Eine geführte Selbstfahrertour im Oktober 2016

Reisebericht 60 Antworten · 11,3k Aufrufe · gestartet 14. Nov. 2016 von Grosi
185 Beiträge · seit 201517. Nov. 2016 · #21
Hallo Grosi,
mit Spannung verfolge ich euren Bericht über den Khaudum und blicke fasziniert auf die Pisten. Ja, das sieht wirklich so aus, als ob man da mindestens 2 Fahrzeuge braucht, viel Erfahrung und noch ein bisschen Glück! Aber Abenteuer ist das schon 🤩 .
Vielleicht für uns dann nicht nächstes Jahr, sondern noch einige Jahre später: an Euch kann man ja sehen, dass wir noch schlappe 20 Jahre Zeit haben. 😄 Oder wir finden für die Strecke zu unserer Reisezeit andere abenteuerlustige aber verantwortungsbewusste Partner, mit denen wir diesen Abschnitt teilen können? Wer zufälllig zwischen 25.06. und 15.07.2017 in die Gegend will, kann sich gerne per PM bei mir melden (wir fahren mit unseren Töchtern, 18/13 J.) 🤪
Ich freu mich auf die nächsten Tage eures Berichts!
Birgit
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil Weitere ornithologische Reiseberichte aus längst vergangenen Zeiten: (Kuwait, Ägypten, Marokko, Türkei und Ural): http://www.naturbild.de/reiseberichte.htm https://www.TickerFactory.com/
785 Beiträge · seit 200817. Nov. 2016 · #22
Hi,

ihr seid ja da wirklich eine schöne Tour gefahren und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!


Viele Grüße

Markus
23 Beiträge · seit 201117. Nov. 2016 · #24
Hallo Grosi, da bin ich aber gespannt, genau diese geführte Tour stand bei uns auch auf zur Auswahl. Wir haben uns nun nach langem hin und her dazu entschieden, selber zu fahren, werden ja sehen wie das geht...
Ich freue mich auf deinen Bericht
liebe Gruess, es anders Grosi us Bärn
Barbara
Themenstarter335 Beiträge · seit 201417. Nov. 2016 · #25
Hallo Logi
Du kennst dich sicher besser aus. In meinem Buch sehen sie sich zum verwechseln ähnlich..
Liebe Grüsse Grosi
Themenstarter335 Beiträge · seit 201417. Nov. 2016 · #26
Hallo Barbara
Wann wedet ihr fahren? Je nach Jahreszeit braucht es Mut den Kaudum zu durchfahren. Vor der Regenzeit kommen ja noch die Waldbrände dazu. Dieses Jahr sahen wir verschiedene Rauchsäulen im Osten. In der Mitte des Kaudums waren nur noch Schwelbrände.
Liebe Grüsse Irene (Grosi)
Themenstarter335 Beiträge · seit 201418. Nov. 2016 · #27
Samstag, 8.10.16
In der Nacht hat es kurz geregnet und viel gewindet. Der Himmel ist am Morgen etwas bewölkt.
Nach dem Frühstück geht der Höllenritt (Level 3-4) weiter. Hoppsen, Schlitteln und Schwimmen sind angesagt. Bis zur Asphaltstrasse sind es über 50 km. Dank dem Regen ist der Sand etwas griffiger. Leider sehen wir keine Tiere.
Alle Autos kommen ohne weitere Probleme durch den Khaudom. Wir fahren immer noch mit 2,4 Atü und müssen auf der Teerstrasse die Pneus nicht aufpumpen.

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Nach dem Mittagessen, der Tankpause und dem Getränkeeinkauf erreichen wir um vier Uhr das Ngepi Camp. Dieses liegt am Kavangofluss. Wir sehen viele Hippos direkt von unserer Campsite aus.

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Zum Sundowner machen wir ausgiebig Malariaprophylaxe (Gin-Tonic) und machen die Reiseteilnehmer auf die verschiedenen WC- und Duschanlagen aufmerksam.

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WC mit Aussicht

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Natürlich müssen die verschiedenen Campingplätze inspiziert werden.

Nachtessen gibt es in der Lodge. Fazit: unsere Reiseleiterin kocht besser!

