Namibia Selbstfahrer Reise für junge Anfänger

32 Antworten · 5'646 Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2016 von leaalexandra
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Themenstarter75 Beiträge · seit 201605. Jan. 2016 · #1
Hallo zusammen

Mein Freund und ich möchten nächsten Sommer (August/September) eine mehrwöchige Selbstfahrerreise in Namibia/Botswana (und Abstecher zu den Victoriafalls) machen. Wir haben beide noch absolut keine Afrikaerfahrung, deshalb bin ich hier auf der Suche nach Erfahrungen/Empfehlungen. Wir werden zum Zeitpunkt der Reise 22 und 21 Jahre alt sein, ist das zu jung, um selbstständig eine Reise zu unternehmen (mit Mietfahrzeug)? Meine Eltern sind der Meinung, dass man in Namibia/Botswana nicht einfach wie in den USA selbstständig unterwegs sein kann und dass, das auch viel zu gefährlich ist. Sie möchten daher, dass wir eine geführte Tour buchen, was aber sehr wahrscheinlich viel mehr kostet als eine individuelle Selbstfahrertour.

Ich freue mich über eure Tipps, Hinweise etc. Sehr gerne auch von Leuten mit ähnlichem Alter 🙂
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2'772 Beiträge · seit 200605. Jan. 2016 · #2
Hallo leaalexandra,

erst einmal willkommen hier im Forum... Ich bin zwar nicht mehr in eurem Alter, möchte dir aber dennoch antworten.

Du schreibst: Meine Eltern sind der Meinung, dass man in Namibia/Botswana nicht einfach wie in den USA selbstständig unterwegs sein kann und dass, das auch viel zu gefährlich ist.
Das ist schon mal absoluter Quatsch! Eure Eltern haben nur Angst um Euch, Angst vor dem Unbekannten (was man ja auch verstehen kann!). Waren Deine Eltern schon mal in Nam/Bot? Ich denke mal nicht, denn sonst würden sie so eine Mähr nicht verbreiten...

Das Problem Eurer Selbstfahrerreise liegt eher darin, dass Ihr erst mit 23 Jahren Fahrzeuge anmieten könnt!

Da Ihr noch so gar keine Afrika-Erfahrung habt, würde ich auf Botswana - der interessanteste Teil Botswanans ist ja nun mal der Moremi-Teil als Selbstfahrer - verzichten! Ganz einfach, weil die Strecken teilweise seeehr tiefsandig sind und teilweise müsst ihr auch Wasserfurten durchfahren (kommt auf die Jahreszeit an..., wann es in Bot. geregnet hat, usw.)

Wenn, dann würde ich an eurer Stelle mit der "normalen" Namibia-Rundreise (siehe diverse Reiseberichte, Beiträge...) beginnen und mich nicht gleich ins Abenteuer Botswana stürzen.
Zu den Vic-Falls kommt ihr auch auf Teerstraßen durch den Caprivistreifen, das ist kein Problem...
Wie gesagt, das Problem ist euer zartes Alter. Da werdet ihr wohl nur wenige Vermieter finden, die euch ein Fahrzeug anvertrauen. Ich kenne keinen Anbieter... ansonsten wartet noch ein Jährchen... 😉


LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2016
Themenstarter75 Beiträge · seit 201605. Jan. 2016 · #3
Hallo Pascalinah

Vielen Dank für deine Antwort 🙂 Ja genau diese Angst vermute ich bei meinen Eltern auch, beide waren noch nie in Afrika, haben aber Freunde, die schon mehrmals in Namibia waren und immer geführt herumgereist sind, deshalb denken sie, dass es nicht möglich ist selbstständig rumzureisen.

Als Autovermieter für unter 23 habe ich bis jetzt den hier gefunden: https://www.erlebe-namibia.de/mietwagen/bedingungen/, mit diesem Thema müssten wir uns aber sicher noch intensiver auseinander setzen.

An Botswana würde uns vor allem der Chobe NP und das Okowango-Delta interessieren, ist beides ohne "Offroad-Erfahrung" nicht machbar?

Lg Lea
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173 Beiträge · seit 201405. Jan. 2016 · #4
Hallo Lea,

wäre das eure erste Fernreise?

