Hi Nina, nee... überhaupt nicht! Aber das ist ja grad das Schlimme! Ich weiß schon gar nicht mehr, wo ich alle meine Reisepläne und -Wünsche unterbringen soll und wer sie mir finanziert... 🤩 😗 🤢 LG, Elsa
heuchef911 Beiträge · seit 200723. Juni 2016 · #23
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201423. Juni 2016 · #25
15. Mai 2016: Ankunft in Windhoek
Wir sind pünktlich um 5:30 in Windhoek gelandet. Der Fahrer von ASCO war auch schon da und wir mussten nur noch auf eine Gruppe Schweizer warten. Die Zeit haben wir genutzt, um ein paar Namibische Dollar einzutauschen. Mir war die Warteschlange am ATM in der Flughafenhalle zu lang, so dass ich zur Wechselstube gegangen bin. Da war nur eine Person vor mir. Da muss ich nicht lange warten, dachte ich 😵 .Doch die Damen in der Wechselstube haben so umständlich gearbeitet und so lange gebraucht, um alle Formulare auszufüllen, dass ich dort länger warten musste wie am Bankautomaten. Tja, so kanns gehen. Tipp: Draussen, vor dem Flughafengebäude gibt es seit neuestem einen ganz neuen ATM und zwar nicht von der Bank of Windhoek (die mag unsere Karten eh nicht), sondern von der FNB-Bank. Und davor war es ganz leer – weil dieser Automat wohl noch nicht so bekannt ist. Die Gruppe Schweizer – „Kollegen“, die zusammen einen Trip nach Botswana machen - ist dann irgendwann aufgetaucht, musste aber noch unbedingt eine Zigaretten rauchen, Geld holen und nochmals eine Zigarette rauchen. Genug Zeit, um ein bisschen zu plaudern. Doch dann konnte es endlich losgehen. Wir konnten unseren Camper erst am Montag übernehmen, deshalb ging es erst einmal in die Pension Steiner. Dort hat man uns schon erwartet, und wir konnten sogar schon unser Zimmer beziehen. Frühstück gab es auch schon. Supi!
So gestärkt konnte es dann auch gleich losgehen ins Wernhill Center: Sim-Karte kaufen im MTC-Shop, eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken holen, die ersten Souvenirs entdecken und das alles ganz entspannt, es ist ja schliesslich Sonntag. Letztes Jahr waren wir noch nicht so relaxed: wussten wir doch gar nicht, was da alles auf uns zukommt, wie alles funktioniert, was wir beachten müssen. Tja, da können wir dieses Jahr nur drüber lächeln. Doch auch dieses Jahr haben wir das Crafts Center nicht gefunden. Gibt es das überhaupt noch? Dort - im Crafts Café - wollten wir eigentlich eine Kleinigkeit zu mittag essen. Aber egal: Dann gehen wir halt ins Hilton. Auf der Dachterrasse soll man einen schönen Blick auf Windhoek haben. Und was soll ich euch sagen: Der Blick ist wirklich fantastisch – wenn man sich mal die vielen Baustellen wegdenkt.
Wir geniessen auf jeden Fall die Aussicht, die nette Atmosphäre, trinken einen – eher zwei - vorgezogenen Sundowner, essen einen kleinen(?) Snack und sind dann so müde und so faul und es ist so heiss, dass der angedachte Stadtrundgang leider ausfallen muss. Hansi ist da gar nicht so traurig.
Zum Glück ist es nicht weit bis zur Pension, wo wir den nachmittag am Pool verbringen und die ersten Mückenstiche abbekommen. Ja, dieses Jahr haben sie uns – nein eher mich - wieder geplagt – jede Menge Stiche habe ich von diesen unangenehmen Begegnungen mit diesen Plagegeistern davongetragen.
Pünktlich um 18 Uhr holt uns Gunther - unser Taxifahrer - ab und fährt uns zu Joe´s Beerhouse. Bezahlt wird hier bei der Abholung. Das nenn ich mal Vertrauen.
