Walvisbay boomt
3 Tage in Walvisbay – ein Kurzbericht
Fährt man die sanft abfallende C 14 zur Stadt hinab, am späten Nachmittag gegen die Sonne
und der kräftige Wind fegt den feinen Sand über die Asphaltstrasse, dann weiß man sofort:
Hier ist es anders.
Dünen und frischer Wind, - eine seltene Kombination.
Wir müssen einfach anhalten, um uns dieser total surrealen Szenerie hinzugeben:
Die Sonne kämpft gleißend mit dem Küstennebel, die glitzernden Stromleitungen und ihre Stelzen ziehen sich wie ein futuristisches Kunstwerk durch den Dünen-Gürtel.
Wir wollen uns ein Bild machen und steigen aus. Mit zusammengekniffenen Augen stehen wir im Sand, der Wind pustet uns fast weg, die Sandkörner sticheln an den Beinen, man kann das Meer schon riechen. - Toll!
Nach einer Weile flüchten wir gesandstrahlt ins schützende Auto, - macht nix, nach einigen Tagen in der geliebten Einsamkeit des Namib Naukluft Parks sind wir eh schon sandig und freuen wir uns auf Dusche, Meeresbrise und Crayfischessen, Bootstour und Dünen, vielleicht auch eine Tour nach Sandwich Harbour.
Ich nehme es gleich vorweg, damit gar nicht erst Spannung aufkommt: Die Sandwich Harbour Tour fiel aus, - die Bedingungen, Hochwasser und Sturm, gefielen uns nicht. Man hätte schon Mittags zurückmüssen, der Nebel hing bis Nachmittags rum und es war viel Sand in der Luft. Alles was man nicht haben will (wir jedenfalls nicht). Das kann man auch netter haben, dachten wir uns.
Somit gibt es einen Grund mehr, wiederzukommen.
Weiter in Richtung Stadt, vorbei an Birds Paradise rollen wir durch den ersten Kreisverkehr ins übersichtliche Zentrum.
Ist das Walvibay?
Irgendwie ist hier „alles neu“. Ein kleiner „Zivilisationsschock“.
Bald jedoch sehen wir bekannte Gebäude.
Wow. Hier hat sich viel getan!
Folge der Hafenerweiterung.
Toll. Aus unserer Sicht.
Zum Sonnenuntergang schnell noch einen kurzen Blick auf die Lagoons, südlich der Stadt. Flamingos gucken.
Der Wind rüttelt am Auto, die Flamingos stehen schräg gegen den Wind. Extrem komisch ist es zu beobachten, wie sie mit dem Wind „kämpfen“. Sich schief gegen den Wind stemmend und mehrfach fast umgepustet, staken sie durch das flache Wasser und seihen es durch den dicken rosa Schnabel. Beobachtet man sie formatfüllend im Fernglas, sehen ihre dicken Schnäbel irgendwie immer total angemalt aus, - ...mir drängt sich dann immer das Bild einer schlecht geschminkten reichen Amerikanerin ins Hirn... 😁
Greater Flamingos
3 Tage in Walvisbay – ein Kurzbericht
Fährt man die sanft abfallende C 14 zur Stadt hinab, am späten Nachmittag gegen die Sonne
und der kräftige Wind fegt den feinen Sand über die Asphaltstrasse, dann weiß man sofort:
Hier ist es anders.
Dünen und frischer Wind, - eine seltene Kombination.

Die Sonne kämpft gleißend mit dem Küstennebel, die glitzernden Stromleitungen und ihre Stelzen ziehen sich wie ein futuristisches Kunstwerk durch den Dünen-Gürtel.
Wir wollen uns ein Bild machen und steigen aus. Mit zusammengekniffenen Augen stehen wir im Sand, der Wind pustet uns fast weg, die Sandkörner sticheln an den Beinen, man kann das Meer schon riechen. - Toll!

Ich nehme es gleich vorweg, damit gar nicht erst Spannung aufkommt: Die Sandwich Harbour Tour fiel aus, - die Bedingungen, Hochwasser und Sturm, gefielen uns nicht. Man hätte schon Mittags zurückmüssen, der Nebel hing bis Nachmittags rum und es war viel Sand in der Luft. Alles was man nicht haben will (wir jedenfalls nicht). Das kann man auch netter haben, dachten wir uns.
Somit gibt es einen Grund mehr, wiederzukommen.
Weiter in Richtung Stadt, vorbei an Birds Paradise rollen wir durch den ersten Kreisverkehr ins übersichtliche Zentrum.
Ist das Walvibay?
Irgendwie ist hier „alles neu“. Ein kleiner „Zivilisationsschock“.
Bald jedoch sehen wir bekannte Gebäude.
Wow. Hier hat sich viel getan!
Folge der Hafenerweiterung.
Toll. Aus unserer Sicht.

Der Wind rüttelt am Auto, die Flamingos stehen schräg gegen den Wind. Extrem komisch ist es zu beobachten, wie sie mit dem Wind „kämpfen“. Sich schief gegen den Wind stemmend und mehrfach fast umgepustet, staken sie durch das flache Wasser und seihen es durch den dicken rosa Schnabel. Beobachtet man sie formatfüllend im Fernglas, sehen ihre dicken Schnäbel irgendwie immer total angemalt aus, - ...mir drängt sich dann immer das Bild einer schlecht geschminkten reichen Amerikanerin ins Hirn... 😁


Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
















































