Erfahrungen mit "leihwagenversicherung.de"?

198 Antworten · 33,7k Aufrufe · gestartet 17. Feb. 2016 von Gisa
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33,1k Beiträge · seit 200630. März 2016 · #41
Hi Beate,

zusätzliche Personen-Haftpflicht ist in Namibia unwichtig, da dies über einen Teil des Treibstoffpreises hier abgegolten ist. Der Motor Vehicle Accident Fund springt dann immer ein.

Viele Grüße
Christian

p.S. bei mir geht der Link.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'450 Beiträge · seit 200630. März 2016 · #42
Christian,

ich meine doch nicht die Personen-Haftplficht.
Ich meinte die AUTO-Haftpflicht! Die ist für mich die wichtigste Versicherung.

Beate
33,1k Beiträge · seit 200630. März 2016 · #43
Hi Beate,
Anders bei der Haftpflicht: wenn ich einen Unfall verschulde und zeitlebens nur für das Unfallopfer arbeiten müsste, das wäre schon eine andere Hausnummer.
Du sprachst eindeutig von einem Schaden an Personen, verursacht durch Dich mit einem Auto, den du abbezahlen musst... Das ist eine Personen-Haftpflicht bzw. eine Haftpflicht für Personenschäden. Die ist hier wie gesagt abgedeckt.

Das andere ist eine Kfz-Haftpflicht für Schäden an einem anderen Fahrzeug.

Viele Grüße
Christian
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1'450 Beiträge · seit 200631. März 2016 · #44
Hallo Christian,

da erzählst Du mir ja was ganz Neues!!!
Ist es also in Namibia dann ganz anders als in Europa? Denn in Europa, aber das weisst Du ja, sind Person- und Sachschäden, die man mit dem Auto verursacht, durch die Auto-Haftpflicht abgedeckt. Deshalb hat ja bei uns jedes Auto diese Pflicht-Versicherung.

Heisst das dann also in Namibia, ich kann mit dem Auto unversichert fahren?? Wenn ich dann einen Unfall verursache, evtl. für einen Menschen lebenslange Rente zahlen muss, dann ist das über den Treibstoffpreis abgedeckt?

Und die KFZ-Haftpflicht braucht man nur für Sachschäden??

Gruss Beate
33,1k Beiträge · seit 200631. März 2016 · #45
Hallo Beate,

genau so ist es. Es ist hier nicht vorgeschrieben irgendeine Versicherung zu haben, da eben Personenschäden immer abgedeckt sind (natürlich mit gewissen finanziellen Obergrenzen etc) 3rd Party Insurance wäre sozusagen die Versicherung für Sachschäden, Comprehensive ahnlich einer deutschen Vollkasko.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 31. März 2016
1'450 Beiträge · seit 200631. März 2016 · #46
Danke Christian,

ich sehe wiedermal: man lernt doch nie aus!! Jetzt war ich viermal in Namibia, aber das hat mir noch niemand gesagt. 😈

Gruss Beate
7'272 Beiträge · seit 200631. März 2016 · #47
travelNAMIBIA schrieb:da eben Personenschäden immer abgedeckt sind (natürlich mit gewissen finanziellen Obergrenzen etc) 3rd Party Insurance wäre sozusagen
Diese Info kenne ich so auch. Allerdings geht es noch etwas weiter. Das Ganze ist meines Wissens über einen Fonds abgedeckt. Dieser Fons ist aber leider nicht so finazstark. D.h. dass dieser auch nicht bezahlen kann, weil ab und zu gar kein Geld mehr vorhanden ist (ich meine vor etwa einem Jahr so etwas gelesen zu haben). Was passiert in der Situation?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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33,1k Beiträge · seit 200631. März 2016 · #48
Hi Chrigu,

das weiß ich nicht, ob der Fonds mal nicht auszahlen konnte. Ich weiß nur, dass regelmäßig der Beitrag im Treibstoffpreis für den Fonds erhöht wird, damit er eben gut aufgestellt ist. Natürlich zahlt der auch nicht wie eine deutsche Haftpflichtversicherung aus, aber zumindest ist die erste akute Unfall-/Rehabilitationszeit gut abgedeckt.

Sinnvoll/wichtig ist es deshalb im Fall der Fälle auch, dass man die MVA Fund-Notrufnummer anruft: 081 9682. Die regeln Polizei, Krankenversorgung etc. und man ist dort gleich als Unfall registriert.

