The Big, the Shy and the Ugly 5 od. 1001 Elefanten

Reisebericht 56 Antworten · 15,5k Aufrufe · gestartet 27. Sept. 2015 von D und M
Themenstarter435 Beiträge · seit 201211. Nov. 2015 · #41
@CuF: Wir haben den Rheinfall in der Schweiz und viele schöne hohe Fälle in den Bergen. Schön war die Bootsfahrt trotzdem 😎

@Bele: kann jeder sagen mit dem Night-Drive 😉 🤩
Ja, über Nunda Lodge haben wir uns schon bei unserem Treffen ausgetauscht, aber vielleicht interessiert es auch sonst jemanden, was man da so erleben kann, oder auch nicht 😵

Die Sables waren schon sehr eindrücklich und Roans haben wir dann auch noch gesehen.
Ihr hattet dafür den Super-Vogel-Guide, da bin ich dann neidisch 😈

Grüessli
Daniela
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8'691 Beiträge · seit 201011. Nov. 2015 · #42
D und M schrieb:
Ja, über Nunda Lodge haben wir uns schon bei unserem Treffen ausgetauscht, aber vielleicht interessiert es auch sonst jemanden, was man da so erleben kann, oder auch nicht 😵

Grüessli
Daniela
So meinte ich das nicht (also dass das sonst niemand interessiert) - ich wusste nur nicht mehr ob wir tatsächlich drüber geredet haben oder nicht (das Alter.... 😊 ).

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2015
Themenstarter435 Beiträge · seit 201211. Nov. 2015 · #43
Donnerstag, 3.9.15
An diesem Morgen hatten wir es nicht so eilig. Wir mussten erst am Mittag in Kongola sein. Die lange
Fahrt durch den Bwabwatwa NP war nicht wirklich spannend und wir kamen zügig voran. Um 11.30
Uhr waren wir in Mavunje, wo Dan uns begrüsste. Wir hatten eine 2-Nächte-Floodplain-Campingtour
gebucht, die etwas später startete als normal, weil Dan erst an diesem Morgen zurückgekommen war
von einer Tour. Wir sortierten unsere Sachen für die 3 Tage und kurz nach 12 Uhr ging es los. Das
Wetter war leider nicht so berauschend, es war stark bewölkt, was das Fotografieren erschwerte.
Zuerst mussten Dan und William das stark beladene Boot durch selbst ausgegrabene Kanäle
schieben. Wir liefen derweil durch Oberschenkel-tiefes Wasser und am Ufer nebenher. Der
Wasserstand war wirklich sehr niedrig und wird es auch mindestens bis nächsten März bleiben, wenn
die Regenzeit in Angola gut ausfällt. Beim Haupt-Fluss angekommen luden die beiden Männer das
Material vom kleinen auf das grosse Boot um und wir fuhren gemächlich los. Es gab Vögel zu sehen
und Hippos.

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Nach einem Miitagessen ging es weiter. Dan versuchte Elefanten zu finden und kletterte
dazu auf einen Termitenhügel. Tatsächlich sah er welche und nachdem er deren Marschrichtung und
den Wind gecheckt hatte, fuhr er an eine Stelle, wo uns die Elefanten nicht riechen sollten. Nach und
nach kamen die Tiere näher und die erste Gruppe überquerte vor uns den Fluss. Wir hatten eine Kufe
ans Ufer gesetzt, damit wir nicht abtrieben und konnten so bestens beobachten. Die Familiengruppen
hatten sich zu einem grösseren Verbund zusammengeschlossen und eine Gruppe nach der anderen
überquerte in geschlossener Formation den Kwando. Von den Kleinsten schaute jeweils nur der
Schnorchel raus und sie wurden schön in die Mitte genommen, damit ihnen nichts passiert. Das
ganze Défilée dauerte ziemlich lange. Wir schätzten zwischen 200 und 300 Tiere, die vorbei
schwammen. Sogar Dan war beeindruckt.

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Da es schon ziemlich dunkel war, mussten wir dann bevor
die letzte Gruppe vorbei war weiterfahren, um unsere wilde Campsite auf einer Insel zu erreichen.
Eine Insel darum, weil weder Wild Dogs noch Löwen gerne schwimmen und wir dort sicher seien. Wir
errichteten das Camp und genossen den Abend inmitten der Wildnis.

