waterlikeThemenstarter873 Beiträge · seit 201403. Mai 2015 · #1Ist es gefährlich nachts in Namibia von der Campsite weg zu gehen oder das Dachzelt zu verlassen?
Wir wollen in der Sossusvlei Lodge essen und in Sesriem übernachten... das ist wohl kein Problem, aber wie sieht es in Aus, Koiimasis, Hauchabfontein und Red Dune Camp aus?
Wir wollen ja nicht panisch sein 😉
Aber es ist unsere erste Tour durch Namibia und wir starten in 10 Tagen 🙂
giraffenmog649 Beiträge · seit 200703. Mai 2015 · #2Nur so au Interesse, wo willst Du Nachts denn hin? Die afrikanischen Nächte sind ohne Mond so dunkel, dass ich bei solchen Versuchen immer auf die Nase falle.
Prinzipiell spricht nichts dagegen, wenn Du irgendwo im Nirgendwo bist. Der Gang zum Sanitärhäuschen dürfte auch nicht gefährlicher sein, als im Dachzelt zu bleiben.
waterlikeThemenstarter873 Beiträge · seit 201403. Mai 2015 · #3Sky Fotografie 😉 etc.
Tadi441 Beiträge · seit 201203. Mai 2015 · #4Hey!
In Koiimasis (toller Campingplatz) kein Problem. Stirnlampe dann aber nicht vergessen. Ihr könnt auch in der dortigen Lodge fragen, ob Ihr ein Dinner haben könnt. Machen die aber nur, wenn nicht viele Lodgegäste da sind.
Wo seid Ihr denn in Aus? Und wo wollt Ihr nachts hin ???
Die anderen Camps kenn ich nicht.
Grundsätzlich ist s in Namibia nicht gefährlich, da keine gefährlichen Raubtiere unterwegs sind. Außer der Mensch in größeren Orten. Da würd ich nachts nie zu Fuß irgendwo hin gehen.
Liebe Grüße aus Hamburg und viel, viel Spaß im wunderschönen Namibia
-und immer "gut Pad"
Petra
waterlikeThemenstarter873 Beiträge · seit 201403. Mai 2015 · #5Ja nachts in der Stadt ist auch bei uns nicht ganz harmlos, aber in Namibia wohl wirklich nicht angeraten... haben wir auch nicht vor, da gibt es Auto und Taxi 🙂
waterlikeThemenstarter873 Beiträge · seit 201403. Mai 2015 · #6Sind in Klein Aus Vista au f der Campsite. wollen dann Wildpferde sehen... aber nicht bei Nacht 😄
waterlikeThemenstarter873 Beiträge · seit 201403. Mai 2015 · #7hmm das wäre ja auch nicht schön 😉
freshy3'883 Beiträge · seit 201104. Mai 2015 · #8Wir sind 2011 im September vom Campingplatz auf Koiimasis zum Sundownerfelsen gewandert (5 km) und wollten den Sonnenuntergang genießen. Gerade noch rechtzeitig fiel uns ein, dass wir die Stirnlampen vergessen hatten. Auf halber Strecke zurück wurde es dunkel, richtig dunkel, doch wir konnten das Farmhaus erahnen und sind darauf zu gesteuert. Von dort zum Camp war es dann nur noch ein Klacks.
Falls ihr auf nächtliche Spaziergänge nicht verzichten wollt:
- Taschen- bzw. Stirnlampen nicht vergessen,
- Navi zum Aufzeichnen der Fußstrecke einstecken, um ggf. auf demselben Weg zurückzufinden,
- festes Schuhwerk ist empfehlenswert, denn der Weg ist mit europäischen Spazierwegen nicht zu vergleichen,
- Erkundigungen einholen, ob z. B. Leoparden unterwegs sein könnten. (Anke berichtete damals, dass sie vor nicht langer Zeit, so eine Katze auf dem Farmgebiet gehabt hätten.)
LG freshy
giraffenmog649 Beiträge · seit 200704. Mai 2015 · #9Hhhmmm...... für Nachtfotographie müsst Ihr in Aus und Koimmasis tatsächlich ein Stück laufen. Ihr seid bei beiden von Hügeln umgeben. Blich in Aus Richtung Norden - aber mit Streulicht durch die Lodge und durch den Ort. Bookmarks hat Blick nach West und auch nur b e i der Einfahrt zum Campingplatz. Da stört das Licht der Sonne, wenn Ihr nach Sonnenuntergang fotografieren wollt und Euch nicht die halbe Nacht mit der K a m war beschäftigen wollt. Das dritte Camp kenne ich leider nicht....
In Aus würde ich einen Wechsel ins Eagelsnest empfehlen. Mit ein paar Schriten habt Ihr dort Blich nach Westen aber mit einem 180 Grad Winkel. Ich habe von dort geniale Aufnahmen der Chalets mit der Milchstrasse dahinter (Blick nach Osten) gesehen.
Es lohnt sich eh nur bei Neumond - und dann ist es dort so dunkel, dass Du die Hand vor Augen nicht siehst. Ich würde auf längere Spaziergängeverzichten und das Auto nehmen. Man verliert nur mit ei n er Taschenlampe bewaffnet sehr schnell die Orientierung. Nicht umsonst sind an den Badezimmvern im Koimasis Katzenaugen angebracht!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Mai 2015 · #10Hi Waterlike,
. haben wir auch nicht vor, da gibt es Auto und Taxi
bevor Du ein Taxi nimmst, gehst Du lieber zu Fuß... da ist die Wahrscheinlichkeit überfallen zu werden deutlich geringer als in einem Taxi. Swakopmund kannst Du auch nachts rumlaufen, in Windhoek bringt Euch Dial-A-Cab sicher nach Hause.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. Mai 2015 · #11Tadi schrieb:Grundsätzlich ist s in Namibia nicht gefährlich, da keine gefährlichen Raubtiere unterwegs sind. Außer der Mensch in größeren Orten. Da würd ich nachts nie zu Fuß irgendwo hin gehen.
