fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201618. Jan. 2016 · #1Hallo,
ich habe mich in den letzten Tagen umfassend durch dieses Forum gewühlt und viele für mich relevante Informationen gefunden, hätte aber gerne noch ein oder zwei Meinungen von erfahrenen Namibiareisenden.
Das Problem: wir wollen zu zweit (27/29J.) Ende September/Anfang Oktober für 3 Wochen Hochzeitsreise machen. Hierbei können wir uns aber partout nicht zwischen Namibia und einem (vollkommen anderen und null vergleichbaren) Ziel entscheiden. Wir haben daher in Bezug auf Namibia einige Fragen, deren Beantwortung uns möglicherweise bei der Entscheidungsfindung stark unterstützten könnte.
Wir würden in Namibia gerne zelten, da wir gerne draußen sind, es uns passender erscheint und zudem möglicherweise günstiger sein dürfte, uns aber (ist ja schließlich Hochzeitsreise) auch ein paar Nächte Luxus gönnen. Wir wollen in Namibia auf jeden Fall die Namib und wilde Tiere sehen. Unsere "Afrika"-Erfahrung beschränkt sich auf eine selbst organisierte Reise in Ägypten, wir waren aber auch schon in anderen Schwellenländern auf eigene Faust unterwegs.
Was aus unsere Sicht für Namibia spricht: kein Massentourismus, Landschaft, Tiere, "Abenteuer", ..
Offene Fragen sind hingegen:
a) Kann man Campingausrüstung (Kocher, Tisch etc.) vor Ort leihen? Wir wissen nicht, ob wir ein voll ausgerüstetes Fahrzeug mit Dachzelt wirklich brauchen, ggf. wäre die Miete eines kleineren Fahrzeugs + Miete für Campingausrüstung um einiges günstiger, vor allem da wir diesbezüglich hier gut ausgerüstet sind. Mit welcher finanziellen Größenordnung müsste ich durchschnittlich bei normalen Gästehäusern rechnen?
b) Ich habe in den letzten Tagen immer wieder vergeblich versucht, über die NWR Seite Camping o. Lodgeplätze in Etosha und Sossusvlei zu finden. Mal angenommen, die Seite zeigt tatsächlich korrekt den aktuellen Belegungsstand an: für wie realistisch haltet ihr es, dass wir dennoch einige Nächte in Ethosha und im Sossousvlei (dort auch gerne die Dune Lodge) bekommen bis Ende September?
c) Ich habe einige Bilder aus Etosha gesehen, da kam es mir (insbesondere bei den Wasserlöchern der Camps) schon etwas arg wie in einem Zoo vor - ist dieser Eindruck berechtigt? Gibt es andere Parks in Namibia, die wir statt Etosha besuchen könnten? Ggf. auch mit mehr "Wildnisfeeling"? Botswana haben wir auch überlegt, erscheint uns aber zu teuer u. zu weit, wenn wir die Namib auch sehen wollen. Wichtig sind uns vor allem Elefanten, Zebras und Giraffen (gibt es die egtl. auch außerhalb der Parks?)
d) Wir würden gerne die Wüste "intensiv" erleben, d.h. z.B. möglichst einsam irgendwo campieren (dass das im Sossousvlei nicht geht ist mir klar). Gibt es Campingplätze mit "Wüstenfeeling" die sinnvoll erreichbar sind? Gibt es außer im Sossousvlei noch an anderen Stellen Sandmeer, wo man halbwegs sinnvoll hinkommt?
Mag sein, dass manche dieser Fragen wie Nebensächlichkeiten daher kommen, sie könnten uns aber wirklich bei der Entscheidung helfen. Was uns hauptsächlich abhält, sind die im Vergleich mit unserem alternativen Ziel hohen Kosten (nicht dass es nicht finanzierbar wäre, es ist eher die Frage, ob und wofür wir wieviel Geld ausgeben) sowie die o.g. offenen Fragen. Ich habe ein wenig Sorge, dass es eine "jetzt oder nie" Entscheidung ist - weshalb wir aber natürlich vermeiden möchten, aufgrund falscher Vorstellungen und Annahmen nach Namibia zu fahren, obwohl es uns wonanders möglicherweise besser gefallen hätte oder nicht nach Namibia zu fahren, obwohl unsere Sorgen unbegründet waren.
Vielen Dank schon einmal,
fidel
Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201518. Jan. 2016 · #2c) Ich habe einige Bilder aus Etosha gesehen, da kam es mir (insbesondere bei den Wasserlöchern der Camps) schon etwas arg wie in einem Zoo vor - ist dieser Eindruck berechtigt?
Definitiv nicht. Klar, bei den beleuchteten Wasserlöchern in den NWR Camps sind Stachelzäune zwischen Euch in den Tieren - aber ganz ohne wäre auch ein seltsames Gefühl, wenn auf der anderen Seite alle möglichen Raubtiere sind, oder? Und setzt das mit den beleuchten Wasserlöchern nicht mit dem Etosha Park gleich. Der Etosha ist so groß wie Hessen! Das ist alles andere als ein Zoo, und wenn Ihr dort eine Weile im Auto unterwegs seid werdet Ihr es auch merken. Klar sammeln sich dann mehr Tiere um die Wasserlöcher, aber das liegt in der Natur der Sache.
