ALalbrechtj123Themenstarter236 Beiträge · seit 201011. Okt. 2015 · #1Hallo zusammen,
ich möchte nach einigen Namibiareisen zum ersten mal durch den Khaudum und hätte
ein paar Fragen an euch.
Gibt es in Tsumkwe immer die Möglichkeit zum tanken ?
Im Forum liest man dass einmal auf 2 Fahrzeuge am Gate bestanden wird das andere mal
interessiert das wieder niemand.
Ob ich alleine oder mit 2 Fahrzeugen unterwegs bin ist nämlich noch offen.
Gruß Albrecht
Gerhard2025338 Beiträge · seit 201511. Okt. 2015 · #2hallo Albrecht
schau mal im thread von reisemaus nach, ganz aktuell:Durch den Khaudum September 2015
da ändert sich gerade sehr viel, meine erfahrungen sind 2 jahre alt.
ein fahrzeug reicht meiner meinung nach
ein Tipp: zwischen tsumkwe und parkeingang gibt es auf der linken seite ein sandorf . dort kann man auch übernachten und einen lehrreichen walk mit den sans unternehmen.
tankstelle in tsumkwe bin ich überfragt, wir hatten damals in grootfontain übernachtet und bei 140 l dieseltank keine not auf zufüllen.
liebe grüße
gerhard
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Okt. 2015 · #3Hi Albrecht,
wie gesagt, gibt es dazu ein aktuellen Thread. Die Kontrollen werden sicherlich in Zukunft verstärkt stattfinden, da auch ein richtiges Eingangstor mit permanenter Besetzung durch das Umweltministerium geplant ist. Die Betreiber der neuen Lodge werden sicherlich auch für einige Änderungen im ganzen Park mitverantwortlich sein.
2 Fahrzeuge ist derzeit vorgeschrieben (aus gutem Grund), unabhängig von der Frage ob es kontrolliert wird. Das ist meine Meinung. Ohnehin musst Du mit Deinem Fahrzeugvermieter klären, ob Khaudum überhaupt erlaubt ist (durchauch bei vielen Vermietern nicht mehr).
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
deemha412 Beiträge · seit 201111. Okt. 2015 · #4Hi Albrecht
Wir sind letzte Woche durch den Khaudum, von Nord nach Süd, mit zwei Autos. Kontrolliert hat das niemand, aber ich war froh, nicht alleine zu sein. Wir haben die ganze Zeit niemanden angetroffen (ausser das Manager-Paar bei der noch geschlossenen Lodge). Es ist zurzeit extrem trocken und der nördliche Teil ist extrem tiefsandig (der Hilux war dauernd am Limit). Schätzungsweise die Hälfte des Parks ist zurzeit abgebrannt (brennt noch immer) und Tiere sind eher selten zu sehen.
Das Khaudum-Camp ist super, das Sikeretti-Camp eine Katastrophe. Die sanitären Anlagen werden von Perlhühnern bewohnt, Wasser fliesst keines und da die Abfalleimer scheinbar schon lange nicht mehr geleert werden, ist alles voller Müll. Wir haben auf die geplante Übernachtung verzichtet und sind gleich weiter bis Tsumkwe. Tanken mussten wir nicht, also kann ich dir nichts zur Verfügbarkeit von Treibstoff sagen. Mit vollem Tank kommst du aber problemlos von Divundu bis Grootfontein.
Und noch ein Denkanstoss zum Fahren mit einem Auto: Wir waren die Woche davor im Nxai. Kurz vor Baines Baobab löste sich die Batterie eines Autos aus der Verankerung (Schrauben waren offensichtlich nicht richtig befestigt) und verursachte einen gewaltigen Kurzschluss, der die gesamte Elektrik zum erliegen brachte. Das Fahrzeug machte keinen Wank mehr. Ohne zweites Auto wäre das wohl eine unangenehme Geschichte geworden, noch unangenehmer als sie eh schon war, haben wir doch den ganzen Tag über niemanden im Park angetroffen.
Gruss Dieter
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200811. Okt. 2015 · #5Hallo Albrecht,
wir wurden im Norden nicht kontrolliert und fanden die Strecke nicht zu anspruchsvoll, wenn man etwas Erfahrung hat im Sand zu fahren.
Aber sicherlich hat Dieter Recht, wenn Dein Auto ein Problem hat, musst Du u.U. länger warten, aber ich denke mal dass pro Tag doch 1-2 Autos mindestens durch fahren. Mit Eröffnung der Lodge kann das auch mehr werden.
Du kannst Dich evtl auch über das Forum mit einem anderen Auto verabreden (so haben wir das gemacht) oder vor Ort auf einem Campground in der Nähe (Nambwa, Popafalls, Roy's Camp) noch Leute treffen, wenn Ihr Glück habt und etwas flexibel seid.
