Zustände Etosha

40 Antworten · 6'564 Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2016 von Logi
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1'250 Beiträge · seit 200903. Feb. 2016 · #21
Guten Morgen zusammen,

hier - sehr interessant und leider treffend......

http://www.az.com.na/tourismus/kritik-der-richtigen-stelle.429310

Man wird es nie begreifen......... 🙁 Offensichtlich will und kann man nichts ändern?!

Einen schönen Tag wünscht

Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
4'129 Beiträge · seit 200803. Feb. 2016 · #22
Zu den Zustandsmeldungen Etosha
Vielleicht muss man mehr Hintergrundwissen haben, um das so schrecklich zu finden, was da passiert/oder besser „nicht-passiert“, aber für uns als außen-stehende Touristen, war da nichts „Schlimmes“ zu erkennen.
Unsere Erlebnisse sind aus August 15.
Natürlich sind Erfahrungen von Touristen, die zufällig von Stromausfall betroffen waren und mit dem daraus entstehenden Chaos, einschneidende Erlebnisse... - es gab da einiges an Problemen im letzten Jahr.
Zu den Problemen in den Chalets können wir nix sagen, die kennen wir nur von Außen. Allerdings war es schon direkt nach der Einweihung anlässlich der Jubiläumsfeiern (2009?) sichtbar, dass man sich mit dem Architektenentwurf keinen Gefallen getan hatte: Schick und unpraktikabel. Dämlich.

Klar ist schon lange: Das alte Fort ist enorm sanierungsbedürftig, es wurde durch Touristenmassen und deren Beköstigung völlig überfordert – nun hat man einen sehr brauchbaren „Ersatz“ geschaffen, für die Restauration und den banalen touristischen Alltag (Toiletten, Läden, - die übrigens Tipp-Top waren! im August) auch kann sich das neue Gebäude durchaus sehen lassen und in die Kategorie „angepasste Architektur“ eingestuft werden. Ebenso können wir nicht über das Essen im neuen Restaurant klagen, es war gut (Buffet) und die Bedienung sehr freundlich!
Wie immer sind auch unsere Erfahrungen nur ein Blick auf das Ganze.

Wenn man das Alte Fort nicht kennt und sich über den aktuellen Verfall erschrickt, dann ist das normal. Das Fort sieht innen sehr traurig aus (von außen fast wie immer), alles ist „chaotisch“ verlassen (wie es nun einmal nach einem großangelegten Umzug aussieht, wenn die Reste und in den alten Räumen verbleiben), nach dem Umzug der Geschäfte und des Restaurants in das neue Gebäude. Es ist vom Management sehr unklug, das Fort in einem solchen Zustand geöffnet zu haben und sogar die Türen zu den alten Räumlichkeiten. Andererseits könnte man es auch so sehen: Man kann sich ein Bild machen, wie nötig der Neubau war, um das Original zu entlasten!!
Nun wartet das Alte Fort auf Restaurierung – und die lässt eben ein bisschen auf sich warten...

Ansonsten war der Zustand der Pads in Etosha ohne besondere Vorkommnisse, ab und zu das bewährte Wellblech (was’n Wunder, wenn man das falsche Tempo/Luftdruck der Fahrzeuge bedenkt...) - leider wird dort ziemlich viel schnell gefahren, alle Touristen scheinen in Eile, andauernd wurden wir überholt.

Zu den seit Ewigkeiten unzureichenden Toiletten/Picnicplätzen unterwegs können wir „aktuell“ nix beitragen, sie sind wohl immer noch ein Ärgernis.
Halali war wie immer. Nur gab es ab und zu viel Müll, - wenn die Honeybadger mal wieder den Mülleimer entleert hatten... 🤪 - da kommen die Angestellten kaum hinterher, aber sie kamen immer und haben es geduldig wieder eingeräumt – und auch wir haben uns ab und zu mal gebückt... - für fremden Müll...
Insbesondere aber dort, wo die Touristen ihren Müll direkt liegen gelassen haben, ist viel Müll: Am Wasserloch in Halali. Eine Schweinerei ist das: Sie stehen da, essen und trinken und lassen alle leeren Verpackungen und Dosen und Flaschen liegen!
Dann kann man sich natürlich auch wunderbar über Müll aufregen!
Und so was kann mich nun wieder aufregen: Das ist sowas von ärgerlich!

