Faszination Namibia - Auch wir wollen es wagen!

21 Antworten · 4'525 Aufrufe · gestartet 02. Okt. 2016 von Weltenbummler87
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Themenstarter21 Beiträge · seit 201602. Okt. 2016 · #1
Schönen Guten Tag liebe Community 🙂
Seit einiger Zeit lese ich hier bereits fasziniert und neugierig mit. Meine Freundin und ich (25 und 28) spielen seit längerem mit dem Gedanken Afrika näher zu erkunden. 3 Mal waren wir nun in Marokko und wollen jetzt mal tiefer in den afrikanischen Kontinent eintauchen.
Habe mir vor einiger Zeit mal den Know-How Reiseführer über Namibia gekauft und durchgelesen.
Wir planen ab Mitte September 2017 für 4 Wochen eine Selbstfahrertour mit einem 4x4 Toyota Hilux (beste Wahl?) mit Dachzelt zu machen.

Hier sind ja einige Mitglieder dabei die schon viel Erfahrung mit Reisen in Namibia haben und ich erhoffe mir noch ein bisschen Input und Hilfe bei der genaueren Planung 🙂 Einiges habe ich durch Forenbeiträge und die Reiseberichte bereits erfahren.
Wir haben mal anhand unserer Interessen eine mögliche Route ausgearbeitet, wobei diese glaube ich ungefähr der "normalen" Einsteiger-Route der Namibia-Neulinge entspricht. Wenn wir 4 Wochen reisen würden (28-30 Tage) würden wir gerne soviel wie möglich sehen aber natürlich auch Zeit für Entspannung haben und alles auf uns wirken lassen.
Also sagt mir auch bitte ehrlich wenn es zu ambitioniert und zuviel ist!
1. Routenidee:
- Windhoek (1 Nacht)
- Unterkunft in der Nähe der Kalahari Red Dunes (vllt. preislich etwas niedriger angesiedelt?!) (2 Nächte)
- Keetmanshoop (1 Nacht)
- Fish River Canyon (2 Nächte)
- Aus / Lüderitz (2 Nächte)
- Sossusvlei (2 Nächte)
- Swakopmund (2 Nächte)
- Otjiwarongo (o.Ä. in der Nähe, auf dem Weg zum Etosha-NP) (1 Nacht)
- Etosha-NP (3 Nächte)
- Caprivizipfel (3 Nächte)
- Chobe NP (3 Nächte)
- Maun (1 Nacht)
- Ghanzi (1 Nacht)
- Waterberg Plateau (2 Nächte)
- Windhoek (1 Nacht)

Das wären ungefähr 5500 Km in 4 Wochen. Ich wäre euch für eure ehrliche Meinung sehr dankbar 🙂 Es ist noch nichts gebucht und es steht noch nichts fest.
Bei 28 Tagen wäre noch eine Nacht frei. Maun und Ghanzi waren lediglich Ideen als "Stopps" auf dem Rückweg vom Chobe-NP zurück nach Namibia. Vielleicht gibt es dafür noch bessere Alternativen.
Würdet ihr außerdem empfehlen, wenn wir schon in der Gegend Chobe-NP / Caprivizipfel sind, die Victoriafälle zu besuchen?

Und eine letzte Frage (fürs erste 😉 ): Wir können leider "erst" ab Mitte September (ca. 18. September) abreisen und würden somit bis Mitte Oktober reisen. Nun beginnt ja im Oktober die Regenzeit, wobei eine genaue Prognose natürlich nicht möglich ist. Aber ab wann wird das Wetter dann instabiler (ungefähre Aussage)? Aktuell sind ja noch keine Regenfälle vorhergesagt.

