SHsheepfieldThemenstarter7 Beiträge · seit 201504. Juli 2015 · #1Hallo zusammen!
In 2 Wochen geht es für meine Frau und mich sowie ein Freundespärchen zum 1. Mal nach Afrika. Für 3 Wochen wird es eine 4x4 Rundtour von Namibia, über Botswana zu den Viktoriafällen und wieder zurück geben (alle Übernachtungen in Lodges - bis auf 1 Nacht in den Makgadikgadi Pans). Ich habe schon sehr viele Infos hier im Forum finden können (wahrscheinlich hätten wir die Route mit dem Wissen an einigen Stellen auch anders geplant), aber die steht nun und wir freuen uns drauf. Trotzdem kommen, besonders wenn der Abflug sich nähert, immer wieder neue Fragen auf.
Ein paar möchte ich hier gerne zur persönlichen Planungssicherheit stellen und würde mich über eure Hilfe / Antworten freuen.
1. In Windhoek wollen wir sonntags, bevor die eigentliche Tour startet, im Maerua Superspar einkaufen gehen. Viele Infos habe ich schon gefunden, dennoch würde ich gerne wissen, haben die immer alles vorrätig, oder kann es auch schonmal zu Engpässen kommen? Hier geht es mir vor allem um Adapter, Peaceful Sleep u.ä.
2. Bzgl. Adapter: Richtig, dort zu kaufen oder besser in Deutschland? Habe gelesen, dass die hier sehr groß und schwer sind und wir haben nur 20kg Gepäck. Brauche ich für Botswana einen anderen Adapter? Kann man diese in den Lodges im Notfall auch leihen (z.B. im Etosha, Nunda River Lodge, Kubu Lodge, u.a.)
3. Bzgl. Peaceful Sleep: Dient das nur zum Sprühen im Raum oder handelt es sich hierbei um ein Mittel zum persönlichen Einsprühen? Unser Tropenarzt empfahl uns Anti-Brumm bzgl. Deet. Wäre beides sinnvoll? Eher Kleidung einsprühen oder unbedeckte Körperpartien?
4. Kann man auf dem Maerua Sparparkplatz sein Auto abstellen und gemeinsam einkaufen gehen oder sollte jemand am Auto bleiben? Gepäck im Wagen.
5. Vieles haben wir bereits vorgebucht. Hier und da kommt nochmal ein Essen dazu oder ein Game Drive o.ä. und natürlich Tanken + Einkäufe. Wir sind immer wieder an rätseln, wo wir wieviel Geld dabei haben sollten. Für den Start haben wir überlegt, erstmal am Flughaben 200€ in N$ p.P zu wechseln. Eintritt in Etosha, Essen in Lodge, etc. kann man dies dort auch mir Kreditkarte begleichen? Grenzübergang nach Botswana bei Ngoma - müssen wir dort schon Pula haben oder können wir den Übergang mit Kreditkarte oder anderer Währung zahlen? Würden dann wahrscheinlich spätestens in Kasane Geld ziehen.
6. Richtig, dass wir in Zimbabwe am besten mit US$ zahlen können? Ist das KAZA Visa auch vor Ort mit Kreditkarte zahlbar?
Sorry wegen der vielen Geldfragen, aber irgendwie habe ich dort schon zig verschiedene Antworten von alles kein Problem bis geht gar nicht gelesen 😕
Das sind für den Moment erstmal die drängendsten Fragen gewesen. Ich hoffe die Themen wiederholen sich nicht zu oft. Würde mich sehr über eure Erfahrungen und Antworten freuen. Danke schonmal vorab! 🙂
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Juli 2015 · #2Moin,
sheepfield schrieb:3. Bzgl. Peaceful Sleep: Dient das nur zum Sprühen im Raum oder handelt es sich hierbei um ein Mittel zum persönlichen Einsprühen? Unser Tropenarzt empfahl uns Anti-Brumm bzgl. Deet. Wäre beides sinnvoll? Eher Kleidung einsprühen oder unbedeckte Körperpartien?
ich bin demnächst auch in Namibia unterwegs und nehme gegen die Mücken genau gar nichts. Zu dieser Jahreszeit halte ich persönlich das für völlig überflüssig. Das muss aber jeder selbst entscheiden.
