bwananyokaThemenstarter50 Beiträge · seit 201617. Apr. 2016 · #1Hallo,
ich habe vor im September 2017 Nambia zu bereisen.
Kennt jemand hier im Forum die kalahari Game Lodge und kann mir sagen, ob diese an einem Tag aus von Windhoek aus erreicht werden kann. Desweiteren wäre ich über einen Tip für einen Zwischenübernachtung von der Lodge in Richtung Sossuvlei dankbar. Evtl. Maltahöhe?? Danke Jörg
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Apr. 2016 · #2Hi Jörg,
erstmal Willkommen im Forum.
Die Lodge ist ohne Probleme binnen Stunden aus Windhoek erreichbar... aber nicht, wenn ihr das am Ankunftstag (aus Europa) plant. Da bietet sich (siehe Thread zum Thema) eine Unterkunft so maximal 100 km von Windhoek (oder eben in Windhoek) an.
Bzgl. Zwischenstopp nach Sesriem: schlecht so zu sagen; stell mal Deine gesamte Route ein.
Viele Grüße aus Windhoek
Christia
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201217. Apr. 2016 · #3Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
bwananyokaThemenstarter50 Beiträge · seit 201617. Apr. 2016 · #4Hi Christian,
vilen Dank für die nette Aufnahme. Nach deiner Antwort zu den Vorreservierungen auch für Campingplätze sind wir wieder einmal stark ins Grübeln geraten.
Aber trotzdem hier einmal unsere ungefähr geplante Route mit 4x4 Land Cruiser und Zelt oder Dachzelt:
:
2 Nächte Windhoek
4 Nächte Kalhari Game Lodge
1 Zwischenübernachtung wo auch immer
2 Nächte Sesriem oder Sossuvlei
1-2 Nächte Swakopmund
1-2 Nächte im Gebiet Spitzkoppe
1 irgendwo auf dem Weg in Richtung Etoscha
6 Nächte Etoscha
2-3 Nächte Onguma Tree Top
1-2 Nächte im Gebiet um den Waterberg
3 Nächte Okumitundu Farm
Wir sind seit 26 Jahren regelmäßig in Kenya unterwegs und vermutlich in Sachen Wildbeobachtung etwas verwöhnt! In erster Linie erwarten wir uns von Namibia menschenleere Landschaft (sicher nicht im Etoscha), Camping in Abgeschiedenheit und können uns auch sehr gut über kleine und nachtaktive Tiere freuen, die wir hauptsächlich in der Kalahari und auf der Kumintundu Farm erwarten. Wenn du Lust hast wirf einen Blick auf www.safari-wangu.de, dann kannst du etwas besser einschätzen wie wir Afrika sonst bereisen. Danke für deine Hilfe
Jörg
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bwananyokaThemenstarter50 Beiträge · seit 201617. Apr. 2016 · #5Danke Logi,
Kilometer hatte ich auch ungefähr so berechnet. Kenne nur die Pistenverhältnisse in Nambia noch nicht. In Kenya brauchst du in den meisten Ecken für 550 Kilometer fast 2 Tage!
An festen Unterkünften unterwegs besteht eigentlich kein Interesse (trotzdem Danke), da wir mit de Zelt unterwegs siind.
Also wenn du noch abgelegene kleine Stellplätze in der Umgebung kennst (die man nicht im Voraus reservieren muss!!) würden wir uns freuen.
Jörg
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Logi16,9k Beiträge · seit 201217. Apr. 2016 · #6Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Apr. 2016 · #7Hi Jörg,
In Kenya brauchst du in den meisten Ecken für 550 Kilometer fast 2 Tage!
wir sind hier ja auch nicht Kenia. Hier kannst Du auf den unbefestigten Straßen auch zum Großteil mit einem Golf fahren. 60 km/h schaffst Du im Schnitt ohne größere Probleme.
Zu Eurer Tour:
2 Nächte Windhoek - 1 Nacht reicht den Meisten
4 Nächte Kalhari Game Lodge - warum das so lange; 2 würden reichen
1 Zwischenübernachtung wo auch immer - ok
2 Nächte Sesriem oder Sossuvlei - gut
1-2 Nächte Swakopmund - mind 2, besser 3
1-2 Nächte im Gebiet Spitzkoppe - würde ich Erongo 2 machen
1 irgendwo auf dem Weg in Richtung Etoscha - würde ich Damaraland 2 machen
6 Nächte Etoscha - schön
2-3 Nächte Onguma Tree Top - das ist im Prinzip auch Etosha, d.h. mir wären 9 Nächte Etzosha zu viel
1-2 Nächte im Gebiet um den Waterberg - oder z.B. Erindi, Okonjima...
