wieder.





Von Fort Portal fahren wir nach Busingiro und übernachten auf Busingiro Eco Tourism Site.
Es gibt drei Gebäude, Informationszentrum, eine Banda und ein Lapa. Wirkt sehr vereinsamt. Bis auf einen Ranger ist niemand da. Es gibt leider nur nasses Brennholz. Vielleicht wäre unser Eindruck positiver, wenn es nicht so stark geregnet hätte.

Am nächsten Tag campen wir auf der Südhälfte des MFNP, dem Top of the Falls CS. Wir sind hier allein und können unseren Standort frei wählen. Wir stellen unser Autole direkt vor das Lapa, wo wir kochen können, ohne nass zu werden, falls es regnen sollte. Es ist die einzige CS auf unserer Reise, die einen großen Wassertank mit Deckel, gefüllt mit sauberem Wasser (!!!) hat. Es gibt genügend trockenes Holz und eine traumhafte Aussicht auf den Victoria Nil. Ein kurzer Weg führt direkt bis ans Nilufer. Zu den Fällen könnte man theoretisch laufen. Diese CS ist unser Favorit. 😄 😄

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Die nächsten zwei Nächte verbringen wir auf der UWA CS auf der Nordhälfte der MFNP. Schön gelegen, mit Blick auf den Nil und Fähre. Leider nicht so schön gepflegt wie die CS Top of the Falls. Allerdings mit Elefantenbesuch und vielen Vögeln. 🙂 Es gibt Sanitäre Anlagen, grün schimmerndes Wasser im Tank ohne Deckel und verstreuter Müll. 😈 Der untere Teil der CS ist sauber und es gibt genügend Brennholz.


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Vom MFNP fahren wir direkt zum Kidepo NP. Urspünglich ist campen geplant, da es stark nach Regen aussieht entscheiden wir uns eine UWA Banda mit Bad zu mieten. Sehr basic. Dank unserer mitgeführten Campingausrüstung können wir es uns einigermaßen einrichten. Das Essen in der Kantine ist einfach, aber sehr gut und schmackhaft. Wir steuern keine Lebensmittel bei, sondern essen was auf den Tisch kommt, mal vegetarisch, mal mit Ziege.


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Die letzen drei Nächte verbringen wir im The Haven bei Jinja in der Honey Moon Suite. Hier gibt es nix zu meckern. Es gibt Wifi, Strom, Wasser, gutes Essen und eine unglaubliche Sicht auf Stromschnellen im Nil.
Richtig gut. Ein sehr schöner Abschluss.


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Teil 327. Nov. 2016
Rund ums Essen
Auf Empfehlung fahren wir in EBB zur Victoria Mall, wo wie bei Nakumatt uns mit allem Nötigen eindecken. Danach versorgen wir uns entweder bei den Ständen am Straßenrand oder in Ortschaften wie Kihihi, Fort Portal oder Gulu.
Wir lernen schnell, dass wenn man am Straßenrand was sieht und es haben möchte, man es sofort kaufen muss. Es kann durchaus sein, dass es in die nächsten Zeit dann keine Ananas oder sonstiges mehr zu kaufen gibt.
Wir essen Bananen, Mangos, Ananas bis sich die Haut im Mund in Fetzen auflöst. Ich mutiere zum Passionsfruchtliebhaber. Wenn wir sagen, dass die Früchte noch zweieinhalb Tage halten müssen, bekommen die VerkäuferInnen es punktgenau hin. Bis aufs Brot 🤩 🤢 , sind Obst , Gemüse (Tomaten waren nicht so gut), Hülsenfrüchte, Fleisch super.