DEET ist die Abkürzung für Diethyltoluamid. Das ist ein chemischer Stoff, der als Kontaktgift gegen die Mücken wirkt. Sie "verbrennen" sich bei der Landung. Je nach Mückenart und Blutbedarf (zur Entwicklung der Larven) funktioniert das mehr oder weniger gut und hängt auch vom Anteil des DEET ab.
DEET ist schädlich für bestimmte Materialien, z.B. für Kunstfasern. Wenn ihr also Klamotten aus Kunstfasern tragt, wäre das Einsprühen der Kleidung mit DEET-haltigen Mitteln zu überdenken.
Gruß
Wolfgang
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Juli 2015 · #3Hallo sheepfield,
zu Deinen Fragen:
1) Du bekommst in Namibia alles was Du suchst - immer! Engpässe gibt es nicht, v.a. nicht bei Dingen wie Adaptern oder Peaceful Sleep.
2) Du kannst Adapter praktisch überall leihen. In Deutschland bekommst Du meist keinen richtigen für Namibia/Südafrika. Hier einfach für ein paar Dollar im Supermarkt kaufen. Viele Lodges etc. haben auch mittlerweile mindestens einen "deutschen" Stecker im Zimmer.
3) Persönlichen einsprühen, Kleidung einsprühen, als Stick... es gibt zig Varianten. Du wirst aber in Namibia, außer vielleicht im Caprivizipfel keine einzige Mücke zu Gesicht bekomme. Es ist Winter!
4) Auf dem Parkplatz bei Maerua Superspar sind jede Menge Sicherheitsleute. Sprich einen an, dass er besonders ein Auge auf Dein Auto haben soll.
5) Ich habe immer sehr wenig Bargeld dabei, da man es außer für Benzin/Diesel und Kleinigkeiten kaum braucht. Am besten und schnellsten aus einem Geldautomaten zu ziehen. Im Oktober 2014 und April 2015 konnte man an der botswanische Grenzstelle bei Ngoma auch in N$ bzw. Rand zahlen.
6) US$ ist am sinnvollsten.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201404. Juli 2015 · #4Hallo ihr Zwei,
hier ein paar Antworten auf Eure Fragen:
1. Beim Einkauf am Sonntag ist zu beachten, dass sonntags kein Alkohol verkauft werden darf. Alles Andere - auch Adapter & Peaceful Sleep - dürfte kein Problem sein.
2. Adapter werden in den meisten Geschäften verkauft. In manchen Geschäften werden auch Adapter als Mehrfachstecker angeboten. In manchen Lodges gibt es aber auch Adapter zu leihen, bzw. es befinden sich welche auf dem Zimmer - aber ich würde mich nicht darauf verlassen. Die Adapter sind auch für Botswana.
3. Mit Peaceful Sleep sprüht man sich ein, fürs Zimmer gibt es Doom. In vielen Lodges steht beides in den Zimmern.
4. Die Gefahr ist hier genauso groß wie bei uns auch - also nichts sichtbar im Auto liegen lassen.
So ich hoffe ich konnte Euch ein wenig helfen.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Urlaub mit vielen tollen Erlebnissen!
LG und ein schönes Wochenende
Konni
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200704. Juli 2015 · #5Hi,
sheepfield schrieb:
5. Vieles haben wir bereits vorgebucht. Hier und da kommt nochmal ein Essen dazu oder ein Game Drive o.ä. und natürlich Tanken + Einkäufe. Wir sind immer wieder an rätseln, wo wir wieviel Geld dabei haben sollten. Für den Start haben wir überlegt, erstmal am Flughaben 200€ in N$ p.P zu wechseln. Eintritt in Etosha, Essen in Lodge, etc. kann man dies dort auch mir Kreditkarte begleichen? Grenzübergang nach Botswana bei Ngoma - müssen wir dort schon Pula haben oder können wir den Übergang mit Kreditkarte oder anderer Währung zahlen? Würden dann wahrscheinlich spätestens in Kasane Geld ziehen.