Gibt es andere Parks in Namibia, die wir statt Etosha besuchen könnten? Ggf. auch mit mehr "Wildnisfeeling"? Botswana haben wir auch überlegt, erscheint uns aber zu teuer u. zu weit, wenn wir die Namib auch sehen wollen. Wichtig sind uns vor allem Elefanten, Zebras und Giraffen (gibt es die egtl. auch außerhalb der Parks?)
Zebras und Giraffen gibt es auch auf den Arealen einiger Lodges. Kalahari Red Dunes hat z. B. vier Giraffen und Zebras, Ameib hat Giraffen, ... Auf freier Wildbahn möchte ich es nicht ausschließen, aber ist doch sehr unwahrscheinlich. Zumal z. B. ein Elefant wegen des Elfenbeins in ungeschütztem Gebiet wohl nicht lange überleben würde, leider.
Als großes Gebiet mit Wildtieren ist noch der Caprivi Streifen zu nennen, es gibt private Reservate wie Erindi oder (für Wildkatzen) Okonijima, ... . Aber was Giraffen und Elefanten in freier Wildbahn angeht dürfte Etosha die Nummer 1 sein.
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201418. Jan. 2016 · #3Hallo,
von mir "pro" 😉
Campingausrüstung: Oft kann man das, auch hier im Forum mal suchen, da gibt es schon gepostete Adressen. Ich würde einen Dachcamper und ein 4x4 mit Zelt für daneben mal preislich vergleichen.. Lodgeunterkünfte könnt ihr dann "einstreuen".
Ende September könnte evtl. noch gehen. Frage sonst Dienstleister wie Bwana oder hier im Forum vertretene Kollegen an, die machen das relativ günstig. Und liefern Alternativen. Diese wären ebenso Campsites wie Onguma etc. an den Eingängen des Etosha.
c) Etosha: Nein, einfach Wildbetrieb bei wenig Wasser im Busch. So siehts nunmal aus..
Alle Antilopen, Giraffen, Zebras, gibt es mit Glück gratis an den Strassenrändern.. also auf vielen Farmen (abnehmend in dieser Reihenfolge; Zebras kommen "wild" vor, ein paar Giraffen haben viele Farmen, und die sind gut sichtbar). Elefanten eher in den Nationalparks und auf einigen Lodges (Erinidi hat viele und riesige aus dem Khaudom geholt).
d) Wüste ist relativ: Sand, Stein, Gebirge? Speziell die Vornamib (speziell Namib-Naukluft Park) sollte da was für euch haben (Blutkuppe, etc.). Suche nach obigem Stichwort.
Dünen gibts auch in der Anfahrt auf Lüderitz, aber dort ist Sperrgebiet..
Gruß
Alex
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200718. Jan. 2016 · #4Hi,
fidel schrieb:
Wir würden in Namibia gerne zelten, da wir gerne draußen sind, es uns passender erscheint und zudem möglicherweise günstiger sein dürfte, uns aber (ist ja schließlich Hochzeitsreise) auch ein paar Nächte Luxus gönnen.
Gute Idee! Nichts geht über einen namibianischen Sternenhimmel in the middle of nowhere 😉.
fidel schrieb:Wir wollen in Namibia auf jeden Fall die Namib und wilde Tiere sehen. Unsere "Afrika"-Erfahrung beschränkt sich auf eine selbst organisierte Reise in Ägypten, wir waren aber auch schon in anderen Schwellenländern auf eigene Faust unterwegs.
Wie schaut's mit euren 4x4 Kenntnissen aus?
fidel schrieb:
a) Kann man Campingausrüstung (Kocher, Tisch etc.) vor Ort leihen? Wir wissen nicht, ob wir ein voll ausgerüstetes Fahrzeug mit Dachzelt wirklich brauchen, ggf. wäre die Miete eines kleineren Fahrzeugs + Miete für Campingausrüstung um einiges günstiger, vor allem da wir diesbezüglich hier gut ausgerüstet sind. Mit welcher finanziellen Größenordnung müsste ich durchschnittlich bei normalen Gästehäusern rechnen?
Ich persönlich würde zu einem ausgerüsteten Fahrzeug raten. Alles andere ist eher Stückwerk. Vor allem, wenn du einen Kühlschrank brauchst (und den brauchst du, wenn du campen möchtest), kommst du ohnehin praktisch nicht an einem ausgerüsteten Fahrzeug vorbei.
Bezüglich der Kosten für Gästehäuser gibt's extreme "Spannen", daher ist es kaum möglich, hier einen sinnvollen "Durchschnittspreis" zu nennen. Da müsstet ihr überlegen, wo ihr "feste" Unterkünfte haben möchtet und dann suchen.
fidel schrieb:
b) Ich habe in den letzten Tagen immer wieder vergeblich versucht, über die NWR Seite Camping o. Lodgeplätze in Etosha und Sossusvlei zu finden. Mal angenommen, die Seite zeigt tatsächlich korrekt den aktuellen Belegungsstand an: für wie realistisch haltet ihr es, dass wir dennoch einige Nächte in Ethosha und im Sossousvlei (dort auch gerne die Dune Lodge) bekommen bis Ende September?
