MAMarc2015Themenstarter21 Beiträge · seit 201510. Aug. 2016 · #1
Hallo liebe Fomis, wir haben für unsere Reise Ende September gebuchte Unterkünfte in Windhoek, Hohenstein und Okaukuejo.
Lohnt sich von Windhoek nach Hohenstein/Spitzkoppe der Umweg über C28-Boshua Pass-C32? Laut T4A sind wir dort fast 3 Stunden länger unterwegs, die wir sonst im Erongo oder bei der Spitzkoppe hätten.
Was ist für den nächsten Abschnitt die schönere/sehenswertere Strecke? Omaruru-Outjo oder vielleicht Uis-Khorixas mit Abstecher zur Vingerklip? Oder sogar mitten durch Okombabe-D3712-Vingerklip, falls die Strecke hinter Okongwe für Namibia-Anfänger überhaupt machbar ist?
Schreib doch mal, wie lange Ihr wo bleibt, was für ein Fahrzeug Ihr habt, ob Ihr campt und so immer noch aufbauen müsst, ob Ihr Kinder dabei habt (in einem anderen Thread schreibst Du von Familie).
Warum Du nach Okongwe, wo gar keine offizielle Pad weitergeht, fahren willst, erschließt sich mir überhaupt nicht. Warum fährst Du nicht einfach die Strassen D3712, D3719, D2351 sonst dauert es ja noch länger, wenn man da überhaupt weiterkommt. So sind es schon mindestens 6 Stunden reine Fahrzeit, da bleibt eh nicht mehr viel Zeit zum Schauen und rumgehen und im Etosha könnt Ihr dann vom Gate zum Camp auch nicht mehr groß halten.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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MAMarc2015Themenstarter21 Beiträge · seit 201510. Aug. 2016 · #3
Hallo Karin,
danke für Deine Antwort. Die Übernachtungspunkte habe ich schon im letzten Jahr, u.a. auch mithilfe der vielen Infos hier aus dem Forum festgelegt. Wir sind zu dritt unterwegs und übernachten in Lodges. Die Stationen Hohenstein und Okaukuejo sind nur der Beginn einer dreiwöchigen Tour über Etosha, Kasane und Maun. In Hohenstein haben wir nur eine Übernachtung, was also leider nur für einen kurzen Blick auf die Erongo-Region reicht. Wenn wir es dort schön finden, müssen wir also noch einmal wiederkommen 🙂
Die wichtige Frage war die nach dem Boshua Pass oder B1/B2. Wenn die Strecke über Boshua nicht sonderlich sehenswert ist, spare ich lieber die Zeit.
Auf Okongwe bin ich für den zweiten Abschnitt nur gekommen, weil es laut T4A die direkte Strecke zwischen Spitzkoppe und Vingerklip ist. Die D3719 hat in meiner Karte eine große Lücke. Deshalb wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dort durchzufahren.
Viele Grüße, Marc
fotomatte2'512 Beiträge · seit 200912. Aug. 2016 · #4
Hallo Marc,
ich persönlich würde die Fahrt über den Bosua- Pass immer vorziehen. Zum Einen ist die Fahrt landschaftlich sehr viel interessanter, für mich aber noch ausschlaggebender ist der mitunter mörderische Verkehr auf der B 1 und B 2 ( unfallträchtigste Strecke in Nam ). Andererseits: wenn ihr nur zum einmaligen Übernachten auf Hohenstein seid und die längere Anfahrt via Bosua wählt, bleibt nicht viel Zeit, um etwas Erongo-Luft zu schnuppern. Im September wird´s noch früh dunkel.
Auch die nächste Etappe habt ihr die Qual der Wahl, ob ihr lieber auf Teer via Omaruru oder eher auf Sand via Uis fahren wollt. Ich persönlich ziehe C und D- Pads grundsätzlich vor, es sei denn, ich will schneller von A nach B.
Das Alles hilft dir jetzt nicht wirklich weiter, aber wenn du Spass am Fahren auf Sandpads ohne Verkehr in toller Landschaft hast, würde ich das immer vorziehen.