Meiner Erfahrung nach hängt das sehr stark davon ab, auf welchen Lodges du übernachtest. Die meisten nehmen Kreditkarten, aber nicht alle.
Eintritt Etosha ging bei uns im Jänner nur mit Bargeld, keine Karten.
Ich kenne eure Route nicht, aber wenn ihr länger im Norden unterwegs seid, würde ich sicherheitshalber mehr Bargeld mitnehmen bzw. das vorher abheben.
Achtung, in kleineren Orten (und da zählt Kamanjab beispielsweise schon dazu) gibt's nicht viele Bankomaten (genau zwei) und die können gegen Monatsende auch mal leer sein.
lg
Wolfgang
Erika2'338 Beiträge · seit 200704. Juli 2015 · #6Hallo zusammen
BikeAfrica schrieb:
DEET ist die Abkürzung für Diethyltoluamid. Das ist ein chemischer Stoff, der als Kontaktgift gegen die Mücken wirkt. Sie "verbrennen" sich bei der Landung. Je nach Mückenart und Blutbedarf (zur Entwicklung der Larven) funktioniert das mehr oder weniger gut und hängt auch vom Anteil des DEET ab.
Klugscheissermodus ein:
Das stimmt so nicht ganz. DEET ist kein Kontaktgift, welches die Mücken abtötet. Vielmehr verhindert DEET, dass einem die Mücken überhaupt als potentielles Opfer erkennen. Wenn DEET ein Kontaktgift wäre, könnte man ja auch damit die Räume einsprühen, aber dafür muss man dann eben Insektenprays verwenden, die wirklich Kontaktgift enthalten.
Klugscheissermodus aus.
Viele Grüsse
Erika
DannyMarius15 Beiträge · seit 201504. Juli 2015 · #7Hallo Sheepfield,
wir waren gerade im Mai auch das erste mal 3,5 Wochen in Namibia und Botswana.
Unsere Tour war Eurer sehr sehr ähnlich. Kannst Du falls gewünscht ja nachlesen.
1. Macht Euch bitte keine Sorgen, es ist alles "halb so wild" ! Sobald Ihr vor Ort seid erklärt sich wirklich alles von selbst.
Adapter haben wir vor Ort gekauft, ebenso Peacefull Sleep, obwohl wir auch heimische Mittel wie Anti- Brumm dabei hatten. Haben es regelmäßig genommen um die unbedeckten Körperstellen zu besprühen, zusätzlich hatten wir "nobite für Kleidung" mit. Ob es wirklich nötig war... keine Ahnung, geschadet hat es nicht.
Fahrzeug abstellen war bei uns kein Problem. Würde aber bei 4 Leuten gerade in entlegenen Gegenden, in den man ja auch mal was einkauft, lieber immer jemand am Auto lassen. Wir haben die Grenzübergänge immer mit vorher abgezählten US- $ bezahlt. Visa müssen meiner Meinung nach immer in bar bezahlt werden.
Zu Vic- Falls am Besten einen Transfer buchen. Günstiger und einfacher geht es nicht. Haben Leute getroffen, die mit dem Auto rüber sind und die haben an der Grenze alle mehr bezahlt als nötig, da auf einmal "windige" Versicherungen abgeschlossen werden mussten, ohne die ihr Auto angeblich nicht über die Grenze durfte.
Wir hatten immer etwas Bargeld bei uns (200 - 300 €), bis zum Ende der Reise. Lieber 10 € beim Rücktausch verlieren, als auf einmal irgendetwas nicht zahlen können weil die Kreditkarte oder das Lesegerät streikt.
Falls Ihr noch fragen habt... immer her damit... es gibt keine dummen Fragen und dieses Forum ist wirklich toll !
Nun wünschen wir Euch einen ganz tollen erlebnisreichen Urlaub !
