Zustände Etosha

40 Antworten · 6'564 Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2016 von Logi
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Themenstarter16,9k Beiträge · seit 201202. Feb. 2016 · #1
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
33,1k Beiträge · seit 200602. Feb. 2016 · #2
Hi Logi,

das was NWR v.a. in Namutoni "abzieht" ist echt nicht feierlich. Man muss aber dazu sagen, dass die Geschehnisse dort von anderen Tageszeitungen vor etwa 2 Wochen schon berichtet wurden... seitdem hat NWR immerhin eien Pressemitteilung rausgegeben, dass alles bis Juli repariert/saniert sein soll; die Plattform (die auch in der AZ wieder abgebildet wurde) sei bereits saniert und zugänglich.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
663 Beiträge · seit 201502. Feb. 2016 · #3
Das ist leider ein Phänomen das es in vielen Ländern gibt. Einrichtungen in privater Hand werden oftmals besser im Schuß gehalten als solche in staatlicher Hand.

Wir sind vom Reisebüro auch schon bei der Buchung gewarnt worden, dass das Essen im Okaukuejo Camp das schlechteste von allen Lodges sein wird, und das war dann leider auch so.
1'125 Beiträge · seit 200602. Feb. 2016 · #4
Hallo miteinander,
ob nun das eine funktioniert oder nicht, ist vielleicht nicht ausschlaggebend. Wer erwartet schon Perfektion? Nein, was ich in höchstem Grade ärgerlich finde, ist die Arbeitsmentalität vieler Staatsangestellten. Ich kenne das von SA, aber in Namibia dürfte es ähnlich sein. Seht Euch die Post in manchen Städten an. Schlangen von 20 Kunden drängen sich vor den Schaltern, Postmadams plauschen gemütlich miteinander - und niemand fühlt sich bemüßigt, seinen Dienst zu tun. Warum auch? Es sind Versorgungsstellen, keine Dienstleistungsstellen. Das ist bei privaten Arbeitgebern anders! Und da hilft es auch nichts, wenn die NWR um mehr Zeit bittet (lt. AZ), das ist ein grundlegendes Problem, das auf anderer Ebene gelöst werden muss. Da hilft nur der eiserne Besen. Den möchte ich manchmal kehren ....
Rabiate Grüße
Rodrigo
Omnia vincit amor
1'523 Beiträge · seit 201102. Feb. 2016 · #5
jep.......und die Immigrations- "Damen" kann man auch noch gleich dazunehmen........... 😈 😈 😈


BMW
142 Beiträge · seit 201602. Feb. 2016 · #6
Rodrigo schrieb:Hallo miteinander,
ob nun das eine funktioniert oder nicht, ist vielleicht nicht ausschlaggebend. Wer erwartet schon Perfektion? Nein, was ich in höchstem Grade ärgerlich finde, ist die Arbeitsmentalität vieler Staatsangestellten. Ich kenne das von SA, aber in Namibia dürfte es ähnlich sein. Seht Euch die Post in manchen Städten an. Schlangen von 20 Kunden drängen sich vor den Schaltern, Postmadams plauschen gemütlich miteinander - und niemand fühlt sich bemüßigt, seinen Dienst zu tun. Warum auch? Es sind Versorgungsstellen, keine Dienstleistungsstellen. Das ist bei privaten Arbeitgebern anders! Und da hilft es auch nichts, wenn die NWR um mehr Zeit bittet (lt. AZ), das ist ein grundlegendes Problem, das auf anderer Ebene gelöst werden muss. Da hilft nur der eiserne Besen. Den möchte ich manchmal kehren ....
Rabiate Grüße
Rodrigo
Das ist in Deutschland nicht soviel anders. Ich habe erst vor wenigen Tagen im Postamt in einer Schlange mit einem knappen Dutzend Leidensgefährten gestanden: ein Schalter geöffnet, im Hintergrund zwei Angestellte in angeregtem Gespräch, das deutlich hörbar nichts mit den Belangen der Post zu tun hatte.
Vor der Beantragung meines neuen Reisepasses wurde ich im "Bürgerbüro" der Stadtverwaltung zurück vor die Tür gebeten mit Hinweis auf ein Telefonat, das die Dame noch zu Ende führen wolle. Durch die Tür war deutlich der private Charakter des Telefonats erkennbar.
Als der Vater meines Enkels beim Klassenlehrer meines Enkels um ein Gespräch bat, wurde er auf die turnusgemäßen Elternsprechtage verwiesen.
Weitere Beispiele gefällig? Ich könnte hier weiterschreiben bis das Internet voll ist.
Ergo: Das ist längst nicht nur in Afrika so, sondern auch in good old Germany.