Elefantöse Grüsse 🤪 🤩
Daniela
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201216. Nov. 2015 · #44
Freitag, 4.9.15
Am nächsten Morgen gab es Kaffee und Rusks bevor wir mit dem Boot rausfuhren. Leider war das
Wetter immer noch nicht besser und es wurde nur langsam hell. Wir sahen Büffel, Hippos, Lechwes
und Riedböcke sowie diverse Vögel und kehrten schliesslich fürs Frühstück ins Camp zurück. Nach
dem Verladen fuhren wir nördlich den Fluss entlang, dort wo es keine Steilufer gab, die durch die
Bugwellen erodieren konnten, manchmal auch zügig, sonst tuckerten wir langsam flussaufwärts,
immer wieder anhaltend wegen einem Krokodil, einem Waran oder einem Vogel. Auf einer anderen
Insel wurde ein weiteres Camp errichtet. Der Tag war unspektakulär aber friedlich und entspannend
verlaufen.

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Themenstarter435 Beiträge · seit 201216. Nov. 2015 · #45
Samstag, 5.9.15
Wiederum fuhren wir früh los und schauten, welche Tiere schon unterwegs waren. Wir machten einen Game Walk auf einer Insel und Dan erklärte uns einiges zu Spuren und Pflanzen.

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Wir hatten schon während der ganzen Fahrt immer wieder Hippos im Fluss umfahren. Da der Wasserspiegel so niedrig war, versammelten sich alle im Hauptkanal und dies führte offensichtlich zu Stress. Oft waren Dan und William nervös beim passieren einer Gruppe oder eines Bullen. An diesem Morgen begegneten wir einem Bullen, der am Ufer im Schilf frass. Als wir vorbeifuhren drehte er sich um und bedrohte uns. Dan fuhr so schnell es ging vorbei, aber der Bulle verfolgte uns und Dan konnte nicht beschleunigen, da das Wasser sehr seicht war. Es dauerte einige Hundert Meter bis das Hippo von der Verfolgung abliess. Angesichts der vielen Krokodile war ich doppelt froh, nicht notfallmässig das Boot verlassen zu müssen, um mich vor einem wild gewordenen Hippo zu retten. Wir waren jedenfalls alle froh, dass wir glimpflich davon gekommen waren. Zurück beim Camp frühstückten wir und packten zusammen und machten uns auf den Rückweg zu Dan’s Camp Mavunje.

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Die Bootstour hat uns ausserordentlich gut gefallen. Dan und William waren engagiert und wussten viel über Flora und Fauna. Das Gleiten im Boot war sehr entspannend und erfrischend.

Am Nachmittag fuhren wir noch für einen kurzen Gamedrive in den Mudumu NP. Wegen der fortgeschrittenen Zeit fuhren wir in die Salzpfanne, nicht an den Fluss, wo es einen schönen Hide gibt. Dort sahen wir eine Herde Roan (Pferde-)Antilopen, Elefanten usw. Auf der Rückfahrt nach Mavunje sahen wir noch eine überfahrene Kuh, die bei der Hinfahrt noch nicht dagelegen war. Da war wohl wieder jemand zu schnell unterwegs.

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Liebe Grüsse
Daniela
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zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2015
4'382 Beiträge · seit 201517. Nov. 2015 · #46
Hallo, Ihr zwei!.

..das Foto von den drei Bienenfressern entzückt mich total! Im Übrigen: Alle Bilder sind toll und der Bericht spannend! Danke!
Friederike von
CuFs
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter435 Beiträge · seit 201223. Nov. 2015 · #47
Liebe Friederike

Danke für die "Blumen"

Nur zum Trost, ich brauchte ca. 10 Versuche, bis eine Bild gut war.

Liebe Grüsse
Daniela
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201223. Nov. 2015 · #48
Sonntag, 6.9.15
Am nächsten Morgen packten wir zusammen und verabschiedeten uns bei Dan. Es war toll mit ihm und seine Campsites am Wasser sind 1A. Wir fuhren Richtung Westen durch den Bwabwatwa zurück. Zwischen Divundu und Rundu fuhren wir noch an den Kavango um dort zu picknicken. Viele Menschen waren am Fluss, die einen feierten Gottesdienst, einige wuschen oder badeten, einige fischten. Alle waren sehr freundlich und nicht aufdringlich wie an Orten, wo ab und zu Touristen vorbei kommen.