Übernachtung: Campsite Ngepi Camp
23 Beiträge · seit 201118. Nov. 2016 · #28
Liebe Irene, danke für diesen Tip. Wir hatten anfangs den Khaudum auch eingeplant, nach einigem hin und her und Recherchen mussten wir ihn aus dem Programm streichen (auch aus Gründen wie von dir geschildert) und werden nun von Roy's Restcamp aus direkt Rundu ansteuern (Hakusembe). Danach Divundu, (Mobola), Kongola (Namushasha) (Immer Campsites). Im Mamili reservierten wir Nkasa Lupala und gelangen nach 2 Wochen nach Kasane. (Chobe river Cottages) Weiter Moremi-Chobe, (total 8 Nächte) Maun (Thamalakane-Lodge), Tiaan's, NxaiPan, Kubi Island, Central Kalahari. Wir haben gesamthaft 6 Wochen zur Verfügung und haben nun (fast) alles vorreserviert. Wir planen am 2.09 2017 abzufliegen.
On verra! Herzlichen Dank!
Gruss Barbara
Themenstarter335 Beiträge · seit 201419. Nov. 2016 · #29
Hallo Barbara
Das tönt vernünftig, vorallem zu dieser Jahreszeit. Du machst mich direkt neidisch. Sechs Wochen Reisezeit. Vorallem im Chobe und Moremi hätte ich gerne mehr Tage zur Verfügung gehabt. Bei einer Gruppenreise leider nicht möglich. (War für uns die erste und wohl auch die letzte Reise dieser Art.)
Ein schönes Wochenende und weiterhin viel Spass beim Planen.
Liebe Grüsse Irene
7'296 Beiträge · seit 200619. Nov. 2016 · #30
Logi schrieb:
die Rappenantilopen sind - glaube ich - Pferdeantilopen.
... würde ich auch meinen. Rappenantilopen haben im Vergleich größere Hörner.

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Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
8'684 Beiträge · seit 201019. Nov. 2016 · #31
Hallo Grosi,

die weiblichen Rappenantilopen sind auch eher braun und haben kürzere Hörner - aber ganz eindeutig zu unterscheiden sind die beiden Antilopenarten an der Zeichnung im Gesicht: Rappenantilopen haben in der Mitte einen breiten senkrechten schwarzen Streifen und daneben jeweils einen weißen (sieht man gut auf dem Foto von Wolfgang) - Pferdeantilopen dagegen tragen eine "Maske" (so auch deine fotografierte Antilope)!

Liebe Grüße von Bele und bis ganz bald!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 19. Nov. 2016
Themenstarter335 Beiträge · seit 201421. Nov. 2016 · #32
Sonntag, 9.10.16
Wie ist das Leben schön! Wir liegen im Dachzelt, hören die Hippos schnaufen, grollen und grunzen, die Hyänen rufen und die Frösche geben ein mehrstimmiges Konzert. Am Morgen kommt noch das Zwitschern der vielen Vögel und das Gurren der Tauben dazu. Das ist Afrika live.
Nach dem Frühstück fahren wir ca. 220 km auf der Teerpad Richtung Kongola. Wir Gruftis nehmen uns seit dem Start das Recht heraus, als erster Toyota nach dem Reiseleiterpaar zu fahren und das ohne schlechtes Gewissen. Die letzten 30 km in den Mudum-Nationalpark fahren wir auf Gravelpad. Unterwegs kommen wir an vielen Dörfern vorbei. Wir sehen einen Babyelefanten, einige Kudus und verschiedene Vögel.
Unterwegs erfahren wir, dass die Reservation der Campsite in der Lodge nicht angekommen ist und das der Campground bereits ausgebucht sei. Planänderung: wir kommen in der Namushasha-Lodge unter. Diese liegt am Kwando-River, einem Seitenarm des Linyanti. Um die Mittagszeit zeigt das Thermometer um die 42 Grad an der Sonne und 38 Grad am Schatten.
Nach dem Mittagessen erreichen wir die Kwandogegend. An einem Curio-Shop machen wir Halt und decken uns mit Geschenken und Andenken ein.
Auch dem Namushasha Heritage Center statten wir einen Besuch ab.
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Hier erfahren wir viel über das Volk der Kwando. Auch mehrere Tänze führen uns die Frauen, sogar begleitet vom Medizinmann (er stellt einen Hahn dar und erklettert den 1000jährigen Baobab) und untermalt mit Musik (Trommeln, Rasseln u Schlaginstrumenten) vor.

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Beim Campground stellen wir fest: der Fluss ist fast ausgetrocknet. Erstmals hat es einige Mücken. Nun müssen wir ausgiebig der Malaria-Prophylaxe frönen.
Von unserem Platz aus sehen wir zwei Löwen und etwa zwanzig Elefanten.

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Der heutige Tages-Spruch: die Spitex bekommt ein neues Plakat: wir kommen überall hin! Auch die Polizei erhält eines mit dem Text: beware us for sand.
Abendessen: Teigwaren mit Erbsen und gebrätelte Cervelats.

