Reisebericht

Eine geführte Selbstfahrertour im Oktober 2016

von Grosi · begonnen 14. Nov. 2016 · 26 Teile

Teil 114. Nov. 2016
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Samstag, 1.10.16
Endlich ist es soweit: wir reisen wieder nach Afrika. Was erwartet uns wohl? Noch nie haben wir an einer geführten Tour (14 Personen, 2 Reiseleiter, 7 Fahrzeuge mit Dachzelt, und 1 Begleitfahrzeug) teilgenommen.
Bald sitzen wir im Zug nach Olten. Dort erwartet uns ein Bus und die anderen Reiseteilnehmer. Das Ziel ist der Airport Frankfurt. Bereits um 17h können die Koffer abgegeben und die Flüge eingecheckt werden.
Teil 214. Nov. 2016
Sonntag, 2.10.16
Nach einem ruhigen Flug erreichen wir überpünktlich um 6h den Internationalen Flugplatz von Windhoek und werden bereits von Carlo und Diana (Hannibal-Tours) erwartet. Die zwei bringen uns zu Valuecar (Campervermieter). Rasch geht die Übernahme der 7 Fahrzeuge (Toyota Hilux) über die Bühne. Die Toyotas zeigen einen KM-Stand zwischen 135'000 und 155'000 an. Viele Papiere müssen unterschrieben werden. Doch bereits um 10h sind wir auf der Heja-Lodge. Heute schlafen wir noch im Hotel und ab morgen dann meistens im Dachzelt. Nach dem Mittagessen werden die Kühlschränke und Autos mit Getränken vollgeladen. Die Funkgeräte kontrolliert etc. Ein kurzer Schlaf, eine kühle Dusche und schon geht's zum Nachtessen. Wir lernen unsere Reisekollegen besser kennen und merken uns langsam die Vornamen. Es scheint wir sind eine tolle Gruppe. Bald reiben sich die ersten die Augen und wir gehen schlafen.


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Wasserloch Heja-Lodge

Übernachtung: Heja-Lodge Windhoek
Teil 315. Nov. 2016
Montag, 3.10.16
Wir haben recht gut geschlafen. Einige von uns sind erkältet. Hoffentlich helfen die Kügeli und Pillen! Um 9 Uhr ist Abfahrt. Kurzfristig gibt es eine Planänderung. Da es auf der B1 noch Baustellen hat und Staus vorprogrammiert sind, fahren wir hintenrum auf der Gravelroad D2102 nach Okahandja. Unsere Autos sind mit Funk ausgerüstet und wir fahren mit mehr oder weniger Abstand im Konvoi.
Nach dem Mittagessen machen wir einen Kurzbesuch auf dem Holzschnitzermarkt. Einige Kleinigkeiten wechseln den Besitzer.
Nun fahren wir über Teerstrassen und die letzten 40km über Gravelroad zu unserem Campground auf dem Waterbergplateau. Das Überholen der Lastwagen mit 8 Fahrzeugen ist ein kleines Kunststück. Dank Funk ist das für uns kein Problem.

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Gegen 16h erreichen wir unser Camp und nach einem verdienten Drink werden die Dachzelte aufgestellt. Bei einigen klappt das auf Anhieb, andere haben mehr Mühe.
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Diana und Carlo überraschen uns mit einem feinen Nachtessen bestehend aus: Gemischtem Salat, Rindsteak und Patatos mit Sauerrahm.

Übernachtung: Camping Waterbergplateau
Teil 415. Nov. 2016
Dienstag, 4.10.16
Trotz dem nur 1,2m breiten Dachzelt und den dünnen und harten Matratzen haben wir einigermassen gut geschlafen. Gewöhnungsbedürftig.
Nach dem Frühstück fahren wir auf Gravelroad dem Waterberg entlang, an vielen Farmen vorbei zum Hoba-Meteorit.

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Zum Mittagessen gibts einen gemischten Salat und Brot.
Später fahren wir nach Grootfontain zum Einkauf beim Superspar. Wir erstehen Maismehl, Zucker und Salz als Geschenk für die einheimische Bevölkerung. Auch unsere Autos haben Durst und werden vollgetankt.
Nun nehmen wir die restlichen 50 km unter die Räder und fahren zum Roys Restcamp. Hier wohnen wir in rustikalen Bungalows. Zum Nachtessen wird ein feines Buffet serviert.