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Wir waren zuerst nicht sicher, wie weit wir fahren sollten an diesem Tag, aber nachdem wir den Fluss nochmals gesehen hatten und gut vorwärts gekommen waren, fuhren wir durch bis Roy’s Camp. Das Braai-Paket, das wir dort kauften, enthielt das zäheste Fleisch der ganzen Reise. Sonst gefiel es uns sehr gut im Camp. Wir spazierten noch ein wenig auf den angelegten Wanderwegen und schauten den Elands und anderen Tieren am Wasserloch zu.

Schrottkunst
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Uralte Werbung für Schweizer Zigarren "Rössli Stumpen"
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es geht gleich weiter...
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zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2015
Themenstarter435 Beiträge · seit 201223. Nov. 2015 · #49
Montag, 7.9.15
Am Morgen gab es viele Vögel auf dem Campground und wir versuchten, diese fotografisch festzuhalten. Besonders die Lovebirds hatten es uns angetan. 😘 Die Blue Waxbills waren aber auch nicht schlecht. 🙂

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Als wir dann loskamen mussten wir zuerst in Grootfontein die Vorräte aufstocken. Vergeblich suchten wir in ganz Grootfontein nach Wildfleisch. Weiter ging’s zum Hoba-Meteorit. Macht ja optisch nicht viel her 🤪 , aber wenn man sich überlegt, wie das mit den Meteoriten so funktioniert, ist es schon eindrücklich. Wir wunderten uns vor allem, warum es keinen tieferen Krater gegeben hat beim Einschlag.

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Von dort ging es weiter über Sandpads mit vielen Farmtoren Richtung Waterberg. Schwimmen auf Rädern war angesagt. 😵

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Wir bezogen in der Waterberg Wilderness Lodge für 2 Nächte eine Campsite auf dem Plateau Campground. Für den nächsten Morgen buchten wir den Plateau Hike. Nach dem Einrichten machten wir eine Wanderung auf dem Dassie Trail. Dieser ging über Stock und Stein und war anstrengender als gedacht und zuletzt mussten wir uns sputen und auf der Fahrstrasse zum Camp zurücklaufen, damit wir vor dem Eindunkeln zu unserem Sundowner kamen. Das wunderbare Licht in den mit Flechten überzogenen Felsen entschädigte uns aber für die Anstrengung. Natürlich sahen wir auch Dassies.

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Liebe Grüsse
Daniela
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zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2015
Themenstarter435 Beiträge · seit 201224. Nov. 2015 · #50
... und es geht weiter

Dienstag, 8.9.15
Markus und ich machten uns auf zur Reception, wo der Plateau Hike startete. Leider war die Gruppe mit ca. 15 Personen recht gross, sodass man nicht viel mitbekam, wenn man nicht direkt hinter dem Guide lief. Der Aufstieg war gut machbar und wir schauten von mehreren Aussichtspunkten ins Tal von Waterberg Wilderness und über die Ebene am Fusse des Waterbergs. Der Guide erzählte ein paar Sachen zu Flora und Fauna, wir sahen jedoch nur Tierspuren und –kot, kein Tier ausser Vögeln und Insekten. Auf dem Plateau sieht es eigentlich nicht viel anders aus als unter dem Plateau. Gestrüpp, Felsblöcke, sandiger Boden.

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Schilderwald 🤩 🤪
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Am Nachmittag machten wir nochmals eine Wanderung. Markus und ich die Strasse rauf bis zur Wilderness Lodge und dann weiter zur Quelle und zurück. Diego machte sich auf dem Weg „Giraffe Crossing“ auf die Suche nach Schlangen, Nashörnern und weiteren Tieren. Er sah eine Schlange und Antilopen, wir genossen den wunderschönen Talabschluss bei der Quelle mit phantastischen Shepard’s Trees und üppiger Vegetation. Ausserdem sahen wir noch eine Kolonie Zebramangusten.

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Am Abend kriegten wir noch Besuch von einem Stachelschwein. Insgesamt genossen wir unseren Auftenthalt im Waterberg Private Reserve.