Ich stimme Pascalinah größtenteils zu. Namibia (und auch Botswana) ist eigentlich super easy selbstständig zu bereisen. Wir waren 2014 dort und haben uns zu keiner Zeit auch nur annähernd unsicher gefühlt. Bzgl. Mindestalter für den Mietwagen scheint es ja Möglichkeiten zu geben. Das wäre ansonsten auch mein Bedenken gewesen.

Ob man in den Chobe und/oder Moremi ohne Afrika- und/oder Offroad-Erfahrung fahren sollte, darüber gibt's hier unterschiedliche Meinungen und häufiger Diskussionen. Ich kann nur von unserer Erfahrung berichten. Wir hatten, abgesehen von Tunesien 😉 , weder Afrika- noch Offroad-Erfahrung. Trotzdem haben wir uns an das Abenteuer Nordbotswana herangewagt... Und auf keinen Fall bereut. Erstmal hängt es halt davon ab, ob man es sich allgemein zutraut. Ist halt schon etwas anderes, als wenn hier in Deutschland über nen ungeteerten Feldweg fährt 😛 . Ohne Angst, aber mit Respekt und ein bissl Vorbereitung ist es mMn aber schon möglich das auch ohne Erfahrung zu machen. Bei uns hat es jedenfalls geklappt, ohne dass wir in gefährliche Situationen geraten wären. Ggf. kann man vorher auch noch nen 4x4-Kurs machen, wenn man sich etwas Sicherheit holen will.
Unabhängig von der Erfahrung ist es aber auch ne Zeit- (und Budget-)Frage. Wie lange habt ihr denn Zeit? Bei weniger als 3 Wochen würde ich davon abraten. Wir waren 23 Tage unterwegs und das war schon relativ knapp.

Ansonsten ist es aber auch, wie Pascalinah schon schrieb, toll, sich nur Namibia anzugucken. Landschaftlich gibt's viel zu entdecken und zu eurer Reisezeit werdet ihr im Etosha auch ne Menge Tiere sehen. Und wenn's unbedingt dabei zu den VicFalls gehen soll, dann geht das auch über "feste" Straßen.

Gruß
Strubi
2'772 Beiträge · seit 200605. Jan. 2016 · #5
Hallo Lea,

schön, dass du einen Vermieter gefunden hast 😄 Dann wäre das ja schon mal geklärt.

Wollt ihr als Camper unterwegs sein (4x4 mit Dachzelt) oder wollt ihr feste Unterkünfte wählen? Die Campingplätze in Botswana sind seeehr teuer geworden. Der Chobe NP ist ein Traum, aber Selbstfahrer werden auch hier sehr reglementiert, heißt mit anderen Worten, geführte Touren bekommen die guten Sichtungszeiten angeboten, die Selbstfahrer die Zeiten in denen die Tiere sich vor der Hitze verdrücken. In wie weit das aber jetzt konsequent durchgesetzt und kontrolliert wird, weiß ich nicht genau. Das wissen andere FoMis, die in letzter Zeit im Chobe waren, besser . Aber zur Not kannst du ja von Lodges aus geführte Touren buchen.
Ins Delta rein kommst du eh nur per Flugzeug oder per Boot zu den superteuren Lodges. Allerdings kannst du auch von den Loges z.B. in Kasane Bootstouren ins Delta buchen. Das würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, aber seht zu, dass ihr kleinere Boote nehmt, die nicht so arg voll sind. Moremi und Savuti ist ohne jegliche Offroaderfahrung grenzwertig. Es kommt immer auf die Jahreszeit /Wasserstände an.

Auf jeden Fall müsst ihr euch für eure Reise gut vorbereiten und Warnungen anderer FoMis (z.B. Geschwindigkeit, Sicherheitsfragen etc.) zu Herzen nehmen.
Stöbere hier im Forum, da kriegst du bald jede Frage beantwortet.

Viel Spaß bei euren weiteren Reisevorbereitungen und beruhige deine Eltern.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
33,1k Beiträge · seit 200605. Jan. 2016 · #6
Hallo Lea,

Namibia als Einsteigerland zum Selbstfahren ist super geeignet. Wenn ihr 3 Wochen Zeit habt, dann konzentriert Euch auf die vielen Highlights Namibias.