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Holzkohle ist ebenfalls am Straßenrad erhältlich, so dass die Verpflegung keinerlei Probleme darstellt. Und egal was wir kaufen, es kostet immer zwischen 2500 und 4000 UGX je Stück/Ration/Einheit. 😉
Wir versorgen uns auch mit Samosas, Chiabati und gegrilltem Fleisch am Straßenrand. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein so gutes, gegrilltes Schweinefleisch gegessen zu haben: zartes Fleisch, gut gewürzt mit einer knusprigen aber dennoch kaubaren Schwarte (war aber auch ein kleines Schweinchen)

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Als wir in Kitgum Tanken bietet mir das Fräulein von der Tankstelle an, ihr Essen zu probieren. Ich hätte bestimmt noch nie so was gute zu essen bekommen. 🙂
Was scharfes Essen anbelangt, bin ich eine Sissi 😊 . Daher ist die indische Küche nicht so das meine und die ugandische Küche ist stark indisch beeinflusst. Also esse ich wann immer Wasser in der Nähe ist
leckeren Fisch. Michael isst gern scharf und hat somit keine Probleme.
Sunset Motel: Pangasius mitUgali + Steak mit Pommes (gut)
Lake Bunyonyi: Bruscheta, Crayfish mit Knoblauchsauce + lokales Gericht(sehr gut)
Traveller's Rest: Corn pancake, Koriandersuppe, Chicken und Avocadocreme als Dessert (nicht unser Geschmack)
Gorilla Mist Camp: Buffet - OK, aber nix besonderes
Tempa Canteen: Talapia und Chicken Tikka - sehr gut

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Kluge's GF: reichhaltiges Buffet - sehr gut
Ndali Lodge: Fisch in Cocossauce mit Reis - sehr teuer und mittelmäßig
Apoka Restcamp: Gemüse mit Reis, mal vegetarisch mal mit Ziege, schmeckt immer gleich, aber gut
The Haven: Menues - sehr gut
Teil 428. Nov. 2016
Nach ein paar Stunden fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel Lake Mburo. Es dauert ein Weilchen bis wir auf die Kasanje Rd nach Mpigi kommen, vorbei an Bananenfelder. Wir sammeln unsere ersten Erfahrungen mit und auf den roten Pads. Ab Mpigi geht aus auf der geteerten Mbarara-Masaka Rd weiter.

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Sobald wir von der Hauptstraße Richtung Park abfahren, haben unsere erste Begegnung mit den Ankole Langhörnern. Da der Park nicht eingezäunt ist teilen sich Nutz und Wildtiere die Futterplätze.

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Am Rwonyo Rest Camp angekommen, sind wir etwas enttäuscht. Mangels Gäste wird keine Bootsfahrt angeboten bzw. nur wenn wir 60 USD dafür bezahlen. Die CS ist ziemlich versifft 🤢 , mit einem großen Müllberg an dem Meerkatzen und Warzenschweine die Resteverwertung vornehmen.

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Wir fahren zur 7 km weiter entfernten CS No.3, die OK ist. Man hat einen schönen Blick auf den See. Die CS ist mit vielen Hippotrampelpfaden überzogen. Wir können uns hinstellen wo wir wollen, wir werden immer im Weg sein. Sehen tun wir keine Hippos, aber hören tun wir sie, ein richtiges Konzert. Wir sind umzingelt. 🤩

Man bedenke, ich werden heute das allererste Mal in meinem Leben campen. Wir unterschätzen, wie schnell es dunkel wird. So richtig wohl fühle ich mich nicht in meiner Haut, weil es stock dunkel ist, daß wir selbst mit unserem großen Lampe nix sehen können. Und die Viecher schreien immer noch. Ich beschließe, dass es heute einen Fastentag gibt und steige in unser Dachzelt. Michael will noch draußen sitzen und den Abend genießen.
Ich kann gut nerven, so dass er dann doch schneller als gewollt ins Zelt kommt.
Wir schlafen recht gut in unserem Zelt auch wenn mir im Traum kleine Hippos begegnen.

Auf die Bootsfahrt verzichten wir. Wir fahren die Tracks im SO ab, sehen viele Schreiseeadler, Paare mit schon großen Jungen und ihre riesige Horste. Irgendwann muss man sich selbst zwingen, diese Vögel nicht mehr zu fotografieren. Aber sie sind halt schon schön... 😘

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Zum Kazuma Look Out Point geht es ziemlich steil auf losen Steinchen nach oben, von wo man aber einen tollen Rundumblick hat.
Der Abstecher lohnt sich.