Ich glaube das reicht fürs erste. Vielen Dank fürs lesen und schonmal vielen Dank im Voraus fürs antworten 🙂 Seid ruhig ehrlich!
7'296 Beiträge · seit 200602. Okt. 2016 · #2
Hallo ihr beiden,

die Reisezeit finde ich ok. Es ist nachts nicht mehr so arschkalt und Regenzeit heißt ja nicht, dass es ständig regnet. Oft regnet es gar nicht. Ich war sogar lieber noch später unterwegs, weil man abends einfach keine warmen Klamotten mehr benötigt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2016 · #3
Hallo Weltenbummler87,

willkommen im Forum!
Die Reisezeit ist perfekt - warm, Regen wohl eher nicht und ideal für Tierbeobachtungen. Ich persönlich würde die fünf Nächte Botswana lassen und mich ganz auf Namibia konzentrieren. Entweder könnt ihr die Tage dann im Caprivizipfel noch einsetzen und/oder an anderer Stelle verlängern. Zum Beispiel macht in Swakopmund eine extra Nacht Sinn, die sehr schöne D707 im Süden fehlt und das Damaraland mit u.a. Wüstenelefanten lasst ihr ganz "links liegen".

Du kannst Dir auch mal die 3-Wochen-Ersttätertour (www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html) anschauen und dazu die Hinweise was möglich ist, wenn man noch länger zur Verfügung hat.

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
441 Beiträge · seit 201202. Okt. 2016 · #4
Hey Weltenbummler 87,

super, dass Ihr Euch für das wunderschöne Namibia entschieden habt. 😎 Ihr werdet es sicher nicht bereuen. 🙂 🙂 🙂

Ich weiß ja selber, dass man geneigt ist möglichst viel zu sehen, wenn man in ein neues Land fährt. Ich würde es aber trotzdem ruhiger angehen lassen. Sonst seid ihr überwiegend im Auto. Die Straßen sind meist aus Grevel. Da kann man nicht so schnell fahren. Die Strecken wären für meinen Geschmack zu lang. Ihr lasst auch wunderschöne Landschaften aus.
Von Aus zum Sossusvlei würde ich über die D707 fahren. Natürlich mit 1 Übernachtung. ZB. auf Ranch Koiimasis. Dort ist ein wunderschön angelegter Campingplatz und eine tolle Landschaft.
Die Strecke Sossusvlei - Swakopmund könnte sich zeitlich auch ziehen, wenn die Pad nicht gerade gegradet wurde. Wir mussten dort schon 20-30 kmh fahren, sonst hätte es das Auto zerlegt.
Denkt daran, dass Ihr nur im Hellen fahren solltet und im September ist es hell von ca. 6.30Uhr bis 19 Uhr (dann aber stockdunkel).
Bei Swakopmund würde ich "Cape Cross" (Seehundkolonie mit 10tausenden von Tieren) nicht auslassen. Dann zurück auf die C35 und beim Brandberg Campen. Dann erst den nächsten Tag weiter.
In der Etoscha lohnt auch der westliche Teil. Der hat mehr grün und hüglig. Wir hatten dort viele Elefanten und Giraffen. Wenn Ihr noch nie die "Big Five "gesehen habt, würde ich länger bleiben. Mit den 3 Nächten habt Ihr real nur 2 Tage zum Fahren, Staunen und Genießen. Wir haben dort schon mal 3-4 Std. bei einer Gruppe von 11 Löwen gestanden und beobachtet und fotografiert.

Botswana würde ich auch nicht anhängen. Außerdem kann es für September im Chobe NP (Camp Savuti) schon eng mit den Plätzen werden. Auch dort kommt Ihr nicht schnell voran da Sandpisten (teilweise Tiefsand).

Campingplatzempfehlungen bekommst Du sicher hier von anderen Mitgliedern.
Liebe Grüße aus Hamburg
Petra
https://www.smilies.4-user.de
1'166 Beiträge · seit 200802. Okt. 2016 · #5
Hallo,

der letzte Teil Ghanzi - Waterberg ist nicht machbar und auch nicht sinnvoll.

Wenn es mit Botswana rund werden soll, müsstet ihr noch 2-3 Nächte Moremi dranhängen. Es gibt noch viel mehr in Namibia zu entdecken: Brandberg, Spitzkoppe, Plamwag, Etosha Westteil, D707, Epupa Fälle, eine Wanderung in der Naukluft, Namibteil des Namib-Naukluft Parks (Mirabib, Blutkoppe), den Hoanib, Messum-Krater usw.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 02. Okt. 2016
778 Beiträge · seit 200603. Okt. 2016 · #6
Hallo Weltenbummler,

