MainzpauleThemenstarter21 Beiträge · seit 201016. Mai 2015 · #1
Hallo Namibia-Fomis und Tanzania-Professionals
Wir fahren am Freitag nächste Woche gen Arusha und dann für 4 Wochen per Landi gegen den Uhrzeugersinn via Serengeti, Mwanza, Kigoma, Katavi, Mbeya, Ruaha, Udzungwa, Peponi in diesem verrückten und doch wundervollen Land umher.
Vieles zur Reiseroute ist von Euch, sorry auch ungefragt, mit zahlreichen Beiträgen dazu beigetragen worden. Dafür an dieser Stelle bereits vielen Dank. Dieses Forum ist dafür wunderbar und ich möchte allen meinen tiefen Dank dafür aussprechen, dass sich so viele Reisende hier mit so wertvollen Tipps und Infos hier "ausstoben". Macht weiter so. Bevor die Fragen kommen..wir werden mit einem Wagen von Tanzania Pioneer bzw. Serengeti Select Safari unterwegs sein, Daniel hat in bekannter Manier alles vorbereitet - ich glaub, es alles wird gut.
Ich werde versuchen Euch auf dem Laufenden zu halten. Wer weiß was übers Wetter? (typisch dt. Frage) 🙂
Kwa heri Mainzpaule
bongolander408 Beiträge · seit 201416. Mai 2015 · #2
Also generell bin ich der Meinung, dass das in vier Wochen nicht zu schaffen sein wird, aber die Tageskilometer und Besichtigungsdauer sind individuell. Wenn man nur durchfährt und nur zum Tanken und Übernachten stehen bleibt, dann kann es gehen. Dein Streckenplan sieht vor Udzungwa - Peponi (Pangani). Ich glaube nicht, dass der Saadani NP (wenn er im Streckenplan sein sollte) schon befahrbar sein wird. Es hat an der Küste katastrophale Regenfälle gegeben, Dar gebietsweise Seenlandschaft, und der Starkregen ist bis hinauf nach Tanga gegangen. Aber ich glaube ohnehin nicht, dass noch Zeit sein wird für einen Badeaufenthalt am Indischen Ozean. Die Regenfälle sollen noch bis Ende Mai anhalten, hier am Meru hat es seit 2 Tagen nicht mehr geregnet. Gottseidank, denn ich bin mit meinem kleinen Toyota schon im Schlamm versackt. So schlimm hatten wir es noch nie. Bei der Reiseplanung solltest Du nicht den in Deutschland auf Landstrassen möglichen Schnitt nehmen, hier muss man immer mit Unannehmlicheiten rechnen. Stau wegen Unfall, Strassenarbeiten, Pannen mit Reparaturaufenthalt, alles zählt sich zusammen. Aber Du wirst ja es selbst sehen, ob Du irgendwo abkürzen musst oder ob Du es durchziehen kannst. Auf jeden Fall schönen Aufenthalt in Tansania.
Johannes The Schimann Family
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
bongolander408 Beiträge · seit 201416. Mai 2015 · #3
Und kaum ist das geschrieben, schon fängt es wieder an zu prasseln, und nachdem es jetzt auch hell geworden ist, sieht man alles grau in grau. Es ist halt Regenzeit.
Johannes The Schimann Family
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MainzpauleThemenstarter21 Beiträge · seit 201019. Mai 2015 · #4
Hallo Johannes,
ach das wird alles gut gehen - und der Regen verzieht sich ja auch schon 🙂 Hast du für mich eine Einkaufstipp in Arusha für den Sonntag parat?
Schöne Grüße aus der Domstadt Mainzpaul
bongolander408 Beiträge · seit 201419. Mai 2015 · #5
Nein, tut mir leid, wir gehen nie am Sonntag nach Arusha. Hier in Usa River sind die Supermärkte alle offen. Eventuell hat Nakumatt auf. Sicher kann Dir aber die Rezeption der Lodge weiterhelfen, die sitzen ja in Arusha, oder Du gehst am Samstag.
Viel Spass Johannes The Schimann Family
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Ich hoffe du machst nach deiner Rückkehr ein Feed Back. Wir sind Ende des Jahres auch wieder in Tansania unterwegs. Mich interessiert die Durchquerung vom Saadani NP, von Tanga kommend. Wir wollen nämlich nicht den ganzen Bogen fahren.
bongolander408 Beiträge · seit 201419. Mai 2015 · #7
Hallo ANNICK,
das ist eine wunderschöne Tour (siehe auch Picco), nur nach Regenfällen sehr beschwerlich. Ich wollte vor zwei Wochen fahren, ist mir aber von dort schwer abgeraten worden. Übrigens tollen Fisch gibt es im Bahari Baobab Camp. Jaja, ist Eigenwerbung, trotzdem wahr.
Johannes
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MainzpauleThemenstarter21 Beiträge · seit 201022. Juni 2015 · #8
Hallo zusammen,
wir sind nach 4 Wochen und 4.700 Kilometer Tanzania als Selbstfahrer seit Samstag wieder zurück und genießen die Kühle des deutschen Sommers (Ironie aus). Es hat tatsächlich alles geklappt, was wir uns für diese knappe Zeit vorgenommen haben und konnten neben der Serengeti den Gombe, Katavi und zum End den Ruaha NP besuchen (und viele Tiere beobachten).
