take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201228. Juli 2015 · #161
20.05.2015 Zum Schluss finden uns die Elis doch noch!
Natürlich hatten wir keinen Elefantenbesuch mehr. Gemütlich bereiten wir unser Frühstück vor, lassen uns das Brot von einem diebischen Äffchen aus dem Auto klauen und genießen die Ruhe am Kwando (nachdem die Südafrikaner abgefahren sind). Es ist einfach herrlich hier. Schön, wie sich der Nebel in der aufgehenden Sonne langsam über das Land hebt.
Wir spazieren noch zur Lodge. Nobel, nobel … kann ich da nur sagen. Wir schauen uns ein unbewohntes Zelt an: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badewanne, Dusche, WC und alles vom Feinsten und mit Blick auf das Wasserloch.
Trotzdem gefällt uns unser Dasein als Camper besser, da wir näher an der Natur sind.
Dann starten wir zu unserem letzten Gamedrive im Caprivi und fahren Richtung Ausgang des Parks. Über uns kreisen viele Geier, doch können wir keinen Riss entdecken.
An sonstigen Sichtungen nichts Besonderes. Ich entdecke einen Elefanten im Dickicht, der nun wirklich nicht fotogen ist. Na dann ist es halt nicht unser Elefantenjahr. Wir haben noch ca. 2 km bis zum Ausgang, als Jürgen plötzlich sagt ELEFANTEN!! Angestrengt suche ich den Busch auf der linken (meiner) Seite ab, doch sehe nichts. „Da vor uns!!“
Ich schaue noch vorne und mir stockt doch leicht der Atem. Eine Gruppe Elefanten kommt uns auf der Pad entgegen. Jetzt haben sie uns endlich gefunden.
Noch ist meine Freude gemischt. Was tun? Ausweichen können wir nicht, zurück ist eine schlechte Idee im Tiefsand und vor uns stehen die Elefanten. Also bleiben wir mit laufendem Motor stehen. Die anführende Elefantenkuh stellt die Ohren, startet einen kleinen Scheinangriff und wirbelt mächtig Staub auf. Beruhigend murmele ich vor mich hin „ Gaaanz ruhig, wir tun euch ja nichts! Keine Ahnung, ob es an meinem Gemurmel lag, auf jeden Fall beruhigt sich die Dame und die Gruppe kommt langsam immer näher auf uns zu.
Dann trotten sie alle nach links ins Gebüsch, doch dort scheint es ihnen nicht zu gefallen und so drehen sie um und ziehen nach rechts. Sehr fotogen sind sie bei all dem aufgewirbelten Staub allerdings nicht.
Während die erste Gruppe hinter unserem Auto quert, kommt noch eine Gruppe und quert die Pad vor uns.
Nun sind wir quasi von Elis umringt. Sie stehen links vom Auto, rechts vom Auto, hinter uns und vor uns. Doch sind wir mittlerweile ganz relaxt.
Nur wenn sie uns zu nahe kommen, schließe ich doch mal das Fenster.
Als wir sicher sind, dass alle und insbesondere die Kleinen vorbei sind, setzen wir unseren Weg fort. Ein sehr schönes und beeindruckendes Erlebnis zum Schluss.
Nun ist Fahrtag angesagt. 535 km Teer bis Mururani. Vor Divundu nochmals desinfizieren und schon verlassen wir den Caprivi.
Unterwegs bietet sich das typische afrikanische Bilder.
Kleine Dörfer
und Meschen unterwegs
Natürlich halten wir an einem Straßenstand an, lassen uns von allen Seiten beraten und kaufen noch ein paar kleine Souvenire.
Die Campsite von Mururani liegt dirket hinter dem Vetfence und ist für eine Nacht in Ordnung. Saubere Ablutions, schöne Bar mit Sitzgelegenheit und freundliche Besitzer.