schön, dass ihr 4 Wochen Zeit habt! Da kann man schon einiges stressfrei sehen. Ich kann nur was bis zum Etosha-Teil sagen:
Eine Nacht in Windhoek zum Ankommen ist gut! So habt ihr Zeit für Einkäufe etc. Wollt ihr da auch campen oder die erste Nacht in einer Pension oder schon ein klein bisschen außerhalb übernachten?
Danach könnt ihr in der Kalahari z. B. auf der Batagelle Gameranch campen. Fahrt, wenn ihr euch die Zeit nehmen wollt, nicht über die B1, sondern Schotter (über Dordabis und Uhlenhorst). Da habt ihr schon die tolle Landschaft direkt am ersten Tag 🙂
In Keetmanshoop kann ich euch das Mesosaurus Camp von Giel empfehlen. Toll, basic aber gepflegt, und er macht eine interessante Führung zu den Fossilien. Es gibt dort auch Köcherbäume direkt am Campground.
Von dort kommt ihr gut bis zum Canyon, ich denke ihr campiert auf dem Platz des Roadhouses?
In Aus kann ich euch KLein Aus Vista empfehlen, wir haben dort allerdings nocht nicht gezeltet. Falls ihr euch was gönnen wollt zwischendurch: schaut euch mal die Häuschen des Eagles Nest an: wunderschön!!! Die Wanderungen auf dem Gelände sind lohnenswert.
Von dort würde ich, wie Tadi geschrieben hat, einen Stopp (allerdings für 2 Nächte!) in den Tirasbergen einlegen, Koiimasis, Namtib, Gunsbewys, Kanaan, es git dort eine kleine aber feine Auswahl.
Ich finde, die Strecke vom Sossusvlei nach Swakop ist gut machbar, ihr solltet halt nur morgens nicht zu spät aufbrechen.
In Swakop ist die Little 5 Tour super und ein Ausflug zur Lagune in Walwis Bay ist auch schön um Pelikane und Flamingos zu entdecken.
Zwischen Swakop und Etosha könntet ihr im Erongo bleiben.

Ach so, die Reisezeit finde ich gut! Nicht zu heiß und nicht zu kalt.

Ich wünsche euch schon jetzt viel Spaß, und helfe gerne weiter bei weiteren Fragen. Wir gehören allerdings nicht zur Hardcore-Camperfraktion, sondern haben bisher Kombis gemacht aus Lodges und Camping.

Viele Grüße
Tanja
Themenstarter21 Beiträge · seit 201603. Okt. 2016 · #7
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich glaube dann werde ich den Teil mit Botswana nochmal überdenken und einige Aufenthalte in Namiba verlängern, bzw. mich nochmal näher mit dem Damaraland beschäftigen. Letztlich sind wir aber wohl 4 Wochen im Lande, was ja schon recht lange ist. Was würde denn z.B. nach dem Etosha-NP noch Sinn machen, bevor es wieder nach Windhoek am Ende geht? Macht es Sinn noch Teile des Caprivizipfels zu erkunden, auch wenn Chobe NP und Botswana nicht mehr Teil der Reise sind? Letztlich würden wir dann ja in den Caprivizipfel hineinfahren und wahrscheinlich fast dieselbe Strecke wieder zurückmüssen nach Zentralnamibia, oder welche Ideen habt ihr dort?
Im Hinblick auf Unterkünfte etc. werde ich bestimmt noch einige Fragen stellen, wenn die Route dann steht, Flug und Mietwagen gebucht sind 🙂
8'672 Beiträge · seit 201003. Okt. 2016 · #8
Weltenbummler87 schrieb: bzw. mich nochmal näher mit dem Damaraland beschäftigen. Letztlich sind wir aber wohl 4 Wochen im Lande, was ja schon recht lange ist. Was würde denn z.B. nach dem Etosha-NP noch Sinn machen, bevor es wieder nach Windhoek am Ende geht? Macht es Sinn noch Teile des Caprivizipfels zu erkunden, auch wenn Chobe NP und Botswana nicht mehr Teil der Reise sind? Letztlich würden wir dann ja in den Caprivizipfel hineinfahren und wahrscheinlich fast dieselbe Strecke wieder zurückmüssen nach Zentralnamibia, oder welche Ideen habt ihr dort?
Hallo Weltenbummler,

wir hatten uns ja schon an anderer Stelle unterhalten - aber nun noch dazu meine Meinung: Caprivi lohnt sich auf jeden Fall - ganz einfach weil es ein ganz anderes Namibia ist! Nach staubig/steinig/sandig (nicht negativ gemeint - ist sehr beeindruckend) habt Ihr dann noch grün und nass.... Außerdem ein afrikanisches Leben am Straßenrand, dass Ihr sonst nicht erleben würdet. Mal ganz abgesehen von den ganz anderen Tiersichtungen dort!