... Leoparden und Hyänen gibt es vielerorts und regional auch Löwen.
Und bei den Nicht-Raubtieren sind regional auch Elefanten, Nashörner und Flusspferde nachts unterwegs.
Das muss nicht auf die Reiseregion zutreffen, aber ich sage es mal so pauschal wie im zitierten Beitrag ...
Es gibt durchaus die Möglichkeit gefährlicher Begegnungen mit Tieren bei Dunkelheit in Namibia.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200704. Mai 2015 · #12Tadi schrieb:
Grundsätzlich ist s in Namibia nicht gefährlich, da keine gefährlichen Raubtiere unterwegs sind.
Hast du da den Ironie-Tag vergessen?
lg
Wolfgang
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200904. Mai 2015 · #13Hallo Christian,
na ja, nachts in Swakopmund herumlaufen? Das relativiert sich für mich jetzt aber doch; habe gerade von einem Überfall am Abend im März 2015 gehört......... Es war kein Tourist betroffen. Ein Einheimischer wollte seine Freundin von der Arbeit abholen.......!
Viele Grüße,
Elch
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Mai 2015 · #14Hi Elch,
erging einem Freund von mir in Wuppertal letzte Woche aus so. Schlimm. 😉
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
waterlikeThemenstarter873 Beiträge · seit 201405. Mai 2015 · #15Danke für die Antworten: Also dial-a-Cab und nicht spazieren gehen in der Stadt.
Das wird uns weiter helfen. Ansonsten mache ich mir keine Sorgen, Deutschland ist ja auch nicht wirklich sicher in de Großstadt 😗
FRFreudenthal32 Beiträge · seit 201005. Mai 2015 · #16Neben einer Stirnlampe solltet Ihr mit einer stärkeren Lampe den (Sand-) Boden ableuchten, um nicht versehentlich auf irgendwelches Kriechgetier zu treten - was dann für beide Seiten unangenehm werden kann.
Ebenfalls von Vorteil kann eine Trillerpfeife sein. Dies wurde uns für eine
Rundreise durch den Westen von Kanada empfohlen, um evtl. größere Tiere durch den Lärm zu verscheuchen. War zwar ein Tipp für Wanderungen durch entlegene Bären-Gebiete. Da nur wenige Tiere freiwillig zum Menschen laufen, sollte dies aber auch in Afrika funktionieren.
Reisebericht Namibia: unsere persönlichen Eindrücke, jede Menge Fotos und eine handvoll Videos einer anstrengenden, aber unvergesslichen
Namibia Rundreise.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. Mai 2015 · #17Freudenthal schrieb:Ebenfalls von Vorteil kann eine Trillerpfeife sein. Dies wurde uns für eine Rundreise durch den Westen von Kanada empfohlen, um evtl. größere Tiere durch den Lärm zu verscheuchen. War zwar ein Tipp für Wanderungen durch entlegene Bären-Gebiete. Da nur wenige Tiere freiwillig zum Menschen laufen, sollte dies aber auch in Afrika funktionieren.
... ist zwar off Topic, aber der Vollständigkeit halber.
Die Bären werden durch den Lärm nicht verscheucht, sondern vorgewarnt. Die werden nämlich nicht gerne überrascht und greifen dann auch mal an, wenn sie der Meinung sind, man habe sich angeschlichen.
Bären sind viel zu neugierig. Die verstecken sich und schauen neugierig, wer oder was da kommt. Dass Du keine Bären gesehen hast, heißt nicht auch zwangsläufig, dass keine da waren.
Vor meinen Radtouren durch Alaska und Canada habe ich die Tipps mit der Trillerpfeife auch in jedem Reiseführer gelesen. Ich habe mich dann aber lieber auf zwei Fachbücher über Bären verlassen und die Infos dort deckten sich mit meinen Erfahrungen bei 10-12 Bärenbegegnungen deutlich besser.
In Afrika und im Dunkeln käme ich nicht auf die Idee, eine Trillerpfeife zu benutzen. Am Ende ist ein Leopard oder Löwe vielleicht auch neugierig ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Fredi1284 Beiträge · seit 201007. Mai 2015 · #18Tadi schrieb:
Grundsätzlich ist s in Namibia nicht gefährlich, da keine gefährlichen Raubtiere unterwegs sind.
Hallo Tadi, welches Namibia meinst du???????
Im Namibia, das ich kenne, gibt es nachtaktive Schlangen, Skorpione und dann natürlich Leopard, Löwe, Büffel, Elefant, Cheeta,
Tüpfelhyäne u.s.w.
Gruß
Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
_Matthias_284 Beiträge · seit 201407. Mai 2015 · #19Fredi1 schrieb:
Im Namibia, das ich kenne, gibt es nachtaktive Schlangen, Skorpione und dann natürlich Leopard, Löwe, Büffel, Elefant, Cheeta,
Tüpfelhyäne u.s.w.
Und was davon bleibt übrig wenn man nicht im Etosha ist?
Und Elefanten sind ganz bestimmt keine gefährlichen Raubtiere, vielleicht gefährlich wenn man sie provoziert, aber definitiv keine Raubtiere.
franzastische Reisen, Fotos und mehr -
https://franzastisch.de
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Mai 2015 · #20Hi Matthias,
Und was davon bleibt übrig wenn man nicht im Etosha ist?
Schlange, Skorpion, Hyäne, Löwe, Gepard, Leopard, Büffel, Flusspferd...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!