Wir schaffen die riesen Mengen an Fleisch leider nicht ganz und sind eigentlich auch viel zu müde, um den Abend hier so richtig zu geniessen.
Also lassen wir uns den Rest einpacken, lassen Gunter rufen und dann fallen wir glücklich aber hundemüde ins Bett. Morgen können wir endlich den Camper übernehmen.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201423. Juni 2016 · #26
Montag, 16. Mai 2016 Pfingstmontag, der in Namibia aber kein Feiertag ist
Nach einem ausgiebigen Frühstück müssen wir uns beeilen, weil der Fahrer von ASCO schon auf uns wartet. Heute können wir endlich den Camper übernehmen. Während wir letztes Mal doch recht lange bei der Übernahme gebraucht haben, geht dieses Mal alles recht schnell. Ach, ihr seid Wiederholer? Bitte hier und hier und hier unterschreiben, Video braucht ihr ja nicht, den Camper kennt ihr ja auch. Alles klar. Dankeschön und Tschüss!
Und da ist er - unser Camper - der uns auch dieses Jahr ein treuer und zuverlässiger Begleiter war. 😎
Das Auto an sich ist noch nicht einmal ein Jahr alt, hatte gerade mal 16.000 Kilometer auf dem Buckel, aber doch schon die ein oder andere Delle. Der Aufbau dagegen ist schon etwas älter, vor allem das Netz im Dach hat sich überall gelöst, der Moskito-Einsatz an den Fenstern war löchrig und die Schlüssel haben nicht zum Schloss vom Schrank gepasst - das haben wir aber erst später gemerkt. Zurückfahren wollten wir deshalb aber nicht. Und: dieses Mal gab es etwas Probleme mit dem Konverter. Die Batterie war recht schwach, so dass sich der Konverter schon sehr früh abgeschaltet hat und wir unsere Akkus nicht immer komplett aufladen konnten. Letztes Jahr lief der Konverter teilweise problemlos die ganze Nacht durch. Aber wir hatten dennoch nie Probleme genügend Strom/Akkus zu haben.
Aber Moment mal: Die vorderen Reifen waren zwar nicht abgefahren, aber auch nicht mehr ganz so gut, so dass wir das bei ASCO gleich angesprochen haben. Hm, was machen wir nun? Vorschlag: Wir tauschen die hinteren (ganz neu) mit den vorderen Reifen. Ok, das ist in Ordnung, das passt. Dann müssen wir halt ein bisschen warten.
Im Wartebereich sass ein Schweizer Ehepaar, das wir gestern bereits in der Pension gesehen haben. Und natürlich kommt man ins Gespräch: Sie waren jetzt länger in Botswana unterwegs und haben auch sonst sehr viel Reiseerfahrung, vor allem in Australien. Das trifft sich gut. Einer unserer nächsten Urlaubsziele? Sie haben dann so viel und so nett über Australien erzählt, dass die Zeit wie im Fluge davongerast ist und wir haben sehr viele wertvolle Tipps und Anregungen von ihnen bekommen. Also, vielen Dank dafür.
Und wir haben natürlich unsere „Überraschungskiste“ von Elsa geholt: Sie war ja letztes Jahr mit dem Camper in Botswana unterwegs und hat uns ein paar nützliche Dinge überlassen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Merci vielmals! 😘
Und dann konnte es endlich richtig losgehen: Erst einmal zu Biltong&Bites, um dort leckeres Biltong für unterwegs zu kaufen. Und dieses Mal haben wir die Metzgerei Trans Kalahari Meat & Biltong Supplies auch sofort gefunden (eigentlich ganz einfach: gleich neben dem Restaurant Sardinia, beim Hidas-Center). Aber, was ist das? Da hängt ein Schild! Closed! Warum? We are hunting…… 😈 Schade, wir haben uns so auf leckeres Game-Fleisch gefreut. Also weiter zum Superspar in der Maerura Mall. Da wir nicht wussten, wann wir das nächste Mal wieder so richtig zum Einkaufen kommen, haben wir die Einkaufswägen so richtig voll gepackt: Lebensmittel, Wasser und natürlich Wein, Bier und Savanna Dry! Soooooo lange war unser Einkaufszettel.