Ich würde hier einen der hier gelisteten Anbieter kontaktieren. September/Oktober ist durchaus Hauptsaison, da kann's schon schwer (wenngleich nicht "unmöglich") sein, etwas zu bekommen.
fidel schrieb:
c) Ich habe einige Bilder aus Etosha gesehen, da kam es mir (insbesondere bei den Wasserlöchern der Camps) schon etwas arg wie in einem Zoo vor - ist dieser Eindruck berechtigt?
September/Oktober geht's an den Wasserlöchern ziemlich zu, ja. Und das auf beiden Seiten des Zauns. Allerdings gibt sich das dann auch, wenn man tagsüber unterwegs ist.
fidel schrieb:
Gibt es andere Parks in Namibia, die wir statt Etosha besuchen könnten? Ggf. auch mit mehr "Wildnisfeeling"?
Es gibt einige Parks, allerdings keine, in denen die Dichte an Tieren so groß ist.
Es gibt auch einige Konzessionsgebiete, die man befahren kann, hier greift aber wieder meine vorhin gestellte Frage nach euren 4x4 Kenntnissen.
fidel schrieb:
Botswana haben wir auch überlegt, erscheint uns aber zu teuer u. zu weit, wenn wir die Namib auch sehen wollen. Wichtig sind uns vor allem Elefanten, Zebras und Giraffen (gibt es die egtl. auch außerhalb der Parks?)
Ja, gibt es auch ausserhalb des Parks. Elefanten selten, die laufen im Normalfall nicht neben den Gravelroads herum. Aber Zebras, Strausse oder Giraffen kann man auch direkt neben der Straße finden.
fidel schrieb:
d) Wir würden gerne die Wüste "intensiv" erleben, d.h. z.B. möglichst einsam irgendwo campieren (dass das im Sossousvlei nicht geht ist mir klar). Gibt es Campingplätze mit "Wüstenfeeling" die sinnvoll erreichbar sind? Gibt es außer im Sossousvlei noch an anderen Stellen Sandmeer, wo man halbwegs sinnvoll hinkommt?
Wüste heisst in Namibia nicht zwangsläufig "Sandmeer". Es gibt auch viel Steinwüste beispielsweise.
In der Sandwüste wirst du dir schwer tun, weil dort alles Naturschutzgebiet ist.
fidel schrieb:
Mag sein, dass manche dieser Fragen wie Nebensächlichkeiten daher kommen, sie könnten uns aber wirklich bei der Entscheidung helfen. Was uns hauptsächlich abhält, sind die im Vergleich mit unserem alternativen Ziel hohen Kosten (nicht dass es nicht finanzierbar wäre, es ist eher die Frage, ob und wofür wir wieviel Geld ausgeben) sowie die o.g. offenen Fragen. Ich habe ein wenig Sorge, dass es eine "jetzt oder nie" Entscheidung ist - weshalb wir aber natürlich vermeiden möchten, aufgrund falscher Vorstellungen und Annahmen nach Namibia zu fahren, obwohl es uns wonanders möglicherweise besser gefallen hätte oder nicht nach Namibia zu fahren, obwohl unsere Sorgen unbegründet waren.
Namibia ist toll. Ich kann's euch nur empfehlen. Nachdem du nicht schreibst, was zur Alternative steht, kann man halt auch nur schwer vergleichen...
Und wenn ihr euch die eine oder andere Lodge "leisten" wollt (ist ja schließlich Hochzeitsreise!) dann gibt's da ganz tolle einsame Fleckchen. Nachdem ich aber bis dato immer mit Zelt unterwegs war, gibt's da sicherlich beruferene Auskunftgeber.
lg
Wolfgang
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2016 · #5Hallo Fidel,
willkommen im Forum.
a) Kann man Campingausrüstung (Kocher, Tisch etc.) vor Ort leihen? Wir wissen nicht, ob wir ein voll ausgerüstetes Fahrzeug mit Dachzelt wirklich brauchen, ggf. wäre die Miete eines kleineren Fahrzeugs + Miete für Campingausrüstung um einiges günstiger, vor allem da wir diesbezüglich hier gut ausgerüstet sind. Mit welcher finanziellen Größenordnung müsste ich durchschnittlich bei normalen Gästehäusern rechnen?
Ja, aber die Regel beim Campen ist ein vollausgestattetes Mietfahrzeug zu nehmen, d.h. mit Dachzelt, Kühlschrank und allem drum und dran. Du kannst aber auch einen PKW mieten (natürlich deutlich günstiger) und dann den Rest dazu (z.B. bei
http://www.natron.net/tour/camping/hiree.html)
b) Ich habe in den letzten Tagen immer wieder vergeblich versucht, über die NWR Seite Camping o. Lodgeplätze in Etosha und Sossusvlei zu finden. Mal angenommen, die Seite zeigt tatsächlich korrekt den aktuellen Belegungsstand an: für wie realistisch haltet ihr es, dass wir dennoch einige Nächte in Ethosha und im Sossousvlei (dort auch gerne die Dune Lodge) bekommen bis Ende September?
mit Glück kurzfristig, da die großen Veranstalter die Kontingente 30 Tage vorher freigeben müssen. Aber auch außerhalb Etoshas und dann eben Tagesfahrten rein sind ja kein Problem.
c) Ich habe einige Bilder aus Etosha gesehen, da kam es mir (insbesondere bei den Wasserlöchern der Camps) schon etwas arg wie in einem Zoo vor - ist dieser Eindruck berechtigt? Gibt es andere Parks in Namibia, die wir statt Etosha besuchen könnten? Ggf. auch mit mehr "Wildnisfeeling"? Botswana haben wir auch überlegt, erscheint uns aber zu teuer u. zu weit, wenn wir die Namib auch sehen wollen. Wichtig sind uns vor allem Elefanten, Zebras und Giraffen (gibt es die egtl. auch außerhalb der Parks?)