Okaukuejo, so wie immer.
Olifantrus: neu und in Ordnung.


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 03. Feb. 2016
2'060 Beiträge · seit 201303. Feb. 2016 · #23
Hallo lillytrotter,

ich ziehe mir mal deinen Schuh an bezüglich Halali: Sowohl deine als auch meine Erlebnisse dort sind Momentaufnahmen, du hast das Personal fleißig erlebt, ich nicht - wie es üblicherweise ist, wissen wir nicht.

Allerdings fühle ich mich nicht betroffen, wenn du über Touristen schreibst, die ihren Müll einfach liegen lassen - das mache ich nirgends auf der Welt. Außerdem reisen wir in Namibia mit Guide, der hätte uns was erzählt, wenn wir Müll nicht ordentlich entsorgt hätten. 🤩

Was er jedoch als Namibier uns in der Hinsicht berichtete, betraf nicht nur die Touristen. Er wies uns z. B. darauf hin, dass man unterwegs das Nahen einer Ortschaft an den "bunten Blumen Namibias" erkennen könne, dem Müll aus Flaschen, Dosen und Palstiktüten, der um die meisten Orte herum gigantisch ist. Selbst im Kaokoveld um die abgelegensten Himbadörfer herum liegen Unmengen von Glasscherben.

Übrigens haben schon die Schutztruppler einen Haufen Glasscherben hinterlassen - zu sehen auf der Farm Wüstenquell! 😉

Und er sagte, dass die schlimmsten Touristen die Südafrikaner seien, die vor allem die Strände um Swakopmund in den Sommerferien in einem schlimmen Zustand verlassen würden. Das nun kann ich nicht beurteilen.

Sicher sind für den Müll im Etosha Park die Touristen verantwortlich, aber wenn die Abfalleimer überquellen - wohin soll man die Sachen tun? Ich denke, die Hauptursache aller Missstände liegt ganz oben. Bei privaten Einrichtungen funktioniert das fast immer besser, weil jemand da ist, der sich verantwortlich fühlt, der organisiert und delegiert. Wenn sich jedoch niemand darum kümmert, ob und wie die Arbeit getan wird, reißt Schlendrian ein.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
37 Beiträge · seit 201503. Feb. 2016 · #24
Hallo,

wir waren im Juni 2015 erstmals im Etosha NP. Vorher hatten wir viel schlechtes über die Camps gelesen und das war letztendlich gut so. Daadurch waren unsere Erwartungen sehr niedrig.

Unser erstes Camp war Dolomite. Wir hatten schon gelesen, dass der Shuttle nicht zum Parkplatz kommen könnte. Das war so. Wir sind daher direkt zur Rezeption hoch gelaufen - fanden wir unproblematisch. Auch die Rezeption war nicht besetzt. Auch das stand in Bewertungen. Also weiter zur Bar. Dort bemerkte uns ein Mitarbeiter und dann wurden wir sofort nett begrüßt und gut betreut. Einer von uns checkte ein, einer holte mit dem sofort gerufenen Shuttle die Koffer. Unser normales Zelt (Nr. 18) war toll. Super Aussicht und da vom Shuttleweg erst ein kleiner Hügel zu überwinden war, war auch das Shuttle bei uns kaum zu hören. Es war sauber und alles funktionierte (bis auf dasTelefon). Ohne Gepäck haben wir alle Wege gerne zu Fuß gemacht. Wer nicht gut zu Fuß ist, wird mit den steilen Anstiegen und unebenen Platten evtl. Probleme haben. Auch vom Restaurant abends sind wir "auf eigenes Risiko" zu Fuß zurück. Den angeblich herum streunenden Leoparden haben wir nicht gesehen. Das Essen war o.K., eher warm als heiß. Der Service war freundlich und langsam.

