Drei Vegetarier auf Busrundreise

Reisebericht 230 Antworten · 31,5k Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2016 von Flotho
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #181
Heute war der Tag des Warzenschweines.

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Wir bekamen hunderte von Ihnen auf dem Weg zu sehen, was uns durchaus gefiel, da wir bislang außer aus der Ferne am Vingerklippenwasserloch noch komplett ohne eines geblieben waren. Schließlich erreichten wir Erindi und die Old Traders Lodge. Als erstes bewunderten wir unsere Unterkunft

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und freuten uns über das kleine Wasserloch direkt vor unserer Terrasse in Vorgartenreichweite.

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Es befanden sich Wasserböcke vor Ort: schon wieder neue Tiere.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #182
Wir riefen Barbara hinüber, dass sie sich diese doch anschauen solle, leider war sie aber noch so indisponiert, dass sie mit ordentlichem Tempo unkonzentriert nicht die offene Tür, sondern das Glas erwischte und heftig zu Boden ging. Glücklicherweise erlitt keiner von beiden einen nachhaltigen Schaden.

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Außerdem wollten wir endlich mal ein entspannendes Bad nehmen, zu dem das tolle Badezimmer sehr einlud, jedoch war unser Zimmer trotz der Jahreszeit so mückenverseucht, dass wir, nachdem wir ein Dutzend getötet hatten, das Vorhaben aufgaben.

Das große Wasserloch am Restaurant beherbergt bekanntlich Krokodile und Flusspferde,

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #183
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wir sahen außerdem einen Marabu

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und viele andere Vögel.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #184
Wir haben einen kleines Stück Käsekuchen probiert, der aber bei weitem nicht so gut war wie der im Spar. Schön war, dass wir gerade den Flusspferdnachwuchs beim Gang ins Wasser beobachten konnten.

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Das war auch gleichzeitig der einzige Blick, den wir bis zu unserer Abreise von den Flusspferden erhaschen konnten.

Am Nachmittag stand unser letzter Game-Drive an. Zwei Wagen wurden rausgeschickt. Wir wurden gefragt, was wir sehen wollten und da kein anderer etwas sagen wollte, sagte Thomas schließlich „Geparden“. Nachdem wir zunächst ein im tiefen Geäst verborgenes Spitzmaulnashorn beobachtet hatten, wurden wir auch schon über Funk verständigt, dass der andere Wagen bei zwei Gepardenbrüdern stünde. Wir machten uns also auch auf den Weg.

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Leider war unser südafrikanische Driver nicht besonders motiviert – auch auf Nachfragen nicht –, uns in gute Photoposition zu bringen, ganz anders als der namibische Fahrer des anderen Wagens. Dennoch hatten wir viel Glück.
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #185
Neben den üblichen Verdächtigen

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #186
konnten wir ein sehr photogenes Breitmalnashornbrüderpaar ausfindig machen.

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Die hereinbrechende Abendstimmung war zauberhaft,

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aber ehe wir zum Sundowner kamen, wurden wir noch über eine Löwensichtung verständigt. Trotz eingehender Beschreibung und der Funkhalsbänder schafften es unsere Guides, zwei Mal die Löwen zu übersehen, so dass der andere Wagen noch kommen und uns lotsen musste. Immerhin gab es so noch einen fressenden Löwen und zwei schlafenden Löwinnen zu sehen.

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Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #187
Da es jetzt schon sehr spät war, konnten wir nur noch ein kleines Stück zu einem geeigneten Punkt für den Sundowner weiterfahren.