Ich würde (ohne jetzt die Tage gezählt und verteilt zu haben) von Swakopmund kommend übers Damaraland in den Etosha NP, dann hoch nach Rundu (nur eine Nacht, das reicht), danach bis Kongola fahren und dort wenn möglich in einen der Parks. Wir waren im Mudumu (geführt von Camp Kwando aus) - und ich hatte ein richtiges Botswana-Feeling! Noch weiter runter bis Sangwali wäre natürlich auch noch eine Option (Livingstone's Camp soll sehr schön zum Campen sein). Zurück dann bei Divundu einen Stopp machen (2 Nächte) und dort in den Mahango und den Buffalo-Park, eine Birdingtour auf dem (O)Kavango machen und und und .... Zum Schluss dann Richtung Waterberg. Also so haben wir das im Groben gemacht und ich fands im Prinzip gut so! Wie gesagt, ich hab nicht nachgezählt und du willst ja auch noch Nächte im Süden verteilen - aber theoretisch könntest du natürlich auch noch ein Stück östlicher fahren...(also noch nördlich am Sambesi eine Unterkunft ansteuern oder südlich am Chobe, alles auf Namibia-Seite).

Oder..... du buchst einen Gabelflug und Einwegmiete beim Auto und gibst es in Katima oder Kasane ab. Oder...... du fährst nur bis Divundu und dann westlich des Deltas runter und suchst eine Unterkunft am Panhandle.... und dann eben das öde Teil zurück nach Windhoek (dann muss der Waterberg aber schon vorher dran sein).

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2016
Themenstarter21 Beiträge · seit 201608. Okt. 2016 · #9
Danke für den informativen Input!
Meine aktuelle Überlegung sieht wie folgt aus:
Windhoek - 1
Kalahari - 2
Keetmanshoop - 1
Fish River Canyon - 2
Aus/Lüderitz - 2
D707 - 1
Sossusvlei - 2
Swakopmund - 3
Damaraland - 1 (Brandberg 1??)
Etosha NP - 4
Rundu - 1
Kongola/Caprivizipfel - 2
Divundu - 2
Waterberg Plateau - 2
Windhoek - 1

Meinungen? 🙂 Wobei ich später nochmal gezielter auch nach passenden Unterkünften suchen werde und sich da vielleicht nochmal was verschieben kann!
Achso und ab wann würdet ihr bzw. ab wann kann man einen Flug bei Air Namibia buchen? Letztens waren die Flugpläne ab Mitte September 2017 noch nicht ersichtlich.

MfG Davide
Themenstarter21 Beiträge · seit 201617. Dez. 2016 · #10
Guten Tag liebe Community !

Wir haben jetzt mit Volker und Ute von Magic Vibes eine Route zusammengestellt und die Unterkünfte wurden gebucht.
Die endgültige Route sieht aktuell wie folgt aus:

Ankunft Windhoek 19.09.2017

1. Auas Safari Lodge --> 257 km
2. / 3. Bagatelle Kalahari Game Ranch --> 286 km
4. Quivertree Forest Rest Camp --> 146 km
5. / 6. Canyon Roadhouse --> 135 km
7. Norotshama River Resort --> 288 km
8. / 9. Klein Aus Vista - Geisterschlucht --> 127 km
10. Namtib Desert Lodge --> 248 km
11. / 12. Sesriem Camp --> 346 km
13. / 14. Hotel Prinzessin Rupprecht --> 324 km
15. Mowani Mountain Camp --> 150 km
16. Hoada Camp --> 164 km
17. Olifantsrus Camp --> 125 km
18. / 19. Okaukuejo Rest Camp --> 157 km
20. Onguma Bush Camp --> 450 km
21. Hakusembe River Lodge --> 450 km
22. / 23. Mavunje River Camp --> 247 km
24. / 25. Mobola Lodge --> 374 km
26. Roy's Rest Camp --> 214 km
27. Waterberg Andersson Camp --> 269 km
28. Immanuel Wilderness Lodge