Viele Grüße aus dem kühlen Windhoek
Christian
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2'346 Beiträge · seit 200631. März 2016 · #49
Hallo Beate,

und was die Haftpflicht für Sachschäden an fremdem Eigentum betrifft, haben die Autovermieter oft (immer?) eine Third Party Insurance abgeschlossen, die dann den von dir verursachten materiellen Schaden (am "gegnerischen" Fahrzeug) abdeckt. Danach würde ich mich bei eurem Autovermieter mal konkret erkundigen. Habe ich letztes Jahr auch getan. Wie bereits gesagt, werden Personenschäden durch den MVA Fund geregelt. Im Prinzip bräuchte man daher nicht unbedingt eine zusätzliche Haftpflichtversicherung, beispielsweise über eine Kreditkarte. Wobei ich persönlich in solchen Fällen auch immer nach dem Motto "besser ist besser" handeln würde.

Viel Spaß
Armin
1'450 Beiträge · seit 200631. März 2016 · #50
Hallo Armin,

danke! Aber wir wollen gar nicht (mehr) nach Namibia 🤩
Wir waren schon viermal dort, das reicht.

Mich hat diese Diskussion nur interessiert, da auf einmal Punkte genannt wurden, die wir in vier Reisen nicht erfahren hatten. T.I.A.

LG
Beate
142 Beiträge · seit 201601. Apr. 2016 · #51
Angesichts der namibianischen "Versicherungsrealitäten" ist es sinnvoll, sowohl eine Mietwagenvollkasko- wie auch eine Mietwagenhaftpflichtversicherung nach deutschem Verständnis zu haben.
Als Unfallverursacher ist man dem Autovermieter verpflichtet und muss für den Schaden am Leihwagen aufkommen. Das können leicht einige tausend Euro sein, bis hin zu einer satten fünfstelligen Summe bei Totalschaden oder Diebstahlsverlust.
Auch der Sachschaden des Unfallgegners geht zu Lasten des Unfallverursachers und kann leicht einen Betrag von mehreren zehntausend Euro ausmachen. Soweit ich weiß, übernimmt die über den Kraftstoffpreis bezahlte namibianische Haftpflichtversicherung lediglich Personenschäden, wobei sich die Frage stellt, in welchem Umfang das geschieht.
Angenommen im gegnerischen Unfallwagen wird ein junger Mensch mit gut bezahltem Beruf so schwer verletzt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser junge Mensch ist auch noch Alleinernährer seiner jungen Familie. Heilbehandlung, Schadenersatz, Schmerzensgeld: Da kommt schnell ein Millionenbetrag zusammen. Dass das die namibianische "Benzinversicherung" trägt, halte ich für fraglich.
Nichtsdestotrotz ist der Verursacher auch hier in der Haftpflicht - mit und ohne Versicherung.

Grüße
Haio
22 Beiträge · seit 201602. Apr. 2016 · #52
sind die Mietwagenbedingungen von Dertour in Ordnung? Ich hoffe der Link funktioniert.

http://194.1.207.46/source/p_frame.php?conf=dertourrelaunch&content=objekt&angebot[ibe]=true&angebot[service_id]=WDH00 U9&angebot[product_id]=WDH00 U9 MWU&angebot[anforderungscode]=MW&angebot[season_id]=16-04/03&angebot[product_line_id]=MW&angebot[category_id]=U&angebot[type_of_travel_id]=TOUR&angebot[company_id]=DERTOUR&content=objekt/mietbedingungen
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2016
33,1k Beiträge · seit 200602. Apr. 2016 · #53
Hi Grenzgänger,
Angenommen im gegnerischen Unfallwagen wird ein junger Mensch mit gut bezahltem Beruf so schwer verletzt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Dieser junge Mensch ist auch noch Alleinernährer seiner jungen Familie. Heilbehandlung, Schadenersatz, Schmerzensgeld: Da kommt schnell ein Millionenbetrag zusammen. Dass das die namibianische "Benzinversicherung" trägt, halte ich für fraglich.
nach namibischem Recht deckt diese Benzin-Haftpflicht in der Tat dieses bis zum Maximalbetrag ab. Wenn Dein Unfall"gegner" zufällig natürlich auch Deutscher ist, dann mag es da in Deutschland noch Forderungsmöglichkeiten geben. Aber damit hat Namibia dann nichts zu tun (ist ja auch keine "wir decken alle Schäden an allen Touristen ab"-Versicherung ;-))