VG Haio
391 Beiträge · seit 201502. Feb. 2016 · #7
Solche Zustände wie beschrieben habe ich in Südafrika bisher noch nirgendwo entdeckt, im Gegenteil. Dort hatte ich bisher fast immer den Eindruck, dass man sich Mühe gibt. Klar, unmotivierte Mitarbeiter gibt es überall - auch in Europa, schon zuhauf in allen möglichen Ländern und Städten erlebt.
Aber grundsätzlich ist die "Maintenance" in den SA-Parks auf einem vergleichsweise sehr vorbildlichen Level. Vermutlich hat man halt einfach auch gemerkt, dass die (private) Konkurrenz sehr aktiv ist und die Alternativen gross.
In Namibia sind diese rar (zumindest was Game Reserves angeht).

Sehr schade zu hören. Sowas zu ändern ist nicht leicht und fängt idR. ganz oben an. Von heute auf morgen wird es ausserdem auch nicht möglich sein.
557 Beiträge · seit 200902. Feb. 2016 · #8
Hallo und guten Tag,

ich war in der Zeit von 1993 bis 2008 bei 6maligen Namibiabesuchen immer um die 10 Tage begeisterter Etoschafahrer. Nach Kenntnisnahme der negativen Artikel in der heutigen AZ bin ich doch arg enttäuscht, wohin die Dienstleistungsstrukturen abgedriftet sind.

Mich würde interessieren, ob FoMi, die in den letzten Monaten dort waren, diese negativen Beurteilungen bestätigen können. Hinweise auf ebenfalls irgendwo gemachte schlechte Erfahrungen sind in diesem Zusammenhang nicht relevant.

Nach meinem letzten Besuch im Jahr 2008 habe ich ebenfalls erhebliche Unzulänglichkeiten festgestellt und mir die Mühe gemacht, das entsprechende Ministerium zu informieren.

Gerne möchte ich Namibia und Etoscha noch einmal besuchen.


Freundliche Grüße

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
376 Beiträge · seit 201402. Feb. 2016 · #9
Wir waren 2013 in allen drei Camps für eine Nacht. Die Chalets waren bis auf Kleinigkeiten alle o.K. Die Motivation der Angestellten lässt in sämtlichen Bereichen Restaurant, Reception usw. zu wünschen übrig. Das Essen war essbar mehr aber nicht. Der Knaller waren die Toilettenspülungen. In allen drei Camps stand ein Hinweis, safe water und in allen drei waren die Spülungen kaputt und das Wasser lief einfach durch - ohne Worte-. Der Höhepunkt war für mich wie mehrere Arbeiter am Eingang zum Restaurant eine kleine Mauer mauern wollten. In der Mittagshitze standen, sie da und schwitzten vor sich hin. Keine 50 Meter weiter im Restaurant standen geschätzt 50 Sonnenschirme unbenutzt rum, die man sich nur hätte nehmen müssen. Neben dem körperlichen Wohlbefinden hätte es auch der Arbeitsqualität geholfen.

Mein Eindruck ist, das alle genau wissen, das das Geld so oder so kommt und Ihnen nichts passieren kann. Das ist im Grunde nicht schlimm, wenn am keine Konkurrenz hat und der Kunde zu einem kommen muss. Scheinbar sieht man das so.