Unser zweites Camp war Okaukuejo. An der Rezeption lief alles routiniert ohne große Freundlichkeit ab - für uns o.K. Wir hatten ein bush chalet mit Grill. Alles funktionierte und war sauber. Es gab ausser Tassen und Löffel keine Utensilien, nur Wasserkocher, Spüle, Kühlschrank. Das wußten wir vorher und hatten Besteck und Teller dabei. Ein ziemlich übel aussehender Schakal strich um die Hütten. So etwas dürfte wohl nur schwer zu verhindern sein. Das Wasserloch war von Tieren und Touris reichlich besucht und schon speziell. Missen möchten wir die Erfahrung nicht.
Das Restaurant haben wir zum Frühstück und einmal abends besucht. O.K., nichts besonderes aber essbar und ausreichend. Der Service war ebenfalls freundlich und langsam.

Unser drittes Camp war Namutoni. An der Rezeption war man freundlich und effektiv. Für den Weg zu unserem bush chalet sagte man uns, wir sollen quer durch das Camp fahren. Wir sind also über die Wege geholpert, später haben wir dann die aussen herum führende Piste genommen. Das Chalet war groß, neu, alles funktionierte und war deutlich besser als erwartet. Die türlose Toilette kennt man ja im südlichen Afrika durchaus häufiger.
Das Restaurant war o.K., die warmen Croissants zum Frühstück einfach nur köstlich. Auch hier war der Service freundlich und langsam. Das Wasserloch war kaum von Tieren besucht, dafür hatten wir super Sichtungen ausserhalb des Camps.

Fazit: Tiere gab es reichlich, oft aber nicht nur an den Wasserlöchern. Im Park zu übernachten brachte uns tolle Sichtungen in Dolomite von unserem Zelt aus, in und um Okaukuejo an den Wasserlöchern und um Namutoni bei Drives. So z.B. ein Gepard mit frischen Riß, den Tagesbesucher auf Grund der frühen Stunde nicht hätten entdecken können. Wir würden wieder im Park übernachten, wenn die Möglichkeit geschaffen würde, dass man sich selbst bekochen kann, würden wir das nutzen. Von der Buchbarkeit und der Ausstattung der Hütten sind allerdings die Sanparks Unterkünfte deutlich überlegen.

Gruß,

Karl
312 Beiträge · seit 201303. Feb. 2016 · #25
Hallo zusammen,
wir waren 2013 in Etosha und fanden sowohl Okaukuejo als auch Dolomite von den Unterkünften her gut.
Bei Okaukuejo waren wir im Vorfeld wirklich am Überlegen wegen all der Kritiken und haben (im Nachhinein leider) nur 1 Übernachtung gebucht. Wir hatten ein tolles Premier Waterhole Chalet und auch das Essen war gut. Das Personal war freundlich. Ich würde auch wieder hin gehen.
Dolomite war vom Zimmer her ebenrfalls gut - aber bei der Versorgung etwas anders - durch das Konzept, die Küche woanders zu haben, kam das Essen z. T. fast kalt am Tisch an und das Personal war nicht so recht geschult. Dafür gab's kein Eis für die Getränke....und zwar 3 Tage lang nicht. Da dort aber keine (Lodge-)Alternative in der direkten Nähe ist, würde ich wohl auch wieder dort übernachten.
Neben Etosha waren wir auch im NRW am Waterberg - ebenfalls gute Unterkunft und sehr gutes Essen mit gutem Service und in der Sossus Dune Lodge, die preislich ja nochmals anders liegt. Auch dort waren Unterkunft und Essen sehr gut, der Service etwas zäh, aber freundlich.
Und nein - ich werde nicht vom NRW gepsonsort 😉
Viele Grüße
DoNo
199 Beiträge · seit 201504. Feb. 2016 · #26
Hallo,