Etosha ist sicher as tierische Highlight in Namibia. "Zooartig" wird es vielleicht in Okaukuejo beim beleuchteten Wasserloch, ansonsten aber meinem Empfinden nach nicht. Es ist aber aufgrund der gruten Infrastruktur was das "Wildness-Feeling" angeht, sicher nicht mit z.B. Moremi zu vergleichen. Elefanten und Löwen sieht man auch z.B. im Kaokoveld oder eben auf zahlreichen privaten Farmen/Schutzgebieten bzw. natürlich im hohen Nordosten.
d) Wir würden gerne die Wüste "intensiv" erleben, d.h. z.B. möglichst einsam irgendwo campieren (dass das im Sossousvlei nicht geht ist mir klar). Gibt es Campingplätze mit "Wüstenfeeling" die sinnvoll erreichbar sind? Gibt es außer im Sossousvlei noch an anderen Stellen Sandmeer, wo man halbwegs sinnvoll hinkommt?
Ja, z.B. Family HideOut im Namib Rand (aber da können Dir die Camper eher weiterhelfen)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hobi303 Beiträge · seit 201318. Jan. 2016 · #6Hallo,
denke das meiste ist gesagt - Namibia ist einfach super 🤩
Bezüglich Camping
Kann mich da nur Christian anschließen - würde ein komplett ausgestattetes Auto empfehlen. Wenn Du direkt bei einem der zahlreichen tollen, lokalen Anbieter buchst, ist der Preis beim aktuellen Wechselkurs auch wirklich interessant. Und in einem Hilux rumzugurken erhöht für mich einfach den Spassfaktor (auch wenn es auf einer klassischen Tour nicht wirklich notwendig ist). Beim Game-Viewing ist die erhöhte Position definitiv von Vorteil.
Aber Du kannst natürlich sicher auch einzeln die Campingausrüstung mieten.
Bezüglich Etosha und Zoo
Etosha ist definitiv kein Zoo! Maximal Abends am Wasserlock im Camp - das kommt aber auch aufs Camp an.
Als Camper in Etosha kann ich Dir Olifantsrus Camp empfehlen - ist relativ klein, es sind nur Camper dort und es gibt einen unglaublich tollen Hide. Das Camp ist praktisch ganz neu. Der Westteil von Etosha ist überhaupt weniger besucht.
Für Elefanten Zebras und Giraffen bist Du in Etosha definitiv richtig 🙂
Bezüglich andere Parks
Etwas weniger touristisch und tiertechnisch ganz toll ist es meiner Meinung nach die Sambesi Region (ehemals Caprivi Streifen) oder der KTP (liegt im Süden eigentlich in Südafrika und Botswana, aber direkt an der Grenze zu Namibia. Ist für Elefanten aber völlig ungeeignet).
Das hängt aber stark von Eurer Route ab und wo Ihr sonst noch so hinwollt. Wenn Ihr Etosha und Sossuvlei fix setzt, dann muss man sich ansehen was man sonst noch unterbringt.
Darf ich fragen was die andere Location ist? Ich weiß es ist nicht vergleichbar, interessiert mich aber trotzdem 😗
Lg
Robert
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201618. Jan. 2016 · #7Vielen Dank schon mal für eure Meinungen.
Alternativziel
Unser Alternativziel kann man leider wirklich nahezu überhaupt nicht vergleichen, deswegen hatte ich es bisher bewusst verschwiegen 🙂. Da ich aber natürlich auch kein Geheimnis daraus machen muss: die Alternative wäre Indonesien, da wir auch noch nie in Südostasien waren: billiger, auch viel Landschaft, Natur & Tiere, mehr Kultur, tropisch-feucht statt trocken, Palmenstrand, schnorcheln.. aber halt (je nachdem wo) eher Richtung Massentourismus und Standardurlaub. Und ca 100 Mal so viele Einwohner 🙂
Für Namibia spricht: wesentlich leerer, ganz andere Landschaften, Wüste, mal etwas von Afrika kennen lernen, mehr "Abenteuer", ganz andere Tiere.. Ihr seht, eigentlich extrem konträr und nicht sinnvoll vergleichbar, ein bisschen wie die klassiche "in die Berge oder ans Meer" Diskussion.