Letztes Jahr waren wir im Krüger, Mapungubwe und Marakele NP in Südafrika. Es war bei weitem nicht alles perfekt, aber man hatte oft das Gefühl, das man versucht das beste zu geben. Im Restaurant war das Essen nix besonderes (Mugg & Bean) aber durchaus o.K. und der Service stimmte. Man wurde beim auschecken öfter mal gefragt ob alles in Ordnung war.
Im Marakele waren die Ranger und Angestellten besonders freundlich und wünschten uns alles Gute für unsere Reise und bedankten sich für den Besuch.

Für mich liegen die Sanparks weit vor NWR. NWR ist nur bei den Preisen vorne.

Grüsse Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013- - die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014- - Kloppo und die Klepperkischd 2015- - How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016- - Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
1'115 Beiträge · seit 201002. Feb. 2016 · #10
Nachdem ich die AZ Berichte gelesen hatte, machte ich einen kurzen Besuch bei Tripadvisor.

Was mich erstaunt: Die Beurteilungen sind im Mittelfeld - was normalerweise schlecht heisst - aber dennoch wenige unter Mangelhaft und Ungenügend.

Ein kurzer Quervergleich mit dem Kruger NP - ähnliche Bewertungsverhältnisse wie für Etosha.

Ist es im Etosha nun wirklich ungenügend oder wurde da übertrieben?

Gruss Rajang
4'451 Beiträge · seit 200802. Feb. 2016 · #11
Rajang schrieb:Nachdem ich die AZ Berichte gelesen hatte, machte ich einen kurzen Besuch bei Tripadvisor.

Was mich erstaunt: Die Beurteilungen sind im Mittelfeld - was normalerweise schlecht heisst - aber dennoch wenige unter Mangelhaft und Ungenügend.

Ein kurzer Quervergleich mit dem Kruger NP - ähnliche Bewertungsverhältnisse wie für Etosha.

Ist es im Etosha nun wirklich ungenügend oder wurde da übertrieben?

Gruss Rajang
Hallo,

Bei uns ist es zwar schon einige Zeit her, das wir in Etosha waren, dennoch wurde damals ja auch schon über das Essen gemeckert. Wir haben da vielleicht weniger Ansprüche und vorallem wenn man sich freundlich verhalten hat, dann war das Essen, weil es ja im Okaukuejo vom Koch vor einem zubereitet wurde in Ordnung.
Wenn am Buffet was fehlte , wurde es auf unsere Bitte ergänzt.
Schade wenn es sich dann nun doch so zum Negative geändert haben sollte.

Liebe Grüße

Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
2'060 Beiträge · seit 201302. Feb. 2016 · #12
Guten Abend,

2008 bei unserem ersten Aufenthalt im Etosha (nur Okaukuejo) fanden wir zwar, dass es nicht so toll war wie in mancher Lodge vorher oder nachher, aber es war ok. Nur der Service war schon damals mangelhaft.

2015 empfanden wir vor allem die eingezäunten Toilettenplätze als unzumutbar: vermüllt, nicht geputzt, kein Wasser, ...

In Okaukuejo hatten wir ein Waterhole Chalet gebucht, das war offensichtlich mehrfach vergeben worden, so mussten wir in eines der Reihenhäuser. Dort war es nicht sehr sauber. Das Essen war genießbar - mehr aber auch nicht, der Service mäßig, Schakale strichen durchs Gelände und über die Terrasse des Restaurants.

In Halali machten wir nur kurz Rast, dort warf eben ein Honigdachs alle Mülltonnen um. Dies war ja possierlich anzusehen, aber es machte sich niemand die Mühe, sie wieder aufzustellen. Vielleicht sollte man sie in einen gemauerten Raum stellen, wo sie nicht umfallen können.

Namutoni erschien uns schmuddelig, der Lunch war nicht besonders, der Service ebenfalls nicht.

Nur von Dolomite kann ich nichts Schlechtes sagen. Die Zelte waren sauber, der Shuttledienst funktionierte, das Essen war ausgezeichnet, das Personal sehr freundlich.

Die Pads wiesen teilweise arges Wellblech auf, im Osten des Parks waren größere Baumaßnahmen im Gange, zumindest standen eine Menge Maschinen und LKWs herum; dass tatsächlich gearbeitet wurde, konnten wir nicht feststellen.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
857 Beiträge · seit 201402. Feb. 2016 · #13
Hallo,
ich war mehrmals in Etosha die letzten 4 Jahre, insgesamt finde ich es nicht so schlecht wie oft dargestellt.