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Der Park macht insgesamt einen etwas ungeliebt Eindruck und das Potential ist noch nicht ausgeschöpft. Wir verlassen den Park und fahren zum Lake Bunyonyi.
Teil 528. Nov. 2016
Die Anfahrt zum Lake Bunyonyi führt durch eine hügelige, abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

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Lake Bunyonyi mit seinen vielen Inseln und den Uferterrassen, hat fast mediterranen Flair oder erinnert (ein bischen) an den Gardasee. Na ja, man sucht halt immer irgendwelche Vergleiche. Aufgrund der Höhe ist es am Lake Bunyonyi Moskito-frei. Laut unserm Bootsguide ist es der zweit tiefste See Afrikas und der dritt-tiefste See der Welt (900m an manchen Stellen.) Hippos gibt es hier nicht. Die Ufer fallen zu steil ab.

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Im See gibt es viele kleine Inseln, und zu jeder eine Geschichte dazu. Auf der sehr kleinen Insel Akampene wurden früher schwangere alleinstehende Frauen ausgesetzt, in der Hoffnung, dass sich die Probleme von alleine regeln würden, da es dort nix zu essen gibt und die meisten nicht schwimmen konnten. Die Insel ist Handteller-groß, es steht ein armseliger, abgestorbener Baum drauf, den heute die Kormorane besetzt halten. Unser Guide hat mir versichert, dass dieser Brauch zwischenzeitlich abgeschafft wurde. 😵
Wer will kann am Lake Bunyonyi paddeln, schwimmen oder sich sonst wie sportlich betätigen, oder einfach nur entspannen und faul sein. Ein schönes Fleckchen Erde.
Der See ist recht groß mit vielen Buchten und Inseln. Die Aussichten sind famos. Zu einem großen Teil führt eine Straße am Ufer entlang, die allerdings nicht zu den Besten gehört.

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Einmal entscheiden wir uns für die falsche Abzweigung, landen im Hof eines Bauern und müssen umdrehen. Auf der einen Seite geht es steil runter, auf der anderen hat es wenig Platz. Erstaunlich wie schnell die Leute hier mitbekommen, dass es was zu sehen gibt. Innerhalb Sekunden werden wir von einer ganzen Mannschaft eingewiesen.

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Am nördlichsten Ende des Sees erreichen wir die Asphaltstraße, die uns nach Kisoro führt.


Manche Dinge verankerns sich in unserer Wahrnehmung. Für mich sind es die gelben Kanister 🙄 (in Namibia waren es die blauen und grünen Dixiklos), sie sind überall präsent. Man kann die Jerrycans (20 Liter) in Tankstellen, Supermärkte, eigentlich überall kaufen, wenn sie nicht vergriffen sind, was des Öfteren passieren kann. Es gibt aber auch einen Speiseölhersteller, der sein Öl in solche Kanister abfüllt, in einem etwas blasseren Gelb. Die Gebinde gibt es von einem halben Liter bis zu 20 Liter gestaffelt, d.h. vom Kleinkind bis zum Erwachsenen kann jeder auf seine Größe und seinem Kräftevermögen abgestimmt, mit dem richtigen Kanister Wasser holen gehen oder sonst was damit tun. Die Kanister sind sehr vielseitig einsetzbar, als Fensterscheibenersatz, Einkaufskorb, Schöpfkelle, Blumeneimer, Rechenschutz.
Auf Anraten unseres Autovermieters haben wir uns zwei Kanister für die Fahrt zum Kidepo NP zugelegt, da wir ursprünglich über Moroto zurück nach EBB fahren wollten. Nachdem wir die 40L in den Tank gekippt haben, haben wir die Rezeptionistin (die eigentliche Chefin des Camps) gefragt, ob sie die haben möchte, und ein enthusiastisches: Oh yes, I am very grateful erhalten - für das Trinkgeld, von dem sie sich hätte mehrere Kanister kaufen können, haben wir nur ein huldvolles Nicken erhalten.