Alex380129 Beiträge · seit 201304. Juli 2015 · #8Hallo sheepfield,
das Kaza Visa ist in Bar und US$ zu bezahlen. Pro Person 50 US, wenn ich mich recht erinnere (März 2015). Alles restliche in Zimbabwe ebenso in US.
Gruß
Alex
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Juli 2015 · #9Moin Erika,
Erika schrieb:Hallo zusammen
BikeAfrica schrieb:DEET ist die Abkürzung für Diethyltoluamid. Das ist ein chemischer Stoff, der als Kontaktgift gegen die Mücken wirkt. Sie "verbrennen" sich bei der Landung. Je nach Mückenart und Blutbedarf (zur Entwicklung der Larven) funktioniert das mehr oder weniger gut und hängt auch vom Anteil des DEET ab.
Klugscheissermodus ein:
Das stimmt so nicht ganz. DEET ist kein Kontaktgift, welches die Mücken abtötet.
das habe ich ja auch nie behauptet, dass DEET die Mücken tötet. Es ist nur einfach extrem unangenehm für sie. Sie meiden es, wenn es möglich ist.
Vielmehr verhindert DEET, dass einem die Mücken überhaupt als potentielles Opfer erkennen. Wenn DEET ein Kontaktgift wäre, könnte man ja auch damit die Räume einsprühen, aber dafür muss man dann eben Insektenprays verwenden, die wirklich Kontaktgift enthalten.
Klugscheissermodus aus.
... ich weiß, was ich in der canadischen Arktis (dagegen ist selbst Westafrika in der Regenzeit ein Kindergeburtstag) erlebt habe. Die Mücken erkennen einen sehr wohl als potentielles Opfer (Wikipedia hin oder her) und fliegen in Abständen von 1-2 cm um einen herum. Wenn sie eine Stelle finden, die nicht mit DEET behandelt wurde, landen und stechen sie.
Was Du im Raum versprühst, ist etwas Anderes als das, was Du Dir auf die Haut schmierst. Ob man überhaupt etwas an Gift in einem Raum versprühen will, in dem man später schläft, mag jeder selbst entscheiden. Ich mache es nicht.
Gruß
Wolfgang
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SHsheepfieldThemenstarter7 Beiträge · seit 201504. Juli 2015 · #10WOW,
so viele schnelle und hilfreiche Antworten. Danke dafür!
Diese haben mir schon deutlich weiter geholfen und ein wenig den "Druck" genommen. 😉 Ich bin immer jemand, der den Urlaub sehr genau durchplant, was aber nicht immer sinnvoll ist... Ich denke Afrika wird da eine schöne Herausforderung sein, da sich dort einfach nicht alles vorplanen lässt. Also heißt es einfach mal auf sich zukommen lassen und genießen (-ja, das ist eine Herausforderung für mich 😉 )
Da ich es nur habe anklingen lassen, hier kurz unsere Route:
Es geht von Windhoek direkt zum Etosha Nationalpark (lange Fahrt, aber dafür erst am 2. Tag und nicht direkt nach dem Flug, da wir mit Condor am Samstag Abend ankommen). Nach Okaukuejo und Halali geht es ins Mushara Bush-Camp. Von dort fahren wir über Rundu (Hakusembe River Lodge) zur Nunda River Lodge. Dann geht es durch den Caprivi, mit Zwischenstopp in der Nkasa Lupala Tented Lodge, zur Kubu Lodge bei Kasane.
Von dort machen wir per Transfer einen Abstecher zu den Viktoriafällen (Ilala Lodge) mit einigen Unternehmungen (Devil Pool, Lunar Rainbow, etc.).
Im Anschluss geht es auf Rückfahrt über Planet Baobab inkl. Meercat Mania nach Maun. Es folgt eine Fly-In Safari ins Kanana Camp. Dann geht es mit Zwischenstop bei Kalahari Bush Breaks zurück nach Windhoek und dann leider auch schon wieder nach Hause. Das ist die Route, wobei wir in einigen Lodges auch 2 Nächte verweilen.