Dann noch schnell in den Cymot und die letzten fehlenden Campingsachen holen. Geschafft! Jetzt muss nur noch der Camper eingeräumt werden…… Bitte alle Mitreisende etwas zusammenrücken und beim einpacken helfen - danke - so geht das doch viel schneller. 😄 Zum Auswärtsessen haben wir keine Lust mehr gehabt: Also gab es die Reste von gestern mit Biltong und Brot. Dazu natürlich einen guten Wein. Festessen!
Pension Steiner: Da waren wir ja bereits im letzten Jahr. Und auch dieses Jahr haben wir uns hier sehr wohl gefühlt. Die Zimmer sind einfach, zweckmässig und sauber. Die Pension sowie die Parkplätze sind bewacht und eingezäunt. Man fühlt sich also wirklich sicher und wie in einer kleinen Oase. Im schönen schattigen Garten gibt es einen Pool mit Liegen. Also genau das Richtige, um sich von der Hektik in Windhoek zu erholen. Zur Independence-Avenue mit dem Wernhill Center sind es keine fünf Minuten zu Fuss, das Fruits & Vegg ist gleich gegenüber und auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Christuskirche, Tintenpalast, Alte Fester) sind zu Fuss zu erreichen. An der Rezeption kümmert man sich gerne um alle Anliegen, die man als Touri so hat.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201023. Juni 2016 · #27
Hallo Nina,
jetzt melde ich mich auch mal zu Wort (bin endlich aufgetaut und getrocknet bei dem schönen Wetter 😄 ). Ich musste herzlich lachen - denn Rennade, Irmela und ich sind wie die Bekloppten zu Fuß durch Windhoek geirrt und haben das Craft Center gesucht 🤪 . Eine Karte (die man dann auch noch richtig rum hält 😗 ) wäre hilfreich gewesen.... so hatte ich nur eine Idee im Kopf und die auch noch falsch rum.... 😊 (ich war ja schon mal dort, aber eyyy.....4 Jahre sind ne lange Zeit.... 🤩 ).
Wir haben alle möglichen Leute inkl. Polizisten gefragt und meine beiden Kolleginnen begannen langsam an meiner Glaubhaftigkeit zu zweifeln....("Bist du ganz sicher, dass es dieses Center noch gibt????")
Danke für den ATM-Tipp, den hab ich gleich kopiert und einer Freundin gemailt, die in 5 Tagen fliegt (zum ersten Mal Namibia - tausend Fragen, die ich aber natürlich gerne sofort beantworte... 🙂 - alles ist besser als Arbeit und Haushalt, oder?)
Sodele, jetzt kanns weitergehen - hau rein, sonst musst du in Büsnau so viel erzählen 😛
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201423. Juni 2016 · #28
Hallo Bele,
mit der Karte waren wir auch unterwegs. Und ich habe auch die Vermutung gehabt, dass wir die vielleicht umdrehen sollten. Ja, und auch wir haben alle möglichen Leute gefragt - fragende Blicke waren die Antwort 🙄 . Ich habe Hansi zig-mal um die Häuserblöcke "gescheucht" 😈 - kein Crafts Center. Aber man braucht ja noch für die nächsten Urlaube, die da kommen, noch ein Ziel - nicht wahr? 😗
Und ja: wir haben ja bald Forumstreffen in Stuttgart - da treffen wir dann die ganzen anderen Foris, die wir nicht in Namibia getroffen haben 🤩 .
Und natürlich freut es uns, dass auch du mit uns fährst.
Aber jetzt muss ich mal weiterschreiben - auf Vorrat sozusagen.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201423. Juni 2016 · #29
Dienstag, 17. Mai 2016: Zur Blutkuppe
Endlich geht´s auf Pad, also haltet euch alle fest. Wir verlassen Windhoek auf der C28 und nach 10 Minuten sind wir fast alleine unterwegs. Unser Ziel ist der Namib-Naukluft Park, genauer die Blutkuppe. Das Permit für den Namib Naukluft Park hat uns freundlicherweise ASCO schon im Voraus besorgt.