4x4
4x4 Erfahrung ist nicht vorhanden. Die einzigen diesbezüglichen Erfahrungen sind (teilweise) katastrophale gravel roads in Island und der Türkei mit normalem PKW. Die dortigen Erfahrungen, insbesondere mit Wellblech, sprechen m.E. auch sehr für ein zumindest höheres/größeres Auto bzw. 4x4. Zumindest hatte ich mir in Island geschworen, nie wieder längere gravel road Strecken mit einem normalen PKW zu fahren 😉
camping miete
Ich sehe aus den bisherigen Antworten, dass wohl wenn dann die Miete eines voll ausgestatteten Fahrzeugs Sinn macht. Insbesondere an Kühlmöglichkeiten hatte ich natürlich nicht gedacht. Damit ist eine Frage schonmal recht eindeutig geklärt
Wüste
Mir ist bewusst, dass Wüste a) Definitionssache ist und b) nicht gleichbedeutend ist mit Sandmeer. Daher auch meine Frage, ob es außer Sossousvlei noch größere Dünengebiete gibt, die sinvoll zu bereisen sind (mit oder ohne Übernachtung). Wir wollten letztes Jahr eigentlich in Ägypten auch in die Wüste, da hat uns dann aber die Sicherheitslage einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Etosha/andere Parks
Vielen Dank auch für eure diesbezüglichen Anmerkungen, das hat mir einige Sorgen genommen. Ich hatte in der Tat das Wasserloch von Okaukuejo als "Negativ"-Beispiel genommen - obwohl ich da natürlich sehr gerne hin würde 🙂 Ich muss gestehen, dass mich als jmd. ohne jede Safarierfahrung allein schon die Existenz von so etwas wie künstlichen Wasserlöchern überrascht hat (ist ja auch ne Art "anfüttern"), aber da hatte ich wohl zu naive Vorstellungen 😉
Caprivi/Moremi/Chobe ist halt leider arg weit weg von der Namib, zudem habe ich bezüglich der letzten beiden Sorge wegen mangelnder 4x4 Erfahrungen. Für Flüge nach Maun oder Kasane will Air Namibia bei mir ~240€ einfach, ansonsten hätten wir etwa noch eine Okavango-Tour überlegt. Aber das sprengt alles Budget..
Sofern wir bis Caprivi fahren sollten: besteht in den Parks dort (Bwabwata u.ä.) dieselbe Rervierungsproblematik?
Gesetzt ist für uns eigentlich nur Namib und dass wir gerne wille Elefanten, Zebras etc. sehen wollen (außer wir lassen Namib weg und suchen uns für den nächsten Urlaub eine andere Wüste :-P)
Buchungen
Die Unsicherheit, ob man noch etwas "sinnvolles" in Sossusvlei o. Etosha bekommt ist irgendwie eines der Haupthindernisse bzw. Probleme. Natürlich "geht" außerhalb auch, ist aber eben nicht ganz dasselbe. Aber andere Parks (z.B. KTP) scheinen da ja nochmal wesentlich schwieriger zu sein, sonst wäre das auch eine Überlegung wert. Und von der Frage der Reservierungen hängt natürlich wiederum auch die Flugbuchung und alles ab..
Aber ich werde diesbezüglich mal wie empfohlen rumfragen, vielleicht gewinne ich ja daraus neue Erkenntnisse 😁
Hobi303 Beiträge · seit 201318. Jan. 2016 · #8Hallo,
unsere Hochzeitsreise war in Bali ... war wirklich super, kann man aber nicht vergleichen. In jeder Hinsicht - die Entscheidung müsst Ihr für Euch selbst treffen.
@Etosha/andere Parks:
Also Caprivi != Moremi/Chobe.
Sossuvlei + Etosha + Caprivi + Chobe/Moremi ohne Flug in 3 Wochen ist sicher zu viel.
Ohne Moremi/Chobe ist ein Abstecher in den Caprivi aber sicher möglich.
Dort ist es mit den Unterkünften sicher leichter. Horseshoe ist z.B. ein absoluter Elefantentipp - da gibt es aber auch extremen Tiefsand - man braucht ein gutes Auto!
Bezüglich Unterkünfte würd ich mich an einen lokalen Spezialisten wenden - die können das alles recht schnell rausfinden. Camping ist sicher einfacher als Lodges - besonders in Etosha.
Ich kann Dir Magic Vibes an Herz legen - aber es gibt hier ganz viele tolle Spezialisten.
Lg
Robert
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2016 · #9Hi Fidel,
ich gebe Dir mal eine möglich Reiseroute mit Schwerpunkt "Tierwelt" und "Namib" an die Hand. Dann kannst Du das mal mit einem Reiseführer, Reiseberichten hier etc. "nachreisen" und Dir weitere Gedanken machen:
Windhoek (1 Nacht) - ankommen, Fahrzeug übernehmen, einkaufen
Sesriem/Sossusvlei (2 Nächte) - Sandwüste
Swakopmund (3) - Delfine, Robben, Sand- und Geröllwüste uvam.
Damaraland (2) - Wüstenelefanten, wüstenartig
Etosha-West (1) - Tiere
Etosha-Zentral (2) - Tiere
Etosha-Ost (2) - Tiere
bei Rundu (1) - Zwischenstopp
West-Caprivi (1) - Tierwelt, Popa-Falls
Zentral-Caprivi (2) - Tierwelt
Ost-Caprivi (2) - Tierwelt (zur Not Tagesabstecher in den Chobe NP in Botswana)
bei Rundu (1) - Zwischenstopp
z.B. Okonjima, Erindi, Mount Etjo, Otjiwa, Waterberg (2) - Tierwelt
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200918. Jan. 2016 · #10Wenn Ihr einen ausgerüsteten 4x4-Camper mietet habe ich einen Tipp, wie Ihr Wildnis, Wüste, Tiere und Einsamkeit miteinander verbinden könnt. Besucht die Palmwag Concession und verbringt dort eine Nacht auf einer der Campsites. In der Concession gibt es Elefanten, Löwen und viele andere Tiere, allerdings ist die Tierdichte wesentlich geringer als im Etosha NP. Die Campsites haben keinerlei Infrastruktur und sind nicht umzäunt. Von der Landschaft her handelt es sich um eine Fels und Geröllwüste.