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Übernachtung: Roys Restcamp
Teil 516. Nov. 2016
Mittwoch, 5.10.16
Ab jetzt wird es abenteuerlich!
Nach einem auswahlreichen Morgenbuffet fahren wir Richtung Tsumkwe.
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Es ist eine eintönige Fahrt, unterbrochen vom Veterinärszaun. 1km vor der Station wird das Fleisch im Fahrzeug versteckt und kurz danach wieder in der Kühltruhe verstaut.
In Tsumkwe weden die Fahrzeuge nochmals vollgetankt. An der Tankstelle erwartet uns ein San. Er steigt in das erste Fahrzeug und fährt mit uns ca. 20 km zum Buschcamp in der Nähe seines Heimatdorfes Makuri.
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Unsere Dusche.

Später dürfen wir das Dorf besuchen.

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Die namibische Regierung hat befohlen, dass die San sesshaft werden. Früher war es ein Nomadenvolk, das von Salzpfanne zu Salzpfanne zwischen Botswana und Namibia herumwanderte. Jagen dürfen sie nur noch zum Selbstverzehr. Etwas Geld verdienen die Männer mit Gelegenheitjobs, die Frauen mit der traditionellen Schmuckherstellung aus Strausseneiern. Ein Zustupf gibt es auch mit dem Sammeln und Trocknen der Teufelskrallenwurzeln. Ein Vertreter einer deutschen Pharmafirma besucht das Dorf zweimal jährlich und kauft die Wurzeln.

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Die Atmospähre ist bedrückend. Nur die Kinder sind fröhlich, die Gesichter der Erwachsenen zeigen Resignation und Trauer. Wieder ein Volk dem die Lebensgrundlage entzogen wurde und das seine Traditionen verliert.
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Zum Nachtessen gibt es Salat, Teigwaren mit Hackfleisch an Tomatensauce.

Übernachtung: Buschcamp bei Makuri (ohne WC und Wasser), dafür sind wir mit Schaufel und WC-Papier bewaffnet.
Teil 616. Nov. 2016
Donnerstag, 6.10.16
Neben dem Boabbaum haben wir gut geschlafen (wir haben uns an das Dachzelt gewöhnt).

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Vor dem Frühstück erhalten wir ab heute eine Lektion Chi Gong.
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(Für die Gesundheit und aus Langeweile. Frühstück gibt es erst ab 8h.)

Um 9h fahren wir weg und bringen den San zurück nach Tsumkwe. Dann fahren wir ca. 55km in den Khaudum Nationalpark. Bis jetzt haben wir wenige Tiere gesehen. Eine einsame Giraffe, Warzenschweine, Tokos, Strausse und Paviane. Jetzt hoffen wir auf gute Sichtungen.
Die Pad wechselt sich mit Tiefsand und hartem Untergrund ab. Die Untersetzung manchmal sogar die Diffsperre kommen zum Einsatz. Wir schlittern hin und her.
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Um die Mittagszeit beziehen wir den Campground Sikereti.
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Trotz der nicht optimalen sanitären Einrichtungen fühlen wir uns wohl. Der Platz ist sauber, nur die Abfallkübel sind übervoll.

Fortsetzung folgt
Teil 716. Nov. 2016
Fortsetzung 6.10.16
Später fahren wir 18 km zu einem Wasserloch. Das Wasser wird mit Solarenergie hochgepumt. Sonst ist das Land knochentrocken. Sehnlichst wird die Regenzeit erwartet.
Wir sehen mehrere Elefanten, Kudus , Elands und vier unter Bäumen faulenzende Löwen.

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Anschliessend kehren wir ins Camp zurück und geniessen eine erfrischende Dusche.
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Zum Nachtessen, es gibt Salat,,Oryxbraten und Bratkartoffeln. Es besucht uns ein Honigdachs. Er ist auf der Suche nach Futter und lässt sich gar nicht vertreiben. Sogar eine Pfanne und eine Schüssel klaut er vom Küchentisch, doch er kommt nicht weit damit und Diana bringt alles Essbare in Sicherheit.