Alles im allen waren viele neue geteeerte Straßenabschnitte nutzbar (Mwanza - Shinyanga / Tabora- Kigoma / vor Sumbawanga bis Mbeya ), was das Reisen angenhemer machte als angenommen. Die schwierigsten Passagen sind derzeit Kigoma (ab Uvinza) - Katavi und die Zufahrt zum Ruaha NP (ca. 40 Km ganz schlimme Wellblechpiste).
Wenn ich bei Fragen zu eurer Planung helfen kann, enfach melden. Gruß Mainzpaule
Holger_W383 Beiträge · seit 201322. Juni 2015 · #9
Hallo Mainzpaule, Da wir im September selbst im Ruaha und Katavi sind, wäre ich an ein paar Fotos hier interessiert 🙂. Wir verfolgen jeden Bericht wo diese Parks vorkommen und natürlich der Selous noch. Also zeig doch bitte paar Bilder, sind hier immer gern gesehen.
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200822. Juni 2015 · #10
Hallo Mainzpaule,
Wir werden Ende des Jahres auch den Ruaha NP besuchen. Mich würden auch einige Fotos sehr erfreuen. 🙂
Hallo, Gratulation. Ich häte nicht gedacht, dass es sich schaffen lässt, aber ich bin kein Kilometerkönig. 10 Jahre als Busfahrer habe ich genug davon inhaliert. Die Information über Pepone war super, wir haben nämlich Gäste dort demnächst, und wir haben keine Nachricht von Pepone über den eingeschränkten Service bekommen. Aber das ist hier nicht so selten, weil die Leute mit Gas sehr robust umgehen. Dann freuen wir uns schon auf die Bilder.
Johannes The Schimann Family
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picco6'369 Beiträge · seit 201123. Juni 2015 · #12
Hoi Mainzpaule
Mainzpaule schrieb:Die schwierigsten Passagen sind derzeit Kigoma (ab Uvinza) - Katavi und die Zufahrt zum Ruaha NP (ca. 40 Km ganz schlimme Wellblechpiste).
Dann fahr nie in die Masai Mara!!! 😄 😉 😎
Da Du ja so viele Infos aus dem Forum gezogen hast wäre es doch schon wenn Du mit einen Reisebericht dem Forum Deine Erfahrungen mitgeben würdest... 😗 ...hüstel....schubbs...anreg... 😉
Ich freu mich schon drauf und bin dabei, also hau in die Tasten!!! 🤩
Hallo Mainzpaule, wir sind neu im Forum! Voller Freude haben wir soeben deine gefahrene Route gelesen. Danke auch noch mal auf diesem Wege an Johannes für diesen Tipp und die Hilfe bisher!!! Wir wollen die fast gleiche Tour im Januar+ Februar fahren (als Selbstfahrer mit Bodenzelt), nur eventuell in umgekehrter Richtung und von und bis Dar, weil wir dann mit der Fähre wieder rüber nach Sansibar/Kizimkazi fahren. Auch planen wir die Tour mit Erweiterung zum Malawisee/ Matema und ev. dem Kitulo NP. Kennt diesen "Pflanzenpark" jemand aus dem Forum, und ist Anfahrtsweg machbar in dieser Zeit? Sehr interessieren uns der von dir als sehr schlecht beschriebene Weg Kigoma (ab Uvinza) - Katavi, also wie schlecht ist der und wie lang seid ihr gefahren? Wir trauen uns einiges zu aber nicht alles....wie wars dort mit Tsetse Fliegen? Spannend wären auch nähere Unterkunftsbeschreibungen auf eben dieser Strecke. Habt Ihr in Mpanda übernachtet? Auch alle anderen nicht genannten Unterkünfte / Campingplätze interessieren uns sehr. Wie war die Strecke Tabora- Kigoma und die Fahrzeit? Wir fahren vielleicht auch "obenrum" nach Kigoma, mit Abstecher auf Rubondo Island, aber da hatten wir gelesen, dass man das Auto vor der Bootsüberfahrt nun doch nicht mehr gesichert abstellen kann...Weiß hierzu jemand etwas aus dem Forum? War jemand bei den Isimilia /Erdpyramiden in der Nähe Mbeya? Das sind sehr viele Fragen, vielen Dank für Eure Hilfe Wenn jemand Tips für Sansibar braucht, helfen wir gern. Peter und Harriet
leider muß ich wieder einmal Korinthen kacken. Der Malawisee heisst nur in Malawi Malawisee, weil ein ehemaliger Diktator sich das so vorgestellt hat. Dann haben alle dämlichen Landkartenhersteller völlig im Banne des mächtigsten Mannes von Malawi das nachvollzogen. Aber in allen anderen angrenzenden Ländern heisst er so wie zu vordiktatorischer Zeit Nyassa(Nyasa)see nach den dort lebenden Menschen. Und wie auf allen vordiktatorischen Landkarten.
Ausgekackt.
Johannes The Schimann Family
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Erika2'338 Beiträge · seit 200726. Juni 2015 · #15