Wir sind im Oktober 2015 via Boshua Pass nach Windhoek gefahren. Es war landschaftlich ganz nett. Allerdings wurde uns der Pass als fahrtechnisch schwierig beschrieben, da der Anstieg recht steil ist. Wir haben den Anstieg allerdings nicht als besonders schwierig empfunden. Ich glaube von Windhoek kommend ist es nicht so schlimm, da dann nur die Abfahrt steil ist.
ich habe noch mal nach der "Lücke" geschaut, auf der Tracks4africa Karte sehe ich sie auch, auf Google Maps nicht. Wenn ich da auf Earth gehe, erkenne ich auf jeden Fall eine Pad, die bis auf die D2351 führt. Wie die Beschaffenheit ist, weiß ich leider nicht.
Der Boshua Pass ist landschaftlich schon schön und fahrtechnisch finde ich ihn nicht anspruchsvoll, solange man keine Rennen fahren muss.
Die Zeit ist da schon eher Euer Problem. Wenn Ihr bei der Hohenstein Lodge noch ein bisschen schauen und rumlaufen wollt, würde ich jegliche Umwege vermeiden.
Viele Grüße Karin
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MAMarc2015Themenstarter21 Beiträge · seit 201516. Aug. 2016 · #7
Hallo,
noch einmal vielen Dank für eure Hilfe.
@Matthias: Du sprichst mir aus der Seele. Kleinere Straßen fahren ziehe ich vor.
@yvy: Danke für die Info zum Fahren des Boshua Passes und die Einschätzung, dass die Zeit in Hohenstein interessanter ist.
@Karin: Ich erkenne auf den Sat-Bildern am Anfang der D3719 einen schönen Pad und am Ende eine Fahrspur im Sand... Dazu habe ich noch diesen Thread gefunden. Endergebnis: Die Ecke umfahre ich.
Mit dem bischen Zeit werden wir Boshua und Spitzkoppe erst vor Ort je nach Laune nach dem Aufstehen entscheiden, aber in jedem Fall eine frühere Ankunft in Hohenstein einplanen. Für den nächsten Tag verschieben wir die Vingerklip auf einen späteren Urlaub, nehmen dafür die Pads und Zeit um das Erongo herum, D2306, D2315, evtl. noch D2316. Danach peilen wir Okaukuejo über Omaruru-C33-M63-Outjo-C38 an.
So könnte das was werden.
Viele Grüße, Marc
PAPasquale6 Beiträge · seit 201911. Apr. 2019 · #8
Hallo Chamäleon,
wie ist die D3719 denn jetzt? Wir wollen übernächste Woche von der Hohenstein Lodge zur Vingerklip fahren und zurück an einem Tag. Ist das überhaupt ohne Problem machbar oder ist das totaler Schwachsinn. Wir sind das erste Mal in Namibia und nur mit einem Fahrzeug unterwegs, deswegen möchte ich es vermeiden in irgendwelche Schwierigkeiten, wegen Selbstüberschätzung, zu kommen. Danke.
ich war ewig nicht mehr da, kann Dir also aktuell zum Zustand nichts sagen. Ich kann Dir aber sagen, dass Du hin und zurück selbst laut Google 7 Stunden brauchst und meistens kommen die Zeiten bei Google eher nicht hin. Wenn Ihr also den ganzen Tag im Auto sitzen wollt nur um hin und her zu fahren, sehe ich da keine Schwierigkeiten, aber beim besten Willen auch keinen Sinn. Wozu wollt Ihr ohne Zeit, vor Ort was zu machen, nur unzählige Stunden fahren?
Die Vingerklip ist nett, aber man kann deutlich näher an der Hohenstein Lodge schöne Sachen machen, für die man dann auch Zeit hat, weil man nicht erst 4 Stunden hin fahren muss (und wieder zurück). Zum Beispiel soll Ameib wieder offen sein, da kann man toll wandern und hat Felszeichnungen und Bulls Party.