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Während der Nacht hat die Fotofalle zwei Bilder ausgelöst. Wer hat uns wohl besucht? (Es war ein Steinböckchen.)

Übernachtung: Buschcamp Sikereti Khaudum
Teil 817. Nov. 2016
Freitag, 7.10.16
Die erste Reiseteilnehmerin feiert heute Geburtstag (in diesen "Ferien" werden noch 3 weitere folgen).
Nach dem Frühstück geht's Richtung Camping Khaudum. Bereits am ersten Wasserloch Soncana sehen wir zwei grosse Elefantenherden mit weit über hundert Tieren.

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Weiter geht's zu den Wasserlöchern Shiyambi und Omuramba. Beim ersten halten sich 10 Rappenantilopen auf.

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Und beim zweiten sehen wir über hundert Geier. Was diese fressen ist von blossem Auge nicht auszumachen.

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Es ist ein Kudu.

Wir sehen in der Ferne drei Rauchsäulen. Feuer und das genau in der Richtung in die wir fahren wollten. Zu riskant. Wir fahren daher nordwärts. Die Pad ist tiefsandig und schon bald meldet der 6. Wagen: bin im Sand ersoffen. Luft auf 1,5 bar reduzieren, Geländegang und Diffsperre rein, schaufeln, Sandrollen unter die Hinterräder etc. Mit Hilfe der letzen Fahrer ist das Auto frei und es kann weitergehen. (Der Clou ist, der Pechvogel ist ein Polizist. Die Fahrerin im zweitletzten Wagen arbeitet bei der Spitex. Nun entsteht der Spruch: wenn man die Polizei ruft, ist die verhindert, dafür kommt rasch die Spitex zu Hilfe.)
Beim Wasserloch Dussi stehen 4 Rappenantilopen. Bei Tsau ist nichts los und in Leupaan stillen mehrere Elefantenherden ihren Durst.

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Die Tiere sind recht agressiv. Lt. einem zufällig anwesenden Ranger müssen die Elefanten lange Wege zurücklegen, da einige Wasserstellen ausgetrocknet sind. Zwei Herden versperren uns den Weg. Was nun? Nach langem hin und her entscheidet sich unser Reiseleiter für eine andere Pad. Die hat es in sich. Tiefsand, Staublöcher, schmale Wege mit tiefen Spuren. Bald reiten wir Rodeo (min. Level 3 oder 4), dann schlittern und hoppsen wir oder stauben alles ein.
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Fortsetzung folgt.
Teil 917. Nov. 2016
Fortsetzung 7.10.2016
Bald kommt die Meldung: Wagen drei steckt fest. Nun ist wieder Warten angesagt. Die hinteren Wagen kommen zu Hilfe. Kein Erfolg.

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Wie ein Wunder fährt ein Rangerauto dazu. Mit ihrer Hilfe kommt der Toyota bald frei.

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Wir fahren an verbrannten Wälder vorbei. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn beidseits der Strasse die Baumstrünke noch rauchnen. Später sehen wir in der Ferne noch Feuer züngeln.


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Mit Verspätung kommen wir im Camp an und müssen uns beeilen, damit wir alles auf die Reihe kriegen: verdientes Bier, Zelt aufbauen, duschen, Reisebericht schreiben.

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Inzwischen ist es bereits finstere Nacht.
Beim Nachtessen fragen unsere Reisekollegen: wird euch Beiden das nicht alles zuviel? Aber hallo! Wir wissen, dass wir Gruftis (Jg. 47 und 50) sind, doch wir geniessen's. Der Altersunterschied ist halt recht gross. Die jüngsten drei sind unter 50. Der Älteste nach meinem Mann hat Jahrgang 55.
Nachtessen: Salat, Spaghetti bolognaise mit Reibkäse

Übernachtung: Camping Khaudum
Teil 1018. Nov. 2016
Samstag, 8.10.16
In der Nacht hat es kurz geregnet und viel gewindet. Der Himmel ist am Morgen etwas bewölkt.
Nach dem Frühstück geht der Höllenritt (Level 3-4) weiter. Hoppsen, Schlitteln und Schwimmen sind angesagt. Bis zur Asphaltstrasse sind es über 50 km. Dank dem Regen ist der Sand etwas griffiger. Leider sehen wir keine Tiere.
Alle Autos kommen ohne weitere Probleme durch den Khaudom. Wir fahren immer noch mit 2,4 Atü und müssen auf der Teerstrasse die Pneus nicht aufpumpen.

