Hoada Campiste-Galton Gate-Anderson Gate

12 Antworten · 3'223 Aufrufe · gestartet 25. Juli 2016 von Miriam2016
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201625. Juli 2016 · #1
Guten Morgen,

Wir (m&w, 30) fliegen Ende August für 3 Wochen nach Namibia und folgen mehr oder weniger der Standardroute für Einsteiger. Nach monatelangem mitlesen und fleissigem Gebrauch des Forums (vielen Dank für all die guten Beiträge), um unsere erste Namibiareise zu planen, habe ich mich nun doch angemeldet, da ich unter den bisherigen Beiträgen keine Antwort finden konnte.

Und zwar übernachten wir in der Mitte unserer Reise zwei Nächte in der Hoada Campsite beim Grootberg. Danach geht es weiter zum Etosha. Als wir die Unterkünfte gebucht haben, bin ich davon ausgegangen, dass wir direkt zum Anderson Gate fahren. Dafür reicht die Zeit ja problemlos aus, wenn wir morgens normal losfahren (m.E 3-4h).

Nun fragen wir uns allerdings, ob es ohne Hetzerei und mit anfahren der Wasserlöcher etc. auch möglich wäre über das Galton Gate reinzufahren, den Westteil anzuschauen, und beim Anderson Gate wieder rauszufahren. Die erste Nacht im Etosha haben wir leider nur noch kurz vor dem Gate bekommen. Danach sind wir zwei Nächte im Etosha, und eine vor dem Ostgate. Wir haben leider nur die "alte" Tracks4Africa Karte, auf der die Zeiten im Westteil nicht angegeben sind (vielleicht hat sich das ja bei der neuen Karte geändert?).

Vielleicht ist die Strecke ja schonmal jemand gefahren (oder hat die neue Karte), und könnte uns sagen, ob dies eine sinnvolle Option ist, oder einfach nur Stress und wir besser aussenherum fahren...

Einen schönen Tag wünscht,

Miriam
6'152 Beiträge · seit 200625. Juli 2016 · #2
hallo Miriam,
machbar ist es schon. Von der Hoada Campsite zum Galton Gate und dann bis Okaukuejo sind es ca. 420 km Fahrzeit ca. 6 Stunden ohne Wasserlöcher anfahren und Tierbeobachtungen. Wenn Ihr ganz früh losfahrt und gegen 8.00 Uhr am Galton Gate seit, dann ist es stressfrei zu fahren. Wenn Ihr direkt von der Hoada nach Okaukuejo fahrt sind es ca. 280 km , ca. 4 Stunden Fahrzeit - da würde es sich ja auch anbieten, dass ihr dann noch die Etosha reinfahrt. Entscheidet doch vor Ort wie ihr Euch fühlt und zu welcher Route ihr mehr Lust habt.
Sommerliche Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
7'267 Beiträge · seit 200625. Juli 2016 · #3
Hallo Miriam,

Leider gibt es die neue Namibia Papierkarte von Tracks4Africa noch nicht. Diese soll Ende Jahr herauskommen.
Ich habe Dir deshalb mal die wichtigsten Strecken mit Kilometerangaben und Zeiten in einen Ausschnitt eingetragen.
etosha-west.png


Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201625. Juli 2016 · #4
Super, vielen Dank euch beiden. In diesem Fall hatte ich das mit der Tracks4Africa Karte falsch verstanden. Als ich den Banner gesehen habe, dachte ich sie doch schon früher rausgekommen, aber das bezieht sich wohl nur auf die GPS-Version.

Eure Angaben sind aber genauso hilfreich wie Tracks4Africa 🙂. Gut zu wissen, dass es theoretisch zumindest einigermassen machbar wäre, falls wir super-motiviert sind. Aber es scheint mir schon ziemlich stressig. Der Vorschlag am Nachmittag von Anderson noch ein bisschen reinzufahren, werde ich mir aber auf jeden Fall merken. Und ansonsten kann man sicher auch einmal einen Nachmittag bei der Unterkunft verbringen und die Tiere anschauen, die sie dort haben 🙂.