Viele Grüße Karin
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Superfanti806 Beiträge · seit 201711. Apr. 2019 · #10
Hallo Pasquale Meiner Meinung nach macht die Vingerklip wenig Sinn- ich fand es dort zwar echt toll, aber man sollte dort eine Nacht übernachten. Wir waren letztes Jahr auf der Hohenstein. Damals war die Ameib leider geschlossen, so dass wir von Swakopmund zur superschönrn Spitzkoppe fuhren Bei der Hohenstein kann man auch schöne Wanderungen machen und so hatte ich ein tolles unvergessliches Nah- Giraffen Erlebnis Lass Vingerklip sausen und mache es beim nächsten Mal. VG Silke
Superfanti806 Beiträge · seit 201712. Apr. 2019 · #11
und nun schiebe ich noch Eindrücke meiner Hohenstein Wanderung nach.. ich bin heute in Fotolaune, ich hoffe man siehts mir nach und langsam freunde ich mich mit der Iddee an, einem Riesebericht zu erstellen;-)
PAPasquale6 Beiträge · seit 201912. Apr. 2019 · #12
Vielen Dank an alle,
also lassen wir das besser sein. Wir sind zwei Tage in der Hohensteinlodge und werden besser die Zeit dort geniessen. Danach geht es nach Etosha Village. Noch eine Frage, wo kann man auf Himbas treffen? Ich habe gelesen, dass sie im nordöstlichsten Teil Namibias leben, ist es wirklich nur da möglich? Ich möchte allerdings auch nicht in ein Freilichtmuseum gehen, soetwas finde ich immer wie ein Zoo für Menschen und sehr menschenunwürdig. Ich hoffe Ihr versteht wie ich das meine.
die Himbas leben grundsätzlich im Nordwesten, nicht im Nordosten.
Persönlich finde ich ein Living Museum sehr viel ehrlicher als ihnen irgendwo ins Wohnzimmer zu latschen oder sie am Strassenrand zu fotografieren. Das Living Museum bringt ihnen Arbeit und Einkommen und das Setting ist klar: Sie zeigen dem interessierten Besuchenden etwas aus ihrer Tradition. Abends können sie von der Arbeit nach Hause und ihr Leben leben wie sie wollen.
Wie stellst du dir denn so ein "Treffen" ansonsten vor?
holgiduke291 Beiträge · seit 201412. Apr. 2019 · #14
Hallo Pasquale,
wenn ihr zwei Übernachtungen auf Hohenstein habt, kann ich euch auf jeden Fall einen Ausflug nach Ameib empfehlen (wenn zu dem Zeitpunkt wirklich wieder geöffnet). Ist gleich um die Ecke und man kann dort eine wunderschöne Wanderung zur Philipps Cave unternehmen und Bulls Party ist auch wirklich sehenswert.
VG Holger
PAPasquale6 Beiträge · seit 201912. Apr. 2019 · #15
Vielen Dank an alle,
war ein Schreibfehler von mir, klar im nordwestlichen Teil. Nein, ich wollte es vermeiden durch einen "Zoo" geführt zu werden und die Einheimischen ausgenutzt werden um den Toristen gerecht zu werden. Soetwas habe ich in der DomRep auf einer Motorradtour erlebt, als der Guide meinte wir fahren jetzt durch ein haitianisches Dorf. - Hab ich mich da schlecht gefühlt- Wir als grosskotzige Touristen mit Motorrädern, die locker mehrere Jahresgehälter eines Einheimischen kosten....nein das brauche ich nicht wirklich.
Pasquale, wenn dir das Konzept der Living Museums so zu wider ist, wiederhole ich gerne meine Frage: Wie stellst du dir denn so ein Treffen mit den Himbas vor? Nur dann kann man dir auch einen Tipp geben, wo das möglich sein kann 😉
PAPasquale6 Beiträge · seit 201912. Apr. 2019 · #18
Hallo Trsi,
mir würde es reichen, wenn man mal Himbas sehen würde /könnte ohne den touristischen Schnick Schnack. Ich möchte halt niemanden belästigen. Mir geht es eher um die Wahrscheinlichkeit, ob man z.B. auf einer Wanderung zufällig auf Himbas treffen kann. Aber wie gesagt ich bin das erste Mal in Namibia und vielleicht auch zu naiv.
Pasquale schrieb:Mir geht es eher um die Wahrscheinlichkeit, ob man z.B. auf einer Wanderung zufällig auf Himbas treffen kann.
Natürlich wirst Du unterwegs auf Himbas treffen. Aber, sei Dir im klaren darüber, dass Du da kein Foto umsonst machen wirst.
LG Logi
PAPasquale6 Beiträge · seit 201912. Apr. 2019 · #20
Danke Logi,
ist doch auch nicht schlimm, lass sie doch auch etwas dafür bekommen. Ich glaube nicht, dass sie dort unendlich viele Möglichkeiten haben Geld zu verdienen.