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Nach dem Mittagessen, der Tankpause und dem Getränkeeinkauf erreichen wir um vier Uhr das Ngepi Camp. Dieses liegt am Kavangofluss. Wir sehen viele Hippos direkt von unserer Campsite aus.

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Zum Sundowner machen wir ausgiebig Malariaprophylaxe (Gin-Tonic) und machen die Reiseteilnehmer auf die verschiedenen WC- und Duschanlagen aufmerksam.

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WC mit Aussicht

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Natürlich müssen die verschiedenen Campingplätze inspiziert werden.

Nachtessen gibt es in der Lodge. Fazit: unsere Reiseleiterin kocht besser!

Übernachtung: Campsite Ngepi Camp
Teil 1121. Nov. 2016
Sonntag, 9.10.16
Wie ist das Leben schön! Wir liegen im Dachzelt, hören die Hippos schnaufen, grollen und grunzen, die Hyänen rufen und die Frösche geben ein mehrstimmiges Konzert. Am Morgen kommt noch das Zwitschern der vielen Vögel und das Gurren der Tauben dazu. Das ist Afrika live.
Nach dem Frühstück fahren wir ca. 220 km auf der Teerpad Richtung Kongola. Wir Gruftis nehmen uns seit dem Start das Recht heraus, als erster Toyota nach dem Reiseleiterpaar zu fahren und das ohne schlechtes Gewissen. Die letzten 30 km in den Mudum-Nationalpark fahren wir auf Gravelpad. Unterwegs kommen wir an vielen Dörfern vorbei. Wir sehen einen Babyelefanten, einige Kudus und verschiedene Vögel.
Unterwegs erfahren wir, dass die Reservation der Campsite in der Lodge nicht angekommen ist und das der Campground bereits ausgebucht sei. Planänderung: wir kommen in der Namushasha-Lodge unter. Diese liegt am Kwando-River, einem Seitenarm des Linyanti. Um die Mittagszeit zeigt das Thermometer um die 42 Grad an der Sonne und 38 Grad am Schatten.
Nach dem Mittagessen erreichen wir die Kwandogegend. An einem Curio-Shop machen wir Halt und decken uns mit Geschenken und Andenken ein.
Auch dem Namushasha Heritage Center statten wir einen Besuch ab.
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Hier erfahren wir viel über das Volk der Kwando. Auch mehrere Tänze führen uns die Frauen, sogar begleitet vom Medizinmann (er stellt einen Hahn dar und erklettert den 1000jährigen Baobab) und untermalt mit Musik (Trommeln, Rasseln u Schlaginstrumenten) vor.

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Beim Campground stellen wir fest: der Fluss ist fast ausgetrocknet. Erstmals hat es einige Mücken. Nun müssen wir ausgiebig der Malaria-Prophylaxe frönen.
Von unserem Platz aus sehen wir zwei Löwen und etwa zwanzig Elefanten.

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Der heutige Tages-Spruch: die Spitex bekommt ein neues Plakat: wir kommen überall hin! Auch die Polizei erhält eines mit dem Text: beware us for sand.
Abendessen: Teigwaren mit Erbsen und gebrätelte Cervelats.