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Teil 602. Dez. 2016
Kisoro ist eine geschäftige Stadt mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und einem großen Markt, die sicherlich von der nahen Grenze nach Ruanda profitiert.Da ist richtig was los. Die UWA unterhält hier ein Büro, wo wir den Parkeintritt und die Gebühren für das Golden Monkey Tracking bezahlen. Anders als in einem unserer Reiseführer lautend, hat das Büro sieben Tage die Woche geöffnet.
Zum Mghaninga Parkeingang geht durch viele umtriebige kleinere Ortschaften. Viele Menschen sind unterwegs, speziell Kinder auf dem Weg zur Schule. Die Anfahrt von Kisoro zum Mgahinga NP dauert etwa eine halbe Stunde. Der Parkeingang liegt auf ca. 2300 m. Heute sind wir die einzigen Teilnehmer für das Tracking. Wir werden von Guide Anton und Ranger John, mit AK47 wg. unfreundlichen Elis und Büffel, begleitet. 🤩
Nach kurzem Briefing erhalten wir Wanderstöcke und los gehts. Es ist 08:30h. Anton meint, dass wenn die Tracker bis 15:00h keine Affen finden, das Tracking abgebrochen wird - dann hätten wir uns über sechs Stunden just for nothing geplagt!! 😈 Nicht ganz, da der Park sehr schön und beeindruckend ist.
Immer vor uns sichtbar sind die drei östlichen Virunga-Vulkane. Es gibt blühende oder Früchte tragende Bäume und Sträucher. Wir erhalten ausführliche Informationen über Fauna und Flora, z.B. erfahren wir, dass 58% des Parkgebiets ist mit Bambuswald bedeckt ist.
Nach zwei Stunden erhalten wir die Info, dass die Affengruppe gefunden ist. Nach einer weiteren Stunde sind wir endlich am Ziel.
Hübsch sind sie, die Goldmeerkatzen. 30-40 Tiere, die wie aufgezogen durch die Bäume hopsen. Und wir am Boden hintendrein. Na ja, wir versuchen es wenigstens. Einer der Tracker packt mich am Ärmel und es geht quer durch den Wald, mal nach oben, mal nach unten, teilweise rutschen wir auf dem Hintern auf dem feuchten Gras die Abhänge runter. Über Schlangen soll ich mir keine Gedanken machen, es ist zu kalt - sein Wort in Gottes Ohr. Die Affen machen sich einen Spaß mit uns. Nach einer Stunde mit den Affen sind wir am Ende. 🙄
Zum Glück geht das meiste jetzt den Berg runter. Da wir schon mitten im Wald stehen, geht es quer durch den Wald zurück Richtung Ausgangspunkt.