Ein PKW reicht im August/September auf den normalen Touristenpfaden durchaus aus und spart Geld. Schöner ist ein höherer PKW, v.a. zur Tierbeobachtung in Etosha und für den Fahrkomfort - nötig aber nicht! Alle großen internationalen Vermieter, z.B. AVIS, bieten Mieten - teilweise ganz ohne Aufpreis - ab 18 Jahre an. Wenn ihr campen wollt, dann müsst ihr auf einen lokalen Vermieter ausweichen, wobei dieses fast alle erst ab 23 Jahre vermieten. Es schadet aber nicht, dennoch einige mal anzuschreiben und nach Ausnahmen zu fragen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'796 Beiträge · seit 201405. Jan. 2016 · #7
Hallo Lea,

willkommen im Forum 🙂

Auch ich bin nicht mehr in Eurem Alter - unser Sohn allerdings schon - er war ein Jahr in Namibia und hatte aufgrund seines "zarten" Alters schon ziemliche Probleme selbst einen Mietwagen zu akzeptablen Konditionen anzumieten.

Daher hat er entweder Reisen im Land mit Bekannten unternommen, die aufgrund ihres Alters einen Mietwagen problemlos anmieten konnten - war aber auch auf einer geführten Campingtour unterwegs - was ihm ausgesprochen gut gefallen hat.

Gebucht hat unser Sohn diese Campingtour (23 Tage Odysee) über Carsten Möhle (Bwana Tucke-Tucke):

http://www.bwana.de/namibia/safaris-mit-reiseleiter/guenstige-campingtouren-in-namibia.html

Eventuell könnte dies für Euch ja auch eine Option sein 🙂

Viel Spaß bei der weiteren Planung!

Liebe Grüße
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter75 Beiträge · seit 201605. Jan. 2016 · #8
Vielen Dank euch allen für eure Antworten 😁

Wir hatten leider noch nicht gross Zeit uns intensiv mit der Reiseplanung auseinander zu setzen, da er Militärdienst leistet und somit nur am Wochenende Zeit hat und ich momentan noch mitten in der Prüfungsvorbereitung stecke. Deshalb haben wir uns einfach mal grob informiert und die Eltern eingeweiht. Wir konnten uns immerhin vor ein paar Tagen auf die Region einigen (es stand noch Tansania zur Diskussion).
Zeitlich haben wir uns 3-4 Wochen vorgestellt, Dachzelt reizt uns sehr, ich könnte aber auch sehr gut mit Lodges leben (was mein Freund davon hält weiss ich allerdings nicht, er ist mehr so der Abenteurertyp 😉 ) Lodges sind wohl auch teurer oder?

Es handelt sich hierbei um unsere erste gemeinsame Fernreise, wir sind aber beide schon mehrmals mit unseren Familien auf Roadtrips in den USA gewesen.

Für die Nationalparks können wir uns auch gut vorstellen geführte Safaris zu buchen, damit wir beide die Aussicht geniessen können, da ich sehr gerne fotografiere und mein Freund nicht Auto fahren kann/darf.

Ich habe meinen Führerschein im Mai seit 2 Jahren und fahre viel und ich glaube auch sehr sicher Auto 😉

LG Lea
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Themenstarter75 Beiträge · seit 201605. Jan. 2016 · #9
@ Sabine
Wie alt war denn dein Sohn? 🙂

Geführte Campingtouren haben wir bis jetzt noch nicht angeschaut, da uns wie gesagt das Selbstfahren reizt. Falls das mit dem Mietwagen nicht klappt, würden wird das sicher auch in Betracht ziehen.
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1'796 Beiträge · seit 201405. Jan. 2016 · #10
leaalexandra schrieb:@ Sabine
Wie alt war denn dein Sohn? 🙂

Liebe Lea,

unser Sohn war zum Zeitpunkt seines Namibia Aufenthalts 19 Jahre - allerdings waren viele seiner Bekannten, die ebenfalls ein Auslandsjahr in Namibia gemacht haben, schon etwas älter (20-22).