Flash20101'425 Beiträge · seit 201518. Jan. 2016 · #11Etosha - Zoo
Auch von mir ein definitives NEIN 🙂 klar sitzt man mit vielen anderen Touristen tagsüber/abends/nachts am Wasserloch, aber ich würde eher sagen, dass wir das Gefühl hatte, eingesperrt zu sein. Nicht im negativen Sinne. Du sitzt dort und es herrscht eine idyllische Ruhe. Auf einmal kommt aus dem Nichts eine Elefantenherde ans Wasser, lautlos. Ich kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben, wie es war, als die erste Herde bei Okaukuejo ankam bei unserem ersten Besuch. Wir hatten Tränen in den Augen! Nachts hat man noch lautes Löwengebrüll gehört.
In Halali sitzt man erhöht und ein guten Stück höher als die Tiere. Dafür fand ich es dort spannender, denn man hat nicht von weitem gesehen, welches Wild als nächstes kam, wegen den dichten Büschen.
Unterwegs sind uns gaaanz wenige Autos begegnet. Wenn ich Videos oder Bilder aus dem Krüger sehe, mit 20 Autos um ein Löwenrudel, zieht es mich so gar nicht nach Südafrika.
Außerdem habt ihr hier die Etosha Pfanne mit dieser unglaublichen Weite. Fahrt zum Aussichtspunkt, stellt den Motor aus und ihr hört NICHTS. Fand ich auch etwas ergreifend in dem Moment, in diese unglaubliche Weite zu schauen und einfach mal alles andere vergessen.
Wir wissen mittlerweile, dass wir die volle Dosis Etosha brauchen. Dieses Jahr, genauso wie letztes Jahr folgendermaßen:
1 ÜN Etosha Safari Lodge (gibts auch als Safari Camp)
2 ÜN Halali
2 ÜN Okaukuejo
I will always have a bit of namibian sand in my shoes!
Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen
Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200718. Jan. 2016 · #12Hi,
fidel schrieb:
Unser Alternativziel kann man leider wirklich nahezu überhaupt nicht vergleichen, deswegen hatte ich es bisher bewusst verschwiegen 🙂. Da ich aber natürlich auch kein Geheimnis daraus machen muss: die Alternative wäre Indonesien, da wir auch noch nie in Südostasien waren: billiger, auch viel Landschaft, Natur & Tiere, mehr Kultur, tropisch-feucht statt trocken, Palmenstrand, schnorcheln.. aber halt (je nachdem wo) eher Richtung Massentourismus und Standardurlaub. Und ca 100 Mal so viele Einwohner 🙂
Ich kenne Indonesien nicht, bin aber mal fünf Wochen durch Malaysien gereist, was ja von der Gegend in etwa vergleichbar ist.
Mein Tipp: Entscheidet euch für Namibia. 😉
lg
Wolfgang
Montango1'667 Beiträge · seit 201118. Jan. 2016 · #13Hallo Fidel,
beide Ziele sind durchaus eine (oder mehrere) Reisen wert.
Als wir in Eurem Alter waren , hat es uns immer nach Südostasien gezogen. Auch vor einigen Jahren waren wir nochmal (teilweise mit Motorrad und teilweise mit Rucksack und öffentlichen Bussen) in Laos und Kambodscha.
Mittlerweile sind wir eher süchtig nach Afrika, vor allem Botswana und Zimbabwe. Dieses Jahr geht es nach Sambia und Zimbabwe.
Man kann Deine beiden Ziele nicht vergleichen. In Südostasien ist immer etwas los, die Entfernungen zwischen touristischen Highlights sind kurz und alles ist viel günstiger als im südlichen Afrika.
Für uns bedeutet eine Afrikareise eigentlich vor allem den Luxus zu erleben, dass man als Tourist irgendwo ganz alleine ist. Vor dem Zelt sitzen irgendwo in der Wüste und den Sternenhimmel sehen, in Mana Pools am Zambesi sitzen und die Hippos und die Elefanten beobachten, stundenlang auf schwierigen Pisten ins Nichts fahren und sich am Abend am Feuer freuen, dass man es ganz alleine geschafft hat und mit einem Sundowner aus dem eigenen Kühlschrank darauf anstossen, kein Kindergeschrei, kein Autolärm nur Löwengebrüll oder das Lachen der Hyänen in der Nacht. Es bedeutet für uns nicht, eine geführte Luxussafari zu machen.
Wenn Ihr gerne campt und Euch nicht langweilt, wenn nichts los ist und Ihr Euch einfach über die Weite und die Stille freuen könnt, dann ist Namibia ein Ziel für Euch.
Als zusätzliches Plus gibt es dann noch die Tiersichtungen, allerdings seid Ihr im Etosha in den Camps nicht alleine. Auf Gamedrive unterwegs kann man dem Rummel aber durchaus aus dem Weg gehen und fürs erste Mal Afrika wird es Euch auch nicht wie ein Zooo vorkommen, sondern Ihr werdet mit Begeisterung die Tiervielfalt bewundern.