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Teil 704. Dez. 2016
Unser nächstes Ziel ist Ruhija im Bwindi NP. Hier haben wir unser Gorilla Tracking gebucht. Die Anfahrt nach Ruhija ist traumhaft. Zuerst geht es durch hügelige Kulturlandschaften, dann in den Regenwald. Hier erfüllt der Regenwald alle Wünsche: Farne, Nebel, unterschiedliche Blautöne - einfach nur schön.
Wir kommen nachmittags im Gorilla Mist Camp an. Eine schöne Anlage mit fantastischen Ausblicken.
Heute ist der große Tag der Gorillas. Wir fahren zum UWA Büro für die Registrierung. Danach werden die ca. 30 Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt. Wir werden Bitukura, eine der zu letzt habituierten Gorilla Gruppen, zugeteilt. Unsere Gruppe besteht aus sechs Touristen, zwei Studenten, vier Portern, zwei Rangern und einem Guide.
Wir laufen ein Stück die Straße entlang und biegen dann in den Wald ab. Es geht auf und ab und nach einiger Zeit geht es seehr steil den Hang runter und ich denke jetzt schon mit Grauen an den Rückweg.
Nach ca. zwei Stunden treffen wir auf die Tracker und dann geht es das letzte Stück zu den Gorillas.
Die Gruppe hat vier Silberrücken und zwei Schwarzrücken, drei Gorilla-Damen. Insgesamt besteht die Gruppe aus 14 Mitglieder. Wir sehen einen Youngster von zweieinhalb Jahren und eine Mutter mit einem 10 Monate altem Baby. Der Chef der Gruppe heißt Ndahura. Laut unserem Guide hat er diese Position noch nicht so lange inne, einer der anderen Silberrücken hat einige Schrammen am Kopf, die aus diesem Machtkampf rührt.
Der unterlegene Silberrücken hat seine Niederlage akzeptiert und sich dem neuen Chef untergeordnet.
Eine Gorilla-Dame schaut recht traurig und liegt etwas abseits. Sie hat vor kurzem ihr Baby verloren und trauert noch.
Der kleine Mann von zweieinhalb Jahren ist natürlich der absolute Mittelpunkt. Er tanzt dem Chef/Vater auf dem Kopf herum und genießt Narrenfreiheit.
Wir stehen mitten in der Gruppe, die Gorillas bewegen sich in unserer Gruppe und stören sich an gar nix.
Teilweise sind sie so nah, dass man keine Bilder machen kann.
Außer einem Mal, da will einer der Ranger einer Gorilla-Damen einen der Wedel, an denen sie kaut, wegnehmen. Da war es vorbei mit lustig und der Ranger hat eine Ansage bekommen.
Nach einer Stunde heißt es Abschied nehmen. Es geht zurück und diesmal alles steil den Berg hoch.
Einer der Ranger meint, er könnte ja einen Heli für uns anfordern, aber da es sich um einen afrikanischen Heli handelt, würde er uns empfehlen zu laufen. Es ist verflucht anstrengend. Aber irgendwann ist es geschafft.
Der Besuch der Gorillas ist ein tolles und auch sehr emotionales Erlebnis und ich würde dafür jede Plackerei wieder auf mich nehmen.


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Teil 804. Dez. 2016
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Teil 904. Dez. 2016
Am nächsten Tag geht es zum Mubwindi Swamp. Es gibt einen schweren und einen moderaten Weg. Wir nehmen den moderaten. Es ist eine schöne entspannte Wanderung. In diesem Sumpf ist der endemische ist African Green Boardbill, ein kleiner blau-grüner Vogel, beheimatet. Es hat sogar ein Nest, aus dem ein gelber breiter Schnabel raus blitz. Dieser kleine Vogel zieht viele Birder an, die für sich schon interessant zu beobachten sind . Am Sumpf angekommen, machen wir eine kleine Rast und dann geht es den selben Weg wieder zurück.
Den Tag lassen wir gemütlich im Camp ausklingen.

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Teil 1005. Dez. 2016
Von Ruhija geht durch den Bwindi Richtung Norden zum QENP nach Ishasha.
In Kihihi legen wir noch einen Versorgungsrast ein, tanken, kaufen Lebensmittel, Getränke und Holzkohle.
Die CS liegen direkt am Ishasha River, die besten Plätze um Hippos zu beobachten. Hippotrampelpfade laufen durch die CSs.
Zuerst fahren wir den North Kigezi Circuit am Ishasha River entlang. Sehr malerisch, sehr dicht bewachsen und wenig Ausbeute.
Nach einiger Zeit ist kein Durchkommen mehr und wir drehen um. Danach fahren wir den South Kigezi Circuit ab. Nach einem Tipp finden wir sechs Baumlöwen auf zwei Feigenbäumen verteilt. Sie liegen faul in den Ästen und die einzige Bewegung ist das Öffnen der Augen. Dies sollten unsere einzigen Katzensichtungen in Uganda sein.
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Teil 1105. Dez. 2016
Von Ishasha fahren wir weiter nach Mweya, am Kazinga Channel entlang und schaffen es gerade noch rechtzeitig zur abendlichen Bootstour, die uns viel Spaß macht. Wir sehen viele Tiere, die sich nicht am Boot mit plapperenden Menschen stören.