wir waren letztes Jahr in allen 4 Etosha Camps und waren eher positiv überrascht. Gerade die Restaurants waren im Vergleich zu denen im Krüger Park (2013) verhältnismäßig gut.
Es waren nur Kleinigkeiten die uns gestört haben:
In Namutoni hatten wir einen Double Room - der war wirklich toll ausgestattet, inkl. Aussendusche 🤪 Dort hatten wir beim Auschecken nur etwas Diskussionsbedarf, weil angeblich ein Glas fehlte 😐 aber man zahlte uns dann gnädigerweise doch die Kaution zurück.
In Halali haben wir kurz nach sechs Uhr abends einen Wasserschaden in unserem Bungalow gehabt - wir hatten bei der Ankunft nur kurz die Taschen in den Bungi gestellt und sind dann auf Pirschfahrt gegangen und abends stand fast das ganze Haus unter Wasser - nur unsere Koffer blieben trocken. Wir haben (trotz fully booked) sofort einen anderen Bungalow beziehen können und es wurde sich mehrmals entschuldigt.
Okaukuejo war okay, wir waren allerdings von den Waterhole Chalets nicht ganz so angetan, viel zu eng und ständig lief einer an unserer Terasse vorbei...nächstes Mal buchen wir dann eben ein Bush Chalet.
Und in Dolomite war das Essen leider ungeniessbar, dafür war das Camp und vor allem die Aussicht echt super.
Aber alle Räume waren sauber und über mangelnden Service konnten wir uns nicht beklagen. Die Baustelle in Namutoni war zwar schade (wir konnten z.B. nicht auf den Aussichtspunkt auf dem Ford), aber wir wurden nicht durch Lärm o.ä. beinträchtigt.
Nur die Toiletten ausserhalb der Camps waren etwas eklig 🤢
Im Waterberg Camp waren wir auch - nichts zu beanstanden..
Und auch ich werde nicht vom NWR gesponsert 😉
LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2016
Themenstarter16,9k Beiträge · seit 201209. Feb. 2016 · #27
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
652 Beiträge · seit 200709. Feb. 2016 · #28
Hallo,
und deshalb bringt es auch nichts, immer wieder über die Zustände von vor Jahren oder Monaten zu reden. Im Moment ist die Lage zu unübersichtlich bzw. übersichtlich schlecht. Da kann man nur hoffen, dass das Problem wieder in den Griff zu bekommen ist. Schade für diesen herrlichen Fleck Natur.
Grüße
Mutsel
33,1k Beiträge · seit 200609. Feb. 2016 · #29
Hi Mutsel,
Im Moment ist die Lage zu unübersichtlich bzw. übersichtlich schlecht.
weiß ich nicht. Ich bin z.B, regelmäßig im NWR Waterberg Camp, da es schon immer eines der besten war... und auch noch ist (Stand: Dezember 2015). Da war alles prima in Schuss (außer ich hatte den einzigen Bungalow, wo alles funktionierte), war sauber, Essen gut, Personal freundlich...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'844 Beiträge · seit 201109. Feb. 2016 · #30
Hallo,

so ganz kann ich das Bild Nr. 1 aus dem Artikel nicht deuten:
http://www.az.com.na/tourismus/nwr-rastlager-bleiben-der-kritik.429404
Ich sehe einen Naturstein, der Kalkablagerungen aufweist! 😗
Hm, wenn DAS das Problem in Namutoni ist, finde ich es gut, dass es keine größeren gibt!

Viele Grüße
Strelitzie
4'129 Beiträge · seit 200809. Feb. 2016 · #31
Pffff...

