Etosha - westlicher Teil

14 Antworten · 3'551 Aufrufe · gestartet 28. März 2016 von joha1002
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201628. März 2016 · #1
Hallo,

ich bin Neuling im Forum hier und habe schon unglaublich viele tolle Infos auf dieser Website gesammelt und sehr dankbar für dieses Forum! Werde mich mit Reisebericht revanchieren...

Wir sind Ende April für 4 Wochen mit Wohnmobil unterwegs, klassische Route von Windhoek über Mariental, Keetmanshoop, Lüderitz, Tirasberge, Sesriem, Swakopmund, Spitzkoppe, Twyfellfontein, Palmwag, Etosha, Waterberg und zurück nach Windhoek.
Afrika-Erfahtung (auch mit Wohnmobil) ist vorhanden (2x Südafrika), aber in Namibia sind wir zum ersten Mal.

Ich habe eine Frage zum letzten Teil der Route: Lohnt es sich, von Palmwag und Grootberg kommend, direkt zum Galton Gate zu fahren und den westlichen Teil des Etosha "mitzunehmen"? Oder besser über Anderson Gate Etosha zentral ansteuern und den Westen links liegen lassen? Wir haben etwa 3-4 Tage für Etosha eingeplant.
Wir mögen's lieber ruhig und im Zweifel dafür weniger Tierbeobachtungen. Wir lieben den Krügerpark in Südafrika, da war es im Norden so schön ruhig. Im Etosha ist ja wohl etwas viel Rummel, was man so liest...

Bedanke mich schon mal für Eure Tipps,
Joachim
1'816 Beiträge · seit 200828. März 2016 · #2
Hallo Joachim, bei 3 Tagen Etosha würde ich den Westen weglassen, bei 4 Tagen kann man sich 1 Nacht in dem neuen Camp, heißt ???, kommt nach Dolomite, ich bin kein Camper, 2 N. OKaukuejo und 1 N. Halili vorstellen.
Ideal wäre dann noch 1 N. am Ostgate.

Zum Vergleich mit dem KNP: den Norden dort kenne ich nicht, aber solche Ansammlungen wie im Süden, wir hatten mal ca. 35 Autos um einen Leoparden 🤩 😈 hab ich in Etosha noch nie gesehen und ich war bisher immer im September, also zur Hochsaison, dort. 10 Autos sind schon viel...

Gruß Boris
Themenstarter12 Beiträge · seit 201628. März 2016 · #3
Danke Boris, für die rasche Antwort!!

Oha, 35 Autos auf einen Leoparden - die arme Katze! Ja, im Süden des KNP ist es deutlich voller, das stimmt, der Norden ist ruhiger aber auch trockener und nicht so tierreich.

Gut, dann werden wir den Westen des Etosha wohl eher auslassen. Besteht eigentlich noch die Chance, vor Ort einen Stellplatz in Halali oder Namutoni zu bekommen? Über die offizielle NWR-Site war für unsere Termine Mitte Mai nichts zu machen...

Beste Grüße und nochmals Danke,
Joachim
1'166 Beiträge · seit 200829. März 2016 · #4
Hallo Joachim,

wenn ihr Einsamkeit wollt, seit ihr ihr im Westteil genau richtig. Und es lohnt sich, selbst wenn ihr nicht im Westteil übernachtet. Ich sehe eigentlich keinen Sinn darin, über das Anderson Gate zu fahren - so viel schneller ist das nicht. Landschaftlich ist der Westteil auch ein Kontrast zum Osten.

Was anderes:
Bin mehr aber gerade nicht mehr so sicher, ob der Zeltplatz der Palmwag Lodge wohmobil-freundlich ist.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2016 · #5
Hallo Joachim,

ich würde, da ihr eh aus dem Westen kommt, auch durch das westliche Tor einfahren und den Teil auch anschauen. Eher dann bei nur 3 Tagen den Osten auslassen.
Wir mögen's lieber ruhig und im Zweifel dafür weniger Tierbeobachtungen. Wir lieben den Krügerpark in Südafrika, da war es im Norden so schön ruhig. Im Etosha ist ja wohl etwas viel Rummel, was man so liest...
viel ist ja relativ... aber in jedem Fall deutlich weniger als im Krüger Park...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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142 Beiträge · seit 201629. März 2016 · #6
Wenn du schreibst "Wir mögen's lieber ruhig und im Zweifel dafür weniger Tierbeobachtungen.", dann bist du im Westteil genau richtig. Dolomite ist eine Lodge, in der es mir stets gefallen hat, wobei die Küche nicht (immer) der Hit war. Ein paar Kilometer weiter östlich und schön gelegen ist Olifantsrus - ein Campingplatz mit nur wenigen Stellplätzen - deutlich angenehmer als die Großplätze in den drei anderen Camps.