Für Fahrer unter 23 war es extrem schwierig ein Camping-Fahrzeug mit Dachzelt zu anzumieten. Es gab wohl einen oder zwei Autovermieter (Kalahari Car Hire und Pegasus? glaube ich), bei dem die jungen Leute mieten konnten - allerdings zu exorbitant hohen Preisen.

Das hat sich dann nur gelohnt, da das Auto mit vier Personen dann auch vollbesetzt wurde und die Kosten geteilt werden konnten.

LG
Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2016
1'457 Beiträge · seit 200605. Jan. 2016 · #11
Also ich bin in dem Alter durch die Länder getrampt. Wie TravelNamibia schon schrieb: Ein Pkw tut es zur Not auch. Wenn ihr euch mit der Vorbereitung Mühe gebt und euch schöne Etappen zurecht legt, dann kannn eigentlich nichts schief gehen. Und auf den Touristen-Routen ist auch so viel los, dass man nicht 3 Wochen ohne Wasser versauert, wenn mal der Keilriemen abspringt.

bG
Themenstarter75 Beiträge · seit 201605. Jan. 2016 · #12
Ok, vielen Dank 🙂

Es kann auch sein, dass die Fahrzeugvermieter, die ich bis jetzt gefunden habe nur "normale" PKWs an U23 vermieten und man für die Allradversionen und Camping-Fahrzeuge älter sein muss.
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2'497 Beiträge · seit 201105. Jan. 2016 · #13
Hallo Lea,

wir haben schon zwei mal bei Savanna Car Hire gemietet, es hieß bis letztes Jahr immer, das Mindestalter für Fahrer sei 23, dann auf einmal 21. Die haben schöne Offroad Fahrzeuge mit Dachzelt, sind aber wahrscheinlich nicht die billigsten auf dem Markt. Schauen lohnt aber vielleicht.

Wenn Dein Freund gar nicht fährt und Du alle Strecken allein bewältigen musst, würde ich auf jeden Fall auf kurze Etappen setzen, denn das Fahren im südlichen Afrika ist mit Fahren in Europa und Amerika nicht zu vergleichen. Alle Gravel Pads sind viel langsamer und anstrengender zu befahren und auch die Teerstraßen erfordern mehr Konzentration, weil ständig Tiere (Wild und Nutzvieh) und vor allem im Caprivi auch Menschen auf die Straße laufen können.

Damit entfällt dann meiner Meinung nach Botswana, denn die Entfernungen, um überhaupt von Namibia aus dorthin zu kommen, sind schon groß. Und eigene Gamedrives ohne Offroaderfahrung sind dort nicht angezeigt. Namibia bietet aber für viele Wochen ausreichend Möglichkeiten.

Campen ist natürlich preisgünstiger als ein Lodgeurlaub und wenn Ihr außerhalb der Regenzeit fahrt, bestimmt gut machbar. Selbst wir Oldies (54 und 63) kommen damit noch gut klar.

Die von Appelgreen genannte Touragentur Bwana Tucke Tucke ist übrigens sehr gut, die bieten auch Sachen etwas abseits vom Mainstream an.

Viel Spass noch beim Planen, Namibia lohnt so oder so bereist auf jeden Fall.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2016
131 Beiträge · seit 201505. Jan. 2016 · #14
leaalexandra schrieb:

1. Wir werden zum Zeitpunkt der Reise 22 und 21 Jahre alt sein, ist das zu jung, um selbstständig eine Reise zu unternehmen (mit Mietfahrzeug)?

2. Meine Eltern sind der Meinung, dass man in Namibia/Botswana nicht einfach wie in den USA selbstständig unterwegs sein kann und dass, das auch viel zu gefährlich ist. Sie möchten daher, ....
1. Nein

2. Ich antworte mal etwas unkonventionell... Wenn Dich DAS interessierst, dann bist Du falsch in Afrika (und nicht nur da)! Mich hat DAS nie interessiert seit ich ,hmmmm, so ungefähr 13 geworden bin!
(Sorry für die leicht süffisante Antwort, die Vorlage war zu gut)

Macht das, Namibia ist ein faszinierendes Reiseland, mit Sicherheit weit "ungefährlicher" als die USA, und macht eine eigene Tour!
Mietwagen bekommt ihr, wenn nichts anderes dann halt einen PKW mit Zelt.