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Die Guides waren etwas nervös und behielten das Gewehr bei sich. Da unsere drei Mitreisenden morgen zurückfliegen würden, machte sich so etwas wie Abschiedsstimmung spürbar. Schließlich kamen wir noch in den Genuss unserer einzigen Nachtfahrt zurück zur Lodge. Der Guide leuchtete ein bisschen und tatsächlich machte er unser Sichtungsglück perfekt und strahlte zwei ganz besondere Exemplare an (keine Photos). Es gab lustige Diskussionen, was für ein Tier das vielleicht seine könnte, weil der Guide versuchte, die deutschen Tiernamen zu lernen und er etwas sagte, was wir als Endsau auffassten. Weiß schon jemand, was gemeint ist? Thomas hatte die Idee, dass die Tiere an Ameisenbären erinnerten, aber das passte nicht wirklich zusammen. Als wir Bernhard davon erzählten, meinte er, dass Ameisenbären wohl richtig waren. Wikipedia und Co brachten uns natürlich die Auflösung: der Guide hatte Antsau gesagt und Ameisenferkel oder richtiger Erdferkel gemeint, die die afrikanische Entsprechung der südamerikanischen Ameisenbären sind. Nach unserer Rückkehr war Cindy von dem Game Drive wenig begeistert und schmollte ein wenig. Thomas bekam schließlich den Grund heraus: wir waren von Driver, Guide und Azubine (= Freundin des Guides) begleitet worden, was sie zu drei Trinkgeldern genötigt hatte, die sie wegen der teilweisen Nichtleistung unverhältnismäßig fand. Wir anderen waren alle nicht so großzügig gewesen, hatten dafür jetzt aber bessere Laune. Immerhin konnten wir sie für den Rückflug aufheitern, weil das Sichten von Erdferkeln ein großer Glücksbringer sein soll.

Zum Abendessen gab es heute vom Buffet: Spinatkuchen, Salat, Kartoffeln, Gemüse und Kürbis mit Zimt. Das war alles soweit in Ordnung, aber nicht besonders gut Der Nachtisch bestand aus komischen Teigschnecken mit Vanillesoße, die Florian nicht schmeckten und die Thomas gar nicht erst probierte. Im Verhältnis zur Preiskategorie von Erindi war das Essen nicht besonders man kann aber immerhin ein befriedigend geben, bei besserem Nachtisch wäre es ein vollbefriedigend gewesen (Gesamtnote: 3)

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Cindy war vor dem Abendessen kurz in ihrem Zimmer und hat bei der Rückkehr mitgeteilt, dass ein Nashorn am Wasserloch vor unserem Zimmer sei. Das konnte aber keinen mehr so sehr beeindrucken, dass jemand aufgestanden wäre. Das fand Bernhard schon bemerkenswert. Mit Nashörnern waren wir eindeutig überversorgt.

Wir verabschiedeten uns dann aber als erste, um zu schauen, ob das Nashorn noch da wäre. Und in der Tat konnten wir es noch etwas beobachten, bevor wir uns schlafenlegten.

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Da auch das Schlafzimmer noch immer voller Mücken war, mussten wir zum ersten und einzigen Mal das glücklicherweise vorhandene Moskitonetz nutzen.
20 Beiträge · seit 201616. Okt. 2016 · #188
Vielen Dank für die tollen Bilder. Was den Bericht angeht: Ich hoffe, dass du alles, was eine Busrundreise so mit sich bringt, nicht nur im Nachhinein sondern auch schon vor Ort mit Humoer nehmen konntest.

Ich muss gestehen, dass mich die Erwähnung des Beinahe- Diebstahls (Raubs?) verunsichert. irgendwie hört es sich an, als werde jeder noch so kleine Moment der Unachtsamkeit auf der Stelle bestraft. Wir werden nächstes Jahr das erste Mal in Namibia sein. Ich glaube wir sind so vernünftig wie man nur sein kann, jedoch bleibt ein wenig Bauchgrimmen.
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #189
Nettesheim schrieb:
Ich muss gestehen, dass mich die Erwähnung des Beinahe- Diebstahls (Raubs?) verunsichert. irgendwie hört es sich an, als werde jeder noch so kleine Moment der Unachtsamkeit auf der Stelle bestraft. Wir werden nächstes Jahr das erste Mal in Namibia sein. Ich glaube wir sind so vernünftig wie man nur sein kann, jedoch bleibt ein wenig Bauchgrimmen.
Streng juristisch wäre das nach deutschem Recht in diesem Moment ein Diebstahl gewesen. Aber Raub passiert dort auch. Dieser spezielle Parkplatz gehört zu einer Anzahl von hot-spots für solche Vorfälle. Auch in diesem Forum findest Du zahlreiche Berichte über diesen Parkplatz, auch in den letzten Tagen. Es kommt einem unheimlich vor, aber wenn man weiß, dass es immer wieder um denselben geht, kann man sich darauf auch einstellen und besonders aufpassen.
Davon abgesehen gab es bei uns kein Unsicherheitsgefühl. Besonders gefährliche Brennpunkte gibt es bei uns auch.