Wie gesagt, alles schon gebucht und nicht mehr änderbar. Also gerne Tipps, wenn sinnvoll, aber bitte nicht unbedingt madig machen, das die Route so nicht passen würde, sinnvoll wäre oder anders hätte sein können. Das finde ich in manchen Thread ein bisschen schade, wenn auch nachvollziehbar und hilfreich gemeint. Aber manch einen hatte es dann doch merklich verunsichert und ich wäre wohl auch so einer. 😮 Wir freuen uns einfach drauf und hoffen auf viele unvergessliche Momente. 🤩
reisetiger281 Beiträge · seit 201406. Juli 2015 · #11ich habe noch eine Anmerkung zu Bankautomaten: Sagt eurer Bank bescheid, u. U. ist eure Maestro-Karte in Afrika gesperrt und muss für Afrika freigeschaltet werden..
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carpe diem
Freak9965324 Beiträge · seit 200906. Juli 2015 · #12Hallo sheepfield,
zum Bargeld hätte ich auch noch eine Anmerkung, die hier def. schon öfter erwähnt wurde und bei uns perfekt geklappt hat:
Die Visa Card der DKB Bank ist kostenlos und das Geld abheben ist weltweit ebenfalls kostenlos. Wir haben es gerade drei Wochen in NAMBOTS getestet. Das Limit kannst Du selbst bestimmen, indem Du vorher auf die Karte einzahlst, dann hast Du keinerlei Grenzen ausser der selbst gesetzten.
Die Akzeptanz von Visa an den Automaten ist quasi durchgängig. Evtl. noch ein Hinweis: die Höchstgrenzen an den Automaten sind oft nicht besonders ergiebig, ABER: man kann immer versuchen, die Karte direkt nochmals reinzustecken und die gleiche Summe erneut ziehen (klappt bei den großen Banken in Windhoek z. B. perfekt).
Hakusembe River Lodge nimmt Karten, in Okaukuejo hat man das Schlüsselpfand extrem erhöht und das geht auch nur in bar. Allerdings kann man es auch in EUR hinterlegen (50 EUR pro Zimmer).
Ngoma- Übergang nimmt NAM$, SAR und Pula.
Richtig ist, dass die Stecker in NAM und BOTS unterschiedlich sind, jedenfalls teilweise (wie schon erwähnt kosten die Adapter aber nicht viel).
Gute Reise und viel Spass!
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
SHsheepfieldThemenstarter7 Beiträge · seit 201506. Juli 2015 · #13Hi ihr Beiden!
Danke für eure Ergänzungen. Haben der Bank schon Bescheid gegeben.
Die konkreten Hinweise bzgl. Geld und Kreditkarten sind nochmal super.
Danke!
robertz83 Beiträge · seit 201307. Juli 2015 · #14Nicht zu fassen, Ihr macht fast die gleiche Tour wie wir im März/April. Schöne Grüße an Cameron in der Nunda Lodge! 😉 Und Yvonne in der Hakusembe Lodge. 😉
Noch ein Tipp: Mehrfachsteckdose von zu Hause mitnehmen, da seid Ihr auf der sicheren Seite, wenn Ihr mal mehrere Steckdosen gleichzeitig braucht.
Wir hatten in jeder Lodge eine Flasche mit einem Fluidum gegen Mücken, die man sich auf die freien Körperstellen geschmiert hat. Aber es ist Winter in Namibia...! Sprich, wir hatten überhaupt nichts gegen Mücken dabei.
Mein Neid wird Euch auf Schritt und Tritt begleiten,
Habt viel Spass!
SHsheepfieldThemenstarter7 Beiträge · seit 201509. Juli 2015 · #15Danke! Na das hört sich so an, das dir die Reise sehr gut gefallen hat.
Das steigert meine Freude umso mehr. Wir haben am Montag unsere Reiseunterlagen erhalten und seitdem fällt mir die Konzentration auf der Arbeit umso schwerer 😉
SHsheepfieldThemenstarter7 Beiträge · seit 201510. Juli 2015 · #16Ich mal wieder.....