Die Strecke ist super – tolle Landschaft und die ersten Tiersichtungen. So viele Tierbegegnungen am ersten Tag hatten wir letztes Jahr nicht.
Der Boshua Pass ist super zu fahren. Die einzig steile Passage ist ausgebaut. Die Aussicht phänomenal.
Dann die Abfahrt in Richtung Tinka – das ist unsere.
Gleich am ersten Tag Offroad-Passagen – da war Hansi natürlich happy! Ein bisschen Tiefsand, ein paar felsige Passagen, ein paar "steilere" Stellen - nichts dramatisches, aber Offroad!
Und eine einfach tolle weite Landschaft.
Doch auch die beste Piste geht irgendwann zu Ende und dann blieb nur noch die „Tiefsandpassage“ übrig zu den Campgrounds 8-15 an der Blutkuppe. (Die Plätze 1-7 liegen an der Piste, die auch ohne Allrad befahren werden kann).
Wir entscheiden uns für die Nummer 10, und die hat uns ausgesprochen gut gefallen.
Alles aussteigen bitte – und schon ist alles ausgepackt und wir können unser erstes „Ach, jetzt kann der Urlaub aber beginnen“-Bierchen geniessen. Prost.
So ein schöner Campground und so abgelegen. Ganz nach unserem Geschmack. Ob wir hier ganz alleine sind? Hm, ich glaube schon. Nein, nicht ganz: wir haben Wanderer gesehen, die waren – wie wir später mitbekommen haben - auf dem Nachbarcampground.
Der rund abgeschliffene Granit-Inselberg der Blutkuppe verdankt seinem Namen der roten Äderung im Gestein, die besonders bei Sonnenuntergang tatsächlich an Blut erinnert - so wie hier auf dem Bild.
Unser erstes Lagerfeuer, unser erster Sternenhimmel und so viele Steine. Hach, ist das schön hier.
Blutkuppe Campground: Rund um die Blutkuppe gibt es 15 Campgrounds. Die Plätze 1-7 sind auch ohne Allrad anzufahren, um zu den Plätzen 8-15 zu fahren, geht es durch Tiefsand – da ist also Allrad nötig. Es gibt eine Sitzgruppe, einen Feuerring und Mülltonnen für die Mülltrennung - ja, hier wird tatsächlich der Müll getrennt – aber das war es dann auch schon. Für die Anfahrt ist ein Permit nötig, das es in Windhoek, in Swakopmund oder im Sesriem Camp gibt.
ich werde gerade von Sehnsucht & Fernweh geplagt..... 🤪 " Luxus-Problem", wie kommst Du darauf? Bei uns heisst das VIRUS! 🤩 Ich freue mich sehr auf euren Bericht und nochmehr sogar, wenn Du gleich weiterschreibst! 😗
LG, Elsa
Netti59847 Beiträge · seit 201524. Juni 2016 · #32
Liebe Nina,
jetzt geht's aber los .................. da kommt Freude auf und ganz ehrlich - es scheint jetzt schon so richtig relaxt bei euch zu sein.
Du schreibst So gestärkt konnte es dann auch gleich losgehen ins Wernhill Center: Sim-Karte kaufen im MTC-Shop, eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken holen, die ersten Souvenirs entdecken und das alles ganz entspannt, es ist ja schliesslich Sonntag. Letztes Jahr waren wir noch nicht so relaxed: wussten wir doch gar nicht, was da alles auf uns zukommt, wie alles funktioniert, was wir beachten müssen. Tja, da können wir dieses Jahr nur drüber lächeln. Doch auch dieses Jahr haben wir das Crafts Center nicht gefunden. Gibt es das überhaupt noch? Dort - im Crafts Café - wollten wir eigentlich eine Kleinigkeit zu mittag essen. Aber egal: Dann gehen wir halt ins Hilton. Auf der Dachterrasse soll man einen schönen Blick auf Windhoek haben. Und was soll ich euch sagen: Der Blick ist wirklich fantastisch – wenn man sich mal die vielen Baustellen wegdenkt.