Was die Sicherheitslage im Land allgemein angeht, finde ich diesen Index ganz aufschlussreich, weil er weder aus europäischer noch afrikanischer Binnenperspektive mit entsprechendem Mehr-Wissen stammt:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/so-gefaehrlich-sind-die-laender-der-welt-a-1100030.html
Namibia findet sich da zwar etwas hinter Deutschland, aber auf einem Niveau mit Frankreich oder England und etwas vor den USA. Klingt für mich plausibel, auch wenn Deutschland beim nächsten Ranking sicher abstürzt, wenn in gewissen Landesteilen weiterhin von den besorgten Rassisten Jagd auf alles gemacht wird, das nicht 'arisch' aussieht.
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #190
09.09.2015

Das Frühstück war heute Morgen lausig. Einzig das „Ausweich-Omlette“, welches wir bestellten, war ganz okay.

Da heute der letzte Tag der Rundreise war, hatten wir es nicht eilig. Wir haben erst um 10 Uhr die Lodge verlassen und so hatten wir nach dem Frühstück noch Zeit für Tierbeobachtungen an der Wasserstelle.

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zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2016
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #191
Anschließend sind wir nach Windhoek aufgebrochen. In Okahandja haben wir einen Toiletten- und Essensstopp eingelegt. Hier haben wir etwas verunsichert nach Barbara gesucht. Sie wollte auf Toilette und kam dann nicht ins Café, in dem wir gewartet haben. Als Thomas nach ihr suchte, war sie nirgends zu sehen. Kurz nachdem er zurückkam und wir uns schon etwas Sorgen gemacht haben, kam sie durch den Souveniershop als Nebeneingang zu uns. Gegessen haben (zumindest die anderen drei) hier im Café, was etwas unangenehm war, da man die Tankstelle doch sehr gerochen hat. Dafür wurden wir mit einem sehr bunten Hahn

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und einer schwarzen Katze

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entschädigt, die sich auf dem Gelände des Restaurants vergnügt haben.

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Man konnte von unserem Platz den berühmt-berüchtigten Holzmarkt sehen,

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den wir aber nicht besucht haben.

Im Safari Hotel in Windhoek angekommen haben wir uns von Bernhard verabschiedet und uns für die tolle Reise bedankt. Er war sichtlich froh, es geschafft zu haben, denn er hatte einen heftigen Rückfall und wahrscheinlich jetzt eine wenigstens mittelschwere Lungenentzündung verschleppt. Wir mussten eine knappe halbe Stunde warten bis wir abgeholt wurden. In dieser Zeit haben wir gesehen, wie anders eine Rundreise ablaufen kann. In diesem Hotel übernachten wohl viele Rundreisegruppen von sense of africa (Hauptstandort). Eine ca. 50 Personen oder mehr umfassende Gruppe versuchte die Aufbewahrung ihres Gepäcks zu organisieren. Eine Reiseleiterin mit heiserer Stimme versuchte, sich schreiend Gehör zu verschaffen und von einer Namensliste Familien aufzurufen, die ihrer Meinung nach ihre Zimmer für die anderen zu diesem Zweck zur Verfügung stellen sollten. Natürlich wurde sie nicht verstanden und es gab viel Aufregung. Nur ein kurzer Eindruck eines Alptraums für uns, das hätten wir so über mehrere Tage nicht erträglich gefunden.

Unsere drei Reisegefährten mussten noch vier Stunden warten bis sie zum Flughafen gebracht würden, entschieden sich aber auch aus Angst, wegen Verspätungen den Flieger zu verpassen, gegen einen Ausflug in die Stadt. Wir wurden also nach ganz kurzer Zeit von einem Fahrer von sense of africa abgeholt und in unsere Unterkunft für die nächsten vier Nächte gebracht. Auf der Fahrt hat uns der Fahrer gefragt, was wir alles unternommen und gesehen haben. Der Kommentar zu unseren Tiersichtungen war: „Wie kann man nur so viel Glück haben?“ Schon der erste Anblick von GocheGanas war überwältigend.

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Wir wussten nach kurzer Zeit, dass wir uns das beste (und übrigens nicht das teuerste) Domizil für den Schluss und zur Erholung ausgesucht hatten.
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #192
Wir bekamen ein tolles Chalet

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mit großem Balkon,

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großen Betten,

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Außendusche

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und großer Badewanne mit Oberlicht und Terassentür.