Allerdings sehr laut, da sie unmittelbar an der Straße und am Vetfence liegt und die LKWs die ganze Nacht fahren, anhalten, desinfiziert werden und wieder weiter fahren. Der Stopp lohnt wirklich nur als Zwischenstopp für den Mangetti Park.
Boompjes43 Beiträge · seit 201429. Juli 2015 · #162
😄
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201229. Juli 2015 · #163
Wow Dagmar, welch eine Elefantenstory, cool and hot, at exactly the same time! - Ich meine: Was einzuwerfen nutzt ja nichts, bis die Wirkung einsetzt, ist entweder der Spuk vorbei - oder gar was schlimmeres.
Alle Achtung, bin mir nicht sicher, ob mir in solcher Lage ein verwacklungsfreies Foto gelungen wäre?
nun möchte ich mich doch noch mal persönlich bei Dir melden und sagen, Dein Bericht ist wunderschön und eine Augenweide. Sagenhafte Fotos!
Bisher war ich nur stille Mitleserin und momentan lese ich natürlich mit besonders großem Interesse über die Caprivi/Zambesi-Region, die in einigen Wochen bei uns auf dem Plan steht.
Das wird sehr spannend, zumal wir ausser den Camps in den NP in Botswana und 2 Tage auf Mobola nichts vorgebucht haben. Ein Besuch bei Dan in Mavunje steht eigentlich schon auf der Wunschliste, aber wir werden auf unser Glück hoffen und evtl. noch kurzfristig bei ihm anfragen. Eigentlich gibt es ja so viele schöne Camps in der Gegend, ich denke wir werden da schon was finden.
Vielen lieben Dank für diese wunderschöne Lektüre!
LG, Elsa
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201229. Juli 2015 · #165
So langsam nähern wir uns dem Ende. Ich freue mich noch immer, dass ihr so zahlreich mitreist, wenn auch teilweise als "blinde Passagiere" 🤩 Nun will ich sehen, dass wir doch schnell zum Ende kommen.
@ Bommpjes
😄 Dank je wel! Mehr kann ich leider nicht auf holländisch.
@ rolfhorst Ich muss ehrlich gestehen, dass Elefanten die einzigen Tiere sind, vor denen ich, auch wenn ich im Auto sitze, sehr großen Respekt habe. Während der Anfangsphase des Kennenlernens habe ich mir immer die Worte von Dan ins Gedächtnis gerufen: "Ich kenne in 8 Jahren nur 1 Fall, dass ein Tourist durch einen Elefantenangriff ums Leben kam" Naja, dachte ich mir ... warum sollten wir ausgerechnet Nr. 2 sein? Doch ich hatte schon einige Zeit gebraucht, um relaxt zu werden.
Alle Achtung, bin mir nicht sicher, ob mir in solcher Lage ein verwacklungsfreies Foto gelungen wäre?
Verwacklungsfrei sind sie, aaaber der viele Staub und die Tatsache, dass ich mich nicht wirklich getraut habe, mich weit aus dem Auto zu lehnen, haben ein weites Spektrum nach oben freigelassen.
Trotzdem DANKE, dass dir die Bilder gefallen.
@ Elsa Ah .... da haben wir ja einen "blinden Passagier" 😄 Es freut mich, dass du mir dein Feedback gibst.
nun möchte ich mich doch noch mal persönlich bei Dir melden und sagen, Dein Bericht ist wunderschön und eine Augenweide. Sagenhafte Fotos!
😊 Danke
Eigentlich gibt es ja so viele schöne Camps in der Gegend, ich denke wir werden da schon was finden.