Übernachtung: Campsite Namushasha-Lodge



Grosi
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2016
Themenstarter335 Beiträge · seit 201421. Nov. 2016 · #33
Montag, 10.10.16
Die Nacht verlief ohne nennenswerte Geräusche, abgesehen vom Zirpen der Grillen und Quaken der Frösche. Auch auf der Fotofalle ist nur das Selfie vom Wegnehmen aufgezeichnet. .
Heute können wir das zweite Geburtstagskind feiern. Bei der Chi-Gong Lektion machen die meisten mit.
Kurz vor der Abfahrt präsentiert uns ein Campmitarbeiter voller Stolz einen ca. 1m langen Spitzzahn-Cutfish.
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Wir fahren über die C49 via Linyati nach Ngoma (Grenze zu Botswana). Die C49 ist seit einiger Zeit geteert. Um nicht aus der Ūbung zu geraten weiss das GPS von Carlo einen Pad, der uns einige km und 20 Minuten einbringt.
Für alle die noch nie mit einem Fahrzeug die Grenze Namibia/Botswana passiert haben: Namibischer Zoll: Ausreiseformular ausfüllen, mürrischer Zollbeamte fragt nicht mal "how do you do?" (wir haben ihn bei irgendetwas (Schlaf?) gestört), knallt mir den Stempel in die Pass. Ich: " thank you, and i wish you a wonderful day": erstauntes Gesicht und bei meinem Ma fragt er doch: "how do you do?". Na geht doch.
500m Fahrt zu dem Posten, der die Pässe der Fahrer und die Autopapiere kontrolliert, dann Fahrt über eine Brücke, jetzt gehts durch eine Wanne zum Desinfizieren der Pneus, weiter zum Personenzollamt von Botswana, Stempel in die Pässe. Die Fahrer müssen noch einen Schalter weiter, nochmals Kontrolle der Pässe und Durchsicht der Autopapiere und einen Schalter weiter muss noch eine Autoversicherung gelöst werden. Wer denkt, das sei jetzt alles; falsch gedacht. Einsteigen in die Autos, 30m fahren. Pässe und das Formular für die Versicherung werden nochmals kontrolliert, aussteigen und mit den Schuhen in einen Kasten mit Desinfektionsmittel stehen (Fusspilz weg, kleiner Zeh aber auch). Und nun sind wir endlich in Botswana. (Nach den anderen Schuhen wird nicht gefragt.) Für die ganze Prozedur für 8 Autos dauerte ca. 50 min. Kommentar unserer Reise- Leiterin: "so schnell bin ich noch nie mit 8 Autos nach Botswana eingereist".
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Nun führt die Strasse mitten durch den Chobe Nationalpark nach Kasane. Links und rechts sehen wir Zebras, Giraffen, Kudus, Warzenschweine etc. Sogar eine Elefantenherde überquert vor uns die Strasse.
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Wir logieren in der Chobe-Marina-Lodge.
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Zum Abendessen geniessen wir ein Barbeque-Buffet.

Übernachtung: Chobe-Marina-Lodge

LG Grosi
1'412 Beiträge · seit 201321. Nov. 2016 · #34
Hallo Grosi,
Namushasha, Chobe Marina Lodge - da kommen schöne Erinnerungen hoch.
Beide Unterkünfte haben uns damals sehr gut gefallen 🙂 .
Wir sind gespannt auf eure weiteren Erlebnisse.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2016
1'004 Beiträge · seit 200821. Nov. 2016 · #35
Hallo Irene,