Wir waren zwar auch in Tsumkwe, aber ich kann mich nicht erinnern, ob es da eine Tankstelle gab. Würde mich aber wundern, wenn nicht, das Dorf ist recht groß.
Sprit langt aber auch dicke bis Grootfontein. Wir hatten einen Hillux mit 2 Tanks.
Dieter, Du sagst es brennt? Wo denn? Das muss wohl die letzten 4 Wochen passiert sein. Das ist ja wirklich schade. Da wird der Park in meinen Augen noch uninteressanter.
Viele Grüße
Doro
ALalbrechtj123Themenstarter236 Beiträge · seit 201012. Okt. 2015 · #6Hallo ,
danke für die guten Tipps und Ratschläge dadurch kann ich die
Sache im Februar ruhiger angehen.
Gruß Albrecht
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Okt. 2015 · #7Hi Albrecht,
Sache im Februar ruhiger angehen.
wenn es gut geregnet hat (was wir alle hoffen), dann ist im Khaudum vielleicht gar kein Durchkommen. Da solltes Du Dich tagesaktuell erkundigen. Bisher war ja immer von Trockenzeit die Rede (Du hattest in Deinem Ausgangspostings nichts zur Jahreszeit geschrieben).
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Chrigu7'272 Beiträge · seit 200612. Okt. 2015 · #8Hallo Albrecht
Wolltest Du im Februar durch den Khaudum? Das ist eine recht ungünstige Jahreszeit. Wenn es schlammig ist, hast Du keine Chance ausser Du bist wirklich extrem gut ausgerüstet und hast Spass an der Schlammschlacht.
Wenn es trocken ist aber vorher geregnet hat, siehst Du kaum Tiere.
Khaudum ist etwas für die Trockenzeit. Dann müssen die Tiere zu den Wasserlöchern kommen. Durch den dichten Busch siehst Du sonst kaum etwas.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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ALalbrechtj123Themenstarter236 Beiträge · seit 201012. Okt. 2015 · #9Hallo,
ich hatte bei meinen Reisen im Januar und Februar fast immer Glück und
kaum Regen, sollte es dieses mal anders sein dann mache ich den Khaudum
eben das nächste mal.
Kein Problem.
Danke Albrecht
SASA1628 Beiträge · seit 201615. Aug. 2016 · #10Hallo,
bevor ich einen eigenen Thread erstelle dachte ich ich klinke mich hier mal ein.
Ich bin Ende Oktober in einem Campsite nahe Nhoma und will innerhalb eines Tages nach Ngepi bei Divundu. Nun stellt sich mir die Frage ob es machbar ist über Sikereti und Khaudum durch den Khaudum NP zu fahren statt die unschöne Autobahn mit deutlich mehr Strecke zu nutzen. Meint ihr das ist möglich? Welche Route sollte man wählen? Wie ist der Schwierigkeitsgrad mit einem Toyota Hilux DC 4x4? Habe nur wenig Offroad-Erfahrung, bin dann aber auch schon über eine Woche in Namibia unterwegs.
Über Tips wie ich die Strecke gestalten kann würde ich mich sehr freuen!
Grüße
Martin
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200615. Aug. 2016 · #11Hallo Martin
Nach meiner Ansicht ist es nicht wirklich machbar. Im Khaudum ist es zum Teil tiefsandig, zugewachsen oder voll von Ästen. Die Nordzufahrt ist tiefsandig und stark ausgefahren.
Laut Tracks4Africa brauchst Du für die Strecke gut 9.5 Stunden. Ich halte diesen Wert für recht optimistisch.
Allerdings brauchst Du auch, auf dem normalen Weg, von Nhoma bis Ngepi schon rund acht Stunden. Auch das ist schon deutlich mehr als ich mir für einen Tag vornehmen würde.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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CuF4'382 Beiträge · seit 201515. Aug. 2016 · #12Hallo Albrecht,
in Tsumkwe gibt es eine Tankstelle, die im September 2015 die Tage, die wir dort waren, auch Treibstoff hatte. Wir haben dort 2x getankt, das letzte Mal, bevor wir in den Khaudum fuhren. Wir waren allein, der Ranger am Gate hatte nichts dagegen, aber wir haben jahrzehntelange Geländefahrterfahrung (Tiefsand, Matsch - was es eben so gibt). Allerdings würden wir ungern mit einer Truppe im zweiten Auto fahren, die keinerlei solche Erfahrungen haben, weil die Gefahr groß ist, sie dauernd irgendwo rausziehen zu müssen.
Das Camp im Khaudum ist sehr schön!