3 Nächte Okumitundu Farm - hast das bestimmte Gründe?
Ich würde vielleicht Etosha und Okomitundu kürzen, Swakopmund länger und dafür vielleicht noch einen Abstecher an die D707 zwischen Kalahari und Sesriem in Betracht ziehen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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bwananyokaThemenstarter50 Beiträge · seit 201617. Apr. 2016 · #8Hi again,
da wir noch nicht wissen ob wir morgens oder abends ankommen haben wir zunächst 2 Nächte geplant!
wir sind ein wenig auf der Suche nach den Gegensätzen zu Kenya, speziell eben auch in Sachen Wildbeobachtung.
Kalahari Game Lodge dachten wir an eigene Pirschfahrten (soll dort möglich sein), ausgedehnte Exkursionen zu Fuss, evtl. Nacht Pirschfahrten, Chance auf Braune Hyänen und Kalahari Löwen, einen Abstecher in den Tranfrontier Park - haben wir zu hohe Erwartungen?
Swakopmund, ist Stadt und da reichen uns sicher 2 Nächte - Die angebotenen Activitäten am und auf dem Wasser sind nicht so unser Ding! Evtl. planen wir aber über den Dünen mit dem Ballon zu fahren, dann würden wir die Übernachtungen anpassen.
Erongo meinst du das Gebiet?
Normalerweise können wir nicht Zeit genug in den Parks am Wild verbringen, aber sind da vermutlich von Ostafrika etwas verwöhnt, da mir schon viele gesagt haben 6 Nächte Etoscha seien genug?
Erindi, Okonjima - wir wollen auf keinen Fall Zeit auf einer Farm mit Wildtieren in (egal wie großen Gehegen) verbringen!
Eine ursprüngliche Lodge mit ein wenig Wild vor der Terrasse ist ok, aber Raubtiere die zu bestimmten Zeiten gefüttert werden und die man auf Rundfahrten besichtigen kann, entsprechen nicht unseren Vorstellungen von Wildnis. Sollten wir hier falsche Vorstellungen von entsprechenden Farmen haben, lernen wir natürlich gerne dazu und lassen uns beraten.
Okumitundu Farm - Dort erwarten wir uns einen Pool, viel Landschaft und ein bisschen Tierwelt die sich auf eigene Faust entdecken lässt und Ruhe.Dort wollten wir auch nicht mehr Zelten sondern uns bekochen lassen 😉 Außerdem sollte es nicht allzu weit von Windhoek entfernt sein" - Aber hier sind wir für jeden Tipp der die oben genannten Dinge bietet dankbar!
Wenn jemand eine gute Idee mit großen Chancen auf Erdferkel hat bin ich auch hier sehr interessiert!
Danke für eure Hilfe
Jörg
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Apr. 2016 · #9Hi Jörg,
ich glaube ihr habt etwas falsche Vorstellungen zu Namibia bzw. vergleicht zu viel mit Ostafrika.
1) Swakopmund: Es geht dabei am wenigsten um die Stadt, sondern um die mögliche Natur- und Freizeiterlebnisse. Wüste, Mondlandschaft und und und. Dazu gibt es einig sehr ausführliche Threads. Das heißt nicht, dass ich Euch "dahin quatschen" will, aber eine Nacht macht schlichtweg keinen Sinn... dann erlebt ihr nur das Dorf und ein Restaurant am Abend.
2)
Erindi, Okonjima - wir wollen auf keinen Fall Zeit auf einer Farm mit Wildtieren in (egal wie großen Gehegen) verbringen!
erst einmal: Ganz Namibia, d.h. alle kommerziellen Gebiete, ist eingezäunt, sogar die Nationalparks in der Wüste. Auch Etosha ist eingezäunt. Ausnahmen sind eigentlich nur die Nationalparks im Caprivizipfel. Erindi ist als (Eigenaussage) "größtes privates Wildschutzgebiet in Afrika" schon was ganz besonderes, da man eben viele Tiere dort sieht, die man - fast - nirgends sonst in Namibia oder gar in Afrika sieht. Von Okonjima halte ich z.B. deutlich weniger.