Da hast du vollkommen Recht. Ich kenne die Situation im August/September zwar nicht, aber im Mai war überall noch Platz. Wir hatten die wenigsten Campsites vorgebucht.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201230. Juli 2015 · #166
21.05.2015 Mangetti Nationalpark
Nach dem Frühstück begleichen wir unsere Rechnung und lassen uns den Weg in den Mangetti Nationapark nochmals genaustens von der Besitzerin erklären. Wir verlassen Mururani. Dazu muss ich das Tor öffnen und auch wieder schließen. Und dabei passiert’s. 🤩 Wie eine Anfängerin ziehe ich das schwere Tor, welches im unteren Drittel mit Wellblech verkleidet ist, hinter mir her. Und dann spüre ich den Schmerz und höre den Schnitt. Ich habe mir das Tor in den rechten Hacken gerammt. 😮 Ich schließe das Tor ordnungsgemäß und humpele mit versteinertem Gesicht zum Auto. Jürgen sieht sofort, dass etwas nicht stimmt und fragt nach.
Ich erzähle es ihm. Bis jetzt hatte ich mich noch nicht getraut auf meinen Hacken zu schauen. Hier klafft ein 1 x 2cm großer Winkelhaken. Das Fleisch ist regelrecht abgeschält. Was hatte ich ein Glück, dass die Sehne nicht verletzt ist. Ich will gleich weiter, doch Jürgen besteht darauf, die Wunde zu versorgen. Zuerst mal desinfizieren. Desinfizieren? 🤨 Wo ist das verdammte Zeug? Ich sehe es vor meinem geistigen Auge auf dem Tisch zu Hause stehen. Hm? …. Na, wozu habe ich denn so viele Wildwestfilme gesehen. Da muss halt der gute Whisky her. Erst von außen, dann von innen. Und zum Schluss ein steriles Pflaster und eine Binde. Ja, mein Fuß schmerzt und ich ärgere mich über mich selbst. Aber es gibt Schlimmeres. Das nächste Mal nehme ich auch noch Klammerpflaster mit. 😉 Wir fahren los, passieren nochmals den Vetfence Richtung Norden, um in den Mangetti Park zu gelangen. An der B8 gibt es kein Hinweisschild zu diesem Park. Wir folgen genau den Anweisungen der Besitzerin von Mururani. „Ca. 15 km nach dem Vetfence rechts abbiegen. Wenn ihr zu der Picnic Site kommt, seid ihr zu weit.“ OK… wir waren zu weit. Von der anderen Seite (heißt von Rundu kommend) ist es einfacher. Etwa 50 m hinter dem grünen Schild „ Grootfontein 140 km“ links abbiegen. Dann fahren wir ca noch 1 km bis zum Park auf der schmalen, gut befahrbaren Pad. Und hier endlich steht ein Schild: „Mangetti Nationalpark“
Wir registrieren uns im Office und erfahren, dass der Park noch keinen Eintritt kostet, da er ja erst neu eröffnet ist.
Stolz erzählt uns die Rangerin, dass wir die ersten Gäste im Monat Mai sind. 😮 Kunststück, wenn man den Park so suchen muss!!!
Der Park selbst hat uns nur teilweise überzeugt. Von der Vegetation her sehr schön.
Diese Bäume hatten wir vorher noch nirgends gesehen.
Landschaftlich sehr abwechslungsreich. Busch, Savanne und Ausläufer der Kalahari.
Die Tierbeobachtungen waren eher mau. Teilweise hatten die Tiere eine sehr hohe Fluchtdistanz. Gesichtet haben wir Elands (die schon weg waren, bevor ich die Kamera überhaupt am Anschlag hatte), Gnus an einem Wasserloch
und einige Vögel.
Es soll in diesem Park eine große Population an Wildhunden geben. Aber leider haben sie sich uns nicht gezeigt. Wenn die Tierpopulation ansteigt, mit Sicherheit ein schöner Zwischenstopp zwischen Windhoek und Rundu. Irgendwann wird der Park eine zweite Chance bekommen.
Wir beschließen noch bis zum Waterberg weiter zufahren, um dann dort 2 Nächte zu verbringen. Bis Grootfontein bleiben wir auf der B8. In Grootfontein füllen wir nochmals unsere Vorräte in dem gut bestücken Supermarkt auf. Ich bin von dem Angebot überfordert. 3 Wochen lang, mussten wir uns nach dem richten, was gerade vorrätig war und nun …. hier gibt es alles!!! Ich könnte einkaufen und einkaufen. Doch Jürgen stoppt mich. Schließlich haben wir nur noch 2 Tage.