Nun,
was heißt das schon...
ein Herr R. aus B. mäkelt an den Zuständen seiner Unterkunft
Was wissen wir denn, über den Herrn R.?
Es gibt heutzutage tausende solcher „kritischer“ Urlauber, die es schick finden, überall alles penibelst zu bewerten (und zu "Foto-dokumentieren" 🤢 und sich darin zu gefallen, derlei Einträge im Netz oder in Leserbriefen zu formulieren – häufig nach dem schönen Motto: Möglichst wenig zahlen und hinterher möglichst viel meckern
Darüber gibt es mittlerweile Studien...
Das Beste sind dann noch diese klugen Besserwisser-Lösungen, - in diesem Fall die "persönliche Erkenntnis" einer Privatisierungsmöglichkeit... 😈

Sicher, klar könnte man alles privatisieren!
Mit den dementsprechenden Folgen im Preisgefüge!
- wir z.B.sind sehr dafür, dass dort bei NWR die Preise so bleiben, wie sie sind – denn nur so können die Namibier selbst weiterhin (und es kommen im Übrigen auch regelmäßig Schulklassen und Studenten dorthin!!) IHREN tollen Nationalpark genießen – internationale Hochpreis-Touristen zahlen sowieso fast alles, man muss dafür ganicht weit gucken (Botswana, Angola).

Man wird es schon sanieren... – ein wenig afrikanisch vielleicht – aber davon stirbt keiner...
...ein wenig mehr Gelassenheit täte gut. 😁


Gruß lilytrotter

Und ein Tipp noch, an Herrn R. aus B.
Es gibt überall erstklassige private Lodges, auch direkt um Etosha/Waterberg herum!
Einfach die richtige Entscheidung treffen (man kennt sich selbst doch gut... und seine Ansprüche!) und sich gleich bei der "richtigen" Lodge einbuchen, dann braucht man auch nicht meckern, hat natürlich auch ein MEHRFACHES bezahlt!!
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2016
291 Beiträge · seit 201409. Feb. 2016 · #32
Hallo Christian,

unsere Erfahrung mit dem NWR-Camp am Waterberg im Oktober 2015 waren leider absolut negativ.

Unserem Bungalow hätte eine Renovierung mal gutgetan, die Möbel waren alt und durchgesessen/durchgelegen, Beleuchtung teilweise mit Wackelkontakt, Ventilatoren (wenn sie denn gingen) mit nervenden Geräuschen, so dass wir diese Nachts ausmachen mußten. Und die sanitären Anlagen waren auch nicht so, dass wir uns dort wohlgefühlt hätten.

Hinzu kamen noch Horden von Tagesgästen (waren leider am WE dort), die ab Mittag den Pool in Beschlag genommen haben und alle anderen Gäste nach und nach durch ihr unmögliches Benehmen (urinieren an den Zaun, baden in normalen Klamotten, Bier am/im Pool, BBQ, laute Musik und Geschrei) vertrieben haben. Eine Beschwerde am zweiten Tag bei der Rezeption hat auch nicht wirklich weiter geholfen.

Und das Personal im Restaurant war auch nicht gerade motiviert, stand lieber in Gruppen zusammen und hat sich unterhalten, während am Buffet elementare Dinge wie z.B Gläser und Toastbrot fehlten. Diese bekam man (wenn überhaupt noch vorhanden) nur auf Nachfrage und nach längerem Warten.

Für uns war das Camp am Waterberg das letzte in einer Reihe von schlechten Erfahrungen mit NWR-Camps und deshalb werden wir bei unserer nächsten Namibia-Reise nur noch auf private Lodges/Gästefarmen zurückgreifen. Ist zwar etwas aufwändiger, da man außerhalb der Parks übernachten muß, aber das ist uns eine gute Unterkunft wert.