Wenn es Euch v.a. um Tierwelt geht, dann lasst den gesamten Süden weg und fahrt v.a. nach Etosha und in den Caprivizipfel - dort erlebt ihr viele und seltene Tiere zu Hauf. Dann wäre mein Routenvorschlag bei 3 Wochen:
Windhoek (1 Nacht)
Sesriem (2)
Swakopmund (2-3)
Damaraland (2) - Wüstenelefanten
Etosha-West (2)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-Ost (2)
Bwabwata NP (2)
Nkasa Lupala/Rupara NP (2)
Ost-Caprivi (2)
Rundu (1)
bei Windhoek (1)
Beste Grüße aus Windhoek
Christian
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AOaos1'166 Beiträge · seit 200818. Apr. 2016 · #10Hallo,
ich würde eher ein paar Tage im KTP verbringen als nur davor. Der Park ist auch in Richtung Botswana nicht umzäunt, allerdings gibt es künstliche Wasserstellen.
Wenn es um Landschaft geht, kann ich euch die D707, die Naukluftberge (Olive Trail), den Spreethoogte Pass aber auch den nördlichen Namib-Teil des Namib Naukluft Nationalpark empfehlen (z..B. Mirabib zum campen und auch die Fahrt von dort über Vogelstrausshoogte zur Blutkuppe). Das Damaraland und dort insbesondere die Spitzkoppe, den Brandberg, Palmwag und den Grootberg finde ich landschaflich sehr anpsrechend. Den Mussumkrater habe ich selbst noch nicht besucht, soll aber auch lohnenswert sein.
Die Epupa-Fälle (auch wenn nicht vergleichbar, gefielen sie mir besser als die Viktoriafälle), das Marienflusstal, der Hoarusib und der Hoanib zählen landschaftlich auch zu den Höhepunkten.
Die Region um den Waterberg finde ich da eher weniger spektakulär, obwohl die Wanderung auf den selbigen eine schöne Abwechselung nach Etsoha ist.
Die Städte wie Windhoek und Swakopmund kann man sich angucken - muss man aber nicht. Die Living Desert oder Little Five Tour kann ich hingegen wärmsten empfehlen. Allerdings habe ich in einem Reisebericht im Forum gelsen, dass Touren mittlerweile mit drei Fahrzeugen durch geführt werden. Das ist zu viel.
Grüße
Axel
Nachtag: Eine Ballonfahrt würde ich eher bei Sesriem machen. Der Landschaft ist dort wesentlich schöner.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200718. Apr. 2016 · #11Hallo bwana 😉 ,
vor vielen Jahren haben wir 3x Kenia mit einem ur-alten Landi bereist (z.B. bis zum Turkana und quer durch die Chalbi nach Marsabit). Dann ging es nach Namibia in einem kleinen Camper und wir waren zuerst tiefst enttäuscht!!!! Wir haben einfach Namibia immer wieder mit Kenia verglichen! Die Zäune haben uns gestört, einfach alles; wir fühlten uns so gar nicht in Afrika. Gott sei Dank hatte uns der damalige Autovermieter den Caprivi wärmstens ans Herz gelegt und was denkst du? wir waren begeistert, kaum das wir die Desease Kontrollenörd.von Grootfontein hinter uns gebracht hatten. Mahango, Mudumu, Mamili das war so unseres. Später waren wir auf der Tour auch in Etosha, aber so richtig warm sind wir nie miteinander geworden.Dieses Jahr fahren wir zum 15.x Mal ins südliche Afrika, das "wilde" Afrika haben wir wieder gefunden, nicht unbedingt in Namibia (da fasziniert uns die wahnsinnig tolle Landschaft), aber die Nationalparks in Botswana und Zimbabwe haben es uns angetan. Da hast du wieder dieses Gefühl,ganz nah am Geschehen zu sein, so ohne Zäune!
Also bitte nicht immer alles mit Kenia vergleichen und plane den Caprivi unbedingt mit ein!
Liebe Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
bwananyokaThemenstarter50 Beiträge · seit 201618. Apr. 2016 · #12Jambo Tessy,
auch dir ein herzliches "asante" für deine Infos und Tipps. Caprivi ist nun mit in der Planung und auch die Kalahari bzw. der KTP bleiben ebenfalls in der Planung. Etoscha verkürzt sich auf 6 Nächte, vermute auch ich werde den Park nicht wirklich mögen, aber da sind so ein paar Bilder an den Wasserstellen in meinem Kopf, die möchte ich einfach Mal gesehen haben! das Drumherum werden wir irgendwie ausschalten 😉.
@ Axel, da wir insgesamt 4 Wochen Zeit haben werden wir uns auch an deinen Empfehlungen für die Landschaft entlang hangeln. Danke dafür!
Jörg
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