Gruß
Haio
Themenstarter12 Beiträge · seit 201629. März 2016 · #7
Hallo,

Danke an Haio, Christian und Axel für die Infos!

Na, dann muss ich wohl doch wieder umplanen und den Westteil mitnehmen und mal schauen, wie es da mit Reservierungen für die Stellplätze aussieht. Bin ja nicht so der Vorreservierungstyp – wenn es nicht unbedingt sein muss – und bleibe gern auch mal spontan irgendwo länger, wenn es schön ist ... Aber im Westen könnte man Mitte Mai wahrscheinlich auch spontan Glück haben, oder?

Zeltplatz in der Palmwag Lodge wird teilweise als schön aber ziemlich eng beschrieben, wir wollten eigentlich auch noch ein bisschen weiter nördlich ins Konzessionsgebiet reinfahren (haben aber halt nur 2x4 Antrieb) zu einem der ruhigeren Plätze...

Besten Dank für Eure Infos!

Gruß
Joachim
1'292 Beiträge · seit 200729. März 2016 · #8
Hallo Joachim,

du schreibst dass ihr mit einem Wohnmobil unterwegs seid. Meinst du damit ein normales Wohnmobil? Wenn ja, könnt ihr das Konzessionsgebiet und ganz speziell die einsamen "Campinplätze" vergessen.
Ein 4x4 mit entsprechender Bodenfreiheit ist da unerlässlich. Aber ihr könnt ja von der Palmwag- Lodge aus Ausflüge buchen. Alternativ wäre vielleicht noch die Khowarib Lodge.

Gruß

Panther
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33,1k Beiträge · seit 200629. März 2016 · #9
Hallo Joachim,
Aber im Westen könnte man Mitte Mai wahrscheinlich auch spontan Glück haben, oder?
sicher nicht, denn es gibt dort für Camper nur Olifantsrus mit sechs (?) Stellplätzen. Diese sollen bis 12 Monate im Voraus weg sein (wobei ich als Nicht-Camper nicht definitiv sagen kann... einfach mal im BVuchungssystem von NWR schauen).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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1'292 Beiträge · seit 200729. März 2016 · #10
@Christian
Ich wiederspreche dir nur ungern 🙂 , aber Olifantsrus hat laut NWR 10 Stellplätze.
Deine Einschätzung bzgl. Verfügbarkeit teile ich aber. Wir haben für Ende Mai vorsichtshalber vorgebucht. Die Campingplätze der Palmwag Lodge sind btw. ebenso beliebt. Auch hier haben wir für Mitte Mai vorgebucht.

Gruß

Panther
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201629. März 2016 · #11
Danke Panther und Christian für die Hinweise! 🙂

Ja, die Khowarib Lodge hatte ich als letzte Möglichkeit der Erreichbarkeit mit 2x4 ins Auge gefasst, muss man wahrscheinlich von den aktuellen Bedingungen abhängig machen, ob das geht...

Gut, dann werde ich mal beim NWR vorbeischauen und ansonsten beim Anderson Gate für Übernachtung wieder raus müssen...

Gruß
Joachim
2'497 Beiträge · seit 201129. März 2016 · #12
By the way: direkt beim Galton Gate ist die Etosha Roadside Halt Campsite, hat uns voriges Jahr gut gefallen und da ist vielleicht eher noch was frei als in Olifantsrus. Von dort kann man dann nach einer Übernachtung (früh los) durch den Westteil bis Olifantsrus fahren.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter12 Beiträge · seit 201629. März 2016 · #13
Super, vielen Dank Karin für den Hinweis!
Könnte ohnehin gut sein, dass wir da erst abends ankommen, dann drängt sich das ja auf!

Gruß
Joachim
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2016 · #14
Hi Panther,
Ich wiederspreche dir nur ungern 🙂 , aber Olifantsrus hat laut NWR 10 Stellplätze.
machst Du ja gar nicht. Deshalb hatte ich das ? in Klammern dahintergesetzt... 🙂

Viele Grüße aus dem windigen, warmen (und nachts schon recht kalten) Windhoek
Christian
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201626. Mai 2016 · #15
Hallo,
so, die Reise liegt hinter mir und hier meine Erfahrungen zur Buchung des Olifantsrus Camp und anderer Camps im Etosha (20.4. bis 20.5.2016):
Auf der offiziellen Buchungsseite des NWR über das Buchungsformular war nichts buchbar. Nach einer E-Mail-Anfrage vom 10.5. für die 4 Campsites im Etosha von West nah Ost an aufeinanderfolgenden Tagen vom 11.5. - 14.5. bekam ich nach wenigen Stunden problemlos eine Bestätigung für alle 4 Camps, auch für das Olifantsrus Camp (mit nur 10 Plätzen)! Wer hätte das gedacht!
Grüße,
Joachim