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Teil 1205. Dez. 2016
Am nächsten Morgen fahren wir zu den Kasenyi Plains, vorbei am Lake Nymanyoke, der widerlich nach faulen Eiern und sonst noch was stinkt.

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In den Kasenyi Plains fahren wir die unterschiedlichsten Tracks ab, sehen viele Tiere, aber leider keine Katzen.
Wir entschließen uns wieder zurück zu fahren und einen Abstecher nach Katwe zu machen. Ab dem Main Gate bis Katwe sehen wir Unmengen an Elefanten. In Katwe bietet sich uns ein junger Mann als Führer an. Den ersten See, den wir besuchen, ist voller Flamingos, die sich im silbernen Wasser spiegeln. Die kommen aus Kenia zum Brüten und bleiben ca drei Monate.
Der zweite See, der Katwe Salt Lake, wird seit dem 16. Jhd zur Salzgewinnung genutzt. Das Ufer ist in kleine Bassins unterteilt, die gekauft werden können, und bei guter Pflege mehr als fünf Jahre verwendet werden.
Es gibt drei Arten von Salz:
1. Salt Rocks - (für Tiere) da wird das am Seeboden liegende Salz vom Floß aus mit Stöcken bearbeitet, bis sich Platten lösen und geerntet werden können.
2. Dirt/unwashed Salt (für Tiere) wird aus den Bassins geerntet. Sobald Wasser verdunstet bildet sich eine Salzschicht an der Oberfläche , die händisch aufgebrochen wird, so dass sie sich am Boden absetzen kann, die dann abgeschöpft werden. Dauer im Durchschnitt 3 Monate. Pro Sack gibt es ca. 60K UGX, was ein Jahreseinkommen von ca. 5000 USD gibt. Diese Bassins sind sehr begehrt, allerdings dürfte die Arbeit, die hauptsächlich von Frauen verrichtet wird, nicht die gesündeste sein.
3. White Salt ist weiß und sauber und für den menschlichen Verzehr gedacht. 1 kg = 1000 UGX
Das meiste Salz geht in den Export in die anderen Länder Ostafrikas.


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Teil 1305. Dez. 2016
Am nächsten Morgen machen wir nochmals die Bootsfahrt. Wir sehen fast die gleichen Tiere, allerdings erscheinen sie uns wesentlich aktiver, insbesondere die Hippos.


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Nach der Bootstour fahren wir Crater Route, eine sehr beeindruckende Landschaft.
Teil 1405. Dez. 2016
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Teil 1507. Dez. 2016
Hier noch ein paar Bilder spielender Elis vom QENP
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Teil 1607. Dez. 2016
Vom QENP geht es weiter nach Fort Portal. Fort Portal liegt in einer hügeligen Landschaft. Auf dem Weg dorthin sehen wir viel Maisanbau. Richtung Norden gibt es Teeplantagen. Westlich von FP liegt der Kibale NP mit seinem dichten Wald und dem Bigodi Swamp, ein relativ kleines Gebiet, aber mit Vielfalt

Wir fahren hauptsächlich auf asphaltierten Straßen, mit vielen Hubbeln. Alle ugandischen Straßen, egal in welchem Zustand, in welcher Ausbauform, haben Hubbel als Geschwindigkeitsbrecher. Manchmal sieht man sie, manchmal nicht, dann bekommt man sie zu spüren. So kann es passieren, dass Mensch, Ladung und Auto für einen kleinen Augenblick in der Luft stehen, und dann mit Schmacken nach unten knallen. Da kann man dann froh sein, wenn noch alle Zähne da sind wo sie hingehören. Die Krönung ist, als wir vom Kidepo zurückfahren, eine Straße, außerhalb einer Ortschaft und ohne einen für uns ersichtlichen Grund, die mindestens 30 Hubbel hat. Nach dem 30. habe ich aufgehört zu zählen.