CuF
SASA1628 Beiträge · seit 201615. Aug. 2016 · #13Hallo chrigu,
danke für deine schnelle Antwort. Schade. Leider haben wir keinen anderen Zwischenstop mehr bekommen laut unserer Buchungsagentur (Botswana Footprints) und müssen nun wohl oder übel einen der beiden Wege zurücklegen 🙁
Nach deiner Empfehlung werde ich aber den Weg aussenrum nehmen. Hier bleibt man vermutlich komplett auf der C44 und dann B8 oder gibt es eine geschickte Abkürzung?
Grüße
Martin
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200615. Aug. 2016 · #14Hallo Martin
über die C44 und dann B8 brauchst Du auch 9 Stunden. Ganz ehrlich, ich würde die Buchungsagentur mal Fragen wie Sie sich das genau vorstellen. Es ist unverantwortlich so etwas einem Gast anzubieten.
Der schnellste Weg scheint wie folgt zu sein:
Herzliche Grüsse
Chrigu
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CACan890 Beiträge · seit 201615. Aug. 2016 · #15gelöscht, da ich falsch unterwegs war...
Hab nochmal auf die Karte geguckt - also wenn ich schon in Nhoma wäre, dann würde ich durch den Khaudom fahren. Auch wenn die Wegbedingungen schwierig sind. Vor vielen Jahren ist die Strecke (wie auf Chrigus Kartenausschnitt) ein Reisekumpel gefahren - war damals auch nicht besser zu fahren als Khaudom meinte er. Aber das kann sich schon längst geändert haben,
Gruß
AOaos1'166 Beiträge · seit 200815. Aug. 2016 · #16Hallo Martin,
von woher kommt ihr, dass ihr in Nhoma übernachtet? von Grootfontein? Dann würde ich die campsite auslassen. Oder geht es euch um die Begeungen mit den San?
Sonst würde sich noch anbieten, anstelle von in Nhoma in Sikereti zu übernachten.
Bevor du die von Chrigu genannte Alternativroute fährst, würde ich mir erst Erkundungen einholen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Strecke häufiger gefahren wird als die durch den Khaudom.
Grüße
Axel
SASA1628 Beiträge · seit 201616. Aug. 2016 · #17Guten Morgne zusammen,
@chrigu: Danke für den Tip. Werde ich mir genauer anschauen. Leider habe ich da nicht so genau drauf geachtet und wir haben den Campsite nun bereits gebucht. Bin nicht sicher ob wir den noch umbuchen können 🙁
@Can: Danke für den Hinweis, werde mir die Route genauer anschauen. Am liebsten wäre mir fast das Camp auszulassen.
@aos: Ja wir kommen von Grootfontein und wollen weiter zum Ngepi Camp. Ich habe darum gebeten ein schönes Camp auf dem Weg einzuplanen, allerdings habe ich mir die Entfernungen und die Dauer der Strecke nicht so genau angeschaut bzw. mich darauf verlassen, dass das schon so passt. Im nachhinein kam mir die Strecke dann allerdings auch als seeehr lang vor und deswegen habe ich hier um Rat gefragt. Bekommt man in Sikereti spontan einen Platz? Denkt ihr wenn wir direkt nach Sikereti durchfahren ist die weiterfahrt durch den Khaudum am nächsten Tag bis nach Ngepi möglich?
Alternativ: Welches Camp bietet sich zwischen Grootfontein und Ngepi an, sodass wir Nhoma auslassen?
Danke für eure Tips, bin nun froh, hier gefragt zu haben und versuche noch alternativen zu bekommen.
Grüße
Martin
CACan890 Beiträge · seit 201616. Aug. 2016 · #18Hi,
dann streich das Camp und mach Zwischenstopp in Roy`s Camp. Oder bleib eine Nacht in Grootfontein - da gibts einige Campingplätze, die auch nicht vorgebucht werden müssen.
Wenn du nicht unbedingt in dem gebuchten Camp etwas anschauen willst / vor hast / erleben möchtest, würde ich mir die Sandgurkerei nur als Verbindungsetappe ersparen. Anders sieht es aus, wenn du den Khaudom erkunden möchtest - dafür wäre aber die Zeit zu kurz.
Gruß
SASA1628 Beiträge · seit 201616. Aug. 2016 · #19Was haltet ihr vom Mururani Camping? Das wäre so ungefähr auf halber Strecke. Ansonsten würde ich in Grootfontein Stop machen oder Roys Camp anfahren, danke für den Hinweis Can!
Grüße
Martin
CACan890 Beiträge · seit 201616. Aug. 2016 · #20Keine Ahnung, hab ich auch noch nicht gesehen - da kann dir Jörg aus dem Forum hier bestimmt nähere Auskünfte geben. Wäre zumindest eine bessere Alternative zu deinem bestehenden Plan.