Kann mir jemand sagen, bis wieviel Uhr die Wechselstube im Int. Flughafen Windhoek offen hat? Wir sollen mit Condor samstags voraussichtlich um 19.45 Uhr landen. Können wir dann vor Ort noch Geld tauschen bzw. bei Verspätung auch noch später?
Noch eine Frage zu den Automaten. Habe teilweise gelesen, dass diese schonmal die Karten unvermittelt einbehalten, wenn man die Falsche nutzt (z.B. Maestro) oder 1x die Pin falsch eingibt. Ist das so? Erkennt man immer sofort, was der Automat annimmt?
reisetiger281 Beiträge · seit 201410. Juli 2015 · #17Och mit Automaten habe ich schon herrliche Erlebnisse gehabt 🤩
Wenn die Karte drin stecken bleibt, einfach dem nächsten Wachmann bescheid sagen, der organisiert dann den Bankdirektor auch am Sonntag, der dann die Karte wieder hervorzaubert. (ist meiner Reisebegleitung wirklich passiert).
Manchmal funktionieren die Automaten nicht, aber echte Probleme hatte ich auf meinen 3 Reisen nicht.
Wenn man zu zweit reist, hat man in der Regel 4 oder mehr Karten, eine geht dann immer mal. Wichtig ist nur, dass die Hausbank bescheid weiß, wohin ihr reist und wo ihr Geld abheben werdet, sonst kann es sein, dass der Automat vor Ort eigentlich ganz unschuldig ist. 😗
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carpe diem
reisetiger281 Beiträge · seit 201410. Juli 2015 · #18Am Flughafen gibt es auch einen Automaten, von daher habe ich mich nie mit den Öffnungszeiten auseinander gesetzt und hatte für den ersten Tag (Taxi) und die erste Tankfüllung NAM bereits in Deutschland besorgt.
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carpe diem
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200610. Juli 2015 · #19Hallo sheepfield,
ich habe jetzt nur Deinen letzten Beitrag gelesen.
Willst Du Dir wirklich antun, am Flughafen eine Wechselstube zu besuchen? Wenn Du Pech hast, wartest Du ewig lange. Und dann ist es teuerer als wenn Du am ATM Geld ziehst.
Beate
Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201510. Juli 2015 · #20Was die Karten angeht, die ein ATM akzeptiert: Steht normalerweise immer am Automaten dran. Mir ist aber auch noch kein Automat untergekommen, der VISA und MasterCard nicht akzeptiert hätte. Bankkarten mit Maestro gehen auch oft. Nur solche mit VPay leiden an Akzeptanzproblemen, ebenso wie American Express und Diners Club. Wie schon angemerkt wurde, es schadet nie im Vorfeld bei der Bank die Info zu hinterlegen, dass Du in dem Zeitraum dort unterwegs bist, nicht das beim Kartendienstleister ein "die muss gestohlen sein" Algorithmus zuschlägt und die Transaktion blockt. Ebenfalls nicht schaden kann es zu prüfen ob einem das Kartenlimit genügt oder ob man das temporär hochsetzen lassen sollte.
Die Wechselstuben wissen ja, wann die Flieger kommen, entsprechend vermute ich, dass sie für die späten Condor Flüge genauso auf machen wie für die frühen Air Namibia Flüge. In D schon was besorgen halte ich für unnötig. Bekommst Du vermutlich eh nur noch bei der Reisebank, und die sind in der Regel sehr teuer was dem Umtausch angeht. Ich würde am ATM am Flughafen die Erstversorgung machen und ein paar hundert Euro als Notreserve in Bar mitnehmen.
Falls Du doch in D tauschen willst noch als Hinweis: Namibia-Dollar (NAD) und das Südafrikanische Rand (ZAR) sind 1:1 aneinander gekoppelt und werden in Namibia beide bei jedem Händler akzeptiert. Wenn die Wechselstube also keine NAD hat, frage nach ZAR.