VG
Holger
199 Beiträge · seit 201509. Feb. 2016 · #33
Ich kann über das Waterberg Camp auch nichts wirklich schlechtes berichten (Stand Mai 2015). Unser Bungalow war zwar etwas lieblos eingerichtet (ein paar Bilder o.ä. hätten ihm ganz gut getan), aber ansonsten tiptop in Ordnung. Das Restaurant und der Service waren gut. Die Sache mit den Pavianen wussten wir vorher, daher hat es uns auch nicht gestört und die weiten, steilen Wege waren zwar lästig, aber machbar.
Nur am Pool wurde gerade gebaut, was uns aber nicht gestört hat.
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857 Beiträge · seit 201409. Feb. 2016 · #34
Hallo,
nochmal eine Lanze für den NWR: Ja, speziell für den Etosha ist er zu hochpreisig nach meiner Meinung, aber ich habe mich (zum Glück) nie ekeln müssen. Kleinigkeiten passen nicht, ja, aber sorry, Das ist AFRIKA.. gehört für mich dazu.. was andere erlebt haben, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Generell gibt es, auch bei den namibischen Gästen, natürlich die Tendenz sehr zu schimpfen, kann ich verstehen, mache ich in Deutschland auch z.B. mit der Bahn... ich als Tourist (wenn auch häufiger) geniesse im Etosha, und schaue über die Kleinigkeiten hinweg.. die Mitarbeiter sind zumindest zu mir freundlich..
Viele Grüße
Alex
33,1k Beiträge · seit 200610. Feb. 2016 · #35
Moin zusammen,

NWR hat relativ neu online ein "Wie hat es Ihnen gefallen"-Formular. Ob das ausfüllen was hilft, weiß ich nicht, schaden kann es aber nicht...
http://www.nwr.com.na/index.php/customer-service

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'060 Beiträge · seit 201310. Feb. 2016 · #37
Guten Morgen,

ich denke mal, die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich, je nach dem, welche Räume man erwischt hat oder wie das Personal drauf war, verallgemeinern kann man sicher nicht; auch wenn ich zweimal mit langem Abstand in Okaukuejo schlecht bedient wurde, ist dies zwar eine Kritik meinerseits, sagt aber nichts über die Zustände allgemein aus.

Allerdings stelle ich aus meiner Sicht fest: Okaukuejo und auch Waterberg (vor etlichen Jahren) erschienen mir schlechter geführt als die kleineren Restcamps/Lodges von NWR. Natürlich werden die stärker frequentierten auch stärker abgenutzt und sind somit öfter renovierungsbedürftig, und vielleicht reagiert das Personal in einer großen Lodge, wo die Touristen wegen ihrer Masse anonymer bleiben, anders als in einer kleinen Unterkunft, wo man - meiner Meinung nach - persönlicher empfangen und behandelt wird.

Onkoshi z. B. ist eine ganz andere Kategorie als Okaukuejo, dort merkten wir keinen Unterschied zu einer privat geführten Lodge. Service, Essen und Sauberkeit ließen nichts zu wünschen übrig. Aber auch das sind subjektive Momentaufnahmen. Wer kritisieren will, wird immer etwas finden, und wer den Maßstab zu hoch anlegt auch.

Man muss sich vorher klar machen und informieren, wo man logieren wird, dann kann man die Erwartungen darauf einstellen. Trotzdem gibt es in einigen Restcamps Kritikpunkte. Das beginnt oft beim Flair der Unterkünfte, denn man kann mit geringem Aufwand einen Raum wohnlich machen: mit ein paar Schoten, Gräsern, einem Foto an der Wand, ... andernfalls wirkt er wie ein beliebiges europäisches Hotelzimmer. Und auch Sauberkeit ist für mich eine unabdingbare Voraussetzung - egal ob auf dem Plumpsklo von Camp Aussicht (nicht NWR, ich weiß, aber hier als Beispiel für eine "primitive" Unterkunft, die sauber geführt ist) oder im Bad im Kolonialstil in Onkoshi. Das Äußere und Ambiente allein tun es auch nicht.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
2'346 Beiträge · seit 200610. Feb. 2016 · #38
Hallo,

wir haben im vergangenen Jahr zum 8. Mal die (verschiedensten) Restcamps in Etosha genutzt, natürlich auch noch zu Zeiten vor der großen Renovierung. Es hat immer Kritikpunkte, aber auch Zufriedenheit gegeben. Nie wären die Kritikpunkte Anlass gewesen, die Übernachtung IM Park in Frage zu stellen. Da hätten wir woanders auf jeden Fall schon Schlimmeres erlebt.