Einfach die Vermieter über z.B. http://www.natron.net/caran/homepage_D.htm anschreiben.
Wenn ihr das ganz clever machen möchtet schickt dem Caran eine möglichst genau formulierte Anfrage (auf Deutsch und Englisch, UND AUSDRÜCKLICH EUER ALTER ERWÄHNEN!), die leiten das dann weiter, und nach einiger Zeit trudeln die Angebote derer die an euch vermieten möchten ein!

Im Link unten sind mal ein paar Preise aufgeführt für eine gut 4 wöchige Reise mit 2 Personen, Hilux 4x4, Dachzelt. Im August / September ist alles aber etwas teurer!

Flug war im übrigen ca 1550 Euro FRA- WDH - FRA
Mietwagen: 2100 Euro
Klick mich!
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2016
173 Beiträge · seit 201405. Jan. 2016 · #15
leaalexandra schrieb:

Zeitlich haben wir uns 3-4 Wochen vorgestellt, Dachzelt reizt uns sehr, ich könnte aber auch sehr gut mit Lodges leben (was mein Freund davon hält weiss ich allerdings nicht, er ist mehr so der Abenteurertyp 😉 ) Lodges sind wohl auch teurer oder?
Hängt natürlich auch davon ab, was für Lodges ihr anfahren wollt. Campen ist sicherlich günstiger. Dafür ist das Auto mit Dachzelt etwas teurer als ein normaler PKW. Muss man also im Zweifelsfall genauer betrachten. Wir haben in 2014 gecampt und es war super. Würde ich immer wieder machen.
Solltet ihr euch doch für das Selbstfahren in den NPs Nordbotswanas entscheiden, dann gibt's zwei Möglichkeiten: recht teuer campen, oder extrem teuer in Lodges / Tented Camps übernachten. Da ihr dann aber eh einen 4X4 mit genügend Bodenfreiheit bräuchtet, würde ich auch ein Dachzelt mieten und dann campen. Gerade auf den offenen Campingplätzen in Botswana macht das einen großen Reiz aus. Und deutlich günstiger (aber nicht günstig 😉 ) ist es, wie gesagt, auch.
2'844 Beiträge · seit 201105. Jan. 2016 · #16
Hallo Lea,

leider klappt bei mir die Zitierfunktion momentan nicht, daher so:
Zeitlich haben wir uns 3-4 Wochen vorgestellt, Dachzelt reizt uns sehr, ich könnte aber auch sehr gut mit Lodges leben (was mein Freund davon hält weiss ich allerdings nicht, er ist mehr so der Abenteurertyp 😉 ) Lodges sind wohl auch teurer oder?
...
Für die Nationalparks können wir uns auch gut vorstellen geführte Safaris zu buchen, damit wir beide die Aussicht geniessen können, da ich sehr gerne fotografiere und mein Freund nicht Auto fahren kann/darf.

Wenn Du allein fahren musst, würde ich BOT schon mal ausschließen, es sind laaange Strecken zu fahren. Und - nicht von der Hand zu weisen - die Kosten in BOT! Es ist kein günstiges Reiseland.
Ich bin auch nicht in deinem Alter 🙂 , aber mein Sohn war schon früh allein in Südafrika unterwegs, als "Jungfahrer" muss man bei vielen Autovermietern eine Zusatzgebühr entrichten.
Die Kosten wären vl. die wichtigste Frage, die zu klären wären - denn ein Lodge-Urlaub in NAM ist teuer.
Vielleicht könntet ihr Euch für den Anfang Südafrika vorstellen? Die Autos und auch die Unterkünfte sind günstiger.

Und wenn es doch eine "Gruppenreise" werden muss - wir haben auf einer unserer Reisen zwei junge Frauen getroffen, die mit Marco Polo unterwegs und sehr zufrieden waren. Da könnte man ja noch ein paar Tage auf eigene Faust anhängen.

Viel Spaß beim Planen - denn geplant werden sollte der Trip, mit Eurem Reiseland solltet ihr Euch unbedingt vorab vertraut machen!
Viele Grüße
Strelitzie
51 Beiträge · seit 201405. Jan. 2016 · #17
Hallo Lea,

falls ihr ein Auto ohne Dachzelt mieten könntet, dann könntet ihr ja ein Bodenzelt aus Deutschland mitbringen? Das haben wir bei unserer Tour im November sicherheitshalber gemacht, war gepäcktechnisch kein Problem.