Bin heute erst auf Deinen Bericht gestoßen und da haben wir uns in Büsnau auch noch glatt verpasst.
Kompliment, als erstes gleich in den Khaudum, da kann es ja nicht mehr schlimmer kommen 🙂
Mich würde interessieren, was die Lodge am Camp Khaudum macht? Wir waren September 2015 dort campen und da hiess es, sie soll bald eröffnet werden, aber bis heute ist das glaube ich nicht geschehen. Es war so ein Luxusteil geplant mit fly in safari, habt Ihr davon etwas mitbekommen?
Sonst hattet Ihr auch ganz schön Glück mit den Sichtungen. Ausser Elefanten haben wir dort nicht viele Tiere gesehen.
In der Chobe Marina Lodge in Kasane lässt es sich auch gut aushalten. Etwas anders als im Sekereti Camp 😛 , aber die Mischung macht es ja!
Bin gespannt, was Ihr noch erlebt.
Viele Grüße
Doro
Themenstarter335 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #36
Hallo Doro
Die neue Lodge ist noch nicht in Betrieb. Wann dies passiert haben wir nicht eruieren können.
Momentan wird eine neue Zufahrt un den Park gebaut, daher hatte es viel Lastwagenverkehr. Teilweise verkehrten die Lkws auf einer eigenen Fahrspur. Manchmal gab es nur eine.
Es freut mich, dass du auf die Fortsetzung des Reiseberichts gespannt bist.
Liebe Grüsse Irene
Themenstarter335 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #37
Hallo Stefan und Beate
Danke für das Lesen und Beantworten unseres Reiseberichts. Es freut uns, dass ihr einige unserer Stationen auch besucht habt. Ich muss mir demnächst euren RB zu Gemüte führen.
Liebe Grüsse Irene
Themenstarter335 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #38
Dienstag, 11.10.16
Wir haben einen Zivilisationsschock. Vom Busch direkt in ein 4-Sternehotel. Es ist zu lärmig, es hat zuviele Leute. Obwohl wir in einem "Himmelbett" liegen, habe ich nicht gut geschlafen. Vielleicht lag es an der Klimaanlage. Mir fehlen die Geräusche der Natur.
Unsere Gruppe teilt sich auf. 10 Personen besuchen die Victoriafälle von Zimbabwe. Sie kommen hellbegeistert zurück. Leider haben die Fälle wenig Wasser, sind aber immer noch sehr eindrücklich.
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Mein Mann und ich haben die Fälle bereits 1999 besucht, deshalb machen wir mit zwei anderen Reiseteilnehmern eine Autofahrt der Choberiverfront entlang. Mehrere hundert Elefanten in kleinen oder grösseren Gruppen stehen am oder im Wasser, kreuzen die Strasse oder stehen im Schatten. Vermutlich kommen wir an zwei Gruppen Elefanten vorbei, die ein junges, sterbendes Elefantenkind betreuen. Hier ist es überall knochentrocken. Die Elefantenkühe haben keine Milch um den Nachwuchs zu säugen. Auf jeden Fall umfahren wir mit grossem Respekt die Gruppen.
Etwa 6 Löwen liegen faul unter Bäumen und Sträucher. Leider nicht zu fotografieren. Schwarznasenimpalas, Giraffen, Kudus, Lechwes etc. suchen Schatten.
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Am späteren Nachmittag unternehmen wir mit einem Boot eine Sundownertour auf dem Choberiver. Nebst Elefanten, Hippos, Wasserböcken sehen wir auch Krokodile.
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Zum Abendessen gibts wieder ein feines Buffet (auch mit Krokodil und Springbock vom Grill).

Übernachtung: Chobe-River-Lodge Kasane

LG Grosi
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2016
Themenstarter335 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #39
Mittwoch, 12.10.16
Am Morgen um 7h zeigt das Thermometer schon 33 Grad an.
Bereits um halb neun machen wir uns auf den Weg in den Chobe-Nationalpark.
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Die ersten 90km auf Asphalt, dann weiter auf Sandpisten.
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Ein paar Mal schwimmen die Toyotas hin und her. Auch Rodeo (bis Stufe 2) war manchmal dran. Auf jeden Fall kein Vergleich mit dem Khaudum.
Der Chobe-Nationalpark umfasst 10'566 km2 und die Elefantenpopulation beträgt ca. 55'000 Stück.
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Die Artenvielfalt ist einmalig. Auch sollen viele bunte und grosse Vögel hier beheimatet sein. Wegen der Jahreszeit sehen wir ausser Elefanten, Giraffen, Gnus und Springböcken wenige Tiere. Sie sind entweder südwärts zu den verschiedenen Flüssen oder nordwärts zum Chobe-River gezogen. Die Elefanten haben hier überall grosse Schäden angerichtet.
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Die Bäume (noch ohne Laub) sind oben kahlgefressen.
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Unterwegs herrscht reger Gegenverkehr auf der Pad. Sogar 4 Armeefahrzeuge und 1 Gefängniswagen kommen uns entgegen. Unsere Reiseleitung vermutet, dass Wilderer gesucht werden. Tatsächlich sehen wir bald einen toten Elefanten. 2 Hyänen schlagen sich die Bäuche voll. Ob die Stosszähne fehlen, können wir nicht sehen.
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Fortsetzung folgt
Themenstarter335 Beiträge · seit 201422. Nov. 2016 · #40
Fortsetzung

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Bald erreichen wir das Camp Savute, wo wir 2 Nächte verbringen werden.
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Hier ist das Sanitärhäuschen von einer dicken Betonmauer umgeben (als Schutz vor Elefanten, die dort ihren Durst löschten.)

Dringend wird von der Natur und den Tieren eine ergiebige Regenzeit erwartet.
Bald ist Zeit für die Malariapropylaxe.

Abendessen: Salat, Springbockfilet vom Grill und Folienkartoffeln mit Sauerrahm.

Übernachtung: Camping Savute

LG Grosi
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2016