Konkret erfüllt der MVA Fund bis zum gesetzlich festgesetzten Höchstrahmen:
- 1,5 Mio für medizinische Versorgung und Rehabilitation
- 100.000 Schmerzensgeld in bar
- Gehaltsausgleich bis 100.000
- Ernährer der Familie: bis 100.000 für die Angehörigen

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2016
Gast02. Apr. 2016 · #54
Grenzgänger schrieb:Angesichts der namibianischen "Versicherungsrealitäten" ist es sinnvoll, sowohl eine Mietwagenvollkasko- wie auch eine Mietwagenhaftpflichtversicherung nach deutschem Verständnis zu haben.
Wie wäre es damit, Unfälle einfach grundsätzlich zu vermeiden (jedenfalls die, für die man verantwortlich gemacht werden kann)?
Wir fahren seit 10 Jahren in Namibia ohne Versicherung. Bisher zwei Unfälle, nur Sachschäden, einmal war nicht ich Schuld da ich auf der vorfahrtsberechtigten Strasse fuhr (mit der richtigen Reaktion hätte ich den Unfall trotzdem vermeiden können), das andere Mal war es unsere Schuld (ein parkendes Auto angefahren - hätte natürlich auch vermieden werden können). Beide Male haben wir die Schäden an unseren eigenen Autos beglichen, beim zweiten Mal natürlich auch den Schaden am anderen Fahrzeug. Hat uns nicht die Welt gekostet, jedenfalls keine tausende von Euro.
Beide Unfälle waren in Windhoek, wo die Verkehrsdichte auch noch um ein Vielfaches höher ist als im restlichen Land.
Touris halten sich in der Regel nur kurz in Windhoek auf und soweit ich weiss, passieren ihnen dort auch die wenigsten Unfälle - die meisten passieren draussen auf der Gravelroad ohne Fremdeinwirkung, und zwar durch nicht angepasste Geschwindigkeit.
Und diese Art Unfälle kann man ganz einfach und simpel vermeiden, indem man den Fuss vom Gas nimmt. Billiger geht es doch kaum, oder?
Wenn man dann auch noch auf der Teerstrasse die Augen offen hält und die Geschwindigkeit entsprechend wählt, dabei natürlich die Limits vom Vermieter einhält, dann ist das Risiko, selber einen Unfall zu verursachen verschwindend gering.
Leider gibt es auch unter den Namibiern noch genügend Idioten, die meinen sie seien Superman, aber woanders hat es die ja auch. Da hilft nur selber vernünftig und vorausschauend fahren. Dann braucht es auch keine teuren Zusatzversicherungen.
134 Beiträge · seit 201602. Apr. 2016 · #55
Natürlich passen wir auf und sind keine Raser. Der Urlaub kostet genug. Mit dem Hintergedanke noch einen grossen Schaden selber zu bezahlen muss ich erst klar kommen. Glas, Reifen, Unterboden habe ich über icarhire versichert. Als wir in Wyoming waren ist uns an einem einzigen Tag zweimal die Windschutzscheibe von vorbeifahrenden LKWS kaputt geschlagen worden. So ist das. Dabei ist in USA meistens alles besser zu regeln. Als sicherheitsliebender Mensch ist Namibia eine neue Erfahrung. Das Auto habe ich gebucht in Windhoek bevor mir alle Vetsicherungsdetails bekannt waren. Macht nichts. Wir werden vorsichtig fahren.