Wir verlassen Grootfontein über die D2860 und machen noch einen Abstecher zum Hoba Meteoriten.
dort laufen wir noch einigen Vögelchen nach.
Dann fahren wir über Rietfontein, die D2804 und D2512 zum Waterberg Plateau. Unser Ziel ist die Waterberg Plateau Campsite. Auch hier haben wir Glück und es ist noch eine Campsite frei. Wir erhalten Campsite Nr. 7.
Die Campesites ist sehr gepflegt und jede Campestie hat ihr eigene Dusche und WC. Diese sehen zwar innen noch aus, als wären sie im Rohbau. Doch alles ist sauber und funktionsfähig.
Ein Dikdik kommt noch zu Besuch und dann beschließen wir den Abend in einer wieder ganz anderen Umgebung.
Danke für den tollen Bericht! Eine ähnliche Reise in einem ähnliches Fahrzeug planen wir für nächstes Jahr. Und dein Bericht bestärkt mich sehr in meinen Plänen! 🙂
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Juli 2015 · #172
Der Reisebericht liegt nun in seinen letzten Zügen, was bei mir auch immer etwas Wehmut aufkommen lässt. Denn letztendlich schreibe ich den Bericht auch für mich selbst, um dadurch die Reise ein 2. mal zu erleben.
@ die blinden Passagiere trsi und CuF auch ihr ward herzlich willkommen und es freut mich, dass es euch bei uns gefallen hat. 😄
@ Boompjes Wer braucht schon Worte, wenn er die Sprache der Bilder versteht. 😎 😄
@ Pleuro
Eine wunderbare Stimmung hast Du da eingefangen. Zum Träumen schön!
Danke Anne - es war auch wirklich eine sehr eigenartige Stimmung. Wie aus einem Traum, aus dem man am Liebsten nicht erwachen würde.
Bei der Begegnung mit den Elefanten wäre mein Adrenalinspiegel aber verdammt hochgegangen. 🙂
War er bei mir anfangs auch. Und es ging permanent Fenster auf, Fenster zu. Doch nach einer Weile, war alles relaxt und wir konnten die Szenerie richtig genießen
Aber ich hoffe, die Wunde heilte gut.
Kein Problem. Die Wunde ist super und ohne Entzündung verheilt. Dafür habe ich allerdings auch ein Geheimrezept. Ein Narbe ist natürlich als Erinnerung geblieben.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Juli 2015 · #173
22.05.15 Waterberg
Trotz meines lädierten Fußes wollen wir heute eine Wanderung durch das Areal des Waterberg Plateaus machen. Es tut gut sich mal wieder ausgiebig zu bewegen.
Vorbei an der Valley Lodge, von wo aus man einen fantastischen Blick auf das Waterberg Massiv hat, starten wir zunächst mit dem Dassie Trail.
Die Wege sind gut ausgeschildert. Allerdings geht es auch wirklich etwas über Stock und Stein, was sich für meinen bewegungseingeschränkten Fuß nicht immer als einfach erweist.
Dafür ist die Landschaft allerdings wunderschön.
Und die Wege sind gut ausgeschildert.
Es war unser 2. Besuch am Waterberg. Anfangs war ich schon etwas skeptisch, die Reise hier ausklingen zu lassen. Ich habe mich dann aber dem Argument meines Mannes gebeugt, dass der Geist auch mal Ruhe braucht, um all das Schöne, das wir erlebt haben, zu verarbeiten. Im Endeffekt hatte er Recht. An der Wilderness Lodge machen wir eine kurze Rast. Wir werden hier, auch als nur vorbeiziehende Wanderer, herzlich aufgenommen und bewirtet. 2009 hatten wir hier übernachtet.