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Cindy hätte ihre Freude gehabt, da WLAN sogar bis in die einzelnen Chalets perfekt funktionierte.
Themenstarter246 Beiträge · seit 201516. Okt. 2016 · #193
Direkt nach dem Auspacken unserer Sachen – endlich einmal Auspacken! – haben wir einen Erkundungsspaziergang über die Lodge gemacht.

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(Die Lodge hat diverse Nachhaltigkeitspreise bekommen, hier ein tolles Beispiel für die Integration des bestehenden Baumbestands in den Bau)

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Die Liegen am Außenpool haben wir nur kurz belegt, da es sehr windig war. Der Außenpool war uns zu kalt und so haben wir uns mit dem Innenpool und dem Ausprobieren der Sauna begnügt. Die Sauna war für unsere Verhältnisse nicht besonders warm und, da sowohl mit Holz als auch zusätzlich elektrisch geheizt wurde, leider sehr rauchig. Das kennen wir aus Finnland anders, aber der Abzug war hier sehr schlecht. Trotzdem tat die Sauna uns gut und da heute der Seniorchef(?) selbst saunierte, war die Temperatur immerhin bei 65°, 5-10° mehr als in den nächsten Tagen. Als wir die Bewertungszettel ausfüllten, gaben wir zwar überall Bestwertungen, merkten aber trotzdem das eine oder andere an. Die Managerin sprach uns darauf an und erklärte uns alle Punkte. Wegen der Höhenlage ist es ihnen wohl verboten, die Sauna höher zu stellen. Wir fragten das Personal auch nach den Saunabekleidungsregeln, was nicht verstanden wurde. Als wir den kontinentaleuropäischen Unterschied zur angloamerikanischen Textilsauna erklärten, sorgte dies für erheitertes Erstaunen. Als Antwort erhielten wir, dass Namibia zwar Textilsaunaland sei, solange wir aber allein seien, saunen dürften, wie wir wollten. Die Erlaubnis nutzten wir ausgiebig. Barbara konnte selbstverständlich noch nicht mit in die Sauna und probierte stattdessen in den nächsten Tagen so ziemlich sämtliche Massageangebote aus, die offenbar spitze waren.

Das Abendessen war sehr lecker. Gocheganas ist auf Vegetarier eingestellt. Man bekommt die Auswahl zwischen drei Menus, von denen eines vegetarisch ist; für den Nachtisch kann man immer zwischen zwei Alternativen frei wählen. Es gab Süßkartoffelsuppe, Gemüse CousCous mit Meerrettichsoße, Käsekuchen mit Erdbeereis oder als Alternative Creme Caramel. Mit der reichen Auswahl der großen Lodges konnte das nicht ganz mithalten, aber es war mit Abstand das beste Essen im Rahmen einer vorgegebenen Menureihenfolge, das wir während unseres Aufenthalts vorgesetzt bekamen (Note 1-).
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2016
2'262 Beiträge · seit 201116. Okt. 2016 · #194
"Champagner" schrieb:
Silvio, rutsch mal - 🤩 😄 YES!!! Da bin ich natürlich auch dabei - liest sich gut und scheint ein Bericht für Lästerschwester und Co. zu werden 😎 !
Davon abgesehen kommt mir sicher das Eine oder Andere irgendwie bekannt vor ..... 😎 🤪

LG Bele
Yeah, Lästerschwester ist wieder da, und hat gerade nach 300 km Fußmarsch die geschundenen Füße hochgelegt und der Nachmittag mit RB lesen verbracht.

Hallo Flotho,
toller Bericht, ich habe jetzt alles in einem Rutsch gelesen. Deine Schreibe gefällt mir ausgezeichnet und eine der Protagonistinnen (Cinderella) könnte aus "Schantall tu ma die Omma winken" hinausgestiegen sein.
Sehr schöne Fotos die tolle Erinnerungen hervorrufen. 😎 😄

Dankegrüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2016
109 Beiträge · seit 201116. Okt. 2016 · #195
Hallo Thomas, hallo Florian,

es war schön, Euch gestern kennen gelernt zu haben und ich habe mit Begeisterung Euren Bericht gelesen. Goche Ganas (oder wie immer man es schreibt) ist dann vielleicht bei einer nächsten Planung auch mal was für uns.