Übernachtung: Campsite Namushasha-Lodge



Grosi
Teil 1221. Nov. 2016
Montag, 10.10.16
Die Nacht verlief ohne nennenswerte Geräusche, abgesehen vom Zirpen der Grillen und Quaken der Frösche. Auch auf der Fotofalle ist nur das Selfie vom Wegnehmen aufgezeichnet. .
Heute können wir das zweite Geburtstagskind feiern. Bei der Chi-Gong Lektion machen die meisten mit.
Kurz vor der Abfahrt präsentiert uns ein Campmitarbeiter voller Stolz einen ca. 1m langen Spitzzahn-Cutfish.
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Wir fahren über die C49 via Linyati nach Ngoma (Grenze zu Botswana). Die C49 ist seit einiger Zeit geteert. Um nicht aus der Ūbung zu geraten weiss das GPS von Carlo einen Pad, der uns einige km und 20 Minuten einbringt.
Für alle die noch nie mit einem Fahrzeug die Grenze Namibia/Botswana passiert haben: Namibischer Zoll: Ausreiseformular ausfüllen, mürrischer Zollbeamte fragt nicht mal "how do you do?" (wir haben ihn bei irgendetwas (Schlaf?) gestört), knallt mir den Stempel in die Pass. Ich: " thank you, and i wish you a wonderful day": erstauntes Gesicht und bei meinem Ma fragt er doch: "how do you do?". Na geht doch.
500m Fahrt zu dem Posten, der die Pässe der Fahrer und die Autopapiere kontrolliert, dann Fahrt über eine Brücke, jetzt gehts durch eine Wanne zum Desinfizieren der Pneus, weiter zum Personenzollamt von Botswana, Stempel in die Pässe. Die Fahrer müssen noch einen Schalter weiter, nochmals Kontrolle der Pässe und Durchsicht der Autopapiere und einen Schalter weiter muss noch eine Autoversicherung gelöst werden. Wer denkt, das sei jetzt alles; falsch gedacht. Einsteigen in die Autos, 30m fahren. Pässe und das Formular für die Versicherung werden nochmals kontrolliert, aussteigen und mit den Schuhen in einen Kasten mit Desinfektionsmittel stehen (Fusspilz weg, kleiner Zeh aber auch). Und nun sind wir endlich in Botswana. (Nach den anderen Schuhen wird nicht gefragt.) Für die ganze Prozedur für 8 Autos dauerte ca. 50 min. Kommentar unserer Reise- Leiterin: "so schnell bin ich noch nie mit 8 Autos nach Botswana eingereist".
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Nun führt die Strasse mitten durch den Chobe Nationalpark nach Kasane. Links und rechts sehen wir Zebras, Giraffen, Kudus, Warzenschweine etc. Sogar eine Elefantenherde überquert vor uns die Strasse.
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Wir logieren in der Chobe-Marina-Lodge.
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Zum Abendessen geniessen wir ein Barbeque-Buffet.

Übernachtung: Chobe-Marina-Lodge

LG Grosi
Teil 1322. Nov. 2016
Fortsetzung

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Bald erreichen wir das Camp Savute, wo wir 2 Nächte verbringen werden.
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Hier ist das Sanitärhäuschen von einer dicken Betonmauer umgeben (als Schutz vor Elefanten, die dort ihren Durst löschten.)

Dringend wird von der Natur und den Tieren eine ergiebige Regenzeit erwartet.
Bald ist Zeit für die Malariapropylaxe.

Abendessen: Salat, Springbockfilet vom Grill und Folienkartoffeln mit Sauerrahm.

Übernachtung: Camping Savute

LG Grosi
Teil 1423. Nov. 2016
Zuerst ein herzliches Dankeschön den Buttondrückern.

Donnerstag, 13.10.16
Heute feiern wir das dritte Geburtstagskind.
Die Nacht war ruhig. Die harten und dünnen Matratzen stören nicht mehr. Nur vereinzelt hörten wir Hyänengeschrei. Auch die Fotofalle zeigte keinen nächtlichen Besuch an. Im Geheimen hoffte wohl Jede und Jeder auf etwas Action. Gegen 5h wecken uns die Vögel mit ihrem Konzert.
Heute steht Wildbeobachtung auf dem Programm. Vorher sollen die Fahrer noch eine Prüfung ablegen. Carlo kommt mit uns zu einem der wenigen Hügel Botswanas. Dort hinauf führt ein steiniger und steiler Weg. Mit allen 8 Autos nehmen wir den Pfad unter die Räder. Oben haben wir kaum Platz. Fazit: wer das hinauf und hinunter ohne Probleme schafft, der ist ein guter Offroadfahrer.