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zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2015
Themenstarter435 Beiträge · seit 201225. Nov. 2015 · #51
So, es geht weiter, sonst wird das nie was 😵

Mittwoch, 9.9.15
Am Morgen fuhren wir dem Waterberg entlang bis zur B2. Wir sahen unterwegs viele Steenbucks, Dikdiks und Vögel. Unser Ziel war Erindi, wo wir uns eine Campsite für zwei Nächte aussuchten. Erindi war vor allem Diegos Wunsch, da er unbedingt noch mehr Katzen sehen wollte. Insgesamt waren nicht viele Campsites belegt, von den Self-Catering-Chalets jedoch einige. Nach den eher urigen Campsites wirkten diese etwas steril, waren jedoch sehr bequem mit stets heissem Wasser, Spültrog, Badezimmer, Tisch mit Bänken und Licht. Zu dritt war die Campsiete auch nicht viel teurer als z.B. Mowani. Wir buchten einen Abend- und Morgen-Gamedrive, da wir vom selbst fahren ziemlich die Schnauze voll hatten. Zuvor gingen wir aber ans Wasserloch, das sehr schön ist. Es gab ein Hippo, Krokodile, ein Paar Egyptan Geese mit entzückenden Küken sowie viele Antilopen, Zebras, Elefanten und weitere Tiere, die trinken kamen.

Schild, das Hoffnung macht 🤩 bei der Einfahrt ins Reserve
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Der Abend-Gamedrive war auf einem grossen Truck. Wir spürten zuerst Löwen auf, die hinter dem Quarantäne-Lager für verletzte oder frisch eingeführte Tiere auf einen Widersacher warteten, den sie verletzt hatten. Es waren 3 Brüder mit einer Löwin. Einer der Brüder paarte sich mit der Löwin. Die anderen schliefen in löwenmanier.

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Weiter ging es auf Cheetah-Suche. Die „einschlägigen“ Tiere sind mit Sender versehen, sodass sie einerseits den Touristen gezeigt werden können und andererseits verfolgt werden kann, wo sie sind. Wir fanden die zwei Brüder auch tatsächlich und verfolgten sie offroad, aber mit dem Truck war das schwierig.

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Ausserdem sahen wir noch Spitzmaulnashörner und diverse Antilopen, die aber ausserordentlich scheu waren. Unser Driverguide war leider nicht besonders kompetent und wir waren etwas enttäuscht. 🙁
Wir braaiten noch ausgezeichnetes Antilopenfleisch 😛 , das wir im Farmstall von Erindi gekauft hatten und genehmigten uns einen leckern Rotwein dazu. Anschliessend ging's nochmals ans beleuchtete Wasserloch, wo immer mal wieder Tiere zum Trinken kamen, jedoch nichts allzu aufregendes.

... es geht gleich weiter mit Erindi, Tag 2
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201225. Nov. 2015 · #52
Donnerstag, 10.9.15
Am nächsten Morgen waren wir für den Gamedrive nur zu sechst, diesmal in einem kleinen Toyota Landcruiser. Der Guide war sehr engagiert und kenntnisreich. Wir gingen wieder zu denselben Löwen, die sich immer noch oder immer wieder paarten – laut Guide alle 30 Minuten. Er meinte dazu lakonisch "these f***ing lions". 🤩 😊 🤪

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Dann suchte er ebenfalls nach den Cheetahs. Diesmal waren es zwei Schwestern und als wir sie fanden, stand die eine malerisch auf einem Termitenhügel.

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Wir folgten den beiden dann offroad über eine längere Zeit. Der Guide walzte dabei etliche Büsche nieder. Wie er sagte, war das Gebiet zu verbuscht, weil es zu wenige Elefanten gäbe, sodass er nun Elefant spiele. Es machte ihm offensichtlich Spass und wir staunten, wie er einige Sträucher und kleine Bäume ohne Reifen- oder andere Panne einfach platt walzte. Wir sahen auch einige Vögel und Antilopen und fuhren noch zu einem schönen Aussichtspunkt.

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Am Schluss der Tour noch das Highlight: einen Aardwolf vor seinem Bau, nicht weit vom Camp Elefant. Er hatte es zu seiner Aufgabe gemacht, die Aardwolfdame mit Nachwuchs zu schützen. In der letzten Saison sei ein Idiot zu nahe an den Bau gefahren, sodass dieser eingestürzt sei und alle Aardwolfs tot gewesen seien. Das Tier ist geschützt, wird aber von den Farmern dennoch gejagt, obwohl es nur Termiten und Ameisen frisst. Es gehört zu den Hyänen ist aber total niedlich. Knuddelfaktor 100 😘 😊 😕 😗

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Da wir keine Lust hatten, selbst stundenlang auf Gamedrive zu gehen, fuhren wir auf Anraten des Guides zur Erindi Lodge zum Mittagessen. Das dortige Wasserloch ist sehr eindrücklich und es zeigten sich sogar Wild Dogs, wenn auch nur ganz in der Ferne.