Wenn Ihr beide Länder nicht kennt, müßtet Ihr eigentlich beides machen. Ich würde die Entscheidung jetzt davon abhängig machen, ob für Namibia noch alles zu buchen ist (Ihr seid spät dran) und ob Euer Budget dafür ausreicht. Ansonsten würde ich vielleicht jetzt nach Indonesien fahren und die Namibiareise mit mehr Vorbereitung (dann vielleicht mit Botswana) auf später verschieben.
LG
Montango
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201118. Jan. 2016 · #14Hallo Fidel,
was Du hier bekommst, ist naturgemäß eine eher einseitige Sichtweise, das Forum wird auch Forum der Afrikaverrückten genannt. 🤩
Uns hat Namibia im ersten Urlaub gefahgengenommen und wir machen unsere fünfte Tour dorthin in diesem Jahr. Ich kriege schon Bedenken, wenn mein Mann äußert, er wolle demnächst auch mal nach Südafrika und Tansania und die Pläne, auch noch mal nach Kanada zu reisen, sind völlig hintenan gestellt.
Wir haben Etosha nie als Zoo empfunden, mein Mann mag zwar die Wasserlöcher in den Camps nicht besonders (ich schon, wenn sich im Abendlicht ein Rhino mit Jungem im Wasser spiegelt 🙂 ), aber tagsüber ist man ja mit dem Auto unterwegs und der Park ist so groß, dass sich das verläuft. Bei ganz tollen Sichtungen sind auch mal mehrere Autos an einer Stelle, wir haben aber nie in zweiter oder dritter Reihe stehen müssen und konnten immer gut schauen und fotografieren. Zebras haben wir in rauhen Mengen gesehen, im Westteil sogar Bergzebras und Steppenzebras an einem Wasserloch, toll.
Im Caprivi bekommt Ihr bestimmt noch Campingplätze oder andere Unterkünfte, die sind sowieso vorwiegend außerhalb der Parks und man fährt dann zum Gamedrive rein. Ein 4x4 ist dort schon hilfreich, es gibt aber von den meisten Unterkünften auch geführte Touren oder tolle Bootsfahrten.
Swakopmund liegt an/in der Wüste und man kann von dort aus wunderbare Ausflüge in die Sandwüste machen, teilweise auch sehr schöne geführte Touren, da man ohne Erfahrung nicht selber durch die Dünen fahren kann (und nicht darf). Oder man macht von dort aus eine Tour mit Wanderung durch andere Wüstenformationen, die ein wenig weiter im Inland liegen.
Auf Sossusvlei würde ich im ersten Namibiaurlaub nicht verzichten, es ist einmalig, auch wenn an den Hotspots andere Menschen sind. Es ist halt immer schwierig, das ganz besonders Schöne für sich alleine zu haben, aber man kann mit den Zeiten, wenn man 2 Nächte da ist, ein bisschen tricksen, sodass man dem großen Rummel entkommt.
Wenn Ihr gerne in der Natur seid, ist Namibia ein tolles Land, hier wird wahrscheinlich keiner schreiben, dass Ihr es lieber lassen sollt. 😗
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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_Matthias_284 Beiträge · seit 201418. Jan. 2016 · #15Indonesien ist groß, es auch Plätze abseits des Massentourismus und mit Abenteuer.
Beide Länder sind bestimmt eine Reise wert.
Letztlich kommt es darauf an, was euch - insbesondere auf der Hochzeitsreise - wichtig ist. In Indonesien bekommt ihr sicher fürs gleiche Geld mehr Luxus, Service, Annehmlichkeiten. In Namibia bekommt ihr ganz sicher mehr Tiere. Aber, gerade wenn ihr campen geht, auch mehr Arbeit, Staub und Fahrerei. Wenn es euch nicht stört auf der Hochzeitsreise auch mal ein Rad zu wechseln und euch Abends warm anzuziehen, dann ist Namibia das richtige für euch, wenn eher nicht, dann solltet ihr Indonesien den Vorzug und Namibia aufs nächste Mal verschieben (nächstes Mal reisen, nicht heiraten 😄 ) Persönlich ziehe ich eine Reise nach Afrika einer nach Asien jederzeit vor, aber gerade für eine Hochzeitsreise stellt man sich doch eher was romatisches und exotisches vor. Daher würde ich vorschlagen, Hochzeitsreise nach Indonesien und dann für den Rest der Ehe immer Urlaub in Afrika 😎 Wenn ihr nämlich einmal da wart kommt ihr eh immer wieder, so gehts jedenfalls allen hier im Forum.
franzastische Reisen, Fotos und mehr -
https://franzastisch.de
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Jan. 2016 · #16fidel schrieb:
Gesetzt ist für uns eigentlich nur Namib und dass wir gerne wille Elefanten, Zebras etc. sehen wollen (außer wir lassen Namib weg und suchen uns für den nächsten Urlaub eine andere Wüste :-P)
Buchungen
Die Unsicherheit, ob man noch etwas "sinnvolles" in Sossusvlei o. Etosha bekommt ist irgendwie eines der Haupthindernisse bzw. Probleme. Natürlich "geht" außerhalb auch, ist aber eben nicht ganz dasselbe.
... ich war jetzt während vier Reisen in Sesriem am Campingplatz innerhalb der Parkgrenzen und hatte nie vorgebucht. Es hatte immer spontan geklappt, das letzte Mal im September 2015. Vielleicht hatte ich einfach immer Glück, aber im persönlich mag auf Reisen lieber flexibel sein und nichts Alles auf den Tag genau vorausbuchen.