Da merke ich direkt, ey die beiden sind nicht zum 1. Mal dort Danke für die ganzen Tipps. Das Crafts Center hatte ich mir auch notiert, ich glaube von den Eulenmuckels. Hm, mal schauen ob das noch jemand findet. Boah was ein Burger und was eine Aussicht von der Hilton Terrasse 🤩
Richtig schön, so gefällt mir das und jetzt sind wir schon mitten drin - Blutkuppe .......... ich freu mich drauf 🙂
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201424. Juni 2016 · #34
@Mustangs: Wir haben in der BLutkuppe nichts gehört, unsere Nachbarn meinten aber, sie hätten so eine Art Erschütterung bemerkt.
@Netti: Oh ja, dieser Urlaub war super entspannt - kurze Fahretappen, entspannte Tage auf dem Campground und wir waren insgesamt viel relaxter, weil es eben nicht mehr das erste Mal war. Ich denke, das geht aber wohl vielen so, dass man beim ersten Mal - vor allem in einem für viele doch so fremden Land - so gar nicht weiss, was auf einen zu kommt, wie alles läuft, auf was man achten muss. Und dieses Mal war viel echt "easy" für uns 😎
@sarah: Schön, dass ihr mitreist - ja, wenn ich den Bericht so schreibe, könnte ich glatt wieder losfahren 😁
Nachtigall202 Beiträge · seit 201424. Juni 2016 · #35
Hallo Nina und Bele, damit das nicht wieder passiert: eine kleine Handzeichnung , wie man vom Steiner zum Craft Center kommt..... Wir haben beim ersten Spaziergang auch rumgesucht und uns dann sehr amüsiert, als wir merkten, wie nahe es war. Ansosnten freue ich mich über jeden Teil Eures Berichtes. LG Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
jetzt schaut man mal einige Tage nicht ins Forum und schon fahrt ihr ohne uns los! Macht aber nix, wir sind gedanklich eh noch unterwegs und springen einfach auf 🙂
Nochmal zum Craft Center und Cafe... auf Google Maps ist der Pin eher Richtung Tal St. orientiert. Wir haben das Craft Center dann doch erst gefunden, als wir die Garten St. runter gelaufen und links in die Independence Avenue eingebogen sind. Von dort kommt man auf den Parkplatz und sieht dann auch das Cafe im ersten Stock.
oh nee, jetzt war ich völlig falsch orientiert - vergesst das mit dem Craft Cafe. Ich glaub ich brauch Urlaub 🙁 Der Zugang von der Tal St. ist vollkommen richtig!
Champagner8'684 Beiträge · seit 201025. Juni 2016 · #38
Nachtigall schrieb:Hallo Nina und Bele, damit das nicht wieder passiert: LG Anne
Guten Morgen Anne,
wir haben es ja zum Glück noch (wieder)gefunden - das Problem lag eindeutig bei mir. Ich kann zwar eigentlich gut Karten lesen, habe aber einen katastrophalen Orientierungssinn 🤩 . Und wenn ich einmal falsch herum gepolt bin (sprich im Kopf die Himmelsrichtungen vertauscht habe), dann komm ich aus der Nummer ganz schwer wieder raus 😄 Wir sind für meinen Kopf quasi schon falsch rum nach Windhoek reingefahren 😗
Nach einem kleinen Rundgang und intensivem Kartenstudium mit 2 Fixpunkten um mich einzunorden war's dann plötzlich klar und das Craft Center in Sicht 😉 (trotzdem hatten sie keine schönen Oryxe dort 😵 ).