Viele Grüsse,
Miriam
2'497 Beiträge · seit 201125. Juli 2016 · #5
Hallo Miriam,

ich habe Dir eine PM geschrieben.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
1'715 Beiträge · seit 200625. Juli 2016 · #6
Als Alternative könntet Ihr auch nur bis zum neuen Olivatnsrus Camping fahren.
Mir wurde letztes Jahr am Camp-Empfang erklärt, dass man bei ausgebuchtem Zeltplatz auf dem Tagesbesucherareal stehen könne. Allerdings ohne Strom und Wasseranschluss.
GaltonOlifantsrus.jpg


Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 25. Juli 2016
Themenstarter6 Beiträge · seit 201625. Juli 2016 · #7
Vielen Dank, aber wir haben für die Nacht natürlich schon lange gebucht. Die Alternativroute war eher eine spontane Idee, die ich gerne abklären wollte, damit wir dann eine Grundlage für die Entscheidung haben, bevor wir Richtung Etosha fahren. Wir haben zu diesem Zeitpunkt wieder ein paar Nächte Camping "hinter uns" und uns extra eine Übernachtung mit festem Dach und Abendessen gesucht. So als Abwechslung zwischen durch 🙂.

Liebe Grüsse,
Miriam
2'779 Beiträge · seit 200725. Juli 2016 · #8
Hallo Miriam
Genau dieselbe Route habe ich auch in Planung und wir werden es so machen: Statt 2 x Hoada campsite nur 1x dort übernachten und am Abreisetag morgens zwar packen aber doch noch auf Hoada die Zeit einplanen um dort eine Aktivität mitzumachen. Z.B. ein Himbadorf besuchen. Nachmittags dann Fahrt via Kamanajab, dort auftanken, weiter bis zum Etosha Rad Side Halt. http://www.travellingtortoise.com/www-travellingtortoise-com/accommodation/etosharoadside/.
Hier gibt es camping und feste Unterkünfte zur Auswahl. Es soll recht regen Tierbesuch am Wasserloch geben.

Am nächsten Tag ist man in wenigen Minuten am Galton Gate und kann so den ganzen Tag schön gemütlich durch den Westteil fahren. In unserem Fall gehts nur bis Okaukuejo.

Viele Grüsse
Gruss Leona
1'166 Beiträge · seit 200825. Juli 2016 · #9
Hallo Miriam,

Hanne hat sich bei Ihrer Angabe wohl um 100 km vertan, sodass ihr bis zu euer Unterkunft am Anderson Gate wahrschelich um die 350 km unterwegs sein werdet. Wirklich stressig ist das nicht.

Ich würde dies auf jeden Fall machen. Zum einem wird man sich der Dimenson des Etosha Parks bewusst, zum anderen ist die LAndschaft ein wahrer Kontrast zum Ostteil. 2012 war auch noch so, dass mir auf der Strecke nur zwei Wagen entgegengekommen sind (damals durfte man nur in den Westteil, wenn man eine Buchung für Dolomite Camp hatte).

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
6'152 Beiträge · seit 200626. Juli 2016 · #10
aos schrieb:Hallo Miriam,

Hanne hat sich bei Ihrer Angabe wohl um 100 km vertan, sodass ihr bis zu euer Unterkunft am Anderson Gate wahrschelich um die 350 km unterwegs sein werdet. Wirklich stressig ist das nicht.

Ich würde dies auf jeden Fall machen. Zum einem wird man sich der Dimenson des Etosha Parks bewusst, zum anderen ist die LAndschaft ein wahrer Kontrast zum Ostteil. 2012 war auch noch so, dass mir auf der Strecke nur zwei Wagen entgegengekommen sind (damals durfte man nur in den Westteil, wenn man eine Buchung für Dolomite Camp hatte).

Grüße
Axel
hallo Axel,
lt. google von Hoada Camp bis Galton Gate ca. 165 kam vom Galton Gate bis Okaukuejo ca. 200 km -, das ist korrekt - aber Miriam wohnt ausserhalb von Okaukuejo - d.h. bis Vreugde Gästfarm sind es ca. 65 km oder näher , aber ca. 30 km muss sie immer fahren,
o.k. dann sind es plus minus 400 km - reine Fahrstrecke - ich habe 420 km geschrieben - denke man fährt auch mal ein Wasserloch an , da kommen schnell mal paar km mehr dazu.
Gruss
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter6 Beiträge · seit 201626. Juli 2016 · #11
Danke euch allen für die Tipps! Wir wohnen (angeblich) wirklich direkt am Anderson Gate. Laut Unterkunft 8km, laut Google 11km. Ich rechne also mit Insgesamt etwas weniger als 400km Fahrstrecke, was aber natürlich immer noch recht viel ist. Aber klar, fahren im Etosha ist etwas anderes als sonstiges Fahren. Da kommen wohl immer einige Kilometer zusammen. Falls wir es machen, werde ich berichten, wie anstrengend es war. Ich denke Gefahr laufen, dass wir die Unterkunft nicht vor Sonnenuntergang erreichen (oder im Etosha eingesperrt werden), würden wir aber nicht. Unter dem Strich ist das das Wichtigste.