- generell sind die Zimmer der Reihenhäuser bei mir sauber gewesen, nicht perfekt, aber ok.
- an der Rezeption und im Restaurant freundliche Mitarbeiter (manchmal kommt es vielleicht (!) auch auf die Ansprache an), Ausnahme: Okaukuejo, dort im Restaurant esse ich nie wieder: Unfreundlich, schlechter Service, patzig.
- Essen: Fand ich gut bis sehr gut (es gab aber oft Buffet), Fleisch gab es gutes und wie auf Wunsch gegrillt. Ausnahme: Okaukuejo, schlechtes Schwein (!, kein Wild, kein Rind), bei 4 Portionen 4 schlecht, sehr schlechte Beilagen.
- Insgesamt finde ich die NWR Camps hochpreisig, die privaten bieten mehr, dafür bin ich im Park, und ich unterstütze direkter "den Staat". Ich bin gerne in den Camps, v.a. in den Zimmern, die ich sehr schön finde (Okaukuejo auch).

- sanitäre Anlagen außerhalb: Sind in Etosha eine Zumutung, hier hat mich der Vergleich zu KTP umgehauen: Schön, durchdacht, gepflegt, sauber, Wasserklosett!

Generell ist Wartung im südlichen Afrika leider nicht die Top-Prio, und viele Jobs sind Versorgerjobs.. wenn man sich das Gehalt ansieht, versteht man aber auch manchmal warum die Motivation nicht ausufert. Bisher hatte ich bei direkter Kommunikation nie Probleme, mag aber Zufall sein..
Gruß
Alex

PS: Der Vergleich mit den Privaten mag auch etwas hinken, diese sind oft kleiner, die Camps können sehr große Gruppen Menschen aufnehmen.. aber ja, mehr Liebe und Detail wäre schön beim NWR
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2016
33,1k Beiträge · seit 200602. Feb. 2016 · #14
Hi zusammen,

nur nochmal ein Hinweis, da hier einiges durcheinander geworfen wird:

Namibia Wildlife Resorts (NWR) ist ein Unterkunftsbetreiber und betreibt alle 6 Unterkünfte in Etosha. Weder hat das Ministerium damit etwas zu tun, noch hat NWR irgendwas mit den Toiletteneinrichtungen im Park selber zu tun. Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge (NWR stellt ja auch keine Permits aus, was auch immer wieder gerne "verwechselt" wird).

Für mich persönlich gibt es schon seit Jahren viele Gründe nicht mehr im Park zu nächtigen und deshalb habe ich es in den letzten 10 Jahren (mit einer Nacht Ausnahme "Dolomite" zur Eröffnung) auch so gehalten. Deutlich bessere Alternativen außerhalb gibt es zur Genüge. Selbst mit Namibier-Preisen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis bei NWR schlichtweg in vielen Unterkünften (den meisten) nicht. Vor allem gibt es kein konstantes Servicemuster... mal Top, meist flop. NWR, und das ist ein Problem "ganz oben", hat für alle Unterkünfte im Land einen (1) Maintenance Manager, der in Windhoek sitzt. Das sagt schon alles... Selbst wenn dieser besonder engagiert ist (was ich sogar glauben mag) kann er das nicht leisten... es scheitert an der Reparatur einer Toilettenspülung und sogar dem Auswechseln einer Glühbirne.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2 Beiträge · seit 201602. Feb. 2016 · #15
Hallo zusammen,
Wir waren noch nicht in Namibia und möchten im März in den Etoshapark. Nach den Berichten in der AZ denken wir über Alternativen nach. Würdet ihr in den Park fahren und jeden Tag zum Übernachten wieder raus fahren?
Lohnt sich der Park überhaupt noch oder kann man außerhalb die Tiere genauso gut beobachten?
Vielen Dank für eure Tipps
Achim
857 Beiträge · seit 201402. Feb. 2016 · #16
Hallo Achim,