Mit Hilfe von Mariam, der Chefin von Kluge's GF nehmen wir das Feintuning für die nächsten Tage vor. Am Vormittag des ersten Tages fahren wir zum Bigodi Wet Sanctuary. Anmeldung ist nicht notwendig. Es handelt sich hier um ein Sumpfgebiet, 8 km lang, 500 m breit, am Rande des Kibale NP. Dies Wanderung kann nur geführt unternommen werden. Hier gibt es acht Affenarten - wir sehen vier - und ca. 200 verschiedene Vögel zu sehen, sofern man sie findet. Man läuft um einen Teile des Gebiets am Rand entlang. In das Sumpfgebiet rein kann man nicht. Es ist eine schöne, sehr entspannte Wanderung, die ca. 2 Stunden dauert.



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Teil 1707. Dez. 2016
Danach geht es zum Schimpansentracking, gleich um die Ecke. Es warten ca. 30 Touristen, die auf verschiedene Gruppen, max. 8 Personen aufgeteilt werden. Verglichen mit dem Gorillatracking ist das hier ein Sonntagspaziergang. Nach einer Stunde finden wir eine Gruppe Schimpansen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Ausführungen richtig verstanden habe, aber es soll sich um eine einzige habituierte Gruppe mit ca 120 Tieren handeln. Die große Gruppe unterteilt sich wiederum in mehrere kleinere. Zur Zeit sind Palmenfrüchte reif und den Schimpansen schmeckt es richtig. Teilweise sehen sie aus wie in Saft gebadet. Mindestens eine Schimpansendame ist läufig, so dass die Schimpansenmänner etwas neben der Spur wirken, mit verhangenen Blicken in der Gegend herum stehen, laufen oder sitzen. Es kommt mir vor, als wenn sie uns gar nicht richtig wahrnehmen. Auch hier laufen die Tiere durch die Menschengruppe, teilweise berühren sie uns. Eine Mama mit ihrem Baby hält Abstand zu uns und hält sich eher versteckt. Nach einer Weile stößt noch eine andere Touristengruppe dazu, so dass es etwas überfüllt ist. Angeblich wird es den Tieren nicht zu viel, und wenn doch, können sie sich verziehen, was sie dann auch machen, in dem sie über einem Bach das Weite suchen.


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Teil 1807. Dez. 2016
Am zweiten Tag Fort Portal werden wir die Kratertour machen. Als erstes wollen wir das Top of the World sehen. Dafür fahren wir zum Lake Nkurna, einem kleinen netten Nature Reserve, das von Locals betrieben wird. Am frühen Morgen ist hier ein Affentreffen: da gibt es Horden von Colobus (red & Black/White) und Meerkatzen, die wild in der Gegend umher hopsen, außer Rand und Band sind und kreischen.
Von da wandern wir zum Top of the World, einem Aussichtspunkt auf verschiedene Kraterseen. Der Aussichtspunkt befindet sich in einer neuen Lodge und es muss Eintritt bezahlen werden.
Bei schönem Wetter kann man die Rwenzoriberge sehen. Wir haben sie nicht gesehen.


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Wir fahren weiter zur Ndali Lodge. Ich möchte gerne Vanille kaufen. Leider stellt sich heraus, dass keine Vanille zu kaufen gibt. Wir können aber eine Führung auf der Ndali Farm machen, die von einem sehr kompetenten Mitarbeiter durchgeführt wird, der sich auch sehr gut mit den hiesigen Heilpflanzen auskennt. In einer Art Schau/Lehrplantage erfahren wir alles rund um die Vanille. Danach geht es zurück zur Lodge zum Mittagessen, was Voraussetzung für die Führung war. Wir sitzen auf der Terrasse, mit exklusiven Blick auf den Nyinambuga Crater Lake. Hier bekommt man einen kleinen Eindruck, wie es während der britischen Kolonialzeit zugegangen sein muss - very British im colonial style.
Nach einem durchschnittlichen, aber teurem Essen fahren wir weiter. Wir fahren verschiedene Seen ab, ein paarmal müssen wir um drehen, sehr zur Belustigung der einheimischen Bevölkerung, und testen die Geländegängigkeit unseres Autos.