Liebe Grüße
Yawa
2'391 Beiträge · seit 201617. Okt. 2016 · #196
Flotho schrieb:
Nettesheim schrieb:
Namibia findet sich da zwar etwas hinter Deutschland, aber auf einem Niveau mit Frankreich oder England und etwas vor den USA. Klingt für mich plausibel, auch wenn Deutschland beim nächsten Ranking sicher abstürzt, wenn in gewissen Landesteilen weiterhin von den besorgten Rassisten Jagd auf alles gemacht wird, das nicht 'arisch' aussieht.
OFF TOPIC
Hallo Thomas uns Florian,
vielen Dank für diesen Satz.
Wo ja leider die hetzerischen und verleumderischen Pegida und AfD Parolen auch schon in dieses Forum eingezogen sind. Da wird von der Lügenpresse geschrieben oder schlechte, rassistische Witze gepostet und ähnliches. Wo ich ich mich wirklich frage, was AfD Anhänger in diesem Forum wollen. Die können doch nicht ernsthaft nach Afrika wollen,oder? Da gibt es doch Menschen mit anderer Hautfarbe und die kommen einem evtl. ganz nah und dann muß man vielleicht feststellen, dass diese Menschen nett und freundlich sind.

Viele Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2016
20 Beiträge · seit 201617. Okt. 2016 · #197
Hallo Thomas und Florian, ich bin echt begeistert von Eurem tollen Bericht und den wunderschönen Bildern. Mit jeder Fortsetzung steigt auch die Vorfreude auf unsere Reise.
Aber sagt mal, sind die Toiletten unterwegs echt so schlimm? Es fahren ja nicht nur junge Leute mit, die schnell mal hinter dem nächsten Gebüsch verschwinden könnten sondern auch ältere Leute, die das nicht mehr so können.
Grüße aus Lothringen von Lorraine
5'479 Beiträge · seit 200917. Okt. 2016 · #198
Sasa schrieb:
Flotho schrieb:
Nettesheim schrieb:
Namibia findet sich da zwar etwas hinter Deutschland, aber auf einem Niveau mit Frankreich oder England und etwas vor den USA. Klingt für mich plausibel, auch wenn Deutschland beim nächsten Ranking sicher abstürzt, wenn in gewissen Landesteilen weiterhin von den besorgten Rassisten Jagd auf alles gemacht wird, das nicht 'arisch' aussieht.
OFF TOPIC
Hallo Thomas uns Florian,
vielen Dank für diesen Satz.
Wo ja leider die hetzerischen und verleumderischen Pegida und AfD Parolen auch schon in dieses Forum eingezogen sind. Da wird von der Lügenpresse geschrieben oder schlechte, rassistische Witze gepostet und ähnliches. Wo ich ich mich wirklich frage, was AfD Anhänger in diesem Forum wollen. Die können doch nicht ernsthaft nach Afrika wollen,oder? Da gibt es doch Menschen mit anderer Hautfarbe und die kommen einem evtl. ganz nah und dann muß man vielleicht feststellen, dass diese Menschen nett und freundlich sind.

Viele Grüße

Sasa
Klar reisen solche Menschen gerne nach Namibia. Da kann man sich doch so schön als überlegener weißer Herrenmensch fühlen und in der kolonialen Vergangenheit schwelgen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter246 Beiträge · seit 201517. Okt. 2016 · #199
'n Abend,

da hat sich ein bisschen was angesammelt, worauf ich gerne eingehe
Guggu schrieb:
Hallo Flotho,
toller Bericht, ich habe jetzt alles in einem Rutsch gelesen. Deine Schreibe gefällt mir ausgezeichnet und eine der Protagonistinnen (Cinderella) könnte aus "Schantall tu ma die Omma winken" hinausgestiegen sein.
Sehr schöne Fotos die tolle Erinnerungen hervorrufen. 😎 😄