ich würde auf jeden Fall (und werde es auch 😉 im März) IM Park übernachten, schon allein wegen der Wasserlöcher bei Nacht. SO schlimm ist es auch nicht. Okaukuejo umgehe ich, und übernachte in Onguma, würde ich in die Zimmer gehen, würde ich aber auch Okaukuejo wählen.
Halali ist das ruhigste der Camps (relativ unbeliebt), aber hat ein sehr schönes Wasserloch mit dem erhöhten Sitz.. Okaukuejo ist ein belebtes Wasserloch (Touris und Tiere), aber würde ich auch ungern missen.
Generell gilt in Afrika oft: Nicht das perfekte erwarten, freu Dich über das Schöne, übersieh das Unperfekte (soweit möglich), ich habe JEDEN Urlaub genossen in Namibia, auch oft in NWR-Camps, die oft sehr schlecht bewertet werden.. 😉
Viele Grüße
Alex

@Christian: Dass die Toiletten nicht NWR sind, wusste ich nicht, erklärt aber auch einiges..
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2016
2 Beiträge · seit 201602. Feb. 2016 · #17
Hallo Alex,
Weshalb onguma? Ist das besser? Weshalb würdest du die Zimmer wählen? Sind die Campsites nicht zu empfehlen?
Danke für deine Tipps!
Viele Grüße
Achim
663 Beiträge · seit 201502. Feb. 2016 · #18
Ich würde die Camps im Etosha auch nicht unbedingt meiden. Einfach weil es praktischer ist, man früher im Park ist und länger drinnen bleiben kann. Andererseits ist eben vielleicht auch genau dass das Problem: Die Leute nehmen es halt zähneknirschend hin weil es im Park keine Alternativen neben den NWR Camps gibt, die Hütte ist ständig voll, warum soll man dann irgendwas hinterfragen?
857 Beiträge · seit 201402. Feb. 2016 · #19
Hallo Achim,

ich fand die Zimmer bisher immer angenehm, teilweise auch, weil ich in der Regenzeit unterwegs war. Namutoni top eingerichtet, Halali und Okaukuejo die günstigen Zimmer ok bis gut.
Camping gefällt mir persönlich in Etosha nicht so, werde ich jetzt im März aber machen. Onguma, weil ich es mal ausprobieren will, es gute Kritiken hat, es wohl schöner ist, günstiger, und ich die Parkgebühr spare für die Nacht. Extra rausfahren würd ich wohl nicht..
Dazu mag ich das Wasserloch in Namutoni nicht so..
Gruß
Alex
95 Beiträge · seit 201302. Feb. 2016 · #20
Hallo, wir waren vor 2 Wochen 1 Nacht in Namutoni und 2 Nächte in Okaukujewo. In Namutoni hatten wir ein normales Zimmer. Eswar sauber und nett eingerichtet. Abendessen konnte man wählen zwischen Rind und Oryx. Hab Oryx gegessen und es hat geschmeckt. In Okaukujewo hatten wir ein Premier Waterhole Chalet. Das war ganz toll und auch sauber. Am Abend kamen 8 Nashörner und blieben 4 Stunden an der Wasserstelle. Morgens brüllte ein Löwe und wir haben ihn auch gesehen. Abendessen gibt es in Okaukujewo Büffet. Das Essen ist nicht überwältigend, aber auch nicht schlecht. Die Angestellten waren überall total freundlich und haben uns immer einen schönen Tag gewünscht. Ich finde es super im Park zu nächtigen, schon allein wegen dem Wasserloch in Okaukujewo. Das einzig störende war ein Bus mit chinesischen Touristen auf der Campsite. Die haben den ganzen Abend gesungen und gegrölt, was am Wasserloch sehr störend war. Haben sich nicht für das Wasserloch und die Tiere interessiert (vielleicht auch besser wenn sie die Nashörner nicht gesehen haben).
Uns hat es gut gefallen.
Übrigens die schlechteste Erfahrung hab ich bei uns in Bayern im Kloster Weltenburg im Biergarten gemacht. So eine grantige Bedienung hab ich noch nie erlebt.
Gruß, Sonja
Liebe Grüsse, Sonja
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2016