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Teil 1907. Dez. 2016
Am dritten Tag haben wir frei. Wir fahren nach Fort Portal und besuchen das Toro Babies Home und anschließend den Markt um uns für die nächsten Tage mit Lebensmittel einzudecken. Hier geht es bunt und laut zu. Hier bekommt man alles.


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Zurück auf der Guest Farm, wollen wir an den Pool, aber es regnet. Als der Regen nachlässt streifen wir durch den Farmeigenen Regenwald.



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Teil 2017. Dez. 2016
Die nächste Etappe ist von Fort Portal nach Busingiro, die längste Einzelstrecke. Laut unserem Reiseführer müssen wir uns in Masindi für die Royal Mile und der Busingiro CS anmelden.
Dort weiß keiner nix, weder der UWA noch die Verwaltung der Eco Tourism Community. Nachdem ich ein paarmal zwischen den beiden Gebäuden hin und her gelaufen bin, fahren wir weiter nach Busingiro, irgendwie wird es schon klappen. Wir fahren durch Zuckerrohrplantagen, die jetzt Ernte reif sind. Groß und Klein kauen Zuckerrohrstangen. Als wir an der CS ankommen, fängt es an, moderat zu regnen.

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In der Nacht kommt dann ein Wolkenbruch mit Blitz und Donner herunter, der das Innenleben unseres Dachzeltes nass werden lässt. An diesem Punkt steht für mich fest, dass aus mir nur eine Schönwettercamperin wird. Der Plan ist, am Morgen die Royal Mile entlang zu laufen. Da wir aber keine Lust haben, durch strömenden Regen zu laufen, entfällt dieser Punkt auf unserer Agenda und wir fahren über Bulisa weiter Richtung MFNP.

Die Straßen sind aufgeweicht, die rote Pampe fährt sich wie Glatteis, Matsch, Schokolade vermischt mit Sand, aber wir kommen gut voran, da noch kein Verkehr und eine Spur schon gezogen ist.
Plötzlich staut es sich, weil einige Fahrzeuge vor uns ein Touristenbus quer im Matsch hängt. Michael steigt aus um sich ein Bild zu machen. Ich will auch mit, habe aber nur Flipflops an den Füßen. Damit ich besser sehen kann, will ich die Böschung am Straßenrand hoch - und versinke bis zu den Waden im Matsch. Im Matutu vor uns, brechen alle in Gelächter aus und werfen mir ihre Kommentare zu. Als ich den Fuß aus dem Schlamm ziehe, ist der Schlappen weg. Da man ja nix verkommen lassen will, wühle ich unter Anfeuerung aus dem Matutu noch ein bisschen im Schlamm herum, kann den Schlappen aber nicht finden. Schließlich verbeuge ich mich vor meinem Publikum und gehe zurück zum Auto um eine Fußwaschung vorzunehmen. Als ich fertig bin, kommt ein Matutu-Fahrgast auf mich zu und übergibt mir einen Klumpen Schlamm, in dem mein Schlappen rausblitzt. Ist das nicht lieb? Bin ganz gerührt.

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Irgendwann geht es weiter. Bevor wir in den Park einfahren tanken wir nochmal, an einer Zapfsäule, die noch mit Kurbel funktioniert. Wir bleiben in der Südhälfte des MFNP und fahren zum Aussichtspunkt Top of the Falls. Man kommt ziemlich nah an die Fälle herran. Die Wassermassen sind schon beeindruckend. Wir laufen noch den Rundweg entlang, der sehr schöne Ausblicke auf die Fälle und den Vicotria Nil bietet. Danach fahren wir zu unserer CS Top of the Fall, von der wir ganz begeistert sind. Man kommt direkt ans bis ans Flussufer und könnte theoretisch auch die Füße baden. Allerdings ist die Strömung recht stark. Die Felsen an den Fällen und auch in der CS glitzern wie Diamanten, weil sie irgendwelche (Quarz?)Einschlüsse haben. Zusammen mit dem Wasser blendet es richtig.
Die Aussicht von unserer CS ist unbezahlbar und wir werden mit schönen Abend und Morgenstimmungen beglückt.


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