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Gast02. Apr. 2016 · #56
Weisst du, es geht gar nicht so sehr ums Rasen, sondern darum, die Geschwindigkeit anzupassen. Manchmal sind selbst die erlaubten 80km/h auf Gravel einfach zu schnell (und 80 Sachen kann man nun wirklich nicht als Rasen bezeichnen 😉 ).
Und manchmal ist es einfach nicht ratsam, ein anderes Auto zu überholen (unsere Strassen haben manchmal Wellenform, und man kann nicht die gesamte Strecke übersehen).
Das war was ich gemeint habe. Wenn ihr nicht auf den Hauptstrecken unterwegs seid, werdet ihr nicht allzu oft anderen Fahrzeugen begegnen. Dann ist die Gefahr, einen Unfall mit einem Dritten zu haben, nicht so gross - die Gefahr, mit dem eigenen Fahrzeug unvorsichtig zu werden allerdings schon.
Steinschlag in der Windschutzscheibe kommt natürlich auch vor, aber so schlimm dass sie gleich ganz kaputt geht ist es in der Regel nicht. Um das möglichst zu vermeiden, wird jeder, der ein anderes Fahrzeug auf Gravel überholt, möglichst lange auf der rechten Fahrbahnseite fahren (auch um den Überholten nicht in seiner Staubfahne einzunebeln und ihm komplett die Sicht zu nehmen).
Vielleicht kannst du es dir jetzt ein bisschen besser vorstellen 🙂
142 Beiträge · seit 201604. Apr. 2016 · #57
WoMa schrieb:
Grenzgänger schrieb:Angesichts der namibianischen "Versicherungsrealitäten" ist es sinnvoll, sowohl eine Mietwagenvollkasko- wie auch eine Mietwagenhaftpflichtversicherung nach deutschem Verständnis zu haben.
Wie wäre es damit, Unfälle einfach grundsätzlich zu vermeiden (jedenfalls die, für die man verantwortlich gemacht werden kann)?
Wir fahren seit 10 Jahren in Namibia ohne Versicherung. Bisher zwei Unfälle, nur Sachschäden, einmal war nicht ich Schuld da ich auf der vorfahrtsberechtigten Strasse fuhr (mit der richtigen Reaktion hätte ich den Unfall trotzdem vermeiden können), das andere Mal war es unsere Schuld (ein parkendes Auto angefahren - hätte natürlich auch vermieden werden können). Beide Male haben wir die Schäden an unseren eigenen Autos beglichen, beim zweiten Mal natürlich auch den Schaden am anderen Fahrzeug. Hat uns nicht die Welt gekostet, jedenfalls keine tausende von Euro.
Beide Unfälle waren in Windhoek, wo die Verkehrsdichte auch noch um ein Vielfaches höher ist als im restlichen Land.
Touris halten sich in der Regel nur kurz in Windhoek auf und soweit ich weiss, passieren ihnen dort auch die wenigsten Unfälle - die meisten passieren draussen auf der Gravelroad ohne Fremdeinwirkung, und zwar durch nicht angepasste Geschwindigkeit.
Und diese Art Unfälle kann man ganz einfach und simpel vermeiden, indem man den Fuss vom Gas nimmt. Billiger geht es doch kaum, oder?
Wenn man dann auch noch auf der Teerstrasse die Augen offen hält und die Geschwindigkeit entsprechend wählt, dabei natürlich die Limits vom Vermieter einhält, dann ist das Risiko, selber einen Unfall zu verursachen verschwindend gering.
Leider gibt es auch unter den Namibiern noch genügend Idioten, die meinen sie seien Superman, aber woanders hat es die ja auch. Da hilft nur selber vernünftig und vorausschauend fahren. Dann braucht es auch keine teuren Zusatzversicherungen.
Das ist deutlich zu kurz gedacht und auch rücksichtslos gegenüber möglichen Unfallgegnern.

1. Niemand verursacht absichtlich einen Unfall, und selbst bei vorsichtigster Fahrweise kann immer ein Unfall geschehen. Selbst wer noch so vorsichtig fährt, kann einen Unfall verursachen, an dem er dann auch die Schuld trägt und die finanziellen Folgen zu begleichen hat.

2. Rücksichtslos, weil du in Kauf nimmst, dass ein Geschädigter aus einem Unfall, an dem du die Schuld trägst finanziell nicht entschädigt werden kann, weil deine finanzielle Leistungsfähigkeit möglicherweise nicht ausreicht, um auch eine Millionenforderung zu begleichen.
Nicht ohne Grund gibt es in Deutschland eine Pflichtversicherung für die Haftpflicht bei Kraftfahrzeugen. Wer ohne Versicherungsschutz fährt, macht sich strafbar. Und das ist gut so.

Gruß
Haio
Gast04. Apr. 2016 · #58
In Deutschland, ja. In Deutschland macht man sich auch strafbar bzw ist es nicht erlaubt, wenn man keine Krankenversicherung hat.