Abflug am 17.10.2017 von Windhoek

Die Tour machen wir mit einem Toyota Hilux 4x4. Die Hälfte der Unterkünfte sind "befestigt" und die andere Hälfte wird gecampt! Obwohl es noch 10 Monate sind bis wir losfliegen "dürfen", ist die Spannung schon hoch. Ich möchte definitiv nicht jede Minute durchplanen und freue mich auch zwischendurch einfach mal entspannen zu können. Nichtsdestotrotz habe ich im Forum und in den Reiseführern viele Dinge gefunden die ich machen und sehen will. Um da jetzt noch ein bisschen sicherer zu werden, benötige ich eure Erfahrung und Meinung.
Beim Quivertree Forest Rest Camp haben wir die Gepardenfütterung bereits gebucht (sind uns aktuell nicht mehr so sicher ob wir das wollen). In Swakopmund haben wir natürlich die Little 5 Tour gebucht, am Mavunje River Camp haben wir einen Floodplain Day Trip.

In der Bagatelle Kalahari Game Ranch haben wir die Möglichkeit den Bushman Walk mitzumachen. Habe oft gelesen das er empfehlenswert ist?!
Außerdem kann man dort eine "Star Safari" machen, was ich auch sehr interessant finde. Hat die schon jemand mitgemacht?

Von Klein Aus Vista würden wir natürlich gerne die Geisterstadt Kolmanskuppe besichtigen. Dann wollte ich noch fragen ob jemand Erfahrungen mit einer Bootstour von Lüderitz aus gemacht hat? Es soll dort möglich sein zu den Pinguin-Inseln zu fahren, bzw. so nah heran das sie gut sichtbar sind. Außerdem gibt es Delphine zu sehen. Finde dazu aber wenige Erfahrungsberichte.

In Swakopmund nehmen wir ja, wie erwähnt, an der Little 5 Tour teil. Ich bin dann aber auch noch auf etwas interessantes gestoßen. So soll es vor allem im September/Oktober/November gut möglich sein Wale zu sehen. Von Swakopmund werden mehrere Bootstouren angeboten, die meistens jedoch morgens stattfinden. Da wir "nur" 2 Übernachtungen haben wird das sogar schon etwas knapp. Hat jemand von euch Erfahrungen? Die Fahrt zum Mowani Mountain Camp am nächsten Tag ist doch recht weit, trotzdem bliebe die Möglichkeit am Morgen noch eine Bootstour zu machen und dann ab mittags Richtung Mowani Mountain Camp zu fahren. Was haltet ihr davon?
Gibt es bei den restlichen Unterkünften noch Unternehmungen oder sehenswertes was ihr auf keinen Fall auslassen würdet?
Wanderungen, die an den unterschiedlichen Unterkünften angeboten werden, haben wir jetzt mal nicht mit aufgezählt, da dies fast überall möglich ist und wir das mit Sicherheit auch tun werden. Gibt es Wanderungen die ihr auf keinen Fall auslassen würdet?

Das ist ein sehr langer Text mit vielen Infos und Fragen, würde mich trotzdem über Meinungen und Input freuen 🙂
3'883 Beiträge · seit 201117. Dez. 2016 · #11
Hallo Weltenbummler,
den Spezialisten widerspreche ich nicht gerne, habe trotzdem einige wenige Anregungen:

1. Auas Safari Lodge --> 257 km
2. / 3. Bagatelle Kalahari Game Ranch --> 286 km Wir haben an anderer Stelle einen Bushman Walk gemacht und fanden das hochinteressant. Empfehlenswert!
4. Quivertree Forest Rest Camp --> 146 km Ist das fest gebucht? Ich kenne das Quivertree und das Mesosaurus Fossils Restcamp. Die Gepardenfütterung im Quivertree fand ich schlimm, die frauenfeindlichen Witze des Besitzers ätzend. Die Campsite ist okay, aber: Das Bushcamp von Giel und die Fossilientour mit ihm waren dem weit überlegen. Das Bushcamp hat einen besonderen Charme, liegt inmitten von Quivertree Bäumen. Das ist natürlich immer Geschmacksache. Gut, dass wir als erstes im Quivertree Camp waren und das Mesosaurus Restcamp nicht kannten.
5. / 6. Canyon Roadhouse --> 135 km
7. Norotshama River Resort --> 288 km
8. / 9. Klein Aus Vista - Geisterschlucht --> 127 km
10. Namtib Desert Lodge --> 248 km
11. / 12. Sesriem Camp --> 346 km
13. / 14. Hotel Prinzessin Rupprecht --> 324 km
15. Mowani Mountain Camp --> 150 km
16. Hoada Camp --> 164 km
17. Olifantsrus Camp --> 125 km
18. / 19. Okaukuejo Rest Camp --> 157 km
20. Onguma Bush Camp --> 450 km
21. Hakusembe River Lodge --> 450 km
22. / 23. Mavunje River Camp --> 247 km
24. / 25. Mobola Lodge --> 374 km
26. Roy's Rest Camp --> 214 km
27. Waterberg Andersson Camp --> 269 km
28. Immanuel Wilderness Lodge

Swakopmund finde ich in der Aufzählung nicht. Ich gehöre zu der Fraktion mit der Meinung, man solle dort 3 x übernachten. Die Little-5-Tour ist einzigartig und das, was man dort primär unternehmen sollte, aber Swakopmund hat mehr zu bieten: Bootstouren, Welwitschiatour, ...

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
312 Beiträge · seit 201318. Dez. 2016 · #12
Prinzessin Ruprecht = Swakop
57 Beiträge · seit 201618. Dez. 2016 · #13
Hallo Davide,
mein Mann und ich machen nächstes Jahr auch unsere erste Namibia-Tour, ebenfalls Camper mit Dachzelt und zur ähnlichen Zeit. Nur eine viel kürzere Strecke – ohne Nordost und Süd.
In Sesriem kommen wir – wenn ich Deine Nummerierung richtig interpretiert habe - 1 Tag vor Euch an (am 28.9.) und bleiben auch 2 Nächte. Da wir zusätzlich in Walvis Bay übernachten, weil wir eine Sandwich Harbour Tour machen wollen, sind wir dann wieder gleichzeitig in Swakopmund. Habt Ihr die Little Big Five für den 2.10. gebucht? Vormittags? Das haben wir nämlich auch vor. Bootstouren werden wir nur spontan je nach Wetterbedingungen machen können, da mir extrem schnell übel wird und ich mir das vor Ort erstmal anschauen will/muss.
Bis Etosha seid Ihr uns dann immer einen Tag voraus, bis wir Euch in Okaukuejo am 7.10. wieder einholen. Wir haben allerdings nicht soviel Zeit und müssen Caprivi auslassen, da am 14.10. schon unser Rückflug geht.
Ich lese also in Deinem Thread fleissig mit und bin ebenso gespannt auf Tipps. 🙂
Vg
Dani
Themenstarter21 Beiträge · seit 201618. Dez. 2016 · #14
Danke schonmal für die Hinweise. Ja 2 Nächte in Swakopmund sind recht knapp, aber trotz 28 Übernachtungen habe ich das Gefühl die Zeit ist doch etwas knapp 😉 Aber wenn es uns gefällt können wir ja nochmal wiederkommen!
Noch Tipps und Anregungen? Pinguintour? Gibt es bei der Sandwich Harbour Tour realistische Chancen Wale zu sehen?

@ danifee: Das klingt ja schonmal sehr interessant! Wir sind vom 29.9. bis 1.10 im Sesriem Camp. Dann werden wir uns ja da vielleicht schon sehen 🙂
Die Little 5 Tour haben wir auch am 2.10 gebucht. vom 6. - 8.10 sind wir in Okaukuejo. Wo geht es für euch danach noch hin, bis zum Rückflug am 14.?
2'391 Beiträge · seit 201619. Dez. 2016 · #15
Hallo Weltenbummler,
wir haben dieses Jahr Anfang August bei der Dolphin Tour in Walvis Bay einen Buckelwal gesehen. Es war im wahrsten Sinne des Wortes zum Weinen schön. Laut Gides war das eigentlich noch sehr früh für eine Walsichtung. Ab August kommen die Wale, dann könntet ihr meiner Meinung nach im September evtl. auch welche sehen.
Eine Garantie gibt es ja (zum Glück) in der Natur nicht.