Die eigenen Erfahrungen sind natürlich fast immer Einzelfall bezogen. Und da kann man besonders Negatives, aber auch besonders Positives (selbst in Okaukuejo) erleben. Zwei Beispiele:

1.
2011, als wir mit unserem Sohn und unserer Schwiegertochter für drei Nächte in Okaukuejo waren. Am 2. Tag sprach uns der Serviceleiter beim Frühstück an, dass wir ja 3 Nächte gebucht hätten, dass dies nicht so häufig vorkommen und dass man uns aus diesem Grund einen besonders schönen Tisch zum Abendessen reservieren würde. Das war dann auch so und der Tisch war sogar - wenn auch mit bescheidenen Mitteln - sehr nett für uns dekoriert worden.

2.
2013 checkten wir in Okaukuejo ein. Dabei bat ich die Mitarbeiterin an der Rezeption, doch einmal kurz im System zu überprüfen, ob mit unserer nachfolgenden Buchung im Dolomite Camp alles in Ordnung sei. Das tat sie dann auch und fragte mich sogar, ob sie für uns im Dolomite Camp ein bestimmtes Chalet reservieren solle, da sie einen zentralen Zugriff auf die Camps habe. Diesen Service haben wir dann natürlich gerne in Anspruch genommen.

Das waren natürlich nur zwei Einzelfälle und wir haben in Etosha selbstverständlich auch schon Ärgerliches erlebt. Gezweifelt haben wir an den Etosha-Restcamps jedoch nie.

Viele Grüße
Armin
33,1k Beiträge · seit 200612. Feb. 2016 · #39
Moin zusammen,

aktuell zu diesem und dem Thread "NWR Geschäftsführerin wird suspendiert" (http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/288603-nwr-geschaeftsfuehrerin-wird-suspendiert)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

"Das namibische Umweltministerium MET hat schriftlich Stellung zu den vergangenen, in einigen Medien verbreiteten, Beschwerden über Einrichtungen im Etosha-Nationalpark bezogen. Romeo Muyunda, Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit stellte heraus, dass zunächst einmal das MET für die Infrastruktur im Park, Namibia Wildlife Resorts NWR hingegen für die Rastlager verantwortlich sei. Er wies die Behauptung, dass es im Nationalpark „nichts zu sehen gebe“ aufs entschiedenste zurück. Gleichzeitig versicherte Muyunda, dass die Infrastruktur der Camps und des Parks höchste Priorität genieße. Einige Probleme seien bereits angegangene worden, andere stünden ganz oben auf der Agenda. – Indessen teilte NWR mir, dass Geschäftsführerin Zelna Hengari, entgegen gestrigen Medienberichten, nicht vor einer Suspendierung stehe. Sie werde ihren Vertrag von fünf Jahren erfüllen." (Quelle: Hitradio Namibia)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
72 Beiträge · seit 201513. Feb. 2016 · #40
hallo an Alle,
wir sind das erste mal in Namibia ,
nach diversen privaten Camps von gut bis sehr gut ,
sind wir heute das erste mal im Etosha,campsite Halali.....
also da hat man keine Lust sich auf weitere Selbstversuche einzulassen,
absoluter Rennovierungsstau ,die gesamte Anlage ist durch,ungepflegt!!

allerdings ist das Wasserloch Spitze
somit relativiert sich das Problem,
so long
Rüdiger