Dankegrüße
Guggu
Wir kannten das nicht und mussten herzlich lachen, danke Gugu. Offenbar hat der Autor das auch eingelesen, einen Eindruck für andere so Unwissende wie uns gibt es hier https://www.youtube.com/watch?v=6r1dZ4prC1o
Schön, dass Du Spaß hier hast. Bzgl. Cindy ist das natürlich eine Facette, die im Bericht besonders betont ist, aber eben auch nur eine Facette. Anderes hebt sie bestimmt aus den Chantals dieser Welt heraus - ja, es gibt einen Chantalismus https://de.wikipedia.org/wiki/Chantal_(Vorname)#.E2.80.9EChantalismus.E2.80.9C .
Yawa schrieb:Hallo Thomas, hallo Florian,
es war schön, Euch gestern kennen gelernt zu haben und ich habe mit Begeisterung Euren Bericht gelesen. Goche Ganas (oder wie immer man es schreibt) ist dann vielleicht bei einer nächsten Planung auch mal was für uns.
Hallo Gisela, hallo Hartmut,
ja, es war ein netter Abend (danke noch mal an Wolfgang). Von Euch könnte man noch sehr viel lernen. Mount Etjo sieht in der Tat toll aus.
Sasa schrieb:
Hallo Thomas uns Florian,
vielen Dank für diesen Satz.
Wo ja leider die hetzerischen und verleumderischen Pegida und AfD Parolen auch schon in dieses Forum eingezogen sind.
Ich bin im Allgemeinen der Auffassung, dass mehr oder weniger anonoyme Foren kein guter Ort für konstruktive politische Diskussionen sind. Im Besonderen kann man ja über namibische Politik in einem Namibiaforum nachdenken, aber deutsche Politik hat da eigentlich nichts zu suchen. Im Speziellen ist es sinnlos sich mit Personen zu befassen, für die grundsätzlich jeder Gegenargument gefälscht etc. ist, die aber selbst keine Belege ihrer Aussagen liefern und darüber hinaus selbst einen sehr beschränkten eigenen Erfahrungshorziont zum jeweiligen Land besitzen. Dennoch habe ich es mir in Anbetracht der Parallelpostings zum an sich ja berechtigten Sicherheitsthema nicht nehmen lassen können, diese Spitze zu setzen. Insofern hast Du das als Statement schon richtig verstanden, Sasa, aber ich will es dabei auch bewenden lassen.
Lorraine schrieb:Hallo Thomas und Florian, ich bin echt begeistert von Eurem tollen Bericht und den wunderschönen Bildern. Mit jeder Fortsetzung steigt auch die Vorfreude auf unsere Reise.
Aber sagt mal, sind die Toiletten unterwegs echt so schlimm? Es fahren ja nicht nur junge Leute mit, die schnell mal hinter dem nächsten Gebüsch verschwinden könnten sondern auch ältere Leute, die das nicht mehr so können.
Danke für das Lob, Lorraine. Zu den Toiletten ist zu sagen, dass die Tankstellentoiletten, soweit wir das mitbekommen haben, i.d.R. sehr sauber sind (ein Obolus ist dann aber auch fällig!). Allerdings hat Bernhard auch immer erwähnt, welche der Tankstellen wir jeweils anfahren werden, weil es da wohl doch Unterschiede gibt. Es gibt Leute, die viel tun, um öffentliche Toiletten zu meiden. Wir gehören dazu und 'können' das auch noch. Das halten wir aber in Deutschland genauso. Die nächste Lodge war für uns schlicht und ergreifend meist ausreichend. Allerdings mussten wir die öffentliche Toilette in Walvis Bay am Hafen nutzen; deren Zustand war indiskutabel. Die staatlichen Etosha-Toiletten sind wohl mehr oder weniger immer eine Katastrophe, man kann entsprechende AZ-Berichte hier im Forum verlinkt finden.

Später kommt noch der letzte wirklich bilderreiche Tag.
Bis dahin herzliche Grüße,
Thomas
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2016
Themenstarter246 Beiträge · seit 201517. Okt. 2016 · #200
10.09.2015

Nach einem sehr leckeren Frühstück unternahmen wir beide eine Wanderung durch das Gelände um die Lodge. Wir fragten zuvor nach, ob es etwas zu beachten gibt. Als Antwort bekam Florian einen Plan ausgedruckt mit dem Weg, der überall auch markiert ist. Man könne von überall die Lodge sehen

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und es sei „very safe“. Wir sind sehr langsam, leise und vorsichtig gelaufen, weil wir einmal richtig in die Natur eintauchen wollten und Spitzmaulnashörner oder andere Tiere, die man nicht überraschen sollte, nicht vorhanden sind. Dies hat dazu geführt, dass wir einige Tiere gesehen haben, wesentlich mehr als mit dem guided walk, den wir später auch noch buchten: Paviane, Elanantilopen, Giraffen mit Nachwuchs, Wasserböcke, Warzenschweine, Kudus, Weißschwanzgnus. Da wir noch nie Elans gesehen hatten, freute uns die Sichtung besonders.

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zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2016