P1040170.JPG


Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
57 Beiträge · seit 201619. Dez. 2016 · #16
Hi Davide,
nach Etosha (wir haben je 1Ü in Olifantsrus, Okaukuejo, Halali und Namutoni) kommen für uns noch 2 Tage Waterberg. Danach 1Ü Okonjima und evtl. eine schöne Lodge in der Nähe von Windhoek zum Ausklang.
VG
Dani
Themenstarter21 Beiträge · seit 201605. Sept. 2017 · #17
Sooo, in 13 Tagen ist es tatsächlich soweit. Das lange Warten hat ein Ende und wir fliegen nach Namibia 🙂 Die Spannung und Aufregung steigt schon!
Im Bezug auf den baldigen Start kommen aber immer mal wieder noch Fragen auf.
Die Checkliste für den Mietwagen habe ich ausgedruckt. Eine Liste der Dinge die ich zwingend mitnehmen muss, ist ebenfalls angefertigt. Letztlich gibt es ja auch nichts was es in Namibia, zumindest in Windhoek zu Beginn der Reise, nicht zu kaufen gibt.
Ein Problem habe ich aktuell noch mit dem Online-Check-In bei Air Namibia. Wir fliegen am 18. September, kann es sein das der Online-Check-In erst später freigeschaltet wird? Der E-Mail Kontakt mit Air Namibia war da nicht so ergiebig leider.
Gibt es sonst noch elementare Dinge an die ich zwingend denken sollte? Die es zu beachten gilt?
Bekommen von unseren Reiseveranstaltern eine SIM-Karte, die lässt sich im Flughafen dann aufladen?
Dann werden wir noch Geld holen, wie wahrscheinlich jeder Tourist zuerst - dann geht's einkaufen und dann zur Auas Safari Lodge. Bin schon sehr gespannt - die ersten Stunden werden mit Sicherheit sehr intensiv, nach dem langem Flug - so viele neue Eindrücke, der Linksverkehr.
Wenn jemand noch Tipps oder Hinweise hat - immer gerne her damit 🙂
568 Beiträge · seit 201405. Sept. 2017 · #18
Hi Weltenbummler87,
ob dir dein Veranstalter eine SIM-Karte gibt, weiß nur er selbst, frag' ihn!
Ist aber nicht spielentscheidend. Wichtig für euch finde ich, eure Spannung in positive Bahnen zu lenken.
Wenn was nicht klappt, heißt es gerne "This is Africa".
Heißt aber gleichzeitig: "don't panic, keep cool, there's always a solution".

Lasst einfach den anerzogenen Perfektionsanspruch an euch selbst zuhause und lasst euch auf "Afrika" ein.
Seid ihr erst mal da, sieht alles auf wundersame Weise entspannter aus...
Genau deshalb geht ihr ja eigentlich hin, oder?

Bis Auas ist ja keine Weltreise, das schafft ihr gemütlich.
So wie auch der Linksverkehr in Namibia "gemütlicher" ist, wie der Rechtsverkehr in Mitteleuropa.

Wünsche traumhafte Reise uund gesunde Rückkehr!
Grüßle
Martin
Themenstarter21 Beiträge · seit 201606. Sept. 2017 · #19
Danke für die warmen Worte!
Wir bekommen eine SIM-Karte, aber die muss ja noch "aufgeladen" werden, mit Minuten und Datenvolumen. Das wird wahrscheinlich direkt am Flughafen gehen oder?
Und vielleicht könnte mir noch jemand die Frage wegen Air Namibia beantworten 🙂 Dann wäre ich wunschlos glücklich!
Viele Sorgen mache ich mir auch eigentlich nicht. Ich plane immer gerne, werde mich aber einfach auf das Abenteuer einlassen - genau das ist ja der Reiz 🙂
Themenstarter21 Beiträge · seit 201621. Sept. 2017 · #20
Schöne grüße von der Bagatelle Kalahari Game Ranch. Sind hier auf der Campsite 3. Die ersten beiden Tagen waren unfassbar aufregend und alles ist spannend und neu! Danke nochmal für all die Tipps!