Ich lebe nicht in Deutschland, und deutsches Recht gilt hier nicht.

Ich habe niemals gesagt dass jemand absichtlich einen Unfall verursacht. Vorsätzlich allerdings schon - wenn er unter Alkohol- und Drogeneinfluss fährt, zum Beispiel, oder mit zu hoher Geschwindigkeit. Bei vorsichtigster Fahrweise kann ich vielleicht meine Stossstange eindrücken (wahrscheinlich nicht mal das), aber keinen Unfall mit Personenschaden der in die Millionen geht.
Ausserdem geht es darum, nicht nur vorsichtig, sondern einfach angepasst zu fahren. Und dann ist in Namibia verhältnismässig einfach, einen Unfall zu vermeiden, sorry.

Den Schuh mit der Rücksichtslosigkeit zieh ich mir auch nicht an. Wie du ja nun weisst, werden Personenschäden hier in Namibia aus dem Road Fund versorgt. Somit trage ich natürlich die Schuld am Unfall, und damit auch daran, dass ein Mensch schwer verletzt wird und sein Leben damit für immer verändert ist, aber das würde sich auch nicht ändern, wenn ich ihm Milliarden zahlen würde.
Ich fahre IMMER vorausschauend. Ich nehme niemals einem anderen die Vorfahrt. Seit meinem Unfall an der Kreuzung, wo ich auf der vorfahrtsberechtigten Strasse war und ein Auto mir einfach von der Seite in den Weg fuhr, geh ich sogar da vom Gas wenn ein Auto sich von der Seitenstrasse nähert. Ich fahre niemals zu schnell. Ich überhole niemals wenn ich nicht ausreichend freie Sicht nach vorne habe und mir kein Auto entgegenkommt. Ich fahre also sehr wohl rücksichtsvoll, vielleicht sogar noch mehr deshalb, weil ich keine Versicherung habe.
Unfälle passieren nicht einfach so. Sie passieren, weil Menschen Fehler machen. Wenn man sich in ein Auto setzt, sollte man sich jedesmal darüber im Klaren sein und sich entsprechend an die Regeln halten.


Übrigens rate ich niemandem, ohne Versicherung zu fahren nur weil ich es selber so mache. Ich finde es nur fürchterlich übertrieben, sich die Kosten für eine Vollkaskoversicherung anzutun, wenn es so einfach ist, Unfälle die wirklich in die Tausende gehen zu vermeiden.
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2016
4'451 Beiträge · seit 200804. Apr. 2016 · #59
Woma schreibt:
Übrigens rate ich niemandem, ohne Versicherung zu fahren nur weil ich es selber so mache. Ich finde es nur fürchterlich übertrieben, sich die Kosten für eine Vollkaskoversicherung anzutun, wenn es so einfach ist, Unfälle die wirklich in die Tausende gehen zu vermeiden.

meine Erfahrung :
im KTP 2012,hat uns ein Süd Afrikaner den Seitenspiegel abgefahren. 😉
Eindeutig seine Fahrweise war die Ursache.
Eine Vermietfirma aus Windhoek hat bis heute nichts von sich hören lassen. 😉
Das Ganze wurde durch unsere M&M KK gezahlt, unsere Selbstbeteiligung € 230,oo sind wir bis Heute drauf sitzen geblieben.
Obwohl wir nicht schuld waren ,unser pech !!

Dieses Jahr, zwar im KNP, wir waren nicht mal in unserem Leihwagen.
Wurde unser Fahrzeug von hinten beschädigt, dadurch das wir vom ersten Mal gelernt haben, sind wir durch unsere Vollkasko fein raus. 😁

Ich rate absolut dazu, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, weil m M nach auch wenn man vorsichtig fährt oder nicht mal im Auto sitz, da einen ganz schön großer Schaden auf einen zukommen kann.
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2016
142 Beiträge · seit 201604. Apr. 2016 · #60
WoMa schrieb: In Deutschland macht man sich auch strafbar bzw ist es nicht erlaubt, wenn man keine Krankenversicherung hat.
Falsch!! Wer in Deutschland nicht wegen abhängiger Beschäftigung bis zur Beitragsbemessungsgrenze pflichtversichert ist, muss sich nicht krankenversichern. In Deutschland hat allerdings jeder Mensch das Recht auf eine Krankenversicherung.

Gruß
Haio