Wir waren 5 Wochen in Namibia & Botswana mit 4x4 und Dachzelt unterwegs, auch in den erwähnten Nationalparks. Es war unser erster Urlaub in Afrika und auch unser erster 4x4-Trip. Wir hatten allerdings beide schon umfangreiche Erfahrungen mit Wildnistouren auf allen anderen Kontinenten.

Axel ist alle Off-Road-Strecken gefahren, ich dafür mehr Schotterpisten, und die Teerstraßen haben wir uns geteilt. Nach 14 Tagen Moremi & Chobe war er ganz schön durch und SEHR froh, erstmal nicht mehr so viel fahren zu müssen. 🙄

Axel hatte im Vorfeld einen 4x4-Kurs beim ADAC gemacht. Der hat ihm ein grundsätzliches Vertrauen in die Technik gebracht aber leider keinerlei Erfahrung mit Sand 😣 Der erste Tag in Moremi war daher ganz schön heftig, danach wurde es machbar.

Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt überfordert oder bedroht gefühlt. Nichts war schlimmer, als erwartet, und so manches war viel einfacher, als befürchtet.

Ich hoffe das hilft ein wenig beim Entscheiden. Was und wieviel ihr euch zutraut, könnt ihr aber nur selbst beurteilen ...

LG, Miriam
7'296 Beiträge · seit 200605. Jan. 2016 · #18
leaalexandra schrieb:Ja genau diese Angst vermute ich bei meinen Eltern auch, beide waren noch nie in Afrika, haben aber Freunde, die schon mehrmals in Namibia waren und immer geführt herumgereist sind, deshalb denken sie, dass es nicht möglich ist selbstständig rumzureisen.
... die Situation kommt mir sehr bekannt vor. Mir hat oft auch jemand gesagt, dass etwas unmöglich ist, aber es selbst nie versucht hat. Um dem ewigen Palaver aus dem Weg zu gehen, habe ich zuvor manche Dinge lieber für mich behalten.

Ich finde meinen täglichen Weg ins Büro über die Autobahn jedenfalls gefährlicher als eine Reise durch Namibia. Bekloppte gibt's auf der Straße hier wie dort. Aufpassen muss man dort natürlich ebenso.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3 Beiträge · seit 201505. Jan. 2016 · #19
Hallo Lea,

ich habe den Camper für Februar über Der Tour gebucht, da bekommst du auch Mietwagen ab 21 Jahren.

Außerdem solltet ihr überlegen ob ihr euch eine Gold Kreditkarte von German Wings, MLP oder so zulegt, da sind dann oft "echte" Vollkaskoversicherungen für Mietwagen incl. Das ist deutlich billiger als die "VK" vom Autovermieter.

Gruß
Guenni
2'497 Beiträge · seit 201105. Jan. 2016 · #20
Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt aber doch nicht überlesen, dass Lea die Strecken ganz alleine bewältigen muss, da ihr Freund nicht fährt, da finde ich die Entfernungen von Namibia bis Botswana in 3 bis 4 Wochen, ohne abwechseln zu können beim Fahren, schon ziemlich heftig.

Miriam, Du schreibst zum Beispiel, dass Axel froh war, nach einer Weile auch mal weniger fahren zu müssen, in den Genuss kann Lea nicht kommen, weil kein anderer Fahrer mit im Auto ist. Sie muss, ob müde oder nicht, ran.

Ich kann als "alte Mutter" die Bedenken der Eltern schon ein kleines bisschen verstehen, obwohl ich Namibia (incl. Kaokovelt) liebe und auch schon in Botswana als Selbstfahrer unterwegs war, aber immer nur mit zwei Fahrern pro Auto. Bei nur einem Fahrer finde ich die Mammuttour bis ins Delta nicht verantwortungsvoll.

Namibia hat zum "Einfahren" doch so viel zu bieten, auch wenn man sich nicht gleich in die entlegensten Ecken begiebt und man kann kürzere Fahrtstrecken planen.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2016