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Es ist wieder sehr heiss und dazu windig. Beim Mittagessen unter einem Baum zeigt das Thermometer 41 Grad. Starke und warme Windböen kommen dazu. Kaum im Auto, erfolgt kurz ein Sandsturm. Überall Staub. Wir haben Staub in den Haaren, Kleidern, im Mund, im Auto, im Bett. Eigentlich überall. Und unsere Füsse sind am Abend schwarz vom Sand.
Wir sehen einige Tiere wie 4 Löwen (träge schlafend unter einem Kameldornbaum), eine Elefantenherde (12 Stk.), Giraffen, Gnus, Leier-Antilopen, einen Schabrackenschakal, Kudus, Steinböckchen etc.
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Uns fällt auf, bei der Elefantenherde fehlen die Jungtiere. Auf dem Rückweg lag neben der Strasse ein toter Elefant. Er besass noch die Stosszähne. Vermutlich war er geschwächt und ist verdurstet. Die Hyänen und Geier waren noch nicht aktiv.
Beim Nachtessen bewacht die Polizei, dein Freund und Helfer, mit einem Spaten bewaffnet, das Rindsfilet auf dem Grill vor einer Hyäne.

Spruch des Tages: "Ich habe schon von Menschen gehört, denen sind vor Kälte die Zehen abgefroren, doch noch nie von Menschen, denen die Zehen vor Hitze wegschmelzen!"

Übernachtung: Camping Savute

LG Grosi
Teil 1523. Nov. 2016
Freitag, 14.10.16
Die Nacht verlief ereignislos.
Doch nach dem Frühstück kommt der Hammer! Unser Toyota lässt sich nicht starten. Der Wagen hat schon gestern komische Geräusche von sich gegeben. Wir vermuteten den Keilriemen, doch der sitzt straff. Dann ist es halt der Anlasser. Zwei unserer Mitreisenden sind ausgebildete, ehemalige Automechaniker und der Rest der Männer sehr sachverständig. Alle versuchen den Toyota zu schieben, doch der Motor macht keinen Wank. Nun kommt das Abschleppseil zum Zug und bald läuft der Motor wieder.
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Nun dürfen wir diesen bei Tierbeobachtungen nicht abstellen. Nur beim Mittagessen machen wir eine Ausnahme.

Auf Pads, die von normalen Touris nicht befahren werden, haben wir tolle Tiersichtungen.
Wir fahren dem Khwai-River entlang.
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Mehrmals kreuzen Elefanten die Pad oder stehen 1m neben der Strasse. Verschiedene Tiere wollen uns nicht passieren lassen. Es ist ein Kunststück und es braucht Geduld, mit 8 Fahrzeugen an den verärgerten Tiere vorbeizufahren.
Zum Pech hat der drittletzte Wagen keine Luft mehr im Pneu. Radwechsel ist angesagt: vor und hinter dem Toyota sind Elefanten und die Giraffen schauen neugierig zu.
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Endlich ist es geschafft, doch schon meldet der nächste Wagen einen "Platten".
Die Pad ist teilweise sehr schlecht und ist kaum erkennbar. Äste vom Kameldornbaum liegen auf der Strasse sowie ganze Bäume. Wir müssen aussteigen und den Weg freimachen.


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Die letzten Meter zu unserem Camp führt über eine Brücke (aus Holzstämmen).
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Rechts davon steht ein Riesenelefant. Den letzten Toyota lässt er nicht passieren. Er kommt immer näher, zeigt dem Fahrer kurz den Meister, schüttelt den Kopf und zieht von dannen.
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Teils offene Savanne, dann Gebüsch oder Bäume an denen sich die Elefanten ausgetobt haben.

Wir sind ja schon mehrmals im südlichen Afrika gewesen, doch so nah an unseren Afrikavorstellungen waren wir noch nie.
Während dem Nachtessen belagern uns 5 Hyänen. Wir drohen den Tieren mit der Steinschleuder und Spaten.