Beweisbild Wild Dogs
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Es gab aber viele Hippos und Crocs sowie Elefanten und Vögel. Wir erlebten auch mit, wie ein kleineres Croc eine Egyptian Goose schnappte und nach und nach runterschlang.

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Gegen Abend fuhren wir zurück ins Camp Elefant, wo wir am Wasserloch noch eine Verreaux’ (Giant) Eagle Owl sahen, die versuchte, eines der Gänseküken zu schnappen. Die Gänseeltern waren aber wachsam und konnten ihren Nachwuchs retten.

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zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2015
Themenstarter435 Beiträge · seit 201226. Nov. 2015 · #53
So, heute gibt's noch den Rest des Berichts, bevor wir in ein verlängertes Wochenende ins Tessin verschwinden 😎

Freitag, 11.9.15
Nach den 2 Tagen Erindi mit der etwas künstlichen Atmosphäre wollten wir unsere letzte Nacht in der Wildnis verbringen. Wir fuhren also zum Erongo Plateau Camp auf der Farm Eileen. Leider war der Himmel wieder ziemlich bedeckt und die Sicht diesig, sodass wir die tolle Aussicht nicht richtig würdigen konnten. Wir machten aber noch eine Wanderung und hörten die ganze Zeit Zebras, die vor uns flohen. Sehen konnten wir sie leider nicht. Dafür gab es Kudus am Wasserloch und absolute Ruhe im Camp – wir waren die einzigen Gäste. Wer bei Erongo an Felskugeln denkt, ist auf dem Plateau Camp am falschen Ort. Es lebt von der Aussicht und der Weite. Wir braaiten unser letztes Game-Steak und tranken einen Wein dazu und genossen die Stille.

auf dem Weg von Erindi nach Omaruru
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Die Züge fahren wohl nicht nach schweizer Taktfahrplan 😗 😉
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leider begegnete uns auch kein Nashorn...
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Rock Monitor mit eindrücklichen Krallen 😵
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Samstag,/Sonntag 12./13.9.15
Am Morgen war das Wetter immer noch durchzogen, sodass wir auf eine weitere Wanderung verzichteten. Die Aussicht hätte nicht mehr geboten. Wir verräumten unser Gepäck fluggerecht und duschten anschliessend noch ausgiebig bevor wir uns auf den Weg nach Windhoek machten. In Windhoek machten wir noch ein paar Stops an einschlägigen Sightseeing-Punkten (Bahnhof, Christuskirche) bevor wir um ca. 15.30 Uhr zum Vermieter fuhren, um den Wagen zurückzugeben. Der Vermieter brachte uns zu Joe’s Beerhouse, wo wir ein frühes Nachtessen zu uns nahmen – ein letztes Mal Wild und Windhoek Draught. Um 18.30 Uhr holte uns das Taxi mit unseren Taschen für den Transport zum Flughafen. Der Rückflug verlief unspektakulär und nach einiger Wartezeit in Frankfurt flogen wir nach Zürich, wo wir von unseren Lieben erwartet wurden.

Fazit folgt...
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201226. Nov. 2015 · #54
Fazit der Reise:
Es war sehr abwechslungsreich und wir hatten super Sichtungen, auch Landschaften, Tiere und Situationen, die Markus und ich noch nie gesehen hatten. Es war spannend ein „Afrika-Greenhorn“ dabei zu haben. Seine Begeisterung war ansteckend und wir hatten es sehr lustig zu Dritt. Das Campen war sehr schön und unkompliziert. Wenn man erst mal richtig eingestaubt ist, gibt man irgendwann auf, sich und das Equipment sauber hatlen zu wollen. Ist eine tolle Abwechslung zu unserer überorganisierten zivilisierten Welt. Die Versorgungslage unterwegs war nicht immer einfach. Glücklicherweise konnte man manchmal etwas im Camp kaufen. Was es immer gab, war Holz. Wegen der Bootstour am Kavango sind wir sehr weit gefahren. Wenn es finanziell nicht so schmerzhaft wäre, wäre die Autorückgabe in Katima oder Kasane und der Rückflug von Victoria Falls sicher bequemer gewesen. Wir fanden es angenehm, über eine gewisse Flexibilität zu verfügen und nicht alles vorausgebucht zu haben. Dies klappte beim Campen gut, mit festen Unterkünften hätten wir ev. mehr Kompromisse eingehen müssen. Namibia war wieder wunderschön aber extrem trocken. Wir werden irgendwann wiederkommen, aber wenn möglich zu einer anderen Jahreszeit.