Eigentlich wollten wir noch den Porcupine Highway und Fountain Trail in unsere Wanderung mit einbeziehen. Doch ziehe ich es vor gleich übern den Andersson Trail zurück zur Campsite zu gehen. 6 km mit dem Fuß reichen.
Vorbei an den Unterkünften der Angestellten, mit Blick auf ein afrikanisches Fitnesszentrum, treten wir den Heimweg an.
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Unterwegs ziehen mich die kleinen Bewohner Afrikas in ihren Bann.
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Über ½ Stunde schaue ich ihrem emsigen Treiben zu. Es ist faszinierend wie reibungslos und schnell sie die „schwere Lasten“ in ihren Bau transportierten.
Dann wecken 2 Echsen unsere Interesse.
Zurück auf der Campsite bleibt genügend Zeit, alles was in den letzten 3 Wochen seinen mehr oder weniger festen Platz in unserem Auto hatte, wieder in die Taschen zu verstauen.
Diese Arbeit überlasse ich lieber dem Packstrategen Jürgen.
Ich versuche derweil, die letzten Tiere vor die Kamera zu bekommen
So langsam heißt es endgültig Abschied nehmen.
Morgen geht es zurück nach Deutschland. In der Nacht werden wir noch durch ein Geräusch geweckt. Ein Stacheschwein besucht unsere Campsite und sucht nach etwas Verwertbarem.
Gefahren 0 km
Derletzte Tag (ohne Bilder) und ein kleines Fazit unserer Reise folgt in Kürze.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201002. Aug. 2015 · #174
Guten Morgen Dagmar,
zuerst mal wieder ein WOW für deine tollen Fotos - wie immer ein Genuss!
Allerdings: wenn ich die Bilder von der Waterbergregion anschaue, dann inspirieren die mich einmal mehr ganz und gar nicht (und das liegt nicht an deinem Können, sondern am Inhalt der Fotos). Von daher kann ich deine Skepsis durchaus nachvollziehen - und da mir niemand reingequatscht hat, werde ich auch dieses Mal den Waterberg links liegen lassen.... 😉
Tja, schade dass eure Reise nun zu Ende ist - aber es wird ja wohl nicht die letzte gewesen sein 😎 !
Danke für deine große Mühe - es hat viel Spaß gemacht, deinen Bericht zu lesen (ja, ich weiß, das Fazit kommt noch, aber gerade habe ich so schön Zeit zum Schreiben 🙂 ) - und ich freue mich schon auf den nächsten....
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201202. Aug. 2015 · #175
23.05.2015 Ende der Reise und ein kleines Fazit
Der letzte Tag bricht an. Ohne Hektik brechen wir am frühen Vormittag auf. Auf der C22 passieren wir noch eine neu eingerichtete Fleischkontrolle – wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche. Dann nehmen wir den kürzesten Weg Richtung Windhoek – genauer gesagt die B1. Seit langem haben wir nun wieder Teer unter den Rädern. Aber irgendwann müssen wir ja wieder in die „Zivilisation“ zurück. Ein Zwischenstopp in Okahandja mit Besuch des Holzschnitzermarktes unterbricht die langweilige Rückfahrt. Wir lassen uns viel Zeit, erstehen noch eine wunderschöne Tischdecke … für mehr ist kein Platz mehr in unserem Gepäck und nehmen das letzte Stück nach Windhoek in Angriff.
Gegen 16.00 Uhr fahren wir auf den Hof von Savanna. Die Autorückgabe erfolgt zügig und ohne Probleme. Über das „kleine Ärgernis“ des defekten Kühlschrankes finden wir eine, für beide Seiten, akzeptable Vereinbarung. Dann werden wir gemeinsam mit anderen Reisenden zum Flughafen gebracht. Die Reise ist zu Ende.