Abendessen: Salat, Rindsfilet, gebratene Teigwaren

Übernachtung: North Gate, Moremi Nationalpark

LG Grosi
Teil 1624. Nov. 2016
Samstag, 15.10.16
Und die Affenbande brüllt! Achtung vor den Affen.
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Unser Toyota steht direkt am Hippopool. Das Grunzen begleitet uns in den Schlaf. Und am Morgen um sechs steht ein Hippo neben unserem Auto.
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Die Ueberwachungskamera zeigt leider nur den Rücken eines Hyppos.
Auch die Affen sind wach, machen bereits Morgentoilette, haben Sex oder turnen auf den Dachzelten herum.
Wegen den Affen fällt sogar unsere Chi-Gong-Lektion aus.
Während dem Morgenessen, als wir kurz unachtsam sind, stiehlt uns ein grosser Pavian ein ganzes Toastbrot. Einige von uns hinterher, doch chancenlos.
Jetzt hat unser Pneu hinten rechts wenig Luft, d.h. immer wieder mit dem Kompressor aufpumpen.
Den Anlasser und der Pneu sollen am Montag in Maun geflickt werden.
Tagsüber sehen wir die üblichen Tiere, besonders viele Hippos.
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Unterwegs fahren wir an einigen toten Elefanten vorbei. Gegen Abend kühlt unser Kühlschrank nicht mehr.

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Vor dem Camp erwartet uns eine Holzbrücke (aus Stämmen) und anschliessender Wasserdurchfahrt.
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Wir campieren bei einem Sumpfgebiet. Hier hat es Mücken, daher ist die Malariaprophylaxe (Gin Tonic) besonders wichtig.
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Abendessen: Currygeschnetzeltes mit Reis

Übernachtung: Camping Third Bridge, Moremi

LG Grosi
Teil 1725. Nov. 2016
Sonntag, 16.10.16
Während der Nacht hören wir viele Geräusche. Nebst dem Grillenkonzert, dem Grunzen der Hyppos erkennen wir Hyänengebrüll. Am Morgen summen Wildbienen.
Die Reiseleiter telefonieren mit dem Autovermieter in Windhoek wegen unserem Auto. Dieser ist bereit, ein Ersatzfahrzeug nach Maun zu bringen. Unsere Reiseleiter lehnen diesen Vorschlag ab und so wird vereinbart, das Auto in Maun reparieren zu lassen.
Wir fahren wieder erst um neun los! Vorher muss unser Auto noch abgeschleppt werden, damit der Motor startet.
Schnell und ohne Stopp (uns geht es viel zu schnell) verlassen wir den Park, daher sehen wir auch wenig Tiere. Nun folgt eine üble Staubpiste. Links und rechts sind die Bäume ganz weiss, fast wie Weihnachten.
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Die Mittagszeit verbringen wir an einem Weiher.
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In Maun fahren wir direkt zu einer Tankstelle. Unsere Autos haben grossen Durst. Mit neuem Diesel startet auch unser Motor wieder, oder ist es der ungeduldige Schwarze der hinter uns tanken möchte???
Anschliessend werden zwei Cessnas samt Piloten gemietet. Einige von uns werden morgen einen einstündigen Flug über das Okovangodelta machen.

Abendessen: à la Carte im Restaurant

Übernachtung: Audi Camp Maun im Safarizelt
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LG Grosi
Teil 1825. Nov. 2016
Montag, 17.10.16
Im Zelt mit 2 Betten war es warm diese Nacht, obwohl der Ventilator lief.
Heute morgen machen 10 Reiseteilnehmer einen Flug übers Okovangodelta. Sie sind bei der Rückkehr richtig begeistert. Ich hatte das Glück, schon vor 17 Jahren einen solchen Flug absolvieren zu dürfen.

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Wir Zurückgebliebenen verbringen den Morgen mit Reiseberichten zu versenden oder im Internet zu surfen. Vor dem Mittag fahren auch wir in die Stadt zu einem gemeinsamen Essen.
Am Nachmittag relaxen alle im Pool und lassen es sich gut gehen.
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Im Schatten misst der Thermometer 39 Grad. Unser Auto ist repariert zurück. Eine Batterie wurde ersetzt und der Anlasser neu aufgespult. Ein Loch im Pneu wurde nicht gefunden. Wir sind ja gespannt; heute morgen war kaum mehr Luft drin.
Das à la Carte-Abendessen im Restaurant ist wieder prima. Nach der Bestellungsaufnahme kommt die Bedienung zurück und meldet wir haben kein Filetsteak mehr. Nun bestellen wir Chateaubriand (im Wissen, das dafür auch Filet benötigt wird). Die Bedienung kommt zurück: es gibt auch kein Chateaubriand. Endlich bestellen wir ein Rumpsteak.