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201425. Juni 2016 · #39
Hallo zusammen,
@Nachtigall: ich glaube, ich weiss jetzt wo es sein sollte - da haben wir in der Tat immer links von der San Nujoma gesucht - da konnten wir das Crafts Center gar nicht finden. Somit haben wir jetzt ganz eindeutig einen wirklich triftigen Grund nochmals nach Namibia zu fahren. Mit so viel Unterstützung - auch durch Bele, die im Gegensatz zu uns einfach nicht aufgegeben hat - müssen wir das Crafts Center das nächste Mal einfach finden 🤪 Wir werden dann berichten - versprochen 🤩
@kharry: Schön, dass ihr noch mitfahren wollt, ihr gehört doch auch mit dazu 😎 . Und so richtig "angekommen" sind wir leider immer noch nicht. Aber Reisebericht-Schreiben und Bilder aussuchen ist ein gutes Mittel gegen den Afrika-Virus 😗
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201425. Juni 2016 · #40
Mittwoch, 18. Mai 2016: Zur Oase Goanikontes und weiter nach Wüstenquell
Eigentlich wollten wir den Sonnenaufgang von oben bewundern, aber irgendwie waren wir dann doch zu faul, uns soooo früh aus dem Camper zu quälen. Dafür konnten wir die beiden Wanderer von gestern auf der Blutkuppe bewundern. Die sind aber motiviert 🤩 Wir haben dann lieber ausgiebig gefrühstückt, Vögel beobachtet und noch etwas im Camper aufgeräumt.
Während wir noch am Frühstücken sind, sind die motivierten Wanderer bereits winkend an uns vorbeigefahren. Ach, wir hatten also doch Nachbarn 😛 .
Und schliesslich kommen auch wir endlich los - Bis zur C28 hat Hansi noch etwas Spass 😄
Dann kommt der Abzweig zum Welwitschia-Drive – den kennen wir ja schon. Ein Halt zum Fotografieren wurde mir letztendlich doch gnädigerweise gewährt. Ich finde, die roten Wanzen sehen immer so nett aus in den "vertrockneten" Welwitschias.
Die Etappe heute ist eher kurz, deshalb machen wir einen Abstecher zur Oase Goanikontes. Letztes Jahr hat uns die Mondlandschaft so fasziniert, da wollten wir jetzt nochmals hin. Die Fahrt in die Mondlandschaft hinein ist richtig schön – irgendwie gewaltig, aber viel zu kurz.
Und dann sind wir da. Eine richtige Oase inmitten von Niemandsland. Und ein schöner Ort, um eine Kleinigkeit zu essen.
Wir halten noch kurz an einem Viewpoint an, um die Aussicht zu geniessen....
....und dann geht es etwa noch 1,5 Stunden weiter nach Wüstenquell. Unterwegs wechselt die Landschaft ständig, man muss unzählige Gatter öffnen und schliessen – das ist natürlich immer mein Job 🤪
Die Begrüssung ist herzlich: Man hat uns schon erwartet. Wir sind wirklich die letzten Gäste, die noch den den Campground nutzen dürfen.Die Campgrounds wurden Ende 2015 endgültig aufgegeben, weil sie nicht so richtig ins Konzept passten. Die Chalets sind rentabler. Aber alle Reservierungen, die bereits vorlagen wurden noch bedient. Da haben wir aber Glück gehabt.
Ja, solche Campgrounds, die in den Fels hineingebaut sind mit vielen vielen Kullersteinen drumgerum gefallen uns sehr gut. Echt schade, dass er aufgegeben wird. Schnell wird wieder mal alles ausgepackt, der Platz erkundet und ein bisschen gechillt.
dann ist es auch schon wieder Zeit für den Sundowner.
Wir beenden den Tag mit einem leckeren Steak auf dem Grill und einem grossen Lagerfeuer. Jetzt sind wir angekommen.
Oase Goanikontes:: Liegt mitten in der Mondlandschaft und hier gibt es auch einen Campground. Das was wir vom Campground gesehen haben, sieht aber nicht so toll aus: Ein einfacher Platz, auf dem sich die Camper einrichten können. Ein kleiner Abstecher, um eine Kleinigkeit zu trinken oder etwas zu essen, lohnt sich aber auf jeden Fall. Es gibt noch einen kleinen "Zoo" mit Pfau, Kudus, Ziegen und andere Tiere und am nahe gelegenen Fluss kann man anscheinend auch baden. Ideal eigentlich für Familien mit Kids und viel Freifläche.