Gefahren: 286
Insgsamt: 4519 km Spritverbrauch: 630 l Durchschnittlicher Verbrauch: 13,9 l/100 km
Kleines Fazit: Wir hatten das große Glück, auf dieser Reise auf viele interessante Menschen zu treffen. Durch die Gespräche haben wir auch einen kleinen Einblick „hinter die Kulissen“ erhalten. Vieles verstehen wir nun besser oder sehen es mit anderen Augen.
Grundsätzlich beinhaltete diese Reise 3 Highlights für uns:
Die Fahrt durch die Trockenflusstäler Hier danke ich allen, die uns bei der Planung mit nützlichen Tipps versorgt haben und uns dadurch bestärkt haben, diese Fahrt in Angriff zu nehmen. Die Landschaft und die Einsamkeit dort ist einzigartig. Hierhin werden wir mit Sicherheit nochmals zurückkehren. Denn es gibt noch Täler, die wir noch nicht gesehen haben. Was wir nicht mehr fahren werden, ist der Crowthers Trail. Das heißt nicht, dass dieser nicht schön war … einmal sollte man ihn schon fahren … aber das genügt uns auch.
Kaokoveld Ein weiteres landschaftliches Highlight. Auch hierhin würden wir gerne wieder zurückkehren. Da für uns eine Reise nicht nur das Abfahren verschiedener Ziele ist, sondern auch das Interesse an der fremden Kultur, dem anders denken, dem verstehen … war dieser Reiseabschnitt ein totales Highlight. Wir wurden überall sehr freundlich empfangen. Die Begegnungen mit den im Kaokoveld lebenden Himba waren eine wahre Bereicherung. Und wer weiß, vielleicht nehmen wir die Einladung, doch mal 14 Tage Urlaub bei ihnen zu machen, eines Tages an.
Mavunje und Bwabwata Die Fahrt durch die Floodplains und die Übernachtung dort, war ein weiteres Highlight, das wir gerne wiederholen würden. Sowohl nach Mavunje als auch nach Nambwa würden wir jeder Zeit wieder fahren.
Alles andere habe ich ja schon in meinem Bericht geschrieben.
Ich sage DANKE 😄 an alle, die mit uns mitgereist sind, ob als blinde Passagiere oder Dankebutton-Drücker. Ein besonderes DANKESCHÖN 😄 an alle Kommentarschreiber. Eure Kommentare sind die Motivation am Ball zu bleiben und den Bericht mehr oder weniger zügig zu beenden.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201102. Aug. 2015 · #177
Liebe Dagmar,
ein ganz großes für den tollen Bericht. Es war ein vergnügen dabei zu sein. An mancher Stelle sind wunderbare Erinnerungen erweckt, an anderer große Vorfreude und last but not least an manche den Wunsch erweckt: Hier möchte ich auch hin. 😛 Das alles mit wunderschönen Fotos garniert.
Über eure letzten Destination, den Waterberg, scheiden sich schon immer die Geister. Wir waren 2010 2 Nächte dort und haben die Natur dort ganz toll gefunden und können nicht nachempfinden, warum er ziemlich stirfmütterlich behandelt wird.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201402. Aug. 2015 · #178
Hallo Dagmar und Jürgen,
vielen Dank für den tollen Reisebericht und die schönen Fotos. Es hat Spaß gemacht mit Euch zu reisen.
LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
speed66751 Beiträge · seit 201103. Aug. 2015 · #179
Liebe Dagmar,
auch von uns ein großes DANKE für den schönen Bericht - es hat riesigen Spaß gemacht eure Erlebnisse zu lesen und vorallem anzuschauen (tolle Fotos!). Ich kann mich Guggu nur anschließen, das macht richtig Lust auf mehr und selbsterleben wollen. Besten Dank fürs Teilen, Nette und Frank
Pleuro354 Beiträge · seit 201403. Aug. 2015 · #180
Liebe Dagmar,
auch ich schließe mich an und bedanke mich herzlich fürs Teiilen dieses unterhaltsamen Reiseberichts, der durch die schönen, gelungenen Fotos sehr anschaulich war.