Im Damaraland kannst Du mit Glück auch Giraffen, Nashörner und Elefanten außerhalb des Parks sehen. Bei den beiden Letztgenannten habe ich allerdings immer nur die Haufen am Straßenrand gefunden.
Wenn Du Wildtiere mal ohne Auto um Dich rum sehen willst, könnte der Daan Viljoen Park 25 km außerhalb von Windhoek eine Option sein. Es gibt dort verschiedene Wanderwege und ich war dreimal dort und bin jeweils den 9km-Weg + z.T. andere gelaufen. Ich bin ein einziges Mal jemandem begegnet und habe Gnus, Kudus, Oryx, Kuhantilopen, Zebras, Springböcke und Paviane gesehen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Jan. 2016 · #17fidel schrieb:
Für Namibia spricht: wesentlich leerer, ganz andere Landschaften, Wüste, mal etwas von Afrika kennen lernen, mehr "Abenteuer", ganz andere Tiere.. Ihr seht, eigentlich extrem konträr und nicht sinnvoll vergleichbar, ein bisschen wie die klassiche "in die Berge oder ans Meer" Diskussion.
... ja, das ist so ähnlich, als würde man Füchse und Hasen fragen, ob Salat oder Fleisch besser schmeckt. Je nachdem, wen Du fragst, bekommst Du 'ne ziemlich eindeutige Antwort. 😉
Hier hast Du jetzt die (Sand-) Füchse gefragt. Damit lautet die Antwort ungefähr:
Die beste Beilage zu 'nem guten Steak ist ein ordentliches Schnitzel.
In einem Indonesien-Forum wird die Antwort natürlich entsprechend anders ausfallen. Das ist echt keine leichte Entscheidung für euch.
Gruß
Wolfgang
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Jan. 2016 · #18chamäleon2011 schrieb:was Du hier bekommst, ist naturgemäß eine eher einseitige Sichtweise, das Forum wird auch Forum der Afrikaverrückten genannt. 🤩
... wo bitte gibt es denn hier "Verrückte"?
Davon müsste ich doch was wissen ... 😉
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buma831 Beiträge · seit 200919. Jan. 2016 · #19Hallo fidel,
ich möchte zurückkommen auf eine Deiner Fragen bezüglich der "Sandwüste".
Wenn Ihr preiswert die Einsamkeit der Dünen sucht solltet Ihr den link in der ersten Antwort von Christian/ travel namibia beherzigen, wo er von Namibrand Hideout spricht. Es handelt sich um eine ehemalige Farm, in deren Haupthaus man allein übernachten kann mit den Annehmlichkeiten von Betten, Duschen, einer Küche, gemütlichen Möbeln und einem eigenen Wasserloch vor der Terrasse. Im weiteren Umkreis befinden sich noch zwei Camping Stellplätze und sonst nur Natur mit Dünen.Der Fleck ist südlich von Wolwedans und im Internet einfach zu finden. Wir waren und werden dieses Jahr wieder ein paar Tage im Farmhaus zubringen, wo wir uns natürlich selbst versorgen und die Einsamkeit einatmen können.
Wir sind übrigens keine passionierten Camper, fahren aber seit zehn Jahren mit dem Camper -nicht Wohnmobil!- durchs südliche Afrika, um da sein zu können, wo keine Lodges sind. Dabei hat es sich so eingependelt, dass wir 4-6 Tage im Camper schlafen und dann wieder eine feste Behausung, sprich Lodge oder Farm aufsuchen, um uns wieder zivilisatorisch aufzurüsten, sprich gut zu duschen, Wäsche zu waschen und zu essen. Die Buchungen lassen wir von einer ortskundigen Reiseagentur vornehmen. Das ist billiger als wenn ich die Preise auf den Webseiten der Lodges zahlen müßte.
Vielleicht hilft Dir dies weiter bei Deiner Planung.
Viel Vorfreude wünscht
a
Marga
fidelThemenstarter925 Beiträge · seit 201619. Jan. 2016 · #20Vielen vielen Dank noch einmal für alle Tipps und Meinungen - ich finde es unglaublich gut, dass es heutzutage noch so gute Foren gibt.
Es wäre in der Tat sicher sehr spannend, die umgekehrte Frage in einem Indonesien Forum zu stellen, ich bezweifle aber, dass es dort vergleichbare Foren gibt.
Staub und selber spülen etc. wäre jetzt auch auf einer Hochzeitsreise nicht so schlimm. Im Vergleich zu sämtlichen unserer bisherigen Camping Urlaube ist allein schon die Verwendung von Kühlschrank, Tisch und Stühlen sowie die Tatsache, dass nicht die gesamte Campingausrüstung in den Flieger muss, purer Luxus 🙂
Vielen Dank auch für die sehr hilfreichen konreten Tipps sowie den Routenvorschlag - die Route schaut auf den ersten Blick ganz gut aus, auch wenn ich sie noch nicht zu Ende durchdacht habe. Ich hätte nicht gedacht, dass Sossusvlei, Swakopmund, Damaraland, Etosha und Caprivi in 21 Tagen sinnvoll machbar sind.
Viele Grüße,
fidel