Ich denke wir werden es einfach davon abhängig machen, was wir am Tag zuvor in Hoada machen. Wenn wir bei einer der Aktivitäten mitmachen und sowieso früh aufstehen müssen, dann fallen wir wahrscheinlich auch früh ins Bett (weil es ja sowieso früh dunkel wird) und können auch wieder los wenn es hell wird.

Viele Grüsse,
Miriam
6'152 Beiträge · seit 200626. Juli 2016 · #12
Miriam2016 schrieb:Danke euch allen für die Tipps! Wir wohnen (angeblich) wirklich direkt am Anderson Gate. Laut Unterkunft 8km, laut Google 11km. Ich rechne also mit Insgesamt etwas weniger als 400km Fahrstrecke, was aber natürlich immer noch recht viel ist. Aber klar, fahren im Etosha ist etwas anderes als sonstiges Fahren. Da kommen wohl immer einige Kilometer zusammen. Falls wir es machen, werde ich berichten, wie anstrengend es war. Ich denke Gefahr laufen, dass wir die Unterkunft nicht vor Sonnenuntergang erreichen (oder im Etosha eingesperrt werden), würden wir aber nicht. Unter dem Strich ist das das Wichtigste.

Ich denke wir werden es einfach davon abhängig machen, was wir am Tag zuvor in Hoada machen. Wenn wir bei einer der Aktivitäten mitmachen und sowieso früh aufstehen müssen, dann fallen wir wahrscheinlich auch früh ins Bett (weil es ja sowieso früh dunkel wird) und können auch wieder los wenn es hell wird.

Viele Grüsse,
Miriam
genau Miriram, wie ich bereits geschrieben, es ist sehr gut machbar - macht es einfach von Euch abhängig . Man denkt einfach man versäumt was wenn man diesen Teil nicht fährt , ginge mir genauso.
Sommerliche Grüsse
Hanne
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201619. Sept. 2016 · #13
Hallo zusammen,

Nachdem wir nun leider wieder im verregneten Europa angekommen sind, wollte ich ganz kurz über diesen Teil der Route bericht erstatten, damit zukünftigen Interessierten die Planung leichter fällt 🙂.

Aufgrund eures Inputs haben wir uns entschieden die Route von Hoado zum Anderson Gate durch den Park zu fahren und wir haben es nicht bereut. Wir waren bereits nach der Umstellung auf Sommerzeit unterwegs und hatten also eine Stunde länger Tageslicht. Mit Abfahrt um 07:30 in Hoada, Einfahrt in den Park um 10:00 und Ausfahrt um 18:00 hat alles gut und stressfrei geklappt. Die Strassen im Westteil sind (inzwischen?) in einem super Zustand und wir haben nur so lange gebraucht, weil wir unglaublich viel Zeit an den tollen Wasserlöchern verbracht haben (die Leute am Galton Gate geben 5 Stunden an bis zum Anderson Gate). Wir haben im Westteil deutlich mehr Tiere gesehen als im Rest des Parks (insbesondere die Mitte war (Trockenheit?) recht unbelebt). Das Highlight im Westteil war eine plantschende Elefantenherde mit knapp 40 Tieren, viele davon noch jung!

Es ist natürlich ein langer Tag, aber auch ohne fahren zu Unzeiten sehr gut machbar. Wir haben auf der Olifantrus Campsite auch eine längere Pause eingelegt und dort ebenfalls Elefanten gesehen.

So, vielen Dank nochmals für die Tipps und Streckenberechnungen, ohne das hätten wir es bestimmt nicht gewagt.

Liebe Grüsse,
Miriam