Zum Titel:
Ob es wirklich 1001 Elefanten waren, haben wir natürlich nicht nachgezählt – gefühlt waren es aber sehr, sehr viele vor allem auch mehrmals riesige Herden durch Zusammenschlüsse von einigen Familiengruppen. Die Bilder sind auch etwas elefantenlastig.
The Big 5 haben wir gesehen und ausser dem Leoparden, bei dem es zu schnell ging auch gute Fotos gemacht.
Die halboffiziellen Kategorien habe ich folgendermassen besetzt:
The Shy 5: Afrikanische Wildkatze, Aardwolf, Stachelschwein, Honigdachs und Eulen (gleich 3 verschiedene inkl. Fotos
The Ugly 5: Streifengnu, Krokodil, Marabu, nasser Ohrengeier und Warzenschwein. Warzenschweine finde ich ja in ihrer Hässlichkeit wieder süss. Auf Platz 6 und 7 würden für mich dann Rote Kuhantilope und Waran folgen... Ausser Konkurrenz: Homo sapiens (sapiens) 😈 😗 🤩

Ich hoffe, ihr seid gerne mitgefahren, auch wenn sich der Bericht zeitlich etwas gezogen hat. Als nächstes planen wir nun wieder etwas ausserhalb Afrikas. Im Januar reisen wir nach Venezuela, wo wir unter anderem ein Trekking auf den Roraima Tepui machen werden. Wir sind gespannt!

Liebe Grüsse
Daniela
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8'691 Beiträge · seit 201028. Nov. 2015 · #55
Guten Morgen Daniela,

da habt Ihr am Ende ja nochmal kräftig "abgeräumt" - super Fotos, danke!

Übrigens: Hat der Löwenmann (Donnerstag 10.09.) frisch gefressen oder ist er verletzt?

Ich habe deinen Reisebericht sehr genossen, nicht nur wegen der schönen Fotos sondern weil es ja doch einige Gemeinsamkeiten gab - Afrikaneuling(e) an Bord und gemeinsame Ziele, ja sogar ein kurzes Treffen! 🙂 .

Viel Spaß und tolle Erlebnisse in Venezuela - Januar ist ja schon ganz bald 😮 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter435 Beiträge · seit 201202. Dez. 2015 · #56
Hallo Champagner

Ja, wir hatten wirklich Glück und tolle Sichtungen.

Der Löwenmann war am Ohr arg verletzt, ob von den Brüdern, der "Angebeteten" oder einem anderen Rivalen konnten wir nicht herausfinden.

Ja, Venezuela naht und wir hoffen, dass die Wahlen vom kommenden Sonntag das Land nicht völlig im Chaos versinken lassen. Wir machen uns allerdings wenig Sorgen wegen unserer Sicherheit, da wir von Caracas gleich weiter fliegen und abseits von allen grösseren Orten umherreisen.

Wenn wir zurück sind, melde ich mich. Vielleicht interessieren die Afrikafans ja auch mal südamerikanische Safari.

Dein Bericht ist übrigens auch Spitze!

Liebe Grüsse
Daniela
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5'050 Beiträge · seit 201402. Dez. 2015 · #57
Hallo Daniela,
The Big 5 haben wir gesehen und ausser dem Leoparden, bei dem es zu schnell ging auch gute Fotos gemacht.
Die halboffiziellen Kategorien habe ich folgendermassen besetzt:
The Shy 5: Afrikanische Wildkatze, Aardwolf, Stachelschwein, Honigdachs und Eulen (gleich 3 verschiedene inkl. Fotos
The Ugly 5: Streifengnu, Krokodil, Marabu, nasser Ohrengeier und Warzenschwein. Warzenschweine finde ich ja in ihrer Hässlichkeit wieder süss. Auf Platz 6 und 7 würden für mich dann Rote Kuhantilope und Waran folgen... Ausser Konkurrenz: Homo sapiens (sapiens) 😈 😗 🤩
Was für eine tolle Ausbeute - da kann man glatt neidisch werden!

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LG und viel Spaß bei Eurer bevorstehenden Reise!

Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html