Übernachtung: Audi-Camp Maun im Safarizelt

LG Grosi
Teil 1925. Nov. 2016
Dienstag, 18.10.16
Während der Nacht war es windig und noch wärmer als während der Letzten.

Prompt hat der Pneu unseres Toyotas nicht mal mehr ein Bar und muss aufgepumt werden.
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Warum nicht Radwechsel?
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Unser Kofferraum ist so mit Getränken vollgestopft, dass das Reserverad nicht zugänglich ist und die Getränke erst kurz vor der Abfahrt verteilt werden. Unser Reiseleiter vertröstet uns auf den heutigen Abend.

Nun fahren wir ostwärts 200 km auf der Teerstrasse nach Gweta. In der Hälfte ist wieder ein Veterinärzaun. Kurz vorher wird das Fleisch versteckt und einige Km weiter wieder im Kühlschrank verstaut. Alle müssen aussteigen und die Schuhe desinfizieren,
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dann müssen die Fahrer mit den Autos noch durch eine Pfütze fahren.
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Nach Fleisch wird nicht einmal gefragt.

Nun geht's nach Süden zur Ntwetwe Pan.
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Auf sandigen Pisten an kleinen Dörfern entlang erreichen wir den legendären Champans Boabab. Bereits auf eine Entfernung von 20km sollte der zweitgrösste Boabab Afrikas mit seiner siebenfachen Stammverzweigung zu sehen sein. Der Baum besitzt ein geschätztes Alter von über 2500 Jahren und diente in früheren Jahren als Postoffice Tree. Der Stammumfang des ehemaligen Postamtes beträgt gewaltige 25m. Doch vom Baum ist nichts zu sehen.
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Am Platz angekommen sehen wir, der Boabab liegt in mehrere Teile zerbrochen am Boden. Was ist wohl passiert? Letztes Jahr um die gleiche Zeit soll der mächtige Baum noch gestanden sein.
(Internetrecherche zuhause: Am 7.1.16 stürzte der Chapman's Baobab um. Als Grund für den Zusammenbruch wird Altersschwäche vermutet. Es blieb lange unklar, ob der Baum abgestorben war. Mitarbeiter des Department of National Museum and Monuments in Botswana untersuchten den Baum und gaben im Juni 2016 bekannt, dass er nicht zu retten gewesen sei, dass aber möglicherweise einige Schösslinge ausschlagen könnten.)
Teil 2025. Nov. 2016
Später durchqueren wir die Salzpfanne Ntwetwe Pan (gehört zur Makgadikgadi Pan). Diese gilt als grösste zusammenhängende Salzpfanne der Welt. Die Gesamtfläche misst gut 12'000 km2.
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Der Weg ist recht staubig.
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Wir kommen erneut zu einem Veterinärszaun in der Pampa. Diese zwei Beamten geben sich mit einigen Äpfeln zufrieden und fragen nicht nach Fleischwaren. Aber alle Fahrzeuge werden gefilmt.
Gegen Abend suchen wir uns ein Plätzchen für ein Buschcamping (kein Wasser und WC) und machen eine Wagenburg. Ein Fussbad muss genügen.
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Wir werden wegen der fehlenden Waschgelegenheit den Pneu nicht wechseln.

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Wir geniessen einen schönen Sonnenuntergang.
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Plötzlich wird der Wind stärker. Während dem Abendessen bekommt er Orkanstärke. Die ersten Dachzelte klappen sich selber zu.
Erstmals ist um 21h Nachtruhe.

Hilfe! In unserem Kühlschrank hat es 19 Grad. Wir verstehen es nicht, das Auto war doch in der Reparatur und es wurde eine neue zweite Batterie eingebaut.

Abendessen: Salat, Gulaschund Kartoffelstock

Übernachtung: Buschcamping Ntwetwe Pan

LG Grosi

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